Beiträge von Frank1000

    Das bisher geltende Verfahren, daß die Aufsicht der Waffenbehörde gemeldet wird und zwei Wochen später die Aufsicht führen darf wenn die Waffenbehörde keine Einwände erhoben hat, ist mit der Anerkennung des Dachverbandes als Schießsportverband für seine Mitgliedsvereine entfallen, seitdem darf derjenige die Schießstandaufsicht führen, der von dem Verein in ein entsprechendes, vom Verein zu führendes Verzeichnis aufgenommen wurde.


    Ein wichtiger Punkt, den viele Vereinsvorstände glaube ich nicht immer im Blick haben: Die Pflicht über alle Aufsichten eine Liste zu führen. Für die darin genannten Schützen auch einen Nachweis der Eignung in den eigenen Vereinsakten zu haben, ist im Streitfall darüberhinaus kaum mit Gold aufzuwiegen!



    BTW: Ich persönlich würde niemals freiwillig eine Standaufsicht übernehmen wollen, wäre mir zu heiß ob der möglichen Konsequenzen. Und ... nach Gesprächen ... wissen die allermeisten Standaufsichten garnicht, auf was sie sich einlassen und welche Folgen das persönlich für sie haben kann.



    Naja, wenn alls so denken würde, funktioniert der Sport nicht, daher finde ich deine persönliche Aussage persönlich unschön. Dein zweiter Satz bringt es aber dann doch auf den Punkt und ich beobachte das auch bei einigen Vereinen, bei denen sich so ein Schlendrian entwickelt hat. Die Schützen machen alles in bezug auf die Sicherheit halbherzig und die Aufsicht tut es ihnen gleich. Auch wenn bisher nie etwas passiert ist, ist das doch die Grundlage für ein Problem/Unfall. Wenn ich dann sehe, was Verbände die der DSB die Aufsichten ind er Ausbildung alles "aufhelfen", am Ende dann aber doch sowas dabei herauskommt, dann kann ich nur sagen: Setzen 6, am Thema vorbei.


    In meinem Verein gibt und gab es das (auch vor meiner Zeit als Verantwortlicher) nie. Das Selbstverständnis der Schützen, wie auch der Aufsichten ist hier so, wie es meiner Meinung nach sein muss. Immer mit gesundem Menschenverstand, mit Rücksicht auf alle Sportler, aber auch hart in der Sache, wenn es um die Sicherheit geht. Ist aber leider nicht die Regel.


    Gruß

    Frank

    Fuzzi


    Die Sache ist doch ganz einfach: Du brauchst so viele Aufsichten, bis du den Schießstand (alle Bereiche auf denen geschossen wird) beaufsictigen und somit ein sicheres Schießen gewährleisten kannst. Das ganze findest du im §10 AWaffV, in der ausdrücklich von AufsichteN gesprochen und auch das Ziel "Gewährleistung des sicheren Schießens" genannt wird.


    Wenn ich nun auf dein Beispiel mit 5 Wurfscheibenständen zurückkomme, dann sollte doch eigentlich jedem klar sein, dass das nicht mit einer Aufsicht zu machen ist. Wenn es auf Stand1 ein Sicherheitsproblem gibt, dann ist aller Wahrscheinlichkeit nach, keine Aufsicht zugegen, da die gerade mit dem Fahrrad zwischen Stand 4 in Richtung 5 unterwegs ist. Bei einem Unfall wird die Argumentation gegenüber dem Staatsanwalt dann sicher nicht einfach.


    Bitte das ganze NICHT mit den Begriffen Standaufsicht (DSB) oder Schießleiter (BDMP) usw. verwechseln!!!

    Wenn der Standbetreiber keine erhöhten Anforderungen an die Aufsichten stellt, dann muss nur je Stand eine gem. WaffG sachkundige und eingewiesene Person als Aufsicht benannt werden, die dann diese Tätigkeit ausführt (in deinem Falle 5 Aufsichten auf 5 Wurfscheibenständen). Bei einem Wettkampf nach SPO wäre ZUSÄTZLICH noch ein Schießleiter mit entsprechener Ausbildung des jeweiligen Sportverbandes erforderlich, dann aber reicht einer für alle Stände, auf den Ständen dann dazu die üblichen Aufsichten. Und, die Anforderung Schießleiter stellt der Sportverband (daher auch nur auf Wettkämpfen) und nicht das WaffG.


