Beiträge von Weyland

    Ich hab' ja schon öfter moniert, daß Vereins- und Verbandsgranden sehr oft (irrtümlich) glauben, sie können das WaffG hinbiegen wie es ihnen gefällt ... und den SpoSchü. am Nasenring führen. (...)

    Ab zum Fachanwalt und denen gehörig auf die Finger klopfen ... X/

    Ich hatte in dieser Angelegenheit keinerlei Probleme mit Verein und Verband. Diese haben mich unterstützt soweit ihnen möglich.


    Einige Waffenbehörden, so auch meine, vertreten eine andere juristische Position als manch andere Behörde und auch die Verbände.

    Jedoch hatte eine juristische Voranalyse ergeben, daß das Waffengesetz den Munitionserwerb für Wechselsysteme nicht regelt. Damit liegt es im Ermessen der Waffenbehörden. Gegen deren Ermessen kann man gerichtlich vorgehen, jedoch mit sehr geringer Erfolgsaussicht und voraussichtlich langer Verfahrensdauer.

    Da mir die Waffenbehörde einen geeigneten Ausweg (Bedürfnisbescheinigung durch den Verband) aufgezeigt hat, der Verband kooperierte, sah ich wenig Sinn darin, mich "aus Prinzip" selbst ein Bein zu stellen statt einfach schießen zu gehen.


    Wenn Du als Sportschütze das Kaliber Deiner Waffe nachträglich ändern läßt (hier von .22 l.r. auf .22 extra l.r.), stellen sich mir zwei Fragen:

    a) Ist diese Änderungs bzw. die geänderte Waffe von Deinem Bedürfnis gedeckt?

    b) Ergibt sich hieraus automatisch ein Munitionserwerbsberechtigung für das neue Kaliber?


    Falls a) mit Ja beantwortet werden kann, was ich nicht sicher weiß aber anzweifle, so erschiene mir sinnvoll, auch b) mit ja zu beantworten. Aber das Waffengesetz regelt b) nicht eindeutig.

    Das mit der Clique im Ministerium stimmt so wohl, aber es ist keine rot-grüne Verschwörung

    Im BMI sitzen traditionell nämlich nur sehr wenig in diese Richtung tendierende weil BMI-Themen inhaltlich eher konservative Themen sind.

    Es sind diese "Konservativen", die permanent die Sicherheit des Staates in Gefahr sehen. Und waffenrechtlich bewandert sind sie durchaus. Diese rechtlichen Regelungen sind keine "Unfälle".


    Die Aussage, daß man Gesetzesvorlagen im BMI so formuliere, daß keiner sie versteht und damit kein Widerstand aufkommt, stammt ja vom Heimat-Horstl selbst:

    https://www.tagesspiegel.de/po…r-empoerung/24434514.html

    Na ja, den Mun-Erwerb bekommst du ja nicht vom Verband sondern vom SB.

    Bei uns im Rhein-Neckar-Kreis nicht: "Das gibt das Waffengesetz so nicht her". Tatsächlich ist es dort nicht explizit geregelt. "Und was nicht geregelt ist, ist verboten" - analog Sprengstoffgesetz.


    Ich durfte mir problemlos ein .22 lr-Wechselsystem kaufen. Für den Munitionserwerb mußte mir der Verband aber eine Bedürfnisbescheinigung ausstellen.

    Aber es gibt laut meinem Verband keine rechtliche Handhabe dagegen.

    Das muss ich mal ganz dumm fragen: Seit wann? War das schon immer so? Ist das denn ein eigenes CIP Kaliber?


    Ja: .22 extra l.r. seit 1989


    Ich war auch überrascht weil das völlig an mir vorübergegangen ist. "Früher" konnte man sie einfach mit .22 lr-Erwerbserlaubnis kaufen, und es stand auch einfach nur .22 long rifle auf der Verpackung. Sportlich war sie aber eher uninteressant wegen Preis und Präzision.


    Als SpoSchü. kannst du deine .22er beim Beschußamt beschießen lassen, dann wird dir der SB auch die entsprechende Erwerbsberechtigung stempeln.

    Da hätte ich meine Zweifel, ob das mit dem Bedürfnis paßt.

    Ich wüßte z.B. nicht, was ich heranziehen könnte, um ein Sportschützen-Bedürfnis für den Munitionserwerb .22 extra lr zu bekommen.

    Wie kommst Du auf diese Joule-Werte? Standart .22 liegt bei 140 Joule, HV bei 190 Joule. Nur Stinger liegen über 200, aber die dürfen wir inzwischen nicht mehr haben.

    Deine 190 J liegt ja innerhalb des von mir angegebenen Bereiches von 180 - 280 J.

    Wer ist denn dieser "wir", der die Stinger nicht mehr haben darf?


