Beiträge von Frank1000

    Na ja, das sollte sich ja auch auf eine ( aushängende?! ) Hausordnung/Standordnung des Betreibers beziehen, oder?

    Der kann ja nicht einfach aus dem Bauch heraus die Nutzung des Standes versagen, nur weil ihm grad deine Nase, Frisur, Farbe des Pullovers oder Deiner Haut nicht passt... :think:

    Selbstverständlich hat das so zu sein! Geschossen werden darf das, was auf der im Stand hängenden Zulassung steht, für die der Betreiber verantwortlich zeichnet. NIcht heute mal so und morgen mal anders, oder übermorgen mal eine Regel neu dazu erfinden.



    Erteilt man einem Stand die Zulassung NUR für Disziplinen der SpO eines bestimmten Verbandes ( oder Teilen davon ), kann das m.M. nach durchaus Sinn machen. Nicht, weil man die Disziplinen anderer Verbände nicht haben will, sondern nur, weil man diese nicht für die Eignung auf diesem Stand gecheckt hat, was für alle Verbände und Disziplinen vermutlich ein rechter Aufwand wäre.

    Naja, das sehe ich nicht ganz so. Ich halte es für nicht erforderlich einen Stand für alle Disziplinen aller Verbände zu prüfen. Meiner Meinung nach, reichen die Angaben der behördlichen Standzulassung (Kaliber, Energie, Waffenart, ggf. Anschlagsart, Entfernung(en)) aus.


    Wenn ich nur 25m schießen darf, dann muss ich nicht alle DSB Disziplinen aufführen, dazu die statischen des BDMP, die sich nur in der Einschränkung der Waffen von diesen unterscheiden. Weiterhin kann ich auf dem Stand auch die dyn KW. Disziplinen des BDMP trainieren, aber eben nur die 25m Stages. Ich muss auch nicht prüfen ob eine Scheibe, die so oder eben anders aussieht, geeignet ist oder nicht. Die Aussage: Nur Übungen von in Deutschland zugelassenen Verbänden unter Berücksichtigung der Standzulassung reicht völlig. Denn um mehr Unterschiede zwischen den Verbänden geht es doch im Grunde nicht. Einen Schuss in 3s oder in 2s, eine Doublette statt eines Einzelschusses..., alles Dinge die keiner gesoderten Prüfung bedürfen.


    Es ist meiner Einschätzung nach nur eine Frage, wie liberal man als Standbetreiber genenüber anderen Sportlern/Verbänden sein will.


    Gruß

    Frank

    Genau so ist das!


    Die Bundeswehr selbst ist nur der Sklave der Politik. Und die Politik wird (leider schon seit Jahren) nicht mehr von sachlichen Argumenten bestimmt, sondern von ideologischen Wunschträumen, bei denen die Folgen außer Acht gelassen werden, denen die Wählerschaft aber dennoch hinterher rennt.


    Abschaltung von Kraftwerken, Reduktion der Bundeswehr, Tempolimit, Faktischer Zwang zu E-Auto, Solaranlagen auf allen Häusern, Zwang zur Wäredämmung in Kombination mit der Mietpreisbremse und der Verwunderung, warum es kaum noch sozialen Wohnungsbau gibt (siehe kürzlich Hamburg)......................die Liste ist lang.....



    Gruß
    Frank

    Es handelt sich häufig um fundiertes halb- oder Nichtwissen :(

    .......dummerweise gepaart mit Aussagen, die der DSB (oder einige seiner Landesverbände) gern mal im Rahmen von "internen Schulungen oder Weiterbilungsmaßnahmen" verbreiten. Es schützt aus deren Blickwinkel einfach davor, dass Sportler auch mal was anderes sehen/schießen, wenn man das Angebot an Schießständen für solche Schützen einfach verkleinert.


    Das Thema "Eine Aufsicht auf einem DSB Stand MUSS eine Ausbildung durch den DSB haben, sonst darf kein Schießen stattfinden" ist ja genau so eine künstliche Hürde mit gleicher Stoßrichtung.

    Am Ende zählen NUR der Wortlaut in der Standzulassung, sowie das Hausrecht des Standbetreibers, der natürlich alles fordern und/oder verbieten kann.


    Ich kenne aus einem meiner DSB Vereine beide obigen Aussagen. Ich bin dann, wie von MarcS beschrieben, vorgegangen und haben mit Fakten und einem Gespräch die Sachlage dargelegt. Auch der Verweis auf die Standzulassung, in der nichts vom DSB steht, hat dabei geholfen. Glücklicherweise waren meine Vereinsoberen Fakten und Argumenten nicht verschlossen.



