Beiträge von Weyland

    Ich ärger mich auch manchmal,aber bin froh das alles über die Landesverbände laufen muss.
    Wir haben gestern noch Bedürfnisanträge beim aufräumen gefunden,die vom Verein ausgefüllt worden sind,und dann direkt an die Waffenbehörden gingen.
    Und was ist das Ziel, die sieht man nie wieder wenn erst mal die Waffen da sind.


    Ich verstehe nicht, was Du damit sagen willst.
    Das Ziel wovon? Wen sieht man nicht wieder? Die Bedürfnisanträge, die Waffenbehörden, ...?


    Also wenn man mit allen 3 vorhandenen KW in BAWÜ an BM des BDS teilnimmt. bekommt man weitere KW bewilligt wenn man noch keine für die beantragte Disziplin besitzt.
    Oder heisst es z.B ab der 5ten ist eine Teilnahme an einer Landesmeisterschaft mit X KW erforderlich?

    Zumindest auf dem Papier sollte BM reichen.
    Die Standarddisziplinen, und nur dort gibt es Bezirksmeisterschaften. stoßen halt irgendwann an ihre Grenzen. Will heißen: Je nach Set an Waffen wird die Argumentation mit jedem Stück schwieriger.
    Ich selbst plane derzeit nicht jenseits der 5 KW; deshalb fehlt mir da die praktische Erfahrung.


    dir ist schon klar, dass eine solche Aussage bei einem Deutschen im besten Falle lediglich einen kleinen Herzinfarkt, gefolgt von tagelangem Weinen im dunklen Keller, erzeugt?

    Man kann sich vielleicht damit trösten, da0 diese Stände meist dann nur für das Ordonanzschießen zugänglich sind.
    D.h. mal eben so mit einem AR10/15 trainieren gehen ist eher nicht drin - berichteten mir andere Schweizer Schützen.

    Also für´s sportliche Schiessen ehr 3. Wahl ggü. den vorgenannten Modellen?

    Nein, die genannten haben alle diesen Nachteil.
    MCX, CR223 und MR223 sind Piston-Systeme im Gegensatz zum Direct Impingement-System von Stoner (Klassisches M4/AR15).
    Das macht sie schwerer und der Piston bringt einen zusätzlichen, gegenüber dem Schuß leicht verzögerten Masseimpuls ins System.
    Der durch den Piston verringerte Verschmutzungsgrad und erhöhte Zuverlässigkeit im Dauereinsatz kommt im sportlichen Umfeld dagegen nicht zum Tragen.


    Bei IPSC Rifle überwiegen daher leichtere, getunte Waffen mit DI-System. Im Präzisionsbereich, insbesondere bei 300m, überwiegen Waffen mit längeren, dickeren Läufen.
    Man findet o.g. daher im ehesten noch in ausgesprochenen "Dienstwaffendisziplinen", wo Waffen nicht sportlich optimiert werden dürfen sondern nah am Original bleiben müssen.


    Es spricht nichts dagegen, sich eine MR223 oder eine Virtus als Zweit-/Drittwaffe zuzulegen und dann z.B. als guter Schütze in BDS 100m Fertigkeit im Mittelfeld mitzuspielen.
    Aber sie sind halt als sportliche Alroundwaffe definitiv nicht erste Wahl.



    Was den Zusatz "Sport" bei MCX / MCX Virtus betrifft:
    Der kennzeichnet schlichtweg die zivile Variante für den deutschen Markt (siehe BKA-Feststellungsbescheid). Den Unterschied zwischen MCX und MCX Virtus hat DaTaXI ja schon zitiert. Kurz gesprochen ist die MCX Virtus eine Weiterentwicklung der MCX.

    es wurde von überregionalen Wettkämpfen gesprochen...
    ab wann ist das ?
    -Kreis
    -Bezirk
    -Land

    Das hängt vom Verband ab.
    Bei uns im BDS sind die Bezirksmeisterschaften in den Standarddisziplinen die unterste Ebene, da es keine Kreismeisterschaften gibt.
    Bei IPSC sollte jedes von der GROI sanktionierte Match gelten. Bei Western, Steel, Silhouette..., weiß ich es nicht.


    Beim DSB würde ich davon ausgehen, daß Rundenkämpfe auf Kreisebene ausreichen. Aber da pflegen die Lokalfürsten sehr unterschiedliche Ansichten.

    Was macht sie besser oder schlechter als eine H&K MR-x oder eine Haenel CR-x ?Ich kenne mich auf diesem Gebiet leider noch nicht so gut aus und sammle Infos bzgl. AR15 um eine spätere Kaufentscheidung zu erleichtern.


