Beiträge von waldgänger

    Genau das ist es! Man müsste die ganze Organisation wieder aufbauen, sowas würde enorme Kosten und Zeit verursachen.

    Das sagt sich so leicht, die WPf. Wieder einzuführen.🥴

    Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Wenn man wollte, könnte man es mit viel weniger Personal in der Verwaltung richten als in 1980er-Jahren, sofern man die modernen Möglichkeiten nutzen wollte. Man könnte außerdem die Bürokratie deutlich schlanker gestalten, als damals. Obwohl... in Deutschland, niemals!

    Das Problem ist aber ein anderes: Im Unterschied zu den 1970er- und 1980er-Jahren lechzt die Wirtschaft in Deutschland nach Personal, da käme eine Wehrpflicht, die ständig eine Million junge Leute beschäftigt (incl. Ersatzdienst), nicht unbedingt gut an.

    Wenn man das so liest, weiß man ja, welche Parteien man bezüglich Waffenrecht NICHT wählen darf.;)

    Das schon, nur weiß man dann noch nicht, welche man wählen kann - alles Wischiwaschi. Vielleicht sollte man die Parteien auch mal konkret fragen, was sie von einer "Entschärfung" und von Abbau sinnloser Einschränkungen , insbesondere vom Bedürfnisprinzip halten. Man sollte auch ganz klar nachfragen, ob sie im Fall eines Verschärfungsvorschlag dagen stimmen würden.

    Hoffen wir auf das zweite. Die jetzige CDU steht für nichts, Werteunion - würdige Nachfolgerin. Ich glaube, die 30%, die CDU nun wählen, machen es entweder aus Trägheit oder Angst, als Nazi abgestempelt zu werden.

    Oder aus alter Gewohnheit und weil man ihnen mal erzählt hat, es sei ihre bürgerliche Pflicht zu wählen und die CDU sei alternativlos. ::hahah::

    Meinst du liberal bezüglich Waffenrecht oder generell? Am Beispiel Bayern habe ich die eher für konservativ, aber liberal bezüglich Waffenrecht gehalten. War daher auch überrascht. Ich vermute mal, aus der Sicht des Forums (oder meisten Mitglieder) liegt die optimal Partei irgendwo zwischen Werteunion und gemäßigten AfD. Das entspricht in etwa der CDU vor Merkel-Zeit. Wagenknecht klingt in vielen Teilen vernünftig und interessant (wie die echte SPD vor Schröder), könnte aber auch in verschiedenen Verboten resultieren.

    Wenn die FW in Baden-Württemberg wären wie die in Bayern, würde ich sie wählen, aber bei uns sind sie wohl auch ein Bisschen anders drauf. Schauen wir mal, ist ja noch etwas Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl.

    "Abgesehen von den aktiven Sportschützen wollen wir gar keine bewaffnete Bevölkerung"

    Oh, was ist denn mit den Jägern? 🤔 Man merke: unter den Verbietern ist nicht nur SPD, sondern auch FW.

    Steht FW für "Freie Wähler"? Ich dachte immer die seien eher liberal. In denen habe ich bisher eine Wahlalternative gesehen. ;(

    ...ich will nicht daran glauben, dass ein Geheimdienst eines demokratischen Rechtsstaats einen Putschversuch inszeniert. Das kennt man allenfalls in totalitären Staaten, die damit Repressionen erklären wollen.


    Hat unsere Innenministerin nicht genau das getan? Ich meine nicht selbst einen Putsch zu organisieren, nur dass man mit so einer Geschichte Repression rechtfertigen will.

    Man kann ja aus einem geistig umnachteten Debattierclub, dem auch ein paar bewaffnete Mitglieder (Jäger, Sportschützen, Polizisten, Soldaten) angehören, ohne wirklich konkrete Pläne und ohne die praktische Möglichkeit sowas durchzuziehen, eine hochgerüstete Bürgerkriegsarmee machen, die kurz davor steht loszuschlagen. Es soll Leute geben, die sowas glauben.

    Um sowas erfolgreich durchzuziehen wären in einem Staat wie Deutschland einige Zehntausend aktive Kämpfer und ein großer Rückhalt in der Bevölkerung nötig.

