Beiträge von volker1

    Merkblätter von wem auch immer stehen aber nicht über Gesetz , Verordnung und Verwaltungsvorschrift (In der Verwaltungsvorschrift steht es ja eindeutig schwarz auf weiß und das ist wohl noch offizieller als ein Merkblatt von wem auch immer auch wenn vom BVA) ... , wobei die Muni für Lang- und Kurzwaffen zusammen im B Innenfach ja irgendwie eine Überkreuzlagerung ist, da ja wie bei der klassischen Überkreuzlagerung mit einem A und einem komplett getrennten B Schrank beim A/B Schrank auch erst beide Behältnisse geöffnet werden müssen um an beides zu gelangen ... Nur dass das B Innenfach sich eben im A Schrank befindet. Insofern Muni für die Kurzwaffe zusammen im B Innenfach wohl gar kein Problem darstellt.

    Es darf auch die Munition der Kurzwaffen mit in das B Innenfach,

    um an beides zu gelangen muss man in beiden Fällen nunmal beide Behältnisse öffnen da das B Fach sich nunmal im A Schrank befindet. Natürlich darf die Munition der Kurzwaffen auch weniger gesichert in den A Bereich, aber nur sofern sich dort keine Langwaffe befindet zu der diese Munition auch passt. Ist das der Fall muss die Kurzwaffenmunition sogar mit in das B Innenfach.

    Das steht völlig unabhängig von irgendwelchen Merkblättern in der Verwaltungsvorschrift. Das die zugehörige Munition der Lang- und Kurzwaffen in das B Innenfach darf.

    Kontrolle ordnungsgemäßer Aufbewahrung von Waffen

    Beim Bestandsschutz für alte A/B Schränke sogenannte Jägerschränke gilt das ja so weiter


    §36 Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz

    „36.2.5 Werden erlaubnispflichtige Langwaffen in einem Sicherheitsbehältnis, das der Sicherheitsstufe A nach VDMA 24992 entspricht, aufbewahrt, so ist es für die gemeinsame Aufbewahrung von bis zu fünf Kurzwaffen und der Munition für die Lang- und Kurzwaffen ausreichend, wenn sie in einem Innenfach erfolgt, das der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992 entspricht.“

    Da haben die in Australien einfach überzüchtete Schafe die keinen natürlichen Fellwechsel mehr haben wenn sie nicht geschoren werden.

    Sowas würde z.B. in Island nicht passieren. Dort laufen die Schafe im Sommer i.d.R. frei herum und werden vor dem Winter eingetrieben, dabei werden aber i.d.R. nie alle Schafe auch erwischt. Diejenigen welche den Winter frei in der Landschaft überleben machen dort einen natürlichen Fellwechsel durch und entwickeln keinen solchen Wollpanzer.

    Das thermische bearbeiten von Flaschenhülsen ist nicht so schwer, braucht aber etwas Gefühl und Erfahrung.

    Abgefeuerte Hülsen entzündern ohne zu kalibrieren,

    mit den Hülsenboden in kaltes Wasser stellen z.B. in n alten Pfanne etc. (wichtig, denn die Zündglocken sollen nicht weich werden sonst können die sich bei kräftigen Ladungen dehnen, dann halten die Zündhütchen nicht mehr gut)

    Hülsenmund und Hülsenhals mit n Butanflamme erwärmen, aber nicht wirklich glühen, macht man es zu heiß gibt es Hülsenbutter, und sofort in das kalte Wasser umwerfen. Durch das Abschrecken wird Messing ganz im Gegensatz zu Stahl wieder weich versprödet also nicht so bei mehrfacher Verformung.

    Das muss man auch nicht jedes mal machen sondern nur alle par mal Wiederladen.

    Allerdings bei häufigeren Wiederladen muss auch der Hülsenhals mal innen gefräst werden um den Rand zu entfernen wo Messing aus der Schulter in den Hals fließt.

    Wenn die Hülsen wieder wieder getrocknet sind werden sie dann erst nach der thermischen Behandlung Vollkalibriert.

    Wenn man Flaschenhülsen häufiger wiederladen will, dann kommt man auch irgendwann am glühen und abschrecken der Hülsenhälse nicht vorbei damit das Messing dort nicht versprödet und reißt. Aber da braucht es etwas Gefühl zuviel davon und es gibt weiche Hülsenbutter bzw. wo das Messing dann zu weich wird. Auch wenn irgendwann Messing von der Schulter in den Hals gewandert ist, muss man irgendwann an Hülsenhals-Innenfräsen denken. Meist sieht man das an einem verdicktem Ring am unteren Ende des Hülsenhalses an der Kante zur Schulter.


