Beiträge von Captain Cat

    Bin froh das die Jagd mit Vorderladern bei uns verboten ist.

    Was soll das bringen ? Welche Vorteil haben sie ?

    Einen irgendwie gearteten Vorteil gibt es bei uns (in den USA ist das anders) sicher nicht.


    Das mag entfernt vergleichbar sein, mit der Freude daran, in einem Sonderzug mit Dampflokomotive zu fahren

    :rolleyes:

    Einen technischen oder praktischen Vorteil gibt es auch da nicht, aber vielleicht einfach die Freude an historischer Technik.


    So lange sichergestellt wäre, daß damit das Tier nicht mehr oder länger leidet, müßte es m.E. nicht zwingend verboten sein.

    Allerdings würde auch der Bereich sich bei dem immer mehr verbreiteten Bleiverbot, sowieso erledigen.

    ::dry::

    Falsch. Auf der Meldung zum Eintrag auf die gelbe mußt die die Disziplinnummer angeben. Ob der SB die dann auch wirklich gegenprüft sei dahingestellt

    So ein Quatsch !

    Das gilt allenfalls für den ersten Antrag bei Ausstellung einer Gelben.


    Ab der zweiten Waffe ist diesbezüglich nichts mehr anzugeben.


    Wenn bei Deinem Amt so eine absonderliche Regelung ohne gesetzliche Grundlage bestehen sollte, dann verkünde das hier nicht als allgemeingültiges Evangelium.

    :rolleyes:

    Auch wenn ich grundsätzlich zu Kunststoffgläsern in "normalen" Brillen rate ( Splittersicherheit , UV-Schutz , modernste Glasgeometrie etc ) , empfehle ich allerdings für eine "Schieß - Schutzbrille " voll entspiegelte mineralische Gläser , weil die Splitter , die auf die Gläser spritzen können , Kunststoff doch rel. schnell ruinieren können

    Rhetorische Frage : Was ist wichtiger - ruiniertes Auge oder kaputte Brille ?


    Ich trage bei allen Brillen nur mineralische Gläser - bis auf die Arbeitsschutz-Schießbrille !

    Bei dieser wollte ich das eigentlich auch, aber es wurde mir gerade aus Sicherheitsgründen - Splitterschutz- vom Optiker zu Kunststoff geraten

    und

    trotz jahrelanger Nutzung ist die bei vernünftiger Pflege immer noch einwandfrei.


    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann wird für Arbeitsschutz Brillen auch ein besonders behandelter Kunststoff verwendet -

    eben um die mechanische Sicherheit zu erhöhen.

    Meine Linie ist immer die gewesen, dass man sich im Zweifelsfall mit dem SB abstimmen sollte, denn was hier als noch erlaubt oder schon verboten diskutiert wird, ist im Streitfall absolut irrelevant.

    Das ist im Grundsatz immer richtig, führt aber in letzter Konsequenz dazu, daß man viele Fragen, worunter auch die Eingangsfrage hier fällt, besser erst gar nicht stellt, denn hier gibt es immer nur Meinungen, aber nie Rechtssicherheit !

    Ich finde, es gibt hier für niemanden einen Grund, pampig oder persönlich zu werden, denn die Diskussion verläuft sachlich

    und

    angesichts aller uns bekannten Ungereimtheiten im Waffenrecht ist Vorsicht, selbst wenn sie auf Unwahrscheinlichkeiten beruht,

    nie fehl am Platz !

    Es wurde durchaus schon Unsinnigeres hier diskutiert, denn volker1 hat genau damit absolut Recht :


    Das hat nichts damit zu tun was ich sein will, sondern schlicht und einfach damit was einem als Waffenbesitzer später auf die Füße fallen kann.

    Dass es bei der Beurteilung ob die Waffe zugelassen ist nur auf den benutzten Lauf ankommt darf natürlich nicht sein?

    Doch, das könnte tatsächlich sein !


