Beiträge von Captain Cat

    Sollte es erst seit ung. 8 Jahren geben, da sitzt hinter der Platte ein oder mehrere O-Ring(e), der die Platte nach vorne schiebt und für eine Abdichtung des Systems sorgt

    Da ist meine eindeutig aus der Zeit vorher.

    Es ist zwar eine Platte mit kleinerem Loch, also ohne extra Stoßboden für Hülsen verwendbar, aber keine sonstigen Zusätze wie O-Ringe.

    Mit "festgesetzter" Kammer aber verhältnismäßig dicht und durchaus für praktischen Einsatz geeignet.

    Um einen Riesenvorteil geht es mir nicht.

    Nur möchte ich auch keine Nassen machen, wenn ich irgendwann vielleicht nicht mehr schiessen mag.

    Es geht mir dabei also eher um den Wertbestand und nicht um Gewinn.

    Ein Hobby ist ohnehin fast nie eine Geldanlage sondern zumeist eine Geldvernichtung !

    Für Hobbyzwecke ausgegebenes Geld ist "Ausgabe für Verbrauchsmaterial" und nicht Vermögensanlage.


    Auch wenn das jetzt nur einen Randaspekt darstellen mag -

    wenn das Thema Wertbestand für Dich Relevanz hat, dann würde ich aktuell keinen Cent mehr in das Hobby investieren, denn angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen von Berlin bis Brüssel, von Waffenrecht bis Bleiverbot, kann das uns allen ganz schnell passieren, daß der gesamte Bestand noch den Wert von Sondermüll hat, für dessen Entsorgung wir noch draufzahlen dürfen.


    Der Politik sei es gedankt

    :cursing:

    Jede Sharps außer den Shilo's kann auch mit Ladehülsen betrieben werden.

    Offenbar weis das meine .45er Shiloh aus alter New Haven Produktion noch gar nicht, denn die schoß der Vorbesitzer auch damit und zwar problemlos.

    ;)

    Die Hülsen habe ich dazubekommen, der Stoßboden von Palmetto war eingesetzt und passte.


    Ich betreibe sie zwar damit nicht, aber die Aussage, das ginge überhaupt nicht, kann somit also nicht stehenbleiben.


    Ich halte zwar vom Schießen mit Messinghülsen auch nichts, aber ganz so dramatisch wie Du das hier schilderst

    Dadurch entsteht ein Spalt zwischen der Patronenlager Hülse und der Boden Platte aus der die Pulvergaße und der Schmauch entweicht und zwar heftig. Genau wegen dieser Undichtigkeit verschmaucht der Block und das Gehäuse derart das nach wenigen Schüssen das gesamte System klemmt. Erst nach einer gründlichen Reinigung der Teile kann die Waffe wieder verwendet werden.

    habe ich das auch trotz festsitzender "Chamber" beim früheren Betrieb meiner Pedersoli mit der Bodenplatte "neuer Art" und Messinghülsen nie erlebt.


    Man kann schon auch während des Schießens etwas dagegen tun, daß der Block nicht so schnell festsitzt- obgleich ich 60-80 Schuß hintereinander noch nicht probiert habe.


    Ich denke, auch die Praktiker zu frühen US-Zeiten werden sich da feldmäßg beholfen haben, denn es ist ja nicht so, daß durch Schmauch, Ruß, Papierrückstände etc. nicht auch beim ursprünglichen Betrieb reichlich Rückstände angefallen wären.

    Leider habe ich da im Verein schon neue S&W Revolver in der Hand gehalten bei denen die Qualität nicht gepasst hat!

    Klar, das ist jetzt ein unfairer Vergleich...aber nimm meinen 27-2 aus dem Jahr 1965 in die Hand, dann weist du was ich mit Qualität meine.

    Damit ist absolut alles kurz und treffend gesagt !

    Ich wiederhole mich hier gerne : Von der früheren Qualität eines M 27 können selbst getunte Modelle von heute zumeist nicht mal träumen !

    ::hahah::

    Bevor Du oder irgend jemand sonst noch durch zu viel Lachen Schaden an Leib oder Seele nehmen sollte -

    selbst nachgucken über Suchfunktion im Internet macht schlauer - einfach mal über Suchfunktion gucken und man findet dazu dies und jenes und z.B. auch das :


    Was ist das Führen einer Waffe?


    Wer eine Waffe transportiert, führt sie also im Sinne des Gesetztes. Das Führen einer Waffe ist eine Form des Umgangs mit Waffen, vgl. § 1 Abs. 3 WaffG, die der Erlaubnis bedarf.

