Beiträge von johann

    Ich kenne die Version der Geschichte zu der Stempelung mit BLACK POWDER ONLY als Vorgabe aus den USA. Anfangs in den 1960er Jahren wurden die italienischen Revolver-Replikas noch ohne diese Stempelungen ausgeliefert.

    Vorgabe ist es nicht, wird aber für den US Markt von nahezu allen Herstellern so gemacht und aus Gründen der Vereinfachung dann meist für alle Waffen der Hersteller.


    Weiterhin soll das US-Produkt-Haftungsrecht eine wichtige Rolle bezüglich der Stempelung spielen. Wenn nicht ausdrücklich vermerkt ist, dass man die Katze nicht in der Mikrowelle trocknen darf, so führt dies zu Schadensersatzprozessen.

    Genauso die Aufschrift "Keep out of reach of children" auf der Munitionsschachtel oder die Gravur "Read the manual bevore use" auf der Waffe.


    Code
    Das Black Powder Only ist nicht gesetzlich vorgeschrieben (in den USA). Dr. Jim Davis von RPRCA ist DIE Informationsquelle, wenn es um neu gefertigte Perkussionsrevolver geht.
    Die ersten Geschütze, die ich beobachtet habe, waren 1970 und später. Es ist das von Anwälten geführte Rechtssystem in den USA und die Angst, verklagt zu werden, dass die Black Powder Only-Warnung gestartet wurde. Es scheint, dass in den frühen Tagen der Nachbildung von Schwarzpulver-Schusswaffen einige unserer schlauen Bürger rauchfreies Pulver verwendeten, um ihre neu erworbenen Spielzeuge zu laden. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass es diesen nie endenden Versuch von Seiten bestimmter Gruppen gibt, Schusswaffen jeglicher Art in den USA zu verbieten. Sie nutzen jede Gelegenheit, um den Waffenbesitz zu beschimpfen.
    Die Hersteller platzierten die Black Powder Only-Warnung auf Anfrage der Importeure/Distributoren, um ihren Arsch vor den dummen Typen zu schützen, die denken, dass rauchfreies Pulver besser funktionieren würde. Schließlich rauchte es nicht und machte die Reinigung viel einfacher. Es scheint, dass kein anderes Land der Welt so viele Krankenwagenjäger hat wie die USA, daher wurde angenommen, dass die Warnung den Hersteller/Importeur/Händler/Händler von der Haftung abdecken könnte. Die Warnung war nach 1970 ziemlich Standard, aber nicht gesetzlich vorgeschrieben. 

    Das habe ich vor einiger Zeit mal in einem Forum dazu gefunden, übersetzt vom Automaten.

    Und was hab ich geschrieben?

    Du sagst ich liege falsch, in dem Du mir zustimmst?


    Schon komisch.

    Komisch ist nur dass Du das nicht verstehst.


    https://www.wildtierportal.bayern.de/mam/cms12/wildtiere_bayern/dateien/recht_web.pdf


    Zitat

    Bejagung der Wildkatze Da für die Wildkatze keine Jagdzeit festgelegt ist, ist sie während des ganzen Jahres mit der Jagd zu verschonen, § 22 Abs. 2 Satz 1 BJagdG. Jagdverschonung bedeutet dabei ein Verbot der Jagdausübung im Sinne des § 1 Abs. 4 BJagdG, das heißt der Jagdausübungsberechtigte darf Wildkatzen weder aufsuchen, nachstellen, erlegen noch fangen. Ist eine Wildkatze schwer krank oder schwer verletzt, zum Beispiel durch Autounfall, Steinschlag, Zäune, greift § 22a Abs. 1 2. Alt. BJagdG, wonach sie aus Tierschutzgründen unverzüglich zu erlegen ist. In diesem Fall ist der unteren Jagdbehörde unter Angabe der Art der Erkrankung oder Verletzung unverzüglich Mitteilung zu machen (Artikel 32 Abs. 5 Satz 1 BayJG). Eine gemäß dieser Ausnahmebestimmung erlegte Wildkatze ist, ebenso wie ein verendet aufgefundenes Tier, vor Ablauf des Jagdjahres in die Streckenliste B unter der Kategorie „Wildkatze“ einzutragen (Artikel 32 Abs. 7 Nr. 2 BayJG, § 16 Abs. 2 AVBayJG). In beiden Fällen unterliegt das Tier dem Aneignungsrecht des Jagdausübungsberechtigten, da das Recht zur Aneignung gemäß § 1 Abs. 5 BJagdG auch die ausschließliche Befugnis umfasst, sich krankes oder verendetes Wild, Fallwild oder Abwurfstangen anzueignen

    Nach dem, was ich online recherchieren kann, wurden in den 1920er Jahren etwa 500 Winchester 1892 nach Argentinien verkauft, wo sie in die damals verwendete Polizeipatrone umgewandelt wurden. Ich glaube, sie hatten ursprünglich das Kaliber 44-40.

