Beiträge von Gerom01

    Das hätte ich jetzt nicht gedacht.

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    Ich vermisse einen Satz wie: "Die Bundeswehr gehört zu Deutschland"

    Aber mal im Ernst: kann man zu einer Armee halten, die überall auf der Welt bei Konflikten mitmischt (kann man da noch von BundesWEHR sprechen?), aber offenbar nicht im Stande ist, eigenes Land halbwegs verteidigen zu können? Richtig ist wiederum, dass die Bundeswehr selbst kaum was dafür kann, die wurde von der Politik runtergeritten.

    Nun erkläre mir bitte, welche MEINER Angaben aus MEINEM Post falsch sind!

    Das habe dir doch ober geschrieben: Preise und Schussanzahl, hast du aber wohl ignoriert. Über Angebote von Frank&Monika kann man nur müde lächeln, bei uns gibt es Läden wie Braun, Kurt24 oder ACP. Und: ich habe dir die Situation aus eigener Erfahrung als Gelegenheitsschütze beschrieben, du - aus der Theorie.

    Besitzt jemand von euch diese Waffe ? Wenn Ja, in welchem Kaliber und wie zufrieden ist der Besitzer damit ?

    Ich habe mir diese Waffe als nächste Anschaffung ausgesucht. Ich möchte damit maximal 300m schießen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf 100m , auch weil bei mir im Umkreis von ca. 100km keine passende Schießbahn vorhanden ist. Als Kaliber bevorzuge ich .308 Win, allerdings bin ich auch offen für .223 Rem.

    Welches Glas bis ca. 300,- Eur würdet ihr empfehlen ?

    Für Alternativen in diesen Preisbereich bin ich auch offen.

    Also mal ran an die Tasten und schreibt eure Erfahrungen.

    Ich schiesse im Moment ein OA-15 mit 24" Bullbarrel (steht demnächst übrigens zum Verkauf, so am Rande erwähnt) und merke, dass ich es eher als Repetierer-Ersatz benutze. Daher kommt bei mir stattdessen mittelfristig ein Repetierer im selben Preisbereich wie bei dir (keine Wettkampfambitionen). Das Gewehr selbst kenne ich nicht, aber MDT-Schaft ist schon gut, Pistolengriff müsste aus meiner Erfahrung sein. Das wäre zu beachten, falls du andere Alternativen in Betracht ziehst. Habe ein KK-Gewehr von Savage und bin rundum zufrieden. Beim Glas würde ich auch das Budget auf etwa 500 anheben. Ich für mein Teil habe auch ein Falke-Glas (im Schmeisser-Auftrag in Asien gefertigt) in Betracht gezogen. Aber auch das von Frank gezeigte Sightron lässt für deinen Einsatz kaum Wünsche offen.

    Dann solltest du das einmal nachrechnen, bevor du das pauschal so schreibst

    Sorry, Frank, das solltest du auch selbst tun. Deine Rechnung ist nicht neutral und nur auf deinen Standpunkt bezogen. Ich erörtere dann die andere Seite aus EIGENER Erfahrung, als gelegentlicher .223 Schütze. Du schreibst "Hornady-Match", was aber keine bestimmte Patrone bezeichnet. Ich habe mittlerweile gelernt, dass nicht nur die Marke, sondern auch (und oft wichtiger) die Geschossform entscheidend ist. Bei uns im westlichen NRW bekommt man Patronen mit 52 und 69 gr. Matchking-Geschoss von S&B, Remington und eben Hornady für 1,0 bis 1,2 € pro Schuss. In einem entspannten Training mit einem Repetierer verschiesst man wirklich selten 50 Schuss, eher 30-35. So ist man pro Jahr maximal bei 500 Euro Munitionskosten, und das mit Match-Munition. Wiederum habe ich von paar bekannten Wiederlader gehört, die Kosten zum Start liegen eher bei 2.000 €. Außerdem dürften deine Rechnungen zu Geschossen aus der "Vorkriesenzeit" sein, man liest ja auch hier, dass die Bestandteile deutlich teurer geworden sind. Auch wenn nicht, spielst du pro Jahr nur um die 200 € wieder rein. Und da ich ebenfalls ab und zu zusammen mit meiner Frau zum Gewehrschiessen fahre, weiß ich, dass wir zu zweit auch meistens nur eine Packung verschiessen. Während sie schießt, schiesse ich mein KK-Gewehr 🤠

    Das SKS 45 und das SVT 40 schwirren auch schon eine Weile auf meiner "Will haben Liste" rum.

    SKS muss bei mir nicht sein, habe bei einem Bekannten geschossen, ok, weckt aber keine Emotionen. SVT (alias Sweta) ist aber sowas wie Kindestraum, den ich mir vielleicht irgendwann mal erfülle 🤠

    20220102_164706.jpgWas ist an der Hugo 1911 so schlecht?

