Beiträge von Mühlenbracher

    Da aber ein "weiter so" für alle keine erfolgsversprechende Perspektive bietet, hoffe ich, dass die Einsicht sich doch noch mehr durchsetzt, dass wir am Ende nur gemeinsam gewinnen können.

    Liest sich gut. Du weisst aber wie ich das derlei nur Wunschdenken bleibt. Es gab bisher kein "wir", wer glaubt denn daran würde sich etwas ändern? Genauso kannst du fragen wer dran glaubt das der Sprit nochmal billiger wird.


    Selbst hier, genau in diesem Thread sind die Leute ernüchtert. Beispiel: Erster Beitrag Seite 1., Frau Triebel wirbt um Spende für Klage gegen... na ja du weisst schon. Juni 2020. Siebzehn User liken ihren Post. Es folgen Rückmeldungen mit markigen Worten. "done". "Spende raus." usw.


    Jetzt, selbes Forum, selber Thread. Dieselbe Frau Triebel wirbt wieder. Diesmal um Mitgliedschaft im vdb. Nachzulesen auf dieser Seite. Stand heute, 2 Tage später: zwei freundliche Likes. 2. Keine 17 mehr.

    Und Feuerwerke der Begeisterung werden auch keine mehr abgebrannt. Obwohl die Gute sicherlich immer noch mit Recht als Gallionsfigur in der Szene wahrgenommen wird.


    Der Punkt ist ein Anderer: Resignation hat sich breit gemacht. Es glaubt keiner mehr an die Wende. So einfach ist das. :sla:

    Lass gut sein Liberty Valence , wenn Standpunkte seit -zig Beiträgen nur noch gebetsmühlenartig wiederholt werden ist es irgendwann einfach vergebene Liebesmüh und müßig weiter zu texten. Besonders wenn dein Gegenüber gar nicht begreifen will oder kann was du meinst, und sich seinerseits immer nur wiederholt.


    Offtopic Modus Ein #

    Nicht jeder Thread hier ist immer und automatisch für jeden zielführend. Hinterher denkt man oft, "ach hätt' ich besser die Füße stillgehalten. Schade um die vertane Zeit."

    C'est la vie. Kommen andere Themen, und andere Tage.

    Offtopic Modus Aus #

    :drink:

    Peppone was soll dieses Nachkarten denn?


    In deiner Eingangsfrage war davon die Rede, "dein Jägerkollege kommt zu einem Wildunfall". Du lässt die Leser im Dunkeln ob das in dem Revier war wo er jagen darf oder nicht. Auch im weiteren Verlauf der Story wird nicht mehr darauf eingegangen. Da er scheinbar die Waffe dabei hatte "es war ihm zu heiss..." geht man davon aus, es wäre in seinem Revier gewesen. Was du nun wieder schreibst ist doch Salamitaktik und stiftet Verwirrung.

    Warum die Wildkatzenstory?? Wenn dein Kollege nicht in 'seinem' Revier war, ist die Geschichte bzw Antwort auf deinen Post kurz und bündig. Ob Wildkatze oder Sau. Ausser, die Polizei bestimmt situationsbedingt was Anderes.


    Ich erwarte vom Themenstarter das er alle wesentlichen Fakten eingangs verkündet. Da die Information der Revierfrage ausblieb war derlei, wie auch in den ersten Antworten nachzulesen ist gar kein Thema.

    Jeder halbwegs Sachkundige weiss das Jäger nur in dem Revier in dem sie jagen dürfen mit der geladenen Waffe herumlaufen und schießen dürfen. Und komm jetzt nicht mit Jägernotweg.


    Du musst den Sachverhalt mit allen relevanten Fakten schon vernünftig beschreiben. Sonst fragt der Nächste gleich noch nach, ob nicht auch richtiges Schuhwerk dazu gehörte.

    sammler , du bist einer der sachlichsten und belesensten User hier im Forum. Deine Beiträge sind immer eine Bereicherung. Offtopic und 'herum gedruckse' sind nie deine Sache.


    Jäger bist du aber nicht. Du liegst diesmal mit deiner Einschätzung daneben.

