Beiträge von geissi

    Ganz ehrlich: Ich glaube, Da wird auch gerne mal die eigene Bequemlichkeit und das nicht ganz so gute Gewissen schöngeredet...


    Keiner, der beispielsweise eine präzise Benchrestbüchse nutzt, wird das Thema "Reinigen" einfach so abtun.

    Es kommt sehr auf den Einsatzzweck der entsprechenden Waffe an, ich denke, da sind wir uns einig.


    Ja, jetzt wird gleich wieder einer um die Ecke kommen, dass er mit dem noch nie geputzen Teil xyz

    Weltmeister geworden ist. Auch gut.


    Letzendlich gebe ich hier nur meine persönlichen Erfahrungen weiter und wollte so dem einen oder anderen

    etwas Gutes tun.

    Ja, genau, denn das hat bereits der Ur-Großvater schon so gemacht!

    Bin gespannt, wie Du damit aus einer AR nach 2000 Schuss das Kupfer rausbekommst. Nur, weil Ballistol und Filze keinen Dreck mehr aufzeigen, heißt das noch lange nicht, dass der Lauf sauber ist. Ich dachte das auch lange....


    Aber gerne jeder so, wie er will und so, dass er zufrieden ist. Das gilt aber auch bitte für diejenigen, die etwas genauer in den Lauf reinschauen.

    Hallo zusammen,

    ich habe seit ein paar Wochen neue Erkenntnisse zur chemischen Kufperentfernung.


    Ich habe für mich die Produkte von Bore Tech entdeckt und zwar folgende:


    1) Cabon Remover: Optimal für wirklich starke Verkrustungen z.B. am AR15 Verschlusskopf hinter den Gasringen. Die Wirkung ist echt verblüffend.

    Beispiel: Carbon-Schmauch and der Laufmündung. Geht mit einem geölten Lappen kaum weg. Carbon Remover drauf --> einfach wegwischen.


    2) Eliminator: Für die normale Laufreinigung (Löst Schmauch und etwas Kupfer) Da kommt ewig der Dreck raus, den normales Öl mit Bürste nicht schafft.


    3) Copper Remover: Entfernt das Kupfer mind. genau so gut und effektiv wie Robla Solo, nur dass es im Lauf verbleiben darf und nicht riecht.

    Endlich was gefunden, was wirklich gut funktioniert. Optische Kontrolle durch Grün/Blau Verfärbung der Patches.


    Ich habe schon einige Kupferentferner probiert, aber nichts hat mich wirklich überzeugt. (Vor allem der komische Schaum in der Dose nicht)

    Das Robla Solo kann wegen des enthaltenen Ammoniaks eigentlich nur draußen verwendet werden (bestialischer Gestank).

    Die Produkte von BoreTech riechen dagegen kaum, funktionieren aber super.

    Wird ein Lauf aber nach jedem Gebrauch sorgfältig mit Öl und Bronzebürste gereinigt, dann reicht das zumindest sehr lange hin, weil sich dann gar keine massiven Kupferablagerungen bilden

    Meine AR15 ist quasi ein Kupfermagnet. Da hilft auch Durchbürsten nach jedem Schießen nichts. Nach 300-500 Schuss sind die Ablagerungenrecht massiv.
    Die AR10 ist da viel verzeihlicher. Ob das am Lauf oder am Kaliber liegt, kann ich nicht beurteilen.


    Mein neuer Repetierer wird auf jeden Fall aufwändig glattgeschossen. Bin gespannt, ob das hilft.

    Ich reinige die AR15 / AR10 mit Robla Solo immer dann, wenn das Bore-Scope fast durchgängige orangefarbene Kupferablagerungen zeigt.
    Danach spüle ich das Reinigungsmittel mit destilliertem Wasser raus (Wasser bindet den Ammoniak). Danach fülle ich Isopropanol in den Lauf, der wiederum das Wasser bindet und auspült. Danach nochmal mit Filzen und der BoreSnake durch. Am Schluss einen geölten Filz durchschieben. Kupferablagerungen lassen sich nicht herausbürsten, die gehen nur mit Chemie raus.

    Problem: Beim normalen Durchschauen erkennt man diese Kupferablagerungen nicht, weil alles glänzt und sauber aussieht. Das Bore-Scope bringt die Gewissheit - vorher und nachher.

    Schafft Euch so ein Ding aber lieber nicht an.....

    Kurze Erkenntnis: Hab gerade ein G26 10 Schuss Magazin erhalten. Ist für meine Zwecke leider völlig ungeeignet:

    - viel zu kurz (Handling)

    - rastet in der HERA nur mit viel Nachdruck ein

    - geht noch schwerer als die PMAG zu laden


    Ich werde jetzt diese mal antesten:

    https://www.3gsports.de/ets-tr…t-mag-9mm-glock-10rd.html


    Ansonsten warte ich, bis mein Händler endlich wieder die Glock G17 10 Schuss in "lang" bekommt.

