Beiträge von Schwarzer Mann

    Das Zitat ist offenbar die Meinung der als "waschechte Demokraten" bekannten Politiker, begründet durch einen Wissenschaftler. In gleicher Weise wurde ja auch der real existierende Sozialismus "durch alle führenden Politikwissenschaftler" als alternativlos bewiesen.

    Ich kenne die Version der Geschichte zu der Stempelung mit BLACK POWDER ONLY als Vorgabe aus den USA. Anfangs in den 1960er Jahren wurden die italienischen Revolver-Replikas noch ohne diese Stempelungen ausgeliefert.

    Daraufhin bearbeiteten findige Geschäftsleute diese Replikas und schlugen die originalen Colt Marken inkl. passender Seriennummer ein, um einen Nachbau zu schaffen, der näher am Original ist. Spätestens beim Wiederverkauf wurden diese Revolver mit Gebrauchsspuren dann als Originale angeboten, so wie dies auch bei einem Großteil der nachgebauten Pulverflaschen der Fall ist (uralt, antik)

    Weiterhin soll das US-Produkt-Haftungsrecht eine wichtige Rolle bezüglich der Stempelung spielen. Wenn nicht ausdrücklich vermerkt ist, dass man die Katze nicht in der Mikrowelle trocknen darf, so führt dies zu Schadensersatzprozessen.

    " Jede Demokratie bedarf auch immer der Beschneidung ihrer Menschenrechte".


    Diese Aussage ist nach meiner Meinung ansoluter, unbelegter Unsinn, der gerne von Befürwortern totalitärer Regimes verkündet wird, die sich als lupenreine Demokraten darstellen wollen.


    Menschenrechte müssen absolut und unabdingbar sein, und sind per Definitionem nicht mit irgendwelchen Regierungsformen verbunden. Es ist ein Irrglaube, dass Demokratie und Menschenrechte per se miteinander verbunden sind.


    Beispiel: jeder weiss, dass die USA auch vor 1860 eine demokratisch gewählte Regierung hatten, aber dennoch gab es Sklaverei, galten die Menschenrechte nicht für die Indianer und bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nicht voll umfänglich für Frauen.

    Die Einschränkung vpn Menschenrechten ist keine Erfordernis der Demokratie, sondern wird durch Machtgier ausgelöst. (Das kann in der Demokratie auch das Machtstreben einer Mehrheit gegenüber einer Minderheit sein)


    Man darf auch nicht Menschenrechte mit Grundrechten verwechseln. Die Grundrechten sind mehr oder weniger willkürlich auch abhängig von der Regierungsform, und werden dementsprechend limitiert.


    Aber Naturrechte und Menschenrechte müssen absolut und uneingeschränkt gelten.

    Nicht selten findet sich in irgendwelchen Kisten, die jemand geerbt hat, eine früher freie Waffe. (Z.B. Flobert-Gewehr) Wenn man es richtig anpackt, kann man die als Erbwaffe eingetragen bekommen. Man muss sie aber erst mal als Fundwaffe melden und gleichzeitig bei der zuständigen Waffenbehörde den Antrag auf Eintragung als Erbwaffe stellen. So zumindest hat es ein Vereinskamerad angepackt.


    Wenn erst mal die Polizei solch eine Fundwaffe hat, wird es wohl schwerer.


    Natürlich muss man an die Sachlage angepasst handeln. Wenn man beim Baden in einem Gewässer alf eine zienlich neue Waffe stossen sollte, ist es sicher besser die Polizei einzuschalten und die Waffe NICHT zur nächsten Polizeidienststelle bringen. Am besten wäre es aber, wenn man die Waffe gar nicht gefunden hätte.

    waldgänger


    Du hast sicher den sarkasischen Unterton in meinem Beitrag zum Kohlhaas-Syndrom bemerkt. Wir sind anscheinend so weit in unserem Rechtssystem, dass es als unklug angesehen werden muss, wenn man gesetzeskonform gehandelt hat, und auf seinem Recht besteht, oder nicht auf einen Kuhhandel eingeht, damit die Obrigkeit ihr Gesicht wahren kann.

