Beiträge von Ike Godsey

    Das das ist eine "post 64" Winchester 94 Antik - gefertigt ab ca. 1965 - und sorry wenn das jetzt negativ klingt - aber viele 94er User halten diese Ausführung für die schlechteste Fertigung einer WIN 94.

    Ich selbst habe 2 Stück dieser Variante und konnte bisher keine Mängel feststellen. Allerdings habe ich in beide einen neueb Zubringer eingebaut.

    Für mehr Infos zu WINCHESTER 1894 / 94 schau mal hier:

    Basis Info zur Winchester 1894

    Bei ALLEN meinen Colt C&B Replikas ist es so, dass der Anstand Lauf zur Trommel kleiner wird, je weiter man den Keil einschlägt. Ich kann mir keine andere Funktion der ominösen Keilarretierungsschraube vorstellen, als der einer reproduzierbaren Keiljustierung. Festschrauben kann man den Keil damit jedenfalls NICHT. Deine Erklärung Ike Godsey ist für mich am besten nachvollziehbar.


    Ds das bei C&B COLT Repliken so ist ist unbestritten Blacky.


    Die Praxis zeigt aber, dass die Achsenverlängerung technisch auch funktioniert.

    Auch das ist unbestritten.

    Greenhorn - was sagte der Ike? "Bei korrekter Abstimmung der Schlitze" oder eben Keildurchlass wenn man so will.

    Ich kann es hier grad nicht ausprobieren, ich komme erst in der kommenden Woche zurück - aber, aus dem Gedächtnis, wenn ich beim originalen 1860er Army (erinnere Dich, kurze Achse und zylindrsch) den Keil einschlage, klemmt die Trommel irgendwann.

    Im Vergleich dazu, bei meinem Open Top in .44 HRF - Konus auf der Achse und Achse "passend" von der Länge her, wandert der Lauf weg von der Trommel wenn man den Keil tief setzt.

    Und JA, natürlich reden wir hier von minimalem "Bewegen" der Lauf-Keil-Verbindung.

    Ob das so von COLT gewollt war?
    Keine Ahnung! Der alte Sam war ja bereits Jahre tot bevor der Open Top auf den Markt kam - wer soll dass denn heute noch wissen?

    Übrigens, meine originale Richards Type II Conversion hat einen nummerngleichen Keil (Conversions Nummer!) der im Gegensatz zu den Keilen der coltschen Perk Revolver und des Open Top völlig anders ist! Hier gibt es eine Längsnut sowie 5 oder 7 (bin nicht sicher) Quernuten aber keine Feder.
    Interessant sind die Quernuten, diese sind so angelegt, dass der Schraunkopf (also der unter Teil) dort eingreifen und den Keil fixieren kann.

    Was sagt uns das?

    Als Fazit kann ich bezogen auf deine Trommelachsen nur sagen, es gibt nichts was es bei Colt nicht gab ;)

    Exakt das!

    Nur mal so als Überlegung, der Keil ist auf seine optimale Tiefe eingeschlagen, ich drehe die Schraube soweit raus, das sie in der Nut im Keil am Anschlag ist, was passiert mit ihr wenn ich wochen- und monatelang mit dem Conestoga auf dem Weg in den Goldenen Westen bin? Die Schraube sitzt einfach locker im Laufansatz ohne irgendwie fest zu sein. Was machen locker sitzende Schrauben? Richtig, sie bewegen sich in ihrem Schraubenloch raus oder rein. Jetzt keine dummen Sprüche wegen raus und rein grin-.) . Für mich hat diese Schraube nur eine Aufgabe, nämlich zu verhindern, das der Keil ungewollt aus dem Laufansatz rutscht. Diese Schraube ist recht kurz und würde bei Ike's Idee ziemlich schnell verloren gehen.


    In aller Kürze – bin gerade in WY und kann nicht wirklich an der Diskussion teilnehmen – doch bei all dem was hier über Laufhaltekeile geschrieben wurde, eine Frage:


    Was passiert, wenn ihr den Keil eures COLT Armys oder Navys oder Dragoons oder… zu weit einschlagt?

    RICHTIG! Die Trommel blockiert (meistens).

    Warum? Weil ein Keil nun mal ein Keil ist – er also die Eigenschaft hat das Teil das am meisten nachgibt (hier der Lauf auf der Achse) in dir Richtung zu ziehen wohin der kleinste Widerstand entsteht -> Richtung Rahmen/Achse also auch Trommel.
    Dabei „scharniert“ (im weitesten Sinne) der Lauf über die beiden Stifte unten im Rahmen.

    Ergebnis: Die Nase kommt hoch, und wenn man zielt also die Mündung nach unten.


    Und nur darum ging es in der damaligen Diskussion dessen Auszüge von Blacky zitiert wurden.


