Beiträge von Papa Aldo

    :thumbup: Du hast es.

    der flache Bleikern ist schräg platt gedrückt wie wen ich mit nem Hammer drauf gehauen hätte


    Die Ladung kann doch nicht zu Stark sein ????

    Kommt vom über Eck drücken beim repetieren von der Rampe. Die Patrone ist zu kurz und oben schert das Blei weg beim durchladen. Halte einfach beim durchladen wenn die Patrone hoch geholt wird mal inne mit dem Hebel, und schaue wie steil die am Patronenlager ansteht. Genau der Kipppunkt bevor sie durch den Verschluss nach vorne ins Lager gedrückt wird.

    Die .38 Spezial ist von Haus aus eine schwache Patrone, weswegen ich auf eine einen Tick zu große Gesamtlänge tippen würde, so daß das Geschoß beim repetieren verdrückt wird, aber trotzdem noch ins Lager paßt.


    Du müßtest mal die Ladedaten angeben.

    Euer Ehren. Für Kal. 38 ist die Rampe zu steil. 357 geht gerade noch. Macht aber beim laden ins Röhrenmagazin auch an der Klappe schon Probleme. Ausser du drückst beim laden mit der nächsten Patrone nach. Besser 38+P Rundkopf.

    Ich habe es jetzt noch mal trocken Probiert Irgendwie sind mir die Patronen wirklich etwas zulange geraten ich werde es mit kürzeren probieren und die anderen in meinem 375er entladen

    Schon mal Remington 38+P probiert ? Ich hatte eine Winchester 94 Legacy in 357 Mag. Mit 38 Spez war das eine "Flohpeitsche". UHR sollte bei 30-30 anfangen. Habe dann auch gewechselt. In Amerikanischen Foren sagt man zur Winchester 94 Legacy in 357 Magnum. Hunting with a Switch. Das Gewehr hat seine einzige Daseinsberechtigung Indoor. Weil du sie auf Kurzwaffenständen schießen darfst. Ballistisch gesehen ist das Ding aber ein Eimer.

    Fakt ist, früher gab es viiiel mehr Rebhühner ...

    Peppo dazu würden mich mal die wahren Gründe interessieren. Ich schreibe später einmal was dazu. Da geht es um einige Tausend Hektar Wiesen und ehemaliges Ackergelände das seit 20 Jahren unter Naturschutz steht. Bei mir vor der Haustüre. Die Gemarkungsgrenzen werde ich später einmal aufzeigen. Dort stehen keine Windräder. Auch keine stark befahrenen Strassen. Aber auch keine Rebhühner mehr. Der Ackerbau ist still gelegt. In meiner Jugend sind die zuhauf herum spaziert.

    Eigentlich müssten unter den Windrädern die Rebhühner nur so im Massen vorkommen? Wo doch so viele Greifvögel dem Windmühlenflügeln zum Opfer fallen.

    Ich kann nur die Beobachung wiedergeben, dass ich zwar sehr viel mehr Greifvögel sehe, aber keine Rebhühner. Die Sache hat immer 2 Seiten!

    Bei uns in der Gegend wurden Windräder aufgestellt in einem Gebiet wo viele Greifvögel unterwegs waren. In dieser Gegend ( Speyer ) gab es zudem eine große Population an Fledermäusen. Da sind etliche den Windrädern und Autos ( Schnellstrasse ) zum Opfer gefallen. Obwohl es angeblich gegenteilige Gutachten gab.

    Die in meinem Statement enthaltene Message, dass sich diese Anti-Jagd-Menschen ersteinmal mit dem Thema befassen sollen, war vielleicht auch nicht deutlich genug... :think:

