Beiträge von Frank1000

    Genau, das .22er WS hat ja auch deshalb nur einen Masseverschluss, das funktioniert eigentlich schon. Gleiches gilt ja auch für die ganzen .22er Pistolen von Erma im 08-Design.


    Wenn Hülsen aufbauchen, ist das in der Regel ein Anzeichen dafür, dass die Steuerkurve nicht stimmt, die Waffe also zu früh öffnet.

    Also schwächere Patronen verwenden, die Montage des WS prüfen, sowie das WS selbst, wären so meine ersten Punkte, an denen ich starten würde.


    Gruß

    Frank

    arinner


    Vielleicht etwas zu "böse" von mir formuliert. Natürlich ist es okay, wenn es für dich funktioniert. ;)


    Als Blindfisch, der sich Zeit seines Lebens mit solchen Problemen herumschlagen muss, kann ich deinen Weg mehr als nachvollziehen, das kannst du mir glauben. Vor diesem Hintergrund habe ich mich aber auch viel mit diesem Thema beschäftigen müssen und weiß daher inzwischen zum einen, wie komplex das ist, zum anderen aber eben auch, was man alles falsch machen kann, wie viele Schützen einfach furchtbar viel falsch machen und so unter Wert geschlagen werden. Einzig aus der Tatsache heraus, dass es ihnen keiner richtig zeigt oder erklärt.

    Um hier nicht oT zu werden, wollte ich mich kurz halten und keine Exkurs über Schießbrillen anfangen. Daher meine sehr kurze und prägnante Aussage in deine Richtig. Die eigentlich nur den unbedarften Schützen vor dem blinden nachmachen schützen sollte.


    Gruß

    Frank

    Eine Irisblende auf der Brille ist was für die Kurzwaffe. Bei der LW und Kimme/Korn Visierung muss man die schon gut einstellen, bei der Dioptervisierung ist das praktisch schon kaum mehr möglich.


    Sowas wie auf dem Foto von arinner ist "sorry" Mist. Denn mann muss erstens immer dieselbe Blende wählen und zweitens bei einer konventionellen Brille auch immer sicherstellen, durch den gleichen Bereich des Glases zu schauen, da sich sonst die optische Achse unetrschiedlich verhält als Folge die Trefferlage wandert. Hat schon einen Grund, warum bei den modernen Schießbrillen die Gläser soooo klein sind. Damit verhindert man einfach den Fehlblick durch das Glas in unterschiedlichen Bereichen.


    Darum hatte ich bewusst obiges geschrieben:


    - Der Schütze muss verstehen, wie das optische System Auge, Brille, Zieloptik funktioniert und in der Lage sein, die Brille auf die individuelle Waffe und vor allem den Anschlag einzustellen.


    Brille ist ein MUSS aber eben auch nicht mal eben so fix korrekt benutzt.


    Gruß
    Frank

    Eine Schießbrille ist für einen Schützen, der mit einer Brille schießen muss, unabdingbar. Dabei sind zwei Dinge aber viel wichtiger, das das Brillenmodell oder die Disziplin(en), in der sie genutzt wird:


    - Das Brillenglas muss zur Anwendung passen

    - Der Schütze muss verstehen, wie das optische System Auge, Brille, Zieloptik funktioniert und in der Lage sein, die Brille auf die individuelle Waffe und vor allem den Anschlag einzustellen.


    Die beste Brille mit dem schönsten Glas hilft nichts, wenn der Schütze im Liegend- und im Sitzendanschlag dieselbe Brillenjustierung benutzt - um nur mal ein Beispiel zu nennen.


    Gruß
    Frank

    Die Alternative ist eine schöne Seitenmontage.

    Nur hier muss man schon einen nicht unerheblichen Stapel Geld in die Hand nehmen und die Systemhülse auch bohren lassen. Wenn das, aus welchem der Gründe, nicht gewünscht ist, was man durchaus auch nachvollziehen kann, dann bleibt nur die oben vorgeschlagene Option.


    Gruß

    Frank

    johann


    lass es gut sein, es ist die Mühe nicht wert.


