Beiträge von fn1906

    Weitere Froschung ergab: der Schlagbolzen hat ein wenig Spiel im SB Kanal,

    am "anfang", außen fast keines,
    innen vor dem inneren Anschlag knapp 0,1 mm.
    Wenn also der SB durch die Feder beim Abschlagen mal weiter oben durch den Kanal rast
    mal weiter unten (oder links oder recht) ist der Spitz ebenfalls nicht 100% zentriert.
    Wenn nun das SB-Loch am Ende des Kanals sehr präziese dem Durhcmesser des SB-Spitzes entspricht
    kann es sein, dass der Spitz ganz am Ende zuerst die Kante des SB Loch erwischt bevor er ins Loch findet Richung Partone.
    Dies produzierte ~5 Blindgänger mit ganz schwacher Delle im Zündhütchen!


    Das ist meine aktuelle ERklärung warum der ~45€ Ersatz SB nach ein paar mal trocken Abschlagen
    im SB-Kanal feine Metallbrösel hinterlassen hat (die ich nicht erklären konnte) bevor der Spitz abgebrochen ist.


    Lösung:

    - kaptutten SB-Spitz von innen ausbohren (2mm)

    - Stahlnagel von Messing-Hütchen befreien (Nagelkopf AD paßt dann perfekt in SB ID)

    - Nagelkopfunterseite gleichmäßig "abdrehen", sodaß keine Fertigungsgrate übrig sind (und die Kopfunterseite aufgerauht ist)

    - Kopf und SB Boden mit Bremsenreiniger entfetten

    - UHU 2 KomponentenExpoykleber auf Nagelkopfunterseite auftragen

    - Nagel in SB einführen, zentrieren und aushärten lassen.

    - nun mit gutem Licht nachsehen bei Druck in welcher Richtung der SB am Ende des Kanals das SB-Spitz-loch nicht 100%ig sauber treffen würde. 8)

    - den SB-Spitz auf den letzten 4mm dergestalt konisch schleifen, dass der SB immer sauber, ohne zu Ecken ins SB Loch geleitet wird

    - das macht die "Aufschlgsfläche" der SB-Spitze kleiner, nur mehr 1mm AD


    Seitdem ist Ruhe:

    - die "Blindgänger" (s.o.) ließen sich nun im 2. Durchgang allle erstklassig abfeuern,

    - der Einschlag im Zündhütchen ist nun sehr deutlich,

    - trocken Abschlagen richte keine Schäden an,

    - Verläßlichkeit der Waffe ist wiederhersgestellt. :drink:

    Bist du mir sehr böse wenn ich anmerken und feststellen muß, daß du nur Mist schreibst? :/

    Halt ich aus. Schöner wärs wenn du präzise beschreiben würdes welche meiner Aussagen Mist sind und v.a. warum,

    man lernte vielleicht was dazu, so ists aber auch kein Drama, wer in einem Waffenforum würde denn die Freiheit des anderen

    Mist zu posten beschneiden wollen, wenn er zeitgleich auf seiner Freiheit privat Waffen zu besitzen beharrt. :drink:


    Ich bin mehr der Techniker den das Ding an sich fasziniert. Die Verriegelungen gegen flasche Bedienung,
    zB kein Abschlagen wenn man den Lauf gegen einen Gegestand drückt.


    Beim Einspritzer Off-Road Motorrad fahr ich auch nicht dauernd Rennen sonder bastle so lange an der EFI herum
    bis das Ding - entgegen anderslautender Meinungen aus einen Ami foum - mit eingelegtem Gang per E-.Start anspringt.


    Vermutlich scheiß ich mich an am Schießstand damit rumzuballern. Spaß macht das Spannen mit einer Hand,
    anderen kneten Schaumstofbälle vorm Keyboard. 8o

    Also: zuerst habe ich den Schlagbolzenspitz #1 verloren durhc trocken Abschlagen. Habe für ordetnlich Kohle einen Ersatz beschafft, in der annahme dass das wohl nur ein Alterungsproblem sein kann, bei einer Waffer die konstruktionsbeding nur durhc trocken Abschlagen entspannt werdne kann.


