Beiträge von fn1906

    Es gibt dazu keine gesetzliche Regelung, aber die meisten Behörden sehen das unproblematisch, aber nur solange die Waffen nicht im Auto verwahrt werden. Mit in das Gasthaus nehmen und dort kurz Essen und Trinken konsumieren ist unproblematisch und erlaubt.


    Die Waffe zu einem anderen Haushalt (quer durch Ö) mitnehmen ist immer legal !


    Wir in Österreich kennen das Bedürfnisprinzip nur beim Antrag der WBK. Dort muss das Bedürfnis glaubhaft gemacht werden, danach interessiert das keinen mehr.

    Interessant! Im Auto liegenlassen ist klar, Autoeinbruch ist immer ein Riskio, Waffe dort allein lassen = mangelnde Zuverlässigkeit.

    Aber der österr. Herr Instruktor im Video hat sehr explizit verneint, dass das mit dem Gasthaus ohne massive Folgen bei Entdeckung möglich wäre.
    Ich werde dies bei meinem Waffenführerschein am Fr. ansprechen (hab ich schon erwähnt das ich absoluter Laie bin ;) )

    Die Frage war durchaus ernst gemeint. Ich fand nur den §7 österreichisches(!) WaffG der - so wie ich ihn lese und verstehe - in ziemlicher Breitenwirkung "bei-sich-haben-von-Waffen" als "gilt nicht als führen" (= kein WP nötig) definiert.


    P14-45 Die Frage ist, wer die "zur Benützung Berechtigten" einer Whg/Firma/Liegenschaft sind i.S.d. §7 (2) WaffG sind :

    A) Nur der das Hausrecht der Wegweisung innehabende Mieter/Eigentümer/Pächter/Wirt:
    "Seass Karl, bitte wie immer ein Bier, und deine Zustimmung zum bei-mir-haben-dürfen meiner Waffe in deinem Wirtshaus"


    B) Oder sind auch alle dort Zechenden gemeint mit "zur Benützung Berechtigt" ?

    Dann bekommt man einen Chor von 30 Stimmen "bist deppat !?" , 10 Kollegen von Schießstand,
    die schon dort sind, sagen "sicher, warum nicht" und 5 Leute werden die Schulter zucken und sich gar nicht äußern.


    Ganz hab ich noch nicht verstanden wie der §7 (2) österreichisches(!) WaffG in der Praxis funktionieren soll.
    Bin aber gelernter Österreicher und glaube(!) daher, dass ALLE dort zur Benützung Berechtigten Zustimmen müssen.
    Zustimmen ist härter als Dulden, weil ich dann alle dort zur Benützung Berechtigten explizit fragen muß und hören, wie sie sich äußern.
    Und bei einem Wirtshaus in .at sind 8 Mio Einheimische (minus die mit Hausverbot) zur Benützung berechtigt.

    Aber jedenfalls scheint ein WBK in .at seine Waffe zur Wohnung von Rene (P14-45) karren zu drüfen und dort die Waffe bei sich zu haben,
    wenn Rene zustimmt und zur Benützung der Whg berechtigt ist , selbst wenn dieser keine WBK hätte.

    In einem Schulungsvideo erklärt ein Waffeninstruktor den klassischen Fehler der WBK Besitzer:
    "nach dem Schießen Waffe entladen in geschlossenem Behältnis verstauen, Behältnis in Sporttasche,
    mit dem Auto mit 3 Kollegen vom Schießstand auf ein Nachbesprechnugnbier zum Wirten"
    sei eine gaaaanz schlechte Idee, kostet ordentlich wenn man erwischt wird und Waffenverbot wg. mangelnder Zuverlässigkeit ist sicher.::schlag::


    Mal davon abgesehen dass das wohl wirklich "asking for trouble" wäre, würde ich aber sagen dass obiges Verhalten eigentlich legal wäre - nicht als "Führen" gelte -

    FALLS(!) der Wirt uns die Zustimmung gibt, die Waffe in seine Betriebräumen bei mir zu haben, wozu ich ja als WBK Besitzer berechtigt bin. :thumbsup:

    wegen §7 (2) WaffG (https://www.jusline.at/gesetz/waffg/paragraf/7)
    "Eine Waffe führt jedoch nicht, wer sie innerhalb von Wohn- oder Betriebsräumen oder eingefriedeten Liegenschaften mit Zustimmung des zu ihrer Benützung Berechtigten bei sich hat."

    Genaugenommen darf ein WBK Besitzer seine Waffe also überall bei sich haben, solange er gem §7 (2) die Zustimmung des Berechtigen hat.::c.o.l)

    Interessant ist nur mehr die Frage welche Transporte (genauer zu welchen Zielorten) für einen WBK Inhaber legal sind.
    Zum Büchsenmacher, zum Beschußamt und zum Schießstand ist der Transport sicher legal.
    Ist er das auch zu jeglichem nach §7 (2) zustimmenden Berechtigten?
    z.B. darf ein WBK seine in geschlossenem Behältnis verwahre Schußwaffe quer durch Ö karren,
    solange der Berechtigte am Ziel der Reise seine Zustimmung gibt die Waffe in seiner Wohnung / auf seinem eingefriedetem Grundstück bei sich zu haben?

    Es geht um eine FN Browning 1906.
    Die hat m.E. einen originalen belgischen Beschuß (der "Salamander" über dem P.V) und
    einen wiener Beschuß "NPv" samt einer schiach gestanzten Nummer "11975.23",

    , siehe Bild.

    Da ich all diese Symbole im Anhang der österr. Beschußverordnung 2013 gefunden habe

    (https://www.ris.bka.gv.at/Doku…91/II_444_2013_Anhang.pdf)

    würde ich Laie sagen: "Beschuß ist gültig".


    Fage 1: geht ich bei dieser Schlußfolgerung falsch vor? Wenn ja wie gehört das?


    Frage 2: wie kann ich herausfinden WANN der wiener Beschuß durhcgeführt wurde ?


    bin gerade erst am Weg zum WBK (wg. Erbschaft) bitte um fachliche Nachsicht und motivierende Belehrung :)


    Schlitten_FN_1906.jpg