Beiträge von Marlinman

    Danke, habe mittlerweile ein ddoptics mit 15x56 und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Das Problem ist nur, daß ich mit dem Fernglas mehr sehe als mit dem ZF :|

    Hallo zusammen


    bin heute auf dem Stand einem VL-Schützen begegnet, der 100grn CH2 in sein cal 54 Steinschloßgewehr gekippt hat. Er meinte, es sei eigentlich zu wenig, es müssten 108 grn sein, gemäß obiger Formel für die "Gebrauchsladung". Beim Wiederladerkurs hieß es "cal in grn für Langwaffen" und so steht es ja auch im Oswald.

    Mein Cal. 45 Pedersoli hat in der Bedienungsanleitung eine Pulvermenge von 90grn angegeben, das würde ja dann passen (hab das immer für einen Druckfehler gehalten)

    Beim googlen bin ich da nur auf Blatt vom Beschussamt Ulm gestoßen, wonach das die maximale Ladung sein soll und mit dem das Beschussamt wohl auch prüft.

    Was stand denn in den Manuals eurer Donnerbüchsen? Und ladet ihr auch hoch?

    Garantiert tötet beim Vorderlader die Kugel auch sauber einen Fuchs .


    Vorteile bietet diese Jagdart gegenüber einer Jagd mit modernem Repetierer aber nicht.

    Jetzt vergleichst du Äpfel mit Birnen.

    Garantiert tötet ein Vorderlader mit dem passenden Geschoss und der richtigen Pulvermenge auch sauber ein 150kg Keiler. Ich rede hier nicht von Rundkugeln aus Weichblei mit Schusspflaster, sondern von echten jagdlichen Vorderladergeschossen! Die gibt es sogar bleifrei und als Sabots.


    Der nicht vorhandene Vorteil besteht darin, daß du keinen zweiten, dritten, vierten, fünften Schuss hinterher feuern kannst. Wenn du aber einen zweiten, dritten oder vierten Schuss brauchst, hast du ganz andere Probleme

    wenn das LJG was verbietet

    Du sagst es ja selbst.

    Es gibt aber nur 4 (hab ja noch was dazugelernt mit RLP) Langesjagdgesetze, die die Vorderladerjagd verbieten. Heißt im Umkehrschluß: es gibt 12 Landesjagdgesetze, wo es erlaubt ist.

    Jagd mit Pfeil und Bogen ist ne andere Nummer, da das übergeordet durch §19 Abs. 1 BJagdG verboten ist ("Sachliche Verbote"). Vorderlader steht da aber nicht drin :drink:

    Dein Wissen hat Lücken.... in Rheinland-Pfalz ist es auch nicht erlaubt.

    Der Halbsatz "meines Wissens nach" impliziert ja auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit

    Nach Landesjagdgesetz aber nicht erlaubt ist...... dann ist das in dem Bundesland verboten . Oder nicht ?

    Nein. Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Gemäß dem römischen Rechtsgrundsatz Nulla poena sine lege, auf dem unser und die meisten westlichen Rechtssysteme aufgebaut sind

    Leute, kommt mal wieder runter! Ich war exakt einmal mit dem VL zur Jagd, und da hatte ich einen triftigen Grund. Ansonsten will ich um nichts in der Welt mein Zeiss Diavari ZF missen, wenn ich in der Dämmerung/Nacht ansitze.

    Und nein, ein VL hat keine wirklichen Vorteile. Höchstens für das Wild, weil die Einsatzreichweite im Vergleich zu einer 8x68 mit Wärmebildvorsatzgerät massiv eingeschränkt ist.

    Aber keiner möge mir erzählen, daß es mit VL nicht geht! Es wäre halt für mich keine Dauerlösung, weil ich meine Streckenvorgabe damit auf keinen Fall erfüllen könnte

    Das Stück soll mit sicherem Schuß erlegt werden. Kann ein Vorderlader nicht.

    Du hast keine Ahnung! :rolleyes:

    Wie wird der Vorderlader die anderen 9 Mal entladen ? Mit Geknalle im Revier?

    Erstens gibt es Inliner, zweitens Probeschüsse im Revier. Nirgendwo steht, daß diese nicht auch NACH einem erfolglosen Ansitz erfolgen können.

