Beiträge von Buchi0

    Also bei unserem LRA wurde jedenfalls auf Anfrage eines Vereinskameraden (Sportschütze mit gelber und grüner WBK, er macht gerade seinen Jagdschein und wollte sich zum Üben einen Drilling kaufen) mitgeteilt, dass er diesen nicht eingetragen bekommt, da Jagdwaffe und nicht mit sportliochem Bedürfnis erwerbbar.

    LG
    -Michael

    Ja, die Diskussion hatte ich ja auch gelesen damals...

    Übrigens, zu meinem oben berichteten Vorfall: Kurze Zeit später kamen die Eltern atemlos dazu, und pflaumten mich an:
    "Ja sowas, warum tun sie denn nichts ! Das ist doch ein DOBERMANN ! Der muss doch nen Maulkorb tragen, damit nichts passiert !""
    Nun, was soll man dazu sagen - ich hab mich mal lieber entschieden, keine Antwort zu geben...

    LG
    -Michael

    Jz erzählt mal! Was isn da los bei euch in deutschland? Der Buchi fragt mich wo ich leicht herkomme haha (Hätt geglaubt er veräpplt mich) u der raven..... Solang man es noch darf... Kann man bei euch bei ner Auktion keine Gewehre kaufen?

    Mal ganz kurz (und wohl auch nicht vollständig, man möge mir das verzeihen): In Deutschland sind fast alle Schußwaffen erlaubnispflichtig. (Ausnahme: Luftgewehr/Pistobe bis 7.5J und Vorderlader)
    Will man so etwas haben, muss man Waffensachkunde nachweisen (Prüfung), ein ordentlicher Bürger sein (Background-check bei Polizei , BKA usw.), und ein Bedürfnis nachweisen (also z.B. Sportschütze oder Jäger sein)
    Die erlaubnispflichtigen Waffen werden dann in eine Waffenbesitzkarte eingetragen, von der es verschiedene Versionen gibt (grün, gelb und rot). Will man nun eine Waffe erkaufen, muss der Verkäufer dies melden, und die Waffe muss auf der WBK des Käufers eingetragen werden und auf der WBK des Verkäufers ausgetragen werden.
    Ein einfacher Verkauf auf einem Flohmarkt oder über Auktionsplattformen geht nicht so ohne Weiteres. Jedenfalls nicht ohne die Formalitäten mit der WBK - deshalb muss der Verkäufer sicherstellen (überprüfen), ob der Käufer die Erlaunis besitzt, die Waffe zu erwerben. Ja, und das gilt auch für ein 50 Jahre altes KK-Gewehr.
    Die Behörden machen es einem in Deutschland schon richtig schwer.

    LG
    -Michael

    P.S.: und ja, auch beim Vorderlader ists nicht lustig. Du darfst zwar die Waffen (Einzellader, Revolver z.B. müssen wieder auf WBK) kaufen und besitzen - aber Pulver darfst Du wiederum nur mit entsprechender Erlaubnis nach Sprengstoffgesetz erwerben.
    Und ach ja, für alle Waffen gelten natürlich auch noch genau reglementierte Bestimmungen für die Aufbewahrung...
    Man könnte Romane drüber schreiben, und hat sicher immer noch was vergessen.

    Hattest Du schon Gelegenheit, damit zu schießen ?
    Uur um zu sehen, ob die Vidierung stimmt, oder ob Du da evtl. noch etwas machen musst.
    (bevor Du jetzt die Kratzer der unsachgemäßen Behandlung durch Flüssigbrünierung o.ä, beseitigst und hinterher selber ran musst)

    LG
    -Michael

    Herdenschutzhund hin oder her - gegenüber einem fremden Hund sollte man immer Aufmerksamkeit walten lassen. Es gibt halt nicht nur Knuddelhunde, sondern durchaus auch solche, die sich plötzlich aus irgendeinem Grund angegriffen fühlen und dann entsprechend reagieren. Man muss nicht ängstlich sein, aber halt einen gesunden Respekt bewahren.