    Nachdem der zwei SB ebenfalls dern Spitz zerbröseln lies, vermutlich ebenfalls durch trocken Abschlagen habe ich mich dem ersten SB zugewandt, der 1. einen Stahlnagel als Ersarzspitz bekam, der 2. ein bisserl länger war als das Original.
    Da dachte ich mir ich könnte den weiter oben fotographierten Gummianschlag ausprobieren. Dann würde der SB weich gebremst, aber zündet dank längerem Spitz genauso wie das ungedämpfte Oringinal.


    Sieht nun aber so aus als ob ich nun den SB-Spitz ein klein wenig zu früh bremse, weil das Zündhütchen zwar eine Delle hat, aber keine zündungstauglich tiefe Grube.


    Daher meine Frage nacht Erfahrungen betreffend Zündverzögerung durch zu schwachen Schlag, zwecks Risikoeinschätzung.

    Alles nicht so einfach. mein gedämpfter Schlagbolzen scheint nun einen Furz zu früh zu bremsen. Klick, aber keine Zündung.

    Nun kann ich eintweder einen ein bisser längern Spitz in den zweitne kaputtel Schlagbolzen einbauen, oder darauf pfeifen und den Gummifleck wegtun. Schließlich wird der Stahnagel sicher nicht reißen beim trocken Abschlagen.


    Bin nämlich etwas nervös, wenn der Schuß ausbleibt, aber die herausgeholte Patrone dann doch eine winzige Delle im Zündhütchen hat.


    Wer hat Erfrahrungen wie lange es dauern kann bis zur Spätzündung eines zu zart gestupsten Zündhütchens ?


    Gibts das überhaupt dass ein zu schwacher Schlag zB 10 Sekunden später zünden kann?

    Schwingungsverhalten gehärteten Stahls. Schwingungsbruch.


    Ich vermute, daß der SchlaBo nur an der Spitze gehärtet ist und dann eben durch die Prell-Eigenschwingung an der Härtgrenze bricht.

    Ausserdem war es kontraproduktiv, mit einer Feile die Spitze am Ansatz zu kerben ... sozusagen eine Sollbruchstelle zu generieren.

    Au contraire! ich habe die Spitze nicht mal böse angeschaut (solange sie noch da war).
    Gefeilt habe ich ausschließlich am dicken Ende (bei der Triggerwarze), damit das Ding in den SB Kanal flutscht

    Schon mal was von "Prellschlag" gehört ? Eher nicht, oder? :cursing:

    Nun Prellschlag ist die Erschütterung, die ein nach vorne rasender, plötzich gestoppter Kolben (Luftdruckgewehr) auf das Gehäuse überträgt und dabei die meinsten ZF killt, zumidest auf Dauer. Nur hätte ich schon angenommen, dass die Präzisionsoptik eines ZF ein bisserl empfindlicher ist als ein trocken abgeschlagener Schlagbolzen. Scheinbar lernt man nie aus.

    Das komische ist dass die FN 1906 zwar drei geniale Sicherungen hat, u.a. Magazin raus und Abschlagen der "vergessenen" Partone im Lauf ist nicht möglich, aber ein einmal gespannter SB kann nur durch Schießen oder eben trocken Abschlagen entspannt werden!
    Und zum Zerlegen ists dringend zu empfehlen den SB nicht gespannt zu haben,
    oder halt genau hinzuhöhren in welchem Zimmer er und die SB Feder nun zur Ruhe gekommen sind.

    Also irgendwie unintuitiv wie empfindliche eine Pistole ggü trocken Abschlagen sein kann
    obwohl sie nicht anders entspannt werden kann außer eben duch Abschlagen.

    Nö, tatsächlich nicht.

    Ich sehe im Geiste einen Zylinder in einer Röhre von einer Schlagbolzenfeder angeschoben ordentlich nach vorne rasen und mit dem Rand des Zylinderbodens auf das Ende des Schlagbolzenkanals krachen. Verzögerung immens, weil praktisch kein Bremsweg von voller Fahrt bis zum Stillstand, allerdings "vollflächig" am Rand des Bodens gestoppt.

    Mit viel Phantasie kann man sich vorstellen, dass der SB Spitz ungehindert durch das Loch im Schlagbolzenkanal rast und dann "von hinten" plötzlich mittels ZUGbelastung durch den SB gestoppt wird, ohne etwas getroffen zu haben, Bremsweg 0 mm.

