Beiträge von 1874

    Wie mir gerade ein befreundeter Museumskurator gesagt hat , ist es ziemlich selten und ungewöhnlich , daß ein originaler , über 175 Jahre alter , lederner Gewehrriemen erhalten blieb . Und Dieser/Mein Gewehrriemen ist anscheinend mit Sicherheit original !

    Nun - ein Kurator ist ja kein Restaurator , weshalb er mir auch keinen entsprechenden Rat geben konnte ( einen entsprechenden Konservator hat/kennt er nämlich nicht ) , deshalb hier in die Runde der Fachwissenden :

    Wie kann/soll/muss ich den Riemen konservieren und erhalten ?

    Ich nehme da gerne Tranöl mit Bienenwachs. Ob es das noch zu kaufen gibt keine Ahnung. Das wurde früher zu Pfllege von Zaumzeug etc. verwendet. Schau mal bei solchen Artikeln.

    Da gebe ich Enfield umfänglich Recht.

    WAs er als wichtigen Punkt schon angesprochen hat, der Lauf muss anschließend neu beschossen werden.

    So ich sitze hier, ein Bekannter hat mich zu einem Ansitz Schieśen in die Eifel eingeladen, aber seid 2 Tagen nicht gemeldet

    Soll mich am A…. Lecken

    Seid ca 10 Jahren wollte ich immer nach Verden zum Vorderlader Schießen fahren , kam immer was dazwischen, jetzt beim Frühstücken ist mir in den Sinn gekommen, mit 77 Jahren haste nicht mehr viel Zeit, jetzt fährst ein fach los. 560 km in 7 Std bin ich da.

    Freue mich meinen Mail Freund , nach 15 Jahren "Grandriflr“. Persönlich kennen zu lernen .

    Kannst das Bier für 14 Uhr schon mal kalt stellen:)

    Ich wünsche Euch viel Spaß und bestelle Grüße von mir.

    Wir verlegen gleich Fußbodenheizschlangen.

    sowie einige nicht zitierfähige Vokabeln ...

    lass hören 8o

    Zum Glück habe ich noch ein weiteres , uraltes Stück passendes Ebenholz/Grenadill gefunden ,

    Dieses Stück sieht nach Grenadill aus. Ebenholz hat nicht solch einen abgegrenzten Splint und ist auch, bis auf das Herzstück mit etwas drumrum nicht so homogen schwarz. Über 50% des Holzes wir nach dem Schlagen entfernt und kommt nicht nach Europa.

    oder aber auch Misserfolg

    Das glaube ich nicht

    Moin Schwarznasen,

    ich wollte eigentlich, auf Eure Wünsche hin, heute meine Kästen vorstellen. Doch leider ist mir beim letzten Training, Steinschloss 100m, gleich beim 2. Schuss die Abzugstange vorne weggebrochen, so dass ich zu Auslösen fast einen Hammer gebraucht hätte. Zum Glück hatte ich noch weitere Knallstöcke dabei. Wenn ich 2 Stunden Anfahrt habe, nehme ich schon mehrere mit.

    Daraufhin habe ich mir gesagt, dass passiert mir nicht noch einmal und habe meine Kiste mit Schlossteilen hervorgekramt. Daraus alle Teile für zwei Steinschlosse zusammengesammelt, denn ich habe zwei Steinschlossgewehre im ständigen Einsatz. Bis auf die Schrauben und Abzustangenfedern habe ich alle Teile gefunden. Schlagfedern habe ich immer Als Ersatzteile liegen. Die Schrauben habe ich schnell neu, aus Silberstahl, gefertigt, gehärtet und angelassen. Die Abzuzgstangenfedern muss ich morgen anfertigen.

    Heute dann alle Teile, Schlossplatten, Hähne, Hahnlippen und Hahnlippenschrauben feingeschliffen und Bunt im Einsatz gehärtet. Unten seht Ihr dann das Ergebnis. Wobei die Farben auf den Bildern leider nicht so gute rüberkommen.

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    Dank Dir. Tja, von der Birne konnte ich nichts retten, aber allerhand Zwetschgenholz. Sowas kann ich auch nicht wegwerfen, obwohl ich wirklich kein Holzmensch bin.

    Beim Trocknene von Obsthölzern empfehle ich auf jeden Fll die Stnseiten zu bersiegeln.

    Sie reißen anders als Harthölzer und bilden oft feine Risse, was bei der Verarbeitung zu beachten ist.

    Apropos trockenes Holz, mal eine Frage an die Holzspezialisten hier, wie trockne ich frisch geschlagenes Holz am besten wenn ich z.b. Werkzeugstiele daraus machen möchte?

    An was für ein Holz denkst Du?

