Beiträge von Nebraska

    Die Anwort von SIG Sauer war, dass sich .223 Rem und 5.56 x 45 NATO in der Hülsengeometrie, wenn auch nur gering, doch siginfikant unterscheiden würden. Daher Finger weg von NATO-Surplusmunition.


    Ich wüsste jetzt nicht, welches wirtschaftliche Interesse jetzt SIG Sauer haben sollte, 5.56 x 45 NATO NICHT zu empfehlen. Insofern verstehe ich die Antwort von Glock4ever jetzt nicht so ganz.


    Auf jeden Fall halte ich mich an die Herstellerempfehlungen und schieße nur .223 REM. In mein Auto kommt auch nur SuperPlus, weil der Hersteller von 95 ROZ abrät, wenngleich es nicht verboten ist.


    Ein waffenrechtlichen Unterschied sehe ich nicht. Wir kaufen im Verein immer wieder Surplus im Großgebinde, und auch 5.56 x 45 NATO ist da dabei und geht auch weg ...

    Wenn Du einen Antrag auf Erteilung einer WBK stellst und dieser abschlägig beschieden wird, ist in BY kein Widerspruch zulässig, sondern nur eine Klage vor dem Verwaltungsgericht möglich. Meines Wissens ist das in BW auch so.

    Auch wenn eines als Unsinn einstufst: der Mensch wurde ja vom Landratsamt als unzuverlässig eingestuft. Nicht von der StA. Warum das LRA seinen eigenen Eintrag bei der Erteilung des KWS nicht als Ablehnungsgrund berücksichtigt hat entzieht sich meiner Kenntnis.

    Exakt. Der Eintrag bezog sich auf eine verschwundene Waffe, die später bei einem Kriminellen sichergestellt wurde. Das ganze wurde nie geklärt; das Verfahren nach Paragraph 170/ 2 StPO eingestellt. Zuverlässigkeit also nach Paragraph 5/2 WaffG nicht gegeben.
    Der KWS wurde, soweit mir bekannt, bis dato nicht widerrufen.

    Sorry- ich meinte nicht dazwischen. Also Eintrag 2011. KWS 1/2017. WBK-Antrag 12/2017. Ablehnungsbescheid 05/2018. 3 Tage vor Ablauf des halben Jahres nach dem die Untätigkeitsklage möglich gewesen wäre.


    Ich kann nur warnen: wenn KWS dann WBK. Die Logik stimmt so nicht.


    Bundesland BY.

    Mir ist ein Fall bekannt wo der KWS nach 4 Tagen da war und später die WBK abgelehnt wurde. Der zugrunde liegende
    Eintrag war 8 Jahre alt, lag also noch dazwischen.
    Der Fall liegt derzeit beim Verwaltungsgericht.

    Kannst du die Rechtsgrundlage nennen bzw. die von deinem Sachbearbeiter in Erfahrung bringen?


    Es ist eben die Frage ob das Bedürfnis wirklich wegfällt. Denn die GSP könnte ja im Rahmen eines Gastschiessens aufgrund pder Eignung zu einer Disziplin eines anderen Verbandes weiterhin genutzt werden. Ein analoges Vorgehen kennen wir ja auch bei den Waffen auf der gelben WBK. Inwieweit hier die Rechtsnormen zwischen "Grün" und "Gelb" differenzieren, kann ich als juristischer Laie nicht beurteilen.

    Es gilt hier die alte fränkische Weisheit: "Wer lang frägt geht lang irr."


    Ich würde da keinesfalls schlafende Hunde wecken und im Falle einer behördlichen Aktion meine oben dargelegte Argumentation deutlich machen. Dabei kann ich nur gewinnen und selbst der gestrichene Munerwerb wäre halbwegs zu ertragen.

    Muss Sport immer Disziplin bedeuten? Wenn ich eine GSP besitze kann ich mit ihr doch preisgünstig z. B. Abzugsfehler vermeiden trainieren.


    Jäger gehen doch auch mitunter ins LASER-Kino. Oder Triathleten ins Fitnessstudio. Ein Bedürfnis wird man damit zwar eher nicht begründen können, aber wenn das Trainingsgerät doch schon mal da ist...es heisst ja SPORTschiessen.

    Eine Bäckerin auf dem Weg zur Arbeit ist doch auch nicht so zu erkennen, oder? Aber das kann man doch erklären.


    Ich hab bei einem Brandeinsatz einen Polizisten gefragt ob er ein Problem mit meinem Rescueknife sehe. Auch wenn ich es zivil trüge. Antwort: natürlich nicht.


    Manchmal hilft reden weiter und ich finde,dass die Polizei fragen darf - ich erlaube mir auch die Polizei zu fragen.

    Ich auch Pause gemacht. Alles verkauft. WBKen abgegeben.
    8 Jahre wieder begonnen. 1 Jahr trainiert. Neue WBK beantragt, Sachkunde im Original vorgelegt. SB hat Kopie gemacht. Gebühr gezahlt. Das war es.