Beiträge von Frank1000

    Also bei uns hatte Mal mehrere angefragt ob man eine Pumpaction privat kaufen könne, das wird hier großflächig abgelehnt, da man so ja die erwerbstreckung aushebeln kann.


    Ich sehe das Problem eher darin, dass eine Vereins-WBK ja für diesen Zweck nicht gedacht ist und somit der "private Voraberwerb" vom Bedürfnis nicht gedeckt ist. Aber, das merkt ja erst mal keiner.


    Abgesehen von den schon hohen Zusätzlichen Kosten, die dem Verein entstehen, Voreintrag, Erwerbsanzeige und Überlassensanzeige, die der Entbesitzer ja zu zahlen hätte, ist in der Praxis das Problem doch eher die Gleichbehandlung der Mitglieder im Verein.

    Nehmen wir einmal an, du machst sowas und kaufst als Verein eine Pumpe für ein Mitglied. Dann stellst du einen Antrag auf Voreintrag, dem die Behörde entspricht. Nach einem Jahr verkaufst du das Ding an dein Mitglied. Dann kommt der nächste an, dann der nächste....und dann? Bei dem dritten Voreintrag fragt die Behörde spätestens, warum die die Pumpen laufend verkaufst, wenn du danach immer wieder erklärst eine zu benötigen?

    Wenn das verschiedene Waffen sind kommt nach der zweiten Neuausstellung der WBK, weil vollgeschrieben, die Frage: Wollen Sie nicht lieber mal eine Handelserlaubnis beantragen......


    Wenn es so oder ähnlich läuft, hat der Vereinsvorsitzende ein Problem und von daher kann ich verstehen, dass Vereine sowas pauschal ablehen. Mache ich persönlich im Übrigen genau so.


    Gruß

    Frank


    Das ist nachzuvollziehen und am Ende ist es auch DEINE Entscheidung. Richtig oder falsch gibt es da definitv nicht.


    Klar muss man einen Kompromiss mit der Zeit finden, auch das gilt für alles. Ich halte aber Wiederladen für einen GK Schützen für unerlässlich, weil es einen voranbringt. Und ganz klar ist doch auch: Du MUSST ja nicht gleich alle deine Kaliber laden, es verbietet dir keiner auch als Wiederlader Fabrikpatronen zu kaufen.

    Wenn Du Interesse hast, mach einen Einstieg. Suche die Leute, bei denen du lernen kannst. Lade ein einfaches Kaliber, welches du oft schießt. Wenn du später mehr Zeit hast, dann machst du vielleicht auch mehr. Alles wie es passt.


    Gruß

    Frank

    Nur ob das jetzt die ideale Empfehlung für den Neuschützen ist, der doch zuerst mal Zielen, Halten und Treffen lernen muss, dann auch gleich noch

    die Wissenschaft des Herstellens von Patronen zu "überfallen", weiß ich nicht. Uns wurde auch im Verein empfohlen, das gleich zu machen,

    und schon bei den ersten Trainings alle Hülsen (ausser .22er) zu horten, um dann später gleich einen Grundstock an Material fürs Wiederladen

    zu haben.


    Das ist für die Anfänger mit SICHERHEIT KEINE gute Empfehlung! Das ist genau wie du geschrieben hast, viel zu viel auf einmal.


    Ich sage den Schützen nur immer, dass sie das mal machen sollen, später. Klar sollen sie sofort mit dem Hülsen sammeln anfangen, dann wenn es aber auf den Kauf der ersten Waffen zugeht, deren Kaliber dann aber von dem Hintergrund des möglichen Wiederladens auswählen und nicht aus Munitionspreisgründen ein suboptimales Kaliber wählen.