    Multikaliberfähigkeit.
    Minimaler Aufwand für den Umbau auf verschiedene Kaliber, Lauflängen, Schäfte, also auch unter Feldbedingungen.
    Die Waffe ist bei abgeklapptem Schaft feuerbereit weil sie keine Buffertube hat. (Insoweit kann man sich auch fragen, ob sie noch als AR15 gelten kann).


    Alles Punkte, die sportlich unerheblich sind, einem hingegen viele sportlich sinnvolle Tuningmöglichkeiten nehmen.

    Ein Argument wäre evtl, dass du mit der vorhandenen 9mm nicht wettbewerbsfähig bist und du eine Bessere brauchst.

    Um die Wettbewerbsfähigkeit beurteilen zu können müßte man ja erst mal an solchen teilnehmen.
    Und wenn eine Waffe nicht wettbewerbsfähig ist, sollte man sie doch schleunigst austauschen. Dagegen (Verkauf -> neues Bedürfnis -> neue Waffe) hat selten jemand ein Argument ;-)

    Ich muß gestehen, ich finde das Konstrukt, was sich manche Verbände geben, arg mühsam.
    Da würde ich dauerhaft nicht verweilen wollen.


    Aber alles was mit einem MUSS zutun hat, möchte ich nicht.


    Mit Verlaub, das hört sich inzwischen arg unerwachsen an.
    "Wasch mich, aber mach mich nicht naß".


    Ohne Teilnahme an Wettkämpfen kein Erwerb über das Grundbedürfnis hinaus. In keinem Verband. Punkt.
    Falls Du daran festhalten möchtest, bleib mit max. 2 Kurzwaffen im HSB und geh den Weg über das Wechselsystem.
    Oder wander in die Schweiz aus.


    Falls Du Dein Ziel weiterverfolgen möchtest und bereit bist, dafür auch mal was zu tun, wechsel zum BDS oder BDMP.
    Ich beantrage im BDS gerade zwei neue Waffen in Kalibern, die ich schon besitze, und erwarte keinerlei Probleme. Aber ich schieße auch 10-15 überregionale Wettkämpfe / Jahr.


    ... sprich doch mal mit deiner zuständigen Waffenbehörde...

    Da halte ich es lieber mit der alten Weisheit: "Gehe nicht zu deinem Fürst, wenn du nicht gerufen wirst."
    Die Chance, sich da gerade als Anfänger zu verplappern, ist recht hoch. Ich sage nur Bedürfnisprüfung.

    Von mehr als zwei Kurzwaffen war beim TE nie die Rede.

    "Besondere Begründung" bedeutet in der Regel: Beteiligung an (überregionalen) Wettkämpfen. Alle BDS-Landesverbände, die ich kenne, halten sich daran.

    Davon gehe ich doch mal fest aus.
    Aber wo ist das Problem, regelmäßig an Wettkämpfen teilzunehmen?
    Gerade stehen z.B. Bezirksmeisterschaften an und bei jüngeren Disziplinen ist es auch möglich, Plätze bei Landes- oder sogar Deutschen Meisterschaften zu ergattern.


    Oder schau Dir die extrem aktive IPSC-Community an: Da kannst Du fast jedes Wochenende einen Wettkampf schießen, bei Bedarf sogar international.

    Und da ist es im DSB meines Wissens nur für Wettkampfschützen möglich, eine zweite Waffe für die selbe Disziplin zu bekommen.

    Wie definiert der DSB denn "Wettkampfschütze"?


    Dafür gehe ich auch gerne in einen weiteren Verein/Verband, nur welcher muss es sein?

    Das breiteste Angebot an Disziplinen dürfte der BDS haben.
    Du muß halt eine Diziplin finden, in der Du Deine derzeitige Waffe nicht benutzen kannst jedoch eine 1911er.
    Da wir Deine derzeitige Waffe nicht kennen ist die Einschätzung schwierig.

    Beim BDS sollte das generell möglich sein:
    Der Verband prüft, ob die zu beschaffende Waffe für eine Disziplin zugelassen und erforderlich ist.
    D.h., die neue Waffe muß für eine Disziplin geeignet sein, wofür die alte Waffe nicht zugelassen ist.
    Z.B. Ich schieße Fallscheibe und IPSC Production, möchte aber IPSC Production Optics schießen. Somit könnte ich sogar die gleiche Pistole allerdings mit angebauter Optik kaufen.
    Wenn Du noch schreibst, um welche beiden Waffen es geht, kann man evtl. noch Tips im Detail geben.