    Wie trägt der Vorderladerjäger dem klagenden Stück den Fangschuss an? Und wann?

    Folge der Schweißspur und benutze den Blunderbuss :D

    Ehrlich, keine Ahnung. Ich mußte noch nie einen Fangschuss abgeben. Alle meine Stücke lagen immer im Knall. Auch der Waschbär, den ich mit meinem Kentucky Rifle erlegt habe

    Nur weil Deine Verwaltung vor Ort das so handhabt, mußt Du nicht glauben, daß das überall so ist, oder gar Gesetz wäre!

    Es ist de facto dann Gesetz, wenn der SB es so will. Natürlich kann man auch den Rechtsweg beschreiten und Verwaltungsklage einreichen, aber zielführend ist das wohl kaum.

    Manche Sprengstoffbehörden schreiben in die 27er ja auch, daß man nur Patronen bauen darf, für die man einen WBK-Eintrag hat. Eindeutig rechtswidrig, aber erst, wenn es per Gerichtsurteil festgestellt wurde. Bis dahin ist diese Klausel für den Wiederlader Gesetz

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    Noch Fragen, Schlaumeier?

    Zugegeben, es ist das alte Formular, als es noch keine Waffen-IDs gab, aber es musste was drinstehen in dem Kästchen

    daher keine Ahnung ob der Jagdschein auch Schwarzpulver mit inbegriffen hat.

    Das BJagdG schreibt "Schusswaffen" zur Jagd vor. Vorderlader gehören dazu.

    Vor allem ein Landesjagdgesetz, das die Ausübung der Jagd mit einem Vorderlader nicht ausdrücklich ausschließt.

    Das sind meines Wissens nach nur 2 oder 3 (Hessen, NRW, BaWü). Die Sinnhaftigkeit steht auf einem anderen Blatt

    Sollte das dann irgendwann auffallen kann es durchaus Probleme damit geben, da der Schütze auf Nachfrage zu belegen hat dass die Waffe in einer sportlichen Disziplin eines anerkannten Schießsportverbandes zugelassen ist.

    Falsch. Auf der Meldung zum Eintrag auf die gelbe mußt die die Disziplinnummer angeben. Ob der SB die dann auch wirklich gegenprüft sei dahingestellt

    volker1 ,alles schön und gut, nur für hier beschriebene Problem völlig irrelevant. Wir reden hier nicht von einzelenen Löchern, sondern von 5-Gruppen mit ca. 2cm Streuung. Nur daß die Bleigeschosse bei 4cm Hochschuß liegen und die bleifreien bei 9cm.

    Daß der Lauf schwingt, ist schon klar, aber hast du dir schonmal überlegt, wie groß die Amplitude an der Mündung sein müßte, damit auf 100m 5cm rauskommen?

    bei einem

    Longrange-Geschoss wäre es wohl andersrum

    Das meinte mein Jagdkamerad auch, aber das leuchtet mit nicht ein. Wir reden hier von 7x65R

    Warum sollte ein schnelleres Geschoss eine tiefere Trefferlage haben? Wenn wir davon ausgehen, daß das Geschoss bei 100m noch in der Aszendenz ist, bedeutet mehr Geschwindigkeit doch mehr Steigung, oder nicht?

    Hallo Waidmänner


    hatte gestern mit auf dem Schießstand mit einem anderen Jäger eine kleine Diskussion über folgendes Problem:

    Treffersitz 2 Patronensorten, die eine hat 4 cm Hochschuss, die andere 9 cm Hochschuss, alles auf 100m und mit derselben ZF-Einstellung

    Welche ist schneller?

    Ich sage, die mit 9cm. Mein Kamerad sagte, die mit 4cm. Wer hat recht?

    Danke für die ausführliche Erläuterung

    Ich habe eine Italienerin, nicht soo dünnwandig mit festen Chokes, und ich schieße Stahl nur auf Tontauben, weil die Standordnung es so will. Größe 8 1/2, 24 gramm. Bisher immer nur den unteren Lauf mit 1/2 Choke verwendet, aus Unsicherheit. Treffe damit hervorragend, aus beiden Läufen und bin meilenweit von 3,25mm entfernt. Größere Schrote aus Stahl will aus der altehrwürdigen Flinte sowieso nicht abfeuern