Beiträge von Schwarzer Mann

    Vielen Dank für die Präsentation dieser außergewöhnlich schönen Büchse und die Erklärungen dazu, wie diese Büchse einzuordnen ist. :mk: Mir gefallen ja ansonsten eher die einfachen und schlanken Southern Rifles ohne großartige Schaftverschneidungen und ohne viel Gravuren, aber dieses Dekor wirkt auf mich nicht überladen.

    Wie sehr sich eine für 1mm asymmetrische Druckverteilung bei einer Geschossgeschwindigkeit von - sagen wir - 300m/sec auswirkt, wäre interessant zu testen, kann ich aber nicht sagen. Von wegen Theorie und Praxis.

    Eine um 1 mm ungleiche Laufmündung durch crowning wäre schon ein extremer Pfusch. Ich kann mir vorstellen, dass es da gerade um Abweichungen geht, die man gerade noch mit dem Auge sehen kann.



    Aber ich meine schon mal davon gelesen zu haben, dass durch Herumarbeiten an der Laufmündung Läufe versaut wurden. Aber da ging es um das "Aufpolieren" der letzten cm vor dem Laufende, womit man versucht hat, das Laden leichter zu machen.

    Emmitsburg/Maryland, John Armstrong (1772 -~ 1842)


    besten Gruß

    Werner

    Vielen Dank, Werner.


    Du siehst: Ich interessiere mich für diese Spezies von Vorderladern, und ich liege weit daneben, wenn ich mal rate. Du siehst, ohne Dich geht es in diesem Fachgebiet überhaupt nicht!

    Hatte gerade meinen Beitrag abgeschickt, als ich Deinen Kommentar gesehen habe, Werner. Natürlich hast Du recht. Eine Verzierung muss keinen Zweck haben, genau wie ein Pulverhorn auch ohne Scrimshaw seinen Zweck erfüllt. Aber es war in der Geschichte der Menschheit schon immer so, dass Menschen ihre Gebrauchsgegenstände verziert haben, einfach weil sie Gefallen daran hatten.


    Bestimmte Verzierungen hatten sicher eine Vorgeschichte, und Nützliches stellte sich auch als schön heraus. Könnte es nicht bei der Verzierung der Laufmündung genau so gewesen sein? Schönheit und Zweckmäßigkeit gehen oft Hand in Hand. Und oft wird eine Dekoration immer weiter verfeinert und entwickelt sich weit von der ursprünglichen technischen Zweckbestimmung weg, existiert weiter, obwohl die aktuelle Technik sich verändert hat, und diese Elemente gar nicht mehr gebraucht werden.

    Was bin ich froh, dass es Dich noch gibt, Werner! :drink:




    Verflixt Werner, diese Sonntagsrätsel! Ich habs schon mal gewusst................... :think: :think: :think:

    Diese Longrifle ist von Stil her doch eine aus dem Golden Age? Lancaster School? :?: :think: Erhabene Schaft-Verschneidung. Patchbox, ähnlich der Rifle, die Judson Brennan hier http://judsonbrennan.blogspot.…e-from-jesse-brennan.html zeigt. Nur aus der Perspektive kann ich die Schaftform schlecht erkennen. Das Schloss scheint nicht nach hinten gekippt zu sein. Ich kann auch nicht sehen, welche Form der Schafthals hat.

    Zeigen weitere Bilder dieser Longrifle eine Verzierung der Laufmündung?

    Ich dachte an eine Verzierung in dieser Art


    M-ndung-eines-Vorderladerlaufs
    Image M-ndung-eines-Vorderladerlaufs hosted in ImgBB
    ibb.co


    Siehe https://americanlongrifles.org…69563.msg695852#msg695852


    Bei dieser Verzierung der Laufmündung gehen die Experten des Forums von einer Verzierung ohne spezielle Funktion aus. Das hat sich eventuell daraus entwickelt, dass ursprünglich eine Vertiefung an jedem Zug war, und diese Dekoration den Käufern gefallen hat. Ringe an der Laufmündung sollen darauf hinweisen, dass der Lauf nachgezogen wurde.

    Seit einiger Zeit habe ich keine Beiträge mehr von Greenhorn gelesen und auch nicht gesehen, dass er Smilies vergeben hätte. Auch über PN ist er nicht mehr erreichbar.



    Ich vermisse Ihn und seine Beiträge sehr, insbesondere die zu den American Longrifles und den anderen antiken US-Waffen .



    Ich hoffe doch es geht Dir gut, Werner, und Du nimmst nur eine kleine Auszeit.


    Wenn jemand etwas weiß, gerne auch eine kurze Nachricht per PN.

    Wie ihr alle wisst, habe ich mein Herz an französische ältere Damen verloren.

    Damen?

    Nun ja, grammatikalisch sind sie ja dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen. LA poire á poude.

    Und ich habe ihnen sozusagen einen sicheren Hafen eröffnet. Sie selbst hatten schon immer eine starke Zuneigung zu den Herren, und die Herren hatten sie zunächst am Bandel (bandelier), später dann meist nahe ihrer Lenden. Gerne wurden sie auch geschmückt, und zeigten auch bereitwillig, was ihre starken Helden gerne so taten, oder tun würden.