    Ist schon lange oT und am Ende muss man sich auch nicht wundern, warum hier nur noch so wenig Aktivität beobachtet werden kann und das mal tolle Forum bei den wirklich guten Leuten, die wir mal hatten, kaum noch Zuspruch findet.


    Gruß
    Frank

    Mach aus den 10 Jahren 100 Jahre, dann bin ich bei Dir. Beispiel .45 Auto, wie das bei der .45 Colt ist bin ich nicht sicher. ;)

    Das es in der UHR-Fraktion einiges gibt ist schon richtig, trägt aber nichts zum eigentlichen Thema bei. Geschrieben hatte ich das mit Blick auf die von mir auch oben genannten Waffen und Kaliber. Denn die Sachlage ist schon alt, die (vermeintlichen) "Probleme" - vor allem in dieser Breite, erst neu. Nun kann sicher jeder selbst überlegen, warum das Thema erst recht neu im Fokus steht - trägt aber ebensowenig zum eigentlichen Thema bei.


    Gruß
    Frank

    Überhaupt nicht. Wenn mir als Jäger die ungelernte Kraft hinter dem Tresen keine Langwaffenmunition auf Jagdschein verkaufen will , dann würde ich den Laden verlassen und im Fachhandel ( egal ob Büchsenmacher oder Betrieb mit Fachkräften) kaufen .

    Gaaanz einfach . Dafür gebe ich doch kein Geld für den Munitionserwerb aus .


    Dann bist du froh endlich wieder Munition zum Trainieren zu bekommen, fährst mit deinem Auto 50km zu dem Händler, der einen Posten Munition auf Lager hat, streitest dich kurz mit dem Verkäufer, da der ohne Zweifel inkompetent ist und du richtigerweise die 15 Euro für den nichtbenötigten Stempel gespart hast, fährst anschließend ohne Munition wieder nach Hause. Als dein Verein das nächste Training hat, bist du spazieren, Munition hast du ja keine.


    Kann man machen........

    Longhair


    Dann haben wir beide uns Mist-Verstanden ::frinds::


    Zu der WBK, gelb kann ich sagen, dass die definitv seit 1990 im Grunde so aussieht und keine Zeile für den Munitionserwerb hat. Warum auch, steht ja vorne drauf. Geändert hat sich lediglich der Text auf der Vorderseite, der bei den alten WBK, gelb eben der alten Formulierung auf §14 WaffG entsprach. Seit 2003 (?) ist der Text so wie auch aktuell. Auch die Farbe hat sich leicht geändert. Früher war die WBK, gelb tatsächlich gelb, heute ist sie gelb/grün. Die Aufteilung, die Spalten usw. sind aber (zumindest seit 1990) gleich geblieben.


    Gruß

    Frank



    Nachtrag: Was ich mir vorstellen kann ist, dass eine Behörde alte bzw. grüne WBK-Vordrucke auch für WBK, gelb benutzt hat. Die Überschrift dann einfach geändert und die Passus aus §14 WaffG von Hand nachgetragen hat. War bei einer meiner alten WBK,gelb auch so, die als neue WBK,gelb noch mangels neuen Vordrucken auf dem alten Vordruck ausgestellt wurde, der aktuelle §14 WaffG Passus manuell eingetragen war. Hat ja nach der Gesetzesnovelle diverse Jahre gedauert, bis die Behörden mal aktuelle Dokumentenvorlagen hatten. Vielleicht ist der beschriebene Fall auch dort begründet.

    Longhair


    natürlich nicht.


    Die Grüne ist eine Erlaubnis für die eingetragen Waffen, denen liegt ein Jagdschein zur Grunde oder ein Voreintrag bei Sportschützen. Für den Munitionserwerb ist eine separate Spalte vorhanden, die gestempelt sein kann oder eben nicht (siehe Bild 2 unten).

    Die Gelbe ist eine Erlaubnis nur für Sportschützen. Sie erlaubt den Erwerb von inzwischen nur noch 10 Waffen gemäß §14 Abs.6. Der dort geschriebene Passus steht auch vorn auf der WBK, gelb drauf, wie oben in #31 ja von dirselbst auch gepostet und enthält auch die Berechtigung zum Munitionserwerb. Die WBK, grün hat das nicht, wie im folgenden Bild zu sehen ist.


    pasted-from-clipboard.png


    Und um die im folgenden Bild markierte Spalte geht es hier, die gibt es in deiner WBK, gelb eben nicht.


    pasted-from-clipboard.png



    Gruß

    Frank

    Warum das so ist, ist doch nicht die Frage!


