Beiträge von Mühlenbracher

    Habe zu JonBronson s Anliegen nichts Neues beizusteuern als es nicht schon von Finnian und Frank1000 richtig gesagt wurde. Es lässt sich aus der Ferne sowieso schwer beurteilen. Für mich liest es sich als sei der Themenstarter ein ganz passabler Schütze der weiss was er tut.

    So ist das eben manchmal. Zwei in etwa gleich gute Schützen (mit annähernd weil dann besser vergleichbarer gleicher Handgröße) schießen mit ein- und derselben Waffe ihre Bomben-Schußbilder - aber treffen jeder woanders.


    Eine excellente Schützin aus unseren Reihen die sogar aktiv Luftpistole in der Bundesliga schießt hat einen dermaßenen "Knick" in ihrer Optik, das jeder andere der mit ihrer Waffe schießt nur brutale Tiefschüsse auf die Scheibe bringt. Ein guter Optiker wie unser enfield einer ist könnte die Details dazu sicher erklären.

    Für mich als "optischen Laien" steht nur soviel fest, die Empfindung(en) jedes Auges bis zur Verarbeitung im Hirn zum gewünschten, anvisierten Halteraum sind individuell, immer ein wenig anders. Extremfälle wie der von mir Beschriebene inbegriffen.


    Kurzum: das Einfachste wäre, nicht nur aus Ermangelung an geeigneten Alrernativen, damit seinen Frieden zu machen. Und nicht so viele Gedanken über die Schützenkollegen machen.

    Wenn meine Visierung halt 6 oder 8 Klicks braucht damit mein Auge den nötigen Halteraum als solchen erkennt und die Treffer bei gutem Abkommen dann da landen wo angesagt, dann ist die Welt für unsereins in Ordnung.

    :sla:

    Du hast dir die Antwort doch schon so gut wie selbst gegeben Roman-1 .

    Ordonanzgewehre waren (sind) für den militärischen Einsatz bestimmt. Deine Perkussions-Sechsschüsser waren wie du weisst in ihrem ersten Leben auch keine Sportrevolver. Beide waren im Einsatz für weitere Distanzen vorgesehen als die heute üblichen Entfernungen der Sportschützen.

    Originale Vorderladerrevolver haben auf 25m meistens Hochschüsse, weil sie anno dazumal auf etwas um 45 - 50 m eingeschossen waren. Hab die genaue Zahl in Yards vergessen.


    Bei den Gewehren genauso. 100m waren Visiermäßig beim Militär nicht vorgesehen. Da helfen heutzutage eben nur längere Korne. Nur gut, das es die im gut sortierten Handel reichlich gibt.

    ... das ist immer eine gaaaaanz schlechte Anrede...

    Siehst du das so? Nun denn.

    Es war gewiss nicht kurz vor 12 - und der Weg zur in dem Falle grundlosen verbalen Hinrichtung wäre noch ein sehr Weiter gewesen.

    Es ging mir nur um den beschriebenen Inhalt, der sich auf deine Kritik bezog. Schließlich geht's hier "nur" um eine schnöde Büchse, und um keine akribische Abhandlung.


    Jedenfalls war die Anrede keine gestellte Höflichkeit, sei dessen versichert. Es war wirklich und einfach nur nett gemeint.

    Alles gut.

    :drink:

    Diese, meine persönliche Auffassung und Erfahrung habe ich lediglich oben mitteilen wollen. Aber ich glaube selbst das lasse ich zukünftig.

    Lieber Frank,

    seit langem schätze ich deine Kommentare u. Texte hier. Du bist ein stets sachlicher Schreiber.

    Dummes Zeug u. "Mimmi-mii..." sind nicht Deins.

    Umso mehr wundere ich mich über deinen letzten Text bzw. die heraus zu lesende Empörung. Ganz ehrlich versteh' ich nicht richtig was du willst. Im Vergleich zu -zig anderen Beispielen in dieser unsrer Forenwelt sind die Beiträge im Großen u. Ganzen sachlich.

    Wenn ein Themenstarter die Waffengattung vorgibt, 2 Kaliber zur Auswahl stellt und (s)ein Budget ins Spiel bringt, warum soll die helfen wollende Gemeinde dann nicht nach ihrem gut Dünken antworten??


    Wäre nur ein Präzisionsgewehr gefordert worden hätte ich mir meinen eigenen Beitrag mit meiner CZ sicher verkniffen. So allerdings fand ich es hilfreich sie mit ins Gespräch zu bringen da sie eben sehr präzise - u n d sehr günstig zu haben ist.

    Ob grade diese Büchse des Themenstarters Beuteschems wird, soll er mal schön selbst entscheiden.

    Mit seinen eigenen Stellungnahmen steht es ihm ausserdem jederzeit frei einzugrenzen oder bestimmte Richtungen eben zu forcieren,- oder abzulehnen.