    Transport von Waffen - Dr. Schmitz & Partner - Rechtsanwälte:

    http://www.drschmitz.de/deutsches-waffenrecht/waffentranspo…


    Meine Auslegung wird wohl doch nicht so ganz abwegig sein, wie sich der Eine oder Andere denkt ........

    Mal was anderes: Seit wann ist denn der bloße Transport von Waffen ein OWI- oder Straftatbestand? Ich dachte bisher nur der unerlaubte Besitz oder unerlaubtes Führen seien Straftatbestände.

    Transport ist Führen und somit nur zu einem vom Bedürfnis umfassten Zweck zulässig.

    Habe ich das Ding im Auto liegen auf der Fahrt zum Schießstand ist alles legal und korrekt.

    Liegt das Ding im Auto, wenn ich zur Arbeit fahre, ist das unerlaubtes Führen.

    Ganz herzlichen Dank für Deine Einschätzung Sorry! Ich dachte Du willst damit auch Bewerbe schießen

    Offiziell in D sind bei Steinschloßpistole Kimme und sogar gezogene Läufe erlaubt.

    Nach MLAIC sind Kimme und glatter Lauf erlaubt.

    Die Kimme muß allerdings starr sein - so jedenfalls nach meiner Kenntnis.


    Ansonsten schließe ich mich auch der Haltung an, daß Regeln zwar für denjenigen verbindlich sind, der an Bewerben teilnimmt - jedoch

    absolut nicht notwendig um gerade mit alten Originalen sehr viel interessante Erfahrungen sammeln zu können und Spaß zu haben !

    :)

    die ideale Kombi scheint bis jetzt noch nicht gefunden zu sein:


    Habt ihr eine Idee/Hilfe?

    Solche Dinge sind aus der Ferne schwer zu lösen, aber aufgelegt sollte das Schußbild tatsächlich besser aussehen.


    Bei mir haben sich, zumal auf 50 Meter (wovon ich auch hier ausgehe), zumeist schwächere Ladungen als präziser erwiesen.

    Ich würde in dem Fall mal mit 5 grs weniger starten.


    Außerdem halte ich von Deiner Durchwischerei und auch noch mit Robla Solvent nach jedem Schuß absolut rein gar nichts !

    Natürlich entsteht "Dreck" beim Schuß mit SP - aber gleichzeitig beinhaltet dieser "Dreck" auch Fett und bildet eine Gleitschicht.


    Ich habe mir das Durchwischen nach jedem Schuß längst abgewöhnt, bei mir wird nur am Ende jeder Serie gewischt und dann auch nur recht oberflächlich.


    Darüber streiten sich natürlich die Leute schon lange - aber wenn Du schon nach jedem Schuß durchwischen willst, dann mit einem trockenen Patch und gut.


    Mehr fällt mir zu der Sache jetzt erst mal nicht ein.


    Viel Erfolg beim weiteren Probieren.

    Ein VL ist eben nicht nur eine Waffe, sondern immer auch eine Herausforderung

    ;)

    Hallo,

    ich habe noch nie Geschosse mit Hohlboden gegossen, will das jetzt aber versuchen. Die Kokillen sehen auf den Fotos sehr kompliziert aus, wie funktioniert das Giessen? Kann man da das Geschoss-Gewicht / die Länge des Geschosses durch Verschieben des Einsatzes variieren ?

    Danke ::(

    Es ist auch nicht komplizierter als andere Geschosse zu gießen.


    Tatsächlich gibt es auch Kokillen mit variablen Einsätzen, mit welchen man das Geschoßgewicht variieren kann - das sind aber dann aber Spezialanfertigungen vom Custom Hersteller.

    Serienmäßige Kokillen der großen Hersteller haben das nicht.

    Bei allem gebotenen Respekt.....

    Aber seit ihr so gute Präzisionsschützen das die Scheibe die Abweichung des Geschoßgewichtes von max 1,7 Grain zeigt?

    Es ist ja schließlich nicht so, daß das Gewicht der einzig ausschlaggebende Faktor wäre !


    Nach dieser Logik müßte dann ein exakt 140 grs wiegendes PRVI genau so präzise fliegen, wie das 140 grs SMK - jeder mit etwas Ahnung wird wissen, daß das nicht grundsätzlich so ist, unabhängig davon, ob man vereinzelt gute Ergebnisse damit erreicht.

    :rolleyes:


    Selbstverständlich kommen zusätzlich zum Gewicht und dessen Differenzen auch noch ein paar weitere Faktoren welche den Qualitäts- und Preisunterschied erklären.


    Außerdem ist auch immer der Verwendungszweck ein ganz wesentlicher Faktor.


    Für mich selbstverständlich, daß ich auch PRVI z.B. in meine .303 Patronen stopfe, wenn ich nicht gleich H&N Kupferlinge nehme - bei Ordonnanz, noch dazuhin auf 50 Meter, sehe ich angesichts des Preisunterschieds zum teuren Matchgeschoß nicht zwingend die Notwendigkeit dafür, solche zu verwenden.


    Wenn ich aber mit PSG aufgelegt und mit 24-facher Vergrößerung auf "Millimeter-Jagd" gehe, dann muß es einfach auch ein Präzisionsgeschoß sein, sonst könnte ich ja gleich freihändig losziehen.


    Ich habe schon Leute in Foren gelesen, die für PRVI Geschosse die Bezeichnung "Buntmetall-Schrott" verwenden - was ganz sicher genau so pauschal und falsch ist, wie bei dem Preis Präzisionsgeschosse und deren Merkmale zu erwarten.


    Das ist ordentliches Verbrauchsmaterial, überlegt und dem Zweck entsprechend eingesetzt auch brauchbar - aber Wunder im Preis nicht inclusive.

    Genau dieselbe Erfahrung macht man auch immer wieder mit deren Munition : Brauchbare Ware zu vernünftigem Preis und die Hülsen dazuhin absolut geeignet zum Wiederladen.


    Man sollte einfach immer nur Ähnliches miteinander vergleichen dann ergibt sich ein reales Bild !

    ich habe auch noch ein paar Hornady 140 grs BTHP, die liegen zwischen 139,9 und 140,1 grs. Solch eine Toleranz werde ich wahrscheinlich während meiner ganzen Schützenzeit in meinen Trefferbildern nicht bemerkt.

    Womit wir wieder bei meiner Anmerkung über Preisunterschiede zwischen verschiedenen Matchgeschossen gelandet sind.


    Für mich selbst habe ich deshalb längst entschieden, daß der Preisunterschied der unbestreitbar erstklassigen Sierra Matchking zu z.B. Hornadys einfach übertrieben ist.


    Beim Einkauf spüre ich die Differenz ganz gewaltig im Geldbeutel - diese beim Schießen umzusetzen......na ja, bei mir kaum

    ::c.o.l)

    Gebt mir mal bitte ein Feedback.

    Es hat schon seine Gründe, warum wirklich gute Matchgeschosse eben ihr gutes Geld kosten.


    Sicher ist nicht jeder Preis im Vergleich zu anderen Matchgeschossen gerechtfertigt, aber im Grundsatz stimmt das.


    Im Übrigen : Warum solltest Du keinen Namen nennen dürfen, wenn Du eine belegbare Erfahrung mit irgend einem Produkt gemacht hast ?

    Hätte da überhaupt keine Bedenken was die Zuverlässigkeit bei .357 Magnum auf Dauer betrifft.

    Im Grundsatz sicher richtig,

    trotzdem

    kommt es besonders im Hinblick auf Haltbarkeit sicher auch ein wenig auf die Munition an !


    In dieser Hinsicht bin ich persönlich der Meinung : Ein Revolver ist ursprünglich für BLEI gebaut und nicht für Mantelgeschosse

    und

    deshalb bekommen die bei mir auch nur Blei !

    Der Konus dankt es Einem auf die Dauer.


    Du meist sowas da?

    Der mußte aber auch ziemlich "umgreifen".

    :)


    Auch wenn das alles im Bereich der Spekulation bleiben wird, da vermutlich keine historischen Quellen dazu vorliegen,

    ich glaube, wir überschätzen da ein Problem der Geschwindigkeit aus unserer heutigen (!) Sicht und Gewöhnung.


    Vor den Revolvern war es Stand der Technik, eine Pistole mit EINEM Schuß zu haben, bei welcher man den Hahn mit dem Daumen spannen mußte um dann mit dem Zeigefinger abdrücken zu können (Stecher lasse ich mal außen vor, da bei Militärwaffen eher nicht üblich).


    Ich denke jetzt nicht, daß der damalige Nutzer es deshalb als großen Aufwand empfand, mit dem Abzugsfinger umzugreifen, sondern für ihn eher die Erleichterung im Vordergrund stand, nicht für jeden Schuß laden zu müssen.


    Feuergeschwindigkeit war damals, als die meisten Waffen eh noch Einzellader waren, sicher nicht die dominierende Frage.


    Aber, wie gesagt - ohne historische Quellen bleiben wir im Bereich der Vermutungen - so oder so.