Beiträge von Frank1000

    Da hat Captain Cat Recht. Man kann pauschal nicht sagen, dass es unterschiedliche Laborierungen geben muss.


    Unterschiedlich wird es nur dann, wenn die KW Laborierung aus der LW nicht trifft, oder mit der LW eine höhere Leistung der Patrone erzielt werden soll. Dann würde man ein progrssiveres Pulver verwenden und damit den langen Lauf "nutzen". Sowas umgekehrt aus einer KW verschossen führt einfach nur zu einem "Verpuffen" vor dem Lauf. Sieht gut aus, bring aber nix.


    Gruß

    Frank

    Und dann erlaube ich mir noch die ketzerische Frage, ob so eine Aktion die ja nicht die Erste ihrer Art ist schon jemals in der jüngeren Geschichte zu Irgendwas im Sinne des Verfassers geführt hat. Kennst du Beispiele dafür?


    So traurig wie es ist, und so schlecht solche Aktionen, wie oben geschehen, direkt platt zu machen.......aber fw114.... Recht hat er ... ?(

    Du hast recht Captain Cat. Es ist absolut unkompliziert und trotzdem ein bürokratischer Wahnsinn. LEIHSCHEINE FÜR EHEGATTEN DIE ZUSAMMEN LAGERN! WTF. Wer hat sich so einen Irrsinn ausgedacht.



    Ja, ja. Ich weiss. Die Gesetzessystematik lässt das nicht anders zu!£


    Genau das ist das Problem. Würde man das freistellen, müsste der Sherrif bei einer Kontrolle ja prüfen, ob die Personen verheiratet sind, gemeinsam lagen, passende Berechtigungen haben usw. Klar geht das, aber das will der Gesetzgeber halt nicht. Somit macht er es sich (wie immer) einfach und verschiebt den Aufwand (ganz gleich ob groß oder klein) auf den LWB.


    Was ich persönlich kenne sind Eintragungen in die WBK, die die Nutzung von Waffen zu unterschiedlichen Zwecken usw. (will ich im Detail auch gar nicht ausführen). Derartiges tun manche Behörden, manche nicht und die Grundlage dafür liegt meiner Meinung nach immer im Graubereich. Will die Behörde das, kann sie das WaffG entsprechend auslegen, will sie das nicht, dann legt man die entsprechenden Punkte eben anders aus. Will heißen: Ein Rechtsanspruch auf soetwas ist meiner Meinung nach kaum durchzsetzen. Verbleibt: Nett fragen und hoffen.


    Gruß

    Frank

    Hat tatsächlich auch etwas mit dem Reinigungsmittel zu tun wie ich gerade gelesen habe.


    Ist eigentlich logisch, wird dennoch von vielen nicht beachtet - ich behaupte ja auch, zum Teil aus Kostengründen. Reinigungsmittel kosten Geld, verschleißen, müssen entsorgt werden und wenn ich einmal meine Hülsen zum Wiederladen reinigen will und anschließend meine Waffenteile, dann kann schon mal ein Reinigungsmittelwechseln von Nöten sein. Der bedeutet natürlich Aufwand und das Planschen mit der Chemie will auch korrekt gemacht werden.


    Mit einem LowCost Bad, nur einem Reiniger alles wollen oder gar Wasser und Spüli als den heiligen Grahl betrachten führt besten Falls zu einem schlechten Ergebnis, schlechtestenfalls zu Schäden am Reinigungsgut.....


    Gruß

    Frank

    Ja das Thema ist umstritten. In meinem Bekanntenkreis ist aber schon eine Blattfeder am Abzugsmechanismus eines Colt Navy 1851 während des US Bades gebrochen. Die Kavitationserosion hat die kleine Feder wohl zerfressen.


    Also ob das das Ultraschallbad bei korrekter Anwendung und geeignetem Reinigungsmittel ursächlich war möchte ich einmal bezweifeln. Aber gern bin ja bereit zu lernen und würde mich über die Nachweisführung zur Ursächlichkeit in diesem Falle einmal freuen.

    Ansonsten sind solche Aussagen für mich nichts wert, man könnte boshaft auch sagen "Scheixxhausparolen".


    Gruß

    Frank

    Ja, mit professionellem Gerät und Reinigungsmittel geht das alles wirklich gut.


    Dummerweise kosten professionelle Geräte auch professionelles Geld. Und da ich über all die Jahre mit meinem Amateur-Putzbesteck gut ausgekommen bin, investiere ich mein Geld lieber in Waffen, Munition oder Sprit um zum Schießstand zu kommen.


    Gruß
    Frank

    :) ... um es noch ein bisschen interessanter zu machen, Frage:

    Ich geh' mit meinem CZ 527 Kal. 7,62X39 auf den Sportschützenstand, darf ich das?

    Nix interessantes dran. Du kannst mit allem auf den Stand, und schießen, was du legal besitzt, wofür der Schießstand eine Zulassung hat, du mit der Waffe keine verbotenen Übungen schießst und eine Aufsicht vorhanden ist, die gemäß den Vorgaben des Standbetreibers dich dabei beaufsichtigt.