    Die Alternative ist: der Spitz donnert in das Zündhütchen, Bremsweg 0,1 mm, wird STAUCHbelastet, und muss den ganzen Schlagbolzen bremsen (dieser kracht ja nicht auf den Schlagbolzenkanalboden)


    Mir will nicht in den Kopf wieso des Spitz' winziges Eigengewicht eine Zugbelastung generiert bei der er ermüdet(?) und schließlich beim 30ten Trockenabschlg abbricht, während er die wesentlich größere Masse der SB - zwar auf 0,1mm Bremsweg - locker aushält, tausendemale.


    Ich kenn nur ein Material das irre druckfest ist und Zug gar nicht mag : Beton.

    Bei Stahl hätte ich geschworen dass Zug- und Druckfestigkeit praktisch ident seien.

    Ist das nur bei der FN 1906 so arg?
    Haben die anderen Zentralfeuerer einen Lederring außen unten am SB, der dämpft, falls trocken abgeschlagen wird
    (und den Schlagbolzenkanalboden nicht berührt wenn mit Patrone abgeschlagen wird) ?

    Tja. "Neuen" Schlagbolzen bei http://www.asamnet.de/%7Eehrenred/ersatzt/fn1906.htm gekauft, danke Peppone ! 8)


    Interessantes Teil, komplett matt grau beschlagen, scheinbar fleißig gebraucht ? :/
    Verkehrt(!) herum paßt er perfekt ohne Spiel in den Schlagbolzenkanal, läßt sich auch wieder rausschütteln.
    Richtig herum geht er nicht rein, die letzten 3 mm stehen raus.
    Man beachte: diese "letzten" 3 mm gehen ganz einfach rein wenn man ihne verkehrt reinsteckt. :/:/:/


    Genaue Inspektion ergab das am Ende, bei der Trigger-Nase (ggü vom Schlagbolzenspitz) der Korpus ein wenig dicker ist.
    Was immer noch nicht erklärt wieso mit "dickem" Teil voran der Schlagbolzen ganz leicht reinging.
    Handfeile angeworfen und
    1. den Belag abgeschliffen und
    2. die dickeren Teil "begradigt"
    und schon flutsch der Schlagbolzen ohne Gewalt auch richtigherum hinein.


    Merhfach leer abgeschlagen, alles paletti. Die Unsitte, als Handtraining einhändig zu spannen und wieder abzuschlagen hab ich ja immer noch.
    Und siehe da, jetzt am abend beim wiederholten Zerlegen hat der Schlagbolzen keinen Spitz mehr, abgebrochen wie beim 60 Jahre alten Original !!! :wall::wall::wall:


    Bin völlig überfragt, aber scheinbar ist der SB aus einer Legierung, die wenn sie nicht gegen ein Zündhütchen donnert,
    sondern in der Luft endend, der SB Korpus vom Schlittengehäuse gestoppt wird, Risse bekommt. Gibts sowas? 8|


    Werde wohl einen zweiten OBI SB daraus bauen ... 8)

    Gehärtete Stahlnägel, beim OBI? Hm, weiß ich nicht. Wollen wir das wirklich?


    Ich meine ein gehärteter Schlagbolzen wäre doch eher brüchig.
    Die Bruchfläche des Originals hat irgendwie eigenartig ausgesehen, richtig billlig.


    Ich dachte mir,ein Nagel der dafür gebaut wird, dass man auf ihn einschlägt,

    wäre eine passende Materialwahl, zumal er ja bloß von einer Feder - und keinem

    Hammer - gegen das Zündhütchen geschubst wird.

    Pufferpatrone, hmm. Bei Zentralfeuerung geht der SB-spitz aber ins Leere wenn keine Patrone drin ist.
    Das müßte doch noch "schonender" sein, als in den Dämpfer einer Pufferpatrone zu knallen?


    Mal sehen: wirt brauchen etwas Robustes, aus Stahl, das das Zündhütchen trifft.


    Der Schlagbolzenspitz-kanal hat 2,2 mm Durchmesser. Und beim Obi gibts sehr schöne Stahlnägel
    mit 2mm Schaft. Habe mal kurz den Schlagbolzenspitz von innen mit 2mm Bohrer entfernt und
    den passend gekürzten Obi Nagel eingebaut. Nagelkopf paßt perfekt in Schlagbolzeninnendurchmesser

    als Schlagbolzenfeder-lager. Die Feder knallt nun einen OBI Nagel, zentriert durch den Schlagbolzenkörper,

    aufs Zündhütchen. Bin für die Zukunft gerüstet, im Sackerl waren glaub ich 20 Nägel drin :D


    Ergebnis sieht aus wie Original

    Schlagbolzen_refurbished.pngSchlagbolzen_original.jpg


    und funktionieren tuts auch!