    Wie auch immer, wer kann was gegen solchen Diskurs haben?? Es wird Gründe geben weder Verband noch Wettbewerb als Kriterien genannt zu haben. Soll unser Bier doch nicht sein.

    dieselfalk ist kein Anfänger. Er wird schon abschätzen was in "seinem" Wettbewerb erlaubt ist.


    Kurzum: Grund zum Miesepetern sehe ich in den zurückliegenden Beiträgen die sich mit Ross und Reiter befassen, nämlich der angefragten Kaliberauswahl und dem Vorschlag bestimmter in Frage kommender Langrohre, denn nur darum dreht sich's hier, - nicht.

    Bist du mit der CZ auch gelegentlich auf der Bahn und schießt nicht- jagdliche Mun? Was fliegt da bei dir am besten? Ich hab nämlich auch eine 557, schieße aber nicht oft damit

    Gekaufte Munition hat meine CZ noch nicht gesehen. Habe nach einigen Tests zu Anfang alles mit Geschossgewichten unter 150 grs. verworfen. Die müss(t)en absolut rasant laboriert werden um gescheit zu treffen.

    Meine inzwischen bewährte "nicht-jagdliche" Ladung für die Scheibe verwendet ein 168 grs. BTHP* Geschoss von Hornady. Keine Ahnung ob es fertige Patronen damit zu kaufen gibt, hab ich mich noch nicht für interessiert. Könnte es mir aber gut vorstellen. Ist ja nicht jeder Handlader.


    *Boot Tail Hollow Point

    Ich führe eine CZ 557 mit Schichtholzschaft in .308 jagdlich.

    Kann zur Präzision auf 300m mangels Erfahrung nichts sagen, aber die Genauigkeit auf 100m ist schon nicht übel. Lauflänge 65cm, Drall 1:10. Sämtliche nachzulesende Kritiken loben die Tschechin.


    Der Repetierer ist neu ziemlich günstig für etwas mehr als 1000 Euro zu haben, sieht in der Version "Laminated" richtig gut aus - und kommt ab Werk schon mit einen extrem guten Abzug daher. Da du auch jagst, vielleicht eine Alternative für 2 Fliegen mit einer Klappe.

    ... und im Frühjahr meinem Rosen und Rasen was gutes tun

    Und, der Offtopic sei mir gestattet, wer heute draußen war kann sich eben diese Jahreszeit schon wieder ganz gut vorstellen. Sogar meine Hündin.


    Mit allen Annehmlichkeiten.

    :sla:

    So, habe um die Sache rund zu machen jetzt mal Quickload befragt. Dort sind eigentlich alle (!) relevanten Pulversorten gelistet.

    Und sehe da:

    20220110_231651.jpg


    Es erhärtet sich der Verdacht, das unser Threadstarter sein Nasenfahrrad nicht auf hatte.


    p.s.: ich trinke Kölsch. :drink:

    Bist du sicher das die Sorten so heissen wie du geschrieben hast, relleum ??


    Hab in meinen ältesten Unterlagen gestöbert und diese alte Vergleichstabelle gefunden:

    20220110_225730.jpg


    Nur heissen die Sorten um die es sich handeln könnte eben R-1 und R-123.

    Sollte sich die Sache hier durch Mithilfe der Kollegen nicht aufklären fragte ich mal bei lhs germany nach.


    Und, ein gut gemeinter Rat unter uns Pastorentöchtern: Es wäre vielleicht nicht das Schlechteste, deine neuen Errungenschaften im Frühjahr einfach an die Rosen zu kippen.

    :sla:

    Was haben die Ringe und Ansenkungen um die Mündung der Büchse im Eingangs-Bericht zu sagen?? :think:

    Reine Zierde, wonach es in dem Falle aussieht?


    Ich las von Büchsenmachern, die wenn ein Lauf in früherer Zeit mal neu gezogen wurde, dies im Mündungsbereich kenntlich machten, soweit ich weiß eben mit einem Ring. Scheint in dem Falle hier nicht so zu sein, dagegen spricht das (noch) verhältnismäßig kleine und damit wohl Originalkaliber .34.

    War wohl eher der Verspieltheit von Ben Troutman - (oder einem ausgefallenen Kundenwunsch) geschuldet.

    Glaube da liegt 'ne Verwechslung vor.


    Piston bei Perkussions- und Zündlochschraube bei Steinschleudern nach Benutzung rausschrauben macht wohl jeder.


    Worum es hier ging, zumindest hab ich die Beiträge vom Fritz und dem schwarzen Mann so verstanden, war die Demontage des Zündlochstollens, also dem Teil was mit seinem Ende eben nah am Pulversack (um den es ja ging) in den Lauf verschraubt wird, und dann um 90° versetzt die Aufnahme für's Piston bietet.