    Ein weiterer Ausweg ist, eine Waffe in einem größeren Kailiber (z.B. .45 ACP) mit einem Wechselsystem in 9 mm Luger zu kaufen. Sowas gibt's auch als Set.

    LOL .. :D .. wenn die Luft über dem Lauf flimmert (bei "uns" Sportschützen) ... hat man einfach zu viel und zu schnell geschossen. ::c.o.l)


    Generell nicht gut, denn:
    Teile, wie Kornsockel oder Riemenbügelhalter werden mit Hilfe von Weichlot am Lauf befestigt. Auch die Läufe bei Kombinierten werden so zusammengelegt. Das hält ein Lauf/Lot ansich gut aus, nur wenn man es eben übertreibt, dann leiden die Komponenten, sprich: es verzieht sich was.
    (Immer bezogen auf die Sportschützen im Schießtunnel od. Schießbahn).


    Äh, nö. Das ist doch eher der Normalfall?!


    Für mich klingt Deine Problembeschreibung arg nach historischen Waffen / Traditionswaffen?
    An keiner meiner Waffen gibt es Lot. Das ist alles verschraubt, verstiftet etc.
    Riemen sind nicht am Lauf befestigt sondern werden an den Schäften in die vorhandenen Standard-Schnellverschlüsse eingeklinkt.
    Da leidet auch nichts; der Lauf wird eben nur warm.


    Wo, wann und mit was schießt man sowas? ?( Ich gehe von Präzisions-schützen und-Waffen aus.


    In HR war es ein Poblem, in der Feuerstellung den Lauf in der Sonne zu haben. War das unumgänglich, waren max. 2 Schuß möglich. Danach waren keine "gezielten" Schüsse mehr möglich.


    Unter 25 Schuß mache ich keine Waffe dreckig ;)
    Und hätte die Zeit beim Präzisionsschießen keine Bedeutung gäbe es keine 5er und 10er-AICS-Magazine.


    Ich habe keinen Überblick über alle Disziplinen bei allen Schießsportverbänden, aber beim BDS gibt es immer eine Zeitbegrenzung:


    Auf der kurzen Distanz (100m):
    BDS 100m und 300m Präzision: 3*10 Schuß in 10 Minuten
    BDS 100 Zeitserie: je 2 x 5 Schuss in 40, 30, 20 Sekunden
    BDS 100 Fertigkeit: je 3 x 10 Schuss in 40 Sekunden incl.Magazinwechsel


    Auf der mittleren Distanz (BDS 300 m Präzision) heißt es auch 3*10 Schuß in 10 Minuten.


    Auf der langen Distanz (i.d.R. bis 1000 yards / m) sind es ja eher Internationale Wettkämpfe anderer Verbände. So geht bei PRS-Wettkämpfen und in der Viking Series die Zeit in die Wertung ein.

    Ich komme, obwohl ich es immer wieder mal versuche (Glock 21, SFP 9, zuletzt P320 X5 und P320 RX), mit Polymerwaffen nicht besonders gut klar. D.h. unterm Strich, ich bleibe in meinen Leistungen unter meinen Möglichkeiten und bin oft auch noch genervt von der schlechten Zerlegbarkeit.
    Da hilft auch nicht, daß Waffe und Magazin billig und Zubehör umfangreich ist.


    Daher bleibe ich bei einer Ganzstahlwaffe, die in meine Hand paßt, deren Bedienkonzept mir liegt: P226 in all ihren Abwandlungen.
    Zubehör gibt's für meinen Bedarf ausreichend.
    Die Anschaffung ist halt ein bißchen teurer. Bei meinem Munitionsverbrauch (z.B. > 5000 9 mmm Luger) geht das aber nach 2-3 Jahren unter.

    Alternativ kann ich noch die Schäfte von PSE Composites empfehlen.
    Sie werden u.a. auch von ASH für das Präzisionsschützengewehr Walküre eingesetzt und machen einen hervorragend stabilen Eindruck bei gleichzeitig relativ geringem Gewicht.


    PRS = Precision Rifle Series ;)

    Es gibt im Moment Versuche, Elemente des PRS bzw. PRS-ähnliche Matches nach Europa zu bringen.
    D.h. in das Präzisionsschießen über längere Distanzen werden praktische Elemente eingebaut: Ungewöhnliche Unterlagen oder Schußpositionen, nicht bekannte Schußentfernung, (sichere!) Stellungswechsel auf Zeit, Mix aus verschiedenen Zielen, Zeitvorgaben ...