    Wenn man da gute Hülsen hat und sich da mit guter aufwendiger Hülsenbearbeitung rann macht, können auch Flaschenhülsen sehr häufig wiedergeladen werden.

    Mein Rekord liegt bei der 8x57 JS und RWS Hülsen bei ca. 50 mal wiederladen der selben Hülsen. Dann erreicht man irgendwann den Punkt wo man die Hülsen nicht mal wegen kaputten Hülsenhals aussondern muss, sondern weil des kurz oberhalb des Hülsenbodens eine dünner werdende Stelle gibt genau dort wo in der Vollkalibriermatrize die Rekalibrierung endet. Dann muss die Hülse definitiv zum Altmetall nicht dass sie dort abreißt. Übrigens sollte bei der eigenen Waffe der Verschlußabstand über der Norm liegen, kann das auch durchaus sehr viel früher passieren.

    Lapua ist top, RWS ebenfalls top, Norma ist gut, MEN ist gut. Weatherby ist gut wenn man welche bekommt (zum Teil bei Norma gefertigt)

    Aber die haben alle verschiedene Eigenschaften. Nicht nur die Größe des Pulverraumes unterscheidet sich auch die Messinglegierungen sind unterschiedlich sowie die entsprechende Wärmebehandlung. Und gelegentlich fertigen die Hersteller auch zwei Qualitäten. Bei RWS sind z.B. die Hülsen der Cineshot Munition nicht in der Qualität wie RWS Hülsen für Wiederlader oder von normaler RWS Jagdmunition.

    RWS Hülsen haben meist den kleinsten Pulverraum verglichen mit anderen Herstellern, dafür sind die Hülsen die widerstandsfähigsten sehr gut für hohe Gasdrücke geeignet. Norma dagegen weist i.d.R. den größten Pulverraum auf.

    Das würde ich so nicht sagen. Blei, Zinn, Antimon Wiederverwertung kein Problem. Kupfer oder Tombakmäntel auch kein Problem da diese sich mechanisch abtrennen lassen. Zinkkerngeschosse sind schon eine ganz miese Sacheganz besonders wenn auf Stahlkugelfänge geschossen wird, kannst Du das Kugelfangblei dann zum selbst recyceln gießen neuer Geschosse vergessen, Zink in der Bleischmelze ruiniert dir alles, wenn´s nicht glaubst probier es aus. Das Zink in Tombakmänteln dagegen lässt sich abtrennen. o.k. großtechnisch bei der Industrie geht das diese Elemente noch brauchbar wieder weitgehend rein aufzutrennen.

    ABER z.B. Wismut / Bismuth wird zunehmend ein Problem! z.B. eingesetzt als Legierungsbestandteil bei teuren Zinnkerngeschossen (Lebensmittelecht) um z.B. Zinnpest zu verhindern etc. oder in sehr teurer Bleifreier Schrotmunition die jagdlich eine noch brauchbare Wirkung hat und alte Flinten nicht beschädigt, oder als Legierungsbestandteil bei Kupfer (auch Geschossen) das auf Drehautomaten bearbeitet wird und daher zerpannbar sein muss aber kein Blei mehr enthalten soll, was da bisher eingesetzt wurde. Denn Wismut ist auch beim industriellen Recycling z.B. aus Kupfer quasi nicht mehr zu entfernen. Werden da z.B. gewalzte oder gehämmerte Bauteile aus Kupfer draus gefertigt führen nur geringste Wismut Anteile relativ schnell zu Spannungsrisskorrosion.

    https://www.achgut.com/artikel…_der_pcr_test_zwickmuehle


    Professor Drosten in der PCR-Test-Zwickmühle

    Dscha die WHO hat sich ja schon klar geäußert dass der PCR Test nach Drosten nicht dazu geeignet ist eine Covid-19 Infektion bei Symptomlosen ohne weitere klinische Bestätigung festzustellen. Dies Bestätigung eines positiven PCR Tests wird aber bei uns nirgendwo gemacht und mit dem PCR Test sind falsch positive Tests nicht nur möglich sondern statistisch relevant wenn man anlasslose Tests in großen Umfang macht.

    Leicht erhöhte Bleiwerte von Sportschützen kommen zum größten Teil nicht von den Blei in den Geschossen, sondern vom Blei in den Zündhütchen, welches dann fein verteilt eingeatmet wird. Das muss einem klar sein. Und dagegen gibt es bei geschlossenen Ständen eine Schießstandlüftung etc. Die Belastung ist aber im Gegensatz zu Jemanden der früher zu Zeiten des verbleiten Benzins an einer stärker befahrenen Strasse gewohnt hat i.d.R. gering.

