Beiträge von enfield

    Also - ich mache das immer noch so , wie ich es vor Jahrzehnten gelernt habe :


    Zuerst , nach Abschrauben des Piston , mit heißem Wasser mit etwas Geschirrspülmittel und einem BW-Putzdocht "durchpumpem" (Dochte habe ich noch eine ganze Kiste voll , die können aber auch auf Egon billigst gekauft werden ) , bis kein Dreck mehr kommt .

    Danach mit dem Jag und einigen Patches trocken wischen , dann sofort mit einem mit Spiritus getränkten Patch durchziehen , um das Restwasser zu binden , danach leicht ölen und fertig .

    Zum ölen benutze ich persönlich Rhizinus - Öl , davon habe ich wegen meiner Uraltmotorräder noch literweise .Das Zeug stinkt zwar etwas , ist aber immer noch eines der besten Schmiermittel .

    Aber jedes andere gute Öl sollte genauso gut funktionieren .


    Falls doch noch etwas Flugrost "nachblühen" sollte , spielt DER absolut keine Rolle , beim ersten Laden ist der sowieso schon wieder weg .

    Mach Dich also nicht verrückt , Du machst das schon richtig .

    Denk einfach immer daran , daß schon VIEL mehr Läufe KAPUTTGEPUTZT als -GESCHOSSEN wurden !


    ( Denk mal an Deine Harley - die kannst Du gar nicht kaputt fahren , aber kaputt schrauben - ich weiß , wovon ich spreche ! Mit meiner 90er Heritage habe ich über 230000km gefahren und der Motor war nie geöffnet . Einfach nur artgerecht benutzt und immer gutes Öl - mehr nicht ! OK , hin und wieder sogar mal einen Kundendienst/Inspektion und auch das nie streng nach Kundendienstheft ! Sogar Willie G. hat mir einmal bei einem Treffen in Dijon dafür gratuliert , der konnte das fast nicht glauben , daß seine Maschinen so gut sind . Mittlerweile hat der neue Besitzer nochmal 50000 km dazu gefahren , außer Ölwechsel und behutsamem Fahren bis auf Temperatur und dann Gas geben - NIX gemacht ! Allerdings - der Zahnriemen und die Reifen wurden inzwischen einmal erneuert ...)


    Das ist so ähnlich wie mit unseren Steinen , Pistons , Batterieflächen : Das ist Verbrauchsmaterial !


    Läufe dagegen halten VIEL länger ( artgerechte Haltung vorausgesetzt )


    Also nochmal : Putz Deinen Lauf nicht kaputt !

    Da es nicht allzuviel gibt , was ich noch weniger mag , als mit stumpfem Werkzeug zu arbeiten , habe ich mir heute ein kleines Helferlein gebastelt , mit dem ich meine Schraubendreher zwischen 0,8 und 3,2mm Dicke wieder einwandfrei auf dem Stein von Hand nachschleifen kann .

    Ich habe mir mal vor Jahren ein "Prisma" gefeilt ,das ich in das Bohrfutter meiner Drehmaschine einspannen kann und das es mir ermöglicht , absolut zentrisch quer durch Rundmaterial zu bohren .

    Genau das habe ich mit einem Rest Silberstahl gemacht , danach zentrisch gebohrt und ein M3 - Gewinde eingeschnitten . In dieser Längsbohrung sitzt eine M3-Schraube , mit der ich die Klinge fixieren kann .

    Nach Härten und auf "gelb" anlassen kann ich nun meine Klingen einspannen und absolut parallel nachschleifen .


    Das ist zwar ein absolut primitives Werkzeug , funktioniert aber ausgezeichnet .


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    Nichts weltbewegendes , vielleicht aber eine Bastelanregung für den Einen oder Anderen


    Gruß , enfield

    Respekt, das sieht nach einer recht umfangreichen Sammlung aus. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Naja - nicht mehr ganz so respektabel , wie die Sammlung mal war .


    Über die letzten Jahre haben sich schon so einige WM-Schützen mit einigen meiner besten Stücke für die hoffentlich bald wieder stattfindenden WM eingedeckt .


