Beiträge von someguy

    Diese ominöse Eintragung in der Gewerbeordnung soll es bei uns schon auch geben, betrifft dann aber nur Gewerbe die dieser Ordnung unterliegen, also Ösi. Firma darf nicht an Privat versenden (wenn Verkauf), Privat an Privat schon, Ösi. Firma an Privat bei Garantiefall, nicht Ösi. Firma ausserhalb AT an Ösi. Endkunde somit auch.

    Bei den Leuten in US müssten die nur den Export bewilligen lassen und unter 100 Dollar Einkaufswert kostet das soweit ich weiß null, darüber 250 Dollar flat rate – ich glaube das ist allen einfach nur zu viel Arbeit, was unheimlich nervig ist :D

    Hi,

    ich habe jetzt öfter versucht in Deutschland aber auch den USA zuerst Waffen für den Import zu bestellen und später Waffenteile.
    Andauernd – mit wenigen Ausnahmen – bekomme ich irgendwelchen Mist zu hören, dass der Versand nach Österreich nicht klappt weil das hier bei uns verboten wäre – was definitiv totaler Quatsch ist, woher kommt dieses komische Gerücht?
    :huh:

    @Zoll, ja das stimmt glaub ich auch für AT, ändert aber nicht viel am Ergebnis.

    @Frankonia – das ist sowieo ein extrem dreistes Angebot, denn Frankonia verkauft hier die alte Generation 1 um 1920,-- die bei uns normal schon um 1600,-- Euro wegging und damals zum Erscheinungstag in den USA nur 1400,-- Dollar ausgemacht hatte und mittlerweile, wenn Sie überhaupt noch neu bekommst jenseits der 900,-- Dollar liegt ;)
    (Du erkennst den Unterschied an der fehlenden Ḿündungsbremse die bei Gen. 2 ab Werk dabei ist, dem verlängerten Rail nach dem Scope das gekürzt wurde bei der 2er und der anderen Klappe)

    @ Doubleaction – nö, aber schau ich mir gerne an

    Ist ja jedem überlassen was er macht, allerdings möcht ich nur erwähnen, ich weiß nicht wie es in DE abläuft, aber hier in Tirol scheint es den Waffenhändlern nicht all zu schlecht zu gehen.
    Die paar die in meiner Nähe sind, da hat der eine komplett auf Luxus-Ausführungen umgestellt und frisch nur noch die Website auf Englisch mit Zierte und Zeug jenseits der normal erschwinglichen Beträge.
    Der andere lässt dich schon mal am Telefon 30 Minuten warten, weil die jetzt nicht abheben, weil zu viel Kunden da sind (wörtliches Zitat)
    Ein weiterer bietet auch nur so Jagdzeug von hiesigen teuren Marken mit Holzschaft uns Co an und lacht dich schon fast aus wenn mit dem Wunsch einer Ruger Precsion oder andrem US-Modell kommst …
    Und der letzte hat sowieso nur sporadische Öffnungszeiten und wenn anfragst ob das was zu Modell xy verfügbar ist, kommt ein "Nein ganz schlecht" und von Bestellen für einen, keine Chance …

    Bei dem Service fällt mir das nicht schwer, auf den regionalen Verkäufer, bös' gesagt, zu schei... :P

    Naja, machen wir ein Beispiel – eine billigere Rifle wie die Ruger Precision die geht in den USA in der Generation 2 mit 22 Zoll Barrel und .308 win Kaliber für durchschnittlich 1150,-- Dollar weg, mit Glück findest du sie auch günstiger.

    1150,-- $ sind 1045.69 Euro
    *1,2 Ust = 1254,83 €
    * 1,036 Zoll = 1300,-- €
    + Großzügige Lieferkosten von Insgesamt 100 € (normal deutlich weniger) = 1400,-- €
    +25 Euro Beschuss = 1425,-- €
    + 250 Dollar Export-Lizenz (227.32 €) = 1652,32

    Die Waffe kommt dich somit auf 1652,32 Euro Endpreis
    (wenn du wen findest der mitbestellt und die Flatrate und Lieferkosten teilt, deutlich billiger)

    Bei uns DE/AT geht selbiges Modell der Ruger Precision Rifle 2. Generation für durchschnittlich 2050 bis 2200 Euro über den Tisch.
    Wir reden also allein schon hier von 397,68 bis 547,68 € an Ersparnis

    Noch dazu zahlt der Waffenhändler die Flatrate nicht direkt pro Waffe sondern da wird über eigene Lizenz oder mit Sammelbestellung oder Importeur in Europa gearbeitet, auch kauft der nicht zum Endkundenpreis in der USA ein, weshalb seine Marge nochmal höher sein dürfte.