    Kid – dein Beispiel mit dem Conestoga in allen Ehren, aber der Keil hält die (teilweise) herausgedrehte Keilschraube auf Spannung – da verliert sich nichts weil das Ding nicht lose ist.


    Lange Achse die auf die Bohrung angepasst ist:

    In meinem 1860er COLT Army (Baujahr 1862) ist die Achse um ganze 3,65mm kürzer als die Bohrung im Lauf. Mein 1851er COLT Navy (1858) hat sogar 3,9mm Luft – das mag zwar keine repräsentative Aussage sein, zeigt aber, dass es nicht immer so war, wie man sich das heute denkt.

    Interessant daran ist eher, dass der Navy einen Konus auf der Achse hat, die des Army jedoch zylindrisch ist.


    Ich habe allerdings auch einen originalen Open Top in .44 Henry RF. Hier ist der Keil völlig anders konstruiert als bei den Perkussions-Revolvern und auch die Achse hat einen Konus, die Bohrung im Lauf ist nur ca. 1 Zehntel mm tiefer als die Achse.


    Fazit – nichts ist wie man es denken mag.

    Jeder darf an das Gauben was er will – ich tus ja auch – ich gebe nur eines zu bedenken:

    Vom Achslager im Rahmen aus betrachtet, wenn ein Keil diese Achsstrecke begrenzt, kann der weitere Teil der Achse von mir aus 5m sein, es wird nichts ändern am Sitz des Keils und somit auch nicht am Sitz des Lauf - sofern die Keilaufnahme entsprechend gefertigt ist.

    Hab ich überhaupt nicht verstanden, Ike. Was hat die Diskussion über eine Zoli-Sharps mit CAS zu tun?


    Lies mal bitte den Thread nach - es begann mit dem Sharps-Doctor

    Davon abgesehen, dass ich überhaupt nicht deiner Meinung bezüglich CAS bin.


    Das musst du auch nicht Söckchen. Ich schrieb doch deutlich, dass es meine Meinung ist.


    Und Authentizität ist auch hier, wie so oft, eine Frage des einzelnen Mitspielers, sowohl in Schießstil, der verwendeten Waffen und Munition, als auch im Hinblick auf Kleidung und Ausrüstung.


    Nun, exakt darüber lässt sich trefflich streiten.
    Denn zum einen, wenn man schon auf "Cowboy" Gedöns abstellt, dann bitte schön auch so, wie es im "Zeitalter des Cowboys" wirklich war.
    Da hat keine .38 Spez was zu suchen, keine Short Strokes (weder für COLT noch für Winnis etc.) noch sonstiges "Tuning".

    Sorry aber historisch korrekt - hier im Waffengebrauch - geht anders als das was man bei den div. Matches zu sehen bekommt.

    Aber auch das ist nur meine eigene bescheidene Meinung...

    Sorry, ich hab IAB und auch aktuelle Pedersoli Sharps besessen... Was die Amis gut oder schlecht finden.... hat bei uns noch nicht viel zu sagen...


    Die T/C Hawken hat z.B. im Amiland einen schlechten Ruf, bei uns ist sie dagegen gefragt...


    Ich hab auch Pedersoli mit denen ich durchaus zufrieden bin. Allerdings mit den Sharps die nach dem Sharps Doctor System gebaut wurden nicht. Dagegen die 38-40ger funktioniert meies Wissens nach gut...

    Sorry lieber Eric wenn ich mich hier einmische.

    CC ist auf dem richtigen Weg.
    Ich selbst halte null-komma-gar-nichts von den mehr als fragwürdigen umbauten diverser selbsternannter "Kenner" oder "Fachleute" (egal ob die ihre Finger in Sharps-Replken, Winchesters, oder Colts drin haben) noch von ZOLI.

    ZOLI hat - gemessen am Original (und das ist für mich der Maßstab für eine Replika, wie nahe ist sie dran) den untersten Platz aller Kopien von Sharpsgewehren.
    Grobe Passungen, keinen Pillensetzen, schlechte Verarbeitung, rauhe Läufe etc.

    PEDERSOLI ist da schon einige Klassen besser.

    SHILOH ist natürlich TOP NOTCH!

    PALMETTO kommt aber dennoch spziell an das 1859er und 1863/1865er Modell am nähesten ran! Auch was Finish, Passungen und Verarbeitung betrifft.

    Ich habe 2 davon in unterschiedlichen Ausführungen und Baujahren und beide sind 1a!

    Eine ZOLI-Sharps kaufe ich gar nicht an, egal wie niedrig der Preis ist.
    Aber auch das ist meine persönliche Einstellung. Muss nicht jedem gefallen - klar.
    Jedoch wenn man jemandem schon etwas rät, sollte man schon einen wirklichen Überblick haben.

