Beiträge von suveran

    Yupp, gehört zu Unterems... ca. 35 km bis Sion.


    Kudu, Sion, gleich neben der Autobahn... mal schauen, das wäre schon 'was.
    Auf der Webseite von denen ist ja alles französisch ( da "chumm i nit drus" .... )
    ...und da kann ich alles, ausser lesen und schreiben... =O ...
    Aber ich merke es mir vor und werde mich da kurzfristig noch melden,
    ob ich an Ostern wirklich ins VS fahre und ob ich es nach Kudu schaffe... ::abschi::
    Wär aber cool...


    Bis dahin... vertrübte Grüsse ( auch hier nieselts und es soll ein paar Flocken geben )
    Gruss Suveran

    Hallo Mitr,


    danke für den Hinweis.
    Meine weiter oben bereits geäusserte vorsichtige, begründete Vorstellung, was da mit den KK-Bleigeschossen passiert, wird von Dir jetzt in ziemlich krasser Weise bestätigt und bringt mich dazu, dass CMMG wohl aus der Planung zu streichen.
    Dann halt doch PE90 plus z.B. WaltherM4 für's günstigere KK-Geballere ( sieht ja auch klasse aus... ).
    Hast Du Deines ähnlich wie das verlinkte, oder aufgemotzt ( Optik o.ä. : zeig doch HIER mal ein Bild )


    Grüsse aus dem ebenfalls sonnigen Bündnerland....
    ...mein Rasen ( auf ~1800 m) ist seit gestern wieder schneefrei... nun kommt der Frühling.
    Und Ostern bin ich wohl wieder im Turtmanntal (auf ~1100 m) - da blühen dann wohl schon wieder die Schlüsselblumen... *michmegadrauffreu*


    Gruss Suveran


    P.S.: Da es gelegentlich nützt, zu wissen, woher der etwas Fragende oder zu etwas Beitragende kommt, hab ich mein Profilbild etwas "verSchweizert"...
    ... so wird z.B. klarer, dass wir den o.g. ganz bösen AR-KK mit gefährlichen 15 mm Hülsenlänge kaufen dürfen...

    Hallo kernelbauer,


    man könnte sagen:" Willkommen auf den Weg zurück ins normale Leben... "
    Ist aber Quatsch!
    Eigentlich bist Du schon seit ca. 10 Jahren auf diesem Weg. Zur Zeit ist es wohl eher die Zielgerade.


    Wie schon die erste Antwort auf Dein erstes diesbezügliche Thema ( WBK trotz Vorgeschichte ), zolle auch ich Dir meinen Respekt vor dieser Offenheit vor diesem grossen Publikum mit Deinem "Problem".
    Du hast einige Tipps und Aufmunterungen bekommen, aber auch einiges an unfreundlichen Seitenhieben.
    Das war Dir klar - Du hattest es offenbar sogar schlimmer erwartet.


    Unterm Strich hatte marksman mit "Ich habe KB so verstanden, dass er "NUR HÖLLISCHEN SCHISS" hat, seinen Antrag einzureichen... " wohl schon recht.
    Mit Unterstützung der Beiträge hier, bist Du zwischenzeitlich soweit, dass Du mittlerweile herausgefunden hast, dass Du auf dem Papier "CLEAN" bist.


    Dass Du jetzt ungeduldig bist, kann ich verstehen. Verstehe es als genüssliches Herauszögern. Dann ist es besonders schön, wenn es dann soweit ist.


    Im Übrigen kannst Du ja vielleicht doch schon etwas früher Dein Ziel erreichen:
    *Mitglied im Verein bist Du ja schon lange.
    *Deine Vorgeschichte kennen sie auch.
    *Seit 4-5 Monaten bist Du wieder am Trainieren.
    Können die Dir nicht nach gut 20 Trainingsteilnahmen bescheinigen, dass Du "in den letzten 12 Monaten an mehr als 18 Trainings teilgenommen hast" ?