    Bei der aktuellen schlechten Verfügbarkeit mancher Modelle in AT mit teils 6 Monaten Wartezeit, bist dann mit dem Import sogar auch noch schneller ;)

    Hast du dir das nicht schon mit deinen Links selber beantwortet ?
    Ich würde mir diesen Stress wegen ein paar Euro nicht antun.......... :think:

    lg leonardo

    Nein, das steht in den Links nicht alles drinnen, den Zollsatz habe ich aus der Taric, die Verfahrensweise des Zolls aus direktem Gespräch mit denen, die Infos für Beschuss ebenso, die Flat-Rate der USA direkt über Recherche dort usw. usw. war schon ein bisserl Arbeit – und gerade bei teureren Modellen oder größeren Bestellungen reden wir da nicht von ein paar Euro, sondern von ein paar hundert bis paar tausend als Ersparnis ;)

    Es gibt auch Firmen die den Export für dich übernehmen, natürlich verlangen die dann etwas für den Service
    Für eine 349,-- Dollar, also ca. 317,-- Euro, US-Waffe, die bei uns für 800 bis 1000 Euro durchschnittlich verscherbelt wird (Abzocke pur), zahlt sich der Aufwand wegen der Export-Flatrate der USA noch nicht unbedingt aus, aber ab 1500 bis 2000,-- Dollar Einkaufswert rechnet sich das ganze dann richtig ;) auch wenn das manch einem lokalen Waffenhändler nicht schmeckt, grössere Bestellungen oder teure Modelle kauf ich sicher weder in Deutschland noch Österreich, weil da zahlst Kohle für garnix.

    Hallo,

    aus eigenem Interesse habe ich mich die letzten Tage mit dem Import von Waffen der Kategorie C und D aus den USA beschäftigt.
    (Folgendes gilt ebenso für Waffen der Kategorie B mit der Ausnahme, dass aufgrund der zusätzlichen WBK- oder WP-Pflichtigkeit, zusätzliche Schritte für die Meldung des Imports in Österreich hinzukommen würden.)

    Aufgrund der Tatsache dass in den USA die Waffen in der Regel um bis zu 50% günstiger über die Theke wandern als hierzulande bzw. manche Modelle nur schwer erhältlich sind, kann ein Direktimport durchaus Sinn machen. Jetzt ist natürlich die Frage, wie das Ganze rechtlich aussieht und welche Kosten auf einen zukommen:

    Für Österreich gilt [Stand: 5. Mai 2017]
    Der Import von Waffen der Kategorie C und D aus Drittländern (dazu zählen alle nicht EU-Länder, ausgenommen die Schweiz), also auch den USA, unterliegt keiner Beschränkung, jedoch werden Zollgebühren und Umsatzsteuer fällig. (https://www.help.gv.at/Portal.Node/hl…te.2450150.html)

    Auf der anderen Seite ist der Export von Waffen oder Waffenteilen aus den USA nach Österreich möglich – es muss nur ein Händler gefunden werden, der den Export durchführen möchte/darf (machen nicht alle) oder ein zusätzlicher Exporteur beauftragt werden; hierzu hebt der Staat (USA) allerdings selbst eine Flatrate-Abage ein, die für jeden Export ungehindert der Menge oder des Wertes einmalig zu zahlen ist – zumindest jedoch ab dem Mindestwert von 100,-- Dollar.

