Beiträge von Portaner

    Hier mal mein kleines Schätzchen Bauj. 1967. Leider fehlte die Anschußscheibe, sonst alles komplett, unbeschossen und zum Schnäppchenpreis bekommen.

    Ich liebe den kleinen Ballermann. :love: Auf 25m bleibe ich locker im Schwarzen der ISSF Scheibe. Präzisionstechnisch für mich absolut zufriedenstellend.
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    Aktuelle Kleinkaliber-SV-Munition übertrifft vor allem in der Geschwindigkeit, oft aber auch in der Energie die entsprechenden Werte des Kalibers 7,65mm Br. Aus diesem Grund erstaunt diese Aussage nicht.

    So ist es. Selbst die Eindringtiefe ist bei .22lr HV um einiges höher als bei der GECO 7,65 Br..

    Schiesse eine PPK Bauj. 67 in 7,65 Br. und muß sagen, mit der Munition von GECO schiesst sich die Waffe butterweich.

    Man hat nicht wirklich das Gefühl eine scharfe Waffe zu schießen. Da hat so manche KK KW in .22 lr mehr Bums.

    ...... Ein Lichtfängerkorn ist eigentlich im Nachteil gegenüber einem hinterschnittenen Scheibenkorn.

    Das stimme ich Dir zu . Ganz besonders bei Präzisionsdisziplinen. Das hatte ich auch bereits geschrieben.

    Ich habe mal ein Lichtsammlerkorn auf einer KW montiert, um es zu testen. Ich muß zugeben ich kann das Korn schneller fokussieren.

    Bei starkem Lichteinfall wirkt es aber eher störend da es überstrahlt und bei wenig Helligkeit ist der Nutzen eines Lichtsammlerstabs auch dahin.

    Für dynamische Disziplinen, in heller Umgebung, mit wenig Präzisionsanspruch und für die schnelle Zielaufnahme sicherlich gut zu gebrauchen,

    aber für Präzisionsdisziplinen eher unpraktisch, weil optimale Nutzung stark abhängig von der Helligkeit.

    Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist gut so. Mir gefällt sie leider auch nüberhaupt nicht,

    trotzdem Daumen hoch, weil Du Dich mit der Anschaffung sehr bemüht hast und sie Deinen Geschmack trifft.

    Also ich wüßte nicht was gegen das originale Visier spricht. Es ist robust und wenn es einmal auf eine Sorte Mun eingestellt wurde ist es doch gut zu gebrauchen

    und wenigstens noch in der Höhe verstellbar.

    (Vor der Seitenverstellung sollte man natürlich noch die zwei kleinen Schrauben lösen, hatte das oben weiter vergessen zu erwähnen.)

    Wenn doch ein anderes Visier drauf soll, stellt sich natürlich auch die Frage der Disziplin oder dem Einsatzzweck. Wenn Du nur statisch auf 25m schießen willst,

    würde es sich sichcherlich auch empfehlen das Leuchtkorn gegen ein schwarzes Korn zu ersetzen.


    Ansonsten findest Du z.B. bei LPA Sights alles mögliche an Visieren. Direkt bestellen kannst Du da wohl nicht aber dann einfach mal nach der Typenbezeichnung googeln und einen Shop suchen. Bei häufigem Munitionswechsel und auf unterschiedlichen Distanzen, macht es natürlich Sinn sich ein höhen- und seitenverstellbares Visier zu beschaffen.

    Für Präzi würde ich persönlich immer ein schwarzes Kimmenblatt und ein schwarzes Korn wählen.

    Mit Niebling hast Du nichts verkehrt gemacht. Das Set lässt sich prima ergänzen (auch für Langwaffen) und alle Teile sind einzeln nachbestellbar.

    Die Filzreiniger habe ich auch mal für meine LW gekauft, aber ich nutze sie kaum. Sind mir zu friemelig. Für die meisten meiner LW nehme ich tatsächlich die Reingungskette vom G3 bzw G36.

    ........und jetzt werde ich bestimmt gesteinigt, weil die Ketten ja die Laufmündung beschädigen können.

    Habe auf fast allen LW Mündungsbremsen oder MFD und da ist bisher nichts beschädigt.

    Gibt es einen Trick wie ich es hinbekomme, dass ich mit der neuen Kimme halbwegs Richtung Scheibe komme und nicht das Inventar auf dem Stand demoliere.?

    Wenn es ein Bücher macht, bekommt er die Visierung halbwegs hin?

    Das lässt sich mit einem Laser Schußprüfer (Einschiesshilfe, Laser Bore Sighter, Laser Justierhilfe,...€ 20,- bis € 50,-) grob einstellen.

    Außerdem richtet man Kimme und Korn mittig auf dem Verschluß aus. Dann sollten die Treffer, bei 25m, eigentlich auch irgendwo auf der Scheibe landen.

    Sonst, falls möglich, einfach etwas näher an die Scheibe gehen und einschiessen.

    Schlitten zwischen zwei weichen Backen (Kunststoff, Holz,...) im Schraubstock leicht einspannen und die Kimme mit Messingdorn und Hammer von rechts nach links heraustreiben. Am besten den Dorn zusätzlich mit etwas Isolierband abkleben, dann gibt es keinen Messingabrieb auf der Brünierung.

    Man muß durchaus etwas beherzter zuschlagen, die Kimmen sitzen oft sehr stramm in der Schwalbenschwanzführung.

    Wenn man sich das selber nicht zutraut, dann besser zum Büchser damit. Die neue Kimme muß jau auch wieder rein und wenn man da mit dem Dorn abrutscht und das Visier zerlegt hat man ein Problem.

    Das "Problem" ist, dass auch viele aktuelle Dienstpistolen in den Kasten passen, wenn auch mit Ausschöpfung der Tolleranz.

    Irgendwer hatte hier mal eine Liste mit Waffen gepostet, die in den Kasten passen.

    Da war viel aktuelles Zeug dabei, was den Namen "Pocket Gun" nicht verdient, weil eigentlich normale fullsize Größe.

    Da ist es natürlich u.U. schwer z.B. mit einer PPK gegen eine SFP9 und Co. anzustinken.

    Vielleicht sollte hier nochmal das Kastenmaß oder die zulässigen Tolleranzen überdacht werden.

    Eine ganz allgemeine Anmerkung, da ich wegen genau dieser Waffe schon ein paar Anfragen hatte.

    Diese Version (5) der SIG 210 ist nicht in der Dienstpistolenliste des BDMP und damit auch nicht für die DP-Diszipline des BDMP zugelassen.

    Auch nicht für DP2 weil sie ein Verstellvisier hat. Die 210-5 wurde niemals als Dienstpistole bei irgendeiner Polizei, Militär, Grenzschutz oder anderen staatlichen offiziellen Sicherheitsorganisation auf dem Planeten eingeführt.

    Da fällt mir ein ich wollte mal den BDMP Zwecks einer neuen Disziplin anschreiben. Irgendwie fehlt noch eine Disziplin für wirklich kleine Pocket-Pistolen

    (Wlather PPK, Walther P5, die kleinen Berettas, und was es sonst noch so gibt ....).