    Gruß

    Frank

    Weyland


    Also das ist ja alles nur die halbe Wahrheit. Die MINDESTANFORDERUNGEN an die Aufsicht regelt das WaffG und das ist das, auf das Peppone hier abzielt. Die Verbänden können höhere Anforderungen stellen, das ist richtig, Diese gelten aber zwingend nur dann, wenn nach den Regeln des jeweiligen Verbandes ein Wettkampf ausgetragen wird. Und auch da müssen nicht alle Aufsichten deise Qualifizeriung haben, sondern lediglich der Ausrichter (was auch immer gern mal vergessen wird). Diese Regelung ist auch sinnig, denn sie stellt sicher, dass die Wettkämpfe auch korrekt nach SPO ausgeführt werden.


    Wenn kein Wettkampf stattfindet, dann regelt der STANDBETREIBER die Anforderungen an die Aufsichten! D.h. KANN die Anforderungen stellen, dass jeweils eine Aufsicht gemäß den Anforderungen des Verbandes anwesend ist (hier wäre auch darauf zu achten, dass beispielsweise eine DSB Aufsicht dann natürlich nicht bei einem BDMP Training Aufsicht führen darf), oder aber er begnügt sich mit den gesetzlichen MIndestanforderungen gem. WaffG.


    Dummerweise wird das ganze oft vermischt und dazu noch von vielen (vor allem DSB) Standbetreibern das Wünschen des Verbandes, die eigene Ausbildung wäre der heilige Grahl und ohne die wäre alles illegal, als gesetzesgleich angenommen.


    Gruß
    Frank

    Somit hat keiner von euch ei, Verschluss wird eigenhändig hergestellt. Shadow Orange ist eine Pistole direkt von CZ, Großproduktion mit einigen Optimierungen.

    Vielleicht solltest du auch einmal anfangen, die Meinungen anderer User zu akzeptieren, wenn explitzit im Anfangspost von Babbi exakt danach gefragt wurde...und ja auch dann, wenn diese offensichtlich nicht deiner Meinung entsprechen.


    Gruß

    Frank

    Babbi


    So sieht das aus!


    Wenn man die LesBear mti anderen Waffen vergleichen will, dann schon mit den originalen STI's, den SVI's, den STP's (die Prommersberger noch selbst baut) oder den Waffen von HPS, um nur einmal ein paar zu nennen. Die Spartan muss per se keine schlechte Waffe sein, sie spielt aber definitv in einer anderen Liga.


    Gruß
    Frank

    Peppone


    Mit der Aufsichtsbefähigung hast du Recht. Es gilt die Minimalforerung des WaffG (die dur richtig dargelegt hast). Es obliegt aber immer dem Standbetreiber, weitergehende Forderungen an die Aufsichten auf seinem Stand zu stellen. Manche Verbände vergessen in ihren Schulungen dabei auch gern einmal den Hinweis, dass das geschulte ein Eigengewächs ist und oberhalb das Anforderung des WaffG liegt...aber.....

    Fakt ist: Wenn der Standbetreiber beispielsweise sagt, Aufsichten auf seinem Stand haben eine DSB Ausbildung zu haben, dann muss man die haben.


    Aber das war eigentlich doch gar nicht der Punkt!?


    Kyniker


    Du hast deine Eingangsfrage doch schon selbst im Eingangspost beantwortet. Wenn die Aufsicht einen Schüler dabei hat, dann darf der Schüler schießen, die Aufsicht zeigen, wenn der Schüler nicht schießt, sie selbst aber keinen scharfen Schuss abgeben. Punkt!

    In der aktuellen Lage führt daran auch kein Weg dran vorbei, will man sich an die geltenden Gesetze halten. In "normalen Zeiten" läuft das in der Regel dann so, dass der Trainer und der Schüler ein Gespann auf dem Stand bilden, es noch weitere Schützen, sowie eine Aufsicht für alle gibt. Ist derzeit leider nicht so.


    Gruß
    Frank

    Ich würde der Behörde schriftlich antworten und darin den von der SBine offensichtlich mündlich dargelegten Sachverahlt noch einmal kurz wiedergeben um im Anschluss zu fragen, wie das mit § 13 Abs. 8 AWaffV zu vereinbaren ist. @Peppone hat das ja oben vollumfänglich erläutert.


    Damit bist du einmal vom Hören/Sagen ins schriftliche Wort gekommen und zeigst auch gleichzeitig, dass du kein ganz dummer in Sachen WaffG bist. In eine nette (Nach-)Frage verpackt, sollte das zu einer einvernehmlichen Lösung führen.

