Beiträge von Peppone

    Für das FWR wurden meine ich immer so Zahlen um die 15000 genannt,

    Etwas mehr sind es schon, soweit bekannt sind es rund 34.000 Fördermitglieder.

    Der Verein ist seit 2009 als "Lobbygruppe" im Verzeichnis des deutschen Bundestages eingetragen und setzt sich aus folgenden Einzelmitgliedern zusammen:


              Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und -munition (JSM)

    sowie zahlreiche Unternehmen, darunter auch der Verlag Deutsches Waffen-Journal,
    weitere Verbände und örtliche und regionale Gruppierungen aus allen Bereichen der Jagd, des Schießsports, des Sammelns von Waffen, Munition und Messern.

    Weiters besteht eine enge Zusammenarbeit mit


    Man sieht, das FWR könnte eine recht schlagkräftige und einflußreiche Organisation sein ... wenn sie sich dazu aufraffen könnten wirklich aktiv zu werden.


    Warum man nun wieder "splittet" und separat den VDB unterstützen will und soll ... erschließt sich mir nicht. Genauso wenig wie das FWR bekannt gibt, für was genau die Mitgliedsbeiträge im Einzelnen verwendet werden, wird man auch vom VDB darüber keine Auskunft bekommen.

    Spendenaufruf im Forum der Geld einsammelte um das bereits verabschiedete Gesetz mit der Reglementierung von 10 Waffen auf gelbe Wbk. zu kippen. Eine Frau Triebel rührte dafür vielfach beklatscht die Werbetrommel. Informationen um den aktuellen Stand der Dinge blieb die Gute derweil einige Zeit später schuldig - soweit ich weiss bis heute.

    Richtig, ich hatte .. u.a. hier ... diesbezüglich mehrmals nach einem aktuellen Sachstand und dem Verbleib der gespendeten Gelder nachgefragt ... bis jetzt aber weder hier noch andernorts irgend eine Antwort erhalten.

    Was mich primär doch nachdenklich stimmt ... und auch ein stückweit ärgert. Könnte sie doch hier als Forumsmember durchaus mal kurz "Laut geben".

    In Italien, eines der Länder, das von der ahnungslosen Kuschelfraktion immer wieder gern genannt wird, nach dem Motto, anderswo klappt das Zusammenleben ganz unproblemtisch, läuft es auch nicht so rund mit dem Wolf. Man sehe und staune ...


    https://www.associazionecultur…to-attaccato-da-due-lupi/


    predazione_lupo_lupi_acr_pecore_72_uccise_recinzioni_problema_elettriche_0.jpg


    Übersetzung:


    Am 5. Mai 2021 wurde tagsüber und vor den Augen des Hirten und des Tierarztes in Manciano eine Schafherde von zwei Wölfen angegriffen.


    Der Schrecken war so groß, dass 72 Schafe den Zaun durchbrachen und in einen Graben stürzten, wobei sie bei dem verzweifelten Versuch den Raubtieren zu entkommen, um's Leben kamen.


    Die Forderung, solche Ereignisse mit Hilfe von Zäunen und Wachhunden kontrollieren zu können, ist Utopie. „Herdenschutzhunde sind gefährlich für Menschen, die an Weiden vorbeikommen, für Wanderer und Menschen auf Fahrrädern. Und die Nachtunterkünfte können gut für diejenigen sein, die eine kleine Anzahl von Schafen haben, aber nicht für diejenigen, die viele haben, weil sie zu Brutstätten für Krankheiten werden.


    Elektrozäune habe ich gehabt, aber ich habe sie zurückgegeben, weil es ausreicht, wenn die Batterie leer ist und die Schafe ihre Köpfe hineinstecken sie ersticken.

    "Die Wahrheit ist, dass wir Sklaven dieser Raubtiere werden, während wir nur ehrlich arbeiten wollen. “, Sagt Carmelo Masala, der Schäfer, der die Schafe verloren hat.

