Beiträge von Frank1000

    BeanzonToast


    Also WENN ihr überhaupt anfangt den Stand, ganz gleich in welcher Art und Weise zu "bearbeiten", dann solltet ihr definitiv zumindest über eine Aufrüstung auf 1500J für KW nachdenken, wie johann das oben schon vorgeschlagen hat.

    Der ganze Aufwand mit Lärmgutachten, Anträgen usw, usw. lohnt sich für zwei Schützen, die "dummerweise" einen .22WMR haben definitv nicht. Und ...sorry....freiwillig kauft sich heute keiner (als Sportschütze) mehr auf sein Grundkontingent einen .22WMR Revolver. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Verein im Anschluss der erweiterten Zulassung in einer Flut neuer Mitglieder ertrinkt, geht da wohl eher gegen null.


    Also: Ganz oder gar nicht!


    Gruß

    Frank

    Ich mache z.B. bei jagdlicher Langwaffenmuni i.d.R. ein Faktorycrimp meist mit der Crimpklaue von LEE und dann halt mit Ringfugenlack sowohl die Zündglockenrille am Zündhütchen als auch am Hülsenmund der entsprechend gecrimpt ist mit Ringfugenlack gedichtet.


    Über die Sinnhaftigkeit der gesamten Angelegenheit kann man ja unterschiedlicher Meinung sein. Aber WENN man das schon meint machen zu müssen, dann ist das so schon richtig. Nur die Hälfte der Abdichtungen her zu stellen, wie man das nachmal in bezug auf den Ringfugenlack liest, hilft so rein gar nichts


    Gruß
    Frank

    ...wie der digitale Impfpass und die Luca-App...damit du dich mit deiner Waffe auch brav an jedem Schießstand anmelden kannst/darfst/musst.....ja sicher, auch keine Kladde mehr....und der erste Schritt dir jede Waffe abzuquatschen, die du nicht jeden Tag benutzt.


    Der digitale Fortschritt ist nicht immer ein Fortschritt für alle......

    Da ist seit vielen Jahren außer KK (wofür das kein Thema ist) keinerlei Munition mehr kaufe, fehlt mir etwas der Überblick bezüglich Fabrikmunition - aber selbst diese hat nach meiner Kenntnis in der Mehrzahl der Fälle doch auch keinen Ringfugenlack - oder habe ich das falsch in Erinnerung ?


    Ja, das siehts du richtig. Lediglich, wenn man Surplus kauft und "zivilisierte", die eigentlich aus einer Militärproduktion stammt, lediglich in eine bunte Verpackung gelegt und mit einem hohen Preisschild versehen wurde, haben noch Ringfugenlack.


    Und noch zur jagdlichen Anwendung: WENN man die Patrone schon meint dicht machen zu müssen, dann sollte auch das Geschoss gecrimpt sein, wie bei Militärmunition aus diesem Grunde üblich. Nur das ZH lacken ist nur die halbe Wahrheit. Ich bin (leider auch noch) kein Jäger, aber dass diese bis zum Hals im Wasser mit ihrer Ausrüstung einen Fluss durchschreiten oder durchschwimmen ist auch eher selten.....glaube ich zumindest.... ;)


    Gruß
    Frank

    Also ich finde es im Grunde nicht so schlimm, wenn mit den Spenden nicht direkt der "eigentlich ja nur erhoffte" Erfolg erzielt wurde. Mit solchen Dingen, viel mehr noch vor Gerichten, hast du eben keine Garantie auf Erfolg.


    Schlimm finde ich aber eher, dass durch die ausgebliebene Kommuniktaion unserer gemeinsamen Sache, dem Versuchspflänzen Lobbyarbeit, ein größerer Schaden entstanden ist und das auch noch verursacht durch die am aussichtsreichsten positionierten Protagonisten. Dabei wäre es ein leichtes gewesen, mit ein oder zwei Posts hier (und sicher ist es in anderen Foren ähnlich) eine Rückmeldung zu geben, und ein wenig Präsenz zu zeigen. Auch wenn jemand persönlich vielleicht zeitweise nicht so aktiv sein kann, wie er/sie es möchte, dann gibt es sicher auch andere, die das übernehmen können (sollten). Denn auch eine Lobby wäre so - so Gott will - keine one man show! Aber auch das hat man - aus meiner Sicht - für nicht nötig erachtet.


    Der Schaden wirkt sich aber erst in der Zukunft aus, denn dieses Negativ Beispiel bleibt allen in Erinnerung. Jeder neue Anlauf, ganz gleich ob mit denselben oder anderen Personen, wird diese Steine im Rucksack mit sich herumtragen. Und dann fragen wir uns, warum wir keine Lobby haben.....


