Beiträge von Frank1000

    Hallo,

    1.) remington 870 express
    2.) mossberg 590
    3.) winchester sxp defender
    4.) fabarm sdass pro forces

    1.) Gute Waffe für gutes Preis/Leistungsverhältnis. Zuverlässig und bei sehr vielen meiner Bekannten, wie auch bei mir ohne Probleme.
    2.) Preiswerter als 1.), in der Verarbeitung "etwas klappriger" für praktische Flintendisziplinen sicher auch okay.
    3.) Wenn zu bekommen sicher sehr gut mit 1.) vergleichbar.
    4.) Kenne ich persönlich nur von Bildern......


    Zu der Frage "auch mal Skeet":


    Ich denke hier wirst du mit keiner RF glücklich werden. Abgesehen davon, dass du damit von den Jägern in der Regel ausgelacht wirst, sind Doubletten zum Beispiel mit einer RF nicht wirklich drin. Verschiedene Chokes zwischen dem ersten und zweiten Schuss (Trap) geht logischerweise auch nicht. UND du müsstest dann ggf. beim Kauf deiner RF noch darauf achten, einen Lauf (oder später einen Wechsellauf) mit Wechselchokes zu bekommen, was die ganze Sache der RF schon wieder ne Ecke teurer macht.
    Unterm Strich: Schiesse mit der RF praktische Flinte, dann guckste bei EGON rein und kaufst die für gaaanz kleines Geld eine gebrauchte Flinte im Kaliber 12/70 zum Skeet schießen auf WBK, gelb! Wenn du dann Spaß dran hast, für noch mal gaaanz kleines Geld eine für Trap dazu. So kannst du nämlich auch (günstige) Angebote von Waffen annehmen, die keine Wechselchokes haben und heutzutage oftmals mit einer schlechten Nachfrage zu kämpfen haben.



    Gruß
    Frank

    Hallo zusammen,



    kann mir einer von Euch sagen, welche Halteplatte ich zu dem RCBS Hülsentrimmer kaufen muss, wenn ich Hülsen im Kaliber .303 British bearbeiten möchte?
    Bei den Führungsdornen steht ja oft eine Zuordnung dabei, bei den Halteplatten habe ich das nicht finden können. Vielleicht hat jemand von Euch sogar eine Crossreferenztabelle.


    Gruß
    Frank

    Hi Leute,



    also ich habe mir die Flinte - Büchse auf Gelb ohne Probleme eintragen lassen! :)

    Hallo Novi,


    das das bei eingen Behörden geht ist ja nicht einmal die wesentliche Frage. Denn die lautet: Welchen SINN macht es eine RF auf WBK, gelb einzutragen?


    Du darfst kein glatten Wechsellauf erwerben und kannst auch kein Schrot damit verschießen. Gespart hast du im Gegenzug einmal das Porto für den Landesverband (Bedürfnisbescheinigung), sowie die Euronen für den Voreintrag wenn du WBK,grün gewählt hättest. Ob sich das langfristig lohnt...... :blink:


    Gruß
    Frank

    Is des ned der Schaft wo man die Schrauben ins Plastik reindreht?


    ...naja...wenn man sich ein ZF für 99,- Euro kauft, dann passt so ein Schaft schon gut dazu.... :Game:


    Für's anständige Schießen sind aber wohl eher andere Lösungen gefragt.


    Gruß
    Frank

    Da gibts doch keine Diskussionen:


    1.) Waffe in eine Tasche, Koffer, Rucksack mit Schloss vor (verschlossenes Behältnis) und dann ab auf den Rücken
    2.) Munition davon getrennt ein eine andere Tasche, oder Jackentasche oder im Motorrad unterbringen.


    Ende!


    Und die, die sich Gedanken machen, wie es mit einer LW auf dem Rücken aussieht, oder wie unbequem das ggf. sein könnte, fahren besser (wie ich auch) zum LW schießen mit dem Auto. :bud:


    Gruß
    Frank

    Hallo,


    also für einen K98k kenne ich persönlich zwei Varianten. Ich selbst habe eine Seitenmontage. Von dieser ist das Unterteil mit drei Schrauben links an die Systemhülse geschraubt, das Oberteil mit den Ringen und dem ZF kann aufgeschoben und verriegelt werden und sitzt dann perfekt positioniert auf der Waffe. So eine Montage schlägt allerdings mit etwa 350 Euro zu buche, zzgl. Montagearbeiten durch den Büma.
    Alternativ habe ich bei einigen Bekannten schon oft Montagen gesehen, die die Befestigungspunkte der Kimme nutzen. Diese haben einfach den Vorteil, dass keine Bearbeitung an der Waffe erforderlich ist, jedoch das ZF "mal eben schnell" abnehmen oder gar gleich mit Kimme weiterschießen ist da dann aber nicht möglich. Solche Schienen habe ich des öfteren auch schon für rund 150 Euro gesehen.