    Und wiedermal sind wir so weit, daß (auch hier) Gängelungen verteidigt und bagatellisiert werden die von Vereinen und Verbänden "erfunden" werden .... die allerdings SO nichtmal vom Gesetzgeber - WaffG - gefordert sind.


    Vorauseilender Gehorsam, Obrigkeitshörigkeit, Wichtlaufstand der Vereinsmeier, .... was für Gründe gibt es eigentlich dafür ??


    Aber dann weinerlich auf den Staat und seine Waffengesetzte schimpfen, wie schlimm das alles ist ...

    aber der kleine, ganz normale Sportschütze lässt sich die Gängelung durch seine Vereins- Verbandsoberen KLAGLOS gefallen.


    Im anderen Fred wird "das Nichtstun" und das Unvermögen kritisiert, gemeinsam und geschlossen gegen staatliche Willkür vorzugehen ... sorry, aber das Verhalten des "gemeinen" Schützen allgemein und ansich lädt doch die Politiker geradezu dazu ein, die Daumenschrauben immer weiter anzuziehen und damit beim großen Wahlvolk zu punkten. Sehen sie doch deutlich, daß da mit keiner Gegenwehr zu rechnen ist, die Geknechteten nichtmal in der Lage sind und sich einigen können, gegen unsinnige, SELBST ERFUNDENE Vereins- Verbandsvorschriften aufstehen und sich (erstmal) dagegen zu wehren.


    Wie sollen sie es denn dann auf die Reihe kriegen sich im Großen zu organisieren und sich Gehör zu verschaffen wenn es um Verschärfungen im Gesetz geht ... wenn sie es nichtmal schaffen, in ihrem eigenen, kleinen Verein mit gemeinsamer Stimme zu sprechen und den Granden ihre Grenzen aufzuzeigen.


    Im Kleinen klappt es schon nicht ... wie kann man dann so blauäugig sein, erwarten und glauben, im Großen könnte das funktionieren ?


    (Sorry dafür, daß ich etwas lauter geworden bin.)

    Könnte für den ein od. anderen ja von Interesse sein ... Haftungsfragen!



    Wenn einmal ein Unfall passiert, hat er oftmals massive Folgen. Und es stellt sich dann regelmäßig die Frage der Haftung für die Unfallfolgen.

    Hierbei kommen grundsätzlich zwei Haftungsschuldner in Betracht: der Unglücksschütze, der den Unfall verursacht hat, und der den Schießstand betreibende Schützenverein.


    Der Schütze, der den Unfall verursacht hat, haftet grundsätzlich nach den allgemeinen Regeln. Das bedeutet, der Unglücksschütze haftet immer dann, wenn er die Sicherheitsbestimmungen beim Schießen nicht beachtet hat.


    Mit dem Verein in Zusammenhang stehende Ansprüche des Unfallopfers richten sich zunächst grundsätzlich und ausschließlich gegen den Verein und nicht gegen den Vorstand oder das handelnde Mitglied.

    Eine persönliche Haftung der einzelnen Vorstandsmitglieder oder etwa der Schießstandaufsicht kommt jedoch immer dann in Betracht, wenn das Vorstandsmitglied oder die Schießstandaufsicht gegen gesetzliche Vorschriften verstößt, die auch dem Schutz dritter Personen dienen.

    Derartige Schutzvorschriften sind z.B. die strafrechtlichen Vorschriften zur Körperverletzung und Sachbeschädigung, aber auch die allgemeinen Verkehrssicherungspflichten sowie die besonderen Vorschriften des Waffenrechts.


    Es ist vorgegeben, daß grundsätzlich kein Schießbetrieb zulässig ist, solange nicht genügend Aufsichtspersonen auf dem Stand anwesend sind. Die Bestellung dieser Aufsichtspersonen obliegt dem Schießstandbetreiber, also im Regelfall dem Schützenverein. Mit der Anerkennung des jeweiligen Dachverbandes als Schießsportverband sind auch die Mitgliedsvereine selbst für die Bestellung der Schießstandaufsichten verantwortlich.