    Gruß

    Frank

    pgj


    Wildschaden ist ja in Deutschland nicht pauschal ersatzpflichtig!


    Im §29 BJagdG sind die Wildarten aufgeführt, für die ersatzpflichtig sind. Das sind aktuell Schalenwild, Wildkaninchen und Fasane. Wird Schaden durch diese Tierarten verursacht und durch den Geschädigten rechtzeitig angemeldet, dass haftet die Jagdgenossenschaft, bzw. der Pächter (kommt immer auf die Verträge an).


    Der Wolf ist da aktuell nicht genannt und somit wäre ein Schaden durch ihn (zumindest durch die Jäger) nicht ersatzpflichtig.


    Gruß
    Frank

    Niedersachsen nimmt Wolf ins Jagdrecht auf,


    ...ist doch nur eine Alibi-Versanstaltung!


    Der Schutzstatus des Wolfes wird durch EU Richtlinien geregelt, bei deren Erlass Deutschland (im Gegensatz zu anderen Ländern) weder widersprochen, noch sich Ausnahmen hat eintragen lassen. Somit können die Länder, wie auch der Staat beschließen was sie wollen, eine praktische Änderung hat das nie zur Folge. Dazu müsste man erst das Versäumnis Deutschlands bei der europäischen Regelung ausbessern und könnte dann im Anschluss eigene Regeln erlassen. Alternativ natürlich, wenn der Schutzstatus des Wolfes in ganz Europa aufgehoben werden würde.


    Beides ist in der Realität wohl in den nächsten Jahren kaum zu erwarten und somit ist die ganze Diskussion sinnbefreit.


    Gruß

    Frank

    Dazu bräuchte es aber auch einmal ein Bekenntnis von Politik und Bürgern zu ihrer Bundswehr!


    Ich vermisse einen Satz wie: "Die Bundeswehr gehört zu Deutschland"


    Und am traurigsten macht es mich, dass wir überhaupt darüber sprechen müssen, dass ein solcher Satz nötig ist, da eben leider keine Selbstverständlichkeit (mehr).


    Gruß
    Frank


    PS: Und wenn ich dann sehe, dass schon wieder 18% die FriedenschaffenohneWaffenPartei gewählt haben, fällt mir dazu nichts mehr ein. Da macht sich eher Hofnungslosigkeit bei mir breit.

    Es kann ja sein, daß Du recht hast und ich es zu eng sehe.


    Es geht mir nur darum, daß er nicht eine Waffe kauft und sie dann wegen einer nicht genehmigten Modifikation nicht einsetzen kann.


    Um Recht haben geht es nicht, Recht hat letztendlich immer die Schießleitung auf dem Wettkampf.

    Einmal mehr Fragen schadet auch nie. Ich denke wir meinen im Grunde auch alle dasselbe ::frinds::

    Kein Problem, hatte das auch nur am Ende in meinem Post #7 ganz allgemein mit dem Blick auf die Erweiterung der Möglichkeiten bei begrenztem Budget genannt, mehr nicht.


    Aussagen zu den Kosten, die von anderer Seite kamen und meiner Meinung nach nicht stimmen, mag ich in dem Zusammenhang aber auch nicht so stehen lassen. Und Zahlen machen die Diskussion halt effektiv.


    Gruß

    Frank

    Rolf2


    Eine Rückfrage vor einem Kauf kann nie schaden, aber wenn ich mir das Zitat von Portaner mal anschaue:



    Dann weiß ich nicht, wie man das anders verstehen kann, als es von ihm oben geschrieben wurde. Ich nehme eine DP1 Waffe und darf (selbst oder wer auch immer) die drei Punkte modifizieren. Wenn es da Einschränkungen geben würde, dann müsste man doch irgendwo diese auch finden. Also z.B. es draf nur die Alternativvisierung desselben Herstellers verwendet werden oder Feineinstellungen besser als das Original sind nicht zugelassen usw. Sowas ist aber nicht zu finden. Somit: Alles was nicht verboten ist, ist auch erlaubt.


    Gruß
    Frank

    Portaner

    Wer zügig größerer Mengen herstellen will, kommt um eine Mehrstationenpresse mit entsprechenden Matritzen nicht herum.

    ...und das ist noch eine totale Falschaussage! Kein normaldenkender 100m/300m LW Schütze nutzt eine Mehrstationenpresse für diese Art der Munition. Hier ist die Einstationenpresse das Mittel der Wahl.


