Beiträge von waldgänger

    Dem wehrhaften Deutschen wird schon zu gegebener Zeit "von oben" die Waffe in die Hand gedrückt werden - ob er will od. nicht - (siehe u.a. Wehrpflicht) wie die Vergangenheit deutlich zeigt ... 8)

    Den wehrhaften Staat wollen ja wohl alle Politiker aus den etablierten Parteien, die Grünen sowieso. Er kann ihnen gar nicht wehrhaft genug sein. Private Wehrhaftigkeit oder wehrhafte Bürger wollen sie allerdings eher nicht. Die machen u. U. nur Probleme. Wenn Bedarf da ist, kann man ja auch die nicht wehrhaften einziehen, entsprechend drillen und ihnen ein Gewehr in die Hand drücken, damit sie in der Lage sind dem Staat zu dienen, aber natürlich nur dazu und nur unter Kontrolle desselben.

    Ich hab das mal vor Jahren in der 7,62 Tokarev ausprobiert, was aber ein Fehlschlag war. Ich wollte allerdings ein Holhlspitzgeschoss verladen. Die Langwaffengeschosse sind oftt deutlich länger weil sie eine schlankere Spitze haben, was den Pulverraum ziemlich reduziert weil Du sie tiefer setzen musst. Außerdem sind sie "härter" gebaut. D. h. sie brauchen normalerweise viel höhere Geschwindigkeiten um im Ziel aufzupilzen. In meinem Fall funktionierte das gar nicht. Ein Freund von mir hatte allerdings mit dem Geschoss für die 30er-Karabiner-Patrone in der 7,63 Mauser beste Erfolge, was die Präzision angeht, aber in dem Fall mit Vollmantel.

    Man könnte vielleicht ein solches Geschoss nehmen und die Spitze abfeilen. Ist halt eine Bastelei.

    Ich verwende seit 1990 das 7x42 Militärglas der NVA und bin damit sehr zufrieden. Das ist robust, kompakt, sehr gut verarbeitet und die Auflösung ist ebenfalls bestens. Gut, in der Dämmerung hat es natürlich nicht die Lichtstärke eines 8x56, aber mir hat es eigentlich immer gereicht. Später habe ich mich dann mal überreden lassen ein Delta 10x56 zu kaufen. Davon kann ich nach meinen persönlichen Erfahrungen aber abraten. Es war zwar günstig, ist auch von der Auflösung und der Lichtstärke recht gut und ergonomisch, sowie kompakt, was ich aber leider feststellen musste, ist das es nach 2-3 Jahren undicht wurde, innen auf einer Seite beschlägt und ich es jetzt nur noch im Sommer bei trockenem Wetter benutzen kann. Das geht natürlich überhaupt nicht.

    Staat wird heutzutage gerne gleichgesetzt mit dem Staatsvolk. Im Alltagssprachgebrauch steht aber Staat für die "Obrigkeit", die Bürokratie, Verwaltung, die Machthaber.

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    Der Gedanke, dass Staatsmacht (Regierung) und Staatsvolk eins sind oder zu sein haben, ist v. a. im Kommunismus und im Faschismus sehr betont worden. Diese Logik verbietet daher jegliche Kritik an selbiger.

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    Und wo ist das Problem? Selbst wenn jemand 100 Waffen hat, kann er nur mit einer schiessen. Sorgen muss man sich wohl nur machen, wenn jemand nur eine oder 2 Waffen besitzt, und nur eine Magazin voll mit Munition.

    Ich glaube, Du hast die Logik unserer heißgeliebten Herrschaft nicht verstanden. Die geht nämlich davon aus, dass grundsätzlich jeder Mensch erst mal ein Sicherheitsrisiko und potenziell gemeingefährlich ist, solange er nicht den Behörden glaubhaft gemacht hat, dass er harmlos ist. Sie geht außerdem davon aus, dass grundsätzlich bei jedem Sportschützen, der mehr als eine Waffe haben will, der Verdacht naheliegt, sich nur für Waffen zu interessieren und damit zu üben weil er sich auf den nächsten Bürgerkrieg vorbereiten will. Und wo kämmen wir hin, wenn jeder dahergelaufene Sportschütze die legale Möglichkeit hätte, sich genug Waffen zu kaufen um seine private Bürgerkriegsmiliz aufzustellen? Nein, nein, da könnte ja jeder kommen!

    Außerdem braucht sowieso fast niemand Waffen und sowieso nicht mehrere und was jeder braucht, darüber entscheidet immer noch die Staatsmacht, wer den sonst? :)

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    Wenn wiederholt behauptet wird , ich hätte was gegen privaten Waffenbesitz , und meine politische Richtung würde in die grüne Richtung gehen .