    Meine ursprüngliche Abneigung gegen diese Art der Montage (nicht sicher oder wiederholgenau) hat sich eigentlich nicht bestätigt. Ich habe von meinen Bekannten, die diese Montage schießen nichts negatives vernommen...eher gute Schiessergebnisse... :)


    Gruß
    Frank

    so hab mich gerade ein bisschen eingelesen zum Thema Bushings und hab mich gleich gefragt brauch ich das?
    Gleiches gilt fürs Halsabdrehen, ist das Notwendig oder sind das nur die letzten hart umkämpften mm einer perfekten Schussgruppe


    Hallo,


    ob DU das brauchst musst du selbst entscheiden. Ich habe ja oben schon geschrieben, dass du dir einfach einen Standard-Matrizensatz von einem guten Hersteller kaufen und dann damit erst einmal anfangen solltest. Präzisionsmatrizen sind natürlich dazu da, um um die letzten Ringe zu kämpfen, aber dazu ist auch erst einmal ein wenig Erfahrung im Wiederladen erforderlich, eine entsprechende (meist Custom oder Semi-Custom) Waffe, dazu auch ein Kaliber mit entsprechendem Präzisionspotential (z.B. 6mmPPC, wo dann auch das Halsabdrehen auf jeden Fall ins Spiel kommt), usw. usw....


    Kaufe dir die Ausrüstung, die Deinem Wissensstand, deinen aktuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen entspricht und wachse mit dieser.


    Gruß
    Frank

    Hallo,


    Mitr hat mit seiner Aussage, wenns um Präzision geht im Grunde schon Recht. In diesem Bereich sind Ausrüstungen von Lee eher weniger geeignet.

    Bei 6mmBr.com kann man lesen das es die LEE Collet Die schafft, dass sich nicht so viel Messing im Halsbereich sammelt.
    Oder hab ich das falsch verstanden?

    Also da kann ich nur sagen: Geschrieben wird immer viel. Haben die auch einen Beweis bzw. detaillierte technische Erklärung für die Aussage geliefert?
    Ich kanns mir kaum vorstellen! Wie soll der Materialfluss durch das Kalibrieren mit einer einstellbaren Spannzange den verhindert werden, den nichts anderes ist der Unterschied zwischen einem Collet Die, und anderen Matrizen, die über einen festen, bzw. auswechselbaren Bushing kalibrieren?! Und der Materialfluss ist ja auch nur einer der Gründe für das längerwerden von Flaschenhalshülsen. Aber ich bin dafür eine fachliche Belehrung immer offen.


    Der zweite und meiner Meinung nach auch viel wichtigere Punkt ist die Wiederholgenauigkeit, mit der ein (auch noch einstellbares) Collet Die über einen langen Zeitraum KONSTANTE Munition produzieren kann. Warum treibt man denn sonst den Aufwand zwischen einem Standardsatz mit einem festen Bushing im Standardmaß und einem BR Satz mit auswechselbaren (also ganau auf die Waffe abstimmbaren) aber wertkonstanten und hoch präzise gefertigten Bushings?
    Gernerell ist die schlechtere Fertigungqualität, sowie Maßhaltigkeit der Lee Matrizen ja auch der Grund, warum gerade Matrizen der Firma Lee im Präzisionsbereich nicht zu finden sind. Präzisionsfertigung und geringeste Fertigungs- und Materialkosten stehen nun einmal im Wiederspruch zueinander und die LEE Komponenten sind ja nun einmal zweifelfrei immer am preisgünstigsten.


    Ich bin neugierig....... :sla:


    Gruß Frank

    Hallo,

    Frank1000
    Ich hab keine Ahnung, wo wir jetzt noch verschiedener Ansicht wären.
    Dass der Gesetzgeber sich nicht ausdrücken kann, ist klar.
    Falls sich jemand eine "Repetierlangwaffe im Kaliber 12 mit gezogenem Lauf" auf WBK gelb kauft, ist das für mich immer noch Grauzone selbst wenn der SB das abnickt.


    Das Problem an den Sabot-Slugs habe ich aber nicht verstanden. Die sind für Flinten und somit in Flintenkalibern.
    Somit nicht für Büchsen im eigentlichen Sinne. Oder meinst du es könnte Ärger geben, wenn die jemand aus einem gezogenen Flintenlauf verschießt?