    Gruß

    Frank

    Buchi0


    Du hast mit vielem Recht, was du schreibst. Auch damit, dass man Wiederladen nicht NUR aus kommerziellen Gründen eigentlich machen sollte. Ich sage dann aber immer: Wenn ich die Munition preiswerter bekomme, kann ich einfach mehr schießen gehen. Denn die Gesamtkosten werden doch bei allen immer mehr ein Thema?! Somit akzeptiere ich das, wenn das jemand aus diesem Grunde tut (auch wenn das nicht für mich gilt). Als Verein bin ich dann auch froh, den Schützen öfter zu sehen, weil es preiswerter für ihn ist.


    Probieren muss ich, wenn ich das Maximum herausholen will. Stimmt. Aber auch das kann man begrenzen. Ich kann mit Lösungen beginnen, die andere schon erfolgreich nutzen und ich muss nicht das testen, was schon 25x schief ging.


    Das Thema verfügbarkeit hingegen lasse ich in deiner Ausführung nicht gelten. Was passiert denn aktuell? Die Leute haben ihre .308W auf die Patrone X vom Hersteller Y eingestellt, nachdem sie für teuer Geld viele Sorten getestet haben. Dann ist die Sorte derzeit aber nicht mehr verfügbar. Also schaut man was zu bekommen ist, testet von vorn und hofft, dass was dabei ist, was geht und was man bekommt. Bei den aktuellen Munitionspreisen, legt sich glaube ich auch keiner 2000 Schuss seiner bevorzugten .308 Laborierung hin.......bei Wiederladekomponenten ist das einfacher und weniger kritisch.


    Gruß

    Frank

    Passend zu meiner o.g. Laborierung:


    Barnes .308 Win. Vor-TX International TTSX 97g/150grs.
    Barnes .308 Win. Vor-TX International TTSX 97g/150grs. online kaufen bei Frankonia.de
    www.frankonia.de


    ......damit wären es nur 250 Patronen, bis zum Break Even Point.......



    Man kann ja zig (auch berechtigte) Gründe anführen, Fabrikmunition zu verschießen. Aber zu sagen, man würde das tun weil sich das Wiederladen nicht lohnen würde, ist mit Sicherheit nicht korrekt.


    Gruß

    Frank

    Peter1972


    Deine angegeben Spanne passt schon. Ich hatte in meiner Antwort oben auch mit 1000 Euro gerechnet. Als ich seinerzeit anfing, kostete mich das wirklich alles in allem gut 1000 Euro, bei 2 Kalibern und bis zur ersten Patrone. Ich habe aber alles neu gekauft. Tut man das heute, kostet es sicher 1500 Euro, kauft man gebraucht geht es sicher mit Lehrgang und Gebühren schon für 800 Euro.


    Ich kann dir noch ein Beispiel geben, da ich dieselbe Diskussion hier vor kurzem schon mal hatte und mit meinen aktuellen Preisen nachgerechnet habe: .308Win mit Matchgeschoss lade ich für rund 0,80€ (meine 300m Laborierung, vor der letzten Teuerung für 0,60€), mit bleifreiem Barnes Jagdgeschoss für 1,20€. Schau mal selbst in die Kataloge, was das als Fabrinkmunition kostet. Dann kannst du selbst rechnen.....


    Gruß

    Frank

    Josef65


    Meine Aussage war eine Werbung für das Angucken alles Disziplinen und das Ausprobieren aller möglichen Waffen um eine gute Lösung zu finden, wenn man ernsthaft am Spotschießen interessiert ist. Sich dabei eben nicht von allen möglichen Ratschlägen und persönlichen Wünschen aus Film und Fernsehen verleiten oder ablenken zu lassen.


    Da du das aber als Oberlehrerhaft bezeichnest, streiche meinen Post doch einfach aus deinem Hirn. Ich werde mir weitere Antworten zu diesem Thema verkneifen.

    Josef65


    Oben steht zu alles wesentliche. Ich fasse es immer so zusammen:


    Wenn du dir als Anfänger eine Waffe kaufst, woher willst du denn wissen welche?

    Wenn dir Leute eine Waffen empfehlen, woher wollen die denn wissen was dir persönlich liegt?

    Wenn du als Anfänger in den Schießsport einsteigst, woher willst du denn wissen, welche Disziplin(en) dir gefällt/gefallen?