    Blacky die meisten Journalisten meinen es wäre alles durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Aber nicht bei solchen brisanten Themen. Da ist der "kleine Dienstweg" der bessere. Das hängt man nicht an die "große Glocke". Ich gebe dir mal ein Beispiel.


    Gegen mich wurde mal ein Verfahren in Bezug "Waffenhandhabung" eingestellt. Gegen Zahlung von 1050,- Euro an die Deutsche Arthrose Hilfe. Ich war aber im Recht. Ich hätte den Prozess gewonnen. Aber er hätte mich mehr Geld gekostet. Also ein "klärendes Gespräch". Auf dem "kleinen Dienstweg". Es geht nicht immer um Recht haben. Ist leider so. Man kann dir das Leben sehr "schwer" machen. Der Lange Hebel. Also es wurde alles eingestellt und war damit aus den Akten. Es wurde nichts mehr hin oder her gedeutet. Handelseinig. Und die "Sache" war vom Tisch. Noch etwas über das Recht und die diversen Paragraphen unterhalten bei einer Tasse Kaffee und sich in bestem wohlwollen getrennt. Ohne Anwalt sogar. Herr XY ich hab mir das mal angesehen und bin zu folgender Lösung gekommen. Schauen Sie mal...... Ende. Na dann Frau Richterin. Vorzüglich. Wusste ich doch. Auf unsere Justiz ist verlass.


    Wenn jemand sich nicht vernünftigerweise der Staatsmacht beugt, und auf seinem Recht beharrt, wenn er im Recht ist, so läuft das wohl unter Kohlhaas-Syndrom.


    Besser zahlt man halt vernünftigerweise mal eine Strafe, weil dies billiger kommt, als im Prozess auf einem Urteil zu beharren, wo man vielleicht nach x Jahren freigesprochen wird. Man ist zwar im Recht, aber trotzdem erledigt. Wie Kohlhaas eben.

    Klar schreibt auch Lars Winkelsdorf Artikel, die er verkaufen kann. Und verkaufen kann man nur bei den grossen Verlagen, was im Mainstream liegt.

    Das Interessante an dem Prozess ist in meinen Augen nicht, dass man da einen Pro-Waffen Aktivisten versucht an die Wand zu nageln, sondern der Eindruck, dass die Politik schon juristische Mittel findet, um Kritiker in den Medien kalt zu stellen. Wie gesagt: Wenn aufgrund eines "ewig dauernden" Prozesses dem Kritiker der Boden für die freiberufliche Tätigkeit weggezogen wird (wer hört schon einen Gutachter, gegen den gerade ein Prozess zu dem Gutachtenthema am Laufen ist?) Oder wer beschäftigt schon einen Jounalisten, der offensichtlich "persona non grata" ist.


    Das wird bei vielen die Schere im Kopf aktivieren. Altes Motto der Kommunisten: Bestrafe einen, erziehe viele.

    Du weißt ja, was der Beschuss in Italien bedeutet. Es ist ein Musterbeschuss.

    Weiterhin wird beim Beschuss nur darauf geschaut, ob die Waffe die Beschussladung aushält. Ob sie danach noch aufgeht, oder ob nach 5 Schuss die Verriegelung blockiert, interessiert amtlicherseits niemanden. Hauptsache, das Ding fliegt nicht auseinander.

    Er hat offenbar eine Berechtigung zum Erwerb der Waffen gehabt, denn sonst wäre er ja wegen illegalem Erwerb angeklagt. Größtenteils geht es im Prozess um illegalen Transport (Transport zur Behörde nicht vom Bedürfnis abgedeckt)

    Bei der sogenannten "vollautomatischen Vorderschaftrepetierflinte" versucht man ihm einen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz anzuhängen.

