Beiträge von Floetzinger

    Im Waldrevier würde ich bei kleinem Budget beim Büchsenmacher in der Umgebung nach einem gebrauchten Repetierer mit 98er System in 8x57IS schauen. Da gibt es in den Läden sicherlich genug Auswahl. Und mit dem Kaliber hast Du bei Einladungen für Drückjagden nie Probleme. Und mit der wachsenden Erfahrung kannst später immer noch auf-/umrüsten. Den 98er wirst aber wahrscheinlich nicht mehr hergeben.

    Zum Thema Hausdurchsuchung kann ich noch beitragen, daß aktuell dringendst zu beachten ist, was man selbst oder auch der Nachwuchs im Haus mit dem Smartphone/PC im Internet anstellt. Ich sage nur, der Empfang von KiPo-verdächtigem Material (z.B. WhatsApp-Gruppe des Juniors) reicht aus, um den morgendlichen Besuch auszulösen. Und Hausdurchsuchung bedeutet HAUSdurchsuchung mit vor allem bei Waffenbesitzern möglichen Zufallsfeststellungen und Konsequenzen.

    Schlimmstenfalls stirbt der Fernseher und nicht die Person, die mir gegenüber sitzt...

    ( Wenn man nur die Mündung eine eine sichere Richtung hält, nachdem schon alles andere ausser Acht gelassen wurde. )


    Jens


    Mir wurde in jungen Jahren eingebläut, die Mündung einer Waffe (egal ob geladen oder ungeladen) niemals und unter keinen Umständen auf einen Menschen oder annähernd in dessen Richtung zu richten. Ausnahme ist die Absicht unter legalen Bedingungen abzudrücken. Mit allen Konsequenzen.


    Beim vorgeschriebenen Trockentraining mit der neuen Dienstwaffe werden Duellszenen durchgespielt, wo es mir die Nackenhaare aufgestellt hat. Auch wenn Trockentraining mit Sicherungsstift im Lauf - geht nicht. Du wirst dann von allen blöd angeschaut, weil Du permanent daneben zielst.


    Egal ob Jagd oder Job, wenn der Lauf auf ein Lebewesen zeigt, dann mit der Absicht zu treffen.

    So was wie eine Sicherung haben eure Jagdkanonen nicht mehr? Denn beim K98 funktioniert es eigentlich, dass man das System im gesicherten Zustand entladen kann. Aber wahrscheinlich ist das System ja auch aus Zucker und war nicht kurz vor Moskau.

    Das war damals ja auch die Überrraschung. Aber ich weiß die Einzelheiten nicht mehr so genau. Ob das System und/oder der Lauf in Moskau waren, weiß ich nicht, der Jagdschaft sicher nicht. Die Waffe hat mir damals ein Jungbüchsenmacher in der weiteren Verwandtschaft präpariert und verkauft.

    Dennoch sollte niemand so arrogant sein zu behaupten, ihm passieren keine Fehler.

    Lang lang ist's her...


    Ansitz in später Dämmerung bezogen, Knoten vom gerollten Sitzkissen ging nicht auf. Hab mir beim Aufschneiden fast den Daumen gespalten, Taschentuch rum und mit geladenem K98er ansitzen. Dann kam ein Wolkenbruch, Daumen hat auch ordentlich geschmerzt, also Abbaumen und schnell zurück zum Wagen. Ich mach die hintere Türe auf und lege die Waffe auf das offene Futteral und will im Trockenen den Verschluss öffnen um die Patrone zu entnehmen...


    Bumm...


    Loch im Futteral, Rücksitzbank angesengt und die gegenüberliegende Türe hatte einen Ausschuss wie geschälte Banane...

    Zum Glück kam gleich ein dicker Baumstamm...


    Hat sich doch blöderweise beim Ablegen der Waffe der Holzknebel des bis dato lautlosen Gewehrriemens in den Abzug verirrt. Und wenn dich in der gebückten Haltung ein kleiner Wasserfall aus der Hutkrempe in der Sicht und eine noch leicht blutenden schmerzende Pfote beim Handling etwas beeinträchtigt,

    dann sollte zumindest immer der Lauf in die richtige Richtung zeigen.


    Peinlich war, daß das Loch in der Tür nicht mit einem Aufkleber zu tarnen war...

    Das muss gar nicht mal nach hinten losgehen. Einer meiner besten Freunde ist mit einer Veganerin verheiratet, die die vegane Lebensart aus Tierwohlüberlegungen gewählt hat. Allerdings trägt sie ihren Kopf nicht nur als Schmuck zwischen den Schultern, und so isst sie durchaus auch mal ein gejagtes Wildbret, und das mit Vergnügen und ohne schlechtes Gewissen oder so.

    Meine Frau ist eine (für mich) gigantische Wildköchin. Sie hat sich allerdings inzwischen zur Vegetarierin entwickelt, weshalb meine Jägerei auch zwangsläufig weniger wurde, weil ich hauptsächlich nur für den Eigenbedarf erlegt habe.

    Wenn die Bundesregierung solche zahlen nennt, dann bitte mit Quellenangabe, Forschung, Studie, Nachvollziehbarkeit der Schlussfolgerung und ggf Plausibilisierung / Gegenprobe.

    Geht nicht, weil es gibt keine Äußerung einer Regierung oder höheren Behörde ohne Absicht. Wenn keine konkreten Belege angeführt sind, dann deshalb, weil eine Aufdeckung kontraproduktiv zur Aussage wäre. Denn zuerst wird auf die öffentliche Reaktion gewartet und dann kann man immernoch mit statistisch passenden Argumenten aufwarten.