    Genau, der Erwerb einer RF auf WBK, gelb ist eine Grauzone, deren "Nutzung" meiner Meinung nach für einer Sportschützen absolut keinen Sinn macht.


    Das "Problem" mit den Sabot Slugs hat einfach den Hintergrund, dass es Menschen gibt, die das Gesetz an dieser Stelle so auslegen, dass eine RF mit gezogenem Lauf ja eigentlich keine Flinte sondern aufgrund des Laufes eine Büchse sei, um bei einigen Behörden diese "Grauzone" nutzen zu können. Genau für diese Menschen ist dann das Verschießen von Sabots ein Problem, weil sie dann ja ein Triebspiegelgeschoss aus einer Büchse verschießen würden, was ja bekanntlich in D verboten ist. Somit haben die (und ich habe schon von einigen gelesen, die einen derartigen Eintrag auf WBK, gelb haben) zwar mit dieser Argumentation eine RF auf WBK,gelb bekommen (oder sollte ich sagen Repetierbüchse?), dürfen aber dann konsequenterweise die sportlich wichtige Munition daraus nicht verschießen, weil verboten wenns eine Büchse ist. Also: Selbst ins Knie geschossen, oder?!


    Lange Rede, kurzer Sinn: RF gehört auf gelb grün, für Sportschützen auch kein Problem. Egal wie oft die Frage noch in diversen Foren diskutiert wird.


    Gruß
    Frank

    Aaaaaber auf einer Seite las ich das die Lee Collet Die die besten Matrizen zum Halskalibrieren seien, stimmt das?

    Auf diese Frage gitb esvon unterschiedlichen Leuten auch unterschiedliche Antworten. Die "Pro-Lee" Fraktion hält das sicherlich für eine tolle Lösung, die "Contra-Lee" Fraktion bemängelt (wie üblich) die mangelhafte Qualität der Lee Gerätschaften. In diversen Foren kann man hierüber auch die verschiedensten Erfahrungen und/oder Meinungen nachlesen.
    Meiner Meinung nach sind Matrizen keine Komponenten, die ich persönlich von LEE kaufen würde (ja, okay...ich besitze auch eine ganze Factory Crimp Matrize...aber das ist eine andere Geschichte). Wenn es dir um eine Kalibrierung in BR Qualität geht, dann solltest du dir auch eine BR Matrize kaufen (und keine Lee Collet). Die BR Matrizen sind neben den auswechselbaren Bushings auch mit höchster Präzision, sowie aus langlebigen und verschleißarmen Materialien gefertigt, was alle wesentlichen Bestandteile der Matrize betrifft und natürlich auch seinen Preis hat.


    Meine Empfehlung: Kaufe dir einen Standard-Matrizensatz und fange einfach mit dem Wiederladen erst einmal an. Du wirst dir dann sowieso nach und nach noch das eine oder andere Kaufen, oder einmal ein verschlissenes Teil ersetzen. Und eine wirklich präzise und langlebige Matrize ist mit Sicherheit NICHT von Lee sondern hier steht RCBS, Forster, Redding oder bei Handmatrizen Wilson darauf.


    Gruß
    Frank

    Hallo,

    prinzipiell schon, aber die breech lock presse ist einsame spitze und braucht sich nicht vor anderen zu verstecken. vor allem die geschickte vorrichtung zum zündhütchen-auffangen ist einfach perfekt.
    dagegen ist RCBS mit der dämlichen auffangschale chancenlos.

    naja, ob man unbedingt breech lock braucht und sich für alle Matrizen dann immer die passenden Adapter kaufen muss, wage ich mal zu bezweifeln...aber auch das ist meine persönliche Meinung.
    Was die Auffangschale von RCBS betrifft, da hast du natürlich Recht. Das Ding ist nicht gerade eine technisch anspruchsvolle Lösung....um es mal vorsichtig auszudrücken.


    Gruß
    Frank

    Hallo,


    also Handsetzgerät ist kein MUSS jedoch ein SOLLTE UNBEDINGT! Klar geht das Setzen der ZH auch mit einer Presse, jedoch ist das nicht so schnell und ich persönlich finde die Handhabung dabei recht umständlich.


    Bei der Nutzung von RCBS Handsetzgerät und Presse Funktionierts auch mit den selben Hülsenhaltern.


