Beiträge von Schwarzer Mann

    Bin froh das die Jagd mit Vorderladern bei uns verboten ist.

    Was soll das bringen ? Welche Vorteil haben sie ?

    Warum finde ich diese Aussage ganz einfach nicht gut?

    Weil man mit diesem Grundsatz alles verbieten müsste, was hier in diesem Land keinen unmittelbaren Vorteil bringen würde.

    Man kommt beispielsweise genau so gut mit einem Mini-Töff zur Arbeit in die Stadt und damit findet man sogar leichter einen Parkplatz.

    Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, wo es überall im Lande Geschäfte für Orient-Teppiche gab.

    Da wurden die verschiedensten Dreingaben angeboten, Von der Wasserpfeife über den Kamelhocker bis hin zum Türkensäbel. Neu oder schon älter, wer konnte das schon so genau sagen. Auch Berbergewehre oder andere Vorderlader gab es da, warum nicht auch so ein Gewehr im orientalischen Design?

    Mitte des 20. Jahrhunderts kann auch 1950er und 60er Hagre bedeuten, Auch vorher waren Dekos aus dem Orient beliebt, und man hatte keine Scheu sich Waffen zur Deko an die Wand zu hängen.

    Frankonia verkaufte auch völlig überteuerte Vorderlader aus "Arsenalauflösungen". Ich hätte damals auch beinahe mal zugegriffen, hatte aber zum Glück nicht genügend Geld für Deko-Spielsachen, denn die 300 Mark für so ein "Arsenalgewehr" waren in den 1970ern eine Menge Kohle (zum Vergleich: Der Führerschein (3er und 1er kostete mich etwa 600 Mark inkl Prüfungsgebühr)



    Ob Original oder Touri-Nachbau oder "Arsenalware" aus alten Teilen zusammengebaut und mit Teilen von Khyber-Pass ergänzt, wird wohl schwer zu sagen sein. Das könnte wohl am ehesten ein Sammler, der sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat.

    Hallo zusammen


    Offenbar hat xyz im französischen Vorderladerforum repliquesoldwest.fr eine Quelle für Originale Ersatzteile für den Santa Barbara Remington aufgetan.

    https://www.armeriatrelles.com/tienda/en/santa-barbara-1858-remington/5465-santa-barbara-1858-repuestos-originales.html#/1704-nº_de_pieza_1858_santa_bárbara-32


    Es gibt sogar die Trommeltransporthand. Nur die Feder dafür und einen neue Hahn gibt es nicht zu bestellen. Ich habe vo verschiedenen Leuten gehört, dass bei deren Santa Barbara die Laderast ausgebrochen ist (so wie bei Meinem) und eine Reparatur unmöglich ist.

    Bei der Hand gibt es das Problem, dass da manchmal der Schlitz für die Feder ausbricht, und Ersatzteile für italienische Remingtons passen nicht.

    Es gibt ja einige Videos in der Röhre, wo gezeigt wird, dass ein Gehstock oder Regenschirm ein recht gutes Abwehrmittel gegen einen Angreifer sein kann. Es gibt ja da die sehr stabilen Wanderstöcke, mit einer Stahlspitze und einem massiven Griff.


    Wie ist diese Gehhilfe prinzipiell als Verteidigungsmittel einzuschätzen? Grundkenntnisse bei der Benutzung als Verteidigungsmittel sollten sicher vorhanden sein, (z.B. Cane Fu) So wie man das in einem Film sieht, wo die alte Dame einen Handtaschenräuber mit ihrem Schirm abwehrt, ist sicher ein untaugliches Vorgehen. So wie heir gezeigt, finde ich das allerdings etwas utopisch:

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    Aber irgendein Verteidigungsmittel ist immer besser als gar keines, sofern man nicht weglaufen kann.


    Handwerksburschen hatten allerdings früher auf der Walz immer einen sehr stabilen Stock dabei, mit dem man beispielsweise auch Hunde abwehren konnte.

    Die Fragen kann man durchaus stellen. Ich würde aber dafür plädieren, dass man diese Fragen, sobald die Diskussion zu sensible Bereiche berührt, in einen nicht öffentlichen Teil des Forums verschieben sollte. Wir haben wollen doch nicht die falschen Leute auf dumme Ideen bringen.


    Wer aber könnte dies machen?

    Dazu wären nach meiner Meinung die Moderatoren prädestiniert. Lieber mal etwas nicht in der breiten Öffentlichkeit diskutieren ........

    Ja, man kann im Bereich des Waffengesetzes nicht vorsichtig genug sein.

    Aber:

    Es könnte uns vor allem das auf die Füße fallen, worum manche Waffenbesitzer zu betteln scheinen. Man kann die Gun-Grabber auch auf die Ideen bringen, wie man die bestehenden Waffengesetze noch weiter verschärfen könnte, indem man die Bedürfnisdefinition noch viel restriktiver formuliert. Wir sollten uns hüten zu intensiv darüber zu streiten, denn irgendwann kommt jemand auf die Idee, genau das explizit zu verbieten, was jetzt noch nicht ausdrücklich verboten ist.

