Beiträge von Weyland

    Lapua ist halt als Fertigpatrone recht teuer; ich nutze sie ausschließlich für Präzisionsdisziplinen.

    Du könntest mal schauen, ob es Dich nicht günstiger kommt, einen Posten einmal abgeschossenen Hülsen z.B. über eGun zu erwerben.


    Bei Remington erlebe ich sehr schwankende Qualität; Fertigmunition sieht zusamengewürfelt aus: Zündhütchen und Messinghülsen mit deutlich unterschiedlichem "Farbton".

    Man wird nicht dafür verurteilt, daß man sich "negativ äußert".

    Da ist ein Straftäter überführt und verurteilt worden.

    Aufgrund des Strafmaßes würde ich von Volksverhetzung ausgehen, d.h. da stachelt jemand andere zu Haß und Gewalt auf. Sowas braucht keine Gesellschaft. In den USA sieht man, wohin sowas führt. Und das Strafmaß klingt auch eher nach Wiederholungstäter.

    Ob Du in den asozialen Medien oder direkt in der realen Welt eine Straftat begehst kommt auf das Gleiche raus.

    Ob Du Dich in den asozialen Medien unzuverlässig gebährdest oder im realen Leben, kommt auf das Gleiche raus.


    Typische Straftaten sind Volksverhetzung, Beleidigung, Üble Nachrede, Verleumdung, Nachstellung, Nötigung, Bedrohung.


    Und klar müssen wir aufpassen, was "man" sagt, weil das auch auf uns zurückfallen kann: Es gibt so etwas wie Begünstigung, Strafvereitelung, Beihilfe, Unterlassene Hilfeleistung, Straftaten aus Gruppen (§184j StGB).

    Nö, wieso:

    Sportschütze - auf Scheiben schießen

    Jäger - auf Tiere schießen

    Soldat - auf Menschen schießen


    Ist ein himmelweiter Unterschied. Das kann man völlig trennen, oder auch überschneidend betreiben, je nach Gusto.

    Bei den IPSC-Schützen gibt's alles, von aktiven Soldaten über Berufswaffenträger, Reservisten, PMCs bis zu Feuerwehrleuten, THWlern, Rotkreuzlern, ehemaligen Zivis. Manche von denen sind zusätzlich noch Jäger.

    Das ist insoweit sinnvoll, daß es Pflegemittel gibt, die nicht gemischt benutzt werden dürfen (z.B. Fluna Gun Coating). Also überläßt man dem Käufer die Wahl und zwingt ihn nicht, erstmal die Waffe komplett zu entfetten.

    Außerdem könnte es natürlich sein, daß ein solches nichtfettendes Pflegemittel ab Werk aufgetragen ist:

    "Trotz extremer Schmiereigenschaft ist Fluna GunCoating rückstandsfrei, es bildet einen unsichtbaren, trockenen Film auf der Waffe"
    (Zitat https://www.flunatec.com/)

    Da würde ich aber entsprechende Information erwarten.

    Mal "IPSC angucken" kann man normalerweise mal bei einem offiziellen Wettkampf. Derzeit sind aber keine Zuschauer erlaubt aufgrund der Hygieneauflagen.

    Ansonsten dürfte Magnum in Düsseldorf da der richtige Ansprechpartner sein. Generell ist IPSC aber trainings- und damit auch kostenintensiv. Neben Long Range dürfte es die aufwendigste und teuerste Schießsportdisziplin sein.


    Kein eigener Schießstand ist kein grundsätzliches Problem. BDS-Gruppen sind ja oft Unterorganisationen eines Vereins, der in einem anderen Schießsportverband unterwegs ist. Oft haben aber diese nichtkommerziellen Schießstände nur sehr eingeschränkte Zulassungen (Kaliber, Mehrdistanzfähigkeit etc.). So schließt man oft sonstwo einen Rahmenmietvertrag, finanziert mit dem Betreiber der anderen Anlage gemeinsam die dortigen höheren Kosten. Und bei professionellem Anlagenbetrieb spart man sich die sonst vielfach vorgeschriebenen Arbeitsstunden und investiert diese Zeit stattdessen ins sportliche Training und Wettkämpfe.


    Gerade wer den Schießsport intensiver betreibt, tut dies oft nicht (nur) im Rahmen der oft sehr eingeschränkten Trainingszeiten der Vereinsstände. Ich miete mich über unsere Trainingszeiten hinaus ein, um allein oder mit einem Kollegen in Ruhe bestimmte Disziplinen trainieren zu können.