    Teure Ausrüstung soll etwas weniger Einfluß bekommen als Technik / Lösungskompetenz des Schützen. Und man will damit auch Schützen interessieren, die aus dem dynamischen oder praktischen Schießen kommen (IPSC Rifle, 3Gun, Jäger, etc.). Größtes Problem ist halt die Verfügbarkeit geeigneter Schießanlagen.


    Auf der Coldborerange in Dänemark gibt es Mitte Mai ein solches Match:
    https://www.longrange-calendar.com/plr-match/


    Unser Verein plant auch etwas in die Richtung, aber erstmal als internes Testmatch im Rahmen dessen, was die Schießanlage hergibt.

    Wenn Eule schon etwas dazu geschrieben hat traue ich mich fast nicht, auch meinen Senf dazu zu geben ;)


    Der Hogue-Schaft ist zu wabblig, völlig ungeeignet für's Präzisionsschießen.
    Die GRS-Schäfte sind meines Erachtens auch die beste Wahl in diesem Preisbereich.


    Was das Zweibein anbetrifft:
    Ich hatte ein Atlas und habe noch ein Harris und sowie mehrere Nachbauten davon, z.B. das "Champion" (gibt's z.B. bei Horner Arms).
    Der Nachteil am Original-Harris ist der Swivel-Knopf, der schlecht zu bedienen ist. Ich habe ihn am Original durch einen Hebel von Brownells ersetzt.
    Es gibt inzwischen aber eben diese guten Nachbauten / Weiterentwicklungen des Harris, bei denen genau dieses Problem adressiert wurde. Sie kosten etwas 30% weniger als das Original und zeigen bei mir bisher keine Nachteile gegenüber dem Harris.
    Abraten muß ich von chinesischen Harris- oder Atlas-Nachbauten < 50 EUR. Die taugen durch die Bank nichts und sind nur rausgeschmissenes Geld.

    Wobei ICH mir dann immer noch nicht vorstellen kann, wie man in solchen Disziplinen Vorteile haben kann wenn man anstelle 6x eben 1x oder RD hat.


    Bei 3114 und 3314 würde tatsächlich eine 4x Festbrennweite reichen; die gibt es aber kaum noch am Markt.


    Bei IPSC stehen die Ziele zwischen 5 und 300 m, im Ausland auch mal auf 400 m. Außerdem sind die Ziele verschieden groß (IPSC-Target, -Halbscheibe, -MiniTarget, Tontaube, Popper). Es kann also sein, daß man sogar innerhalb einer Stage während des Positionswechsels die Vergrößerung ändern muß.
    Für mich selbst ist das relativ fehlerträchtig. Deswegen habe ich als Zweitvisierung ein Docter Sight montiert für Zielentfernungen bis ca. 20 m. Das ZF ist für die typischen deutschen Matches dann auf 1,5 - 2,5 fach eingestellt. Kommt dann doch ein Ziel auf 200m, kann ich notfalls auf 5-6x hochgehen.
    Das oben verlinkte Youtube-Video zeigt das recht gut.

    Hallo Frank,

    Was ich aber immer noch nicht weiß, auch wenn schon mehrfach gefragt, was der Themenstarter für eine konkrete Disziplin schießen will. (...)
    Vielleicht hat der BDS eintsprechende Disziplinen, die auch in Deutschland tatsächlich geschossen werden, dann lerne ich gern was.
    (...) Und man könnte auf die Frage 4x oder 6x oder RD auch antworten: Zeiss.


    Vielleicht hast Du es überlesen, aber der Threadersteller schrieb zur Thema Disziplin "3 Gun".
    Das sind zwei (allerdings nicht befürwortungsrelevante) BDS-Disziplinen.
    Ansonsten gibt es beim BDS passend noch:
    - 8301 IPSC-Rifle Open, wo die 1-6x Gläser fast schon Standard sind, und
    - 3114 / 3314 Sportgewehr Selbstlader b. 6,4 mm, optische Visierung, wo max. 4fache Vergrößerung eingestellt werden darf.


    Und, btw., Zeiss ist IMHO auf fast jede ZF-Frage die falsche Antwort ;)

    Nicht nur für Hobbyschützen:
    Es soll sogar mehrere Leute geben, die mit einem ZF 1-6x Deutscher IPSC-Rifle-Meister geworden sind ;)


    In diesem (IMHO sehr guten) Vergleichsfilm wird bis auf 400 Yards problemlos getroffen:

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    Ich trainiere mit dem K16i SM1 bis 300 m; allerdings hilft da auch dann die Glasqualität.