    Wenn ein dem Jagdrecht unterliegendes Stück (Wild) verunfallt, ist es von dem Moment an nicht mehr herrenlos. Das Aneignungsrecht hat der Jagdausübungsberechtigte dieses Reviers.

    Das Stück ist rechtlich eine Sache. Die Polizei ruft nie (!) den Tierarzt! Selbst wenn du selber mit einer Wildkatze verunfallst und den Veterinär anrufst, wird der dich mit den Worten abwimmeln, du sollst die Polizei rufen. Ausnahme Wolf: da wird der Wolfsberater herbei geordert. Ausser (!) die Polizei vor Ort entscheidet anders.


    Mehr noch: nimmst du dich des verunfallten Stückes an und bringst es selbst zum Tierarzt begehst du Wilderei. Deine edlen Absichten spielen hierbei keine Rolle. Soweit mal die rechtliche Seite.


    In der Praxis werden umstehende Personen bei solchen Fällen allein schon aus Sicherheitsgründen fortgeschickt. Wenn die Polizei noch vor Ort ist, erledigt die das schon.

    Für den unwahrscheinlichen und seltenen Fall das sich Publikum dennoch nicht vermeiden lässt, wird das verletzte Stück fortgeschafft mit den Worten "es an einen besseren Ort" zu verbringen. So läuft das.

    Hier sich die obskursten Geschichten zusammen zu reimen was nicht alles eintreten könnte mag für einzelne unterhaltend sein. Zielführend sprich informativ sind sie mitnichten.


    Und nun habe ich wirklich genug zu dem Thema von mir gegeben.

    Sofern der Jäger der Revierpächter ist, OK. Ist er es nicht, sollte er den Finger gerade lassen.

    Grundwissen. Darum ging es im geschilderten Fall nicht.


    Das kann u.U. zu einer üble Falle werden, denn hier ist die Meinung des Jägers entscheidend. Der Jäger ist aber kein Tierarzt und kann "vor Ort" auch nicht immer genau einschätzen, wie stark das Tier verletzt ist.

    Stimmt nicht.

    Der Jäger nimmt hier genau wie auf der Jagd die sogen. Lebendbeschau vor. E r - und nur er - ist in dem Moment der Fachmann vor Ort.

    Kein Richter im Land würde im vorliegenden Fall anzweifeln wenn der Jäger bestätigt das Stück Wild sei so schwer verletzt gewesen das es aus Tierschutzgesichtspunkten erlöst werden musste.

    Wäre dem so, träfe der von dir geschilderte Sachverhalt ebenso auf die zahllosen Fälle des Fangschussantragens oder abfangens mit der kalten Waffe bei z. B. Rehwild zu. Ein im Volke sicher ebenso großer Sympatieträger.

    Die Polizei ruft bei verunfalltem Wild den Jagdausübungsberechtigten bzw. die von ihm beauftragten Personen an. Nicht den Veterinär. Damit ist die Kompetenzfrage ausreichend geklärt.


    Im Nachhinein können "Übelwollende" da viel konstruieren.

    Völlig uninteressant. Hier geht es um die Frage der Herleitung einer Rechtmäßigkeit.

    Moralisch 100% richtig, rechtlich nach meiner Auffassung auch.

    Der Jäger erlöst ein dem Jagdrecht unterliegendes Tier. Er erlegt es ja nicht auf der Jagd, sondern tötet es um der Kreatur unnötiges Leid zu ersparen.

    Die Situation ist für mich rechtlich vergleichbar mit einem Stück Unfallwild in der Schonzeit. Beispiel: Rehbock angefahren im März. Der würde genauso erlöst, trotzdem er zu ist. Wolf wäre was anderes. Um den geht's hier aber nicht.


    Im geschilderten Fall kommt noch dazu, das die Polizei ihn, den Jäger, wenn auch nur telefonisch, zum erlösen der Wildkatze aufgefordert hat. Ich hätte mir, nur zur allerletzten Rückversicherung wenn mir Zweifel kämen, den Namen des Polizisten und den seiner Dienststelle geben lassen, nur für den äusserst unwahrscheinlichen Fall, das 'was nach' kommt.