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    Ich weiß nicht, ob das jemand behauptet hat, was Du aber sinngemäß selbst geschrieben hast, ist dass Du für ein restriktives Waffenrecht bist und meinst dass der staatliche Verwaltungsapparat die Bedürfnisse der Bürger am besten beurteilen kann, jesenfalls besser als sie selbst und dass das deutsche Waffenrecht nicht übertrieben restriktiv sei.

    Der Staat sind wir alle. Also haben wir alle diesen Wohlstand , diese Leben und dieses Sozialsystem erwirtschaftet .

    Da muss ich niemandem anderen danken.


    Wenn doch jemand mit diesem Staat unzufrieden ist , im Ausland gelebt hat , und dort alles besser war. Wieso kommt er dann zurück ?

    Wir sind nicht der Staat, wir sind das Volk und jeder von uns ist ein Individuum. Das ist ein Unterschied!


    Der Staat ist ein Machtapparat, welcher das Zusammenleben der in seinem Machtbereich lebenden Individuen mehr oder weniger lenkt und verwaltet. Es gibt freiheitliche und totalitäre Modelle. In den freiheitlichen beschränkt sich der Staat darauf die grundsätzliche Rechtsordnung zu gewährleisten und beschränkt die Eingriffe der persönlichen Freiheit auf ein Minimum, in den totalitären versucht er möglichst alles und das möglichst detailliert zu regeln und traut grundsätzlich niemandem zu verantwortungsvoll mit seiner Freiheit umzugehen. Er setzt voll auf Einschränkungen, Vorschriften, Kontrolle und Überwachung.

    Also mir und gaaanz vielen anderen Sportschützen oder Jäger vertraut er.

    Die dürften Schusswaffen kaufen.

    .l..

    Du lebst wohl nicht in Deutschland, nehme ich an, oder doch?

    Mir traut der Staat jedenfalls nicht. Er traut mir nicht zu, selbst entscheiden zu können, ob ich ein Bedürfnis habe oder nicht, er traut mir nicht, dass ich die Dinger ordentlich aufbewahre, weshalb er das öfters auf meine Kosten überprüfen lässt. Er geht auch davon aus, dass ich mit meinen Waffen sofort anfangen würde irgendwelche Leute abzuschießen, wenn er mir nicht vorschreiben würde, sie gut verpackt und verstaut zu transportieren, bei Sportschützen geht er davon aus, dass sie Bürgerkriegsmilizen gründen und mit ihren Waffen ausstatten wollen, weshalb er zeitlich gestreckte Mengenbegrenzungen für den Erwerb eingeführt hat, er geht auch davon aus, dass sie ihre großen Magazine zur Vorbereitung von Amokläufen und Terroranschlägen bereitgehalten haben, weshalb er sie dann konsequenter Weise verboten hat, etc.

    Um zu übersehen, dass der deutsche Staat, nicht nur beim Waffenthema, den Bürgern extrem misstraut, muss man schon ziemlich blind sein. Wer mal ein paar Jahre in einem anderen Land gelebt hat, wird das schnell merken.

    Viele haben sich aber wohl schon dermaßen daran gewöhnt, dass sie das für normal halten und sich so langsam schon selbst nicht mehr recht über den Weg trauen, den Nachbarn sowieso gleich gar nicht. Dafür haben sie allerdings ein blindes Vertrauen in ihren heißgeliebten Beschützerstaat.

    Damit bist du bei den "richtigen" Leuten gleich in guten Händen. Das ist der "Grand Opener" himself. Der Tenor ist stets der gleiche. Haben wir einen ? Ja da haben wir doch einen ! Signalisiere mal einem Angreifer das du "entschlossen" bist. Ich gebe dir mal einen überlebensnotwendigen Tip damit deine Reise nicht auf dem Friedhof endet. Am besten der Angreifer weiß bis es soweit ist überhaupt nicht was du gleich vorhast. Und vor allem nicht was du so alles in der Jackentasche herum schleppst. Lass ihn doch Überrascht sein wenn du dein "Feuerwerk" zündest. Überraschungen sind immer gut. 8)


    Damit bist du schon mal in einer besseren Position.

    Ja, da hast Du schon Recht, aber es ist eben von der jeweiligen Situation abhängig. Es kommt darauf an, was der Gegenüber überhaupt will. Will er Dich umbringen? Will er Dich überfallen und ausrauben? Will er Dir imponieren und Dich ein Bisschen erschrecken um sein Selbswertgefühl positiv zu beinflussen? Hast Du eine Möglichkeit zur Flucht?