    Metallische Bleireste im Wildbret sind weit weniger problematisch als immer von der grünen Propaganda hingestellt. Bei Deformationsgeschossen mit Bleikern wie z.B. bei Fangschussmunition aus der Kurzwaffe ist die Belastung fast Null, maximal direkt am Schusskanal der eh rausgeschnitten und nicht verwertet wird kann etwas durch Abschmierung im Gewebe sein. Ähnlich bei dicken langsamen Langwaffenkalibern zur Jagd. Bei den üblichen Teilzerlegenden Bleikerngeschossen mit Restbolzen aus den üblichsten heutigen Kalibern ist eine geringe Belastung des Wildbrets nachdem der Anschuss raus geschnitten wurde zwar zweifels ohne vorhanden, aber diese wird vom menschlichen Verdauungssystem mit z.B. der recht schwachen Magensäure etc. kaum gelöst. Das aller meiste verlässt den menschlichen Körper wieder ohne resorbiert zu werden. Selbst wenn man n ganzes Geschoss schlucken würde wäre das ähnlich.

    In der Umwelt ist das i.d.R. von besonderen Bedingungen wie saurem Mineralwasser etc. mal abgesehen, ganz genauso. Man nehme 2/3 Pflanzerde und 1/3 feines Kugelfangblei und fülle damit einen Pflanzkasten. Darauf Tomaten angebaut. Die Tomaten untersucht, die Bleiwerte sind zu vernachlässigen die Tomaten sind zum Verzehr geeigenet. Metallisches Geschossblei in der Umwelt verhält sich sehr inaktiv und wird kaum gelöst oder resorbiert.

    Sehr problematisch sind dagegen die immer noch deutlich messbaren fein verteilten Bleirückstände in der Umwelt aus der Zeit des verbleiten Autobenzins insbesondere in der Nähe von damals stark befahrenen Straßen. Bleitetraethyl ist selbst schon recht giftig und wird bei Kontakt auch resorbiert. Verbrannt würde normaler weise hauptsächlich wenig problematisches Bleioxid entstehen, dass kaum resorbiert oder transportiert wird. Nur dass passierte nicht, durch weitere Zusätze im Autobenzin die dafür sorgen sollten, dass sich im Motor keine Ablagerungen bildeten entstand neben anderen Verbindungen Bleichlorid und Bleibromid bei den Temperaturen ein flüchtiges Bleisalz, dass leider eine hohe Bioverfügbarkeit besitzt und von Pflanzen und Lebewesen resorbiert wird. Diese Bleibelastung ist wirklich problematisch. Die durch Bleigeschosse kaum. Wasserproben und auch Knochenproben aus Wildschweinen auf langjährigen Truppenübungsplätzen wo tonnenweise Bleigeschosse im Boden stecken weisen keine höheren Bleiwerte auf als überall anders auch.

    Zudem Sportsmann sind die meisten Schießanlagen für den Sport nicht "Rückprallsicher" - d.h. die müssten erst für den Betrieb mit Bleifrei umgebaut werden. Damit überhaupt bleifrei auf den Ständen geschossen werden darf.

    D.h. Blenden müssen auf beiden Seiten passend verkleidet werden, und dann neu abgenommen werden. Das verursacht enorme Kosten. Umbau, Gutachten etc.. müssen die Mitglieder alles zahlen.


    Dann die Entsorgung des Metalls, wie kriegt man ggf die unterschiedlichen Projektile, ggf noch Blei, Kupfer, Messinglegierungen etc. getrennt? Auch das ist Aufwand.

    Vorallem Bleifreie Munition von sau teuren präzise CNC gedrehten Führbandgeschossen mal abgesehen verschleißt nicht nur die Läufe deutlich schneller sondern ist auch deutlich teurer! Für einen Jäger mag es nur ärgerlich sein, wenn 50 Schuss .44 Magnum statt 35€ plötzlich 100€ kosten, für den Sportschützen ist das inakzeptable! Das selbe beim Laufverschleiß ein Jäger schießt nicht so besonders viel ein Sportschütze schon, da ist das mit dem Verschleiß durchaus ein wichtiger Punkt.

    Bei KK Patronen und Waffen (.22lfB) sind auch sehr viele Läufe der Waffen nicht für Bleifrei gemacht. bzw. die bleifreien Patronen z.B. mit Kupfermehlkunststoffpolymer-Geschossen haben insbesondere aus dem KK Gewehr eine saumäßig schlechte Präzision!