    Das bisher geltende Verfahren, daß die Aufsicht der Waffenbehörde gemeldet wird und zwei Wochen später die Aufsicht führen darf wenn die Waffenbehörde keine Einwände erhoben hat, ist mit der Anerkennung des Dachverbandes als Schießsportverband für seine Mitgliedsvereine entfallen, seitdem darf derjenige die Schießstandaufsicht führen, der von dem Verein in ein entsprechendes, vom Verein zu führendes Verzeichnis aufgenommen wurde.

    Der Schützenverein übernimmt aber dadurch auch eine erhöhte Verantwortung, etwa wenn er eine Schießstandaufsicht einsetzt, die nicht die erforderliche Qualifikation aufweist.


    Der Schießstandbetreiber muß eine Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens eine Mio. Euro pauschal für Personen- und Sachschäden vorweisen können und eine Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme in Höhe von mindestens 10.000 Euro für den Todesfall und mindestens 100.000 Euro für den Invaliditätsfall.


    Aber zu beachten: Die Haftpflichtversicherung ist von der Leistung frei, wenn der Schaden grob fahrlässig verursacht wurde, also etwa immer dann, wenn die erforderliche Sorgfalt in einem besonders groben Maße außer Acht gelassen wurde, oder/und: wenn z.B. eine erkennbar unqualifizierte Aufsicht in Kenntnis der fehlenden Qualifikation eingesetzt wurde.


    Nichts desto Trotz sollte, oder besser muß, auch jede Standaufsicht persönlich für sich privat Versicherungen abschließen die eventuelle straf- und zivilrechtliche Schadensansprüche abdecken.


    BTW: Ich persönlich würde niemals freiwillig eine Standaufsicht übernehmen wollen, wäre mir zu heiß ob der möglichen Konsequenzen. Und ... nach Gesprächen ... wissen die allermeisten Standaufsichten garnicht, auf was sie sich einlassen und welche Folgen das persönlich für sie haben kann.





    ... die mit dem z.Bsp. Fahrrad von einen Stand zum anderen fährt. Was meint Ihr dazu? :/ Meinungen!

    Hmm .. :/ .. Trap, Skeet ect. ... da brauchts doch einen Schießleiter und der hat, ich zitiere:


    .... vertrauensvolle, erfahrene, sachkundige Personen mit der Standaufsicht ( Hauptrichter ) zu betrauen. Zusätzliche Helfer können nach Bedarf hinzugezogen werden.

    Darüber hinaus müssen beim Flintenschießen Helfer ( Seitenrichter ) eingesetzt werden, die aus dem Kreis der Teilnehmer bestimmt werden können. Die Angehörigen der Schießleitung und die Hauptrichter können am Schießen teilnehmen.


    (DJV-Schießvorschriften)

    Uups Narima .. :pinch: .. da hast du mich ganz offensichtlich ganz falsch verstanden.


    Ich sprach explizit eigentlich nur von mir, daß MIR das Schießen nicht unbedingt Spass macht.

    Eigentlich logisch, komm' ich doch aus einem "Jägerhaushalt" - Schießen immer ein Muß.

    Dann jahrelang Bund, schießen um zu treffen in jeder Lage und Wetter, auch nicht spassig.

    Später dann Bund-wissen anwenden müssen, hatte mit Spass auch nicht das Geringste zu tun gehabt.

    Dann wieder bis heute Jagd, wo Schießen nicht unbedingt Spass macht sondern einfach sein muß.


    So sieht es bei mir aus ... aber ich gestehe jedem Sportschützen zu, daß er am Schießen Freude und Spass hat und finde daran auch rein garnix verwerfliches - es sei ihm von meiner Seite aus von ganzem Herzen gegönnt !!!


    Nochmal sorry dafür, wenn mein Post dir in den falschen Hals kam. ?(