    In manchen Fällen kann (muss aber nicht) eine Drohung sinnvoll sein, im ersten natürlich absolut nicht. Ein Freund von mir wurde in Paraguay mal überfallen, von 3 Typen mit Messern, wahrscheinlich Drogenabhängige. Er hat selbst ein großes Messer gezogen. Die sind um ihn herumgeschlichen und dann abgehauen um sich ein weniger problematisches Opfer zu suchen, obwohl es eigentlich zu dritt für sie leicht gewesen wäre, ihn abzustechen und hinterher auszunehmen. Da hätten sie aber im Zweifelsfall unnötige Scherereien gehabt und es reicht ja auch Leute auszurauben, die keinen Ärger machen. Die Nacht war ja noch lang. Aber klar, es hätte auch ganz anders ausgehen können. Sein Verhalten war sehr risikofreudig, um nicht zu sagen tollkühn. Abhauen wäre in dem Fall wohl die vernünftigere Lösung gewesen. In der Gegend wurde auch schon mal eine Frau erschossen, die ihr Mobiltelefon nicht freiwillig hergeben wollte!

    Ich wurde in einem anderen Südamerikanischen Land auch mal überfallen. Da war zuerst einer, dem ich eine auf die Nase gegeben habe, nachdem er versucht hat mich zu bestehlen. Dann tauchten aber gleich 3 weitere auf, die ich nicht gesehen hatte. 2 hielten mich an den Armen fest, einer ein Messer an den Hals und der 4., der sich wieder aufgerappelt hatte, durchsuchte meine Taschen. Mein Messer nahmen sie bei der Gelegenheit natürlich auch gleich mit. Da hätte ich aber sowieso gar keine Chance gehabt. Wenn ich ein Messer oder eine Pistole gezogen hätte, wäre ich tot gewesen.

    Es hängt halt immer vom Einzelfall ab. Was ich aber daraus gelernt habe, ist mich vorausschauend zu verhalten, das Umfeld gut zu beobachten und unübersichtliche Orte zu meiden, außerdem nachts in solchen Gegenden generell nicht allein herumzulaufen. Man muss diese Leute ja nicht unnötig provozieren.

    Fachmann :thumbup:

    Letztendlich muss man nehmen, was zur Hand ist (vorausgesetzt man hat keine Möglichkeit abzuhauen) und zur Hand ist im Notwehrfall meist nur das, was jeweils zugelassen oder sozial akzeptiert ist, oder auch sich leicht verborgen tragen lässt ohne Ärger zu bekommen.

    Ich denke, in vielen Fällen reicht durchaus die Drohung mit einem Masser, wenn der Angreifer den Eindruck bekommt, dass man entschlossen ist und man kann mit fast jedem Messer, von den ganz kleinen filigranen mal abgesehen, jemanden schwer verletzen oder umbringen, wenn man die nötige Entschlossenheit und ein Bisschen Übung besitzt. Wenn der Angreifer ein "Profi" ist, der sich schon vorher vorgenommen hat Dich zu töten, dann ist die Lage natürlich eine andere, klar,

    Natürlich wäre im Zweifelsfall immer ein stabiler zweischneidiger Dolch, griffgünstig am Gürtel getragen oder ein Stockdegen in der Hand besser als ein Taschenmesser, aber es ist wie mit den Schusswaffen: Im Zweifelsfall ist die 6,35er in der Hosentasche mehr wert als der 44er Magnum zu Hause im Tresor.

    Ich habe von einem Abgeordneten mal gehört, dass im Ministerium eine Seilschaft Rot-Grüner sitzt, die immer wieder dem Minister, der keine waffenkundliche Expertise hat, so Sachen untergeschoben werden, die von den gewählten Mitgliedern der Fraktion oft nur mühsam wieder entschärft werden müssen. Und man wird mit Gesetzesänderungen und Papier so zugeschüttet, dass man sich nur mit einem Bruchteil selbst beschäftigen kann. Ein Minister muss sich eigentlich darauf verlassen, dass seine Untergebenen in seinem Sinne arbeiten, den diese sich die Experten, die sich mit den Details auskennen sollten. So ein Minister gibt eigentlich nur die grobe Richtung vor, und steht ansonsten im Lichte der Medien ^^


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    Schön, dann soll er halt mal die "grobe Richtung" in Richtung Freiheit vorgeben, statt immer weiter in Richtung Totalitarismus! :)

    Spaß beiseite, das sind doch völlig untaugliche Entschuldigungsversuche. Wenn er nicht in der Lage ist, Gesetzentwürfe aus seinem Hause durchzulesen und zu verstehen oder wenn er sich Sachen "unterschieben" lässt, die gegen seinen eigenen Willen sind, ohne die Verantwortlichen umgehend zu entlassen, nachdem er es hinterher endlich gemerkt hat, dann ist er als Minister einfach nur unfähig. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass er mit solchen Dingen grundsätzlich schon einverstanden ist.

