Beiträge von volker1

    Diese Meldung an die Waffenbehörde ist für Schiessstände von Schützenvereinen welche einem anerkannten Schiesssportverband angehören sowie von Jagdständen NICHT notwendig! Diese dürfen ihre Standaufsichten selber registrieren müssen prüfen ob die Zuverlässigkeit vorliegt (das geht selber nur anhand von Dokumenten welche die Zuverlässigkeit voraussetzen WBK, 27er Sprengstoffschein, gültigem Jagdschein, Waffenschein, Waffenhandelserlaubnis etc.), ob die Qualifikation zur Standaufsicht vorliegt, Alter etc. sowie es muss eine Einweisung auf dem Stand erfolgen und das sollte zur eigenen Registrierung auch in den Unterlagen abgelegt werden.

    Zukünftige Standaufsichten 14 Tage vorher der Behörde melden müssen nur z.B. kommerzielle Stände etc. welche die Ausnahme für Schiesssportverbände Vereine, Jagdstände nicht nutzen können! Schützenvereine können Standaufsichten natürlich wie kommerzielle Stände auch der Behörde melden, das macht aber nur in Ausnahmefällen Sinn, z.B. bei Mitgliedern die keine WBK besitzen sonst die Sachkunde aber haben, die Qualifikation als Standaufsicht vorhanden ist nur halt keine Dokumente besitzen welche die Zuverlässigkeit voraussetzen würde. Sowas soll ja manchmal vorkommen auch bei Trainern die z.B. selbst nur noch Luft oder Bogen schiessen etc. aber eben auch mal Aufsicht auf dem Feuerwaffenstand machen.

    Das hat man alles beim MJG als CNC gedrehtes teilzerlegendes Führbandgeschoss nicht, Masse stabiler kaum deformierender Restbolzen der mindestens 1/2 m Fleisch durchdringt und bei heimischen Wild sicheren Ausschuss ergibt und 4 grobe vorfragmentierte Splitter die für gutes Ansprechen sorgen auch bei geringer Auftreffgeschwindigkeit egal ob Weichtreffer oder mit Knochenbeteiligung, aber eben auch bei sehr hoher Auftreffgeschwindigkeit bei leichtem Wild keine übermäßige Zerstörung ergeben.

    8x57 JS und durchaus auch JRS muss nicht bummelig sein. Meine Blei freien Laborierungen in dem Kaliber sind dort ordentlich unterwegs z.B. MJG129grs 919 JRS bis 930m/s JS V0 und das völlig ohne Hochdruckladung. Es geht noch deutlich mehr, wenn man das will und braucht, hab das Geschoss in der JS auch schon auf 980m/s gebracht, ist dann aber eine Ladung welche den Gasdruck ausreizt mit Energie reichem mehrbasigen Pulver, das dann auch gut heizt und bestimmt auch nicht besonders Laufverschleiß freundlich ist. Normal braucht man das aber nicht. Die normale Ladung tut es bei der Jagd auch über etwas mehr Entfernung sehr gut. Auch ein paar Fabrikladungen bringen ordentliche V0 und wenn man auf ein windschlüpfriges Geschoss mit entsprechender Spitze achtet dann ist da absolut gar nix bummelig drann, dann verlieren die auch auf etwas Strecke recht wenig an Energie. z.B. RWS Evo Green 139grs 920m/s V0 JS . Wenn man natürlich n eher schweres Geschoss verwendet das auch noch eine vom Luftwiederstand her recht platte ungünstige Spitze verwendet vielleicht noch inklusive einer Ladung bei der das Pulver nicht progressiv genug ist mit zu schnellem Brennschluß (z.B. Brenneke TIG 198grs) , dann kann es natürlich bummelig werden schon von der Mündung an besonders in der JRS bei der der Gebrauchsgasdruck etwas niedriger ist. Durch den ungüstigen Luftwiderstand bremst es dann auch noch recht schnell und sackt schneller durch. Auf Entfernungen bis max. 150m ist das dann aber dennoch durchaus gut brauchbar bei der Jagd selbst aus der 8x57JRS. Wenn man deutlich weiter schießen will muss man eben eine dafür passendes Geschoss mit einer passenden Laborierung nehmen, dann ist das überhaupt gar kein Problem. Aus meinem 98er Repetierer in 8x57JS kann ich da aus eigener Erfahrung sprechen.

    In Kipplaufwaffen sind Randhülsen wie 8x57JRS unbestritten natürlich noch besser, da bei denen einfach kein Auszieher abrutschen kann, der Rand am Patronenboden ist nunmal vom Durchmesser so, dass dieser hinter dem Patronenlager zu liegen kommt und der "Auszieher" ist in dem Fall meist ein Ring der beim Öffnen nach hinten geschoben wird durch den der Rand schlicht nicht durch passt.