    Und persönlich kann ich mir gut vorstellen, dass die SBine den Auftrag "möglichst wenig Waffen ins Volk" von der obersten Heeresleitung im Amtbekommen hat und schlichtweg damit erst einmal alles abbügelt.


    Gruß

    Frank

    Das ist eigentlich kein Qualitätsbeweis ... sondern nur dem Umstand geschuldet, daß der Eine eben eher das nimmt was auch der Andere hat ... du verstehst? :)

    Doch ist es. Denn die anderen Waffen liegen weiter hinten und es gibt eben nur selten Ausreißer von dem einen Lager in das andere.


    Gruß

    Frank

    Peter1972 und Peppone


    Das ist doch alles kein Geheimnis. Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen liegen oberhalb der 1000 bis 1500/1700 Euro Schiene diverse Waffen die präziser sind und die man/ich auch auf dem Landesmeisterschaften des BDMP tendenziell sehr sehr häufig vorne findet:


    Sako TRG22, Grünig&Elmiger, Tanner, Keppeler, SMH Precission oder auch NC-Rado, um nur einmal ein paar zu nennen, die mir spontan so einfallen und die ich persönlich kenne. Auch die Frankonia-Heym Büchse oder die Sauer S202 (in der Sportversionen) die es beide manchmal noch gebraucht gibt, sind sehr präzise Waffen.


    Wenn es wenig kosten soll, würde ich persönlich der 1000/1500 Neupreis Schiene noch eher ein Schulz&Larsen M69 vorziehen und dafür einen neuen GRS Schaft o.ä. kaufen. Selbst damit wird die 300m Präzision oberhalb der erstgenannten liegen, alleinig auch durch das sportlich optimalere Kaliber.


    Gruß

    Frank

    Hallo Jens,


    Ich will bei deiner Antwort mal am Ende beginnen:

    Hintergrund der Frage ist auch die Tatsache, daß dieses Gewehr nie meine erste Wahl war. [...] Die Waffen die ich wollte (Savage bzw. Winchester) gibt's leider nur auf Bestellung mit astronomischen Wartezeiten.[...]


    Eine Savage oder auch Howa, Remington usw. wird kaum besser oder schlechter sein. Wenn du dich in diesem Segment bewegen willst, dann ist die Mercury sicher eine vergleichbare Waffe.



    @ Frank. ,aber........ Genau das nach dem aber interessiert mich ja. Möglichst von jemanden der dieses Gewehr selbst besitzt oder genau kennt. Zubehör, Munition und der Schütze machen natürlich einen großen Teil des "Gesamtsystems" aus.

    [....]

    Wie gesagt, ist für entspanntes Blinking nicht für Wettkämpfe.


    [...]


    Mir ging es darum aufzuzeigen, dass erstens das Gesamtsystem wichtig und zweitens die Anwendung im Nachinhein nicht mehr zu korrigieren ist!


    D.h. wenn du eine Waffe in dem Segment kaufst, dann wird es für Wettkämpfe kaum reichen und wenn, liegst du immer Mitte bis Hinten. Ich habe das schon oft gehört, dass Schützen sich die Waffe zum Spaßschießen kaufen - was meiner Meinung nach auch okay ist! Anfänglich macht das auch Spaß aber der vergeht dann doch recht schnell, wenn man mit der Waffe 26x trainiert hat. Fährt man dann doch mal auf nen Wettkampf ist die Ernüchterung dann oft gruß und dummerweise ist genau zu diesem Zeitpunkt schon viel Kapital gebunden. Der Gebrauchtmarkt ist dazu dann auch noch voll von Waffen in diesem Segment, was einen Verkauf oft verlustreich werden lässt.


    Wenn du dir wirklich sicher bist, dass du das Ding bis zum Ende deiner Tage ausschließlich zu Spaßschießen haben möchtest, dann ist dei Waffe keine schlechte Wahl. Wenn nicht, dann schon. Meine Meinung und Erfahrung.


    Gruß

    Frank

    Hallo Jens,


    auf 100m gehen noch viele ausreichend, bei 300m ist das dann schon weniger so. Grundsätzlich gilt: You get what you pay for!

    Klar macht das Ding Löcher auf die Scheibe, aber.....


    Dazu muss man aber auch sagen, dass die Waffe nicht alles ist, Zubehör, Munition, Training auch massiven Einfluss haben. D.h. sündhaft teuer Waffe und Surplus Munition machts in der Summe auch nicht besser.


    Gruß

    Frank