    Nachfolgend eine Passage aus einem Schriftstück vom BDS SH/HH:
    ( das ist nur einer - ja - verschiedene Verbände == verschiedene Formulierungen : sinngemäss sollte das aber bei allen ähnlich klingen )


    2.0 § 14 Abs. 2 WaffG -Kontingentswaffen-


    Der § 14 WaffG sieht im Abs. 2 vor, dass das Bedürfnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen bei Mitgliedern eines Schießsportvereins anerkannt wird, wenn dieser Verein einem anerkannten Schießsportverband angehört.
    Dabei ist durch eine Bescheinigung des anerkannten Verbandes glaubhaft zu machen, dass das Mitglied seit mindestens 12 Monaten den Schießsport regelmäßig in einem Verein als
    Sportschütze betreibt und die zu erwerbende Waffe für eine Sportdisziplin nach der Sportordnung des Schießsportverbandes zugelassen und erforderlich ist.


    2.1 Definition „. . .mindestens seit 12 Monaten . . .“


    entweder 
    Mitglied und Verein sind seit mindestens 12 Monaten Mitglied im BDS die Bedingungen des § 14 Abs. 2 Nr. 1 WaffG sind erfüllt
    das sollte bei Dir und Deinem Verein zutreffen - welcher Verband auch immer...
    oder  ... blahblahblah undsoweiter....


    2.2 Definition „regelmäßig


    Innerhalb des BDS gilt:
    ... Als Mindestzahl werden im Regelfall 18 „Aktivitätseinheiten“ innerhalb der letzten 12 Monate
    ( "innerhalb" heisst nicht "gleichmässig auf 12 Monate verteilt" )
    oder jeweils eine „Aktivitätseinheit“ pro Monat (also insgesamt 12) gefordert.....
    -
    Also, wenn ich das richtig interpretiere, hast Du als langjähriges MG Deines Vereins nach der 18ten "Aktivitätseinheit" auch gleichzeitig das Minimum von 18 in den letzten 12 Monaten erfüllt. Reicht das nicht?
    Versuch es mal - rede mit deinen Vereinsfürsten... dann dauerts vielleicht gar nicht mehr so lange.


    Aber bitte lass es uns wissen....

    Hallo Leute,


    nach längerer Pause möchte ich mich hier noch abschliessend für Eure Beiträge bedanken.


    Dass es das Conversion-Kit hier nun wohl gibt ist erst einmal O.K. .
    Nachdenklich gemacht hat mich der Hinweis von Raven mit den doch recht unterschiedlichen Drall-Längen.
    Darauf hatte ich noch nicht geachtet.
    Bei +/- der halben Drall-Länge kann man sich schon vorstellen, dass das Bleigeschoss der .22 lr "recht in die Kurve" drückt.
    Bleiabscherungen vom Geschoss, vor allem, wenn's sogar mimimal kleiner ist, kann man da so "gurkenhobelmässig" schon richtig erahnen.
    Vom Bleiputzen, was scheinbar mühsamer ist, als normales Putzen, hab ich keine Ahnung. Vor allem, wenn der Lauf nicht "stimmt".
    Aber das wird ja schon irgendwie gehen ( Wenn ich mich zwischen Küche und Waffe putzen entscheiden muss, gewinnt nie die Küche ... ).
    Ein WS wird eher nicht in Frage kommen, da ich mir hier in CH problemlos ( nur mein eigenes Bedürfnis zählt ... ) auch schnell eine komplette Zweitwaffe in .22 lr zulegen könnte, aber es gibt auch noch ein Budget, das nicht unerschöpflich ist.
    Da ist das CMMG schon immer noch recht interessant.


    Nun, ich werde diese Infos in meinem Hinterkopf ablegen und bei anstehenden Kaufallüren wieder hervorkramen.
    Ich danke nochmals....
    Suveran


    Wenn keine Vergehen gefunden werden, sollte der Spass kostenlos sein. Sollten Vergehen gefunden werden, so kann man ja je nach Schwere steigende Gebühren erheben.


    So geht's mir jetzt schon, wenn der Lebensmittelkontrolletti ( wie immer ) unangemeldet kommt.
    Ist alles O.K. - ist alles O.K.!
    Hat er Beanstandungen, so wird eine "Gebühr" erhoben, die sich nach schwere der Beanstandung richtet.
    Es gilt: schlimm und schlimmer ist proportional zu teuer und teurer .
    Nachkontrollen kosten natürlich auch - oder sorge für die anstandslose Erstkontrolle....


    Wenn es dazu kommt, dass Kontrollen wie selbstverständlich zu bezahlen sind, auch wenn es nichts zu meckern gegeben hat, dann müssen wir wohl bald damit rechnen, bei jeder Radarfalle am Strassenrand eine Kontrollgebühr zu entrichten, wenn schon kein Ticket zu bezahlen ist... ( Muss dieser Satz gestrichen werden, damit niemand auf dumme Gedanken kommt... ? )


    Ich schliesse mich hier der Frage von Volker1 vom 11. März an, wie die Sache nun ausgegangen ist.
    Würde mich doch sehr interessieren...


    Noch was:
    Es gibt Themenbereiche, in den man häufig "unterwegs" ist. Andere Themen liest man beim ziellosen Herumstöbern, wenn man darüber stolpert.
    Hier bin ich heute auch nur zufällig gelandet.


    Wenn man nun sieht, wie viele Leute sich hier beteiligen und somit Ihr aktives Interesse zeigen, aber auch die vielen Seitenaufrufe ( hier jetzt aktuell über 3000 ) der "nur"-Leser, dann ist es manchmal schade, dass die Geschichte nicht zu ende erzählt ist.
    Ich denke, dass es viele gibt, die gerne wüsten, wie die Sache jetzt steht.
    (Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass nach dem 18.11.2013 bis heute noch nicht alles ausgestanden ist. Dankbar für weitere Infos bin sicher nicht nur ich... )


    Der letzte Absatz gilt natürlich Themenübergreifend.
    Mir fallen da Fragen nach Kaufentscheiden oder zu technischen Störungen ein, die dann im Sande verlaufen.
    Was Derjenige dann gekauft hat, oder wie er das Problem gelöst hat, erfahren wir hier manchmal/gelegentlich/oftmals nicht.
    ( bloss keine pauschalisierende Formulierung wie: fast nie, sowieso nie o. ä. Übertreibungen verwenden - wäre nicht richtig )


    Daher bitte ein selbstgestartetes Thema oder eines, zu dem man wesentlich beigetragen hat, nie ganz aus den Augen lassen.
    Der interessierte Leser dankt's..., wenn das Thema abschliessend behandelt wird.

    Hab das ganze Thema eben nochmals überflogen...
    Von 5 Seiten gab's eigentlich nur auf der ersten Seite die Frage zum "Tresorstandort" und nicht die "Schlüsselfrage".
    Danach driftete das Ganze in die Diskussion um Schlüssel- oder Zahlenschloss bzw. Schlüsselaufbewahrung ab.


    Zu letzterem gibt's schon seit März 2012 'n Thema von marksman ( klick hier ).


    Es ist doch interessant, wie sich das so entwickeln kann.
    Es zeigt aber auch, wo die wirklichen Fragen liegen - in diesem Fall, die für viele offenbar wichtigere Frage nach Schlüssellagerung oder Schlossart, als der Aufstellungsort des Tresors selber.

    Hi marksman,


    das mit Deinem Erguss des Frustes mag OT sein, aber dennoch ist es wohl nicht verkehrt, den auch mal abzuladen. Ein neues Thema dafür wäre Quatsch, da völlig aus dem Zusammenhang gerissen.
    So ist es hier im Verlaufe der verschiedenen Meinungen genau richtig platziert.
    Ich gehe davon aus, dass hier viele still zustimmend genickt haben, als sie das gelesen haben.