    Wir haben hier lediglicht diskutiert, wie es ist und wo man den Nachweis findet. Eine Diskussion über die Sinnhaftigkeiten im WaffG würde definitiv noch viele und weitaus wichtigere Punkte umfassen.


    Dann sei noch angemerkt, dass die Nutzung von KW-Patronen in LW ja auch erst recht kurz mit den SportsCarbines in 9mm Luger in Mode gekommen ist. Vor 10 Jahren sah die Sache noch anders aus, da waren die Contender Pistolen in LW-Kalibern bei der Nutzung "falscher Kaliber" schon noch Exoten.


    Gruß

    Frank

    Gut so!


    Das Wort rechtsmittelfähiger Bescheid nötigt die Behörde sich mit der Sache mal ernsthaft zu befassen und die eigene Entscheidung mit Gesetzestexten zu hinterlegen. Ab diesem Zeitpunkt sind keine willkürlichen Aussagen mehr möglich.


    Und auch "Gut so", dass es so ausgtegangen ist.


    Denn auch wenn der Beamte jetzt nicht mehr dein Freund ist (muss er auch nicht, soll ja nur seinen Job machen), dann ist dieser Ausgang besser, als einer vor dem Verwaltungsgericht. Denn dann wäre er am Ende noch weniger dein Freund. Und ich behaupte einmal, dass der SB, wenn er bemerkt hat, dass er etwas gelernt hat, in den meisten Fällen gar nicht lange sauer ist.


    Gruß

    Frank

    Hallo zusammen,


    die Unterscheidung der Munition gibt es im WaffG nicht, das ist soweit korrekt. Dennoch hat der Gesetzgeber "Maßtafeln für Handfeuerwaffen und Munition" definiert und über den Bundesanzeiger veröffentlicht.

    pasted-from-clipboard.png



    Ob das die aktuelle Ausgabe ist, weiß ich nicht, tut in diesem Zusammenhang aber auch nichts zur Sache. In diesen Tabellen sind verschiedenste Informationen zu den Kalibern aufgeführt. Die Tabellen selbst, tragen dann Überschriften wie "Zentralfeuermunition ohne Rand für Langwaffen mit gezogenen Läufen" usw. Aus der Überschrift ist eindeutig die Zuordnung der Patrone zum Bereich der Langwaffen zu erkennen.


    Kleiner Einwurf: Hier kann man auch sehen, dass die Schlaumeier, die ohne Voreintrag auf WBK,grün meinen/meinten eine Repetierflinte mit einem gezogenen Lauf auf WBK, gelb kaufen zu können/müssen, da es ja eine Büchse sei, spätestens beim fachkundigen Richter auf die Nase fallen. Denn die Patronen im Kaliber 12 stehen ausschließlich in der Tabelle der Flintenmunition.



    Für das hier diskutierte Thema der .22lfB Munition gibt es eine solche Tabelle natürlich auch:

    pasted-from-clipboard.png


    Und, wie man der Überschrift entnehmen kann, stuft der Gesetzgeber diese Munition als Munition für Lang- und Kurzwaffen ein. Somit sollte klar sein, dass die Patronen im Kaliber .22lfB auch ohne Probleme über einen Jagdschein zu erwerben sein sollten.

    Hat man hingegen eine Langwaffe im Kaliber 9mm, würde ich mal behaupten, dass der Händler dann zurecht den Verkauf verweigert, wenn in der WBK kein Munitionsstempel für die eindeutig als Kurzwaffenmunition geführte 9mm Luger vorhanden ist.


    Gruß

    Frank

    volrol


    Mit der gelben WBK (und mit der grünen beim Jäger in gleicher Weise) läuft das so, dass du einfach weiter kaufen kannst. Wenn der Händler dir die Waffe nicht mehr eintragen kann, tut das die Behörde bei der Anmeldung der Waffe. Ggf. wir ein etwas höherer Kostenbetrag fällig, da das Stück Papier bezahlt werden muss. So war das schon immer und so ist das auch jetzt noch (inzwischen natürlich mit der Limitierung auf 10 Waffen, wie oben schon geschrieben).