    Moin Jens,


    es ist im allgemeinen immer so das die größten Kritiker und Gegner meist immer die Menschen sind, welche von den Dingen gegen die sie sind am wenigsten Ahnung haben. Ich kenne einen Arbeitskollegen der ist z.B gegen Amerika und Frankreich. War aber selbst noch nie dort. Ich habe schon Jagdgegner eingeladen doch einmal mit hinaus zu gehen auf die Jagd. Das wurde immer abgelegt. Wahrscheinlich hätte es deren Vorurteile widerlegt. Und damit ihr "zurechtgezimmertes" Weltbild zerstört. Das konnten die auf keinen Fall zulassen. Die Erkenntnis Jahrelang das falsche gedacht zu haben. Der größte Jagdgegner wird meistens erst dann zum Jagdbefürworter wenn er einen Wildschaden im eigenen Garten oder am eigenen Auto zu verzeichnen hat. Und der "Größte Jäger" in Deutschland ist immer noch das Auto und das "Größte Jagdrevier" die Autobahn und Schnellstraße. Dort werden selbst Lebewesen erlegt die kein Zielfernrohr mehr erfassen könnte. Und da sind wir noch lange nicht beim Windkraftwerk. Dort trifft es meistens in großer Anzahl noch Tiere welche unter absolutem Naturschutz stehen und die noch nicht mal der Hartgestottenste Wilderer erlegen würde. Das geht vom Falken bis zum Milan oder Bussard. Aber diese Rufe und zwar die Rufe des Jägers selbst bleiben ungehört. So ist das mit den Feindbildern halt. Die müssen für manche Menschen immer aufrecht erhalten bleiben.


    Michl

    PS: Das war natürlich nicht auf dich bezogen. Wusste schon was du sagen willst.

    Natürlich kenn ich mich nur mit den Grundsätzen der beiden Systeme aus. Details kenn ich nicht, aber dass die Sozialsysteme derart unterschiedlich sind ist ja kein Geheimnis.


    Dass man in den USA deutlich weniger Steuern zahlt ebenfalls...

    Hast du dich mal gewundert das eine angebliche Nation wo niemand Steuern zahlt zu einem der reichsten Länder der Erde gehört. Die Sozialsysteme ? Was hast du mit deinen 10 000,- Euro Corona Hilfe eigentlich gemacht die der Staat dir ( nicht ) geschenkt hat ? Also nicht aus der Zeitung ablesen. In Amerika bekommt nur der Sozialleistungen der auch einbezahlt. Und das ist auch richtig so.

    Die andere Seite wäre dann ein Gesundheitssystem wie in den USA, da will ich aber dann den Aufschrei nicht hören...


    Für Steuern, Sozialversicherungsbeiträge usw. hatten die Leute noch nie viel übrig. Selbst dann nicht wenn sie auf die Leistungen die mit diesen Geldern finanziert werden angewiesen sind...

    Da kennst du dich nicht ganz so gut aus. Ich habe 7 Jahre in den USA gearbeitet.

    Die Komplexität des Themas wird immer grösser, wenn man sich etwas damit beschäftigt


    Jens

    Jens ich habe es an anderer Stelle schon mal erwähnt das mir meine Tochter den Blase in der neuesten Fassung in die Hand gedrückt hat. Ich sage dazu mal ein Stichwort.


    "Baumrückschnittsverordnung" !


    Mein "Grünes Abitur" liegt Jahrzehnte zurück. Kein Handy, kein Computer usw. Kaum Jagd Schulen. Statt dessen mit 13 Lenzen schon mit raus in den Wald und das Feld. Was heute die "Rote Arbeit" genannt wird war auf einem Hof mit Viehhaltung Alltag. Vom Hammel bis zur Sau. Von der Aufzucht bis zum Wurst machen. Kesselfleisch und gerührtes Blut aus der Schüssel gab es noch vor Ort. Das Bier dazu auch. Und das frische Brot. Gelernt bei einem Förster im Staatsforst an der Französischen Grenze. Abends mit am Tisch wenn der vergangene Jagdtag besprochen und reichlich gefeiert wurde. Wer sich gedrückt hat war draussen. Standfest beim Umgang mit der Büchse und beim Umtrunk. "Geh mal in den Keller und hole noch zwei Flaschen". Bei Gesellschaftsjagden wurden aus zwei Flaschen schnell zwei Kisten. Meine Spezialität war Waffenreinigen hinterher. Ob die Zeiten besser waren möchte ich nicht beurteilen. Sie waren einer anderen Zeit geschuldet. Mit mir zusammen hat ein Kumpel den Jagdschein gemacht. Sein Interesse war dadurch geweckt das sein verstorbener Opa Jäger war, und er den alten Jagdschein zu Hause in einer Schublade gefunden hatte. Die Waffen von Opa hatte sein Vater noch alle im Wohnzimmerschrank mit einer Erben WBK. Also beste Voraussetzungen. So war das stellenweise früher. Ich wurde in meiner spärlichen Freizeit dem "Herrn Oberförster" zur Obhut überlassen. Dadurch das ich Schlachten konnte ( früher war Schächten noch "Normal" ) war ich auch für das zerwirken zuständig. Meist Sauen die an die umliegenden Gaststätten verkauft wurde. Speisekarte: Wildbrett.