    Ich versuche immer , wettkampffähige Originale aufzustöbern und wieder in entsprechenden Zustand zu bringen . Hilfreich ist vielleicht auch , daß ich jede Einzelne nach Instandsetzung ( ich vermeide bewußt den Ausdruck "Restauriert" ) selber auf dem Stand ausprobiert habe .

    Anscheinend hat sich das etwas herumgesprochen :bud:


    Dafür trenne ich mich gerne von Stücken meiner kleinen Sammlung : Damit meine Schießeisen auf dem Schießstand zeigen können , was auch schon Mitte des 18/19en JHDs möglich war und immer noch ist !


    Zum Schießen wurden die Dinger letztendlich doch gebaut !


    ( Ich hasse den Gedanken , daß diese Stücke nur noch in irgendwelchen Sammlervitrinen vor sich hin dämmern können )


    Mir wurde einmal gesagt , ich wäre ein Dinosaurier mit meiner Philosophie , aber damit kann ich ganz gut leben , solange unser Hobby weiter bestehen bleibt .


    Was mich aber besonders freut , ist , daß mittlerweile ALLE meiner VL-Mannschaft mit Pistolen aus meiner Sammlung erfolgreich geschossen haben und nach Wieder - Öffnung unserer Stände hoffentlich auch wieder schiessen werden .


    enfield

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    Heute habe ich mein neues Spielzeug fertig gestellt . Ein guter Freund von mir hat einmal eine Materialanalyse des Laufmaterials gemacht , dabei kam etwas doch überraschendes heraus : Der Lauf wurde anscheinend aus Guss-Stahl von ca. 1840 - 1860 hergestellt , demnach wurde zumindest der Lauf aus "etwas älterem" Material hergestellt .

    Die Braunierung mit dem "Homer Dangler Gun Brown" von Stifter ergab eine wunderschöne Farbe , brauchte aber doch ziemlich Geduld . Ich habe jeden Morgen und Abend über eine Woche lang jeweils morgens und abends aufgetragen , nachdem ich vorher immer mit der Drahtbürste den losen Rost entfernt habe .

    Das Ergebnis kann sich aber durchaus mit dem noch erhaltenen Finish meiner Originalwaffen messen .


    HJA und Lederstrumpf : Ihr könnt Euch gerne mal bei mir melden und Euch etwas passendes aussuchen , die Buggy-Gun gebe ich aber nicht her , mit der schieße ich selber ! Gerne mal PM oder mail auf enfield@hotmail.de zum Austausch von Tel-Nr , dann können wir vielleicht mal persönlich miteinander sprechen .


    Allen Foristi wünsche ich Alles Gute , Euer enfield


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    Du bist und bleibst einfach ein Schnösel !


    Black Watch - Culloden ist immer noch nicht vergessen und verziehen !


    Aber Spaß beiseite : Ich habe unlängst einmal aus lauter Langeweile angefangen , meine Werkstatt aufzuräumen und bin dabei auf die Fragmente einer vor Jahren erworbenen Unterhammer - Pistole gestoßen ( oder habe ich die von einem Sammlerkollegen geschenkt bekommen ? Ich kann mich nicht mehr erinnern , ich glaube , ich werde alt )

    Eigentlich war es ja nur ein total verrosteter Lauf mit einer Art aufgeschraubtem System à la Ruggles Patent , ein passender Griff aus ( dunkel gefärbten ! ) Ahorn fand sich auch noch in der Schachtel . Ich wünschte nur , ich wäre auch so begabt wie derjenige , der den Griff damals gemacht hat , alleine schon die Messingumrandung einzusetzen _ Brrrr .

    Natürlich ist das Holz im Laufe der Jahre etwas geschrumpft , daher steht die Messingverstärkung etwas über , das ist mir aber völlig egal .

    Jedenfalls zeigte sich der Lauf innen absolut spiegelblank und jungfräulich , daher habe ich angefangen , diese Pistole endlich fertig zu stellen .