    Such dir einen Verein, der dir den Sport mit Vereins-/Leihwaffen ermöglichen kann, idealerweise den einen oder anderen wirklichen Trainer (und nicht nur Laberkopp) hat und dazu über ein möglichst breites Angebot an Disziplinen verfügt, die du dir anschauen kannst. DANN entscheide.....


    Und: Die Einstellung, du würdest ein Jahr verlieren hat für mich immer ein besonderes Geschmäckle. Sowas sagen Menschen, die eine Waffe wollen und denen der Rest egal ist!

    Die anderen wissen, dass sie in den ersten Jahren erst einmal die grundlegenden Technikelemente des Schießsportes erlernen müssen und das, sofern man das schafft, ein Gewinn ist und kein Verlust ist. Mit der eigenen Waffe haben die Grundlagen der Schießens herzlich wenig zu tun, auch nicht irgendeine Einstellung irgendeiner Waffe!!!


    Gruß

    Frank

    Aber mal Butter bei die Fische - mit einer Investition in die Ausrüstung mit 800-1.000 € ist man sicher nicht besser als mit PPU.


    Mal eben meine aktuellen Laborierungen in .303Kritisch nachgerechnet und mit den aktuellen Munitionspreisen verglichen. Wenn du mit einem preiswerten Vollmantelgeschosse lädst, brauchst du rund 2500 Patronen um deinen Invest wieder zu bekommen, nutzt du Matchgeschosse und setzt dazu vergleichbare Fabrikmunition ins Verhältnis, dann reichen schon 500 Patronen für den break even point. Und das - wohlgemerkt - bei nur einem Kaliber, bei dem dann gespart wird.


    Ich werde mal die Remington probieren. Zwar teurer, aber günstiger als gescheit selber laden.


    .....daher kann ich hier nur Quigley 1874 zitieren:



    Gruß

    Frank

    Bei einer KK-Matchwaffe würde ich einen Munitionstest noch voll eingespannt machen, bei allen anderes Kalibern schon nicht mehr. Die Begründung entspricht im Wesentlichen der obigen Aussage von Raven. Lieber den Test mehrfach wiederholen, ihn aber aus der Schulter schießen und dann die Ergebnisse in Summe bewerten.


    Warum ist denn die allseits so gelobte Ransom Rest so, wie sie ist? Wäre dasselbe Ergebnis möglich, wenn man die Kurzwaffe einfach nur fest einspannt, wäre das Produkt sicher schon längst vom Markt verschwunden.


    Gruß

    Frank

    Also mein Plan sieht erstmal vor ein 223er mit 20" Lauf zu kaufen, dann 100 und 300m präzi zu schießen.


    Präzi mit .223 auf 300m geht nur bei schönem Wetter und wenn es kein Selbstlader ist.

    Klappt mit einerm AR15 nur, wenn man ne ZF draufschraubt und vorn die Scheibe für Waffen mit offener Visierung aufzieht...... :sla:



    Gruß

    Frank

    King_Dingeling


    Wie ich es gerade in einem anderen Thread schrieb: Das kommt immer auf die Disziplin an.


    Willst du beispielsweise KW Disziplinen schießen, in denen ein getunter Revolver erforderlich ist, wo also Doubletten geschossen werden als Beispiel, dann kommst du um einen S&W fast nicht herum, da es hier einfach die meistens Teile, Tuner, Erfahrungen gibt. In statischen Disziplinen sieht das hingegen anders aus, da die Prioritäten hier anders liegen.


    Wenn du mich so, wie du fragst, nach meiner Meinung fragen würdest, würde ich dir sagen: Kaufe einen alten Colt Python!



    Gruß

    Frank

    King_Dingeling


    nimm mir das nicht übel, aber deine obige Liste hört sich an wie eine Wunschliste von Spielzeugen, die man aus Filmen kennt und immer schon mal haben wollte. Das ist so nicht vom Bedürfnis "Sportschiessen" umfasst und du solltest da mit deinen Formulierungen auch etwas gewählter werden.


