Beiträge von Gerom01

    Bei der Beantragung bei meinen letzten Käufen auf grün (BDS) stand sinngemäß: wenn der Vereinseigene Stand es nicht hergibt, Angabe wo dann trainiert wird. Das kann dann ein anderer Stand sein, z.B. die Schiessanlage Philippsburg.

    Bei LV4 reicht neuerdings die reine Angabe vom Ort nicht aus, die verlangen eine Bestätigung, dass es eine geregelte Möglichkeit zum Training gibt 🤨

    Du hast zwar recht, dass man mit dem Begriff ursprünglich den Geschossdurchmesser meinte, aber durch CIP hat es sich durchgesetzt, dass man den Innendurchmesser des Laufes und die Lagerlänge als Kaliber bezeichnet

    Ist jetzt zwar von theoretischer Bedeutung, aber hättest du vielleicht einen Link zu dieser neuen Definition? Ich habe auf der CIP Seite nur was von Patronen- bzw. Munitionsnamen gefunden. Innendurchmesser klar, habe ich auch geschrieben, aber die Lagerlänge...🤔

    Rechtlich gesehen, darfst du nur eine Waffe erwerben, die deinem Bedürfnis (sprich beantragte Disziplin) entspricht

    Ich möchte hier einhaken. Die BDS Disziplin 3113 spricht von einem Selbstlader über 6,4mm. Da kann ich einige vorstellen. Was wird denn aufs Bedürfnis geschrieben und hat man denn die Flexibilität bezüglich Kaliber später beim Voreintrag? Und wenn man richtigerweise als Kaliber "7,62mm" eintragen lässt, hätte man dann die Wahl zwischen 7,62x39 (SKS), 7,62x54R (SVT, SVD) und eben .308?

    Frank1000

    Wo siehst du denn, dass ich seine Meinung nicht akzeptiere? Oder stimmt etwas nicht in dem von dir aufgeführten Zitat? 🤔 Da es offenbar KEINER von hier anwesenden BEIDE Pistolen geschossen hat, bleibt die ganze Diskussion Austausch von irgendwelchen Meinungen. Zugegeben, ich unterstütze DEINE Position nicht, wonach nur wenn man viel bezahlt hat, bekommt man eine ordentliche Waffe (siehe auch die Diskussion über Sabatti Gewehr).

    Die Spartan muss per se keine schlechte Waffe sein, sie spielt aber definitv in einer anderen Liga

    In einer anderen Liga von was? Ich als Präzisionsschütze schaue immer als erstes auf Leistung bzw. Potenzial, kann ich damit gut abschneiden oder nicht. Anders als bei KK, LuPi und sogar 9mm, ist bei .45ACP die Präzision nicht unbedingt eine Frage des Preises. Und wenn ich bei einem Tests sehe, dass eine 3000 Euro Pistole Streukreise von 70-80 mm (eingespannt) schießt, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich entschuldige mich an dieser Stelle, dass ich die Diskussion etwas vom Weg angebracht habe, aber es gibt wohl eher niemanden hier, der die beiden genannten Pistolen geschossen hat.

    Womit ich aber nicht so einverstanden bin, ist der Vergleich zwischen den Spartan und Les Bear

    Klar, irgendwo muss ja der Preisunterschied herkommen. Daher war meine Frage, was man sich davon verspricht. Präziser wird Les Bear wohl nicht sein. Ich habe mal mit einer Nowlin geschossen, nett, angenehm, aber nicht spürbar besser.

    allerdings finde ich den Abzug mit fast 2000 Gramm schon recht derb hoch und kriecht

    Meiner hatte ab Werk etwa 1700g. Ein Büchsenmacher hat den Triggerstopp ausgebaut und den Abzug etwas poliert. Nun hat er etwa 1300g (gemessen) und kriecht kaum. Hat 40 Euro gekostet. Dennoch ist der von Sport2 deutlich besser.

    Kurz und knapp: Welche der beiden würdet Ihr den Vorzug geben? Einsatzgebiet: statisch 25 Meter Präzession. Den Mehrpreis von 1K von Les Bear lassen wir mal außen vor.

    Auch wenn die beiden Pistolen im Grunde vom selben genialen Erfinder konzipiert wurden, unterscheiden sie sich beim Griffgefühl. Einerseits ist .45ACP das Revier von 1911 Pistolen, andererseits verstehe ich persönlich nicht, was man sich von einer 1911 für über 3 k€ verspricht. Ich habe eine STP Sparta 5", die ich neu (bei UVP 1100 Euro) für unter 600 bekommen habe. Mit meinem amateurischen Auge sehe ich keine Verarbeitungseinbüsse, es wackelt nichts, 5er Serien über 45 Ringe auf eine Präzisionsscheibe (ob DSB oder BDS) sind eher die Regel. Mit einem Abzug wie bei meiner CZ 75 Sport2 ginge es noch besser, wo ich zum Thema Abzug komme. Ich würde nur ungern eine teure Pistole kaufen, bei der der Abzug nicht optimal für Präzision ausgelegt ist. Und zu guter Letzt: für 2500-3000 Euro (sorry, dass ich doch immer wieder ins finanzielle abdrifte) hätte ich lieber ein Stück massiver Stahl in Form SigSauer P220 X-Six gekauft. Passt in meine Hände perfekt und hat einen traumhaften Abzug.

    Sachsenschuetze

    Zitat

    Ich könnte wirklich sehr günstig eine Mercury Evo im Kaliber 308 bekommen

    Wie günstig denn? Eine schwarze in .308 habe ich schon für 1199,- gesehen. Ansonsten hat mich das Gewehr ebenfalls angefixt, allerdings in 6,5 Creedmoor. Ab Ende April darf ich wieder kaufen, ein Händler in relativer Nähe hat es da für 1390,- . Um gleich auf den Punkt von Frank1000 zu kommen: in Deutschland ist es eher bei 300m Schluss, die Rosenberg Anlage mit ihren 500m mal rausgerechnet. Und auf diesen Distanzen bleibt das Gewehr sicher unter 0,5 MOA. Einer meiner virtuellen Bekannten hat sich das Gewehr neben Walküre und RS9 geholt und ist sehr zufrieden damit. Auch ich plane nichts teures an Optik zu kaufen. Zunächst muss es ein UTG 4-16x44 herhalten (weil da), später kommt etwas für max. 500 Euro, mehr braucht man in deutscher Realität nicht. Und wenn ich einmal im Jahr nach Dänemark auf 1km schaffe, wird die Kombination auch ausreichen.