    Mittlerweile habe ich den fehlenden Hahn und Abzug nebst der Federn und Achsen angefertigt .

    Den Hahn habe ich aus C-45 , den Abzug aus 90MnCrV8 sowie die Federn aus einem alten Sägeblatt gefertigt , in Öl gehärtet und danach blau angelassen .

    Das fehlende " upper band" , sprich das höhenverstellbare Visier habe ich für mich bestmöglich einer meiner Originalen Ruggles - Pistolen nachempfunden .


    Selbstverständlich tragen alle von mir gefertigten Teile meinen Stempel , damit das Teil nicht irgendwann als "Originool" verscherbelt wird .


    Jetzt versuche ich , mit " Homer Dangler Gun Brown " vom Stifter ein adäquates Finish zu erreichen .


    Dieses Projekt ist auch der Grund dafür , daß ich hier im Forum in letzter Zeit eher selten mitgemischt habe , ich bitte um Verständnis .


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    Ich selber empfinde diese Pistole ja ziemlich häs....( nicht so schön ) , sie liegt aber bereits jetzt , selbst mit dem eher primitiven Griff , ausgezeichnet und ausgewogen in der Hand . Wenn sie dann mal fertig ist , lasse ich sie beschießen und versuche herauszubekommen , was sie so kann .


    Leider konnte ich über die Herkunft bisher praktisch nichts herausbekommen . Ich konnte seinerzeit ( 1979 ) von einem Amerikanischen Militärkameraden , dessen Dienstzeit abgelaufen war und der seinen Krempel nicht mehr mit in die Staaten zurück nehmen wollte ( vielleicht brauchte er aber auch nur etwas Kohle ... ) , eine ganze Kiste voll "Waffenschrott" ( er war VL-Schütze und hat mich selber damit angefixt ) kaufen .


    Nach Allem , was ich bisher herausgefunden habe , gab es wohl Ende der 50er/Anfang 60er in den USA einen Herrn Olson oder Olsen , der solche Schießeisen gebaut hat , als hier in Old Germany noch keiner über VL-Schießen nachgedacht hatte ...


    Ich kann mich noch gut daran erinnern , wie mich alle ausgelacht haben , als ich zum ersten Mal an der LM mit einer dieser Knarren starten wollte - Unterhammer kannte doch damals noch keiner hier , das höchste der Gefühle war damals die Pedersoli LePage oder sogar die HEGE Siber als absolute Krönung .


    Falls Einer von Euch näheres weiß , würde mich eine entsprechende Info sehr freuen .

    Hab ich mal versucht , brachte absolut nichts . Schau einfach , daß der Anguß so einigermaßen nach vorne liegt , alles Weitere liegt bei Dir und der Eigenpräzision Deines Revolvers .

    Auch bei meinen bekanntermaßen eher kleinkalibrigen Pistolen habe ich festgestellt , daß ein zentrisch mit der Kugel eingebrachtes , natürlich passendes Pflaster viel wichtiger ist .

    Dafür bastle ich mir immer einen passenden "Starter" sprich Kugelsetzer .



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    Ich brauche mit einer Selbstladeflinte noch nicht mal eine Wurfmaschine bei fünf Tontauben. Die werfe ich selbst. Warum ? Ganz einfach. Ich treffe auch aus dem Holster heraus.

    Schon als Knirps habe ich Münchhausens Geschichten geliebt und so ist es immer noch .


    Was mich aber brennend interessiert : Was benutzt Du denn als Holster für Deine SL-Flinte grin-.) ? Laß sehen !

    Wie ich Dich kenne , sicher mindestens von Gucci , en Gros gekauft , da es dem Holster nach dem ersten Rumms mit einer 12er aus dem Holster nicht mehr so gut gehen dürfte ...

