Beiträge von Homi

    Die "Dauer" einer beruflichen Tätigkeit oder Ausbildung ist nach Deutschem Rechtsverständnis nicht Mo-Fr zwischen 8h und 16h, sondern von Einstellung bis zur Beendigung (z.B. Kündigung/Rente).

    Wie von Captain Cat geschrieben schadet es aber nicht, die alten Hasen dazu zu befragen ;-)

    Aus der GewO ist das auch nicht herauszulesen.

    Die Berechtigung zum Führen hast du aufgrund einer Tätigkeit nach 129 GewO bekommen.

    Logisch somit, dass diese Berechtigung entfällt, sobald du keiner Tätigkeit, welche in §129 GewO genannt ist, mehr nachgehst.

    Das bedeutet diese Beschränkung.

    Da ihr in A den Quatsch mit "vom Bedürfnis umfassten Zweck" usw. nicht kennt, sage ich, du darfst nach meinem Deutschen Rechtsverständnis auch privat führen, solange du den Sicherheitsjob nicht aufgibst.

    Vorsichtshalber würde ich mir aber bei jedem Ausgang eine halbwegs sicherheitsdienstkompatible Antwort auf die Frage zurechtlegen, warum du gerade führst.

    Unglaublich, so etwas anschauen zu müssen macht einfach fassungslos.

    Abgesehen von der unentschuldbaren Tierquälerei ballert der "Ordnungshüter" planlos ohne Kugelfang und auf asphaltierter Straße (Abpraller) munter drauf los, obwohl in unmittelbarer Umgebung jede Menge potentielle Opfer in ihren Autos sitzen :wall:

    Zumindest hier in BW ist es folgendermaßen:


    1) "Kundige Person" berechtigt nicht zur Trichinenprobeentnahme, ist aber Voraussetzung, dass man die Schulung zur Berechtigung besuchen darf.

    2) Schulung erfolgt i.d.R. durch die örtlichen Veterinärbehörden, danach kann man sich vom Veterinäramt zur Entnahme beauftragen lassen

    3) Berechtigung gilt nur für SW & Dachs

    4) Nutria muss bei uns seit diesem Jahr nicht mehr beprobt werden, da in den letzten Jahren kein Nutia positiv beprobt wurde


    Weitere Detailinfos hier :

    https://www.landesjagdverband.…en/trichinenprobenfaq.pdf

    Wenn dich Beschwerden über Einschränkungen von Bürgerrechten ohne Sinn und Not nerven, steht es dir frei den Besuch dieser Plattform zu meiden. Du dürftest ausreichend viele systemkonforme Foren finden in denen du Blödsinn wie "als Rambo mit langem Magazin rumlaufen" zum besten geben kannst.

    Übrigens, für einen Sturm der Entrüstung brauchts zumidenst bei mir mehr als so ein Geseier.

    MASSIVSTE RIEGEL würden rechtsstaatlich wirken, bevor einer auch nur in die Nähe Deines Kopfes geraten dürfte! EBENSO Durchsuchungen... die HÜRDEN für Ermittler sind schon schwer... für EINFACHE KONTROLLETIS ist eine Durchsuchung selbst wenn die Polizei dabei ist RECHTLICH UNMÖGLICH! Dazu müsste ein RICHTER mehrere FAKTISCHE ANLÄSSE erkennen und einen BESCHLUSS fixieren...

    Soso, die Hürden für Ermittler sind schon schwer.

    Dazu folgendes: Letztes Jahr haben sie bei meinem Bekannten (WBK Inhaber) das Haus auf den Kopf gestellt und dabei 20 (legale) Waffen (15 davon <F> Luftgewehre) sichergestellt.

    Grund für den Durchsuchungsbeschluss: Er hatte vor 8 Jahren online zwei Exportfedern für ein Luftgehwehr bestellt, und inzwischen längst vergessen.

    Diese beiden Federn wurden während der Durchsuchung übrigens originalverpackt gefunden, was die "Kontrolletis" aber nicht davon abhielt alle im Haus befindlichen Waffen sicher zu stellen (obwohl davon im DB nichts zu finden war).

    Ein gutes halbes jahr später bekam er alle Waffen unbeanstanded zurück.

    Der Kommisar, welcher die Durchsuchung leitete meinte übrigens, dass er im Umkreis noch 7 weitere Durchsuchungen wegen Exportfederbestellungen durchführen wird.

    So läuft das in unserem Rechtsstaat nämlich, einige, welche sich schlau noch schnell ein paar große Magazine zulgelegt haben können sich schon mal warm anziehen.

    Immer wieder erstaunlich, was der Deutsche Michel sich so gefallen lässt, was sich die Schreibtischtäter in Amtsstuben in Sachen Machtmissbrauch so alles trauen können.

    Denkt ihr das alles würde in unseren Nachbarländern vergleichbar geschmeidig ablaufen?


    Aber klar, gerade Offenbach, einer der ganz großen Leistungsträger in Sachen Kriminalstatistik, tobt sich am besten an den wenigen, dafür aber allesamt zuverlässigen, LWB aus, die wehren sich nämlich nicht.

    So kann man "Erfolge" vorweisen, ohne es sich mit den Clan-Bossen zu verscherzen.

    Der eigentliche Skandal ist doch unsere Gesetzgebung, bzw. die ständigen, meist sinnlosen "Verschärfungen".
    Jedem sollte klar sein, dass auch er auf einen korinthenkackenden staatlichen Kontrolleur treffen kann.


    Ich kenne noch die Zeiten, als zumindest der Munitionsbesitz noch frei war, und nicht von der Erwerbserlaubnis abhängig.
    Was war denn damals unsicherer, bzw. was wurde durch die nun nötige "Besitzerlaubnis" für Munition besser?


    Ich würde sagen, überhaupt nichts, im Gegenteil, alles hat sich unnötig verkompliziert und es wurden zahlreiche Stolperfallen für Sportschützen und Jäger geschaffen.


    Zusätzlich verweigern einige Behörden den Jägern den Eintrag der Munitionserwerbsberechtigung (für Langwaffen), da ein gelöster Jagdschein diese ja ersetzt... nur bedeutet das in der Konsequenz natürlich, dass, sollte der Jäger diesen Jagdschein aus irgendwelchen Gründen nicht, oder auch nur Tage zu spät lösen, automatich unerlaubt Munition besitzt, da seine WBK ja nur die Waffen legitimiert.
    Die Konsequenzen daraus kennt jeder LWB.


    Ich würde den Todesfall somit nicht nur der übermotivierten Beamtin, sondern auch Kameraden wie Brenneke und Politik zur Last legen.