    Bei einem Schießstand regelt nur die Zulassung war theoretisch möglich ist und der Standbetreiber, was er wem dann davon zubilligt. Punkt.

    Anders ist das nur in Zeiten von Ebola...sorry....war ja nur der Husten.....Karina..äh Corona. In dieser Zeiten haben Schießstände auch einen Charakter, wie uns der Gesetzgeber erklärt hat. Hat der Schießstand einen Sportlichen Charakter, dann darfst du ggf. nicht hin, hat er einen jagdlichen Charakter, dann schon, wenn du einen Jagdschein hast. Die Antwort auf deiner Waffenfrage bleibt dabei aber unverändert.


    ...aber das wusstest du vorher ja auch schon.... ;)


    Gruß

    Frank

    Heißt das dann im Umkerschluß, daß, wenn ich als Gastschütze in einem anderen Verein schieße- der einem anderen Verband angehört - meine gesetzliche Zuverlässigkeit verliere ?? :/


    Nein, hat auch nie einer behauptet. Der Unterschied ist, dass du als Gastschütze halt irgendwo, irgendwas sportlich schießst. Das ist von deinem Bedürfnis umfasst. Anders ist es aber - und darum ging es hier ja ursprünglich - bei dem ERWERB einer Waffe und NICHT um die spätere Benutzung einer Waffe.


    Es ist theoretisch möglich, sich eine Waffe vom Verband befürworten zu lassen, sich damit einen Voreintrag zu holen und dann eine Waffe zu erwerben, die zwar zum Voreintrag passt, aber eben nicht zu der beantragten Befürwortung. DAS WAR DOCH DER PUNKT HIER!

    Das ist deshalb möglich, das der Voreintrag eben nur den Waffentyp und das Kaliber umfasst und in die WBK eben nicht all die Randbedingungen noch aufgeführt sind, die der Sportverband bei der Ausstellung seiner Befürwortung eben prüft, bzw. berücksichtigt. Daher fällt das eben nciht zwangsläufig direkt auf, kann aber später auffallen und dann zum Problem führen. Das hatte Captain Cat schon im Post #2 dargelegt und ich nochmal im Post #10. HansDampf hat ind er Folge dann auch noch einmal detailliert darauf hingewiesen, warum am Ende der Schütze das Problem hat, was in der Folge auch dazu führen kann, dass an seiner Zuverlässigkeit doer ich würde auch sagen, an seiner Sachkund Zweifel aufkommen.


    Es ist doch so, dass du als Schütze bei jedem Forumlar (an den SB oder den LV) unterschreibst, dass die Angaben richtig sind. Alleine damit schaufelst du dir schon ein Grab, wenn du dann eine Waffe kaufst, die für die beantragte Disziplin nicht geeignet ist.


    Eine Sache wundert mich aber noch: Wenn es darum geht, weitere Waffen befürwortet zu bekommen, dann kennen alle diese Regeln in Perfektion" Kaufe dir erst eine Waffe mit verstellbarer Visierung, denn dann hast du danach noch die Argumentation eine mit fester Visierung zu beantragen. Denn deine vorhandene Waffe ist ja für die Disziplin "feste Visierung" nicht zugelassen."

    Alles richtig und korrekt. Geht es aber einmal anders herum, dann tun wir so, als könnten wir die Klaviatur nicht bedienen. Das ist aber nur eine persönliche Bemerkung!


    Gruß

    Frank

    Treffender kann man es nicht formulieren:


    In der Praxis wird es wohl erst einmal nicht auffallen, wenn du dir eine Waffe kaufst, die nicht zu der eigentlich befürworteten Disziplin passt. Denn du hast z.B. HA in .223 befürwortet bekommen und dafür den Voreintrag. Dann kaufst du eine Waffe und wenn der SB die gekaufte Waffe nicht genau kennt und das noch einmal gegen die SPO und Disziplin der Befürwortung gegenprüft, was er kaum tut, wird die Waffe bei dir eingetragen.

    Nun kommst du aber wieder zu deinem Verband und willst die nächste Waffe. Da muss man in der Regel schon angeben, was man bisher gekauft hat und für welche Disziplin. Der Verband muss nämlich die Eignung der Bestandswaffen prüfen um Doppelbewürwortungen zu vermeiden. und glaube mir, wenn nicht schon dein SLG-Leiter, dann aber allerspätestens der Befürwortende beim LV wird dann fragen, warum du auf eine seiner Befrüwortungen eine Waffe gekauft hast, die ja so gar nicht zu dem passt, was DU IHM BEIM LETZTEN ANTRAG ERKLÄRT HAST.


    Ich denke, da kommt dann die Rückfrage, eine Argumentation ist dann schon schwierig und der Ausgang der Sache ungewiss...wenn der angepixxt ist, informiert der deine Waffenbehörde und dann wirds lustig...oder eher unschön.


    Anders sieht die Sache aus, wenn du dir eine Waffe kaufst, die für die beantragte Disziplin vielleicht nicht optimal, aber doch theretisch geeignet ist. Dann ist das erst einmal korrekt gelaufen. Dass du mit der Waffe auch andere Disziplinen, ggf. auch anderer Verbände schießst steht dir ja frei,


    Gruß

    Frank


    PS: Wenn man sich dann doch einmal geirrt hat, lässt mal die Befürwortung durch den Verband ändern. Das ist doch meistens kein Problem.

