Beiträge von suveran

    Um auch noch etwas dazu zu schreiben... ::RTFM::


    Meines Erachtens geht es beim Bedürfnis um den Erwerb und den nachfolgenden Besitz einer Waffe. Dabei ist es völlig unerheblich, welche Farbe die Pappe hat, in der sie eingetragen wird. Damit hast Du sie völlig berechtigt im Schrank!

    Sie muss auch nicht mit einem JAGD- oder SPORT-Aufkleber gekennzeichnet sein! ;)


    Wofür Du - oder jemand, der sie berechtigt benutzt - die Waffe verwendet, spielt keine Rolle, da das mit dem Erwerb nichts mehr zu tun hat.

    Wie bereits angemerkt kommt da dann nur noch die Zulässigkeit/Eignung der Waffe für die angedachte Verwendung ins Spiel.

    Du darfst nicht mit einer Büchse in .22lfB auf einen Rothirsch losgehen - selbst wenn die 22iger auf jagdlichem Bedürfnis bei Dir gelandet ist.

    Du darfst mit einer jagdlichen Büchse auch auf einen rein sportlich zugelassenen Stand. Du darfst normalerweise nicht auf Mannscheiben schiessen, egal welchem Bedürfnis Deine Waffe entspringt. Du darfst nicht mit Stahlschrot aus einer nur für Blei beschossenen Flinte schiessen, auch wenn Dein Standbetreiber oder das Jagsgesetz Stahl vorschreiben ( "Blei durfte ich ja nicht..." :/ )

    Die Nutzung einer Waffe ist an beschränkende Rahmenbedingungen des Schiessens ( Kaliber, Energie, Standregeln und wasWeissSonstNoch... ) abhängig. Nicht vom Grund, den Du Deiner Behörde vorgelegt hast, um diese Waffe genehmigt zu bekommen.


    Was den Verbleib dieser Waffen angeht, sollte das Bedürfnis für den Erwerb einmal wegfallen, ist eine ganz andere, aber auch interessante Frage.


    :sla:


    Jens

    Alleine aus der absoluten Hospitalisierungszahl kann man keine sichere Antwort geben.

    Dennoch würde ich davon ausgehen, das bei einer wirklich wirksamen Impfung der Anteil derer, die hospitalisiert werden müssen, erheblich geringer sein müsste. Vielleicht ein paar Prozent, aber nicht +/- die Hälfte aller belegten CoVid-Betten in den Spitälern.

    Dabei ist es völlig unerheblich, ob die Impfung Ansteckungen verhindern soll, oder nur den schweren Verlauf bei Erkrankten mindern soll.

    Es dürften dann einfach nicht so viele von den Geimpften in den Krankenhäusern landen...

    40 bis 60 % gehen da mal gar nicht!


    Jens

    .. wenns dreckig und die Funktion eingeschränkt ist.

    wenn ICH beim Anblick MEINER Waffe das Gefühl habe, daß es mal nötig sein könnte !

    Völlig unwissenschaftlich die Antworten... ::RTFM::

    Aber die einzig richtigen, die immer stimmen...

    denn...

    Das kann Monate oder Jahre dauern, das hängt von Nutzung, Art der Waffe und der Munition ab.

    ... so vielfältig diese Parameter sind, sind es auch die daraus resultierenden Verschmutzungen.


    Ich putze meine Sachen durchaus auch sehr gerne.

    Dennoch kommt es vor, dass sie erst irgendwann nach dem überüber ... nächsten Gebrauch geputzt werden.

    Lauf und ggf. Trommel werden aber jedesmal durchgezogen.


    Komplett zerlegt hatte ich zuletzt nur meine Reck PK 800 anno 1987.... ::lachen2::

    ( Da musste eh andauernd der Sicherungsflügel ersetzt werden... )


    Jens

    Dann zettel Du erstmal den Krieg an... :sla: !


    Nach einer Weile Krieg werden dann die Schwarzkittel für jeden freigegeben.... und "schwupps": ASP gehört der Vergangenheit an! ::happy2::


    Geht der Krieg länger, kommen die sogar auf die rote Liste.... :think: ... und viele andere auch...