    Die Tochter vom Förster war für das rupfen vom Federvieh zuständig. Später auch für das abbrühen und ausnehmen. So und nun lese ich in der modernen Zeit Geschichten die ich vorher nicht kannte. Aber warum nicht. Man will ja auch mal dabei sein wenn sich die Jungen Jäger/innen unterhalten. Mir ist der Job der "Roten Arbeit" aber erhalten geblieben. Ich kenne das Timing der Jungen Leute nicht. Eigenartig ist aber das sie immer ausgerechnet dann aufkreuzen wenn ich mit dem meisten schon fertig bin. Beim besprechen des Wildbretts sind sie dann aber wieder voll im Geschäft. Moderne Zeiten halt.


    Michl



    Blacky wie mit Schußwaffen und dem Internet. Du kannst es Ge- oder Mißbrauchen. Dachte mir aber das die Frage kommt. Hat sich mir auch so gestellt.


    Zu deiner Frage.

    "Kann man eigentlich so eine Kleindrohne mit Schot wie eine Tontaube vom Himmel holen?"


    Natürlich. Du kannst dich sogar dabei von der Drohne filmen lassen dabei und alles gleich Online stellen. grin-.)


    Es gibt ja nichts mehr was es nicht gibt. Da war doch die Geschichte in England wo sie mit Drohnen den Flugbetrieb lahm gelegt hatten. Was glaubst du wie sie die Dinger "eingefangen" haben. Dann weiß ich noch von einer Geschichte aus Skandinavien. Da haben "militante" Tierschützer das Wild vergrämt auf einer Treibjagd. Auch mit Drohnen. Wäre das bei uns der Fall dürftest du das Ding noch nicht mal vom Himmel holen. Bei uns in der Gegend war mal eine Kameradrohne unterwegs. Und stell dir vor deine Frau oder Freundin liegt im Bikini oder nackt in der Sonne. Alles schon passiert. Und die Kameras sind sehr Hochauflösend. Die Polizei konnte niemanden ermitteln. Die haben ja noch keine Flügel. grin-.)

    Ich gehe noch mal etwas näher auf die Reportage zur Schüler AG ein. Den ersten Text hatte ich noch vom Smartphone aus verfasst. Das ist mit meinen "Schlosser Fingern" nicht so mein Ding.


    Die Schüler AG entstand von Schülern die in der Fachrichtung Elektronik Fachrichtung Drohnen etc. lernen. Es kamen einige zu Wort. Schüler/innen, Jäger/innen, Landwirte/innen, Jagdpächter/innen. Die Aufgabe war Drohnen selbst herzustellen. Mit Wärmebild und Film Kameras. Und die Teile am Computer selbst zu entwickeln/konstruieren und selbst zu "Drucken" ( E-Teile ) bzw. im Spritzguß herzustellen. Gekoppelt ist das ganze mit einer eigenen Software Entwicklung und dem schreiben der eigenen Programme dazu. Teamwork sozusagen. Jetzt muß man mal dazu sagen, es gibt echt Schulungsleiter die wirklich was draufhaben und solche komplexen Geschichten auch koordinieren und zusammenbringen können. Von meiner Seite her mal Hut ab.