    Deshalb fände ich es klüger, bestimmte Antworten lieber per PM zu adressieren, und den Gegnern des Legalwaffenbesitzes nicht noch genaue Handlungsvorschläge zu liefern. Meine Linie ist immer die gewesen, dass man sich im Zweifelsfall mit dem SB abstimmen sollte, denn was hier als noch erlaubt oder schon verboten diskutiert wird, ist im Streitfall absolut irrelevant.

    Letztendlich geht es doch gar nicht darum, ob eine Waffe für eine Sportdisziplin gut geeignet ist, und man im Wettkampf damit die vorderen Plätze belegen kann, sondern nur darum dass die betreffende Waffe für die Disziplin nicht verboten ist.

    Wenn also für eine Waffe vorhanden ist, und diese kann für verschiedene Disziplinen eingesetzt werden, ist dem Gesetz genüge getan. So zumindest hat es mein SB erklärt.



    Selbst wenn eine Waffe irgendwann einmal erworben wurde, die für eine mittlerweile abgeänderte Sportdisziplin geeignet war, aber für diese Disziplin aktuell nicht mehr zugelassen ist, muss die Waffe nach meinem Wissen nicht abgegeben werden. (rein theoretisch. Mir ist jetzt ad hoc keine Waffe bekannt, für die es keine Sportdisziplin in irgendeinem Verband mehr gibt)


    Alle anderen Überlegungen halte ich für eine Steilvorlage und ein Betteln nach noch restriktiveren Waffengesetzen.


    Jeder Mitleser sollte außerdem wissen: Was hier im Forum geschrieben wird über erlaubt oder nicht erlaubt, ist absolut irrelevant. Entscheidend ist im Einzelfall nur, wie das der den Erwerb billigende Sachbearbeiter (oder ein Verwaltungsgericht) sieht.

    Ich persönlich habe den Eindruck, dass Steinschlosswaffen 20 bis 40% mehr Pulver mögen, als vergleichbare Perkussionswaffen. Aber ich bin zu wenig ambitioniert, und habe zu wenig Erfolge aufzuweisen, als dass ich als Experte auftreten könnte, und mir reicht es, wenn ich die Mehrzahl der Schüsse auf der Scheibe plazieren kann.



    In jedem Fall ein Dingelchen, dass mein Habenwollen geweckt hat, auch wenn gerade Ebbe in der Schmu-Kasse ist.

    Sieht besser aus, als ich gedacht habe.

    Das Detailfoto könnte auf eine Patentschwanzschraube hinweisen. Es handelt sich wohl nicht um ein aptiertes Steinschlossgewehr.


    Restaurieren oder Nicht?

    Ich selbst würde es mit Waffenöl und Baumwolllappen reinigen, mehr nicht. Auf den Detailfotos sieht es besser aus wie erwartet. Beim Schaft würd ich ähnlich verfahren (zur Reinigung Leinöl??), vielleicht hinterher mit Schaftol oder Ähnlichem konservieren

    Ich habe von einem Abgeordneten mal gehört, dass im Ministerium eine Seilschaft Rot-Grüner sitzt, die immer wieder dem Minister, der keine waffenkundliche Expertise hat, so Sachen untergeschoben werden, die von den gewählten Mitgliedern der Fraktion oft nur mühsam wieder entschärft werden müssen. Und man wird mit Gesetzesänderungen und Papier so zugeschüttet, dass man sich nur mit einem Bruchteil selbst beschäftigen kann. Ein Minister muss sich eigentlich darauf verlassen, dass seine Untergebenen in seinem Sinne arbeiten, den diese sich die Experten, die sich mit den Details auskennen sollten. So ein Minister gibt eigentlich nur die grobe Richtung vor, und steht ansonsten im Lichte der Medien ^^


    Ist das eine freundliche Umschreibung für "Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun"?

    sammler hat da schon das Wichtigste gesagt. Ich habe da auch so meine Zweifel, dass das überhaupt ein Gewehr ist, das auf einem französischen M1777 basiert. Viele der europäischen Kleinstaaten haben nämlich modifizierte Nachbauten des M1777 in ihren Truppen gehabt.

    Ob das Schloss noch in Ordnung ist? Mich irritiert, dass der Hahn offenbar in der Spannrast steht.


    Dass das Gewehr, so wie es jetzt aussieht, aus der napoleonischen (Napoleon Bonaparte) Zeit stammt, halte ich aufgrund der Aptierung ebenfalls wie sammler für wenig wahrscheinlich. Oder es wurde eine Steinschlossmuskete später in der Perkussionszeit von den Besitzern modernisieren lassen.

    In welcher Region lebte sich denn die Besitzerfamilie dieser Muskete?


    Ansonsten: wertlos ist dieses Gewehr sicher nicht, aber man kann nichts Genaues sagen, wenn man es nicht genau inspiziert hat. Wie ich mitbekommen habe, sind gute schussfähige Originale oft nicht teurer als italienische Replikas.


    Haben denn Offiziere der französischen Armee auch die langen Musketen geführt? Ich habe schon öfters gelesen, dass Offiziere kürzere und leichtere Privatwaffen hatten. Oder war dies eher bei den Briten so?