    Wenn du eine Waffe von Privat kaufst, trägt eh die Behörde alles ein, auch das macht also keinen Unterschied.


    Wo ich glaube, dass das Problem liegt ist, dass du eine Ausstellung einer WBK angefragt hast. Das machen manche Behörden nicht, sie stellen keine leeren Dokumente aus. Der SB hat vermutlich einfach geschaut...WBK ausstellen...okay....ich muss das und das und das verlagen und das hat er getan.


    Meiner Meinung nach gibt es drei Wege:

    1.) Du kaufst einfach die nächste Waffe und lässt diese eintragen. Dann beantragst du keine WBK und bei dann 5 Waffen ist es nicht mehr dein Problem, wo die Behörde das Ding hinschreibt (sie könnten ja beispielsweise auch eine Neuausstellung deiner WBK machen, dann stehen nur noch 4+1 Waffe drin).

    2.) Du legst den Sachverhalt deiner Behörde noch einmal schriftlich dar und bittest um Ausstellung einer leeren WBK, oder um Klarstellung, dass du weiter kaufen kannst und dann eben die WBK bekommst, wie von mir beschrieben. Das als rechtsmittelfähigen Bescheid, dann hast du was in der Hand.

    3.) Du suchst die einen Fachanwalt und sorgst auf diesem Wege für die Klarstellung.


    Eine Waffenrechtsnovelle vorzuschieben, um ein Bedürfnis neu anzufragen....hab ich noch nie gehört.... ::hahah:: .....wenn es nicht so traurig wäre. :wall:

    Du könntest die ja mal fragen, ob die Jäger aufgrund der Waffenrechtsnovelle jetzt auch alle wieder zu Jagdschule müssen oder die Sammler neue Gutachten einzureichen haben, wenn sie einen neue Waffe kaufen....


    Gruß
    Frank

    Im Endeffekt ist das fast egal, solange der Riemen sich im Schießbetrieb nicht längt. Denn ausschließlich darum geht es bei den ganzen Entwicklungen der letzen 10 bis 20 Jahre in diesem Bereich (für das Sportschießen wohlgemerkt).

    Somit solltest du versuchen einen möglichst breiten und steifen Riemen zu bekommen, der an deiner Waffe zu montieren ist und nur so steif, dass man damit noch gut in den Anschlag kommt. Früher war dieser Kompromiss immer der Lederriemen, den es bis heute ja noch gibt. Ich selbst habe diese ausschließlich im Einsatz, da ich sie eben habe und nicht einsehe, für den (in meiner Leistungsklasse) geringen Mehrwert so viel Geld zu bezahlen.


    Im Ordnonanzbereich ist das halt oftmals Eigenbau, was geschossen wird. Ich habe meine Riemen für diesen Bereich aus klassischen Lederschießriemen selbst gebaut und bin damit auch zufrieden. Einzig die Stoffriemen, gewebt o.ä. würde ich definitiv nicht verwenden, da sich die schon deutlich längen und das dem Anschlag nicht zuträglich ist.


    Gruß

    Frank

    Alter Fritz


    Juristen sind wir hier auch nicht (die meisten von uns jedenfalls nicht), aber die relevanten Stellen des Gesetzes haben wir oben ja schon benannt und nach bestem Wissen, sowie Erfahrung bewertet. Ich denke das geht schon in die richtige Richtung.


    Unabhängig davon kannst du das Thema ja auch selbst auf der JHV (oder einer vorangestellten Vorstandssitzung) zum Thema machen und deine Fragen stellen, bzw. geplante Verfahren zur Klarstellung formulieren und so in der Protokoll befördern. Damit hättest du im Vorfeld schon mal alles getan, was man meiner Meinung nach im Rahmen eines Ehrenamtes machen kann. Wenn manche Mitglieder da andere Meinungen vertreten würden, kämen die in diesem Zuge dann auch auf den Tisch und man kann darüber sprechen.


    Gruß

    Frank