    Wenn du das Sportschießen ernsthaft betreiben willst, dann solltest du dir zu allererst die Disziplinen heraussuchen, die du tatsächlich schießen willst. Und zwar weil sie dir Spaß machen, du es dir leisten kannst, in deinem Verein die Möglichkeiten dazu hast und dort auch die Schützen, die das mit dir gemeinsam tun!!!


    Dann schaut man nach, welche Waffen hierfür besonders gut geeignet sind und sucht sich aus denen die aus, die gut sind, für einen noch bezahlbar und dann einem auch gefallen. Denn klar, das Herz spielt bei unserem Sport nun mal auch mit.

    Die Waffen aber NUR nach dem HabenWollenFaktor zu kaufen, geht schief. Denn da kaufst du am Anfang Waffen, die vielleicht zugelassen aber nicht konkurrenzfähig sind, im Grundkontingent zwei Waffen für eine Disziplin oder erschwerst dir einen späteren Waffenkauf, weil du theoretisch geegnete Waffen bereits im Schrank hast.


    Ich hatte oben schon mal dsa Beispiel gebracht: Du kaufst dir für teuer Geld ein AR15 in .308, fährst damit auf die LM BDMP ZG2/ZG3 und die Leute mit den Zylinderverschlussrepetieren gewinnen ZG2, du nie. In ZG3 schießen die mit den richtigen Kalibern im Repetierer auch noch Kreise um Dich. Ergebnis: Das machste zweimal, dann fährst du da nicht mehr hin und das Ding steht in der Ecke. Und nein, es macht auf Dauer keinen Spaß immer nur für sich selbst zu schießen. Wenn die Waffe nicht mehr neu ist und du sie jedem einmal gezeigt hast, geht der Spaß am Aleineschießen gen null.


    Gruß

    Frank

    Misantho


    Für mich als Nordlicht leider so ganz die falsche Ecke. Aber vielleicht meldet sich ja der eine oder andere aus deiner Region bei dir.


    Bei überwiegend 100m würde ich, wenn du denn doch blind kaufen willst/musst, das 42er Sightron wählen und auf ein Angebot bei Henke warten.


    Gruß

    Frank

    Misantho


    Und....wenn du so wenig Ahnung von den ZF's hast, dann versuche doch mal auf 100m und 300m durch alles zu schauen, was du bekommen kannst, ggf. sogar ein paar Schuss mit den Waffen machen. Das Gefühl für die Unterschieden von Optiken kann man in Worten kaum beschreiben.


    Vielleicht sagst du mal aus welcher Ecke du kommst und vielleicht findet sich jemand, der dich mal an die Hand nimmt.


    Gruß

    Frank


    Das Vortex kenne ich persönlich nicht, haber aber bisher keine schlechten Dinge über deren Gläser gehört. Das Sightron kenne ich, das ist sicher okay. Für beide gilt natürlich immer ok in Relation zum Preis.


    Zum Hawke kann ich nur sagen, dass ich von denen bisher kein ZF gesehen haben, was hält und mit dem ich losziehen würde.


    Was den Objektivdurchmesser betrifft, so muss kann man das natürlich nach dem Aussehen kaufen, sollte aber vorher noch einmal darüber nachdenken und ein paar Dinge bedenken:

    1.

    Wenn du ein sehr gutes ZF kaufst, dann gehen auch kleinere Objetivdurchmesser noch gut. Je preiswerter das ZF wird, desto schlechter wird das Bild. D.h. willst du das gleiches Bild, kaufst entweder ein treureres ZF oder eines mit größerem Objektivdurchmesser.

    2.

    Wenn du mehr 100m schießst als 300m, dann ist nen 40/42/44er okay. Meistens Indoor und gut beleuchtet. Wenn du mehr 300m als 100m schießst, solltest du in jedem Falle ein 56er kaufen, sonst ärgerst du dich.


    Gruß

    Frank