    Und für unsere Sicherheitsbedürftigen:
    Zuerst einmal glaube ich, dass das es kaum realistisch ist, um "Sekundenbruchteile" zu feilschen, wie der Tresor jetzt schneller aufgeht.
    Wenn ich in einer so gefährlichen Gegend wohnen würde, würde ich dort eben schon gar nicht mehr wohnen... aber dennoch kann es auch in der ruhigsten Ecke auch böse Buben geben...
    In so einem Falle gibt es aber doch auch kein Problem, wie Urban schrieb, " in den eigenen 4 Wänden eine Kurzwaffe geholstert zu tragen" . Kann Dir niemand verbieten, oder?
    <Ironie> Den Müll rausbringen kann da aber schon kritisch werden... </Ironie>

    So ist selbst der Kontroll-Besuch des SB am späten Winternachmittag ( schon dunkel draussen ...) kein Problem.
    <Ironie> Die eine Waffe kannst Du ihm gleich an der Tür zeigen... , die anderen will er dann gar nicht mehr sehen... X( </Ironie>
    Nein, da gibt es nix zu meckern - Du hast ja jederzeit die volle Kontrolle.
    Über Tresorzugriffszeiten muss man sich da wohl nicht noch extra in Haarspaltereien verlieren.

    Hallo Dzilmora,
    ähnliches hab ich auch gedacht.
    Wenn nicht grad das Wasser schon in den Keller einbricht ( nicht: Hochwasser steigt x cm/Stunde ), zieht man den Schlüssel ab, bevor man geht - falls man nicht fliehen muss.
    Geht auch nicht anders, da ja der Autoschlüssel da mit dranhängt... und wer haut zu Fuss ab, wenn's Auto sonst auch noch absäuft...?
    Dann geht auch keine Feuerwehr mehr in den Keller. Und wenn später ( Stunden... Tage... ) dann doch, stehe ich daneben.... .


    Was die bisherige Diskussion um die Schlüsselaufbewahrung angeht, bin ich ziemlich irritiert.
    Die verschiedenen verlinkten Quellen und die Beiträge der MG widersprechen sich da zum Teil erheblich.
    Es scheint da noch keine unumstössliche Definition zu geben. Alle Meinungen sind mehr oder weniger kompetente Auslegungen.
    Passiert etwas, ist die Auslegung der zuständigen Gerichtsbarkeit massgeblich und für den Betroffenen kaum angreifbar.
    Gibt es da keine Versuche seitens der Verbände, so etwas grundsätzlich abzuklären, damit die LWB's an der Basis wissen, was sie tun sollten?


    Ich habe meine Notschlüssel ( sind ja nur Notschlüssel - kein Grund, dass diese in 5 Minuten greifbar sein müssen ), für meine Zahlenschlösser im 250 km entfernten Ferienhaus hinter einem andern Zahlenschloss.
    Wo dieses Häuschen steht, sollte der Durchschnittseinbrecher ja wohl kaum wissen, oder?
    Und der Einbrecher im Ferienhaus ( kein Briefkasten, keine Klingel - kein Namensschild... )? Kann der etwas mit zwei nicht näher gekennzeichneten Not-Schlüsseln anfangen?

    ... oder Dübel und Montagekleber!


    Wenn der Untergrund geeignet ist, hat kaum jemand bei 42x37.6 cm = ~1500 cm2 Grundfläche noch eine Chance, den wieder wegzubekommen.
    Du selber aber auch nicht.... !!!
    Selbst bei einer Zugfestigkeit von nur 1kg/cm2 ist das schon ein erheblicher Widerstand. Gute Kleber sind jenseits von 20-30 kg/cm2...
    Eine Kartusche mit 310 ml reicht da locker.
    Da kommt dann irgendwann eher der Estrich mit, als der BW 1HE.