    Jens

    ( der sowas dann auch essen wird... )

    Danke Frank1000 !


    Ohne Schwarzer Mann verärgern zu wollen, hast Du das, was ich auch so meinte nochmals sehr gut erklärt.

    Die Erwähnung von

    Die Regel steht im §14 WaffG und da geht es, wie ich oben schon anmerkte AUSSCHLIEßLICH um den Bereich des Sportschützen.

    verweist auf den Bezug der entsprechenden Zeilen, in denen es nur um die Sportwaffen ging.


    Ähnliches erleben wir hier auch gerne, wenn gewisse Gesetzestexte hier diskutiert werden, die aus dem Sprengstoffgesetz kommen und hartnäckig auf

    Waffen angewendet werden... Das funktioniert dann auch mit dem exakten Wortlaut NICHT!


    Würde das zutreffen, was Blacky meint, müsste ich ja mit 18 Jahren nur eine ( mir fällt da leider grad nur dieses Beispiel ein ) 4mmM20 zulegen und keine 10 Jahre später in einen Verein eintreten, um dann gemütlich nach Erfüllung von 12/18 mir sportlich das Grundkontingent auf meine WBK zu sichern.

    Ab da dann nie wieder etwas ausser der Vereinsmitgliedschaft nachweisen, weil die 10 Jahre schon um sind?

    :think:


    Jens

    ...genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses des Sportschützen...

    Das bezieht sich sicherlich auf genau die Waffen/Einträge auf der WBK, die auch durch ein sportliches Bedürfnis dort hinkamen.

    Alle anderen Waffen, die nicht durch ein sportliches Bedürfnis gedeckelt sind, wie Erbwaffen, bedürfnisfreie Waffen ( z.B. 4mmM20 ) oder Jagdwaffen sind eine andere Baustelle. Für den Drilling musst Du wohl gelegentlich einen JS vorzeigen...

    Somit läuft die 10-Jahresfrist wohl auch erst ab dem Eintrag einer Sportwaffe, nicht schon ab dem vorher erfolgten Eintrag einer beliebigen anderen Waffe, die zwar eine WBK erfordert, aber kein sportliches Bedürfnis...


    Jens

    Nur daß die Bleigeschosse bei 4cm Hochschuß liegen und die bleifreien bei 9cm.

    Nach meinen umständlichen Ausführungen sehe ich mich mit einem weiteren Tröpfchen Information zu den beiden Patronen ein wenig bestätigt.

    Ein bleifreies Geschoss ist in der Regel leichter als eines aus Blei.

    Da würde leichter = schneller = höher schon mal passen!

    Für ein gleiches Geschossgewicht muss ein bleifreies länger sein - weil dicker geht ja nicht...

    Die Patrone selber kann ich auch nicht beliebig lang machen, weil sie sonst nicht mehr ins Magazin geht, bzw. schon in die Züge des Laufs drückt.

    Verlängere ich in die Hülse hinein, geht das zu Lasten des verfügbaren Pulverraumes.

    Dann... ist aber schon nicht mehr selbstverständlich, dass das Projektil noch schneller ist...

    Andere Pulver könnten das ausgleichen.... und schon wird es wieder sehr komp(lex)iziert...

    J.

    ... dass die Sache mit der Auswahl der Nahrung größtenteils der die Erziehung und die Gewohnheiten im der Kindheit zusammenhängt ...


    ... Natürliche Abscheu? Sicher nur Gewohnheitssache...

    ... Hat nicht jeder Mensch eine Nahrung die er nicht mag ?...

    Nicht mögen ist nur ein Ausschlussktiterium, etwas nicht zu essen. Dafür musst Du es aber auch mal probiert haben.

    Weitere Gründe sind Dir eventuell "eingeredet" worden. Das kann aus religiösen Gründen sein, aber auch sonst in der frühkindlichen Entwicklung

    ( "Das ist grusig, das isst man nicht!" ). Traditionell sind das bei uns wohl so die ganzen Proteinträger - weil die so herumkreuchen?

