Beiträge von Frank1000

    Du kannst da grundsätzlich jedes Ersatzteil einsetzen, dann ist die Funktion erst mal gegeben - das wäre erst einmal Priorität 1.


    Ob du das nachstempelst oder nicht ändert an dem Wertverlust nichts. Denn auch das Nachstempeln sieht man in der Regel, da die Schriftarten der anderen Stempelungen nicht dazu passen. Haben schon viele versucht auf diese Weise Waffen wieder nummerngleich zu machen und damit den Wert zu erhöhen. Es gibt ja auch Ersatzteile, die keine Stempelung haben. In so einer Situation würde ICH wohl versuchen eine solche Stange zu bekommen...macht es optisch dann weniger schlimm.


    Wie groß der Wertverlust am Ende ist, kann man glaube ich schwer sagen. Es kommt auch immer etwas auf den Käufer und das Angebot an. Du kannst ja mal schauen, wie sich vergleichbare Waffen im Preis so bewegen, was nicht nummerngleiche an Preisabschlag haben usw. Und eine Abzugsstange ohne Nummer heißt ja auch nicht gleich, dass die Waffe zusammengewürfelt und nichts mehr wert ist, vor allem wenn sie aus einem solchen Kontrakt stammt.


    Ärgerlich ist das allemal und ich denke der Büxer muss da schon einiges an Entschädigung bieten.


    Gruß

    Frank

    nico.koeder


    Also im Grunde ist das Wesentliche recht einfach erklärt:


    Die BL Modelle (Black Label) sind die Waffen in der "einfachen Ausführung (Fertigung)" und Ausstattung. Daher haben die einen etwas kleineren Preis (sind aber wirklich gute Waffen!)

    Die PR Modelle (Premium) entsprechen (fast) den "alt bekannten" OA Waffen, was die Fertigung usw. betrifft. Sie haben in der Regel auch hier und da eine höherwertige Serienausstattung (z.B. Abzug).

    Die SL Modelle, eigentlich PR-SL (Super Light Premium) sind PR Modelle, die in Bezug auf das Gewicht nochmals optimiert sind und die vornehmlich für den professionellen Einsatz gedacht sind, bei dem jedes Gramm herumgeschleppt werden muss.


    Was für wen?


    Hast du weniger Geld übrig, kaufst du ein BL, kannst du mehr inverstieren, dann ein PR, die im Grunde immer etwas präziser sind. Ob du das am Ende für deine Disziplin brauchst, kann man ohne Disziplinenangabe und Kenntnisse über deine Schießfertigkeiten natürlich nicht sagen.


    Schießt du mehr Fallplatte, IPSC oder soetwas, dann ist eine leichtere Waffe von Vorteil, ggf. auch ein SL Modell, willst du Präzision schießen, dann kann das Gewicht gar nicht hoch genug sein. Unter dem Blickwinkel ist auch die Lauflänge zu sehen.


    Mein erster Rat: Suche dir ERST eine Disziplin aus und kaufe dafür die optimale Waffe. Willst du später eine andere Disziplin schießen, kaufen dir ggf. eine zweite Waffe hinzu. Ein Kompromiss bleibt immer ein Kompromiss, was sich am Ende auch immer auf der Ergebnislisste der Meisterschaften zeigt.

    Mein zweiter Rat: Kaufe dir die Waffe so, wie du sie willst (sofern der Hersteller das anbietet). Alles Herumgebastel später ist zwar total cool, aber in meinen Augen nur unnütz teuer. Das Zeugs was du ausbaust, gab es schließlich nicht kostenlos. Also lieber gleich richtiger und überlegter kaufen.


    Gruß

    Frank

    Ob sie das aushält oder nicht ist für mich hier erst einmal zweitrangig - da würde ich blind mal "Ja" unterstellen. Ich würde persönlich davon Abstand nehmen, weil das Laden eben, wie ich oben schon schrieb, eine Gratwanderung ist. Um die benötigte Leistung aus der Patrone herauszubekommen, muss man einen perfekten Kompromiss aus zig Randbedingungen finden.


    Nur mal so ein paar Beispiele: Die Patrone ist vom Pulverraum her klein, langsames Pulver ist da schlecht, da es die Energie so nicht bringt. Es darf aber nicht zu schnell sein, damit der Gasdruck passt....der steigt aber schnell, da das Volumen klein ist. Gasdruck muss aber auch maximal sein, sonst klappt das wieder mit der Energie für Major nicht. Präzise soll das auch noch sein...also viel Pulver verbrennen...vor Laufende.....nicht erst am Komp.Ende!!! das klappt aber nur bei offensiven Pulvern gut, da wieder zu hoher Druck, als langsamer werden, dann aber immer weniger umgesetzter Ladungsanteil und somit dann am Ende schlechte Präzision. Mit der Wirksamkeit deines Komp's hast du dann natürlich noch eine Baustelle ähnlicher Problematik.