    Abgereichertes Uran wirst Du wohl auch kaum bekommen ( abgesehen von den anderen Seltenen Erden, da diese im Allgemeinen nicht an Privatpersonen verkauft werden - ob Du nun genug Geld hast, oder nicht ). :NO:
    Beim Uran haben sicher die Armeen dieser Welt - die Uranmunition einsetzen ( hab grad mal gegoogelt ) - bestimmt schon alle Exklusivlieferverträge mit den wenigen Herstellern, bei denen dieses ja als Abfallprodukt anfällt.


    Vielleicht haben die Amis ja deshalb auch so viel Gold in Fort Knox - falls das Uran ausgeht...
    :hyster: Die Goldreserve als Munitionsreserve .... ::lachen2::

    Oder Iridium mit 22.65 g/cm3 .
    Gold hat aber den Vorteil, dass der Verein ausserhalb der Schiesszeiten gegen Eintritt noch echte Goldgräberkurse anbieten kann - mit echten Nuggets...

    Das "phöse Blei" ersetzen wir dann durch Gold oder Goldlegierungen.
    Damit sollten sich dann auch schön schwere Geschosse herstellen lassen, die in ihren Eigenschaften denen aus Blei stark ähneln.
    Aus ökologischer Sicht ist positiv anzunehmen, dass wohl kaum jemand den Stand wieder verlässt, ohne seine Geschosse wieder mitzunehmen.
    Und wenn doch - dann machen das ganz sicher andere für ihn....
    ... und nach 10 Jahren Schiessbetrieb: nicht eine Kugel im Kugelfang - einfach öko-genial :saint:

    Hi farmer3,

    Stimmt nicht, eine PP/PPK entspannt beim sichern genauso wie die P1 im Video.


    Sorry, da ich die PPK vor Ewigkeiten in den Händen hatte, hab ich das wohl mit einer anderen Pistole verwechselt ( genauso lange her ).
    Mir fällt nur nicht mehr ein, was das war... ?(


    Dort wurde beim Sichern die Sicherungswalze um ca. 90 Grad gedreht, eben, so wie bei der PPK.
    Im gesicherten Zustand hielt die Walze den Hammer auf Distanz zum Schlagbolzen.
    Nur im entsicherten Zustand schaute der Schlagbolzen aufgrund eines abgeflachten Bereiches der Walze ein paar mm aus der Walze heraus und konnte vom Hammer aufs Zündhütchen geschlagen werden.


    Vielleicht hatte ich damals ja irgend eine "billige" PPK-Kopie ( ich glaub' da gab's 'n paar ), die im Inneren vereinfacht/verbilligt war... ???

    Hallo primeone,


    ja, manchmal liegt einem der Fokus nicht auf dem Wesentlichen.
    Deine Frage bei Threaderstellung bezieht sich eindeutig auf Pistolen ohne die beschriebenen Möglichkeiten der Entspannfunktion, sei es der Entspannhebel oder eine Kombination mit einer vorhanden Sicherung.
    Meine Ausführungen bezogen sich mehr auf die Pistolen mit einer solchen Funktion.


    Bei genauerem Betrachten der Beiträge hier, zerfällt Deine Frage in zwei Teile:


    a) Wie entspanne ich eine Pistole, die keine Entspannfunktion hat?