    Ein paar davon hab ich noch aber, die sind aber bereits etwas angeschlagen.

    Danke für die Info!


    Ich kenne nur die langen US G17/G19 10er von Glock. Da gehen 5 Stück per Hand noch einigermaßen gut zu laden.

    Bei den PMAG gehen 5 nur gerade so mit viel Gewalt.

    Mir wärs an sich egal, aber Ladehilfen sind bei EPP verboten und man muss dann auch noch schnell sein.

    Meine Frau braucht da gar nicht erst anzutreten.

    ... keine Kraft in deinen Mädchenfingern ? :hyster:

    Dann möchte ich mal live sehen, wie DU 20x hintereinander ein 10er PMAG komplett ohne Ladehilfe vollmachst.

    Danach sprechen wir uns wieder.


    Hat jemand eventuell sachdienliche Hinweise zu den G26 Magazinen?

    Lassen sich denn die Glock26 Magazine auch einigermaßen per Hand laden?

    Bei BDMP EPP Carbine muss ich nach jeder Station 5 Patronen per Hand laden - auf Zeit aber ohne Ladehilfe. (8x insgesamt)

    Die langen US Version G17/G19 Mags mit 10 Schuss lassen sich einigermaßen laden, aber mit den 10er PMAG's geht das definitiv nicht.


    Mit der .223 ist das kein Problem, aber diese leidigen 10 Schuss 9mm Magazine sind die Pest.

    Hallo Greif X3,


    ja, die alten Magazine (die ohne Spannknubbel) gehen relativ leicht zu befüllen, aber der Verschluss beibt nach dem letzten Schuss nicht offen.

    Diese Magazine laufen bei mir am besten mit den CCI Patriot (die, mit den bunten Polymerköpfen aus der 300er Schüttpackung).


    Die anderen Magazine (sind vermutlich neuer) haben einen seitlichen Knubbel, um die Magazinfeder nach unten zu drücken. Das geht relativ schwer und mit der Zeit schmerzt der Daumen. Die Feder ist deutlich stärker, um den Verschlussfang betätigen zu können.

    Diese Magazine halten den Verschluss nach dem letzen Schuss offen. Die alten Magazine sind aktuell nicht zu bekokmmen, die neuen schon eher. Ich bin aber nicht sicher, ob die Definition "alt" und "neu" überhaupt zutrifft.

    Die Magazine mit dem "Knubbel" laufen mit den CCI Minimag besser, aber nicht dauerhaft zuverlässig. Alle 4-5 Magazine wird eine Patrone nicht gescheit zugeführt.

    Da hilt nur ein Repetiervorgang, der regelmäßig eine Patrone kostet. Meistens ist es so, dass ziemlich regelmäßig der 2. Schuss ab Traningsbeginn gleich klemmt. Der Rest läuft dann seltsamerweise besser, auch bei Nachfolgemagazinen. Ist bei meinen beiden Vereinskameraden übrigens genau gleich.


    In Summe laufen die alten Magazine mit den CCI Patriot deutlich besser, als die neuen mit den CCI Minimag. Werden die Magazin-Typen mit der jeweils anderen Munition befüllt, geht in beiden Fällen fast gar nix mehr.


    Die CCI Minimag haben halt gerade für Fallplattendisziplinen etwas mehr Dampf, sodass die Platten sicherer fallen. Außerdem sind die Geschosse verkupfert und man muss kein Blei anfassen. Eine Fettung ist mir bei beidenSorten nciht aufgefallen. Ist also eine schön saubere Sache.


    In der KK-HA Büchse meiner Frau gabs mit den CCI Minimag nach vielen 1000 Schuss noch gar nie eine Störung. Die sind wie dafür gemacht.

    Hallo Geissi

    ich habe den Eingangsbereich zum Patronenlager mit einer Schlüsselfeile die scharfen Kanten gebrochen und das Ganze dann mit feinen Schleifleinen und zum Schluß Schleifpaste poliert. Darauf gab es keine Zuführstörungen mehr.