    Ich meine mich zu erinnern, daß es zumindest theoretisch bzw. rechtlich erlaubt war, früher einen Drilling auf alte Gelbe zu kaufen und diesen dann beim DSB Trap zu verwenden mit der Maßgabe, daß der Kugellauf nicht geladen sein darf.

    Eine ähnliche Regelung existiert möglicherweise auch für die Verwendung einer doppelläufigen Vorderladerflinte mit der Maßgabe, daß nur ein Lauf geladen sein darf.


    Ich betone aber ausdrücklich, das sind so "Erinnerungen aus dem Hinterkopf" die ich mangels praktischer Bedeutung niemals genauer überprüft habe - und die Halbwertzeit des Bestehens von waffenrechtlichen Regelungen und sportlichen Disziplinen verkürzt sich ja auch ständig .


    :rolleyes:

    nicht nur können sondern auch dürfen, denn JEDER WBK Innhaber darf sich Waffen für seinen Bedürfnis umfassenden Zweck vorübergehend ausleihen. Das Bedürfnis des Verleihers ist dabei nicht relevant. Im schlimmsten Fall leiht man sich als Jäger eben einfach seine eigene Waffe als Sportschütze …

    Das klingt auf jeden Fall logisch und einleuchtend.

    :thumbup:


    Allerdings lehrt uns die Erfahrung vieler Jahre und Waffenrechtsänderungen, daß man sich im WaffG vor scheinbarer Logik ganz besonders gut vorsehen muß ........

    :/

    Sag mal. Wie pumpt iht zu Hause auf? Mit ner Handpumpe? Ich kaufe die Waffe nur fur Training zu Hause. Gehen diese 50 EUR Hochleistungspumpen mit 300bar von Amazon auch? Echt keine Lust wieder 200 EUR für das Aufpumpen zu zahlen :)


    https://www.amazon.de/dp/B08K7…lt_i_JYTHE7BR2WV3CR3DT48H

    Also wer den Neupreis für eines dieser Teile um die es hier geht auf den Tisch legen kann , der wird sich wohl auch noch eine Druckluftflasche hinstellen können und die lässt man eben gelegentlich nachfüllen, je nach dem wo für lau, Kleingeld, oder ein Bier

    ;)

    Ich habe in meinem "Uncle Bud's Bullsbag" Seesand drin. Ist zwar dadurch schwer, was aber auch Vorteile hat, denn er hält die Waffe bombenfest.

    Mit einem Alu Koffer der zwei Vorderschaft- und zwei Hinterschaftauflagen enthält bedürfte ich bei dem zusätzlichen Gewicht dann für einen Standbesuch bevorzugt dessen,

    was man früher als Weißer in den Kolonien reichlich zur Verfügung hatte,

    was aber in unseren ach so korrekten Zeiten nicht mal mehr mit Namen genannt werden darf........

    :hyster::hyster::hyster:

    Machen wir es an einem Beispiel fest:


    Vielleicht hier nochmal in Erinnerung gerufen: BJagdG Einzelnorm ...

    http://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__19.html

    Das geht an der Sache vorbei, denn es geht für mich nicht um die Frage, ob das jagdlich zulässig ist, sondern um die Frage, ob das aufgrund des sportlichen Bedürfnisses als Erwerbsgrundlage nicht eine "Zweckentfremdung" darstellt.


    Aber ich will und werde das Thema nicht vertiefen, da es für mich keinerlei praktische Bedeutung hat, habe ich es nie geprüft, mich nie selbst damit intensiv beschäftigt.


    Mein Beitrag, das ist so nachlesbar, sollte nur darauf aufmerksam machen, daß

    ich dazu bereits verschiedene Meinungen gehört habe

    ob

    der Fragesteller das nun zum Anlaß nimmt, diesbezüglich z.B. mal das Gespräch mit dem SB zu suchen, oder ggf. den Rat eines Fachanwalts dazu einholt oder es völlig ignoriert, ist mir letztlich egal.