    (etwas OT - kennt jemand Mitgliederzahlen von den anderen Organisationen?)


    ProLegal ist wohl die kleinste Organisation mit rund 6000 MItgliedern. Für das FWR wurden meine ich immer so Zahlen um die 15000 genannt, wobei das dort ja aufgrund der Förderstruktur (z.B. Vereinsmitgliedschaft) nicht so ganz einfach zu sagen ist, bzw. zu vergleichen ist.


    Gruß

    Frank

    bopper


    damit magst du Recht haben, aber erstens glaube ich immer noch daran, dass Menschen lernen können und zweitens verliert auch der DSB nehr und mehr an Mitgliedern, warum haben die wohl sonst viele der verhassten Waffen in die Disziplinliste B aufgenommen?


    Wie dem auch sei, wissen tun wir beide es nicht, mal sehen wohin die wilde Fahrt geht.


    Gruß

    Frank

    Mein Reden...alle zusammen oder es wird nichts.....haben aber selbst die "alle" leider noch nicht begriffen......


    Darum hatte ich das oben ja auch so ausschweifend dargelegt. Solange jeder auf kleinem Feuer sein eigenes Süppchen kocht ( Zitat: bopper ) - ich vermute mal zur Erhaltung der eigenen Daseinsberechtungung - werden wir keinen Erfolg haben. Daher auch mein Appell an die Sportschützenverbände, hier mit gutem Beispiel voranzugehen und wenigstens in diesem Kreise endlich einmal mit einer Stimme zu sprechen.



    Gruß
    Frank


    Und genau das wird nicht passieren. Jeder hält seinen eigenen Bauchnabel für das Zentrum der Galaxie. Z


    ...das ist ja auch meine Befürchtung....aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.



    Aus diesem Grund richtet sich vdb-member ja auch an alle vom Waffengesetz betroffenen Interessengruppen gleichermaßen und sucht die Schnittmengen, anstatt Klientelpolitik zu betreiben.


    Im Grunde eine richtige Idee, aber das Argument würde für PL, GRA oder FWR beispielsweise auch gelten..... oder?!


    Gruß

    Frank

    Ihr habt alle Recht, mit allem was ihr sagt. Dennoch glaube ich persönlich, dass wir uns auf diesem Wege niemals Gehör verschaffen werden, ganz gleich ob das Kind PL, FWR, GRA oder wie auch immer heißt.


    WENN man tatsächlich etwas für die Legalwaffenbesitz und die Freiheit in Deutschland machen wollen würde, dann müssten sich erst einmal die Sportverbände (DSB, BDMP, BDS und DSU) zu Ihren Mitgliedern und dem Legalwaffenbesitz bekennen. Sie müssten ferner aufhören, sich selbst zu bekämpfen und zu glauben, dass jedes Mitglied welches der andere verliert, ein eigenen Gewinn darstellt. Sie müssten sich vielmehr gemeinsam und ganz allgemein für das Ziel "Schießsport in Deutschland" einsetzen. Der BDS nicht gegen den BDMP kämpfen und der DSB alles unterschreiben, was die Politik wünscht, wenn es nur nicht gegen LG und Lichtpunkt, sowie die eine oder andere olympische Disziplin geht. Wäre das der Fall, dann könnten die zusammen schon ganz anders auftreten, als jeder für sich als kleines, belächeltes Licht.


    Wenn man dann einen Schritt weitergeht, die nächsten Verbände wie die Jägerschaften oder den VDB ebenfalls auf das Ziel mit zu vereinen, dann hätten wir eine Lobby und dann wäre es der Politik auch nicht mehr leicht, Regeln gegen einzelne, schwache zu erlassen um selbst populistischen Vorteil daraus zu ziehen. Mit der NRA kann sich die Politik das nicht erlauben.....aber das scheinen die Verbände nicht zu begreifen. Und damit meine ich ausdrücklich ALLE der o.g. Organisationen.


    Gruß

    Frank

    Die Fragen sind doch ersteinmal:


    Was willst du damit schießen (Diziplin(en)/Verband) und wie groß ist dein Budget (was kannst und willst du dir leisten)?


    Die von dir genannten Waffen gehen preislich ja schon sehr weit auseinander. Wenn du über STP oder LesBear nachdenkst, dann wäre Kimber schon mal raus. Kannst/willst du dir nur Kimber leisten, hast du deine obige Liste auch schon mal halbiert.


    Und ganz klar gilt auch hier: You get what you pay for!


    Gruß
    Frank

    Diese Meldung an die Waffenbehörde ist für Schiessstände von Schützenvereinen welche einem anerkannten Schiesssportverband angehören sowie von Jagdständen NICHT notwendig!


    Du musst mich nicht wiederholen und schon gar nicht korrigieren, ich habe nicht anderes geschrieben!!!

    Ggf. meinen Post, den du ja auch zitiert hast, noch einmal lesen.


    Gruß
    Frank