Beiträge von Jester

    Naja, solange die Waffe auf der Arbeitsstelle nicht ausgepackt wird, dürfte das zumindest rechtlich kein Problem sein. Wie der Chef damit umgeht ist ne andere Sache. Ich lasse meine Waffen und auch Munition generell zur Arbeitsstelle liefern.

    Denn da bin ich immer erreichbar, und von den Kollegen weiß auch keiner was in den Paketen ist, obwohl es sich die meisten denken können 8o

    Nach dem schießen das Innenleben mit Ballistol einsprühen, dann mit Putzlappen und Boresnake sauber machen.

    Trocken zusammen bauen, von aussen noch mal Ballistol und sauberem Lappen drüber und fertich.

    Also HERA Mags klemmen bei meinem OA auch, ob 10er oder 20er. Die alten 20er von OA fallen Problemlos aus dem Schacht beim lösen.

    Wie die 10er von OA sind kann ich nicht sagen, da hab ich keine von.
    Probiere mal die von Magpul, die funzen bei mir auch.

    grin-.)

    Also ich sag mal so, ich habe einen der "sichersten" Arbeitsplätze der Republik, quasi das Fort Knox in meinem Landkreis.:)


    Da muss man schon recht aufmerksam den Arbeitsweg abchecken. Aus meiner aktiven Zeit als ich noch so Sachen für die LZB und Bundesbank spazieren gefahren habe, weiß ich zur genüge was einige Gestalten so drauf haben::abschi::

    Da ich beruflich Zugang zu Dingen habe, die von Kriminellen seehr begehrt sind, guck ich wenns klingelt auch erstmal aus dem Fenster :blink:

    Das tu ich auch bevor ich morgens zur Arbeit gehe. Wohne in einer Sackgasse mit Bewohnerparkplätzen, wenn da mal ein Auto steht das hier nicht her gehört und dann auch noch Leute drin sitzen werde ich schon misstrauisch :think:


    Die Haustür ist auch Alarm gesichert wenn ich im Haus bin.


    Früher mit Waffenschein fühlte ich mich da etwas wohler, aber bin seit ein paar Jahren keine überdurchschnittlich gefährdete Person mehr. ...naja, aus meiner Sicht schon 8o allerdings nicht mehr so stark wie früher.


    Und für die kriminellen Elemente ist es auch nicht mehr erkennbar was ich beruflich mache, es sei denn sie bekämen Insider Tips. Was ich allerdings für fast unmöglich halte, dennoch bin ich Erfahrungsgemäß immer aufmerksam was mein Umfeld betrifft.

    Beschußrechtlich ist das Verschießen dieser Munition aus Waffen im Kaliber .22 lr nicht erlaubt!


    Mun. Erwerb mit ME-Schein/ WBK nur mit Eintrag ".22 extra lr".

    Jepp, schrieb ich bereits, und mit Jagdschein sind die Stinger eben auch erwerbbar, da brauche ich keinen ME Eintrag für.


    Und aus meiner TOZ 17 laufen die auch echt super :thumbsup:

    Für Fuchs, Waschbär und Marderhund war die Stinger immer ne gute Wahl. Jetzt nutze ich dafür allerdings lieber die .223.

    Weil die so ein Teil als einzigste im Angebot hatten, habe es sonst nirgendwo gefunden ausser bei Zahal in Israel. Hätte ich mal gleich da bestellt, dann hätte es auch geklappt.:)


    Bei dir hatte ich auch geguckt ::c.o.l)

    seitdem die Stinger verboten sind

    Habe ich was verpasst, die Stinger sind verboten?

    Also ich nutze sie nach wie vor für die Jagd, es ist lediglich "Beschußrechtlich" nicht erlaubt, sie aus Waffen des Kalibers .22lfb zu verschießen. Das interessiert allerdings kaum jemanden, da sie auf Jagdschein erwerbbar ist. Und so ziemlich jeden Waffe im Kaliber .22lfb absolut kein Problem mit dem etwas höheren Gasdruck hat.

    Also meine aktuellen Erfahrungen mit diesem Laden entsprechen den negativen Bewertungen der letzten Jahre auf allen möglichen Portalen.

    Hatte dummerweise dort ein Teil bestellt obwohl ich mir schon dachte das es möglicherweise in die Hose geht. Da ich aber unter 50€ geblieben bin, habe ich es dennoch gewagt :pinch:

    Warte jetzt seit 2 Monaten, emails werden nicht beantwortet und telefonisch ist auch niemand erreichbar.

    Seit 2 Wochen ist mein Anwalt mit im Boot und selbst der von im gesetzte Termin zur Rückzahlung wurde weder eingehalten noch kam in irgend einer Form eine Nachricht von diesen Betrügern.

    Als nächstes werden wir dann wohl eine Betrugsanzeige machen, diesen Herren gehört die waffenrechtliche Zuverlässigkeit entzogen::schlag::

    Die müssten sich doch vor Anzeigen eh schon nicht mehr retten können.

    Ich bin auch gerade durch den "TÜV" gekommen :thumbsup:

    Hatte mir im März ein .22 Wechselsystem für die 1911 gekauft, und 6 Wochen auf die Eintragung warten müssen. Nach 4 Wochen hatte ich mal angerufen, da sagte man mir das von zwei Behörden schon grünes Licht kam, aber der Staatsschutz sich noch nicht gemeldet hat.