    Die Frage war, welchem Zweck kann das ganze folgen. Da kam die "Kitzrettung" ins Spiel. Man wusste zwar das es das in ähnlicher Weise schon gibt, bis hin zu den Filmdrohnen, aber warum nicht selbst mit an die Sache gehen. Zumal diese Art von Einsatz für Drohnen noch sehr unterrepräsentiert ist. Also keinen Werbefilm "abfliegen" , sondern Wiesen und Felder. "Und dabei Leben retten". Kann man so sagen. Oder ? Nachdem klar geworden war welchem Sinn das ganze Projekt folgen soll war natürlich jeder Feuer und Flamme. Also es wurde realisiert. Gebaut, getestet, probiert und wieder getestet. Und es funktioniert hervorragend. Bei den Tests ist herausgekommen das die Wärmebildkamera Kitze auf Wiesen entdeckt hat, die "manuell" vorausgeschickte Leute in Gruppen nicht aufspüren konnten. Oftmals lag ein Kitz nur 1 Meter daneben und wurde nicht gesehen. Die Drohne hatte es gleich gefunden. Gekoppelt mit einem Laptop. Das Gelände wurde vorher mit den Geodaten eingegeben was abgeflogen werden muß. Mit am Laptop saß der Programmierer und eine Jägerin die über ein Handfunkgerät mit der eingearbeiteten "Fängergruppe" verbunden war. Für die Nichtjäger hier. Ein Kitz nie mit den bloßen Händen anlangen. Muß es raus aus der Wiese an den Waldrand, dann ein paar Büschel Gras ausreissen mit beiden Händen, und mit dem Gras dazwischen das Kitz in einen Karton legen und an den Waldrand oder in Sicherheit bringen. Das Kitz wird Piepslaute von sich geben und die Ricke wird das beobachten und ihr Kitz finden in Sicherheit. Das Gras ist wichtig als Unterlage wegen dem Fremdgeruch von euch. Und lasst das Kitz erst aus dem offenen Karton wenn die Wiese fertig gemäht ist. Und bitte nicht streicheln Mädels. Auch wenn ihr das gerne würdet.


    Also eine Runde Sache wie ich feststellen konnte. Es waren alle dabei wie gesagt. Das aussetzen des Kitz wurde dem Landwirt unter fachlicher Anleitung der Jägerin übertragen. Bei diesem genannten Schlag hätte es drei Kitze und Fünf Gelege treffen können. Gelege müssen beigemäht werden. Aber ich habe gestaunt wie professionell die jungen Leute an die Sache herangegangen sind. Für die Beteiligten war es nicht nur die Erfahrung etwas zu konstruieren und sinnvoll einzusetzen, sondern auch zu sehen welchen Nutzen sie damit erzielen. Der Projektleiter meinte am Schluß. Hätten wir nur ein Kitz damit gerettet, dann wäre der ganze Aufwand schon Sinnvoll gewesen. Würde mir wünschen, andere Schulen würden ähnliche Projekte unterstützen. Man kann etwas in die Hand nehmen, und man kann auch in Eigeninitiative etwas bewegen. Es müssen nur alle mitspielen. In der Hoffnung das es woanders auch "Schule" macht.


    Michl

    Das Seitengewehr war ja zeitweise in der Preussischen Armee nur noch ein Ehrenzeichen. Wer Straffällig wurde dem wurde zunächst die Troddel bzw. das Portepee und danach das Seitengewehr aberkannt. Am Seitengewehr war der Dienstrang zu erkennen. Nur dazu diene es noch nach dem Zündnadelgewehr.

    Zitat:

    "In Deutschland fand vor dem Weltkrieg noch eine Ausbildung mit dem Seitengewehr statt, und insbesondere der Gefechtsübung an der Strohpuppe mit dem aufgepflanzten Seitengewehr wurde eine große psychologische Bedeutung zugemessen. Psychologische Wirkung ganz anderer Art, nämlich eine Einschüchterung des Betrachters, sollte der Posten mit der aufgepflanzten "kalten Waffe" erzielen."


    Das und die Napoleonischen Kriege ( incl.Krimkrieg ) und den Civil War schauen wir uns im Hinblick der Seitengewehr Dienstverordnungen einmal näher an.

    Nu, moderne Bajonette sind schon auch eine interessante Sache.


    .............. - es gibt keinen Grund, das Bajonett - Thema hier abzudrehen, so lange es interessiert.

    Ja Werner. Ersteres ist zwar auch sehr interessant und mal einer näheren Betrachtung wert. Würde mich auch schwer täuschen wenn peppo jetzt nichts zu den diversen Kalaschnikow Bajonetten und deren Drahtscheren etwas beitragen könnte, aber ich selbst möchte nicht weiter wie bis zu den "Langen" von 1914-18 gehen. Wir sehen einen Umstand. Der des Historikers. Und den lasse ich nicht gelten. Die Gründe für mich sind recht einfach. Das Lange Gewehr 98 und das lange Bajonett dazu waren der Abschluss zum "über Bank" gehen aus dem Schützengraben. Der K98k mit seinem Bajonett waren da nur noch ein ein unwesentlicher Gedanke an alte Zeiten ohne jeglichen Kampfwert. Die kürze eines AK 47 mit Bajonett unterschreitet jede Disziplin im Nahbereich. Trotz der schärfe der Klinge. Ich kenne diese Dinger. Ein Bajonett wird nach der Perkussion nur noch dort eingesetzt wo die Distanzen unter 5 Meter liegen. Das mal am Rande.