    Das ist eben ein Ritt auf der Rasierklinge. Den würde ICH halt vermeiden, wenn ich die Wahl hätte.


    Ich glaube du musst am Ende wohl mit Ladeleitern beginnen und schauen, mit welchen Kombinationen du tatsächlich gemessen (!) den Major Faktor schaffst. Dann von denen die mit dem geringsten Präzisionsverlust auswählen und dann hoffen, dass der Komp ausreichend gut funktioniert und wenn nicht, den Mangel halt akzeptieren. Dafür hast du eben dein Wunschkaliber.


    Gruß
    Frank

    schon mal bei den Herstellern der Pulver geschaut? Das wäre für mich so der Einstieg in das ganz Thema.


    .....und Gasdruck an der Mündung ist wohl nicht das Entscheidenste. Viel wichtiger ist, dass du einen hohen umgesetzten Ladungsanteil schaffst, sonst streut das Ding später wie eine Gießkanne.

    Grundsätzlich wird das aber eh eine Gratwanderung, denn das was du erreichen willst, ist so einfach eben kaum gemacht. Aber die Diskussion wolltest du ja nicht.


    Gruß

    Frank

    Peppone


    Naja, es geht ja hier nicht darum, ob die eine Charge etwas besser läuft als die andere, sondern darum, dass von 100 Geschossen 50 ein vergleichbares Gewicht haben, der Rest zum Teil deutlich drüber oder drunter liegt und dasselbe auch in Bezug auf das Kalibermaß festzustellen ist. Ebenso, dass das bei dem Hersteller manchmal so ist, dass alle 100 Geschosse gut sind und manchmal, dass die Hälfte halt in den Müll gehört.


    Es ist also nicht möglich, eine größere Menge an Geschossen zu kaufen und von einer Packung auf die Qualität der nächsten zu schließen. DAS ist schon ein Unterschied zum Thema Chargenfühligkeit von Waffen - die es selbstredend gibt!


    Man kann sagen, dass man überrascht ist, dass die Toleranzen auch in kleinen Losen bei PrviPartizan teilweise so klein und dann soooo groß sind. Alternativ kann der Schlaumeier auch sagen: Hätte ich dir bei dem Preis gleich sagen können....

    Früher war ich überrascht, heute bin in zumindest diesbezüglich Schlaumeier... ::besoffen::


    Gruß
    Frank

    Sehe ich auch so. Hans Peter Schäfer in Bonn wäre da auch noch eine Option:


    HPS Guns


    Und wenn es weiter weg sein darf oder muss natürlich auch Prommersberger:


    STP® · SPORT TARGET PISTOL by Prommersberger · Premium-Waffen „Made in Germany“ · Sportpistolen aus Deutschland · Kurzwaffen für Sportschützen · Pistolen


    Alternativ kannst du auch mal hier gucken......einer unserer Sponsoren im Forum:


    Zindel Präzisionswaffen – Ihr Erfolg ist meine Leidenschaft



    Gruß

    Frank

    P14-45


    Also meine Erfahrung mit diesem Hersteller (an den ich im Übrigen auch nach ein paar Sätzen direkt gedacht hatte Mühlenbracher) sind zu 100% identisch mit den von dir hier beschriebenen. Und das Problem liegt nicht in erster Linie im Unterschied des Geschossgewichts, sondern viel mehr in den übrigen Abweichungen, wie volker1 das oben im Post #2 schon beschrieben hat.


    Das schlimme an der Sache war seinerzeit, dass ich über einen längeren Zeitraum diese Geschosse im Training benutzt hatte und damit wirklich perfekte Ergebnisse erzielen konnte (z.B. 100m/300m mit dem Enfield und offener Visierung - kaum schlechter als mit teuren Geschossen). Dann auf einmal was das aber wie abgeschnitten. Das Verwiegen und Vermessen der Geschosse führte dann zu dem Ergebnis gem. #2 und zwar unkontrollierbar chargenabhängig. D.h. es gab/gibt wirklich sehr gute Chargen für sehr kleines Geld, dummerweise aber auch sehr schlecher Chargen, die nicht mal das kleine Geld wert sind.