    Wie das technisch zu lösen ist, haben wir hier auch schon gelesen.
    Verschiedene Pistolenmodelle lassen da auch unterschiedliche Vorgehensweisen zu. Fleissiges Üben bringt da Sicherheit.
    Unfälle passieren da auch offenbar auch nicht viele, was dafür spricht, dass die gewissenhaft antrainierten Verfahren zum manuellen Entspannen grundsätzlich O.K. sind.
    Dass Du Dich dabei nicht wohlfühlen würdest, kann ich durchaus verstehen (darum benutze ich selber lieber den vorhandenen Entspannhebel), aber auch das hängt wohl von der Waffe und dem Verfahren ab.
    Eine gespannte Walther PP/PPK kannst Du im gesicherten Zustand zum Entspannen einfach abdrücken. Da schlägt der Hammer nur auf die Walzensicherung - nicht auf den Schlagbolzen. So gesehen ist das nicht sehr riskobehaftet ( wenn die Walze nicht ausgenudelt ist, von 1000en von Trockenabschlägen). Deshalb würde ich auch dort im gesicherten Zustand den Hahn durch die Finger gebremst entspannen und nicht einfach abschlagen.


    Unabhängig von der Frage DA/SA gibt es sicher auch das Bedürfnis, eine gespannte "Nur"-SA-Pistole zu entspannen. Das Verfahren ist dasselbe. Dein ungutes Gefühl dabei wohl auch.


    Ein geringerer technischer Aufwand bei der Produktion == günstgerer Verkaufspreis und evtl. reduzierte Störanfälligkeit dürften der Grund sein, das solche Pistolen immer noch gebaut werden. Solange die Unfallstatistiken nichts anderes hergeben, wird sich das auch kaum ändern - muss es auch nicht.
    Du selber kannst ja beim Kauf einer Pistole (ausgenommen bei dienstlich gestellten Waffen) - durch eine entsprechende Auswahl - bestimmen, womit Du dann hinterher hantieren musst.
    [ moep's Nettobotschaft war deutlicher: ...wenn du dir beim händischen entspannen einer solchen Pistole in die Hose machst, dann kauf dir keine. ... ]



    b) Welchen Sinn macht der Einsatz des DA-Abzug?


    Die Voraussetzung hierfür ist, dass die Waffe im Zustand "fertiggeladen und entspannt" sein muss.
    Wie sie in diesen Zustand kommt, wurde in diesem Thema nun wohl auch beantwortet.


    Diese Frage nach dem Sinn des Einsatzes des Double-Action-Abzuges ( oder auch Spannabzug ) ist aber völlig unabhängig davon, ob die Waffe eine Entspannfunktion hat, oder nicht.


    Die Antworten waren hier im Wesentlichen eine gute Kombination aus Sicherheit beim Tragen und einer schnellen Schussbereitschaft, bei erhöhtem Abzugswiderstand beim ersten Schuss ( auch eher positiv).
    Für das Schiessen auf Scheiben ist DA festgestellerweise völlig irrelevant, wenngleich ich gelegentlich auch im DA-Modus starte, nur um anhand der Trefferlage festzustellen, dass es wenig Sinn macht.... ( Ich bin zum Glück auch nicht damit konfrontiert, dass urplötzlich im Dunkeln irgendwelche bösen Buben 2 m vor mir auftauchen... dafür würde es mit DA aber reichen... O.K. vielleicht auch 3 m...)


    Du startest dieses Thema mit Deinen eigenen Worten mit einer Anfängerfrage...
    Das ist sie übrigens überhaupt nicht. Im Gegenteil!
    Die Frage, wie Berufswaffenträger die Waffe idealerweise zu tragen haben, gibt selbst bei Profis immer wieder hitzige Diskussionen, wenn es den Sportschützen zum Glück auch nicht tangiert.
    Eine unterladene/teilgeladene Waffe ( hier wurde die schwedische Polizei genannt ) hat den grossen Vorteil, das eine entrissene Waffe im Handgemenge weniger gefährlich ist.
    Der Nachteil ist, dass zur Schussbereitschaft eine Ladebewegung erforderlich ist ( psychologisch in der Wirkung nicht zu unterschätzen... ). Dieses Durchladen kostet aber Zeit und schlimmstenfalls das Leben... Eine entrissene schussbereite DA-Pistole ohne weitere Sicherung aber auch...
    Hier haben sich schon ein Haufen Leute die Köpfe heissgeredet.
    Das Ergebnis sind die unterschiedlichsten Dienstvorschriften der verschiedenen Einheiten von Polizei, Sicherheitskräften, Spezialeinheiten, Militär undwasweissichnoch. Jeder versucht hier für die jeweilige Anforderung die optimalen Voraussetzungen zu definieren, was nicht heisst, dass alle dem auch zustimmen.
    Ich weiss von Polizisten, die - wenn's geht - regelwidrig auch lieber nicht fertigladen... .