    Zu den "Fachleuten" die ich oben schon anriss:
    Ich denke, wenn es was zu verbesseren geben würde, hätten die Hersteller (COLT, Winchester, Sharps etc.) dies während der Zeit der Produktion schon eingeführt. Es war nicht nötig und ist es heute auch nicht.
    JA ich weiß CAS - geh weg damit! CAS hat so wenig mit einem "COWBOY" und dessen Art und Weise zu schießen oder dem Gebrauch von Schusswaffen zu tun wie eine Ameise mit einem Elefanten.


    Mist vergessen!
    UND JA natürlich kann man jede puste zum laufen bringen - klar, deswegen wird sie aber nicht näher ans Orignal kommen. ;)

    Ähnlich wie bei mir. Ich bin seit Jahren scharf auf eine Winchester 92 in .45ACP gebaut für die Polizeibehörde von Santa Fe. Zustand der drei Waffen die mir bisher in der CH in die Hände kamen bescheiden - jämmerlich, dafür die Preise von stolz - überrissen!


    Aber obwohl ich keine Affinität zur 1873 habe, deine Waffe ist wirklich ein schönes Stück!


    Schau mal da:

    https://www.buechelwaffen.ch/p…mod-1892-police-santa-fe/

    Aus den US Medien:

    The first ironclad warship commissioned by the United States Navy, the USS Monitor, proved the effectiveness of a rotating turret. The turret was a concept unique in design, one that had never even been tested by any navy prior to its use on the Monitor, and yet this simple concept changed the course of naval warship design. The turret was thus a game-changer for warships, yet the same thing can’t be said for small arms. In fact, several notable designs, including the Porter turret rifle, were based around a very similar concept for providing greater firepower to infantrymen.


    At its core, the turret gun was nothing more than a variation on the percussion revolver cylinder designed by Samuel Colt. Yet in many ways it failed because it essentially tried to improve what already worked while avoiding Colt’s patent. The result was like trying to reinvent the wheel. Instead of offering an equally effective alternative for rapidly delivering rounds, the Porter turret rifle provided a solution that included a truly fatal flaw.


    Not Quite Rolling


    Let’s go back to understand the situation in which the Porter turret rifle came into being. First and foremost, in the years leading up to the Civil War, gun designers—not to mention inventors with little actual experience with firearms—sought to create a practical repeating rifle. Firearms design was moving forward thanks to recent innovations including interchangeable parts, and even the world of ammunition was changing.


    The first half of the 19th century saw a transition from smoothbore muskets to rifles. However, the big step forward in the pre-Civil-War era was the introduction of the percussion system, which meant that firearms could operate reliably in nearly any weather condition.


    One of the first designs to take advantage of what this offered was the 1837 Cochran rifle, which had several chambers encased in a turret that was mounted on its vertical axis much like the spokes of a wheel. This turret could hold up to eight shots. Without the need to reload after each round, this rifle was marketed to buffalo hunters and early frontiersman as a way to take down more game.


    The design was not without a significant flaw, however. The location of the turret meant that some of the loaded chambers would point towards the face of the user, creating a situation that would be extremely dangerous given the likelihood of an accidental discharge. Due to this flaw, the Cochran rifle never saw widespread use. However, despite this, its fatal flaw was apparently forgotten all too quickly, as other designers utilized rotating turrets in their own concepts.


    Problematic Porter Turret Rifle


    The most famous—or perhaps infamous—of these oddities was the Porter turret rifle, which was designed by T.P Porter in 1851. This rifle had an almost elegant look with a cocking lever that was reminiscent of the later Winchester repeating rifles. The Porter turret rifle featured a nine-shot, .44-caliber, percussion-cap turret that also was fed from a radial magazine like the Cochran design.


    The turret was rotated and locked by the lever, and in this regard the design was successful at least in how individually loaded chambers on the perimeter of the turret were ignited by a self-priming, side-hammer mechanism. That made the operation of the rifle smooth and reliable—at least in theory.


    As the chambers opened in all directions, it also meant that one chamber would be pointed at the shooter’s face—just like the Cochran rifle. More ominous was the fact that, due to the proximity of the respective chambers, there was a good chance of a row ignition or “chain fire.” This would result in all of the rounds firing in sequence, creating an all-too-fatal accident. This could kill the operator as well as anyone standing next to the shooter as bullets could literally fire in a 360-degree arc from the turret.


    It certainly wasn’t a good weapon for armies that tended to line up in formation during a battle, because who needs an enemy if only a couple of your rifles misfire and send bullets in every direction?