    Dieses Teil ist meines Wissens nicht dafür gemacht ständig raus und rein geschraubt zu werden. Ein häufiges Lösen dieses Gewindes birgt gewisse Risiken.

    Pedersoli ist auch nicht Pedersoli. Wer die Möglichkeit hat sich im Laden unter mehreren baugleichen Modellen d-i-e Eine rauszusuchen, ist klar im Vorteil. Gilt übrigends nicht nur für Pedersolis.


    User Papa Aldo , der sich die letzten Tage übrigens sehr rar macht schwärmt in den höchsten Tönen von der Qualität seiner Pedersoli Repliken. Und die Bilder die er von seinen Schätzchen gepostet hat sprechen für sich.


    Ein wenig lästern über Pedersoli ist falls berechtigt, erlaubt. Aber immer fair bleiben,- es gibt von den rühmlichen Ausnahmen mehr wie man glaubt.

    Ist immer leicht über den Hersteller zu meckern.

    Wer weiss schon was in dem Fall wozu geführt hat. Immerhin kam auch ein neuer Lauf drauf.

    Macht's nicht viel mehr Laune, solche relativ harmlosen und leicht zu behebenden Fehler als Herausforderung zu sehen - und so wie hier mögliche Lösungen zu beratschlagen, und die Sinnvollste umzusetzen?


    Sowas sind doch die Sachen die's ausmachen.


    Wer mit Vorderladern schießt, darf eben weder faul noch dumm sein.

    Mein Tipp wäre ebenfalls Warmverformung. Gehärtet werden muss er danach nicht.


    Allerdings, wer so etwas noch nicht gemacht und keine Übung darin hat, sollte besser die Finger davon lassen. Derlei muss man mit Gefühl machen, ein Laie hat das in der Regel nicht.


    Frag mal User 1874 , der ist der Spezialist hier für solche und noch schwierigere Fälle. Schick ihm deine Pistole am Besten zu. Für einen Profi ist die Sache in 15 Min. erledigt - und dein Hammer hat auch keine Blasen geworfen.


    Man muss nicht alles selber können.

    Hallo Frank,

    wenn's denn bleifrei sein soll kann ich dir aus eigener Erfahrung zum Hornady GMX Geschoss raten. Die gibt es für die .308 in 2 in Frage kommenden weil bewährten Varianten, nämlich 150 und 165 grains.

    Da der Lauf meiner CZ mit einem Drall von 1:10 daher kommt haben sich die schwereren Geschosse in dem Falle bei mir durchgesetzt. Die 150er fliegen aber auch.


    Ich packe jedenfalls 41 grains N540 hinter die 165er und bin bestens zufrieden damit. Meine oal liegt bei 73mm, was zwar länger ist als die C.I.P. vorgibt, aber mein Magazin und Patronenlager geben es her.

    Zünder LR vollkommen egal, ich habe schon meine Favoriten von Winchester genommen, die CCI gingen aber auch.


    Was sich als Vorteil bei dieser Laborierung rausgestellt hat ist die fast gleiche Trefferlage mit dem annähernd gleich schweren BTHP Matchgeschoss von Hornady.

    Wenn auf dem Jägerstand mal irgendein Match ist und ich nicht die teuren Jagdgeschosse verheizen will nehne ich einfach die Matchpatronen mit und muss weder anders wohin anhalten noch am Zf. drehen. Zwei Fliegen mit einer Klappe.


    Nach meiner Erfahrung, wenn sich mal eine Geschoss- / Patronenkombi durchgesetzt hat, dann bleibt man nach Möglichkeit dabei.

    Wenn das so zutrifft, fallen aus der Batterie geschlagene Eisenspäne auch nach oben???

    Da bin ich mir sogar sicher!

    Würde den Begriff "fallen" aber nicht wählen. Der mechanische Vorgang das der Stein aus der Batterie winzige Späne im wahrsten Sinne des Wortes 'spanabhebend' herausschlägt ist von der Bewegungsrichtung her vorgegeben. Es ist wie mit Feilspänen die bei jedem Hieb entstehen. Die werden immer in Feilrichtung getrieben.


    Was, wenn die Kunst beim bestücken des Zündkrauts liegt und man dabei einen Kniff anwenden muss? Was, wenn man das Zündkraut in die obere Mulde pressen muss, damit es wie ein gebackener Kuchen festsitzt? Schwarzpulver lässt sich durch Druck mechanisch verdämmen, wissen wir alle aus der Praxis. Habe sowas sogar schon bei an sich lose geschütteten Ladungen in Pulverröhrchen erlebt.

    Wenn das nun zum bekannten Ladeprozedere gehörte?!? :/


    Schon wäre der Fall gelöst.