    Da wurden recht viele Waffen von Frankonia in den frühen 70 er Jahren angeboten, wenn ich mich noch richtig erinnere in .45 ACP.

    Mir ging es an dieser Stelle aber vor allem auch darum, den Verbänden (und gemeint sind hier ausdrücklich ALLE) einmal in das Aufgabenheft zu schreiben, dass sie selbst erst einmal vor ihrer Haustür kehren sollten, bevor sie immer wieder um neue Mitglieder oder Sponsoren werben

    Ich würde hier bevor sie Ansprüche an andere Verbände stellen einsetzen. Es sollen sich ja Verbände gegründet haben weil sie mit den bisherigen Organisationen nicht zufrieden waren. Ist das kein Hinweis dass hier unterschiedliche Interessen vorliegen?

    Die vorhandenen Verbände und Interessensvertretungen müssten zuerst einmal miteinander reden und im Anschluss daran allesamt den Anspruch aufgeben, die Führung einer solche Lobby haben zu wollen!!! DAS ist nämlich unser grundlegendes Problem!!!

    Wer ist unser?


    Auch der LG Schütze?


    Würdest Du den ADAC, der sich nach eigener Aussage auch auch als die größte Radfahrerverbindung sieht auch als die Vertretung der nicht Kfz besitzenden Radfahrer bezeichnen?



    Sorry,


    wenn wie man den Forderungen in den verschiedenen Foren erwarten lassen es auf eine bedingungslose Unterordnung der großen unter die Wünsche von kleineren Gruppen hinausläuft wird das nichts.


    Der DJV kann auch künftig ohne die veganen Jagdscheinbesitzer mit AR und Kurzwaffen weiter existieren um nur ein Beispiel zu nennen.

    Hat schon jemand mal einen Tierarzt nach einem Wildunfall angerufen, und versucht, ihn zum Komnen zur Unfallstelle zu bewegen ? Wie waren die Erfahrungen?

    Die siehst ja dass hier überwiegend von mehrere Jahre zurückliegenden Erfahrungen geschrieben wird, die Fälle dass Waffenbesitzer betroffen sind scheinen bei der Anzahl der Waffenbesitzer unbedeutend den meisten Beteiligten bei Wildunfällen genügt das Aktenzeichen für die Versicherung. Die Frage nach den Kosten wurde ja oben schon


    Natürlich ist auch ein verletztes Tier noch herrenlos aber das spielt hier erstmal keine Rolle.

    Heute muss ich ehrlich sagen, würde ich in dieser Situation nicht anders handeln, wie vor 10 Jahren, denn unser Gesetz verbietet mir nunmal das Handeln nach ethischen und moralischen Gesichtspunkten.

    Nein das Gesetz verbietet es Dir nicht, Du kannst es nicht was hier nicht als Vorwurf gedacht ist.


    Ich weiß nicht, ob ich in der Lage wäre ein Messer anzusetzen, aber ich weiß, dass ich in der Lage gewesen wäre zu schießen.

    Bis auch die Polizeistreife haben die wenigsten die vielleicht eher einschreiten müssten oder könnten wohl eine Schußwaffe dabei.


    Auch der herbeigerufene Jagdberechtigte verwendet nicht immer die Schußwaffe.

    Mit dem Jäger aus meiner Straße rede ich bis heute kein Wort...

    Gibt es dafür auch einen nachvollziehbaren Grund?

    In meiner jetzigen Situation, mit meiner jetzigen Frau hätte ich mit großer Wahrscheinlichkeit anders gehandelt und das wäre im höchsten Maße illegal und strafbar, wenn auch ethisch betrachtet, richtig gewesen.