    Gruß
    Frank

    Hallo,


    ohne jetzt einmal genau zu wissen, was in deinem LEE Kit alles vorhanden ist, hört sich das schon ganz gut an. Die Frage, ob man LEE Produkte kaufen sollte oder lieber was "anständiges" (RCBS oder Hornady oder Redding) ist eine Glaubensfrage, an der sich in allen Foren die Geister scheiden. Ich habe ein RCBS Kit gekauft und bin damit sehr zufrieden. Grundsätzlich kann man auch mit LEE Komponenten Munition produzieren und der Preis ist hierbei auch unstrittigerweise geringer.


    Auf was du in jedem Fall achten solltest, ist eine anständige (keine digitale) Waage und gute Matrizen. Da hast du ja mit Hornady aber schon eine gute Wahl getroffen. Wenn du präzise Munition für 300m laden willst solltest du allerdings noch einen Pulvertrickler anschaffen, weils ohne nichts werden wird.


    Zu den Komponenten:


    N140 und Sierra 168grs HBPT sind für .308 die Klassiker und auf jeden Fall eine gute Wahl. Bei den Zübdern würde ich dir eher Remington BR oder Federal GM als Herz legen, zumindest wenn du ambitioniert 300m schießen willst.


    Dann brauchst du natürlich noch viiiieeeel mehr, Tumbler, weitere Ladebretter, Digitale Waage zum Hülsen verwiegen, usw. usw. usw....aber kannst du dir alles nach und nach kaufen.....


    Gruß
    Frank

    Hallo,


    ja, die Frage "welches PSG" ist eine Frage über die man FACHbücher aber auch GLAUBENSbücher schreiben könnte.


    Grundsätzlich sollte auch meiner Meinung nach mit der Kaliberwahl begonnen werden. Wenn du kein Wiederlader bist, kommen da eigentlich nur die üblichen verdächtigen in Betracht und zwar .223 Rem und .308 Win. Beide Kaliber sind in vielen Einsteiger PSGs zu bekommen und für beide gibt es genügen Fabrikmunition in allen Preisklassen. Bis 300m ist auch eine .223 eine sehr gute Wahl. Der Rückstoß ist geringer, was beim sportichen Präzisionsschießen nicht zu vernachläsigen ist und die Kosten für die Munition sind auch geringer. Aber auch die .308 hat ihre Vorteile..... Hier solltest du einfach viel lesen, erfahrene Schützen befragen und am Besten auch selbst beide Kaliber einmal 20, besser 30 oder 40 Schuss schießen.


    Anschließend kommt die Frage der Waffe. Hier stellt sich erst einmal die Frage des Budgets. In Einsteigersegment gibt es auch hier einige Verdächtige: Remington, Howa, Tikka, ...Du solltest so viele von denen selbst schießen und Schützen über ihre Erfahrungen, Vor- und Nachteile befragen, die die Waffen selbst schießen. Die Remington 700 Police ist meiner Meinung nach eine gute Einsteiger Waffe, mit ausreichend Präzisionspotential, sehr umfangreichem Zubehör und Tuningangebot und bis auf den extrem harten (aber sonst guten) Abzug out-of-the-Box als PSG zu verwenden. Das beispielsweise unterscheidet sie von der Howa, in die vor einem Einsatz als PSG erst einmal investiert werden muss. Dafür ist sie jedoch in der Anschaffung zunächst günstiger . Aber hier kann man noch sehr viel schreiben..............................


    Anschließend das ZF. Die Budgetfrage tritt hier am allermeißten in den Vordergrund. Hier MUSST du dir einfach mal auf einem Schießstand die Unterschiede selbst ansehen!!!!!!!!!!!!!!!! Ich habe früher auch gedacht, dass 500 Euro ja ausreichend teuer für ein ZF wären. Heute weiß ich, dass die 500 Euro am Tage des Kaufs schon zum Fenster herausgeworfen sind. Ich habe unter anderem ein Bushnell für etwa 400-500 Euro NP (war ein einer gebrachten Waffe mit dran), sowie ein Zeiss für 1700 Euro NP. Schieße ich erst das Bushnell freue ich mich, schieße ich anschließend das Zeiss, dann frage ich mich, warum ich die Gardine nicht vorher vor dem ZF weggezogen habe ?(
    Ich denke für unter 1000 Euro gibt es nur mangelhafte Ware, die man über kurz oder lang wieder austauscht.Ein gutes ZF fängt bei Markenherstellern etwa bei 1300-1500 an, sehr gute Gläser liegen je nach Ausstattung so ab 1600-1700 Euro, begleiten dich dafüraber ein Leben lang. Wenn das Budget kanpp ist, suche nach einem unverschämt günstigen Komplettpaket und tausche das Glas einfach später einmal aus. Alternativ gibt es auch öfter mal gebrauchte ZFs günstig zu erwerben. Auch ein ehemals jagdlich genutztes ZF kann man gut auf ein PSG schrauben, wenn das Absehen ausreichend fein ist! Schau dich einfach um, nimm dir Zeit und stecke dein Geld nicht in falsche Komponenten.