    Die Prozesse beginnen ja gerade. Schauen wir mal, was von der Sache übrig bleibt, wenn die Prozesse abgeschlossen sind. Wahrscheinlich wenig, aber die Prozesse werden sich wohl über Jahre ziehen.

    Wenn wer glaubt, (ur)alte Leute würden einen Staatsstreich planen und auch ausführen können ...
    ...

    Wenn es sich auch noch um Leute handelt, die die mutmaßlichen Vorhaben schriftlich dokumentieren und jeden Mitwisser eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben lassen um die dann fein säuberlich abzuheften, dass es was zu lesen gibt, falls mal die Polizei vorbeischaut, dann muss ich mich schon fragen, ob die nicht entweder alle komplett verblödet sind oder ob die Sache überwiegend inszeniert wurde. Genug Gemeimdienstler gab´s ja offensichtlich in deren Kreisen.

    Und wenn dann die Polizei den pelanten Zugriff noch Wochen vorher an die Presse weitergibt, dass die auich alle bereit stehen und schön zusehen können...

    Hat es sowas schon mal gegeben, IS, RAF, rote Brigaden, IRA, ETA, etc, irgendwas in der Richtung bekannt?

    Bürgerkrieg... hmmm:rolleyes: Na ja, das ist schon weit hergeholt, auch wenn es sicher hier Menschen gibt, die von so was träumen und das gut fänden.

    Aber irgendwelche kleinere bewaffnete Aufstände, Zusammenrottungen, o.ä. liegen schon eher im Bereich des Möglichen. Es ist ja nicht richtig klar, was die Leute um den Prinzen Reuß wirklich vorhatten – aber was ihnen vorgeworfen wird, ist theoretisch ja vorstellbar. Wenn Du dann drei Sportschützen in der Gruppe hast mit jeweils zwei Waffen auf Grün, dann haben die eben nicht so viel an die Mitstreiter abzugeben, wie wenn jeder seine grüne WBK zupflastern kann, wie er möchte.

    ...

    Theoretisch vorstellbar ist viel. Wenn das der Maßstab für das Handeln ist, dann müssten wir auch den Staat entmachten und abrüsten, weil es theoretisch vorstellbar ist, dass irgendwelche Kräfte künftig eine totalitäre Diktatur (von oben) errichten wollen. Entsprechende Erfahrungen gibt es ja sogar in Deutschland, ganz im Gegensatz zu Erfahrungen mit mordenden Rotten von Jägern und Sportschützen.

    Tatsache ist, dass diese Denkweise an Paranoia grenzt und man seitens der Staatsmacht dem Bürger unterstellt Waffen anläufen zu wollen um Bürgerkriegsmilizen aufzustellen. In einem echten Rechtsstaat müsste sowas erst mal im Einzelfall durch konkrete Tatsachen untermauert werden um als Rechtfertigung für Restriktionen herhalten zu können. Hierzulande geht der Staat aber genau umgekehrt vor.

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    Der Hintergrund der ganzen Sache ist der, die Ämter bekommen von OBEN die Weisung, so wenig wie möglich an Waffen zu genehmigenX(

    "So wenig Waffen wie möglich unters Volk!"

    Der unsägliche Satz steht schon seit den massiven Verschärfungen der 1979er-Jahre als oberster Grundsatz über dem deutschen Waffenrecht und begründet das " Be dürfnisprinzip." Solange man davon nicht abrückt wird es immer schlimmer werden und irgendwann haben wir ein Totalverbot.

    Die Stossrichtung müsste deshalb die Abschaffung des Bedürfnisprinzips oder zumindest seine weitgehende Aushebelung sein.

    Zitat aus dem Artikel:


    Leider wird nicht weiter ausgeführt, worin diese Vereinfachungen bestehen sollen. ...

    Wie das die Menge an illegalen Waffen begrenzen soll, ist mir allerdings unklar. Ich gehe mal davon aus, dass viele Waffen schon jetzt oder in Zukunft aus dem Osten kommen werden, denn dort gibt es sehr viele ehemalige Besitzer, die sie nicht mehr brauchen. Dafür dürften deren Finder umso mehr auf jede Einnahme während oder nach einem Krieg angewiesen sein. Ich gehe mal davon aus, dass diese Waffen eher selten bei der Einfuhr in die EU registriert werden dürften.