    Für Stiele suche ich mir Stücke, die natürlich ohne Äste sind. Dann längs der Maserung aufspalten. Dabei etwas vom Herz, der Mitte, wegbleiben nur das Material nach außen hin verwenden.

    Beim Spaltmaterial halte ich mindestens den doppelten "Durchmesser" als beim fertigen Stück. Wenn Du die Enden mit einem sehr wachshaltigen Hartöl versiegelst, brauchst Du nur einige Zentimeter lägeres Material. Versiegelst Du die Enden nicht, musst Du einges an Länge mehr habe, da die Risse von den Enden einlaufen.

    Wenn ich hier sehe , was für wunderschöne Sachen Du baust , wird mir bewusst , welch ein Dilettant ich mit meinen Basteleien bin !

    Vielen Dank fürs Zeigen !

    Nun stell Dein Licht mal nicht unter den Scheffel, was Du so machst und zeigst ist bemerkenswert.


    In diesen Kreis gehört auch unsere Ledersocke.

    Super! Die Kisten sind echt klasse!

    Die könntest du etwas genauer vorstellen. Mehr Bilder, mehr Infos, mehr mehr mehr ...


    Lederstrumpf

    Ledersock, ok, das werde ich am kommenden Wochenende mal machen. Ist aber nicht historisch, da ich diese nur zum sportlichen Schießen verwende.

    In der Napoleonik mache ich "nur" Zivildarstellung, mit Vorträgen zur Entwicklung der Handfeuerwaffen und Entstehung des Schwarzpulvers.

    So , wie ich unseren 1874 mittlerweile kennen lernen durfte , verschwendet er , so wie ich , kein Material !

    Bei der Fertigung von , wie ich denke , wundervollen Schäften aus diesem Glücksfund , bleiben wohl genügend Reste übrig , um auch ebensolche schöne Griffschalen für wasauchimmer anzufertigen !

    Enfield, da gebe ich Dir recht.

    Die sind zwar nicht historisch, aber ich fertige für jedes Gewehr, das ich in meinem Bestand und eingeschossen habe eine Zubehörkiste an. Als Beispiel die beiden hier gezeigten. Bei dem Nussbaum handelte es sich auch um ein großes Stück Schaftholz, dass bei genauer Betrachtung, auf Grund von Rissen, nicht dafür eignet war. Beim Ahorn sind die Stücke übergeblieben, als ich meine Treppe gebaut habe. So habe ich Kästen aus Nussbaum, Ahorn, Eiche und Birke. Eben wo etwas Überbleibt.

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    Kleinere Stücke werden zum Beispiel zu Griffen von Schraubendrehern oder Pistonschlüssel verwendet.

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    In den Ofen kommt fast nicht, denn bei der Restauration oder Aufarbeitung muss ab und zu ein Stück ersetzt werden.

    Dann muss man möglichst ein Stück finden, dass dem Ursprungsstück recht nahekommt. Somit hat man Massenweise kleine Stück liegen.

    Ein eingesetztes Stück darf man zwar sehen, Nicht immer funktioniert der Anspruch wegen der Maserung, aber es muss passend sein. Die Altvorderen habe sich auch diese Mühe gemacht.

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    Ich habe noch einmal in meine Bücher geschaut. Robin J. Rapley hat in seinem Buch über das Zubehör der Colt Perkussionswaffen vier entsprechende Pulverflaschen abgebildet. Alle haben die Colts Patent Prägung über dem Adler. Somit ist deine PF keine Colt Flasche, wobei ich sie allerdings für ein historisches Original halte, da alle drei genannten Hersteller mit ziemlicher Sicherheit auch diese PFs ohne die Colt Patent Prägung hergestellt haben. Den Abbildungen bei Rapley nach zu urteilen könnte es sich um das Model #F3 von Dixon and Sons handeln. Vielleicht kann Schwarzer Mann auch mehr dazu sagen, er hat sich sehr intensiv mit Pulverflaschen beschäftig und hat eventuell sogar den Riling, die Bibel für PF Sammler.


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    Von denen von Dir abgebildeten kann es Keine sein, die von bayer100 hat keine Beschriftung.

    Und die Nummer 3 hat am oberen Rand des Kopfes einen Rezess (Absatz9, den die von bayer nicht hat.

    Zwischendurch eine kleine Bastelei für die Sharpse.

    Um die bewegliche Hülse im Lauf nach dem Schießen zum Reinigen zu entfernen, habe ich ein Werkzeug gebastelt. Die Idee ist nicht von mir, sonden von Uwe.

    Danke, Uwe, für die Innovation!


    Lederstrumpf

    Da muss Uwe auch eine Trophäe für erhalten.

    Ein super Gerät und gute Umsetzung.