    Zur Antwort auf die Frage zum " Sinn des DA-Abzuges", bleibt schlussendlich wohl nur die Erkenntnis, dass es je nach Anforderung ein begründetes Bedürfnis dazu geben kann ( in dieser Ecke findet man wohl auch die DAO-User ).
    Ob man diese Meinung teilt, ist eine andere Geschichte.
    Als Sportschütze und NichtBerufswaffenträger kann man vielleicht auch den einen oder anderen Grund dafür nicht nachvollziehen. Deshalb hat er trotzdem seine Relevanz.


    Zu Deiner letzten Frage: Meine Pistolen haben eine Entspannfunktion. Ich schätze diese sehr.
    Bedingt durch dieses Thema habe ich mich aber mehr mit dem manuellen Entspannen auseinandergesetzt und dieses in den letzten Tagen sehr oft ausprobiert/geübt.
    Ich finde das mittlerweile absolut unproblematisch.
    Und wenn ich auch nur selten mit DA schiesse, begrüsse ich es, dass diese Funktion da ist.
    DA/SA ist sozusagen SA++: Single Action mit Zusatzfeature. Warum weniger, wenn man mehr haben kann...

    Und wenn die Glocks auch mal "durch" sind, bringt Ihr Sie zum Wiederlader, der dann Munition daraus macht...
    Da beisst sich das Recycling ja selbst in den Schwanz....

    Hi,


    ich hab nicht viel Ahnung vom Wiederladen - so grob versteh ich's aber schon.


    Aber in Punkto Kunststoffhülsen denke ich mir, ist das nicht so einfach.
    Es kommt sicher erst einmal auf den verwendeten Kunststoff an. Thermoplaste und Duroplaste unterscheiden sich da in ihren thermischen Eigenschaften schon erheblich.
    Eine "beheizte Matrize" wird bei Duroplasten nicht viel nützen, da diese nicht schmelzen, sondern eher nur "verschmorgeln".
    Ausserdem frage ich mich, wie die Hülsen nach dem Erstgebrauch überhaupt aussehen, wenn diese heiss ausgeworfen werden und ihr Stützkorsett ( Patronenlager ) nicht mehr haben.
    Ich erinnere mich noch gut an die verschossenen Platzpatronen vom G3. Die sahen doch schon recht krank aus, mit ihren "eingefallenen Wangen"

    Zu den letzten Beiträgen:


    Das geht nicht nur mit der ISSC M22, sondern auch mit anderen Modellen wie z.B. der Walther P1 ( siehe dazu auch hier ab der 2. Minute... )

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    und der Berretta M92 ( siehe hier, ab 3'40" )
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    Die Sicherung mit einer Entspannfunktion zu kombinieren ist also weder neu, noch einzigartig.
    Das Ergebnis ist eine soweit schussbereite Waffe, die nach dem Entsichern sowohl per DA als auch SA ( nach dem manuellen Spannen ) abgefeuert werden kann.


    Und da sind wir wieder beim Vergleich zum Revolver, die sich hier dann nur unwesentlich unterscheiden.
    Die Pistole hat noch eine Sicherung, die der Revolver nicht hat.
    Dafür bleibt die Pistole nach dem ersten Schuss im SA-Modus, wogegen der Revolver entpannt ist und das Spiel DA oder spannen und SA von vorn beginnt.