    Es ist mir unverständlich, warum das im diesem Zustand verkauft wird, da sind Störungen vorprogrammiert

    Hallo Greif X3,

    besten Dank für den super Tipp! Diese Stelle ist wirlich sehr scharfkantig. Ich habe alte Plastikmagazine (ohne Knubbel zum Spannen der Feder) und Neue (mit Knubbel). Mit den alten Magazinen läuft das WS mit einer bestimmten Patronensorte (CCI mit bunten Geschossköpfen) fast ohne Störungen. Die neue Magazine laufen am besten mit CCI Minimag (die bunten CCI gehen damit fast gar nicht). Allerdings gehts nie ganz ohne Störungen - beim Wettkmapf echt mies. Allermeistens geht der erste Schuss raus, der zweite hängt dann so gut wie immer. Danach wirds besser, aber nicht gut. Fehlt ein Schuss auf der Scheibe, weil man eine Patrone rausrepetieren musste, kann man die vorderen Plätze sofort vergessen. Bei den "bunten" CCI und den alten Magazinen reicht es manchmal, den Verschluss mit einem leichten Schlag hintendrauf komplett zu schließen. Die alten Magazine haben den Nachteil, dass der Verschluss beim letzen Schuss nicht offenbleibt.

    Dafür lassen sie sich viel leichter laden.

    Alles nicht wirklich Wettkampftauglich, zudem immer ein ungutes Gefühl mitschwingt.

    Ansonsten finde ich das WS recht gut - wenn auch übertrieben kostspielig.


    Ich werde mir das mit dem Entgraten auf alle Fälle mal anschauen.

    Hallo


    könnte ich jetzt von meinem WS für die P-226 nicht sagen, das es viele Störungen gibt.

    Aber das war nicht immer so, am Anfang gab es häufige Zuführstörungen zum Patronenlager, aber als ich die scharfen Ränder am Zugang entgradete und polierte war es vorbei.

    Jetzt kommt es nur noch gelegentlich zu Zündversager, das liegt aber an der Munition und nicht an der Waffe

    Ich habe ebenfalls ein P226 Wechselsystem für .22 lfb und ab und zu Zuführungsprobleme - je nach verwendeten Magazinen und Munition. Darf ich fragen, an welchen Stellen genau Du die Zuführung entgratet und poliert hast? Das wäre für mich sehr interessant zu wissen.

    Vielen Dank im Voraus!

    Ich hatte eine ähnliche Situation bei meiner damals brandneuen, ersten AR15, gleich beim allerersten Schießtermin (gewerbliche Anlage mit Büchsenmacher-Werkstatt).

    Zu heiß geschossen, Büchse noch ganz neu, enge Toleranzen, zu wenig Schmierung, zu viel Dreck, Verschluss im verriegelten Zustand total fest. Die nicht gezündete .223 Rem Patrone steckte im Patronenlager fest und der Verschluss rührte sich nicht mehr. Ich hatte damals noch keine Ahnung.

    Genau das selbe Szenario spukte mir dann auch im Kopf herum: Was mache ich, wenn der Verschluss partout nicht mehr aufgehen will? SO kann ich auf keinen Fall nach Hause fahren.

    Mit Öl und viel Gezerre am Ladehebel ging der Verschluss dann doch wieder auf. War aber knapp....ich hätte nicht dran geglaubt. Die Standaufsicht hatte gottseidank Ahnung.


    Von daher ist die Frage absolut berechtigt: Was tun in diesem Fall, wenn keine Hilfe mehr da ist und nix mehr geht?

    Was genau ist in diesem Fall "verantwortungsvolles Handeln"?

    Darauf gabs noch keine wirkliche Antwort - außer das Hobby zu wechslen, wenn man es nicht weiß.

    Hallo 9mm PCC Freunde,


    mein Händler hat mir die neue HERA The 9er 2020 in 13.5" bestellt. Nun überlege ich, welchen Matchabzug ich mittelfristig einbauen könnte.

    Da ich beim BDMP die Disziplinen Sports Carbine PP1 und NPA schießen möchte, muss das Abzugsgewicht gemäß Sportordnung bei mind. 1500 g liegen.


    Nun habe ich gehört, dass die üblichen AR15 .223 Matchabzüge auf Dauer nicht gut mit dem wohl heftigen Repetiervorgang der unveriegelten

    Verschlüsse in einer PCC klarkommen. Verschiedene Herstller haben reagiert und spezielle PCC Abzüge entwickelt.

    Aktuell in Frage kämen der Timney PCC oder der CMC PCC.

    - die Timneys gibts leider nur mit 3 lbs (zu wenig) oder 4 lbs (eigentlich schon zu viel).

    - den CMC PCC Version gäbs genau passend mit 3.5 lb (1580g).

    - einen der Fa. ARGold habe ich auch noch gefunden mit 3.5 lbs


    Nun meine Frage an Euch: Welche Match-Abzüge habt ihr - idealerweise in einer HERA PCC - mit guten oder weniger guten Erfahrungen in Euren 9mm Halbautomaten drin?

    Gabs Probleme mit Zündversagern, gebrochenen Schlagbolzen, Doubletten usw?


    Ich freue mich über jede sachdienliche Antwort!


    Danke und viele Grüße

    Rolf