    Somit gilt: Import stellt kein Problem dar, jedoch kann man mit folgenden Kosten rechnen

    • Grundpreis der Waffe oder Waffenteile des US-Anbieters (Dollar in Euro umrechnen)
    • mal *1,2 (Umsatzsteuer 20% )
    • mal *1,036 (Einfuhrabgaben/Zoll für Kategorie C als Beispiel 3,6%)
      (Umsatzsteuer und Zoll werden vom Zollamt automatisch bei Ankunft der Ware erhoben, sofern eine passende Beschreibung und Rechnung vorliegt und die Kategorie der Waffe erlaubt ist wird der Zoll die zusätzlichen Gebühren plus Lieferkosten vom Ausland zum Zoll erheben und das Paket zustellen – so zumindest laut Info des Zollamtes)
    • + ca. 25 Euro für das Beschussamt
      (zu 70% ist die Waffe noch nicht beschossen wenn sie aus den USA importiert wird, somit muss diese einmal zu einem unserer zwei Beschussämter (https://www.bmwfw.gv.at/TechnikUndVerm…en/default.aspx) gesendet werden und diese erledigen dann gegen die kleine Gebühr die Prüfung, anschließend darf die Waffe auch legal in Österreich verwendet werden.
    • Kosten für die Eintragung ins österreichische Waffenregister – kann bei jedem beliebigen Büchsenmacher/Waffenhändler lokal erledigt werden und richtet sich nach den individuellen Tarifen welche derjenige dafür erheben möchte.
    • Lieferkosten für Transport von den USA nach Österreich, vom Zoll zu Euch und gegebenenfalls von Euch zum Beschussamt und zurück – variabel je nach Anbieter, wobei am besten mit der Post kalkuliert werden kann. Der Zoll warnte vor zum Teil stark variablen Kosten für die Abfertigung zu und nach Zoll privater Anbieter und rät dazu, das vorab genau zu klären.
    • Zuletzt die besagte Export-Lizenz-Flatrate der USA von genau 250,-- Dollar
      Da diese Flatrate ab 100,-- $ Warenwert ungehindert der Menge und des Gesamtwertes nur einmal zu zahlen ist, rechnet es sich zugleich größere Bestellungen oder Sammelbestellungen durchzuführen.

    Das war es – damit wäre eine Waffe der Kategorie C oder D legal und mit allen korrekt geleisteten Abgaben nach Österreich importiert und eingetragen (für B-Waffen bitte hier weiterlesen https://www.help.gv.at/Portal.Node/hl…te.2450150.html)

    Ich hoffe es hilft jemanden – mir wurde leider die seit 2008 gültige US-Export-Flatrate zum Verhängnis, damit rentiert sich der Einzelkauf fast nicht mehr :(

    Hallo Leute,
    ich wollte mir diese Tage eine neue Waffe der Kategorie C zulegen (da Ösi relativ einfach möglich) und habe dafür vorab im Internet ein bisschen nach Modellen in den Standardkalibern .308 win aber auch .223 rem gesucht.

    Was mir dabei aufgefallen ist, dass die Angebote zwischen Deutschland und Österreich jetzt oft ziemlich na aneinander liegen, abgesehen von ein paar völlig überteuerten Verrückten Ausreißern hie und da.
    Allerdings kommt man mit Reviews und Youtube für Modelle die einen interessieren unweigerlich auch auf US-Shops und Foren und da wird schnell klar, hier in DE oder AT bist du mit Glück doppelt so teuer mit Pech zahlst drei bis vierfach um's ein wenig zu übertreiben.

    Aber nehmen wir zum Beispiel eine echte Low-Budget-Einstiegswaffe: Remington 783 .308 win 22" mit Scope-Bundle (wobei das Scope für die Tonne ist)

    Der Aktionsangebote für dieses Set liegen in österreichischen wie auch deutschen Onlineshops bei 690,-- Euro, darunter habe ich nichts gefunden.
    Vergleiche ich dazu die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (https://www.remington.com/rifles/bolt-ac…odel-783-scoped) sind es 399,-- Dollar umgerechnet 365.57 Euro
    Sehe ich mir dann einige US-Onlineshops an, geht das Scope-Bundle der 783er schon für 299,-- in Aktion weg, sind 273.87 Euro

    Bei dem Modell zahlst du also nur weil du in Österreich oder Deutschland kaufst satte 417,-- Euro zusätzlich für ein und dasselbe Produkt.
    Ist bei anderen Waffen nicht viel anders, wenn auch nicht immer so extrem.

    Jetzt frage ich mich schon, wie kann das sein und komme mir leich abgezockt vor.
    Suche ich nur bei den falschen Händlern, lohnt sich ein nicht EU-Import oder was sagt Ihr dazu? :dload:

    LG und Thx