    Mehrstationenpressen sind was für KW-Munition und vor allem dann, wenn man in einem oder zwei Kalibern einen sehr hohen Verrbauch hat. IPSC oder BDMP dyn.KW zum Beispiel. Davon ist beim Themenstarter aber nie die Rede gewesen. Wenn du ihm also Argumente für seine Fragestellung, bzw. seine Situation, seinen zukünftigen Weg liefern willst, dann solltest du dich auch an dieser Situation orientieren.


    Meine Meinung.


    Gruß
    Frank

    Portaner


    Sag mal, kann man nicht akzeptieren, dass man auch mit geringstem Aufwand Wiederladen kann, um sich ein Hobby besser leisten zu können und das nicht nur dazu taugt, ein Hobby im Hobby zu haben, in dem man noch einmal viel Geld versenken kann???


    .....sorry......ich verstehe das nich......



    Gruß

    Frank



    PS: Die Hälfte der LW Schützen in meinem Verein machen das aus dieser Motivation heraus. Lediglich die andere Hälfte sieht das Wiederladen als zusätzliches Hobby an und ist dem Experimentierwahn erlegen.

    Gerom01

    Sorry, Frank, das solltest du auch selbst tun. Deine Rechnung ist nicht neutral und nur auf deinen Standpunkt bezogen. Ich erörtere dann die andere Seite aus EIGENER Erfahrung, als gelegentlicher .223 Schütze. Du schreibst "Hornady-Match", was aber keine bestimmte Patrone bezeichnet. Ich habe mittlerweile gelernt, dass nicht nur die Marke, sondern auch (und oft wichtiger) die Geschossform entscheidend ist. Bei uns im westlichen NRW bekommt man Patronen mit 52 und 69 gr. Matchking-Geschoss von S&B, Remington und eben Hornady für 1,0 bis 1,2 € pro Schuss. In einem entspannten Training mit einem Repetierer verschiesst man wirklich selten 50 Schuss, eher 30-35. So ist man pro Jahr maximal bei 500 Euro Munitionskosten, und das mit Match-Munition. Wiederum habe ich von paar bekannten Wiederlader gehört, die Kosten zum Start liegen eher bei 2.000 €. Außerdem dürften deine Rechnungen zu Geschossen aus der "Vorkriesenzeit" sein, man liest ja auch hier, dass die Bestandteile deutlich teurer geworden sind. Auch wenn nicht, spielst du pro Jahr nur um die 200 € wieder rein. Und da ich ebenfalls ab und zu zusammen mit meiner Frau zum Gewehrschiessen fahre, weiß ich, dass wir zu zweit auch meistens nur eine Packung verschiessen. Während sie schießt, schiesse ich mein KK-Gewehr 🤠

    Da unterstellst du mir aber so ziemlich jede Dämlichkeit, die man machen kann!


    Also ich habe die Hornady Match Munition genommen, mit 52grs BTHP Geschoss, welches ich in "meiner" Laborierung auch benutze. Den Preis habe ich bei Frank&Monika recherchiert und dort die günstigste Staffel genommen.


    Die Vergleichspreise der Handladung sind von http://www.wiederladen24.de, wo ich genau diese Geschosse kaufe, der Pulverpreis von http://www.rifleranch.de, wo ich ebenfalls kaufe, die Menge entspricht meiner Laborierung, Zünder habe ich meinen Preis mal 1,5 gerechnet, das sollte auch passen.


    Die Schusszahlen, bzw. Trainingshäufigkeit sind an das Beispiel im Thread hier angelehnt.


    Zum Werkzeug habe ich ebenfalls geschrieben, welches Set ich angenommen habe. Das das Lee nicht der Mercedes ist, ist klar, aber laden kann man damit auch. Den Preis kannst du hier überprüfen: http://www.johannsen-shop.de, einen Lee Matrizensatz gibt es dort auch, oder bei Grauwolf.


    Alle Preise sind gerundet und beim Ergebnis habe ich transparent "von bis" geschrieben und zusammengefasst dann den Mittelwert genommen.

    Unten findest du als Erinnerung noch einmal mein Fazit:


    Nun kannst du selbst schauen, welche Ersparnis bezogen auf welche Munitionsqualität du Zugrunde legen willst, dann kommst zu zum Capital Return nach 1,4 bis 3,7 Jahren. Auch hier der Mittelwert: 2 Jahre und du bist bei Plus/Minus Null - und das bei EINEM Kaliber und mit 12mal dann doch recht geringem Trainingsumfang pro Jahr!


    Nun erkläre mir bitte, welche MEINER Angaben aus MEINEM Post falsch sind!


    Gruß
    Frank

    Buchi0

    Man sollte einen kleinen Einwand aber nicht unterschlagen: Wie Portaner schon erwähnte, ist ein Interesse für dieses Hobby im Hobby

    vonnöten, sonst ist es einfach nur unbezahlte Arbeit in der Freizeit.