    Bin gespannt wie lange dann meine Jagdschein Verlängerung nächstes Jahr dauert:wacko:

    Wird der Weihrauch nicht so langsam knapp in diesem Thread ?

    Ach lass mal Capt`n, das tut auch mal gut. ::c.o.l)


    In anderen sozialen Medien werden wir oft genug als Lustmörder, Hobbykiller, ekelhafte Kreaturen, blutrünstige Bestien und was weis ich noch alles beschimpft.

    Es gibt auch RiesenAlöcher unter den Weidmännern, d.h glücklicherweise sehr wenige aber die gibt’s.

    Oh ja Klaus, da kann ich auch ein Lied von singen. Was mir in meinen Jägerjahren so alles untergekommen ist, ist schon echt übel. Da fragt man sich wie einige überhaupt den Jagdschein bekommen haben.

    Die schlimmsten waren bei mir die Adligen, mit denen hatte ich sehr viel zu tun, da mein ehemaliger Pächter auch einer war. Wobei er aber einer der vernünftigen gewesen ist. Diese Brüder hatten weder Ahnung von Wild, noch im Umgang mit der Waffe. Was einem dann auch zum Verhängnis wurde und er sich beim übersteigen eines Weidezaunes mit geladener und ungesicherte Flinte die Rübe weg geblasen hat.


    Hatte auch mal einen Sportschützen ( nicht falsch verstehen, bin ja selbst einer::c.o.l) ) der mutierte als er den Jagdschein hatte zum "Schießer", also er war kein "Jäger", absolut null Respekt vor der Kreatur. Er beschoß bei mir mal ein flüchtiges Reh auf gute 250m mit einem HA der mit mehr als drei Patronen geladen war, was dann auch seine letzte Jagd bei uns war. Und von Kameradschaft auch keine Spur, was sich in purem Jagdneid wiederspiegelte wenn ein anderer mehr Glück bei der Jagd hatte.

    Das hatte ihm am Ende auch das Genick gebrochen, denn niemand wollte noch mit ihm zu tun haben.


    Wie überall, die schwarzen Schafe tummeln sich auch in der Jägerschaft. Und diese sind dann auch dafür verantwortlich das die Bevölkerung nicht immer gut auf Jäger zu sprechen ist.

    Ich bin 35 Jahre Jäger, und obwohl ich schon sehr viele Chancen hatte etwas zu erlegen, habe ich trotzdem nicht bei jeder den Finger krum gemacht.

    Chance ist auch nicht gleich Chance, wenn ein Stück Wild auftaucht und es Dir nicht genug Zeit lässt es anzusprechen um 100% sicher zu sein, dann ist es nicht wirkich eine Chance. Wenn ich ein Stück Wild beobachte und mir dann zu 200% sicher bin, es dann aber weil ich zu lange gezögert habe die Bildfläche verlässt, dann war es eine vertane Chance.

    Die Angst etwas falsches zu schießen und den Finger deswegen gerade zu lassen, ist nicht schlimm, und das gilt nicht nur für Jungjäger. Das selbe gilt auch wenn man sich nicht 100% sicher sein kann das Tier auch vernünftig zu treffen.


    Ist die Kugel aus dem Lauf hält sie weder Gott noch Teufel auf, sagten schon die alten Jäger. Als Jungjäger sitzt die Angst etwas falsch zu machen noch sehr tief, kenne ich aus eigener Erfahrung. War bei mir so, und bei meinem Sohn ebenfalls.


    Ich denke dein Bruder wird mit der Zeit und den Erfahrungen die er bei seinen Reviergängen macht reifen und die Angst besiegen.

    Es spielt auch keine Rolle wie viel er erlegt, Hauptsache es ist Weidgerecht und sicher.


    Ich kenne viele Jungjäger und auch ältere, die sich ständig damit brüsten wie viel sie schon erlegt haben und sich lustig über die vermeintlich "schlechteren" Jäger machen.

    Ein guter Jäger ist nicht der, der am meisten erlegt. Jagd ist kein Wettkampf und es spielt keine Rolle ob du im Jahr 10 oder 100 Kreaturen erlegst.

    Habe auch schon Mail von Mitgliedern erhalten, die meinten das sie Ihren Mitgliedsbeitrag zurück haben wollten, da sie ja den Stand nicht nutzen könnten.

    Meine weiteren Vorstandsmitglieder meinten dazu, dann sollen sie kündigen, denn solche Vögel brauchen wir jetzt nicht.

    Der Standbetreiber kann ja schließlich nichts dafür, denn er macht ja nicht von sich aus den Stand zu und, oder Urlaub.

    Solche Leute braucht wirklich niemand. Ich habe diese Probleme in meiner SLG glücklicherweise nicht. Habe pünktlich unsere Quartals Standmiete überwiesen, und ich werde auch das nächste Quartal überweisen, obwohl wir nicht schießen können. Habe vorher natürlich die Mitglieder befragt und es war für alle selbstveständlich. Wie wir das dann irgendwann mit unserem Standbetreiber regeln werden wir sehen. Auf jeden Fall ist unsere Unterstützung sicher, denn wir wollen ja auch weiterhin einen Schiesstand haben.

    Falls wir irgendwann dann "mit Maske" wieder auf den Stand dürfen, liegt meine Sturmhaube schon bereit grin-.)