    Oder würde er nach dem Motto SWS handeln? = Stechen - Wegschaffen - Schweigen (Rhetorische Frage)

    Hier eine halbwegs legale Lösung zu finden überfordert nun mal den geschulten Waffenbesitzer.

    Du weisst, das Tier wird sich noch Stunden quälen. Und am Morgen komme die krähen, und beginnen an den Tier zu fressen, das vielleicht immer noch lebt. Könntest Du mit dem Gedanken leben, nichts getan zu haben, obwohl Du das Tier hättest erlösen können. Dir macht jetzt schon das Erlebte Alptäume, wo Du doch objektiv alles getan hast, was Du tun konntest.

    In meinem Umfeld kenne ich Landwirte (Almbauern) Jäger die wissen dass das bei anderem Verursacher der gang des Lebens ist und engagierte Tierschützer die auch revierübergreifend ausrücken würden.

    § 142 StGB und die Pflichten daraus sind Dir als Autofahrer bekannt?

    Würde ein 08/15 Autofahrer und ein 08/15 Polizist erkennen das es sich um eine Wildkatze und nicht um eine Hauskatze handelt?

    Sicher würde das nur von Forenjägern erkannt.


    Würde die Polizei den Unfall überhaupt vor Ort aufnehmen? (Ich musste schon 2 mal bei Hase und Fuchs selber die Spusi machen, Polizei ist nicht gekommen).

    So schwerwiegende Fälle können schon mal ohne großen Vorrang abgearbeitet werden. Wie hat die Spusi ausgesehen?

    Müsste ich als Autofahrer bei einem verletzten Tier dann den zuständigen Jagdpächter informieren, wenn ja wie?

    Indem Du der Polizei den Unfall meldest.

    Ach übrigens, weil ich nun schon mehrmals darauf angefragt wurde ...:


    Ein Sportschütze ist NIEMALS dazu berechtigt od. in irgend einer Weise dazu legitimiert, eine Fangschuß bei einem Wildunfall abzugeben !!

    Nichtmal dann, wenn er von der Polizei dazu aufgefordert werden würde.

    Deswegen soll man Leute fragen die sich auskennen und nicht die die im Forum die größten Sprüche klopfen.


    Auch unter Sportschützen soll es Fachkundige Leute geben.

    Hier ist das (Unter-) Forum Jagd, also durchaus ein "Fachforum". 8)

    Für juristische Fragen?



    Wenn er will, kann er das Fallwild mitnehmen

    Da stellt sich aber gelegentlich die Frage nach § 292 StGB.


    Die Polizei vor Ort kann einen Jäger, der zufällig vor Ort ist, dort aber nicht Jagdausübungsberechtigter ist, beauftragen, verletztes Wild unverzüglich zu erlegen. Das ist dann die „Inanspruchnahme von Nichtbeteiligten“.

    Das allerdings ist aber für den Nicht-Jagdausübungsberechtigten mit allerlei Fallstricken juristischer Art verbunden. Man sollte sich als Solcher ganz genau überlegen, ob man sich das antun will.

    Lieber den Finger gerade lassen.

    Da trägt dann der Auftraggeber die Verantwortung, solange der Jäger nicht vorsätzlich oder groß fahrlässig Fehlerhaft handelt.

    ich bin an einer rechtlichen Lösung des von mir nochmal zusammengefassten Falles interessiert und habe keine Lust dir die Rechtslage zwischen "Sache" und "natürliche Person" zu erklären! Das ist eine eindeutige Rechtslage und steht im BGB

    Warum fragst Du dann nicht in einem Fachforum?


    ..und sollte es dir um die moralische Betrachtung bei deiner Aussage gegangen sein, solltest du einen seperaten Fred aufmachen, denn um die Moral ging es hier nicht, sondern um die rechtliche Lage ergo falsches Thema

    Immerhin hast Du meinen Beitrag verstanden.

    johann, den :thumbdown: den du mir verpasst hast, bestätigt nur meine Annahme, aus welchem Grund du die Frage gestellt hast!!!

    Meine erste Reaktion auf deinen Daumen ( :thumbdown: ) habe ich soeben zurückgenommen, ist nicht mein Niveau...

    Schön wenn Du für mich denken kannst und anderen erklärt was ich denke, mir würde es reichen wenn Du mir erklären könntest was Du offensichtliich auch mir sagen wolltest.