    Wo bekomme ich eine nSchalgbolzen für eine FN Browning 1906 her?

    Die Internetseiten über die ich gestolpert bin meinen "nicht lieferbar" ( resp. "out of stock")
    Mäßig überraschend für eine Waffe die seit 1959 nicht mehr produziert wrid.


    Kennt jemand trotzdem eine Ersatzteilquelle für das alte Ding? :mk:


    NB:

    Wie kann das überhaupt passieren? Ich habe (entaden) damit "gespielt", Abschlag und mit einer Hand spannen.

    Der SB zischt nach vorne, stoßt ans Ende seiner Behausung/Röhre und der Spitz den SB schaut aus dem Loch in Leere(!) weil ja keine Patrone da ist.
    Wieso bricht der Spitz ab? :cursing:

    Tja, während ich mit dem (ungeladenen) Ding gespielt haben, Abschlagen - Spannen mit einer Hand - Abschlagen, ist wohl der Spitz der Schlagbolzen abgebrochen. :shock:
    Zumindest ist er im entspannten Zustand nicht mehr zu sehen, im Gegensatz zu vorher. :wall:

    Ist ein Waffe ohne funktionstüchtigen Schlagbolzen immer noch eine (Waffe) ? :think:


    Ich nehme an eine Waffen mit zugelötetem Lauf ist keine mehr.

    Wie sieht das im österreischen Gesetz aus wenn sie technisch gesehen reparabel wäre aber nicht repariert ist?


    Daran anschließend (anderes Thema): wo bekomme ich eine FN _Browning 1906 Schlagbolzen her?

    Die paar Seiten im Netz sagen "nicht lieferbar".

    Mietwohnung : Der Berechtigte i.S.v. §7 (2) ist entweder der grundbücherliche Eigentümer ODER der Mieter, das sind typischerwiese nicht dieselben Leute.

    Gaststätte : Der Berechtigte i.S.v. §7 (2) ist entweder der grundbücherliche Eigentümer ODER der Wirt/Betreiber, das sind typischerwiese nicht dieselben Leute.

    Konkreter als in meinem OP gehts nicht:
    Wenn ein Wirt das Einverständnis gibt darf ich dann als WBK Besitzer meine Waffe in seinem Lokal bei mir haben, weil dann §7 (2) dies als Nicht-Führen festlegt.


    Für die Besorgten: Ich hab das nicht vor, ich will nur wissen ob es erlaubt wäre oder ob ich den §7 (2) falsch verstehe.

    Schau mal in einen Kommentar was der Paragraph 7 genau meint.


    Ganz allgemein gesagt geht der 7er ja davon aus, dass es sich um eine geladene Waffe handelt. Mit Zustimmung des Berechtigten kann man die Waffe also in fremden Räumen oder eingefriedeten Liegenschaften also auch geladen bei sich tragen ohne zu „führen“ und einen Waffenpass zu benötigen.

    Wo du das "geladen" in den §7 reinliest erschließt sich mir jetzt noch nicht, aber das m.E. Relevanteste ist
    die Antwort/Auslegung WER denn der (Einzahl!) Berechtigte ist der zustimmen muß damit das bei sich habe nicht als führen gilt.


    Und nicht vergessen wir sind im SubForum Waffenrecht Österreich !


    Dass die Deutschen einen Knall haben weiß man schon seit Einführung der ZÜP für Privatpiloten.
    Hat sonst kein Land. . Muß wohl ein traumatischer post-NS-regime Komplex sein.

    Technisch un in der Realität hast sich Recht, wenn wir keine weiteren Verschärfungen auslösen wollen umsomehr.

    Mir gehts aber um Recht und Schuld/Strafbarkeit. §7 (2) lautet

    "Eine Waffe führt jedoch nicht, wer sie innerhalb von Wohn- oder Betriebsräumen oder eingefriedeten Liegenschaften
    mit Zustimmung des zu ihrer Benützung Berechtigten bei sich hat."


    Einzahl. Ein Berechtigter. Nicht "alle zur Benützung Berechtigten".
    Klingt für mein fiktives Beispiel nach "der Wirt entscheidet allein"