Beiträge von Buchi0

    Auch Dir stimme ich zu. Zumal es sich im Laufe eines Schützenlebens immer mal ergibt, dass einem schöne Stücke in "blöden" Kalibern

    zulaufen. Und dann ist es sicher sinnvoll, dafür passende Munition herstellen zu können, und sei es durch Hülsen Umformen und Anpassen.


    Nur ob das jetzt die ideale Empfehlung für den Neuschützen ist, der doch zuerst mal Zielen, Halten und Treffen lernen muss, dann auch gleich noch

    die Wissenschaft des Herstellens von Patronen zu "überfallen", weiß ich nicht. Uns wurde auch im Verein empfohlen, das gleich zu machen,

    und schon bei den ersten Trainings alle Hülsen (ausser .22er) zu horten, um dann später gleich einen Grundstock an Material fürs Wiederladen

    zu haben. Gut, geschadet hats nicht. Und die Wiederladeausrüstung haben ich von einem Bekannten bekommen, der aus Altersgründen damit

    aufgehört hat.


    LG

    -Michael

    Frank, Du hast zu 100% Recht. Es ging mir ja nur darum, zu zeigen, das man schon auch Spaß daran haben sollte. Tüfteln und ausprobieren

    hat mir immer Freude bereitet. Aber "Jetzt müssen wir uns wieder 2 Abende hinsetzen, um für die nächsten 2 Monate wieder KW-Patronen

    zu bauen" war für uns einfach nur "Arbeit". Wenn man Vollzeit arbeitet und auch rund ums Haus üblicherweise noch genug zu tun hat, und

    ja auch noch Schieß- und andere Sozialtermine hat, muss man schon überlegen, wieviel Zeit einem noch bleibt.


    LG

    -Michael

    Hängt davon ab. Also mir ist es halt schon so gegangen, dass ich erstmal alle möglichen Kombinationen von verschiedenen Geschossen,

    Hülsen, und verfügbaren Pulvern probiert hatte. Dazu dann die Ladeleitern für die verschiedenen Waffen auf dem Stand getestet.

    Da verschießt man schnell mehr Munition als beim (statischen) Training.

    Und ich konnte wegen unserer tolen Beschränkungen der Lagermengen ohnehin nur recht wenige Pulver probieren.

    Ist halt genau so, wie viele sagen: Das ist ein eigenes Hobby. Wiederladen macht man nicht, um was zu sparen, sondern weil einen das

    Thema interessiert, und man (für sich) das Optimum aus eigener Waffe und Munition herauszuholen. Mag sein,dass man dann, wenn man nur

    noch "nachproduzieren" muss, theoretisch was spart. Aber gerade heute, wo man dann eventuell wieder andere Geschosse oder ZH nehmen muss,

    weil das Erprobte eben gerade nicht lieferbar ist, geht das Testen von vorne los.

    Wir haben das in Deutschland recht gerne gemacht.


    Aber nach unserem Umzug, wo wir ja in D alles verkaufen mussten, und hier wieder mit 0 starten müssen: Nein, wir werden uns das nicht

    mehr wieder antun. Ich vergleiche das gerne mit schwarzweiß Fotografieren auf Film, Entwickeln und Vergrößern. Habe ich früher auch gemacht,

    und es ist schon ganz erstaunlich, was man in der Dunkelkammer auch mit Nachbelichten und Abweldeln sowie den verschiedenen Kombinationen

    aus Papieren und Entwickler machen kann. Auch bei der Filmentwicklung kann man sehr viel an der Charakteristik ändern.

    Und heute macht man mit der Digitalkamera ein paar Bilder, korriegert noch a bisserl im Photoshop und ist damit zufrieden. Meine Kameras habe

    ich mitgenommen - aber ob ich damit wirklich nochmal Bilder machen werde ? Vermutlich nein.


    LG

    -Michael

    Im Prinzip kannst Du das machen, falls der Verein mitspielt.

    Aber: Es macht ganz sicher deutlich mehr Sinn, erst mal viele verschiedene Waffen auszuprobieren, bevor man sich auf etwas festlegt.

    Meist kauft man zu Anfang irgendwas, weils einem im Moment super gut gefällt. Nur kurze Zeit später merkt man dann, dass man

    eigentlich nichts gescheites gekauft hat, und der ganze Kram mit Befürfnisbescheinigung usw. geht von vorne los (mal ganz davon abgesehen,

    dass man beim Verkauf immer einen starken Wertverlust haben wird)

    Vielleicht stellst Du recht bald fest, wenn Du mal einige GK-Waffen geschossen hast, dass KK nichts für Dich ist...


    LG

    -Michael

    ich sage nur: Ausbrechen !

    Weil die Anstaltsleitung und die Typen, die der Leitung vorschreiben, wie sie das Haus zu führen hat, wirst Du nicht ändern können.


    LG

    -Michael

    Das letzte Hemd hat keine Taschen. Wenn man das Geld hat, sollte man sich auch was dafür leisten.

    Macht keinen Sinn, sich etwas nicht zu kaufen, und dann in ein paar Jahren zu lamentieren "ach, hätte ich doch damals

    zugeschlagen - heute geht das ja nimmer..."


    LG

    -Michael

    Mit genau sowas habe ich jahrelang wiedergeladen. für KW 9mm und .45, für LW wollte ich 8*57IS und .308, hatte aber immer a bisserl vor

    den Preisen für die Matrizen gezuckt, und gehofft, aml gebraucht was zu bekommen.

    Hat immer Spaß gemacht. War aber gerade für meine CZ97 ein echtes Gefummel mit Ladeleitern und verschiedenen Geschossen, bis die

    gut getroffen UND zuverlässig repetiert hat. Aber halt ein Glücksmoment, wenn man dann endlich die Laborierung erarbeitet hat, die genau

    zur Waffe paßt.

    Solange man Spaß am Experimentieren hat, ist das super. Wenns aber nur ums "Sparen" geht, dann würde mich die hier investierte Lebenszeit

    reuen.


    Ich stimme also fran zu 100% zu: Es ist ein eigenes interessantes Hobby (welches aber auch zusätzliche Zeit verschlingt). "Sparen" ist damit prinzipiell möglich (und je ausgefallener das Kaliber ist, desto eher spart man). Aber es sollte nicht die Motivation fürs Wiederladen sein.

    Am meisten spart man sicher durch die Nutzung von Kleinkaliber :)


    LG

    -Michael

    Ich werde das mal ausprobieren und wehe ich bringe schlechte Ergebnisse, dann bist du schuld ;)

    Das Risiko gehe ich ein ;)



    Es gibt ja auch die sogen. Setzschüsse, d.h. wenn eine Waffe zerlegt wurde z.B. zum reinigen, braucht das Gerät erst mal einige Zeit (oder einige Schüsse) damit sich die Teile setzen. Erst dann hat die Waffe wieder ihre ursprüngliche Lage und schießt wieder wie gewohnt.

    Das könnte auch eine Erklärung sein - dass sich nach dem Zerlegen und Zusammenbau erst mal wieder alles so "hinwackeln" muss, wie es vorher war. Ob das dann an Toleranzen liegt, oder daran, dass eventuell "wackelnde" Verbindungen dann durch Schmauch wieder festzementiert werden, oder ob tatsächlich der Lauf ein paar mg Blei in irgendwelchen Riefen braucht - vermutlich wird man es nie wirklich rausfinden.


    LG

    -Michael