    ... wenn es von der BW, RV und MAD abgesegnet wird.

    Werden sie nicht.

    Die RAGs betreiben Sportschießen, kein Training der "Wehrfähigkeit".

    Nochmal: Waffengesetz lesen, AWaffV lesen, Schießsportordnung des Reservistenverbandes lesen.


    IPSC darf in Deutschland nur der BDS betreiben.

    IPSC ist kein taktisches oder kampfmäßiges Schießen und dient auch nicht der Steigerung der Wehrfähigkeit.

    Vielleicht hat ja jemand ein Tipp für mich damit ich loslegen kann

    Du kannst mal versuchen, ob ein Anruf in der Geschäftsstelle Dich weiter bringt.
    https://bdslv4.de/


    Eine weitere Möglichkeit wäre es, sich dort die letztjährigen Ergebnislisten anzuschauen. Da steht normalerweise bei den Schützen auch deren Verein. Damit identifizierst Du die sportlich aktiven Vereine, allerdings vor allem in den Standarddisziplinen.


    Wenn Dich IPSC ernsthaft interessiert, wirst Du voraussichtlich Anreisen von einer Stunde in Kauf nehmen müssen.

    In NRW sind mir Düsseldorf (Schießsportzentrum Magnum) und Borgholzhausen (Rifle Ranch, SG Münster e.V.) als sehr aktiv im Bereich IPSC-Wettkämpfe bekannt.


    In Summe wirst Du Dich aber wahrscheinlich durchtelefonieren müssen. Nicht jeder Verein hat einen Homepage-Beauftragten.

    ... dynamischen und taktischen Schießen in Verbindung mit dem Reservistenverein...

    Weiß der Reservistenverein schon von diesem Ansinnen?
    Ich würde dringend empfehlen, Nachhilfestunden zum Thema Sachkunde und Waffenrecht zu belegen.



    #Hausbesuchum6Uhrmorgens #HaustüröffnenohneSchlüssel #ZuverlässigkeitAde

    https://www.livingactive.de/sc…-s4f-kaliber.223-rem-10-5


    (....)
    Da Ich die Waffe eher zum Spaß nutzen werde bringe Ich den Leuchtpunkt dann abgewinkelt an ....

    Funktioniert das mit der Schmeisser SMP ?


    Zu der verlinkten Waffe ist noch zu sagen, daß diese Ausführung in Deutschland vom sportlichen Schießen ausgeschlossen ist. Nur zur Info, falls das für Dich relevant ist. Wenn Du sie nur zum jagdlichen (Übungs)Schießen benutzt, egal.

    Es gibt eine andere Ausführung "Sport" mit geschlossenem Handschutz, die dann sportlich zugelassen ist.


    Das Rotpunktvisier von Kahles, das Helia RD, soll ganz gut sein; der deutsche IPSC-Rifle-Vizemeister nutzt es auch. Es ist preislich allerdings eher ambitioniert positioniert.

    Es gibt von Eratac Recknagel, von denen auch die empfehlenswerte "Ultraleicht"-Blockmontage für Zielfernrohre stammt, eine Offset-Montage für den Rotpunkt. Darauf wird eine Adapterplatte gesetzt, entweder für Docter (sollte auch für Kahles passen, aber bitte überprüfen lassen) oder mit Picatinny-Schiene.


    Falls Du den Rotpunkt als alleinige Visierung oben auf der Waffe (ohne ZF, wie bei der Flinte) benutzen möchtest: Mir persönlich ist der normale 2 MOA-Punkt der klassischen (LED-) Red Dots auf 100 m zu dick (verdeckt zuviel vom Ziel). Ich nehme dafür ein Lasersight (Vortex UH-1, alternativ Eotech) mit 1 MOA-Punkt. Meine Augen sind aber auch nicht mehr die besten.

    Meines (angelesenen) Wissens nach ging es darum, sie im Pkw verdeckt mitführen und benutzen zu können (Ersatz für Maschinenpistole, aber in wirkkräftigerem Kaliber).

    Wenn Du sie nach dem Absitzen benutzen willst, kannst Du doch auf längere Läufe gehen (13"/14,5"/16").