    Auch ist Bleifrei ökologisch nicht unbedingt besser. Blei verhält sich unter normalen Umwelt-Bedingungen (sauren Mineralwassereinfluß mal ausgenommen) sehr inaktiv und wird kaum transportiert. Metallisches Blei oxidiert auf der Oberfläche und wird von dieser Oxidschicht geschützt und löst sich kaum. Kupfer hingegen löst sich deutlich leichter und ist in entsprechenden Konzentrationen nicht nur ein Pflanzengift sondern ist besonders problematisch für die Entwicklung von Insekten etc.

    Jedes Schwarz-Pulver hat seine Eigenheiten. Schweizer SP ist zur Zeit das stärkste auf dem Markt und hinterlässt am wenigsten Rückstände, die jedoch deutlich härter sind als bei anderen Pulvern was auch deutliche Nachteile haben kann. Wano / PowEx ist etwas schwächer gibt mehr Rückstände aber die bleiben deutlich weicher!

    Was besser ist kommt halt auf den Einsatzzweck an. z.B. beim Vorderlader mit Pflasterkugel aus der Büchse mag ich das Wano lieber da die Rückstände beim Wano weich genug bleiben damit die vom mit Pflastermilch getränkten Stoffpflaster der nächsten Kugel einfach beim nächsten Schuss mit auf die Ladung geschoben werden und beim Abfeuern mit raus fliegen. Da kann man auf Zwischenwischen komplett verzichten. Bei der Perkussionspistole ist das hingegen egal, da bei den geringen Pulvermengen dort Schweizer so wenig Rückstände hinterlässt dass man mit mit der gesamten Wertungsserie fertig ist bevor das relevant würde etc.


    Das liegt i.d.R. a;den verschiedenen verwendeten Holzkohlen beim Schwarzpulver und dabei vor allem am verschiedenen Ascheanteil in der Holzkohle . Wano kauf fremd Erlenholzkohle ein. Die schweizer verwenden bisher selbst hergestellte teure Holzkohle aus Faulbaumholz die auch nicht zu 100% ausgegast ist. Das macht den Unterschied. Angeblich wollen die Schweizer das allerdings ändern und aus Kostengründen keine eigene Holzkohle aus Faulbaumholz was früher übrigens Pulverholz hieß mehr verwenden, ob das schweizer SP dann noch die besonderen Eigenschaften behält oder nicht wird man wohl abwarten müssen.


    Die Amies verwenden beim Goex Ahorn. Die Brasilianer hatten irgendein Tropenholz beim Elephant bis deren Pulvermühle in die Luft geflogen ist. Elephant war zwar recht schwaches SP und hinterließ sehr viel Rückstände aber die blieben von allen Sorten am weichsten. Hab ich früher sehr gern für das VL Dienstgewehr bei Minie Geschossen verwendet, da in der Disziplin zwischen Wischen verboten ist und beim Elephant die besonders weichen Rückstände selbst bei den Miniegeschossen wo es kein reinigendes Pflaster gibt mit rausgeflogen sind..

    Du hast recht das wird mit der Umsetzung von Zentralfeuerschlagbolzen auf Randfeuer popelig und taugt nur für einzelne Schüsse, aber dadurch dass die kleinere Patrone dann weiter in der Reduzierhülse nach vorne kommt wird auch der Freiflug bis sich das Geschoss in die Felder presst deutlich reduziert bis dahin, dass es gar keinen Freiflug mehr gib t, sondern nur einen etwas verlängerten rotationslosen Weg. Das erhöht die Präzision. Für AR 15 Systeme gibt es eine Art Wechselsystem ohne Lauf ( ist das dann überhaupt eines? ) Wo ein Patronenlagereinsatz ähnlich einer Reduzierhülse genutzt wird allerdings mit einem extra Verschluss um aus dem originalen .223er Lauf der Waffe dann .22l.r. zu schießen. Das funktioniert dann auch halbautomatisch allerdings mit reduzierter Präzision durch Freiflug. Bei echten Reduzierhülsen geht immer nur ein Schuss bzw. bei Repetierern so viele wie man Reduzierhülsen hat, da die wie Patronen geladen werden können. Die Präzision kann muss aber nicht unbedingt in allen Fällen schlechter sein auch ohne Freiflug, da man nunmal ein Geschoss mit anderem Geschossgewicht und V0 aus einem Lauf schießt der nunmal auf ein anderes Kaliber optimiert ist.

    eigentlich müsste man ja auch da mal auf die Idee einer Reduzierhülse kommen, ähnlich 8x57 und .32 HR Magnum.