    Am Ende ist es für mich eine Abwägung zwischen geforderter Präzision, Zeit und Geld. Wenn du kein Problem damit hast, die Zeit aufzuwenden um die Geschosse zu selektieren und am Ende 10% direkt zu verschrotten, oder wenn das das Geld für die teuren Geschosse einfach nicht inverstieren kannst, dann sind die von PrviPartizan eine Option. In den anderen Fällen meiner Meinung nach nicht mehr.


    Gruß

    Frank


    Gut, so schlecht hat Angie die Sache ja nun auch nicht gemacht. Ich möchte mir unser Land nicht vorstellen, wenn wir in den letzten Jahren eine Rot/Grüne oder Rot/Rote Regierung gehabt hätten.

    Aber, ich stimme dir in dem Punkt des "Cäsarenwahnes" schon zu. Denn das muss man Angie lassen, oder anlasten, jeden Anflug von Konkurrenz in den eigenen Reihen hat sie vermocht zeitig zu entsorgen. Wie Kohl den Geißler, so Merkel den Merz um nur mal ein Beispiel zu nenen, wo die von Ihrem Ziehvater gelernt hat. Am Ende führt das natürlich auch dazu, dass es in der Partei auch keine Charaktere mehr gibt, sondern großenteils Mitläufer ohne eigenes Profil.


    Gruß

    Frank

    Dreiberg


    Um mal so auf die Schnelle ein paar (sicher nicht preisoptimale) Beispiele zu bringen:


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    www.frankonia.de


    Magtech .38 Special Blei Semi Wadcutter 102g/158grs.
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    WC oder Semi-WC wären da etwas, was man testen könnte. Gibt es sicher auch von Geco, die oftmals zu guten Preisen angeboten werden.

    Bei 100 Schuss pro Woche bist du dann aber auch über das Jahr gesehen bei rund 2000 Euro. Da solltest du dir deine obige Aussage zum Wiederladen noch einmal überlegen. Denn für 1000 bis 1500 Euro Ersparnis pro Jahr.......


    Gruß

    Frank

    Dreiberg


    Warum .357mag, wenn es sportlich sein soll (und das in der Disziplin nicht explizit gefordert)?


    Präzision schießt man mit schwachen .38ern und Fallplatte sowieso, da die Waffe so schneller wieder im Ziel ist.


    Gruß

    Frank

    So sieht das aus!


    Vor allem das Gewicht ist der Unterscheidungspunkt, da es die Balance der Waffe verändert. Sportschützen bevorzugen das teilweise, im Bereich der Gebrauchswaffen ist sowas natürlich ein No-go, da man am Ende des Tages über jedes Gramm, welches man nicht herumschleppen muss, dankbar ist.


    Gruß
    Frank

    Naja, eines der großen Probleme der CDU ist meiner Meinung nach, dass viele das Gefühl haben, es wurde der zum Kanzlerkandidaten gewählt, den sich ein Grüppchen in der Führungsriege gewünscht hat und nicht der, der die besten Chancen, den besten Rückhalt in der Partei oder bei den Wählern hat. Geht man davon aus, dass die CDU eh gewinnt, hätte das ja auch geklappt - hat sie aber dummerweise nicht. Und vor allem mit Merz hätte es ja eine Option gegeben, mit dem schlechten Teamplayer Söder noch eine weitere.


    Und da liegt dann auch das Problem einer Alternative zur Ampel: Es kann sich wohl keiner von den anderen Parteien erlauben, Laschet jetzt zum Kanzler zu wählen.


    Gruß
    Frank

    Mühlenbracher

    Liest sich gut. Du weisst aber wie ich das derlei nur Wunschdenken bleibt. Es gab bisher kein "wir", wer glaubt denn daran würde sich etwas ändern?


    Sagen wir mal so: Ich bin nicht naiv!

    Aber auf der anderen Seite, und das gebe ich immer zu Bedenken, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt. Und, dass das mit dem Kopf und dem Sand nicht gerade die beste Lösung ist, hatte ich oben ja auch schon mal geschrieben. Davon bin ich eben gleichermaßen überzeugt.


    Selbst hier, genau in diesem Thread sind die Leute ernüchtert. Beispiel: Erster Beitrag Seite 1., Frau Triebel wirbt um Spende für Klage gegen... na ja du weisst schon. Juni 2020. Siebzehn User liken ihren Post. Es folgen Rückmeldungen mit markigen Worten. "done". "Spende raus." usw.