    Außer Du willst / mußt trotz aufgesetztem Dämpfer sehr kurz bleiben. Aber in solchen Fällen ist auch die Haltbarkeit von Waffe und Dämpfer zweitrangig.

    Hallo,


    saf? Meinst Du die S4F?

    Es gibt mehrere Schmeisser-Modelle mit der (Teil-)Bezeichnung S4F, in mindestens zwei Kalibern. Allen ist der sehr kurze Lauf gemein (10,5"). Da müßtest Du konkreter werden. Und reden wir von Deutschland?

    Jagdlich mußt Du halt schauen, was bei solch kurzem Lauf noch an Energie ankommt. Für .223 Rem. beispielsweise liegt das deutlich unter dem, was Munitionshersteller für die entsprechenden Patronen angeben.


    Die typische Optik für dieses Kaliber sind klassische Drückjagdgläser, also 1-4x / 1-6x24.

    Jagdlich beste Preis-Leistung bekommst Du meines Erachtens bei Kahles mit dem K16i (1-6x24). Eine etwas günstigere Alternative ist das Steiner Ranger 1-4x24.

    Ich nutze das K16i bis 300m, allerdings nur sportlich.


    Die Verwendung von Battlesights wie das o.g. Steiner:

    Die optische Qualität ist im Vergleich zum guten ZF schlechter; das merkst Du vor allem in den Morgen- und Abendstunden. Die Dropmarken stimmen nie exakt für Deine Munition-Waffe-Kombination. Die feste mind. 3fach-Vergrößerung macht sie Nahbereich unflexibel.


    Rotpunkt oben auf das ZF zu montieren ist völliger Nonsens. Man packt die zweite Optik seitlich in 30-45 Grad Winkel auf die gleiche optische Achse. Durch leichtes Kippen der Waffe nach links wechselst Du vom ZF auf den Rotpunkt, ohne Kopfhaltung und Sicht auf's Ziel ändern zu müssen. Jagdlich sehe ich da aber in Kombination mit einem guten Drückjagdglas keinen Nutzen.
    Bei mir geht es darum, die nahen Ziele (1m - 20m) zu adressieren und blitzschnell auf die weiten bis 300 m umschwenken zu können. D.h. Rotpunkt und ZF sind auch unterschiedlich eingeschossen.


    Folgendes als Ergänzung, falls Du planst, die Waffe in .223 Rem zu kaufen:

    Diese kurzen Waffen in .223 Rem. sind ursprünglich dazu entwickelt worden, sie im militärischen Umfeld in Fahrzeugen oder ähnlich beengten Verhältnissen zu benutzen. Aufgrund der u.g. Nachteile nutzt man dort inzwischen aber andere Kaliber.

    In .223 Rem. schießt sich eine solche kurze Waffe recht unangenehm: Hohe Lärmbelastung in Ohrnähe, massiver Feuerball. In der Dämmerung damit jagdlich unbrauchbar weil Du nach dem ersten Schuß erstmal nichts mehr siehst.

    Falls Du Dämpferbetrieb planst: Die Schmeisser ist ab Werk nicht dafür ausgelegt (fehlende verstellbare Gasabnahme). Der Dämpfer ist durch die Gase mit hohem Anteil nicht vollständig verbrannten Pulvers hohen Belastungen ausgesetzt. Durch seinen Rückstau bekommst der Schütze selbst recht viel Gas ab. Und die gesamte Waffe ist hoher Belastung ausgesetzt.

    Ich kann nur dringend anraten, sowas spezielles auszuprobieren bevor man es kauft.

    Und die rechtliche Lage ist eindeutig, sportliches schiessen ist per Allgemeinverfügung untersagt und die fehlenden Termine können nicht dem Sportler angelastet werden

    Nochmal: Das stimmt so nicht.

    In manchen Bundesländern wie z.B. Rheinland-Pfalz ist der Anlaß "Schießnachweise" ausdrücklich erlaubt, wie Outatime777 bereits schrieb.

    In anderen Bundesländern ist "Individualsport im Freien" ausdrücklich erlaubt, d.h. bis zu zwei Personen aus nicht gemeinsamem Haushalt können auf Anlagen im Freien trainieren. Die BDS-Schießanlage Philippsburg ist im Rahmen dieser Bedingungen offen, und ich weiß auch, daß Kollegen Trap und Skeet schießen waren.