    @primeone
    Wo hast Du da bei der Pistole keine Wahl, den Hammer zu spannen oder nicht ???
    Und die von Dir beschriebene Situation "...ich sage mal potentiell gefährliche Aktion, denn keiner kann 100% ausschliessen dass nicht beim 1001ten Mal der Hammer doch Mal entwischt..." , wird mit diesen oben genannten Modellen auch vermieden.


    @moep
    Wie Du schon beschreibst "Geht man mit dem Hahn hinter die Rast und lässt den Abzug dann wieder los, kannst du abrutschen wie du willst, da löst nichts aus. Wichtig dabei der Abzug muss wie erwähnt schon losgelassen sein", gibt es auch Techniken, eine klassische Pistole ohne Entspannhebel oder Enspannfunktion beim Sichern recht sicher manuell zu entspannen. Das ist reine Übungssache und wenn man das oft genug "trocken" übt, geht das wie von selbst und völlig sicher.
    Du Schreibst auch noch "Du kannst ja mal einen Vorschlag machen wie man eine Pistole baut, um sie durchladen zu können und im gleichen Schritt zu entspannen".
    Hierzu braucht es ausser den oben gezeigten Beispielen( gesichert durchladen ) nur noch das Stichwort "DAO-Double Action Only".
    Das verschiedene Hersteller gängige Modelle mit einem DAO-Abzug anbieten, spricht dafür, dass diese auch irgendwo gebraucht/gekauft werden.
    Auch wenn das die Frage dieses Themas nach dessem Sinn nicht beantwortet.


    Mir persönlich gefallen Revolver mit Ihren Abzugstechniken genauso wenig, wie eine Pistole mit DAO.
    Bin halt Pistolenfan und habe lieber DA/SA als nur SA... Geschmackssache :sla:


    [...]
    was ist der Sinn vom DA Abzug
    [...]


    und...


    [...]
    sondern wie man bei einer SA/DA Pistole ohne Entspannhebel diesen überhaupt nutzen kann.
    [...]


    Wie moep schon schrieb, geht es hier doch klar um das halbwegs sichere Führen einer Pistole im durchgeladenen/fertiggeladenen und entspannten Zustand.
    "Halbwegs", weil ältere Modelle zumeist über keine Schlagbolzensicherung u.Ä. verfügen - somit z.B. nicht Fallsicher sind.
    Gleichzeitig wird für das Lösen des ersten Schusses mittels DA-Abzug ein deutlich höherer Abzugswiderstand zu überwinden sein.
    Sozusagen der "Classic"-Antistressabzug...
    Das heisst, dass die Waffe geholstert getragen wird und jederzeit gezogen werden kann. Die Schussbereitschaft ist gegeben, da die Pistole eine Patrone in der Kammer hat.
    Im Gegensatz zu einer SA-Pistole ( z.B. 1911er ), die erst noch gespannt werden muss, kann ich beim DA-Modell gleich abdrücken - wenn auch mit erhöhtem Abzugswiederstand.
    Letzterer ist ja gar nicht so schlecht, da in Stresssituationen bzw. unter stärkster Anspannung/Aufregung das Auslösen des Schusses sonst evtl. viel zu leicht erfolgen kann.




    Wenn kein Enstspannhebel vorhanden ist muss man eben manuell entspannen...
    [...]
    ...da habe ich auch noch nie erlebt dass sich beim entspannen ein Schuß gelöst hat.


    Die ursprüngliche Frage war nicht der Sinn und Zweck eines Entspannhebels.
    Auch wenn dieser heute im Vergleich zu älteren Modellen nicht mehr in Frage zu stellen ist...


    Das Entspannen einer Pistole OHNE Entspannhebel, um den Zustand der ganz oben angesprochenen Schussbereitschaft ( durchgeladen, entspannt ) zu erreichen, ist ein ganz anderes Thema.