    Jetzt, selbes Forum, selber Thread. Dieselbe Frau Triebel wirbt wieder. Diesmal um Mitgliedschaft im vdb. Nachzulesen auf dieser Seite. Stand heute, 2 Tage später: zwei freundliche Likes. 2. Keine 17 mehr.

    Und Feuerwerke der Begeisterung werden auch keine mehr abgebrannt. Obwohl die Gute sicherlich immer noch mit Recht als Gallionsfigur in der Szene wahrgenommen wird.


    Ich denke, dass das in diesem Zusammenhang ein schlechtes Beispiel ist. Denn der Unmut bezieht sich ja nicht auf die Lobbyarbeit ansich, oder den einen oder anderen Protagonisten, sondern es ging ganz speziell beim Wiederaufleben dieses Threads darum, dass es nach dem Geld einsammeln keinerlei Rückmeldungen hier mehr gab, obwohl diverse Mal danach gefragt wurde! Das ein erneuter Aufruf von Katja Triebel vor eben genau diesem Hintergrund überhaupt noch Likes erzeugt, hat mich da noch am meisten gewundert. ICH hätte mir eine solche Werbung geschenkt, zumal es kürzlich auch noch den Disput mit dem FWR gab, bei dem alle beteiligten nicht wirklich gut aussahen und ich mich nur frage, wie dumm muss man eigentlich sein um sowas in die Öffentlichkeit zu tragen?!


    Der Punkt ist ein Anderer: Resignation hat sich breit gemacht. Es glaubt keiner mehr an die Wende. So einfach ist das. :sla:


    Ich stimme dir zu, dass sich bei vielen Resignation breit gemacht hat und, dass man das durchaus auch nachvollziehen kann. Dennoch halte ich Resignation für einen schlechten Ratgeber...besser wurde dadurch noch nie etwas. Aber das muss eben auch jeder für sich selbst entscheiden. Aber auch bei mir hat der Thread das eine oder andere bewegt und ich habe manche meiner Positionen oder Entscheidungen nochmals überdacht.


    Gruß
    Frank

    johann


    puuh....ich glaube jetzt kommen wir irgendwann zur Haarspalterei oder den politischen OT Bereich. Deinen Einwand "bevor sie Ansprüche an andere Verbände stellen" kann man sicher hinzufügen, da gehe ich problemlos mit. Das gehört eben auch dazu - zweifelsohne.


    Den Punkt mit den Interessen halte ich aber für zu weit gefasst, zumindest in diesem Forum/Kontext/Thread. Denn:


    Natürlich stehen unterschiedliche Parteinen in einem unterschiedlichen Kontext, haben abweichende Möglichkeiten und Kompetenzen, Kontakte und auch personelle, sowie finanzielle Mittel. Das ZIEL aber, und das ist eben mein Punkt, sollte bei allen gleich sein!

    So die Theorie. Mir ist, und darum sage ich, dass das Thema hier eigentlich zu weit führt, schon klar, dass Lobbyisten auch immer abhängig von denen sind, deren Geld sie am Leben hält. Da weicht die Praxis eben von der Theorie ab und somit ist eine generelle Überparteilichkeit bei vollständiger Einheitlichkeit der Ziele kaum zu erreichen.


    Da aber ein "weiter so" für alle keine erfolgsversprechende Perspektive bietet, hoffe ich, dass die Einsicht sich doch noch mehr durchsetzt, dass wir am Ende nur gemeinsam gewinnen können. Mit dem LG Schützen und auch mit dem DJV - ALLE!


    Gruß
    Frank

    Wer ist unser?


    Auch der LG Schütze?


    Klar, auch der. Denn auch in seinem DSB Dorfverein wird KK (ggf. auf externen Ständen) geschossen (so Gott will), der Verein versucht Mitglieder zu generieren um langfristig zu überleben. Er versucht mit seinem Geld gut umzugehen und dieses nicht für Klasse 1 Waffenschränke auszugeben, in die er nach der übernächsten Waffenrechtsnovelle auch die Luftdruckwaffen einschließen muss. Ja, auch der sollte ein Interesse an einer Interessensvertretung haben!


    Denn genau das ist doch der Punkt, an dem alles krankt: Aktuell ist jeder froh, wenn sein Individualgut noch irgendwie leidlich ungeschoren davon kommt. Die "paar" die betroffen sind, lässt man halt gern über die Klinge springen...man selbst ist ja (noch) nicht betroffen.


    Der DJV kann auch künftig ohne die veganen Jagdscheinbesitzer mit AR und Kurzwaffen weiter existieren um nur ein Beispiel zu nennen.