    Gruß

    Frank

    AndiKar


    Erstens herzlichen Glückwunsch zu deinen für dich erfolgreichen Entscheidungen und zweitens hast du dafür auch mit MarcS, sowie Charly die besten Hilfestellungen genutzt, die man hier in der Gegend bekommen kann. Wenn man da zuhört, geht sportlich nichts in die falsche Richtung :thumbup:


    Gruß

    Frank

    Icht war früher in meinen DSB-3-Stellungskampf-Hochzeiten das Schleppen auch leid. Sand aus der Kniendrolle raus und allerlei Alternativen rein. Am Ende war das Problem immer dasselbe: Alles das, was einen massiven Gewichtsvorteil bietet, hat bei intensiver Nutzung den Nachteil des Verschleißes. Die leichten Materialien reiben sich bei Benutzung auf, zerbröseln und der Sack sackt (zusammen). Ähnlich ist es bei den Auflagesäcken der Gewehrauflagen oder Hinterschaftauflagen - wenn auch aufgrund der geringeren Belastung nicht ganz so schlimm. Für präzise Anschläge ist aber genau das nachteilig.


    Bis heute kenne ich daher kein Füllmaterial, welches leicht ist und bei intensiver Nutzung über einen längeren Zeitraum die Konstanz bringt, die ich erwarte.


    Gruß
    Frank

    Überraschend schon ... dahingehend, daß z.B. Katja als Forumsmember und in dieser Sache auch "Geldeintreiberin" sich auf Anfragen überhaupt nicht äussert/äussern will.

    Insbesondere, was die Verwendung der gespendeten Gelder angeht ... DAS ist mehr als ärgerlich und hinterlässt einen schalen Geschmack. ::(


    Leider wahr und hat bei mir auch zu einem Umdenken in dieser Sache, bzw. bei der Einschätzung der Protagonisten geführt.


    Gruß

    Frank

    Captain Cat

    Peppone

    Kann ich so nicht bestätigen.


    [...] wurde auf einer 100 Meter Indooranlage (!) auch ein Kaliber .50 Gewehr dem interessierten Publikum zum Schießen angeboten.

    [...] das war zwar interessant und beeindruckend, hatte aber absolut nichts "Infernalisches".


    Vergleichbar mit einem G33/40, mehr "tritt" ein .50er auch nicht ... eher sogar weniger ... also nix wirklich aufregendes. grin-.)


    Auf Inddor-Anlagen sind die .50BMG ja auch meistens auf 10.000J, teilweise sogar auf 7.500J heruntergeladen, alleinig durch die Beschränkung der Zulassung ist sowas doch nötig. Da geht so ein Gewehr schon recht entspannt zu schießen, bei 84903kg Eingengewicht, einer wahnsinns Bremse......und die E100 reicht auch noch aus, um die Pappe im Ziel zu durchstoßen ;)


    Also die .50BMG liegt bei 15.000J bis über 20.000J wenn man das Gerät artgerecht bewegt und damit LR schießen will, wie es der Eingangspost ja aussagte. Dann würde ich dem auch einmal etwas "Infernalisches" unterstellen.


    Gruß
    Frank

    Frank1000

    Ich würde das mit "Habenwollen" bezeichnen.

    Genau ist es wahrscheinlich auch.

    Der Stand in Wittloge ist hier in der Gegend auch der einzige wo man das schießen kann.Ich wollte dann aber bei voller Dröhnung nicht im Raum sein.

    Hab das einmal mitgemacht, wollte durch Spektiv die Scheibe beobachten.


    Gut, gegen "Habenwollen" ansich ist ja auch nichts einzuwenden, dennoch sollte dein Freund sowas einfach mal 20 Schuss lang schießen. Es gibt zum Beispiel in der Rifle Ranch die Möglichkeit so eine Waffe zu leihen und zu schießen (ich glaube auf 10.000J heruntergeladen) und mit einer riesigen Bremse dran. Wenn er das 20x gemacht hat, seine Treffer gesehen hat und dann immer noch meint, sowas haben zu wollen, dann muss er das eben kaufen.


    Was Wittloge betrifft, so ist das erstens ein Stand, der "nur" 300m hat, also aus LR-Sicht würde ich mal sagen Indoor über den Flur bis ins Wohnzimmer und vielleicht ist dir auch das Schild mal aufgefallen, welches dort zeitweise hing/hängt und .50BMG verbietet. Die haben nämlich auch Probleme mit Lärmemissionen und bei sowas eben auch mit den anderen Schützen/Mietern auf dem Stand.


    Gruß

    Frank

    BeanzonToast


    Hallo Micha,


    also dein Vorhaben ehrt dich, doch ist das nicht mal eben so einfach zu machen. Ich habe hier selbst an Bauprojekt und diese Probleme schon mal bearbeitet. Ich will dir daher einmal ein paar Stichpunkte aufschreiben, mit denen du dich beschäftigen solltest.


    1.) Lärmmessung kann man für kleines Geld selbst machen, um einen ersten Eindruck zu bekommen in welchem Bereich man überhaupt liegt. Das geht mit einer App relativ schlecht, es gibt aber im Bereich bis 100 Euro diverse Messmittel, die für den Einstieg erst einmal genügen. Z.B. sowas hier:


    https://www.conrad.de/de/p/vol…1-5-hz-8-khz-1662850.html


    wobei schnellere Geräte natürlich immer genauere Ergebnisse liefern, da gilt es aber die einzelnen Datenblätter zu vergleichen. Bis 100 Euro gibt es aber schon vieles.