    Die leicht konische Hülsenform der 8x57JRS erleichtert aber zusätzlich noch beim Öffnen das Ziehen der Hülse aus dem Lager sodass dies leichter schneller mit weniger Kraftaufwand geht (auch wenn nicht frisch geputzt wurde ...)

    Nichts des zu trotz bauen immer mehr BBF Hersteller die Waffen wahlweise auch in Kalibern mit normalen Hülsen ohne Rand. Hier ist der Auszieher natürlich anders gebaut und kann im ungünstigen Fall wirklich abrutschen. Wenn man sowas haben will, dann macht am ehesten noch so ein Kaliber wie .30-06 sinn, eben wegen der konischen Hülsenform. .308 wird dort auch angeboten, aber das ist die denkbar schlechteste Wahl für eine Kipplaufwaffe.

    z.B. hier ein durchaus brauchbares Modell einer neueren und noch bezahlbaren BBF mit zum Schrotlauf hin justierbaren Büchsenlauf, sodass man die z.B. mit dem Slug auf 50m zum zusammen schießen bekommt mit der eigenen Laborierung und mit heutzutage brauchbaren Schrotkaliber 12/76 mit Stahlschrot geeignetem 3/4 Choke etc. (sorry für den Frankonia Link, wenn würde ich sowas dann natürlich lieber beim Büxer vor Ort kaufen)

    https://www.frankonia.de/p/cz/…60002?navCategoryId=62207

    Angeboten in 8x57JRS aber eben auch in .30-06 und auch .308

    Von .308 würde ich dringend abraten, ansonsten ist die Waffe ein brauchbares noch bezahlbares Arbeitspferd bei der Jagd. Für mich persönlich fast ein bischen zu leicht vom Gewicht her (aber viele wollen das so, trägt sich eben so viel leichter). Bei ordentlichen Laborierungen muss man aber gut fest halten und wirklich in die Schulter drücken damit die gut trifft.


    Aber auch beim Repetierer würde ich 8x57JS oder .30-06 gegenüber der .308 einfach bevorzugen.

    Bei BBFs kommt es da am schnellsten mal zu problemen, ich hab gleich 3 Bekannte die das schon mal hatten und natürlich bei der Jagd gerade in ungünstigen Momenten.

    In meiner eigenen BBF hab ich daher 8x57IRS für den Büchsenlauf genommen. Da lässt sich die Waffe auch deutlich leichter öffnen nach dem Büchsenschuss. Da zügig eine nächste Patrone einzulegen geht da einfacher, da ist mir auf über 100m (auf die man den Flintenlauf mit Slug etc vergessen kann) auch schon n schöne Doublette mit n schnell nachgelegten Büchsenpatrone gelungen.

    Ich halte .308 für ein hervoragendes Kaliber für Halbautomaten, jedoch keines wegs für Repetierer und erst recht nicht für Kipplaufwaffen die neuerdings auch für diese Patrone ausgestattet werden können. Warum? Das liegt an der Hülsengeometrie im Zusammenhang mit dem erlaubten Gebrauchsgasdruck. Die Hülsen dehnen sich beim Schuss aus und da der größte Teil der Hülse im Bereich des Pulverraumes nahezu zylindrisch ist bedeutet das, dass man beim Repetiervorgang über nahezu die gesammte Patronenlänge einen relativ hohen Auszugswiderstand überwinden muss. Nicht optimal. Erst recht nicht, wenn man Wiederladen tut und dann vielleicht auch mal n Hülse hat wo die Ausziehrille auch mal n minimale Beschädigung hat, dann kann schlimmsten Falls auch mal der Auszieher abrutschen und die Hülse stecken bleiben. Bei nem Halbautomat wo diese Patrone hingehört spielt das alles keine Rolle, die die Hülse durch die Energie des Schusses mit ausgeworfen wird. Beim Repetierer wo die Hülse an der Ausziehrille aktiv raus gezogen werden muss kann das stören und im schlimmsten Fall auch mal zu n Störung führen.

    Besser sind dort Kaliber wie .30-06 bei denen die Hülse vom Boden her Richtung Schulter hin leicht konisch verjüngt. Nach einem mm Auszugsweg ist praktisch kaum mehr ein Auszugswiderstand zu überwinden. Gleiches bei 8x57IS etc.

    Du fragst Sachen, ja streng genommen geht das nur, wenn dann noch eine dritte Person anwesend ist welche die Aufsicht übernimmt, was jetzt z.Z. je nach Corona Verordnung auch wieder nicht erlaubt ist...

    Na ja, immerhin haben sie bei der Cobra Ihr Hirn eingeschaltet und eine vernünftige gewaltfreie Lösung versucht und erst mal mit der Person gesprochen ... und nicht gleich die Wohnungstür aufgebrochen/aufgesprengt oder eingeschlagen und die Wohnung gestürmt ... wie es bei uns in Deutschland ganz besonders in einigen speziellen Bundesländern schon vorgekommen ist.

    häää WBK Gelb???