    Den unterschlage ich nicht, aber ich lasse ihn bewusst so nicht zu! Denn sicher kann man sich im Wiederladen verlieren und daraus ein Hobby im Hobby machen - stimmt. Aber, man kann genau so gut auch mit geringem Aufwand für seine eine oder zwei Waffen bewährte Laborierungen nachbauen und sich so preiswerte Munition beschaffen - gegen zeitlichen Aufwand natürlich.

    Wenn mein Schießsportbudget klein ist, ist vor allem letztere Herangehensweise eine Option, sich mehr Sport erlauben zu können. Und Training ist numal das halbe Leben.



    [...] Experimentierdrang und man kauft mehr verschiedenes Material zum Ausprobieren und

    verschiesst das dann auch. [....] Kann also sein, dass der Vorteil nicht so groß ausfällt, wie man sich das gerne schönrechnet...

    Den monetären Vorteil hatte ich oben ja schon ausgerechnet und das sehr konservativ, wie ich finde.

    Schönrechnen kommt bei manchen nur dann ins Spiel, wenn man sich das Hobby im Hobby gönnt und es dabei im Bereich der Ausrüstung, sowie Komponenten auf die Spitze treibt. Aber das ist im vorliegenden Fall ja nicht so. Hier geht es um maximale Sportausübung in Kombination mit Kostenoptimierung. Ein legitimes Ziel, wie ich finde.


    Gruß

    Frank


    Dann solltest du das einmal nachrechnen, bevor du das pauschal so schreibst!


    Ich habe einfach mal so in die aktuellen Preislisten der Händler geschaut. Sicherlich kann man bei Abnahme von 100.000 und nach mehrwöchigem Suchen auch kleinere Preise bekommen. Will man das aber nicht aufsich nehmen, dann sieht die Sache wie folgt aus:


    .223Rem Fabrikpatrone als FMJ fürs 100m Training kostet derzeit etwa 0,80 Euro pro Schuss. Willst du eine gute Patrone oder auch auf 300m was treffen, dann liegst du bei etwa 1,60 Euro (von den 45 Euro per 50 Schuss bei den Hornady Match sind wir leider nen ganzes Stück weg =O ).

    50 Schuss pro Training und einmal im Monat zum Schießen gehen führt dann zu Kosten von 480 Euro bei Low Cost Patronen und 960 Euro bei 300m und/oder guter Munition.


    Im Gegenzug habe ich einmal für meine .223Rem Laborierung die aktuellen Einkaufspreise für Pulver, Zünder und Geschoss ermittelt. Da komme ich auf rund 0,50 Euro pro Schuss. Auf das o.G. Trainingsjahr gerechnet, sind wir dann bei 300 Euro anstelle der 960 Euro, mit der diese Patrone vergleichbar ist. Das ist eine Ersparnis von 660 Euro p.a. Selbst wenn du nur teilweise 300m schießen gehst und auf 100m schlechte Streukreise akzetierst, dann auch beim Wiederladen ehrlicherweise für diesen Teil billige Geschosse einkaufst, verbleibt eine Ersparnis von etwa 240 Euro p.a.

    Ich denke die Wahrheit im realen Einsatz wird irgendwo zwischen 240 und 660 Euro p.a. liegen.


    Lehrgang, Benzingeld, Unbedenklichkeit, Ausstellung der Pappe und Blechschrank liegen bei 500 Euro, ein Lee Wiederladeset, komplett bei 250 Euro, ein Lee Matrizensatz bei 60 Euro, dann noch ein wenig dies und das und wir landen aufgerundet bei 900 Euro für alles!

    Nun kannst du selbst schauen, welche Ersparnis bezogen auf welche Munitionsqualität du Zugrunde legen willst, dann kommst zu zum Capital Return nach 1,4 bis 3,7 Jahren. Auch hier der Mittelwert: 2 Jahre und du bist bei Plus/Minus Null - und das bei EINEM Kaliber und mit 12mal dann doch recht geringem Trainingsumfang pro Jahr!


    Wird die Waffe von zwei Schützen genutzt, fährt man 14 tägig zu Schießen oder hat zuhause noch eine weitere Waffe, für die man schon Munition kauft, dann verkürzt sich die Zeit entsprechend. Als ich seiner Zeit anfing, hatte ich meine Komplettkosten mit 2 Kalibern innerhalb von 12 Monaten raus.


    Gruß

    Frank

    randsachse


    Also deinem Statement bzgl. deines Alters und der verbleibenden Optionen Ziele zu erreichen stimme ich nicht zu. Grundsätzlich kann man in einem guten Verein, mit passender Unterstützung und Ausrüstung noch vieles erlernen, auch wenn man schon etwas älter ist.