    Genau das meine ich. Aktuell hat der DJV kein Problem. Warum soll er also an einer Verbesserung mitarbeiten. Das mündete aber doch genau in dem, was in hier anprangere (und ich sagte oben mitarbeiten, sich nicht der kleinsten Gruppierung unterordnen!!!).. Wenn dann in der nächsten Waffenrechtsnovelle für die Aufbewahrung nur noch in Klasse 2 Tresoren zulässig ist, die Zahl der Jagdwaffen auf eine KW, eine Flinte und zwei Büchsen rediziert wird, der JS nur noch verlängert wird, wenn man nachweislich auch zur Jagd war (AnnaLena finde hierfür mit absoluter Sicherheit genügend Argumente und der Sport-Mordwaffentyp ebenso), dann möchte ich mal sehen, ob der DJV auch noch auf diesem Roß sitzen wird.


    Vermutlich läuft das aber auch dann so, wie es immer in solchen Gruppen, bzw. der Politik läuft: Schuld war ja die Vorgängerregierung - WIR können da ja nichts machen.


    Wenn das so für dich okay ist, dann kannst du meinem Post #471 bzw #473 gern mit vollster Überzeugung widersprechen und ich akzeptiere deine Meinung selbstverständlich.



    Gruß
    Frank

    Captain Cat


    Davon gehe ich aus. Dennoch stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt!


    Mir ging es an dieser Stelle aber vor allem auch darum, den Verbänden (und gemeint sind hier ausdrücklich ALLE) einmal in das Aufgabenheft zu schreiben, dass sie selbst erst einmal vor ihrer Haustür kehren sollten, bevor sie immer wieder um neue Mitglieder oder Sponsoren werben. Denn von dem einen oder anderen Verband ist ja der eine oder andere auch hier aktiv.

    Und vielleicht beeinflusst eine solche Aussage ja auch die Entscheidung sein Geld hier oder dort oder gar nicht zu investieren.


    Gruß

    Frank

    Hätte...Hätte...Fahrradkette....solche Äußerungen sind erstens so sinnvoll wie ein Kropf und pauschal Sand in den Kopf zu stecken ebenso!


    Ich persönlich glaube nicht, dass der Zug für eine schlagkräftige Lobby in unserem Land abgefahren ist, eine Lobby, die eigentlich im Interesse ALLER (Sportschützen, Jäger, Sammler, Büchsenmacher, Händler und Hersteller) liegen müsste. Dazu müsste aber eines passieren:


    Die vorhandenen Verbände und Interessensvertretungen müssten zuerst einmal miteinander reden und im Anschluss daran allesamt den Anspruch aufgeben, die Führung einer solche Lobby haben zu wollen!!! DAS ist nämlich unser grundlegendes Problem!!!


    Und dabei kann ich problemlos auf alle zeigen. Die Sportverbände reden kaum miteinander, der eine meint er wäre der größte und musste das nicht, der nächste mein er wäre der schlauste und bräuchte das nicht, alle zusammen haben Angst vor dem jeweils anderen, da es ja auch um Mitglieder, d.h. Geld geht. Die Jäger sind eh eine Gruppe für sich, die manchmal noch meinen selbst stark genug zu sein, oftmals aber bei den Sportlern auch gar nicht gewünscht sind als wirkliche Partner. Selbst die unterschiedlichen Interessensvertretungen, die ja nur genau diesen einen Zweck der Lobbyarbeit haben, schaffen es nicht zusammenzuarbeiten. Da kann man auf die zeigen, die Mitgliedsbeiträge erheben, wie auch die, die kostenslos sind und sich ausschließlich über Spenden finanzieren. Abschließend schaffen es auch die Verbände der profesionellen Parteien nicht, sich hier klar zu positionieren, sondern opponieren noch gegen einen Lobbyverband im eigenen Lande.


    Solange das so bleibt und jeder für seine eigene Macht kämpft, wird die Situation auch so bleiben. Und da hilft es meiner Meinung nach auch nicht, in drei viel oder fünf Verbänden mitglied zu sein. Einen Schritt voran kommen würde man, wenn sich die Lobbyverbände untereinander einigen würden, Verbände wie den VDB mit einbeziehen und man danach auch die Jägerschaften und die Sportschützenverbände zugeht.


    Von den 20 Köchen hat am Ende leider nur noch eine Handvoll einen Kochlöffel in der Hand, und daran wird es bis zum Ende aller Tage scheitern.


    Gruß

    Frank