    Habs selber schon erlebt: War mit unserer Kleinen (angeleint, weil sie dazu neigte, kleinere Hunde zu zerfleischen, wenn sie sie erwischt) auf einem Feldweg unterwegs. Am Horizont taucht eine Fußgängergruppe auf, zwei Erwachsene und ein Kind; kommt in unsere Richtung. Als sie noch so ca. 50 m weg waren, rennt plötzlich das Kind (ein Mädchen von geschätzt 5...8 Jahren) wie verrückt auf Pandora zu, laut schreiend "Oh ein Hund, toll !", wirft sich ihr an den Hals, und beginnt nahezu sie zu erwürgen, so sehr hatte sie sie geknuddelt. Meine Kleine mag ja Kinder, und ist einfach ruhig stehengeblieben und hats mit sich machen lassen.
    Also wenn das jetzt ein Schutzhund gewesen wäre, ich hätte verstanden wenn der sich in so einer Situation bedroht gefühlt hätte.

    LG
    -Michael

    Das mit der angeblichen superweichen Winterreifen-Gummimischung, die im Sommer quasi auf der Felge duchvulkanisiert, mag vielleicht vor 50 Jahren so gewesen sein.
    Kann ich aber für keinen der Reifen, die ich in den letzten 20 Jahren gefahren habe, bestätigen.

    Gut, das mag auch dran liegen, dass bei mir die Reifen nicht so alt werden, dass ich das merken würde - meist sind die nach ca. 30-40 TKM vom Provil so "runtergerammelt", das ich sie ersetzen muss - und das ist halt dann nach etwa 1 1/2 Jahren der Fall.
    Mag sein, dass ein Wenigfahrer das merkt, wenn die in ein paar Jahren knüppelhart werden - ich hatte das noch nie.

    LG
    -Michael

    es sei denn natürlich man pflanzt jungtieren gps implantate mit sprengkapsel ein welche irgendwann explodieren das wild töten und dann vom produzenten abgeholt werden kann

    aber wer will das?

    Die Produzenten vielleicht ?
    Aber Du hast den letzten Optimierunggschritt vergessen: wenn schon ein GPS drinnen ist, dann könnte sich doch das Wild auch einfach zur rechten Zeit im Schlachthaus einfinden - z.B. mit so einer Fernsteuerung, die dann das Tier "lenkt":
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/t…-a-1021532.html

    Dann entfiele die bedenkliche Sprengkapsel, die böse Buben ja zweckentfremden könnten...

    LG
    -Michael

    Meines Wissens nach ist die Voraussetzung nur, dass der Ausleiher eine waffenrechtliche Erlaubnis hat, die den Eintrag der geliehenen Waffe zum sprortlichen Zweck erlauben würde.
    Sonst könnte man sich ja nie beim Händler mal eine Gebrauchtwaffe ausleihen, um diese auf dem Stand zu testen - wenn man sie dann erwerben will, muss natürlich der Voreintrag da sein bzw. die sonstigen Voraussetzungen (2/6 Regel etc.) erfüllt sein.

    LG
    -Michael

    >Die Menge ist ein mögliches Problem.

    Naja, die meisten Rehe sind so groß nun auch nicht. Nichts, was nicht nach Zerlegung
    in eine handelsübliche Gefriertruhe noch mit reinpasst.
    (bei ner Wildsau mag das anders aussehen)

    >Metzger spielen ist nicht jedermanns Sache

    Dann muss es halt die Hausfrau machen. Muss sie ja sonst auch, oder kauft
    Ihr das Fleisch einzeln in Scheiben ?


    >Könnte ich das und noch das Ausnehmen vorher...

    Man kann alles lernen. Bei meinen ersten Hühnern fand ichs auch furchtbar, aber im Laufe der Zeit
    legt sich das. Ist wie beim Schießen: Zu Anfang ist alles krass und aufregend - später ist es
    Gewohnheit, und man kann sich auf die wesentlich Dinge (z.B. Treffen) konzentrieren.

    LG
    -Michael