    Die Vereinfachung könnte z. B. darin bestehen, dass nur noch Lichtgewehre f ür Sportschützen und einschüssige Schrotflinten für Jäger zugelassen werden.:)

    Spaß beiseite, die Trottel gehen halt davon aus, dass je weniger legale Waffen verfügbar sind, desto weniger auch dem illegalen Bestand zugeführt werden, und irgendwann wären die jetzt vorhandenen auch verrostet, oder so ähnlich. Deshalb geht es ihnen darum den legalen Bestand zu reduzieren, wie immer.

    Das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, denn der Zustrom kommt nach wie vor überwiegend aus ursprünglich staatlichen Beständen, und an das Thema wollen sie sowieso nicht ran.

    "...Ein neues Zertifikat für besonders gefährliche Schusswaffen soll bescheinigen, dass der Käufer die Waffe nicht weitergeben will. Für Jäger und Sportschützen sollen die Regeln dagegen vereinfacht werden...."

    Verstehe ich nicht! Was sind besonders gefährliche Schusswaffen? ...

    Na solche, die mehr als 0,5 J an Energie bringen!:)

    Ich frage mich dann, warum gibt es so viele Messerattacken, wenn’s verboten ist.
    Es wird zu wenig kontrolliert?...

    Es ist vollkommen sinnlos, weitverbreitete und allgemein zugängliche Alltagsgegenstände zu verbieten. Und wenn sie da sind, werden sie auch mitgeführt. Einer, der nix böses im Schilde führt wird nicht zur Gefahr, wenn er ein Messer (oder auch eine Schusswaffe) inder Tasche hat und jemand, der böses plant, wird sich vom Verbot kaum davon abhalten lassen, sein Mordwerkzeug mitzunehmen.

    Das ist reiner Aktionismus.

    Nochmal zurück zu dem 45er-Fangschussthema:

    Ich hatte für meinen S&W 1917 mal Patronen geladen mit 12 g HP-Geschossen von Magtech. Auch mit der Maximalladung mit Kemira 340 sind die Geschosse beim Schießen in mit Wasser gefüllte Getränkekartons so gut wie gar nicht aufgepilzt, während die mit Speer GD-Geschossen geladene 9mm Para den Durchmesser praktisch verdoppelt und auch die 7,65 Br auf ca. 11mm aufpilzte.

    Ein ähnliches Phänomen hatte ich auch bei der 9mm k mit Magtech-Geschossen schon beobachtet. Da frage ich mich jetzt, ob das vielleicht an den zu harten Magtech-Geschossen liegt oder ob die Geschwindigkeit einfach nicht reicht. Die müsste ja bei der 7,65 Br. ähnlich liegen.

    https://www.oe24.at/oesterreich/po…erstl/588970001


    Da träumt wohl einer vom Polizeistaat… jederzeit rund um die Uhr ohne Anlass Kontrolle und Visitation des Bürgers…


    Seit Corona weiß ich das die Polizei nicht mit dieser großen Verantwortung umgehen kann.


    Wehret den Anfängen… sagte mal ein kluger Mensch👍

    Ich denke, da hast Du genau den richtigen Punkt getroffen. Nicht mal der größte Volldepp unter den Politikern glaubt selbst daran, dass durch ein Messerführverbot ein Terrorist oder Amokläufer davon abgehalten wird Mitmenschen abzustechen. Warum fordern sie dann sowas?

    Natürlich aus dem einzig plausible Grund: Solche Regelungen bieten einen Vorwand für willkürliche Kontrollen. Darüber freut sich halt die Polizei.

    Ist Geschmacksache. Sicher ist aber, dass ein Stecher bei präzisen Schüssen schon von Vorteil ist. Das ist anders als beim Scheibenschiessen. Das Ziel kann sich immer mal unerwartet bewegen. Sicher ist aber auch, dass Bedienungsfehler in Verbindung mit Stechern schon zu etlichen schweren und auch tödlichen Unfälle geführt haben.