    Das Schweinefleisch ist in den heissen Regieonen dieser Welt zu schnell verdorben. Also lässt man da die Finger davon... so lange, bis sich das sogar in den Religionen manifestiert hat. Das dies mit der Technologie eines Kühlgerätes heute nicht mehr so zwingend ist, dürfte klar sein, aber in den besagten Regionen leben heute halt immer noch sehr viel Menschen, die diesen Zugang zur Technik nicht haben. Also ernähren sie sich weiterhin so, wie es ihre Ahnen auch taten.

    Allergien sind in meiner Wahrnehmung eher eine neuere "Erfindung"! Hier stellt niemand in Frage, warum ich das nicht esse, was mir schadet...


    In einer Doku schnappte ich mal auf, dass wir uns unser Leben lang zu 80-90% von dem Ernähren, was wir in der Kindheit kennen lernten.

    Neues hat es da sehr schwer, auf dem Speiseplan dauerhaft Fuss zu fassen.

    Und das ist Kopfsache/Gewohnheit.

    Die von Blacky erwähnten Maden sind ein gutes Beispiel. Die mögen noch so gut schmecken, werden es aber bei den meisten "zivilisierten Westeuropäern" kaum schaffen, diese Ekel-Hürde zu überwinden.

    Dazu bedarf es dann schon einer echten DerHungerTreibtEsRein-Situation...


    Ich meinte, mal aufgeschnappt zu haben, dass die Tiere, die am oberen Ende ner Nahrungskette stehen, stärker mit Schadstoffen belastet sind, weil sie den Dreck aus ihren Beutetieren halt auch zu sich nehmen. Je höher die also stehen, um so mehr sammelt sich da an... :think: ... oder etwas Hormonelles, wie Finnian oben fragte?

    Das ist eine interessante Fragestellung. Weiss da jemand etwas mehr???


    Jens

    daß das Geschoss bei 100m noch in der Aszendenz ist

    Lt. meinen schnellen Netzfunden erreicht das Kaliber wohl erst bei +/- 130 m den höchsten Punkt.

    Somit ist die Annahme, dass bei hundert Metern beide Geschosse noch steigen, ganz sicher richtig.


    Die Luft bremst das Geschoss ab, die Schwerkraft zieht es nach unten. Und das ab der Mündung.

    Ohne Luftwiederstand und Schwerkraft würde es der virtuellen Linie der Laufseele nachfliegen.

    Das bedeutet für mich, dass das Geschoss mit 9 cm Hochschuss weniger nach unten abgelenkt wurde und das mit 4 cm eben etwas - nämlich 5 cm - mehr.

    Der Luftwiederstand sollte hier keine so grosse Rolle spielen - immerhin haben beide Projektile dasselbe Kaliber. Geringe Unterschiede durch die Geschossform sollten da bei üblicher jagdlicher Munuition kaum eine Rolle spielen. Zumindest keine 5 cm ... So meine Annahme...


    F=m*a, Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung habe ich mal gelernt.

    Also die Kraft, die das Geschoss zur Erde zieht, wird durch die Masse des Geschosses definiert.

    Die (Erd-)Beschleunigung ist in beiden Fällen ja dieselbe.

    Somit sollte das schwerere Geschoss stärker von der Erde angezogen werden, als das leichtere.

    Was hat die Geschossgeschwindigkeit nun damit zu tun, um die es in der Eingangsfrage ging?

    Wir messen die Trefferlage nach 100 Metern. Ein langsameres Geschoss braucht also länger, um diese Ziellinie zu überfliegen. In diesem Falle hat die Kraft, die auf das Geschoss in Richtung Erdmittelpunkt wirkt, auch länger Zeit zu wirken.


    Für mich ist es also eine Kombination aus Geschwindigkeit UND Masse, die hier auf das Ergebnis Einfluss hat.

    Da von den beiden verglichenen Patronen nicht mehr Daten vorliegen, ist m.M. nach keine sichere Aussage möglich, welche nun schneller ist, nur weil sie sich in der Trefferlage um 5 cm unterscheiden.


    Haben beide dieselbe V0, dürfte das "höhere" Loch in der Scheibe von einem leichteren Geschoss sein.