    Mein Schwerpunkt liegt auf der Frage im Civil War und bei der Napolionischen Ära.

    Ich habe so den Eindruck, dass Du eine andere Zeit vor Augen hast,

    Ach Gott wie wahr Blacky.


    Du weisst ja wenn das Interesse mal geweckt ist. Und man keinen Zeitlichen Rahmen abstecken will. Werner ist ja ambitioniert darin mal etwas tiefgründiger zur Sache zu gehen. Da gehe ich gerne mal mit. Zudem ist das Bajonett schon einmal einer näheren Betrachtung wert historisch gesehen. Da unterliegst du aber sehr schnell der Gefahr deinen Ausflug zum kurzen Reitergewehr und zu den diversen Säbeltypen auszuweiten. Das ist dir schon bewusst ?

    Kein Einwand, Papa Aldo , nur ist eben zu beachten, dass die Zeit zwischen 1650 und - sagen wir - 1864 nicht gleichzusetzen ist mit 1914

    Werner ich habe da auch nur die Beurteilung zum "Kampfwert" des Bajonett im Auge gehabt. Die wird ja mal gerne ins Moderne übertragen. Bei 1650 sind wir woanders. Doch mit dem steigen der "Feuerkraft" moderner Waffen ist das Bajonett ganz in den Hintergrund getreten. Zudem war es nie Schlachtentscheidend. Ich weiß aber das ihm seiner imposanten Größe und seiner Erscheinung wegen sehr viel Aufmerksamkeit beigemessen wird. Nicht umsonst gab es Plakate im ersten Weltkrieg von den gegnerischen Parteien wo der "Bayer" mit dem Bajonett zwischen den Zähnen als "Schächter" aus dem Schützengraben klettert.


    Trotzdem eine interessante Sache. Ich finde den "Schwenk" hin zu den Bajonetten schon einer Diskussion wert. Die waren mir immer sehr unterrepräsentiert.


    Michl

    Noch mehr Soldaten starben auf den Märschen zwischen den Schlachten

    Siehe Armee von Kluck 1 WK. Der rechte Ärmel muss am Kanal streifen. Schlieffen Plan. Die von Kluck Armee hatte ja den weitesten Weg an der Westfront. Oder die 1. Tannenberg Schlacht im Osten 1. WK. Eine Armee marschiert sich zu Tode.

    Leute verabschiedet euch mal bitte von dem was "Historisch" nachgeschrieben publiziert wurde oder wird. Historiker arbeiten nie an der Wahrheit. Können sie auch nicht. Sie waren ja nicht dabei. Egal was ein Buch auch kosten mag. Kaum ein Tüllenbajonett ist angeschliffen. Damit fange ich mal an. Es gab sehr wohl Vorgaben zum Bajonett Gefecht. Die hatten bis in den 1. WK hinein auch noch Bestand. Über "Bank" heraus aus dem Graben mit Bajonett zu gehen hieß beim Gegner ins MG Feuer zu laufen. Aussage von Hans Kraft von Dellmensingen und von Spiegel von Peckelsheim. Wir opfern die Blüte unserer Jugend den Anordnungen von 1813. Zu den Bajonetten und dessen Gebrauch im Felde habe ich über 40 Jahre recherchiert. Und habe einiges an Bajonetten hier die z.T schon in Büchern publiziert wurden. Sprich Nachschlagewerken. Selten waren Schützengräben Mannshoch. Eher auf niedere Mulden niedergeschossen. Selbst in hohen Gräben wurde das aufpflanzen des Bajonetts vermieden oder ganz verboten. Die Regimentsbücher sprechen da eine eindeutige Sprache. Es ist hinderlich. Und ohne wesentlichen Kampfentscheidenden Effekt. Auch die unsägliche Aussage zum Sägerücken war nur eine Sache der früheren Propaganda. Nicht selten sind beim Marsch Bajonette im daneben liegenden Graben gelandet.