    Auf die Gelbe WBK gehen bei Kurzwaffen NUR Einzelladerwaffen für Patronenmunition z.B. Freie Pistole in .22lfB und mehrschüssige Kurzwaffen mit Perkussionszündung (z.B. Vorderladerrevolver). Alle anderen Kurzwaffen gehen nicht auf Gelb.

    Sobald ein Fall festgestellt ist, hat der Jäger, der Pächer, der Revierinnhaber leider NIX mehr zu melden, den Misst verzapf dort die Behörde ... Sehr sehr sinnvoll wäre es die Maßnahmen vor Ort in Zusammenarbeit mit den Jägern zu besprechen und auszuführen, passieren tut das offensichtlich bisher nicht!

    Ist ein Ausbruch festgestellt, gibt es auch verschiedene Zonen mit verschiedenen Maßnahmen. z.B. im Kernbereich Betretungsverbot auch Tötungsverbot massiv füttern um Abwandern zu verhindern, in der Zone außen herum massiv "jagen" gemeint ist bekämpfen töten etc. und viele weitere Maßnahmen.

    Als Beispiel können die Planspiele vom Friedriech Löffler Institut zusammen mit dem Deutschen Jagdverband herangezogen werden, welche schon lange vor dem ersten Ausbruch in Deutschland erarbeitet wurden.


    https://www.openagrar.de/servl…l-Massnahmen_10102017.pdf


    In der Realität bleibt die Qualität der Maßnahmen wie man in Deutschlands Osten erkennen muss, leider DEUTLICH hinter der Qualität der Maßnahmen aus dem Planspielen zurück!!!

    Die "Entscheidungskompetenz" liegt bei jedem einzelnen Kreis etc. und nicht beim Bundesland oder beim Bund, wirklich gut vorbereitet wurde sich da leider so überhaupt nicht (gute Zusammenarbeit auch Fehlanzeige), man hatte nach den Planspielen wo schon absehbar war, dass die ASP irgendwann zwangsläufig auch Deutschland erreicht, sich wirklich nur UNTERIRDISCH vorbereitet. Auch die Länder haben mit versagt. Man hatte da ja nur fast 3 Jahre Zeit für ...

    Ich sag ja schon von Anfang an Wölfe brauchen immer und immer wieder die Erfahrung dass der Mensch Gefahr bedeutet. Fehlt diese Erfahrung kommen sie dem Mensch und den Nutztieren immer Näher bis ... Das wird langfristig auch nur mit Abschuss von Tieren gehen welche ihre Scheue bereits verloren haben oder gelernt haben wie einfache Beute Nutztiere auf der Weide sind.

    na ja, hier „löste“ sich ausnahmsweise mal ein Schuss bei einem privaten Waffenbesitzer ... normalerweise passiert das nur bei der Polizei etc. etc. etc. also wo ist hier der Skandal? Ihm wurden die Waffen abgenommen, was wohl richtig ist ... generell ist solch ein Vorfall bei privaten Waffenbesitzern äußerst selten, deutlich seltener als bei der Polizei etc. es gibt also keinerlei Grund an irgendwelche Konsequenzen zu denken die über diesen Einzelfall hinausgehen.

    na gut, wenn Du Merkblätter so magst bitte schön hier:

    https://www.svbuchholz01.de/ap…latt_weiss_ab+07_2017.pdf


    "Eine Ausnahme bildet der sog. „Jägerschrank“ (A-Schrank mit B-Innenfach). Hier dürfen im B-Innenfach die KW, die Munition für die KW und die LW-Munition verwahrt werden. Im A-Teil dieses Schrankes darf als Überkreuzlagerung Kurzwaffenmunition verwahrt werden, aber nur wenn diese nicht auch in einer der Langwaffen verwendet werden kann (z.B. .22lr)."

    Merkblätter von wem auch immer stehen aber nicht über Gesetz , Verordnung und Verwaltungsvorschrift (In der Verwaltungsvorschrift steht es ja eindeutig schwarz auf weiß und das ist wohl noch offizieller als ein Merkblatt von wem auch immer auch wenn vom BVA) ... , wobei die Muni für Lang- und Kurzwaffen zusammen im B Innenfach ja irgendwie eine Überkreuzlagerung ist, da ja wie bei der klassischen Überkreuzlagerung mit einem A und einem komplett getrennten B Schrank beim A/B Schrank auch erst beide Behältnisse geöffnet werden müssen um an beides zu gelangen ... Nur dass das B Innenfach sich eben im A Schrank befindet. Insofern Muni für die Kurzwaffe zusammen im B Innenfach wohl gar kein Problem darstellt.