    Jens nachdem heraus gekommen ist das Tebarz van Elst Lidl Tüten unten abgeschnitten und als Unterhose benutzt hat, vermute ich eh das der einen Buddha im Schlafzimmer hat. Mir sind eigentlich Männer in Frauenkleidern egal. Aber man sollte sich mal dazu bekennen. ( Es, Div. ) Dürfte ich eine Frage an den Pontifex stellen, dann würde ich das tun wie ein kleines Kind: "Du Onkel ? Bist du eine Frau? " grin-.)grin-.)grin-.)


    Michl

    PS: Du Mama ich bin jetzt 14. Darf ich einen BH tragen. Aber ja Helmut. grin-.)

    Hallo Michl - wie beurteilst Du denn das , daß ich , zumindest zuhause , meiner keltischen Abstammung entsprechend , meist im Kilt und Ghillie herumlaufe ? Einen Buddha besitze ich nicht , und als Frau fühle ich mich auch nicht ! Meine Freundin findet mein Outfit auch cool , auch wenn ich es vermeide , in der Öffentlichkeit so herum zu laufen .

    Ich freue mich jedenfalls aber schon mächtig auf "Ostara" , weil es dann hoffentlich endlich wieder wärmeres Wetter gibt und wir unsere Murmeln , ohne zu frieren , im Freien gießen können ...

    Danke dafür , daß Du mich wieder zurück auf den Boden gebracht hast - vollkommen richtig , es gibt auch wirklich gute bis hervorragende Repliken und die sind dann auch auf Augenhöhe mit ihren betagten Vorbildern .

    Das Gros der Nachbauten allerdings , ich spreche hier nicht von in Kleinserie sondern in Massen produzierte Repliken , ist , was meiner persönlichen Erfahrung entspricht , leider sehr lieblos gefertigt .

    Ich habe es selbst erlebt , daß meinem Mannschaftskollegen mitten im Wettkampf die Nuß seiner nagelneuen Kuchenreuter gebrochen ist , und für den Preis , der für die aufgerufen wird , erwarte ich etwas Besseres !

    Ich schreibe hier nur über meine eigenen Erfahrungen und Philosophie , die möchte ich um Gottes Willen niemandem aufdoktrinieren , und ich hoffe , daß ich mich nicht in dieser Weise bisher ausgedrückt habe !

    Der Hauptgrund , weshalb ich mich schon seit Jahren für Originale , die ich weit günstiger kaufen konnte und teilweise immer noch kann , als gleichwertige Nachbauten , entschieden habe , war aber auch , daß es die Gesamtkunstwerke der heutigen Könner einfach noch gar nicht gab und schon aus Gewohnheit dabei geblieben bin .

    Sehr oft haben Schützen ja Angst davor , daß beim Gebrauch "etwas kaputt gehen könnte" - das kann es bei einem guten Replikat auch und es gibt nicht wirklich viel , was nicht repariert werden kann - mir selber hat sich bisher noch nie ein Teil verabschiedet , mit Ausnahme von Pistons , die sind aber ohnehin "Verbrauchsmaterial"


    Aber jetzt zurück zum eigentlichen Faden von Rolf2


    Hör einfach auf Deinen Bauch und entscheide Dich dafür , bei dem Du glaubst am meisten und längsten Freude zu haben !


    wenn der Spaßfaktor Vorrang hat, darf der emotionale "Will DEN haben"-Faktor ruhig mitspielen!


    besten Gruß

    Werner

    Da hast Du absolut recht , Werner .

    DIESEN Aspekt habe ich - Schande über mich - komplett vergessen !


    Aber zu oft schon habe ich in den letzten Jahrzehnten etwas , was ich unbedingt haben wollte , angeschafft und es dann meist kurze Zeit später reumütig und mit ordentlichem Verlust wieder verscherbelt , weil es meinem Anspruch bei weitem nicht genügt hatte .


    Nunja - ein Jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen ; das berühmte Kind glaubt bekanntlich und aus Erfahrung auch nur , daß die Herdplatte heiß ist , wenn es sich selber die Finger verbrannt hat .


    Aber - zum Spaß haben haben die Repliken durchaus auch ihre Berechtigung !