    So wie ich das damals mitbekommen habe, hat Lars Winkelsdorf eine Bloßstellung der linken Justizs- oder Innenenatorin (stellvertretend für die gesamte linke Mischpoke) geplant gehabt. Die hatte nämlich immer die Parole "So wenig Waffen wie möglich im Volk" vertreten und freiwillige Abgabe der Mord-Sportwaffen propagiert. Natürlich war er sich sicher gewesen, sich vollkommen rechtskonform zu verhalten. dazu kommt noch, dass alle Waffen vorher durch die Verwaltung verkauft worden waren, und automatische Waffen wären sicher nicht von der Behörde in den Handel gebracht worden.


    Ich kann ihm auch nicht verübeln, dass er daraus eine große Story machen wollte. Schließlich ist das sein Beruf., wovon er (gut?) leben können will. Und was soll eine Waffenrückgabe im stillen Kämmerchen? Aktionen im Hinterzimmer, so dass anschließend niemand beleidigt ist, haben wir mehr als genug gehabt! Aber was brachten die?


    Im Anschluss wurde er mit x-Strafverfahren überzogen, die alle zu keiner Verurteilung führten. Nur diese eine Anklage blieb übrig.

    So was man darüber lesen kann, erscheint mir die Anklage ziemlich konstruiert. Schließlich ist ja die Staatsanwaltschaft weisungsgebunden, und wird sich schon Gutachter suchen, die die eigene These stützen. Das hat man schon bezüglich anderer Prozesse gelesen, dass sich die eingeholten Gutachten oftmals diametral widersprechen.



    Natürlich kann man auch die Meinung vertreten, dass es ziemlich blöd ist, sich mit der "Herrschaft" anzulegen. Die sitzt am längeren Hebel. Und als WBK-Inhaber müsste man noch sehr viel vorsichtiger sein als der Rest der Bevölkerung, und möglichst nicht auffallen. Zu schnell findet man sich auf der kriminellen Schiene, oder wird als notorischer Querulant als unzuverlässig eingestuft. Ob da nicht eine psychische Erkrankung dahinter stecken könnte? Größenwahn? Pathologische Selbstüberschätzung? ......................

    Es ist jetzt etwa 8 Jahre her, dass Lars laut Anklage ein Verbrechen in Zusammenhang mit dem Waffengesetz brgangen haben soll. Ob er dann in dieser Zeit noch als Gutachter und Sachverständiger Aufträge erhalten hat?

    Wenn vielleicht nach 10 Jahren nach der Tat in der ersten Instanz ein mildes Urteil, wie Verwarnung mit Strafvorbehalt ergehen sollte (so etwas wurde ja schon als Vorschlag eingebracht) ist erst mal seine Tätigkeit als Gutachter gestorben. Und als Journalist ist er für regierungsnahe Medien auch verbrannt, denn wer kann es sich schon leisten, umstrittene Journalisten zu beschäftigen, wenn dann Aufträge und Werbung ausbleiben sollten?


    Die Methode Kurz lässt grüssen.

    Kann mir jetzt noch einer erklären was eine vollautomatische Pumpgun ist? ::happy2::


    Ist doch klar.

    Das deutsche Waffengesetz definiert vollautomatische Schusswaffen als solche, bei denen durch einmalige Abzugsbetätigung mehrere aufeinanderfolgende Schüsse aus demselben Lauf abgefeuert werden.


    Mir bekannt sind Selbstladeflinten, die auf händisches Repetieren umgestellt werden können.


    Also muss die vollautomatische Vorderschaftrepetierflinte eine auf Dauerfeuer umgebaute Selbstladeflinte sein????



    Warum hat Lars nicht einfach die Waffen von der Polizei abholen lassen? Das wurde er vom Richter*in gefragt.

    Hallo zusammen


    Ich hatte gestern einen Link gepostet gehabt auf eine Auktion bei Naturaby.fr, wo eine Pulverflasche der Musketiere des Königs für eine sehr stolze Summe angeboten wird.