    Somehow, despite a flaw that should have been seen as a deal-breaker at least, it was one of the few turret rifles to be put into serial production. Porter was able to contract out the rifle in three variations, with a total of some 1,250 rifles being produced in the 1850s. It is worth noting that 300 of first-generation Porter turret rifles were produced by G.P. Foster in Taunton, Massachusetts. According to several sources, the second and third versions were produced in facilities in New York City. As both Union and Confederate military planners sought superior firepower, the Porter turret rifle was one of those weapons that came under review.


    Killer Rumor


    However, the Porter turret rifle saw only limited use in the Civil War. As much as its design flaws, marketing actually played a factor. Even before the outbreak of the war, Samuel Colt, ever the savvy businessman, is reported to have started a rumor that his upstart rival T.P. Porter was killed by one of his own Porter turret rifles during a live-fire demonstration. Clever, eh?


    In truth, there is no evidence that any users were ever killed, but that fact, along with the rumors that were picked up by a number of newspapers, was enough to essentially kill the Porter turret rifle.


    It remains a curiosity today among firearms enthusiasts for its craftsmanship and unique design, even if that design proved to have the potential to be deadly. In the end, Porter continued to design firearms—none as dangerous or flawed as the turret rifle, but never as successful as anything produced by Colt, either.


    However, Porter might be happy to know that his badly conceived firearm is sought after by collectors—most of whom hopefully know better than to load all of the chambers when firing it. A fully functional Porter turret rifle in good condition can fetch up to $4,000 today. That’s not bad for a rifle that is all too likely to be found on a list of worst firearms designs of all time.

    Porter Turret Rifle: The Most Interesting, Flawed Civil War Gun
    Step back in time as we take a look at the interesting, but very flawed Porter turret rifle which saw limited use during the Civil War.
    www.tactical-life.com

    aber eine Nachsuchebüchse im 9x19 taugt in der Praxis allerhöchstens dazu Hasen oder Fasane "nachzusuchen".

    Ich bin da bei dir Mühli, dennoch kann die Möglichkeit bestehen - und darum gehts.

    Schau mal, auf meiner S-WBK (§17 WaffG) hab ich einen Mun Erwerb - warum? Weil ich dem SB klar gemacht habe, dass man auch Waffen in Kästen mit originaler Munition auf dem Sammlermarkt findet, die man nicht auseinanderreisen soll/will.
    Der SB hat den Mun EWB auf der WBK selbst eingetragen, natürlich mit dem Zusatz, für die eingetragenen Schusswaffen.

    Im Prinzip ist eine Nachsuchebüchse in 9mm Para genau das - eine Möglichkeit.

    Also:

    1) im WaffG findet man keine Klassifizierung zwischen LW und KW Muniton -> Fakt.
    2) Die CIP Maßtafeln, wie in dem Urteil zu lesen, sind für solch einen Fall irrelevant -> Fakt.
    3) wurde von Frank gesagt, dass er den Verkäufern von Frank & Monika (im Falle der .44 Mag) Recht geben würde - was jeglicher Grundlage entbehrt!

    Fakt ist, dass ein UHR in .44 Mag sehr wohl einen Langwaffe ist, die man hierzulande für die Jagd und dem Jagdumfassenden Zweck einsetzten kann.


    Selbiges gilt für eine Nachsuchebüchse in 9mm Para.

    Soll mir doch mal bitte einer erklären, warum ein Jäger in (s)einem Revier keine 9mm Nachsuchebüchse brauchen sollte? Schließlich sind Gegebenheiten von Revier zu Revier völlig unterschiedlich.

    Andersherum gefragt, was macht es denn für einen Sinn, einem Jäger einen UHR auf JS erwerben zu lassen, ihm die Munition dazu aber zu verweigern? Soll er das Wild erwürgen? Oder wie stellt man sich das vor?
    Das gilt im Übrigen auch für Fangschusswaffen.
    Einen Lauscher z.B. mit einer .44Mag anzugehen - da bleibt nicht viel über...
    Sprich es ist durchaus sinnvoll, eine KW (in dem Fall eine .357 SIG) auf 9mm Para via WS umurüsten und natürlich auch Mun EWB dafür zu bekommen -> weil Gegebenheiten eben unterschiedlich sind.

    Und mal ganz im Ernst, Frank1000 kann man nun echt keinen pampigen Ton vorwerfen, dir schon eher.


    Nun, das magst du so sehen, ich schreibe meine Posts generell tonlos. Wer immer einen Ton hineininterpretiert - sein Problem nicht meins.

    Wogegen ich mich wehre sind LWBs die anderen LWBs das Leben schwer machen, weil sie meinen etwas besser zu wissen, was in dem Fall des TE aber keinerlei Rolle spielt - und ehrlich? Dabei ist es mir völlig egal was ein anderer darüber denkt.
    Die Aussage in dem zitierten Urteil ist klar. Ob einem das gefällt oder nicht.