    Du , ich und so einige Andere wissen aber schon , warum sie , ( vielleicht , so wie ich nach Umwegen über Nachbauten ) heute nur noch Originale schießen .


    Ich freue mich jedenfalls immer wieder aufs Neue , wenn ein Schütze auf einmal mit etwas Altem auf dem Stand auftaucht .

    Meine Mannschaftskameraden jedenfalls schießen jetzt mittlerweile alle mit alten , von mir wieder in "alltagstauglichen" Zustand gebrachten ( ich vermeide bewußt "restaurierten " ) Püstern aus meiner Sammlung .

    Wenn ich die glücklichen Gesichter nach dem Training oder einem Wettkampf sehe , fühle ich mich immer aufs Neue belohnt . so viel Arbeit in ein altes Artefakt gesteckt zu haben , damit es "den Jungen" zeigen kann , daß wir "Alten" doch nicht ganz "von Gestern" sind !

    Naja - ganz so heftig muß es ja nicht immer werden , für meinen Adams im kompletten Kasten und fast Neuzustand ( hat wohl einem Offizier gehört , der nie im Krim-Krieg oder in Indien/Pakistan an die Front mußte ::c.o.l) ) habe ich vor 2 Jahren 2800 Euro abgedrückt , die mich immer noch nicht reuen ! ( OK , ich hatte ziemlich Glück , auf den zu stoßen )

    Es gibt immer wieder gute Chancen !


    Ich habe aber , wenn ich mich noch richtig erinnere , in den letzten Wochen/Tagen einen originalen Remington auf Egon gesehen , der ging für unter 1,5 Kilo weg und ist m.E. ein wirklich guter Kauf gewesen .


    Was die Reparaturanfälligkeit anbelangt : Meiner Erfahrung nach hält etwas , was schon so lange gehalten hat , alleine schon aus Gewohnheit , noch viel länger ! ( Soviel zur Robustheit : Die Dinger wurden immerhin im Amerikanischen Bürgerkrieg eingesetzt und mußten u.U. über Leben und Tod des Besitzers entscheiden und immer funktionieren . ALSO : Falls in einigermaßen gutem Zustand erhalten , funktionieren die auch heute noch wie vor über 160 Jahren ! ) Fast scheint es so , als hätten unsere Altvorderen für die Ewigkeit gebaut und waren stolz darauf , daß ihre Erzeugnisse sie selbst überlebt haben . Die damals verwendeten Stähle sind , was Zähigkeit anbelangt , sogar vielen heutig verwendeten Stählen der Replikenindustrie überlegen , sonst hätten sie ja auch gar nicht so lange gehalten !

    Heute scheint es ja leider so , daß ein Produzent stolz darauf ist , wenn sein Erzeugnis zumindest hält , bis der Garantieanspruch erloschen ist , dann sollte das Produkt aber baldböglichst den Geist aufgeben - das nennt sich heutzutage "Nachhaltigkeit" !


    Nochmal von meiner Seite : Bevor Du irgendwas kaufst , nimm es in die Hand und prüfe , ob es Dir auch wirklich liegt !


    Falls im Zweifel : Laß die Finger weg und spare weiter , bis Du das Teil findest , das Dir wirklich liegt , an dem Du Freude hast und Du Dir auch leisten kannst .


    Nochmals sorry für meine ehrlich dargestellte Meinung , aber die hat sich nach einigen/vielen Fehlkäufen über die letzten 40 Jahre für zumindes mich immer wieder bewahrheitet .


    Nichts für ungut


    enfield

    Das habe ich vor ein paar Jahren als Beitrag zum Wettbewerb " Bowie" im Messer - Magazin eingereicht .


    Weil mir feststehende Messer einfach zu langweilig sind , habe ich damals eine von mir gebaute Konstruktion à la D'Estaing ( Verlängerungsmesser ) eingereicht .

    Wie zu der Zeit von mir bevorzugt , D2 , auf 59 HRC gehärtet/angelassen . Hohlschliff , Platinen und Backen VA , hart verlötet , Griffschalen aus Rothirschhorn .