    Das Budget ist natürlich immer eine recht harte Grenze. Dennoch möchte ich dir das Thema ZF nochmals ans Herz legen. Wenn du für 300 Euro eins kaufst, kaufst du nach 2 bis 3 Jahren mit Sicherheit das nächste für 300 Euro. Da ist der Mehrpreis zu den Sigthrons S-Tac, zumal die bei Henke auch regelmäßig in der Werbung sind, wirklich zu verschmerzen, 10 Jahre Garantie gibt es dazu auch noch. Da solltest du lieber etwas länger sparen und dann kaufen.


    Das Kaliber .223Rem ist dann sicher auch das richtige für dich. Man kann hier auch relativ preiswerte Vollmantelmunition für das 100m Training kaufen, aber eben auch durchaus taugliche Match-Munition (z.B. Hornady), die auch auf 300m der Handladung kaum nachsteht (natürlich teurer ist).


    Wenn das Rentner-Budget recht klein ist, dann solltest du auch noch einmal einen Gedanken an das Wiederladen verschwenden. Und, ja, damit kann man auch in deinem Alter noch anfangen und Zeit hast du als Rentner ja genug.... ;)

    Billiger als damit gute Muntion zu bekommen, ist nicht möglich und die Einmalkosten hast du locker nach kurzer Zeit wieder drin. Bei Fragen zum Thema sind hier im Forum gute und hilfsbereite User, sollte also alles möglich sein.


    Gruß
    Frank

    Ja, dem ist kaum etwas hinzuzufügen und auch ja, die Tikka wäre aktuell auch mit Favorit.


    Da ich aber hier gelernt habe, dass es oftmals nicht gern gesehen wird, wenn nach konkreten Waffen gefragt wird, einfach eine andere vorzuschlagen, habe ich mir diesen Hinweis verkniffen.


    Aber vielleicht ist der Themenstarter da ja andern und offen, was auch diese Frage betrifft.


    Gruß
    Frank

    Mal so generell: Wenn du für ein ZF nur 300 Euro ausgeben willst/kannst, dann scheinst du schon sehr auf das Budget zu achten. In dem Falle und da dein Hauptaugenmerk auf 100m liegt, würde ich dir bzgl. des Kalibers schon mal .223Rem empfehlen. Das läuft auf 100m perfekt und ist für 300m noch tauglich, wenn der Wind nicht zu stark den Spaß trübt. Es macht aber vor allem das Schießen VIEL preiswerter, als mit jedem anderen Kaliber. Und Training ist das halbe Leben!


    Ein ZF bis ca. 300 Euro kann man für so eine Anwendung nicht empfehlen. Auch wenn die bunten Verpackungen der Hersteller alles mögliche versprechen, ist erstens das Bild schlecht und zweitens die Haltbarkeit auf einer GK-Waffe zumindest langfristig nicht gegeben. Zuerst verstellen sich die ZF's unkontrolliert/unbemerkt, später klappern die Linsen und du kaufst das nächste. Da ist es nicht die Frage ob, sondern nur wann.

    Meiner Meinung nach sind die preiswertesten tauglichen ZFs die Sightron's der S-Tac Serie.


    Sowas zum Beispiel: https://henke-online.de/de/133…x50-duplex-sgt42050tp.htm


    Die gibt es je nach Ausführung und Angebot oft schon unter 500 Euro. Besitze selbst eins und habe eins für unsere Vereinswaffe gekauft. Natürlich nicht High-End aber für den Preis gut und für deine Anwendung wirklich tauglich.


    Und vergiss nie: Die Einmalkosten sind nie das Problem, es sind immer die laufenden (Munition, Standgebühren und Benzin/Fahrtkosten) die den Preis bestimmen!


    Gruß

    Frank

    Gerade die Jäger verzeichneten aber in den letzten einen kräftigen Zulauf, sogar verstärkt von Frauen.


    Ja, das ist zumindest in einige Bundesländern richtig. Dennoch steht das nicht im Widerspruch zu meiner obigen Aussage.


    Ich bin immer wieder überrascht, manchmal sogar entsetzt, wie defensiv die Jägerschaft inzwischen geworden ist und wie stark diese Haltung auch in die Jungjägerausbilung schon Einzug gefunden hat, obwohl Jagd in der Praxis auch immer gelebter Naturschutz ist im Vergleich zur Überweisung eines kleines Jahresbeitrages an einen der Umwelt-/Naturschutzverbände, wie sie auch alle heißen mögen.


    Gruß

    Frank