    Sind beide gleich schwer, würde ich erwarten, dass das schnellere Projektil höher die Scheibe trifft.


    Variiere ich in Geschwindigkeit UND Masse kann man beim leichteren UND schnelleren Geschoss ebenfalls erwarten, dass es höher locht, als ein langsameres UND schwereres...

    Habe ich schneller und schwerer im Vergleich zu langsamer und leichter.... bleibt nur noch der Versuch, ausser es gibt da irgendwo noch eine superschlaue Formel, mit der sich das berechnen lässt.... :think:


    Ob mir langweilig ist? :sla:

    Nö, ich denke nur grad über eine interessante Frage nach... ;)


    Jens

    mittels eines gezielten Schusses den Mordschützen kampfunfähig machen können.

    wie aus allen Ecken das Gejaule "der war doch schon fertig und wollte bestimmt nichts mehr tun, wir kann man denn da nur schießen ?" ertönt.

    Als ich die vorherigen Passagen gelesen hatte, ging mir durch den Kopf, was dann im

    Gerade, wenn die Situation so ist, dass man in Ruhe und gezielt mit einer Langwaffe schießen kann, muss man nicht den finalen Rettungsschuss abgeben, sondern es genügt, den Täter so zu stören, dass er von seinem Vorhaben ablässt.

    Warum wird immer nur Verteidigungsschießen mit Töten des Gegners gleichgesetzt?

    zu lesen war.

    Selbst Schussabgaben MIT Tötungsabsicht funktionieren oftmals nicht, und der Getroffene bleibt schwer verletzt am Leben. Da sollte mit einem Schuss in Richtung der unteren Hälfte des Torsos auch eine recht hohe Chance bestehen, dass der Angeschossene überlebt. Selbst im oberen Bereich ist ausser im Herzen nicht jeder Treffer gleich letal. Ein Restrisiko bleibt natürlich, dass lebenswichtige Bereiche kaputt gehen... :sla:

    Dauernde Schädigungen sind natürlich auch noch möglich.

    wäre es mir schon wichtig, dass der Täter nicht mehr weitermachen kann.

    Und da wird ein Schuss ins Bein oder dergleichen wohl wenig bringen.

    Ich denke, dass viele Täter schon aufhören, wenn es richtig weh tut.

    Auch hier mag es sein, dass besonders fanatische oder zugedröhnte Täter NICHT aufhören, wenn sie einen Treffer im Bein haben. Dennoch sind sie erstmal gestört/abgelenkt und geben Dir Zeit, die Lage neu zu beurteilen und ggf. auch einen zweiten Schuss anzutragen...


    Jens

    Man kann weder einen Bär noch einen Wolf in Deutschland ansiedeln. Auch keinen Luchs und keine Wildkatze. Das ist Wunschdenken. Die Lebensräume sind unwiederbringlich zerstört

    den "Natur- Nationalpark Bayerischer Wald" ..

    Ein riesiges, naturbelassenes Gebiet in dem u.a. Luchs, Wolf, soweit ich weiß auch Bär und auch Wildkatze ungestört und schadlos schon seit Jahrzehnten zu Hause sind. Die machen keine Probleme.

    Allerdings können die ausbüchsen und dann machen sie Probleme und ... werden, ebenso schon seit Jahrzehnten, entnommen.

    Jeder war zufrieden und alles lief ungestört bis ... ja, bis die Wolfskuschler kamen und glaubten, der Wolf müsse nun in jedem Wald heimisch werden.

    Und das ist eben ein Unding und geht so auf keinen Fall.

    Irgendwie habt Ihr doch beide Recht, bzw. meint das Gleiche!

    Wo es noch ein paar Nischen gibt, wo es noch vereinzelt verfügbaren Lebensraum für diese speziellen Wildtiere hat, gibt es sie auch noch ( oder wieder ) - da hatt Peppo Recht - , aber im Grossen&Ganzen gibt diese Biosphären eben NICHT mehr, oder sie sind zu klein. Punkt Papa A. !

    Für mich sieht das nach einem Unentschieden aus! :sla:


    Am Ende bleiben aber auch noch ein paar andere übrig... :wall::wall::wall:


    Jens