    Es war eine Anregung, nicht mehr und nicht weniger - ich will und muß auch niemanden überzeugen und bin weit entfernt davon, fest zu glauben, daß ich Recht hätte.

    Der Fragesteller sollte damit machen, was er für richtig hält - wäre er sich sicher gewesen, hätte er die Frage kaum hier im Forum gestellt !

    :drink:

    CC, als verantwortungsvollem Jäger kommt da das Zitat von "Rolf2" in's Spiel.


    Wenn ich auf die Jagd gehe, dann wähle ich aus dem vorhandenen Waffenfundus DIE Waffe aus, die mir am geeignetsten erscheint - egal, ob die nun auf Rot-Gelb od. Grün eingetragen ist.

    Alles richtig, aber in dem Thread hier geht, zumindest ging es mal um die Zulässigkeit der Verwendung von Waffen zur Jagd, die auf sportliches Bedürfnis erworben wurden.


    Ausschließlich(!) auf diese Frage bezieht sich meine Argumentation.

    :)

    Bis heute kenne ich daher kein Füllmaterial, welches leicht ist und bei intensiver Nutzung über einen längeren Zeitraum die Konstanz bringt, die ich erwarte.

    Also meine ungeschälte Hirse ist Dank glatter Oberfläche extrem rieselfähig, leicht und sehr beständig. Da zerbröselt m.E. nichts.

    Ich habe die aktuellen Auflagen seit mehr als 15 Jahren in Betrieb und noch nie nachgefüllt.


    Ist sicher nicht so leicht wie Kork, aber aufgrund der Kleinkörnigkeit und sehr glatten und harten Oberfläche dem üblichen, geschälten Reis sowohl i.S. Haltbarkeit als auch Rieselfähigkeit deutlich überlegen.


    Für mich der beste Kompromiß gegenüber Sand.


    Da es verschiedene Hirsen gibt, sollte man sich bei einem Vogelfutter Händler die Sorten mal ansehen.

    Nach meiner Erinnerung habe ich mich damals für Silberhirse entschieden. Sehr glatt, hart und etwas grobkörniger im Vergleich zu anderen Sorten - aber immer noch weitaus kleiner, als Reiskörner.

    Und bei Kontrollen im Revier auch kein Problem, in der WBK steht nicht auf welches Bedürfnis die Waffen erworben worden sind.

    Allerdings dürfte auch allgemein bekannt sein, daß allein die Tatsache, daß etwas nicht sofort "auffällt" noch nichts darüber aussagt, daß es auch "legal" sein muß !


    Außerdem wird es jedem Kontrolleur der sich auch nur etwas auskennt zumindest dann auffallen, daß Du eine Waffe auf Sportbedürfnis auf der Jagd führst, wenn Du für diese eine Gelbe WBK vorzeigst.

    :rolleyes:


    Wie gesagt, wer im deutschen Waffenrecht mit dem Brustton der Überzeugung über eine derartige Frage urteilen will, der darf das gerne tun - aber wer sich die üblichen Fallen und unlogischen Fakten, denen man immer wieder begegnet überlegt, der wird vorsichtig sein.....

    ::c.o.l)

    Also ich finde es im Grunde nicht so schlimm, wenn mit den Spenden nicht direkt der "eigentlich ja nur erhoffte" Erfolg erzielt wurde. Mit solchen Dingen, viel mehr noch vor Gerichten, hast du eben keine Garantie auf Erfolg.

    Richtig !

    Aber keinen Erfolg vor Gericht zu haben wird auch niemandem zum Vorwurf gemacht werden.


    Die Kritik hier beruht doch eher auf der Vermutung, daß Geld gesammelt wurde für eine Klage, die wohl gar nicht vor Gericht gelandet ist und

    in dem Fall stellt sich dann die Frage zurecht, ob man nicht zumindest billigerweise eine Erklärung für den Verbleib der Mittel verlangen könnte.....


    ::dry::