    2.) Schau dir mal die Richtlinie für den Schießstandbau an. Da findest du Kriterien, die einzuhalten sind. Als ersten Richtwert kannst du mal 60db am ersten bewohnten Gebäude der Nachbarschaft zu Grunde legen.


    3.) Ich glaube nicht, dass du ohne ein späteres Lärmemisssionsgutachten eine Erweiterung der Zulassung in dieser Art bekommen kannst.


    4.) Ich glaube auch nicht, dass es eine Zulassung für eine Kaliber oder eine Waffenart geben wird, bei der man nur besonders leise Munition zu Grunde legt oder vorschreibt oder wie auch immer. am Ende werden Stände für KW und oder LW und Kaliber und maximale Energie zugelassen.


    Ich hoffe das hilft dir auf deinem Weg erst mal ein Stück weiter.


    Gruß
    Frank

    Wenn Fuzzi s Kollege tatsächlich aktiv Long Range Schießen will, sollte er ein Schießstand-verträglicheres Kaliber auswählen, das er dann auch wirklich nutzen kann, wie die .338 Lapua Magnum, .338 Norma Mag, .300 PRC.


    Die .338LapuaMagnum wäre für LR bis 1500m auch meine Empfehlung/Wahl, wenn es eine neue Waffe werden sollte.


    Und falls es eher um's "soweit wie möglich rauslangen" geht:

    Wer heutzutage sportlich "wirklich weit" schießen will (ELR), geht auf moderne Kaliber wie .375 Cheyenne Tactical, .408 Chey Tac, .33 XC, .37 XC etc.

    Mit "wirklich weit" meine ich sowas wie der NRA ELR-Wettbewerb auf 1500 - 2150 yards (2 km) oder der "King of 2 Miles" (bis 3520 yards).


    Ich würde das mit "Habenwollen" bezeichnen...aber so Gott will.....die .408 Chey Tac.....die würde es dann bei mir werden ;)


    Gruß

    Frank

    Peppone


    Naja, dass dieses Land sich immer mehr von einem freiheitlichen Land entfernt, ist ja schon länger zu beobachten. Auch das es nach der "Geiz is Geil-Mentalität" in immer weiteren Teilen der Regierung und dummerweise auch der Bevölkerung die "Wenn es mir nicht gefällt, dann muss es verboten werden - da das ja dann eh keiner braucht-Mentalität" gibt, ist leider wahr aber leider auch kein ganz neuer Hut.

    Somit sind auch wir als LWB permanent damit konfrontiert, dass man versucht uns unser Hobby schwerer und teurer machen . Das ist schon lange so und das wird leider wohl auch so bleiben. Daher halt ich persönlich nichts davon zu sagen, ich mache dieses oder jenes nicht mehr, oder kaufen mir das jetzt nicht mehr, da es eh bald verboten werden könnte. Ich lebe meinen Sport in dem Umfeld der aktuellen Zeit so gut ich es kann und ungeachtet aller Eventualitäten. Wenn es dann soweit kommen sollte, dass mich ein Verbot betreffen würde, muss ich eben sehen, ob ich vorher dagegen kämpfen will/kann oder wie ich mit der Situation umgehe. Vorauseilender Gehorsam findet sich in meinem Repertoire nicht. Wenn ein .50BNG dazugehören würde, dann würed ich es auch versuchen mir kaufen zu können.


    Persönlich zum Thema .50BMG:

    Halte ich sportlich für völlig ungeeignet, wenn man nicht permanent 2km schießen will, zumindest aber deutlich über 1500m. Und da fehlt es in meinem Umfeld einfach an geeigneten Ständen. Ich würde gern viel mehr LR schießen auch Target Rifle 1000yrds und sowas. Aber leider sind die 300m Stände schon immer ein ganzen Stück weg und alles was darüber hinaus geht (für mich) kaum wirklich sportlich zu realisieren. Ich schieße aktuell bis 1000m und dafür gibt es deutlich bessere Kaliber, vor allem wenn man auch - wie im Post #1 geschrieben - einmal auf einen solchen Wettkampf will. Besser, weil angenehmer zu schießen, öfter zu trainieren, preiswerter zu schießen und damit auch eine höhere Trainingsintesität einhergehend und alles in der Summe dann eben auch präziser. .50BMG fällt für mich in den Bereich "Habenwollen". Wer das mag - okay - würde ICH auch nie verbieten. Mit so einem schweren Biest unter der Jacke geht auch sicher keiner eine Bank überfallen..... ::lachen2::


    Gruß

    Frank

    Und ich vermute, es wird in Zukunft auch nirgens mehr zu haben sein. .50er sind doch "Kriegswaffen"


    Und zu deinen 2. Punkt: Absolute Zustimmung. :thumbup:




    Also, dass das Kaliber .50BMG pauschal dazu führt, das eine solche Waffe und Deutschland unter das KWKG fällt wäre mir neu.... :/


    Aber für Wettkämpfe bis 1500m sind DEFINITV andere Kaliber deutlich im Vorteil. Und das nicht alleinig aus Kostengründen.


    Gruß

    Frank