Beiträge von 1874

    Mühli,

    Du hast nicht nur Recht, dass die Stollen nicht fürs rein / raus gemacht sind, sonder in D nach dem Beschsussgesetzt ist es auch nicht erlaubt. Denn Perkussionsläufe mit Stollen sind für den Gebrauch, als eine Einheit gefertigt und werden auch so beschossen ergo ein wesentliches Teil in Einheit mit der Schwanz- oder Baskülenschraube. Beim Beschuss in D werde die Stollen meistens zusätzlich mit einem Beschusszeichen versehen.

    Jetzt werden viele wieder schreien -ja aber-. Klar, es wird von vielen Schützen gemacht, aber so lange nicht passiert wird auch niemand nachfragen...............................

    Hermann Historica München...



    Ich schätze die in dem leider nicht so guten Zustand auf 100 - 150€ Startgebot bei einer Auktion ... mit etwas Glück wirst Du 250€ erzielen. Allerdings beruht meine Schätzung nur auf den hier sichtbaren Bildern, um bessere Aussagen treffen zu können, müsste man die Pistole selbst in Augenschein nehmen...

    Moin Schwarznasen, ein gute neues Euch allen!


    Erik,

    Deiner Preisfindung gebe ich recht, vorausgesetzt das Schloss ist insgesamt in Ordnung.

    Bei Hermann schätzen lassen ist einfach zu teuer, denn die machen es auch nicht kostenfrei.


    Sieht nach einem Original aus, war mal Steinschloss und wurde auf Perkussion aptiert. Vom Zustand her geht es als Restaurierungobjekt durch. Ist nach meiner Anschauung nach also kein Mist. Für mich wäre das was.

    Lederstrumpf

    Der Meinung über die Orginalität von Ledersocke schließe ich mich auch an. Ob es wirklich vom Steinschloss aptiert worden ist, kann man erst sagen, wenn man sich die Schlossplatte genau angesehen hat. Auf den Fotos kann ich, auch bei Vergrößerung, keine verschlossenen Löcher sehen, die z.B. für die Batteriefeder waren. Es kann auch sein, dass der Lauf ursprünglich für Steinschloss gedacht war und dann als Perkussion gebaut wurde.


    Bohne092

    Ich kann Dir anbieten mir das Teil zur Begutachtung zuschicken. Dann hättest Du nur das Hin- und Rückporto. Und bevor Du es so veräußerst, lass Dir von der Ledersocke ein Angebot machen, mit dem beide leben können.

    Las das bloß nicht die "Jahreszahl" sehn. :hyster:

    Sparrow,


    das war früher durchaus eine verwendete Methode. Ich habe in einem meiner originalen Schlösser einen solchen Keil in der Schlagfeder. Den habe ich bei der Restauration auch drinnen gelassen. Er gehört einfach zum Gewehr.

    Moin Enfield,

    seh schöne ARbeit, wobei mir Dein Skizze des Hahnes besser gefällt und nach meiner Meinung pasender ist. Der fertige Hahn ist in den beiden waagerechten Bereich zu parallel.

    Es sind keine "Trompetenmündungen", sondern "Kannonierte-Mündungen". Nach meiner Meinung ist eine solche Mündung ein reines Zierelement. Denn als Mündungsverstärkung ergibt es keinen Sinn, Da die Laufbohrung bei den Läufen auch icht erweitert ist und die Musketen eher auf etwas Entfernung verwendet wurden, kann es auch nicht zur Abschreckung oder als Drohpotential gedacht sein.

    Ganz sicher ist es das nicht. Wäre nicht bezahlbar.


    Lederstrumpf

    Ledersocke, da bist Du in eine sprachliche Falle getappt, die auch gerne zur Vermarktung herangezogen wird.


    Dieses Holz kommt aus der Familie der Schmetterlingsblütler, also kein Rosenholz. Die Engländer betiteln alle Arten von Palisander als Rosewood.


    Die Inder verwenden fast nur eine ganz einfache Art, aus der auch viele Gebrauchsgegenstände gemacht werden.

    Das Gewehr wurde in den 70ern Tennessee-Rifle genannt.

    Also weit vor der Zeit Artax. Vom gesamten Eindruck kommt es auch aus der Zeit.

    Allerdings weiß ich jetzt nicht wer der Hersteller mit Cz war. Mal Erik fragen.

    Das auf der Baskülenschraube ist so nicht zu identifizieren, es könnte aich eine überlackierte Schweißnaht sein.

    Oder man kürzt den Bodeneinsatz um ein bestimmtes Maß und dreht sich Distanzscheiben (natürlich in einer Spannung), mit unterschiedlichen Dicken. So hat man die gleiche Bodenform bei den unterschiedlichen Längen.

    Das mit dem „Schmirgelgeschoss“ halte ich für Blödsinn! Entsprechend beschichtete Geschosse und Beschichtungssets hatten die Amis, für Hinterlader aus Mantelgeschossen, mal auf dem Markt gehabt. Die sind schon lange verschwunden, weshalb wohl?


    Beim VL wirst Du nie ein ordentliches Ergebnis erhalten, denn beim Schuss muss sich das Geschoss erst stauchen und somit wird der Lauf im hintersten Bereich enger bleiben und dann eine Erweiterung bekommen, die zur Mündung hin abnimmt. Denn das Geschoss nutzt sich auch ab und der Druck um den Durchmesser anzupassen ist nicht da.


    Um einen solchen Lauf, überhaupt einen Lauf zu frischen muss man wissen, wo im Lauf man den Abguss macht und wie lang er sein soll. Dann muss die Schwanz- oder Baskülenschraube raus und eine Führungshülse für den Schmirgelklotz gedreht werden. Diese muss eine Innenbohrung nach dem Schmirgelklotz haben. Beim Einschrauben muss die Führung sauber an den hinteren Seelenabsatz angefügt werden. Der Schmirgelklotz wird immer von hinten, zentriert durch die Führungshülse, durch den Lauf gezogen.


    Von den Schmirgelklötzen benötigst Du auch nicht nur einen, nach und nach müssen neue gegossen werden. Richte Dich dann noch auf viele Stunden des Schmirgelns ein.

    Moin Jungs,


    ich schrob da schon einmal etwas zu den Indern:

    .

    Mit der Inschrift am Schloss bin ich leider auch noch nicht weitergekommen. Diese erinnert mich am ehesten noch an griechische Buchstaben.

    Grichisch, das war sofort meine Eingebung

    aber um Gottes Willen bitte nicht laden und versuchen , damit zu Schiessen - das geht meist ins Auge !

    ursprünglich am Khyberpass ,

    nicht nachgearbeitete Kolbenkappe , sowie der Abzug aus anscheinend Messing .

    Ohne eine fachkundige Beurteilung wirklich nicht schießen.

    dasfür ieht das Schloss eigendlich zu gut aus, würde ich aber so ohne in der Hand gehabt zu haben, nicht ausschließen

    grobe Kolbenkappe fndet man so des öfteren bei originalen, möchte gern, Waffen. Abzug aus Messing kommt schon vermehrt vor

    zu 1 die Befestigungsschraube hat ja denn keine Bewandnis mehr. Also verwende die Schraube für die Höhenverstellung.


    zu 2 nein, das ist nicht normal, also mache es fast so wie Erik es sagt, nur verwende einen kleinen Diamant-Kugelfräser mit nicht all zu schneller Drehzahl und dünnes Öl zum kühlen. Schleife die Bohrung etwas über die Mitte und mit einer kleinen Schräge, wie eine Rampe.