Beiträge von Texas Jack

    Zitat
    Die Gebühren für Waffenkontrollen liegen in Stuttgart mittlerweile zwischen 215 und 435 Euro. Im Kreis Ludwigsburg werden lediglich 90 Euro fällig, in Sindelfingen 55 Euro.


    Wenn man sich die Diskrepanz bei den Gebühren ansieht, wird einem doch klar wohin das führen soll. Gut , dass es ein erstes Urteil gibt.
    Womit begründet die Stadt 270 Minuten Aufwand für solch eine Kontrolle?

    Das ist doch Kernschrott, was willst Du damit? Das Ding ist hässlich wie die Nacht und nicht mal das wert, was der Eintrag in die WBK kostet. :wall:

    ähm... auch wenn du recht hast kid, nur der vollständigkeit halber, die 1894er ist bei ihrem erscheinen in .38-55WCF und .32-40WCF gefertigt worden. später dann in .25-35WCF, .30WCF etc., eine der wohl sinnlosesten patronen war die .32 WinSpec. aber das ist wieder ein ganz anderes thema..


    Hallo Ike, mir schon klar, dass die 1894er auch in .32-40 im Erscheinungsjahr gebaut wurde, mir ging es nur darum, zu sagen, dass dieses Gewehr nicht im berühmten Kaliber .30-30 eingeführt wurde.
    Wenn du von sinnlosen Kalibern schreibst, ich denke, dass es überhaupt keinen Sinn macht, ein Gewehrsystem, das für relativ lange Patronen konstruiert wurde, in den kurzen Kalibern der 1873er zu bauen. Ist aber nur meine persönliche Meinung. ;)

    Und ich glaubte bisher, die 1894 in 30-30 hätte des erste 'richtige' Gewehrkaliber bei den UHRs gehabt


    sorry, aber schon wieder falsch. Die Winchester 1894 wurde zuerst im Kaliber.38-55, einer Schwarzpulverpatrone, ausgeliefert. Die .30-30 oder auch .30WCF kam erst etwas später.


    Der erste Unterhebler von Winchester in 'richtigem' Gewehrkaliber war das Modell 1876, dann kam die 1886er, danach erst die 94er.

    PS: daß UHR's in den damals verfügbaren Revolverkalibern als Jagdwaffen auf Wild geeignet waren, würde ich aber trotzdem bezweifeln.....



    falscher Ansatz, die Kaliber .44-40, .38-40 und .32-20 waren als Gewehrkaliber von Winchester entwickelt worden. Nicht umsonst heissen die auch .44WCF (Winchester Central Fire), .38WCF oder .32WCF.
    Die Revolverhersteller, u.a. Colt (.44WCF im SAA ab ca. 1877) haben dann später ihre Waffen für diese Kaliber gebaut und angeboten.

    Ich als Standaufsicht hänge nämlich auch an meinem Leben und dies wird durch schlecht ausgebildete Schützen gefährdet.


    als Standaufsicht wird Dein Leben aber nicht durch schlechte Waffensachkunde sondern durch schlechte Ausbildung in der Handhabung der jeweiligen Waffe gefährdet.

    So Leute, jetzt mal ohne Ironie und Schadenfreude oder sonstwas sondern mal ernsthaft zum Thema Outfit.


    Lederstrumpf hat völlig recht wenn er schreibt, dass weder SASS noch BDS reenactmant-taugliche Authenzität vom Outfit verlangt aber wir sollten auch nicht auf ein Niveau abgleiten, dass so ein Outfit lächerlich aussieht.


    Sorry Peter, aber die Lederhüte sehen aus als wenn sie aus Mallorca kommen, hat nichts mit Western zu tun und Erik, Deine Sombreros sind der typische Touristenkram. Die alten Mexikaner haben Sombreros aus Filz getragen, allerdings waren die in den meisten Fällen nicht ganz so gross wie diese bunten Dinger. Strohhüte haben im alten Mexiko nur die Peones, also die armen Landarbeiter getragen. Hochwertige Sombreros wurden zwar auch aus Palmfasern hergestellt, waren aber extrem dicht geflochten und entsprechend schwer und so teuer, dass sich nur reiche Mexxe so etwas leisten konnten. Ich habe so ein Teil aus dem frühen 20. Jhdt.in meiner Sammlung und möchte so etwas nicht lange tragen müssen. Die Cowboys kannten die Vorzüge eines Filzhutes und haben eigentlich nichts anderes getragen. Der Hut hat genauso wie eigentlich das ganze Outfit in den Jahren nach dem Bürgerkrieg bis in die späten 1870er eine erste Entwicklung zum Praktischen durchgemacht. Danach machten sich dann stark regionale Einflüsse bemerkbar. So wurden z.B. die Hutkrempen in den windigen Regionen der Rockies schmaler während die Cowboy im heissen und sonnigen Südwesten breitkrempige Hüte bevorzugten. In Montana und Wyoming kamen Woolie Chaps auf, die im Süden gar keinen Sinn machten. Zum Ende des 19. Jhdts machten sich dann Einflüsse der Wildwest Shows bemerkbar und als die Bilder laufen lernten gab es noch einmal eine mächtige Entwicklung im Westernoutfit.
    Mit den Stiefelen ist es so, dass die Cowboys erst einmal alles an Stiefeln getragen haben was zur Verfügung stand. Allerdings hat kein Cowboy ohne Stiefel gearbeitet. Ich habe lange Zeit das Westernreiten betrieben und kenne die Vorzüge des Reitens mit Stiefeln. Halbschuhe hat damals nur das "Fussvolk" getragen. Wenn ich mich jetzt recht erinnere war es in den frühen 1870ern als in Kansas die ersten Cowboystiefel aufkamen. Die Bilder 1, 3 und 4 von Dzilmora dürften aus dieser Zeit sein.
    Texan, wenn Du aus welchen Gründen auch immer, nicht mit Stiefeln zurecht kommst, sollten die RO's so fair sein und Deine Bemühungen um ein passendes Outfit honorieren und Deine Stiefeletten akzeptieren. Das gilt auch für Dich Peter, wenn Du wegen eines körperlichen Handikaps in der einen oder anderen Stage ein Hilfsmittel, und sei es nur ein Stuhl, brauchst, sollte so etwas akzeptiert werden. So steht es auch im BDS Handbuch. Die Hauptsache für mich ist Spass am Schiessen zu haben, und es macht mir besonders viel Spass im Cowboyoutfit. Dieser Spass sollte nicht durch zu kleinlich ausgelegte Regeln verdorben werden.


    Sollte ich mit meinen Ausführungen zum Outfit jemand auf die Füsse getreten sein, war es nicht bös gemeint aber ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit dem Cowboyhobby und bin da schon ein klein wenig ein Extremist was das Outfit anbetrifft.

    Hallo Dzilmora,


    diese Stiefel kannst Du alle für 1870 und 1880 tragen, da gibt es keine Probleme. Allerdings ist der auf dem zweiten Bild kein typischer Cowboy Stiefel. Bei 1890 bist Du nicht mehr auf Authenzität angewiesen, da geht eigentlich alles an Cowboystiefeln.

    In jedem Haushalt sollte es wenigstens eine Winchester in .44-40 und eine in .30-30 geben, ner 12er Schrot sowieso. Allerdings ist eine Sharps in .45-70 auch schon fast Pflicht. :D


    Von den Kurzen gehört in jeden Haushalt mindestens ein SAA in .45Colt und in .44-40 und ne 1911er in .45ACP. :trio: