Beiträge von Rolf2

    Wir der Arbeitgeber dafür bestraft, wenn er angemessene Löhne zahlt?


    Lohnzurückhaltung, was letztendlich einen realen Einkommensverlust bedeutet, steigert nur den Gewinn und die Ausschüttung an die Anteilseigner. Es ist nämlich ein modernes Märchen, dass höhere Gewinne automatisch zu mehr Beschäftigung führen. Wenn niedrige Lohnkosten dazu führen würden, dann müsste dies in Billiglohnländern automatisch zu einer Vollbeschäftigung führen.


    Lohnzurückhaltung?


    Mal überlegen: Von jedem Euro, den ich mehr brutto bekomme, nimmt mir der Staat wieder mindestens 2/3 für höhere Steuern und höhere Sozialabgaben weg.


    Wie wäre es, wenn die Gewerkschaften für niedrigere Steuern und niedrigere Sozialabgaben eintreten würden? Jeder Euro weniger Steuern etc. bleibt mir zu 100%.


    Und was die Gewerkschaften (bis auf wenige Ausnahmen) nie kapieren: Wenn ich die Löhne zu hoch schraube, werden die Arbeitsplätze abgebaut. Entweder werden sie ins preiswertere Ausland verlagert, oder sie werden überhaupt zerstört, wenn das Produkt nicht so wichtig ist.

    Ein ganz hervorragender Brief einer 90-Jährigen:


    https://www.tichyseinblick.de/…aschet-corona-massnahmen/


    Ich zitiere den kurzen 2. Abschnitt, aber der erste Abschnitt ist noch wichtiger. Bitte lesen!


    Zitat

    2. Ich will überhaupt nicht gerettet werden. Ich will selbst entscheiden, wie mein Ende aussieht, möglicherweise redet der Herrgott noch ein Wörtchen mit. Aber Sie mit Sicherheit nicht! Nach all den diktatorischen Erfahrungen, zu denen in früher Jugend noch ein paar faschistische Gestalten hinzuzuzählen sind, will ich meine Freiheit nicht auf den letzten Metern von Schreibtischtätern (demnächst sagt man wohl wieder Apparatschik dazu?) weggenommen bekommen. Wozu? Damit ich drei Wochen später an etwas sterbe, das Ihre Zustimmung findet?


    Sind wir also wieder an dem gleichen Punkt wie vor 200 Jahren, als man dem Herrscher zurufen musste: Gewähren Sie Freiheit, Sire?


    Sehen Sie es einfach so: Wenn Ihre Maßnahmen bewirken, dass ich die Bundestagswahl noch erlebe, dann werden Sie erleben, dass ich Sie NICHT wählen werde. Wenn schon Kommunismus, dann das Original. Dann gehen Untergang und Wiederaufbau schneller vonstatten.


    :thumbsup:

    Würde das Aas liegen bleiben und der Wolf nicht gestört werden, würden sie es durchaus auffressen. Denn auch der Wolf handelt Energie ökonomisch, Fleisch welches er nicht mehr jagen muss ist "billig".


    Du weißt aber schon, daß es noch andere Aasfresser gibt, die den Wölfen Konkurrenz machen?


    Die freuen sich natürlich über den Überfluß; aber ob das ökonomisch für die Wölfe war, sei mal dahingestellt.

    Es ist eine bestimmte Sorte Menschen welche die Trophäenjagd gut finden. Damit ist alles erklärt und auch klar warum dein Diskussionsversuch vergebene Mühe und verschwendete Zeit ist.


    Das ist nicht das Problem!


    Würde er schreiben


    Zitat

    Ich finde Trophäenjagd nicht gut und wäre ich Jäger, würde ich das nie machen. Aber ich respektiere, daß andere das anders sehen.


    so wäre das eine völlig legitime Aussage, die auch keinen Streit hervorruft.


    Aber genau DAS ist nicht seine Aussage!


    Seine Aussage ist folgende:


    Zitat

    Ich finde Trophäenjagd nicht gut und alle diejenigen, die sie durchführen, sind widerliche Tiermörder. Und meine Meinung ist die einzig richtige und jeder, der eine andere Meinung hat, ist eine zu verachtende Person!


    Das ist keine akzeptable Aussage mehr!


    (aber nach meiner Erfahrung absolut typisch für Gesinnungsethiker und Gutmenschen)

    Die heutige Generation tickt halt etwas anders, ob das wirklich gut ist, kann man logischerweise auch bezweifeln,

    aber dauerhaft in alten Schemata festhängen(ich häng mir aus Spaß getötete Viecher an die Wand), ist einfach aus der Zeit.


    Merkst Du eigentlich nicht, daß Du Dir selbst widersprichst?


    Aber Du hast recht, mit einem Gesinnungsethiker wie Dir ist eine Diskussion nicht möglich.


    Umso wichtiger ist es, Typen wie Dir klar entgegenzutreten!

    4) Es geht schlicht darum, dass dieser Mensch nicht realisiert, dass er einen lebenden Organismus ohne Not für ihn (Menschen) "entnommen" hat. Und ist dabei noch so verblendet, dass er das Bedürfnis hat, es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Also ja, seine eigene Motivation in diesem Fall ist nun mal pure Tötungslust und Angeben mit Trophäen. Was würdet ihr den Kindern sagen, die an einem Ameisen-Haufen sitzen und versuchen, die schönste/größte Ameise plattzumachen?


    Du WILLST es nicht verstehen, nicht wahr?


    Und nein, Frank882 hat mit seinem arroganten, durch keinerlei Fachwissen und keinerlei Fähigkeit, Realitäten anzuerkennen geprägtem Gutmenschentum nicht recht.

    Ist das was die beiden machen, denn wirklich "Jagen" und nicht viel mehr "Abschießen"?


    Sie haben die Giraffe gesucht, gefunden, und waidgerecht erlegt.


    Das ist Jagen.


    Und "waidgerecht" bedeutet bei einem so großen Tier, daß man es am besten mit einer Schußwaffe in angemessenem Kaliber erlegt.


    Was das mit "Abschießen" in dem von Dir negativ gemeinten Sinn zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

    Warum fällt mir da spontan Tuco aus "The Good, The Bad and The Ugly" ein?

    Der hätte seinen Spaß mit dem Zusammenstellen seiner Drehpischtole.


    Lederstrumpf


    Mit diesen Rostteilen?


    Die hätte er angewidert in die Ecke gefeuert.

    Es geht einzig um die Tatsache, dass das Tier hauptsächlich aus Spaß erlegt wurde und dieser Fakt der Öffentlichkeit stolz präsentiert wird. Ich habe einen guten Bekannten, der in den 90ern paar Tausend D-Mark bezahlt hat, um einen 15 kg Hirsch (da habe ich es mit dem Geweih gelernt) in Osteuropa zu erlegen. Dabei macht er keinen Hehl daraus, dass es einzig im diese Trophäe ging.


    Was kann Dein Bekannter dafür, wenn Du und andere das nicht verstehen?


    Vielleicht solltest Du Deine Überzeugungen überprüfen und darüber nachdenken, ob es tatsächlich einen "moralischen" Grund gibt, ein Tier NICHT wegen seiner Trophäe zu erlegen.


    Einen praktischen Grund gibt es dafür nicht.


    Uneingeschränkte Zustimmung!


    Hervorragend auf den Punkt gebracht!


    Klasse!


    :thumbsup:

    wie ich schrieb, die jäger bedienen oft(natürlich nicht allesamt) ihre klischees von alleine, wie du hiermit beweist.

    ich bin selbst der jagd neutral gegenüber gewesen, aber wenn ich sowas sehe, und dein schriftlich erbrochenes lese, dann tendiere ich schon dazu, meine meinung ein wenig abzuändern, du machst es einem auch wirklich leicht damit :thumbsup:


    Interessant: Er droht ALLEN Jägern mit "Liebesentzug", weil ihm die Meinung EINES Jägers nicht paßt.


    :think:



    :hyster:

    Das hat sicherlich nix mit Jägerhass zu tun, aber wenn aus reiner Profilierungssucht ein scheinbar gesundes Tier getötet wird, brauchen sich die Jäger nicht über kritik wundern, da bedienen sie ihre Klischees selbst, und das zurecht.

    Hege und Pflege mal außen vor, wenn ein Tier krank ist, dann sollte man es erlösen, aber einfach aus Spaß , das ist krank und pervers.

    Zumal man das eigentlich gar nicht "Jagd" nennen sollte, ein Tier hinterlistig mit einer Waffe zu erlegen, das ist keine Chancengleichheit.

    Richtige Jagd wäre wohl eher mit Falle, Messer oder Pfeil und Bogen.

    Alles andere ist einfach nur feige, wenn es keinen sinnvollen Zweck oder eine veterinäre Notwendigkeit erfüllt.


    Manoman, wenn ich so ein gutmenschliches Geschwafel lese!