    Die Dieselmotoren von Staats wegen schlecht zu reden und abzuschaffen ist eine Riesendummheit. Wird uns noch leid tun. Genauso wie die ganze Energiewende mit Kohleausstieg und Abschaltung unserer modernsten Kernkraftwerke mit gleichzeitiger Milliardenentschädigung der Energiekonzerne. Oh Herr schmeiss Hirn.


    Im Ausland lacht man sich schlapp über uns. Mit Recht.

    Aber DAS wird den LWB'ern schon wieder viel zu viel "Arbeit" sein ...

    Denke eher die haben genug eigene Baustellen. Drohendes Bleiverbot, geplante Abschaffung des Legalwaffenbesitzes (zumindest nach Vorstellung einiger polit. Strömungen), Erhalt bzw. Erwerb ihres Bedürfnisses.

    Sich da auch noch aus dem Fenster lehnen und um ander' Leute Angelegenheiten kümmern, wäre wohl etwas viel verlangt.


    Insbesondere da Rebellen und Aufständische sprich 'Kümmerer' unter den den deutschen Legalwaffenbesitzern in etwa so weit verbreitet sind wie Mallorcapartys am Hindukusch.

    :sla:

    Ist es eine Ehre mit Verweisen die Betroffenen an Anwälte zur Wahrung ihrer Grundrechte an Profitorientierte Anwälte zu verweisen. Oder arbeiten die auch "Ehrenamtlich" ? Bei manchen selbst ins Leben gerufenen Institutionen frage ich mich mal öfter für wie blöde sie den Bürger halten und was hinter deren Treiben so stecken mag.


    Nach meiner wie immer unmaßgeblichen Meinung schießt du mit deinem Text, freundlich ausgedrückt, ganz schön weit über's Ziel hinaus. :thumbdown:

    Deine Ausdrücke grenzen schon an Beleidigung. "Bütteldienste..."

    Sag mal für was hältst du dich eigentlich??


    Wäre ich Katja T. fasste ich mir an den Kopf und müsste unweigerlich denken: "und für die Rechte solche Leute setz' ich mich ein? Mann bin ich doof!"


    Niemand zwingt dich doch zu spenden oder einen Sinn in der Aktion zu sehen. Tue ich wie bereits öfter berichtet ja auch nicht.


    Dennoch lässt man die, die was bewegen und ändern wollen einfach mal machen. Ihre Position ist schon schwer genug. Hier das große Wort führen, so wie du (!) ist das Eine.

    Gegen Windmühlen ankämpfen (lassen) war noch nie leicht - und erfolgversprechend schon garnicht.

    Die Sache aber so niederzumachen wie du es da versuchst ist aller unter aller Schublade.

    .::t.ü.r::.

    Weshalb ich mich hier - auch als Kritiker der Aktion - von diesen deinen sehr unpassend gewählten Worten ausdrücklich distanziere. Sowas geht gar nicht.

    Pfui.

    Mit dem anschmelzen ist es alles so eine Sache.

    Halt mal mit einer Griesheim-Säge auf Blei. Es dauert ein paar Sekunden bis da was weich wird. Der Moment wo die heissen Gase deinen Bleibatzen mit Caramba und Caracho vor sich hertreiben liegt im 1000stel Sekundenbereich.


    An ein reales Erreichen des Schmelzpunktes glaube ich daher nicht.


    Schiebe allerdings auch ein Pappplättchen aus Bierdeckelmaterial zwischen Pulver und Pille. Hat sich einfach so bewährt u. schadet ja nichts.

    Jou. :sla:

    Ist ja jedem seine Sache was er macht. Wer bin ich, ungefragt anderen gute Ratschläge zu geben.

    Im hier besprochenen Fall von Vorderlader Langgeschossen zu schreiben, diese nicht zu fetten ist allerdings nicht nur gegen jede Lehrmeinung, sondern widerspricht aus nachvollziehbaren Gründen auch jeglicher meiner eigenen selbst gemachten praktischen Erfahrungen.