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    U.A. war auch das ein Grund , warum ich mich nach über 20 Jahren und über 250000 km von meinen zwei Harleys getrennt ( 1990er Heritge und 2002er Sportster) habe .

    Zum Einen wurden sie mir zu schwer , zum Anderen haben mich die ganzen neuen HOG - Fuzzis , die keine Ahnung haben , um was es eigentlich geht ( die kommen doch tatsächlich sogar mit Bügelfalten in der Kutte zum Treffen und fühlen sich dann auch noch ach so wichtig ::( ) derart genervt , daß ich mich jetzt nur noch meinen alten , Englischen und Französischen Mopeds widme und mit denen auch mit gleich gesinnten Kollegen unterwegs bin .


    k-gerit 005.jpgk-Sportster 002.jpgk-P4104347.JPGk-20190409_182153.jpgk-Taufe Pauline 1.jpgk-18.04.2014 007.JPG


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    Naja - jedem das Seine !


    Euch Zweiradtreiberrn wünsche ich jedenfalls immer eine handbreit Asphalt unter den Rädern


    euer enfield

    Nur mal was zum Lachen :


    Meine erste Erlaubnis nach §27 des Sprengstoffgesetzes ( vom 16.Dezember 1983 ) wurde damals ausgestellt zum" Erwerb von Treibladungspulver nach Bedarf , pro Lieferung jedoch nicht mehr als 3 kg und beschränkt auf das Schießen mit Vorderladerwaffen" .

    Beantragt war aber der "Wiederladerschein" - wäre ja ziemlich erfrischend gewesen , hätte ich mein NC-Pulver damals wirklich im Vorderlader verbrannt ...


    Jedenfalls war dieser Eintrag einer der Gründe , warum ich damals ins VL/SP -Schießen eingestiegen bin - der Behörde sei Dank , wenn ich schon offiziell darf !


    Nebenbei habe ich allerdings tausende .38 SPL WC ( und .357 Mag ) geladen , das war damals die Disziplin "Großkaliber" beim DSB .


    Heute stopfe ich nur noch 8,15X46,5 R und 10,4X42 Vetterli Zentralfeuer ( mit N110 ) , verbrenne/verbrannte aber , bei einer gewaltigen Ladung von 6,5 grs SP in meiner Ruggles-Patent buggy gun im Kal .290 über 1 Kg SP/Jahr ::abschi::


    Die Prüfung zum VL-Schießen habe ich dann aber selbstverständlich nachträglich noch beim Zeughaus Überlingen abgelegt und meine neue Erlaubnis nach §27 ist auch entsprechend neu formuliert worden grin-.)


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    Nimm Beide einfach mal in die Hand . Was Präzision/Schußleistung anbelangt , kann ich leider nichts sagen , weil ich Beide noch nicht geschossen habe . Ich gehe aber mal davon aus , daß BEIDE nicht ganz schlecht sind.


    Ich selber habe meinen Remington Hege Maximum nach einiger Zeit verkauft , weil ich mit dem viel zu kurzen Griff der Amis einfach nicht klar gekommen bin und schieße jetzt einen originalen Adams Beaumont . Nicht umsonst heißt es : Der Lauf schießt , aber der Schaft trifft .

    Falls überhaupt in brauchbarem Zustand zu finden und meist exorbitant teuer : das Warten/Suchen/Sparen dafür sind es nach meiner über 40-jährigen Erfahrung absolut wert .


    Beobachte doch auch mal Egon - dort wird hin und wieder auch ein originaler Starr angeboten , der liegt super in der Hand und ist ziemlich präzise , teilweise schon für unter 1200 Euronen zu haben .


    Das Schöne an Originalen ist , daß , falls Du Dich einmal davon trennen möchtest/mußt , bekommst Du ( meist ) fast den Einstandspreis , wenn nicht sogar mehr , dafür .


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    Du suchst aber explizit nach einem Remington : Selbst der wird als brauchbares Original des öfteren bei Egon angeboten !


    Viel Glück und allzeit gut Schuß !


    enfield