Beiträge von Schwarzer Mann

    Gut, auch wenn die russischen Gebiete und Handelsposten von der sibirischen Pazifikküste nicht weit entfernt waren, so war es dennoch ein extrem weiter Transportweg von Europa dorthin. Die transsibirische Eisenbahn wurde ja erst seht viel später gebaut ;)

    Da war es wohl sehr viel näher über die Rockies Güter dorthin zu schaffen. Russisch Alaska oder Oregon war von Moskau so weit wie bis zum Mond und noch ein wenig weiter.

    Ja, da schau ich immer wieder mal drauf. Aber die Aufrufpreise sind - wie Du schon angemerkt hast - recht ambitioniert.


    Mir kam es bei der letzten Verlinkung eigentlich darauf an aufzuzeigen, dass das handelsübliche Pulver nicht nur im Fäßchen transportiert und dann in Pulverflaschen bzw. Hörner zum Gebrauch abgefüllt wurde, sondern dass es auch Verpackungen (aus Pappmachée später Blech) zum Verbrauchen (schon vorportinoniert für Endverbraucher) gegeben hat; also sozusagen Wegwerf-Pulverflaschen für eine Saison.

    Beispielsweise:

    Kentucky Rifle Gunpowder Dose.jpg

    Curtis´s and Harvey´s FFF Gunpowder.jpg


    Wolff und Co Walsrode.jpg

    Hatard Powder co Dose.jpg

    Das ist aber wohl ein eigenes Sammelgebiet

    Stimmt !

    Wobei in dieser Hinsicht oft in Vergessenheit gerät, daß zu deren eigenem Land auch recht lange Alaska zählte.

    :)

    Die hatten Handelsniederlassungen bis runter nach Kalifornien.

    Aber es gab ja auch die Trade-Guns aus Lüttich. Ich hätte als Händler meine Trade-Guns bei großen Herstellern eingekauft.

    Abzuklären wäre nur, ob an der West- und Nordwestküste von Nordamerika Tradeguns zu finden waren, die einem europäischen Hersteller zugeordnet werden können.

    Ich habe auf der französischen Seite der Bucht ein paar sehr interessante Pulverflaschen gefunden, (https://www.ebay.de/itm/294205…00689d:g:NOsAAOSwGLZgO2Zh)

    Es sind Pulverflaschen aus Pappmachée zum Gebrauch für eine Jagdsaison


    Der Anbieter beschreibt sie wie folgt:

    "amusant lot de deux poires à poudre de chasse , type emballage perdu au 19 eme siecle - les magasins distribuaient des articles de chasse et notamment ces petites poires en papier maché , sorte d'emballage perdu , et qui procuraient aux chasseurs suffisament de poudre pour une bonne saison car ils ne tiraillaient pas tout le temps !! difficiles à trouver car , comme tous les emballages , jetés apres usage interessant temoignage de la vie dans nos campagne avant la guerre de 14"


    Übersetzt mit meinem halb vergessenen Schulfranösisch unter Zuhilfenahme eines Übersetzungsprogramms:

    "Amüsantes Set aus zwei Pulverflaschen für Jagdpulver, im 19. Jahrhundert eine Verpackungsart zum Verbrauchen – Es gab damals in den Geschäften Jagdartikel und insbesondere diese kleinen Pulverflaschen aus Pappmaché, eine Art Einmalverpackung, die den Jägern genug Pulver für eine ganze Jagdsaison lieferte, weil sie nicht die ganze Zeit geschossen haben!! Schwer zu finden, da, wie alle Verbrauchsverpackungen, nach Gebrauch weggeworfen wurden.

    Interessante Zeitzeugnisse für das Leben auf dem Land vor dem 14/18er Krieg"




    Es hat sich also nicht jeder gegen Ende der Vorderladerzeit eine Pulverflasche gekauft, in die er das gekaufte Pulver umgefüllt hat. Die Menge war offenbar so bemessen, dass man diese in einer Jagdsaison aufbrauchen konnte.

    Es gibt für Hunde kaum etwas, was sie so lecker finden, wie Katzenfutter ....... ausser vielleicht die Wurst von einer Wurstsemmel, aber ohne Semmel.