    Sie sind allerdings etwas in die Jahre gekommen, und die Herren zeigen sich eher nicht mehr mit ihnen, außer zu besonderen Gelegenheiten.

    Jedenfalls sah ich meine Chance. Und jetzt sind sie da.


    Nur etwas verwundert mich doch etwas, bzw. irgend etwas scheine ich falsch zu machen: Ich hatte eigentlich vor, nur ein paar von ihnen aufzunehmen, aber kaum, dass ich mich recht versehe, sind es schon wieder mehr geworden ......... und das obwohl ich sie strikt von den Herren ihrer Gattung (LE corne a poudre) trenne.


    Erst heute haben sie wieder eine Kameradin aufgenommen und scharen sich um sie: 20220519_142950[1].jpg



    Sie fremdelt noch etwas, wohl weil sie von edler Geburt ist (A. C. A PARIS). Kann man ja verstehen, denn die Mehrzahl von ihnen ist ja auch nicht aus Kupfer, sondern nur aus Zinkblech und Messing.

    20220519_145158[1].jpg

    Ihr Körper ist ja wirklich nicht unattraktiv, trotz des hohen Alters

    aber ihr Hälschen ist wirkt extra elegant

    20220519_145123[1].jpg


    Nicht wie üblich, mit Messing-Manschette um den Hals, sondern Kupfer über Messing!

    Hallo zusammen


    was man nicht so alles beim Stöbern im Netz findet:


    Pulverflaschen mit dem US-Wappenadler hat wohl jeder schon gesehen. Die kleine Pulverflasche mit dem "standing eagle" und die mit dem Adler und Wappenschild wurde auch schon von den Itialienern nachgebaut


    20211018_145821.jpg



    Seltener sind die Flaschen #795 und #796

    Adler Nr. 795 + 796.jpg



    Aber was ist das?

    Ein Karikatur des Wappenadlers?


    Seltsamer Adler auf Pulverflasche.jpg


    Das sieht mir doch sehr nach einem Geier aus. ^^ Sehr aktuell; ein Pleitegeier?

    Falls jemand ein Pulverhorn mit dem seltenen Patent-Verschlusssystem nach T. Hick & Waetherwax suchen solltem, kann er mal bei ebay.fr nachsehen. Ein Horn mit diesem Dosiersystem wird für 95 Euronen angeboten. Ich bin mir aber sicher, dass der Verkäufer auf 49 Euros + Versand runter gehen würde. https://www.ebay.de/itm/324102…rksid=p2380424.m570.l5997

    Ist aber eher für ein Gewehr gedacht. Ich habe so etwas schon (teurer gekauft).20220130_122746.jpg

    Die Rahmenbedingungen sind ja auch so, dass dieses Verhalten sinnvoll ist. Es sind die Gesetze, die wie bei Autos Verhalten belohnen, das aus meiner Sicht wenig nachhaltig ist.


    Wären die Rahmenbedingungen in bezug auf Waffen anders und die Gesetze liberaler, so würde der Markt für Gebrauchtwaffen anders aussehen, oder ein Verschenken als Alternative zum Verschrotten möglich sein.



    Bestes Beispiel für schlechte Rahmenbedingungen war die Abwrackprämie. Für meinen Bekannten war es sinnvoller, die Abwrackprämie für seinen gebrauchten Polo mit 60.000 km auf den Tacho einzustreichen, denn da bekam er mehr als beim Gebrauchtwagenhändler. Auf der anderen Seite suchte eine Bekannte ein zuverlässiges, aber billiges Auto für die 10 Minuten Fahrt zur Arbeit. (Keine Busverbindung). Sie konnte sich aber kein Auto leisten, das so viel oder mehr als die Abwrackprämie kostete. Also musste sie weiter ihr noch älteres und schlechteres Auto mit schlechterem Abgasstandard fahren, und das gute Auto wurde verschrottet .


    Wie gesagt: Die gesetzlichen Rahmenbedingungen können bestimmte Verhaltensweisen für den Einzelnen sinnvoll machen, obwohl sie das in der Gesamtschau oft nicht sind.

    Gastinne Renette wurde hier im Forum schon mal erwähnt, wenn ich mich nicht irre.


    Jedenfalls ein Pistolenpaar von einem der Top-Büchsenmacher und Händler im 19. Jahrhundert in Paris. :love:

    Ich verkaufe oder werfe auch andere Dinge weg, die mir keine Freude mehr machen.


    Alles klar. da hast Du Dir die konsumorientierte Verbrauchs- und Gebrauchsphilosophie zu eigen gemacht. Kann man so machen, und jeder kann und soll das so machen, wie er meint.


    Ich selber bin da etwas altmodisch. Ich empfinde das als Verschwendung auch unter ökologischen Gesichtspunkten, analog zu Autos oder Kleidung, die vernichtet und ersetzt werden, nur weil sie nicht mehr den neuesten Standards entsprechen, obwohl sie ihren Zweck noch erfüllen, oder die Farbe oder das Design nicht mehr modisch ist,