    Poire à Poudre De Mousquetaire Du Roi, Aux Armes De France, Fin Du XVIIème ? Début Du XVIIIème
    Poire à Poudre De Mousquetaire Du Roi, Aux Armes De France, Fin Du XVIIème ? Début Du XVIIIème en vente dans la catégorie Poires à poudre sur www.naturabuy.fr
    www.naturabuy.fr

    In einem französischsprachigem Forum wurden diese Pulverflaschen schon mal ausführlich besprochen. https://www.passionmilitaria.com/t174513p30-poires-a-poudre




    Diese Pulverflaschen scheinen wirklich sehr rare Exemplare zu sein, fast nur in Museen zu finden.

    Der Flaschenkorpus ist aus Holz, das mit Leder bezogen ist. In dies ist ein "Wappen" mit der fleur de lys eingeprägt.

    serie014.jpgserie013.jpgcaptur12.jpg

    (Bildzitate aus https://www.passionmilitaria.com/t174513p30-poires-a-poudre )

    Ob solch eine Pulverflasche wirklich die aufgerufenen 2900 Euro wert ist, sei erst einmal dahingestellt. In jedem Fall hat das Angebot bei mir die Erinnerung an die Filme nach dem Roman von Alexandre Dumas geweckt.


    Interessant ist auch, dass solch eine Musketier-Pulverflasche wohl als Vorratsbehälter verwendet wurdey und die Muskete aus Aposteln geladen wurde, die am Bandelier getragen wurden.


    gez5.jpg

    Wenn man sich die Beschreibung von Kibler ansieht, dann sind die Teile des Kits sehr viel weiter bearbeitet, als die bei den Kits von TOW. Die Underlugs sind installiert und die Dovetails für die Visierung gefräst. Auf Wunsch wird auch die Kimme nach vorne versetzt, so dass man als älterer Schütze weniger Probleme hat.

    Im LAR-Forum wurde sehr positiv über die Kits von Kibler gesprochen. Die Kits sollen besser vorgearbeitet sein als die italienischen und spanischen Kits. Da kommt nach meinem Gefühl auch die Ausschussware rein. Es gibt die Aussage, dass ein Mensch, der schon mal einen TOW-Kit verwendet hat, in 20 Stunden Arbeit ohne Anstrengung so einen Kibler-Kit zusammenbauen könnte, so dass dieser als weißfertig durchgeht.


    Wichtig ist, dass man sich die DVDs von Kibler besorgt und sich die intensiv zu Gemüte führt. Das kann man sicher auch machen, bevor man sich einen Rifle-Kit bestellt.


    Kibler bietet ja auch Wochenkurs an, wo Laien in eine Gruppe unter seiner Anleitung aus seinen Teilen ihr Gewehr fertig stellen können, und das spricht wohl dafür, dass die Kits ziemlich weit vorgefetrigt sind; weiter als vergleichbare Kits aus den Staaten.


    Natürlich kann man auch bei einem weißfertigen Gewehr noch Einiges ruinieren, und da braucht man nicht mal Aqua fortis zum Beizen verwenden.


    Ich wäre aber auch sehr interessiert an einem Bericht aus erster Hand, wenn jemand schon mal so einen Kit fertig gemacht hat.

    Interessant an dieser Waffe ist für mich jedenfalls, dass schon lange vor Colt die Idee einer mehrschüssigen waffe da war, und auch technische Lösungen entwickelt wurden. Auch Waffen mit einer Trommel für weitere Ladungen waren entwickelt worden.

    Den Durchbruch brachte aber erst die Erfindung der schlagempfindlichen Zündmasse und des Zündhütchens.

    Ein Schusstest wäre mal interessant....

    Wird seinen Grund gehabt haben, warum das Gewehr offenbar kein Verkaufsschlager war.

    So eine Spezialanfertiigung war auch damals sauteuer. Wer sich so etwas leisten konnte, hatte seinen Büchsenspanner auf der Jagd dabei, der dann mehrere Gewehre für die Herrschaft schleppen musste.

    Und für das Militär und sonstige Anwender kam es zuvorderst auf die Zuverlässigkeit und einen günstigen an. Da konnte man keine komplizierte Mechanismen brauchen.

    Das sind die Hauptgründe, die mir dazu einfallen.