    Da ihr hier sowieso nur spasst, sagt mir lieber liebe Jäger, ob auf diesem Bild alles richtig ist, ist quasi auch so ein Identifikationsspiel:

    IMG-20210530-WA0015.jpg

    Alles absolut korrekt, denn es handelt sich hier nicht um die Darstellung eines Rothirsches, sondern um Rentiere. Die rote Farbe deutet eindeutig auf nordische Kunst. ::hahah:: Da ist nach dem Hausanstrich etwas Farbe übrig geblieben.

    Das ist schon außergewöhnlich schön. Bei der Pulverflasche würde ich wohl misstrauisch werden, wenn so ein Stück in fabrikneuem Zustand, wo nicht mal das Messing angelaufen ist, mir als antik angeboten werden würde.

    Er hat das schon so gesagt, dass er strafrechtlich nicht belangt werden kann. Aber so WIE er das sagt, müsste doch jemand ganz doof sein, um nicht zu verstehen, dass man ganz einfach, aber illegal, diese Waffe zu einer "modernen Windbüchse" umbauen kann, die Geschosse mit ganz schöner Energie (~.44 Magnum) verschießen kann. Und er weißt auch mehrmals darauf hin, dass diese Waffe in der entsperren Version viel präziser schiesst.


    Das ist ja geradezu eine Aufforderung an den Gesetzgeber, das Waffengesetz dahingehend zu verschärfen, dass auch Waffen mit einer Umbaumöglichkeit entweder verboten werden, oder nur mit entsprechendem Bedürfnis und WBK zu erwerben sind.

    :popcorn:


    Ich fühle mich schon ganz schuldig, dass ich dieses Thema überhaupt aufs Tablett gebracht habe.

    Die Leute hier sind - weswegen wohl - offenbar so gereizt, dass sie sich statt gegen Nestbeschmutzer Stellung zu beziehen, sich gegenseitig an die Gurgel gehen.


    Wir sind uns wohl einig, dass solch ein Video, wie ich es hier gezeigt habe, für Deutschland absolut kontraproduktiv ist. Oder will der Typ die verbotsorgie wirklich noch weiter befeuern, und daran verdienen?

    Genau. Du sagst es erik_fridjoffson. Wenn man den Keil zu weit einschlägt, wird der Lauf zu nahe an die Trommel heran gezogen. Und dies kann man auch durch die Keileinstellschraube verhindern.

    Ich denke aber, wenn an einen open top Revolver hat, der intensiv benutzt wird, ist die Verlängerung der Trommelachse die technische Lösung, die haltbarer ist.

    Ich denke, dass seine Videos für uns ziemlich gefährlich sein könnten. Und er macht das ja auch nicht ganz ungeschickt. ........... Wie viele mögen wohl denken "Hey, da ist eine Lücke im Waffengesetz. So kann ich ganz legal an eine Waffe kommen, die ich einfachst in eine sehr effektive Schusswaffe umbauen könnte. Genau das Richtige für den Sohn meines Vaters!"


    Schlappe 999 Euronen. Und dann eine Knarre im Haus, die viel effektiver sein könnte als eine schnöde Pistole!. So als legale Vorbereitung auf die nächste Zombie-Apokalypse. Wie schon angedeutet. Theoretisch nicht nur als ideale Wildererwaffe zu verwenden. Ich hoffe, das Ding hat das F nicht bekommen!

    Gibt es doch, das F im Fünfeck wenn unter 7,5 Joule hat. Drüber - WBK.


    Zu Windbüchse fällt mir sofort der Tiroler Girandoni ein. Im Jagdmuseum München gibt es einige Windbüchsen von ihm.

    Na also. Was labert der Typ da für Blödsinn, :?: und animiert Dummlinge sich so ein Teil zuzulegen, und dann daran rum zu basteln, "wenn man mal im Ausland schießen will"?


    Er sagt dann auich noch selbst, dass dieser Luftgewehr mit einem F ganz toll wäre, falls irgendwann mal die Ordnung zusammenbrechen würde, und man zufällig passend Minié-Geschosse rumliegen hätte. Dazu noch mit Schalldämpfer in Serienausstattung! Das kommt schon fast einem Aufruf an die etwas einfacher Strukturierten gleich, sich für den nächsten Coup so ein Ding zuzulegen! :wall: