Beiträge von Ike Godsey


    Ja, genau - träum du mal weiter...


    Nun, zum einen, nein, der Staat vertraut KEINEM der LWBs.

    Wenn der Staat seinen Bürgern vertrauen würde, würde einem nichts untersagt, was mit dem Erwerb, Besitz, dem Führen und dem schießen mit (bei uns in D) EWB-pflichtigen und nicht EWP-pflichtigen Waffen zu tun hat.


    Und exakt darum geht es!

    Du darfst hier nahezu alles kaufen was dein Herz begehrt, nur keine Waffen.

    Dafür brauchst du – in einem FREIEN Land mit FREIEN Bürgern – eine Erlaubnis.


    Zudem nimmt sich der Staat heraus, für einen zu denken und einem vorzuschreiben, wo man was und vor allem wo man was nicht mit einer Waffe machen darf. Als ob man nicht selbst genug Menschenverstand hat, um das selbst zu wissen.


    Und JA falls das so rüber kommt als hätte ich damit so meine Probleme, so ist das bewusst so geschrieben und es war meine volle Absicht!


    Dieses System ist im höchsten Maße fragwürdig!

    Und ich will sicherlich nicht auf unsere Gäste hinaus oder gar diese diffamieren, aber es ist schon seltsam, dass wenn hierzulande ein Angehöriger eine bestimmten Glaubensrichtung unter Allahu Akbar Rufen unter Tötungsabsicht in die Besucher eines Konzerts mit einer Schnellfeuerwaffe ballert, dies als Einzeltat abgetan wird.

    Wenn aber ein LWB mit einer legalen Waffe etwas anstellt, wird sofort nach strengeren Waffengesetzen für ALLE LWBs gerufen.

    Bin ich hier der Einzige, der das seltsam findet??


    Und um deine Frage zu beantworten, JA ich bin ebenfalls LWB und JA, ich habe jede waffenrechtliche Erlaubnis die man als Privatperson in diesem Land bekommen kann, einschließlich Herstellung, Vernichtung sowie §17 und §18 etc.

    Und genau das nervt mich tierisch! Nicht dass ich diese habe, sondern, dass man (auch ich) diese heute so nicht mehr bekommen würde – trotzdem dass sich bei mir nichts ver- oder geändert hat – keine Gerichtsverfahren, keine Gesetzeskonflikte oder ähnliches. Und trotzdem würde ich diese Erlaubnisse heute nicht mehr so bekommen wie ich sie habe.

    Fazit: der Staat vertraut einem nicht mehr so wie das (vielleicht) noch vor 15 Jahren war.


    Die Frage ist warum?

    Hat es eine signifikante Zahl von LWBs gegeben, die dem Staat so zusetzten, dass der Staat keinem mehr Vertrauen entgegen bringt? NEIN – das gab es nicht.


    Was also ist dann der Antrieb dahinter?

    Die Angst vor einem Aufstand wie neulich in den USA als sie das Weiße Haus gestürmt haben? Anmerkung: Die einzigen tödlich getroffenen Opfer wurden von US Beamten erschossen.


    Es mag ja sein, dass du mit der Situation zufrieden bist – wart mal ab, bis die neuen Jagdgesetzte greifen, auch zum Thema Waffenerwerb und Waffenbesitz.


    Aufbewahrung – auch so ein Thema – das Gesetz widerspricht sich hier und je nach dem was ein Staatsanwalt und letztlich ein Richter entscheidet, wird geurteilt – das kann so nicht sein, denn DU musst im Zweifel darauf vertrauen, dass die Leute die dir nicht vertrauen für dich das Beste herausholen…

    Das Thema USA und Waffen ist so weit verfahren , das ein Verbot dort keine Verbesserung mehr brächte.

    Und so verfahren brauchen wir unser Land nicht.

    Wir alle hier dürfen und dürften legal Waffen kaufen , und wenn wir ehrlich sind ist der Aufwand dazu nicht mal so aufwändig .


    Das hier nicht jeder Waffen kaufen kann wie er will , und dazu noch immer und überall führen kann wie er mag, finde nicht so schlecht.


    Naja, deine Meinung in allen Ehren, aber du verkennst die Situation hier in D!


    Waffen – diese laut Regierung – bösen Dinger, die es einem ermöglichen JEDERMAMN über den Haufen zu schießen, wie es einem gerade passt, diese bösen Dinger müssen via einem strengen WaffG streng reglementiert werden.


    Es wird jedermann suggeriert, dass Waffen per se böse sind und die Leute die Waffen besitzen (wollen) per se erstmal unterstellt wird, etwas schlimmes damit anstellen will.


    Mit anderen Worten, der Staat als Gesetzgeber (ver)traut dem Bürger per se erstmal nicht.


    JEDES andere Land in Zentraleuropa hat Regierungen die in Bezug auf Waffen und Munition/Pulver wesentlich entspannter sind als die unsere. JEDES unserer Nachbarländer geht mit Waffenbesitz viel entspannter um als es hierzulande der Fall ist.


    Fazit, der deutsche Bürger muss demnach wohl vertrauensunwürdiger sein, als der Pole, Belgier, Franzose, Österreicher, Tscheche, Spanier – you name it…


    Nochmal: Der eigentliche Grund warum Waffenbesitz und Waffenführen hierzulande streng limitiert ist, ist der, dass der Staat dem Bürger – also DIRnicht (ver)traut.


    Wenn du das gut findest…:Braverle:

    Gegen eine Glock 17


    Naja, JA, stimmt schon.
    Allerdings bei der Größe der Waffen (GLOCK 17, FN HP35 etc.) würde ich nicht mehr das Plastikgriffstück wählen.
    Dort macht es eigentlich keinen wirklichen Sinn.
    Beim verdeckten tragen, ja OK keine Frage, da zählt jedes Gramm, aber bei der Größe einer GLOCK 17 oder... ist das Ding eher eine Holsterwaffe und keine fürs verdeckte tragen. (my 2 cents...)

    Ich bevorzuge für solche Zwecke meine Taurus:


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    RUGER P85 Mark II



    Technische Daten

    Masse: 910 g (32 oz)

    Länge: 197 mm (7,75 Zoll)

    Lauflänge: 4,50 Zoll (114 mm)
    Patrone: 9×19 mm Parabellum


    Aktion Kurzer Rückstoß

    Effektive Schussentfernung 55 yd (50 m)


    Zuführungssystem Abnehmbares Kastenmagazin: 9×19 mm Parabellum: 15+1




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    Die Ruger P-Serie ist eine Reihe von halbautomatischen Zentralfeuerpistolen der Firma Sturm, Ruger & Company, die von 1985 bis 2013 hergestellt wurden. Die Pistolen der P-Serie wurden für den militärischen, polizeilichen, zivilen und Freizeitgebrauch entwickelt. Das Design basiert weitgehend auf dem Browning-Verfahren, das in der M1911-Pistole zu finden ist, allerdings mit geringfügigen Abweichungen, die sich im Allgemeinen auf den Sicherheitsmechanismus und die Schnittstelle zwischen Lauf und Verschlussblock beziehen. In Rezensionen werden sie als robust, zuverlässig und widerstandsfähig bezeichnet, obwohl diese Widerstandsfähigkeit den Preis von Masse und einem blockigen Aussehen hat.



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    Die P85 wurde 1985 entwickelt, war aber erst 1987 erhältlich. Sie war nur mit einem DA/SA-Abzug, einem Entspanner und einer manuellen Sicherung erhältlich. Die P85 war erschwinglich und kostete anfangs nur 295 Dollar, etwa 100 Dollar weniger als ihre nächsten Konkurrenten.


    Die Ruger P85 ist eine DA/SA-Dienstpistole mit Alu-Rahmen in voller Größe, die ursprünglich für die US-Militärpistolenwettbewerbe 1984 entwickelt wurde. Leider wurde das Design erst nach den Versuchen fertiggestellt. Glücklicherweise fand die P85 auf dem zivilen Markt und bei den Strafverfolgungsbehörden Anklang, doch wurden viele Exemplare nach einem Zwischenfall mit dem Schlagbolzen zurückgerufen, der zu einer Entladung führte. Wenn der Schlagbolzen vor dem Schlagbolzenblock abbrach, konnte beim Betätigen der Sicherung, die den Hammer fallen ließ, genügend Energie auf den abgebrochenen Schlagbolzen übertragen werden, um eine Entladung zu verursachen. Die P85 wurde zurückgerufen, und es wurde eine neue Sicherung eingebaut, die den Kontakt zwischen Schlagbolzen und Hammer während des Entspannens verhindert. Diese Änderung wurde kostenlos durchgeführt.


    Diese aktualisierte P85 wurde 1989 auf den Namen P85 MK II getauft. Weitere Neuerungen waren größere Sicherheitshebel und eine verbesserte Präzision. Die P85 MK II wurde noch mehrere Jahre lang bis 1992 produziert. Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits die P89 produziert (die im Jahr zuvor eingeführt worden war), bei der es sich im Wesentlichen um eine umbenannte P85 MK II handelte. Nach der Einführung der P89 gab es keinen Grund mehr, die P85 zu produzieren, und sie wurde eingestellt.



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    Meine RUGER hat schon viel mitgemacht. Entsprechend sieht sie auch aus. Aber sie funktioniert wie am ersten Tag, hat viele 1000 Schuss durch, und schießt wie Gift.