    Eben für n .22lfB in .22 WMR, dass Geschoss würde vom Diameter ja sogar besser passen als das der .32 HR Magnum in n 8x57 Lauf da das .32 HR da leider etwas untermassig ist. Aus alten 8x57 I oder 8x57 IR geht das sogar gut bis auf 50m aber aus S Kaliber Läufen ist der Gasschlupft zu groß sodass keine Präzision erreicht wird. o.k. für n Fangschuss würde es reichen.

    Ich schätze aber mal, dass der Durchmesserunterschied bei dem Patronenlagermaß .22 WMR zur .22lfB nicht ausreicht um eine vernünftige Reduzierhülse zu gestalten. Wohingegen .22 lfB oder .22 WMR in .223 rem durchaus ginge dann kommt halt noch n Umsetzung des Zentralfeuerzündungsschlagbolzen auf n Randfeuerzündung dazu.

    Sachkunde ...

    und wenn man wirklich keine Ahnung hat selbst Wikipedia hilft, wenn man mitdenkt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/.22_lfB

    https://de.wikipedia.org/wiki/.22_Winchester_Magnum

    Beides sind zwar .22er Geschosse mit ähnlichem Durchmesser aber die WMR ist nicht nur deutlich länger und stärker, sondern bei der WMR steckt das Geschoss in und nicht vor der Hülse. Damit ist die WMR vom Hülsen- und Patronenlager-Durchmesser her merklich dicker. Also nein das geht nicht.

    Jagdmuni ist generell sau teuer geworden, da ist .17HMR und .22WMR halt keine Ausnahme.

    Ich schieße sportlich wie jagdlich außer .22lfB keine Randfeuermunition, alles andere sind bei mir Zentralfeuerpatronen die ich wiederladen kann. Gute Jagdmuni für .22lfB ist aber auch nicht billig z.B. .22lfB RWS 40grs Field Line High Velocity Hollow Point. Allerdings ist sie es jagdlich absolut wert. Ich habe aus meinem Gewehr keine präzisere Muni finden können und die Zielballistik ist zudem sehr beachtlich.

    Bei standard scheiben Trainingsmuni ist .22lfB nur desshalb noch günstig, weil sie von sehr vielen Herstellern in großer Masse produziert und auch geliefert bzw. bestellt wird. Da sind Preiserhöhungen zum Glück nicht ganz so einfach durchzusetzen. Bei .22WMR ist auch bei Scheibenmuni halt ein Mondpreis durchsetzbar weil wenig Konkurrenz und kleine Bestellmengen.

    Wenn man Wiederlader und Vorderladerschütze ist und auch beide Lehrgänge hat ist diese Einschränkung durch nichts gedeckt. Beim nächsten mal Streichung der Einschränkung im 27er verlangen. Ebenso wenn bei der Muni die man laden darf da was nur auf die Kaliber für welche man in der WBK n Erwerbserlaubnis hat etc. beschränkt wäre, genauso durch nichts gedeckt. Das selbe wenn da steht nur für den eigenen Bedarf, auch dafür sollte man n Streichung verlangen. Denn selbst verständlich kann man auch mal Muni für einen Schützen oder Jägerkollegen herstellen und diesem privat weiter geben wenn der dafür allerdings n Erwerbserlaubnis hat (Allerdings sollte man dabei sich seiner Verantwortung und eventuellen Haftungsfragen bewusst sein). Einschränkungen auf diese 3 Bereiche muss man sich nicht gefallen lassen.


    Richtig wäre wenn da drinnen steht, dass NC Pulver und Jagdschwarzpulver (Treibladungspulver) nur zum Laden von Patronenhülsen für den privaten nicht gewerblichen Bedarf, zum sportlichen und jagdlichen Schießen sowie Jagdschwarzpulver auch zum Vorderladerschießen verwendet werden darf.

    So steht es mittler weile bei mir im 27er aber da musste ich auch erst intervenieren...

    Und aus allen Wolken fallen muss man da jetzt nicht, denn die Sache war schon seit vielen Monaten bekannt. Die machen das einfach und wenn kein rießen großer Protest kommt dann bleibt es auch so. Ich habe einige Briefe an Politiker geschrieben ... das haben leider zu wenige gemacht. Die Verbände haben zwar Ihre Bedenken geäußert aber eben nicht wirklich protestiert geschweige denn mal Demos organisiert. Wäre eigentlich ein Super Thema gewesen, wo alle Schießsportverbände und der Jagdverband mal hätten zusammen an einem Strang ziehen können ...


    EU Kommission boxt Bleiverbot durch. Ende des Schießsport besiegelt ?


    Handeln gegen EU Bleiverbot in Munition