    Meine Frau hat eine Hugo in 9mm. Sie hat die mal bei einem Rangeday ausprobiert und sich quasi darin verliebt. Ich habe eine STP Sparta 5.0 in .45 und konnte die beiden Waffen natürlich ausgiebig vergleichen. Mit der STP bin ich sehr zufrieden. Ein Büchsenmacher hat den Abzug auf etwa 1300g gebracht, passt sehr gut, fast ohne Kratzen. Ist auch sehr präzise, bin bei Wettkämpfen immer über 9.0 Schnitt. Der Abzug von Hugo ist deutlich schwergängiger, auch kratziger, so bei 2000g. Meine Frau mag es, daher wird er nicht "optimiert". Wenn alles passt, kann ich damit auch 9er Schnitt schießen. Die Oberflächen sind vergleichbar, keine Gold Cup 70er, aber für mich völlig ausreichend. Die Hugo lässt sich ohne Werkzeug zerlegen, dafür etwas komplizierter, nicht intuitiv. Wegen Schiene unten sieht sie vielleicht etwas cooler aus, für mich kein Kaufkriterium. Die ist deutlich teurer als die Sparta, ohne einen Vorteil zu bieten.

    Oder anders gesagt; taugen die Model 80 Mark IV Gold Cup was (langfristig)? Oder eher die Finger davon lassen?

    Vor etwas über 3 Jahren bekam ich meinen .45 Voreintrag und sondierte den Markt. Nach paar Monaten Suche erwarb ich eine gebrauchte

    Model 80 Mark IV Gold Cup

    in silber, von einem Händler. Die Pistole sah schön aus, der Abzug war angenehm...nur schoss sie so weit links, dass ich auf 25m fast den ganzen Verstellbereich ausgeschöpft habe. Die konnte ich zum Glück zurückgeben und habe daraufhin eine neue SPT Sparta 5.0 geholt. Mit der bin ich sehr zufrieden, vor allem, seit der Abzug etwas verfeinert wurde.

    Mensch Kinnersch... ist es jetzt die Norm, dass wegen jedem Beitrag ein Fass aufgemacht wird?

    Der Präzisionsschütze läd vorwiegend einzeln und weil Frank1000 den RIESIGEN FEHLER gemacht hat "immer" zu schreiben, springen alle sinnlos drauf und kommentieren dagen obwohl jeder weiß was gemeint ist.

    Mich wundert immer wieder, wie es Leute schaffen, Ursache und Wirkung zu vertauschen...nennt man dies nicht so was wie Kausalität-Störung? Frank1000 hat ja als erster den belehrenden Zeigefinger erhoben, und das zu Unrecht. Präzisionsschütze ist eben nicht gleich Präzisionsschütze.

    Sportlich lädt man aber auch immer einzeln

    Dieses "immer" klingt so streng, als ob es irgendwo festgeschrieben ist. Bei meinem KK Savage ist z.B. einzeln laden nicht so einfach. Beim Schweizer K31 mach ich das Repetiereren lieber in einem Zug. Und bei meiner Howa in .308 habe ich beim Training sitzend schon einzeln geladen, beim Wettkampf liegend war es mir aber zu fummelig.

    Da das Thema bereits erledigt ist, kannst du Peppone , gerne erklären, was genau dieses alte Gewehr in einem exotischen Kaliber und jagdlichem Schaft zu einer Präzisionsbüchse macht? Ok, auf 100 m dürften sehr viele Gewehre Gruppen Richtung 0,5 MOA liefern. Dafür muss man aber keine 1500 und mehr Euro ausgeben.

    Hallo Falk. Mitte letzten Jahres stand ich vor derselben Wahl. Da ich auf dem Trip war, ich würde auch mal 500m und mehr schießen, wollte ich unbedingt ein Gewehr in einem der 6.5 Kaliber, also entweder Creedmoor oder x55 SE. Es sollte aber auch was fürs Auge sein. Der heißeste Kandidat wurde (ungesehen) Sabatti Evo mit langem Lauf. Ein virtueller Bekannte holte sich so eins und war sehr zufrieden. Ich bekam die Möglichkeit, das Gewehr bei Frankonia in die Hand zu nehmen, und dann kam leichte Ernüchterung: der Direktabzug zwar sehr leicht, aber eben direkt, ich bin aber eher Freund vom Druckpunkt. Auch war der Vorderschaft so richtig breit und hat mir optisch nicht so zugesagt. Qualität schien ok zu sein. Dann konnte ich bei einem Bekannten seine Tikka T3X schießen, die war aber außerhalb meines Budgets. Der Abzug ab Werk war zu schwer, Aluschaft...naja. Zumindest konnte er damit gute Streukreise auf 100m produzieren (.308). Danach schaute ich auf Ruger RPR und hatte eine in der Hand. Die war richtig gut, sehr solide, auch der Verschluss. Die Sicherung im Abzug imitiert Druckpunkt-Abzug, passt. Würde ich sofort nehmen, auch in .308 und mit 20"-Lauf, nur haben sich bei mir die Prioritäten geändert. Vor paar Jahren hatte ich noch eine Howa M1500 mit klassischem Schaft in .308, aber in Camouflage Look. Kam zu selten zum Einsatz, war ok, habe ich verkauft. War aber auch günstig. So, mein Input dazu.