    Sie ist groß und klobig, aber das ist es was mir an der Pistole wirklich gefällt. Schwer (im Vergleich zu meinen 1911ern) ist sie nicht – wegen dem Griffstück aus Leichtmetall - meine CZ 75 und die FN HP 35 sind wesentlich schwerer.


    Die RUGER hat mich bisher noch nicht im Stich gelassen und wenn ich ehrlich bin, wenn ich eine Pistole tragen muss die ich (z.B. für den jagdl. Zweck) nicht versteckt tragen muss, ist die RUGER meine erste Wahl. Sie tut was sie soll, und ist leichter als die bereits genannten Pistolen.



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    Die Geldboten die ich bis jetzt gesehen habe , führten auch Kurzwaffen .

    Da ist der Waffenschein auf die Firma ausgestellt.

    WENN das ein Amt macht ist es falsch!

    Das Führen einer Waffe in D ist streng geregelt. Derjenige der die Puste dabe hat, dessen Name muss auch au dem WS stehen. Natürlich kann/hat das Amt diesen WS zu beschränken auf die berufliche Tätigkeit bei Firma XYZ.

    Im Übrigen wird von vielen Firmen ein WS für die Mitarbeiter beantragt, nicht weil sie Waffen führen sollten, sondern (bei Geldboten etc.) weil die polizeiliche Überprüfung der Person viel tiefer geht und wenn der WS erteilt wird, die Frma dann "sicher" sein kann, keinen "bösen Buben" im Nest zu haben.
    Der WS ist im Prinzip nur ein Alibi-WS.

    Und noch eins - bei denn weitaus meisten Firmen (auch Geldboten) ist es nicht nötig Waffen zu führen. Die meisten Firmen schreiben vor im Falle von Überfällen die Gelder ohne Gegenwehr rauszugeben um Leib und Leben zu schützen.

    Und da ich schon mehr als 3xi alt bin , muss ich auch nicht mit Ike einer Meinung sein. Natürlich umgekehrt auch nicht 😉

    Natürlich nicht, da bin ich ganz bei dir.
    Allerdings sollte dir schon bewußt sein, dass ich in dem Post auf Site 10 nicht nur meine Meinung kund getan habe, sondern meine Erfahrungen. Das ist ein Unterschied.
    Und ehrlich? Ich denke wenn sich das Führen einer Schusswaffe oder besser die Erfahrungen damit auf die Jagd und den jagdumfassenden Zweck beschränkt, so sind das keine Erfahrung die nützlich für die laufenden Diskussion wären - sorry.

    Im Übrigen geht es bei vielen der privaten, legalen Waffenträger nie um deren persönlisches Bedüfnis (i.S.v. ich will das jetzt tun) eine Waffe zu führen. Die weitaus Meisten werden dies aus beruflichen Gründen tun.

    Also sorry, aber da sträuben sich sämtliche Nackenhaare wenn ich solche Klischees lese.


    1) ja, in den USA gibt es mehr bewaffnete Banküberfälle als hier -> zumindest wenn man Hollywood glauben mag.


    Aus meiner persönlichen Erfahrung – ich habe noch nie einen Banküberfall gesehen oder gar etwas davon gehört – bei dem Waffen so eingesetzt worden wären, dass irgendwer im Umfeld gefährdet worden wäre.


    2) ja, in den USA kommt die Gefährdung Unbeteiligter durch (privaten) Waffengebrauch häufiger vor als hier.

    Das hat aber nichts mit den Menschen (jemand schrieb etwas von (un)geeignet) an sich zu tun, sondern eher mit der Gesetzeslage in dem jeweiligen Land/Staat.

    Hierzulande ist das Führen (also die Möglichkeit des ständigen Zugriffs auf eine Schusswaffe) gesetzlich reguliert und erstreckt sich nur auf ein paar wenige Menschen in diesem Land – und (kleiner Seitenausflug) sollten die GRÜNEN im September an die Macht kommen, wird hier in D keiner mehr eine private Schusswaffe haben – egal ob „nur“ WBK oder mit Waffenschein.


    3) ja, die Gefahr von einem US Polizisten an/erschossen zu werden ist sicherlich höher als hier – keine Frage. Aber auch das hat mit der Gesetzeslage in den USA zu tun – mach was der Cop sagt und die Wiese ist grün und nichts wird passieren.


    Again, aus meiner persönlichen Erfahrung, wenn man dem folgt was der Cop einem sagt, sich anständig aufführt und nicht grad wie RAMBO oder irgendwie aufsässig ist, ist in aller Regel alles sehr entspannt, egal ob man eine Waffe führt oder nicht.


    Ich habe 13 Jahre in 3 verschiedenen Bundesstaaten der USA gelebt, in allen war Waffenbesitz etc. völlig frei. Und es gab niemals irgendwelche Probleme. Auch nicht mit dem Führen von Schusswaffen.


    Ich habe lange Jahre hier in D einen „offenen“ also nicht beschränkten Waffenschein gehabt und täglich eine Schusswaffe geführt.

    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Cops in den USA viel entspannter sind, wenn sie jemanden kontrollieren, der eine Waffe führt, als die Polizisten hierzulande.

    Und auch das hat mit der jeweiligen Gesetzeslage zu tun.


    Ein reales Beispiel:

    Ich wurde hier in D von einer Streife mit meinem Auto angehalten. Der Grund war ein defektes Rücklicht (Birne durch, nachts um 23 Uhr auf dem Land – 5KM heim, 12KM zur nächsten Tanke….)


    „Guten Abend – wir halten Sie an wegen einem defektem Rücklicht – Ihre Papiere bitte“


    „Guten Abend. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich legal eine Schusswaffe führe!

    Ich gebe Ihnen gerne meine Papiere und meinen Waffenschein.“


    BEIDE Polizisten haben noch bevor ich irgendetwas tun konnte ihre Waffen gezogen „zur Eigensicherung“ – die waren nervös wie ein Welpe der zum ersten Mal eine Katze sieht.

    Und ehrlich? Da hatte ich das erste Mal Angst, dass mir einer eine Kugel verpasst, weil die HK P7 in seiner Hand aus Nervosität losgeht!


    In den USA ist mir das so niemals passiert.

    Das Szenario war ungefähr dasselbe. Der Cop war ganz ruhig und sagte mir, ich solle die Waffe mit 2 Fingern aus dem Fahrzeug halten, so dass er sie an sich nehmen kann und sie somit aus dem Spiel ist.

    Gesagt, getan – alles entspannt. Ich bekam die Puste hinterher wieder und alles war gut.


    DAS PROBLEM:


    1) Hierzulande beschränkt unser WaffG das Führen selbst für Waffenscheininhaber so stark, dass man schon fast zwangsläufig in eine Gesetzesfalle tappt, ohne es wirklich zu wollen.


    2) Da es hier kaum Privat-Waffen in der Öffentlichkeit gibt, gibt es auch keinen wirklichen Grund, Polizisten dafür zu schulen – zumindest keine Streifenpolizisten.


    3) Es gibt ein paar wenige Privatleute die Waffen offiziell führen dürfen.

    Zumindest mich hat keiner jemals gefragt, ob ich für das Führen einer Waffe eine Schulung, Ausbildung oder ähnliches gemacht habe. Ich habe einen Waffenschein erhalten auf dem 3 Schusswaffen eingetragen waren – das wars.

    Keiner wollte einen Nachweis eines Lehrgangs oder einer Schulung oder sonst was sehen. So nach dem Motto „Der hat den Waffenschein, der muss versichert sein – was geht’s uns an?“ und genau hier liegt die Gefahr!

    Und ehrlich? Ich habe wesentlich mehr Bedenken gegenüber einem privaten Waffenträger in D als einem „Jederman“ in den USA der seit Kindesbeinen (schon kulturell) mit Waffen umgeht…

    Ich habe eine 94er von einem Kollegen gekauft. Die gehörte seinem Vater, wurde 1989 in den Waffenschrank gestellt und bis Ende 2020 nie wieder angefasst, nicht mal der Schrank wurde geöffnet.

    Entsprechend brauchte sie Zuwendung. Es ist eine "Billig-94er" aus dem Jahr 1971. Soweit ist die Waffe Ok, Lauf ist blank und sie schießt ganz gut. Was mich allerdings echt nervt, ist der enorm klappernde Unterhebel. Unfassbar wie ungenau der eingepasst wurde, meine 1894er Martin ist dagegen ein Wunderwerk der Genauigkeit.

    Kann man da etwas Abhilfe schaffen und das Spiel zumindest etwas reduzieren?

    94er Winchesters aus dieser Reihe müssen schlackern, wenn sie funktionieren sollen.
    Das hat etwas mit der "verbilligten" Konstruktion zu tun.
    Und nein, man kann da nichts "verbessern" vorausgesetzt, an der Waffe ist alles wie es sein soll.

    Die 1894er Malin ist eine im Revolverkaliber?

    Einer der Spezialisten im Santa Barbara Projekt hatte mir mal gesagt, dass er versuchen wird, die ausgebrochene Laderast des Hammers durch Aufschweißen und dann Zurechtfeilen zu reparieren. Ob das geklappt hat, habe ich nicht mehr mitbekommen.


    Wenn also jemand einen Schweißspezialisten kennt, der etwas auf die ausgebrochene Laderast aufschweißen kann, wäre das eine super Sache.

    Wo ist das Problem?