    Gruß
    Frank

    Hallo,

    Sabot Slugs werden also sportlich benutzt, soweit klar. Diese unterliegen demnach nicht dem zitierten Umgangsverbot, oder?
    Weil sie für Flinten gedacht sind, so wie ich das verstehe.
    Wenn ich jetzt angenommen eine "Flinte mit gezogenem Lauf" besitzen würde, würde nur für mich ein Umgangsverbot für diese Munition gelten, wenn ich eine "normale" Flinte hätte, nicht?
    Entweder ist diese Munition erlaubt, weil für glattläufige Flinten gedacht, oder verboten weil für Schusswaffen mit gezogenen Läufen.
    Dass hier Treibspiegelmunition für Büchsen gemeint ist, verstehe ich.

    Genau, du hast das schon soweit verstanden, wie ich das auch gemeint habe. :drink:


    Das Verbot, bzw. die Zuordnung der Munition erfolgt NICHT über den Einsatz in einer speziellen Waffe, dann hättest du nämlich Recht, wenn du sagst, dass Sabot Slugs aus eine Doppellfinte verschossen erlaubt, jedoch aus einer Repetierflinte (die man ja auch als Büchse bezeichnen könnte) plötzlich verboten wären. SONDERN die Einstufung erfolgt über das Kaliber! Die Kaliber 12 oder 16 beispielsweise sind Flintenkaliber (hier gibt es Kalibertabellen, die das definieren), somit wird die Munition auch als Flintenmunition definiert und unterliegt nicht dem Treibspiegelverbot für Büchsenmunition. Deshalb ist es auch problemlos, diese Munition aus allen Flinten (DF,RF oder SF) zu verschießen.


    Die Frage des Erwerbs ist damit aber auch noch nicht zweifelfrei geklärt. ICH bin der Auffassung, dass der Gesetzgeber mit seinem §14 Abs.4 zwischen glattläufigen (Flinten) und Waffen mit gezogenen Läufen (Büchsen) unterscheidet. Demnach gehören die RepetierFLINTEN, da mehrschüssig nicht zu der Gruppe der Waffen, die auf WBK, gelb erworben werden können. Diese Auffassung teilen, wie ich oben schon einmal geschrieben habe, auch alle mir persönlich bekannten Waffenbehörden, sowie auch einige Fachjuristen, deren Abhandlungen hierüber ich vor einiger Zeit gelesen habe. Dennoch kann man an den immer wieder aufkommenden Fragen in diversen Foren erkennen, dass die Gesetzeslage hier zum einen nicht zweifelfrei ist und es zum anderen auch Behörden gibt, die RF auf WBK, gelb eintragen.


    Meiner persönlichen Meinung nach, hat der Gesetzgeber an dieser Stelle einfach keine wirklich sinnvolle Lösung ins Gestzbuch geschrieben, aber was ist da sonst noch alles drin, was nicht gerade sinnvoll ist?! Wie dem auch sei, die vielen Diskussionen hierüber führen mit Sicherheit dazu, dass bei der nächsten Novelle dieser Punkt korrigiert wird. Ob die dann gültige Neuregelung in §14 zu unserem Vorteil ausfallen wird, kann sich ja jeder für sich selbst überlegen.


    Noch ein abschließender Satz sei gestattet: ICH verstehe diese ganze Diskussion überhaupt nicht! Wenn ich ein Sportschütze bin, dann habe ich auch ein Bedürfnis, bekomme problemlos einen Nachweis vom Verband und kaufe mir eine RF ohne jegliche Einschränkung (glatter und/oder gezogener Lauf) auf WBK, grün. Wo ist also die Sinnhaftigkeit, sich eine RF mit ausschließlich gezogenen Lauf auf WBK, gelb in den Schrank zu stellen????


    Gruß
    Frank

    Wenn ich mich recht an das entsinne, was ich mal in einer V0 oder im I-Net über die V0 gelesen habe, dann werden die Ausgaben der V0 nach Bedarf erstellt und verteilt. Sofern möglich "sollte" hierbei ein vierteljährlicher Rhythmus angestrebt werden.


    Gruß
    Frank



    PS: Bei den Kosten, die die V0 verursacht kann ich mir auch gut vorstellen, dass das heutige Präsidium gut überlegt, zu welchem Zeitpunkt eine V0 mit welchen Inhalten sinnvoll, bzw. notwendig ist.