    Papa Aldo

    Zu Deinen Annahmen zum zeitlichen Ablauf: Du vergißt, daß das Ende des derzeitigen "Lockdowns" nicht das Ende der Pandemie sondern nur der 2. Welle bedeutet. Schau in die Länder, die uns in der Infektionverbreitung voraus sind.

    Im April / Mai werden wir in Welle 3 hineinlaufen. Bis dahin sind, bis auf wenige Ausnahmen, die überlebenden Bewohner in den Pflegenheimen durchgeimpft, auch die Teile des dortigen Personals, die wollen, sowie voraussichtlich die meisten über 70 / 75 Jahre.

    Die 3. Welle erwischt, wie man in Länder sehen kann, die uns voraus sind, jüngere Alterklassen "mitten im Leben", begünstigt durch die allgemeine Corona-Müdigkeit und Anpassungen des Virus. Das wird sich dann, neben der Krankenhausbelegung, auch in Krankenständen und damit im Wirtschaftsleben zeigen.

    B.1.1.7 (UK) ist "nur" ansteckender, aber B.1.351 (Südafrika) und vor allem P.1 (Brasilien) zeigen unabhängig voneinander Immundrift. Das bedeutet dann auch, daß die These der natürlich erworbenen oder schon bei geringer Durchimpfung einsetzenden Herdenimmunität vom Tisch ist.

    Fazit: Wir werden uns dieses Jahr nochmal "warm anziehen müssen" auch wenn die Temperaturen steigen.

    Aber richtiges Training für den "Verteidigungsfall" geht halt nicht. Und Selbstschutz als Befürfnis ja genauso wenig.

    Der erste Schritt zum "Selbstschutz" ist, sicheres Waffenhandling zu beherrschen (Cooper vor und zurück, ohne darüber nachdenken zu müssen).

    Das sehe ich bei 2/3 der hiesigen Waffenbesitzer, egal ob Sportschütze oder Jäger, nicht.

    Und das ist genau der Punkt, wo die meisten US-Amerikaner durch Schußwaffen sterben. Und eben nicht durch den Einbrecher.


    Ich kenne keinen, der nicht schon mal beim Betreten des 100m-Standes in Philippsburg oder (früher) beim Eintragen in die Schießkladde ins Business End einer Waffe geschaut hätte. Weil es die Mehrzahl der Leute noch nicht mal schafft, ihre Langwaffe sicher vom Schützenstand ins Transportbehältnis zu verfrachten.

    Wieviel können denn mit geladener Waffe Magazine wechseln oder die Schießposition ändern, ohne sich und andere zu gefährden?


    Ich arbeite auch immer mal wieder bei Precision Rifle- oder Steel-Turnieren als Range Officer. Dort ist im Gegensatz zu IPSC, Western und 3Gun-Parcours kein bestandener Sicherheits- und Regeltest notwendig, etliche Teilnehmer kommen aus statischen Schießsportdisziplinen oder vom Jagdlichen. Da ist schon erhöhter Einweisungs- und Betreuungsaufwand notwendig, um nicht gefährdet zu werden.

    Zurück zum Thema: Irgendwie vermisse ich eine klare Ansage des BDS zum Lockdown.

    Was genau vermißt Du denn?

    Ich bin nur im BDS; insoweit habe ich keinen Überblick über die anderen Verbände. Aber vielleicht kann da jemand anderes etwas schreiben.


    Bei uns hat der BDS-Landesverband auf der Homepage als auch in einer Mail an die Vereine Updates gegeben, auch hinsichtlich der Meisterschaften 2021. Ich habe aber gehört, daß die Emails nicht in allen Vereinen an die Mitglieder weitergeleitet wurden. Bezirksmeisterschaften, die im März/April stattfänden, sind abgesagt. Zu den Landesmeisterschaften kam bei mir noch nichts an.

    Vom GROI gab's auch über die Homepage eine Info an die Range Officer.

    Vom BDS-Bundesverband her laufen die Vorbereitungen für die Corona-konforme Durchführung der Deutschen Meisterschaften; die ersten DM-Temine sind schon ausgebucht.
    Die BDS-Schießanlage Philippsburg ist offen für Individualsport und gut gebucht. Für die Wochenenden muß man mehrere Wochen im voraus reservieren.

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    Ich frage mich warum nicht, wenn die Zusatzkosten umgelegt werden ?

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