    Aber wie schon geschrieben: Er ist sowieso bald Geschichte. Dann kommt wahrscheinlich ein anderer Idiot mit ähnlich totalitären Vorstellungen. warten wir´s mal ab.

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    Vielleicht sollte der Herr Staatsminister mal nicht verdrängen, unter wessen Federführung (!!!) diese Vorstöße stattfinden und wer für den in Rede stehenden Gesetzesentwurf als Innenminister verantwortlich zeichnete

    :wall:

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    Man sollte ihm anlässlich so einer Aussage bei einem Wahlkampfauftritt tatsächlich mal ganz konkret diese Frage stellen, d. h. fragen ob er und der Herr Minister denn unterschiedliche Meinungen zu dem Thema hätten und dem Herrn Minister sollte man dieselbe Frage ebenfalls stellen.

    Obwohl, in letzterem Fall kann ich mir gut vorstellen, was der antworten wird, nämlich, ganz einfach, dass nix von dem, was er waffenrechtmäßig vorangetrieben habe, ernsthafte Sportsleute oder Jäger irgendwie belasten würde und zwecks innerer Sicherheit und so unabdingbar sei. Damit ist für den die Sache dann erledigt.

    Für uns sind solche Leute aber hoffentlich auch erledigt.

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    Erst wurden sie von den "Weißen" ausgebeutet, jetzt beuten sie sich selbst aus.

    Muss man nicht verstehen.

    Immer diese Schwarzweißmalerei. Die sollen´s ja auch nicht besser haben als wir.

    Bezüglich der Ausbeutung kommt mir ein Spruch eines früheren Lehrers in den Sinn: " Im Kapitalismus wird der Mensch vom Menschen ausgebeutet. Im Sozialismus ist es viel besser, da ist es nämlich genau umgekehrt."

    Das ist zwar prinzipiell richtig.


    Aber wenn ich den Müll lese, den er verbreitet, ist sein Lebenslauf nur von untergeordneter Bedeutung.


    :kotz:

    Es ist wie mit einem Essen, das einem aufgetischt wird und scheußlich schmeckt. Das Wissen, was alles in den Topf gewandert ist oder wie die Zubereitung erfolgte, kann vielleicht helfen die Ungenießbarkeit zu verstehen oder auch sich zu wundern warum das Essen schrecklich schmeckt, aber die "Topfguckerei" ändert letztlich nichts daran.


    Ich habe den Eindruck, dass der Lauterbach ein Typ ist, der zwar nicht unbedingt dumm ist oder ein Ignorant, aber eine festgefahrene Meinung und einen sehr verengten Blickwinkel bezüglich des Covid-Themas hat, allgemein zu übertriebener Vorsicht und Ängstlichkeit neigt und bei der Begründung seiner Meinung sehr selektiv vorgeht, was die Nutzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen angeht,

    In Deutschland gibt es ein grundsätzliches Recht auf Notwehr für alle und das gilt auch für Schusswaffenbesitzer. Wenn sie die Staatsmacht aber trotzdem unter Androhung von Strafe davon abhalten will sich durch Üben darauf vorzubereiten zeigt das natürlich wie der Gesetzgeber tickt und dass er das Notwehrrecht am liebsten ganz abschaffen will, aber sich bisher noch nicht traut.


    Was die Kurse angeht: Es ist wie mit dem Führerschein. Ein perfekter Profi wird man dadurch auch nicht, aber es ist eventuell hilfreich eine Fahrausbildung zu machen. D. h. aber nicht unbedingt, dass einer ohne offizielle Fahrprüfung nicht in der Lage wäre unfallfrei ein Fahrzeug zu führen. Ich habe mal in einem Land gelebt, wo so gut wie niemand eine Fahrschule besucht hatte und Millionen von Fahrzeugen herumfuhren, aber sich die Unfälle, insbesondere die tödlichen ähnlich wie hierzulande in Grenzen hielten. Fahren hatten die meisten von Verwandten und Freunden und durch eigenes Üben gelernt.

    Entscheidend ist letztendlich Aufmerksamkeit, Beobachtung des Umfeldes und vorausschauendes Verhalten, neben der Angewohnheit sich mental auf mögliche Gefahrenlagen vorzubereiten.