    Es gibt Büchsenmacher, die empfehlen ihre Langgeschosse aus bestimmten Kokillen nur leicht zu ölen. Hannes Krebs macht das bei einigen seiner Unterhammerbüchsen. Dann kann man trefflich über die Zusammensetzung von Geschossfett debattieren. Historische Rezepte besprechen, eigene Kreationen vorstellen. Rindertalg, Schmalz und Bienenwachs kommen als Grundsubstanzen oft in den unterschiedlichsten Konstellationen vor. Im Sommer anders als im Winter.


    Wie auch immer: G a n z ohne Fett zu laden ist nach meiner Ansicht zum scheitern verurteilt. Kann eigentlich gar nicht anders. Wie wussten die Alten schon: Schmieren und Salben, helfen allenthalben.


    Aber, einjeder wie er meint.

    :sla:

    Werde den Teufel tun und ein Swarovsky oder Leica schlecht reden. Die bauen ebenso wie andere Edelschmieden hochwertigste Optiken. Wer sich so ein Glas leistet, ist in der Premiumklasse angekommen und hat was für's Leben.


    Gebe allerdings zu bedenken, das der engagierte Jungjäger noch ganz andre Anschaffungen auf seiner Agenda hat und daher gut beraten ist seine Ausrüstung zunächst mal zu vervollständigen, als primär darauf zu achten überall gleich mindestens in die Premier-Ligue einzusteigen.


    Wer auf Sauen aus ist stellt sich auf Abend- und insbesondere Nachtansitze ein. Ohne vernünftiges Nachtsichtgerät - erstmal zum beobachten - läuft in der Praxis und auf Dauer da garnix. Während der Unterschied bei wirklichen guten Ferngläsern mit 56er Objektivdurchmessern in der Beobachtungsdauer gesehen nur wenige Minuten Differenz in der Dämmerung "im letzten Büchsenlicht" rauf oder runter ausmacht, muss die Frage erlaubt sein ob dies den nicht unerheblichen Preisunterschied rechtfertigt. Meine Meinung: nein. Zaubern kann nämlich auch ein High-End Fernglas nicht.


    Du bist nach meiner unmaßgeblichen Meinung besser beraten, mit den eingesparten Moneten in brauchbare Nachtsichttechnik zu investieren, aber das ist erstens jedem selbst überlassen - und zweitens ein neues Thema. Mein DD- Optics reicht mir für mein Jägerleben jedenfalls allemal. Ist ja auch nur e i n e meiner jaglichen Sehhilfen ...

    Wir sind verloren... ;(

    Sehe ich anders.


    Was der VDB da erklärt hat nach meinem Verständnis Hand und Fuß.

    Sie begründen ihre politische Neutralität damit, mit allen Parteien im Gespräch bleiben zu wollen. Richtig so.

    Dann wehren sie sich gegen eine Diskreditierung Dritter. Man darf solche Texte nicht nur überfliegen, sondern gründlich und am besten zweimal lesen. Keiner wird von seinem Verhandlungs-Gegenüber ernster genommen, blos wenn man Zähne zeigt, spitz formuliert oder verbal mit dem Füßchen stampft. Damit beeindruckt man höchsten ein paar Sympatisanten. Brauchbarer Nutzen für unsre Sache im Sinne von "von der Politik ernst genommen werden" entsteht keiner.


    Von daher, was auch immer (und falls überhaupt) sogenannte Lobbyisten wie der VDB bewirken können, Hochachtung vor der klugen Sichtweise. :thumbup:

    Hab mich bei ähnlicher Aufgabenstellung für ein DD Optics in 8x56 entschieden und würde es wieder kaufen.


    Tolles Glas, exzellente Schärfe, Ist im PKW mein ständiger Begleiter, hängt mit dem Trageriemen über der Kopfstütze. Für die Ansitzjagd optimal. Grade in der Dämmerung und bei schwächerem Licht. Kann 56er Objektivdurchmesser für das was du vorhast nur empfehlen. Ein vernünftiges Fernglas ist für die Jagerei das A&O.

    Nach meinem Wissen bzw. derzeit noch gängiger Praxis in NRW nur bei einem Handel (Kauf / Verkauf) mit dem Handel.


    Um sicher zu sein rief ich einfach mal bei meiner Behörde an. Unabhängig was man dann hier erzählt erhältst du da für dich wichtige Infos aus erster Hand.