    Ich hatte mal kurz in meinen Munitionsschrank geschaut und mir zusätzlich ziemlich wahllos die Daten mehrerer Sorten ergoogelt. Meine billige CCI Patriot hat beispielsweise ein E0 von 185 J, die recht flotte CCI Velocitor hingegen ein E0 von 248 J.


    Bei US-Herstellern verbergen sich hinter dem Begriff "HV" die Untergruppen High Velocity und Hyper Velocity, welche Gehörschutz unabdingbar machen. Wenn Du nach denen googelst, findest Du viele Werte über 200 J.

    Ergänzend zu Frank1000 s Kommentar möchte ich noch auf einige Fehlinterpretationen hinweisen, die meines Erachtens die Problematik erschweren:

    in unserem Verein dürfen nur KK-Langwaffen bis 200j geschossen werden

    (...)

    Kurzwaffen wurden der höheren Lärmbelästigung nicht erlaubt. Das war vor ca 25 Jahren und mit den damals üblichen 08-15-Patronen mit Bleigeschossen. Das heute die MiniMAG richtig gut Krach machen hat damals keiner erwartet, mit den cal 22-Magnumpatronen scheinbar auch nicht.


    Das sind heute auch immer noch Bleigeschosse, nur z.T. mit einer Beschichtung aus Kupfer oder Kunststoff.


    Die HV- und Magnum-Patronen gab es auch schon vor 25 Jahren. Ich gehe davon aus, daß man auch an diese gedacht hatte. Deswegen hat man sie vermutlich über die E0 in der Standzulassung ausgeschlossen:

    • .22 lfB HV Patronen haben ein E0 von ca. 180 - 280 J, damit größtenteils außerhalb eurer Standzulassung.
    • .22 Magnum, korrekt eigentlich .22 WMR (Winchester Magnum Rimfire) hat ein E0 von 410 - 440 J, liegt damit weit, weit außerhalb eurer Standzulassung.


    Daß Kurzwaffen wegen einer höheren Lärmbelastung nicht zugelassen wurden erscheint mir nicht schlüssig. Manchmal geschieht das aus reiner Unkenntnis, manchmal aufgrund der Standkonstruktion, Blenden etc.

    Ich würde empfehlen, mal eingehend die Standzulassungsunterlagen zu studieren bevor weitere Aktivitäten eingeleitet werden. Dann Messung nach Empfehlung von Frank1000 .

    Nächster Schritt wäre dann die Beratung durch einen versierten Gutachter.

    Meines Wissens ist es noch nicht auf den deutschen Markt gelangt. Ich würde daher mal den deutschen Importeur anschreiben.


    Vor einiger Zeit hatte ich gelesen, daß es an der IWA vorgestellt werden soll. Beim deutschen Importeur waren aber Lieferbarkeit und Preisschwankungen/-entwicklungen im letzten Jahr eher abenteuerlich. Elektronik aus China bleibt wohl noch eine Zeitlang ein schwieriges Thema.

    Die .50 BMG ist reines Habenwollen; sportlich ist sie nicht mehr relevant (im Sinne von konkurrenzfähig). Aber wenn das jemand möchte, soll es so sein ;-)


    Die Bushmaster BA50 wird meines Wissens nicht mehr produziert, ist daher neu nicht mehr zu bekommen.
    Wenn's wirklich dieses Kaliber sein soll, würde ich stattdessen die Fortmeier M2002 empfehlen: Exzellentes Design im Sinne "form follows function", angenehm zu schießen, sehr präzise und dabei erstaunlich preisgünstig.

    Eule hat einen sehr schönen Artikel über die Waffe geschrieben:
    https://mittelkaliber.ch/fortm…02-gesammelte-eindruecke/


    Zum Kaliber nochmal:

    Die .50 BMG hatte ihre Zeit, man hat das genommen, was verfügbar war, und dieses nostalgische Element hält ihren Ruf noch aufrecht. Aber es ist halt ein Anti-Material-Kaliber, auf Materialbeschädigung ausgelegt. Und das wiederum führt dazu, daß man sie fast nirgends schießen darf.


    Im Long Range Bereich sieht man die .50 BMG fast nicht mehr. Das Problem sind o.g. Umfeldgefährdung, Schützen- und Umfeldbelastung, die nach heutigem Stand schlechte Aerodynamik der Geschosse. In Deutschland kann sie meines Wissen nur in der Tunnelschießanlage Rosenberg I geschossen werden, auf max. 500 m, und heruntergeladen auf max. 18000 J E0.


    Wenn Fuzzi s Kollege tatsächlich aktiv Long Range Schießen will, sollte er ein Schießstand-verträglicheres Kaliber auswählen, das er dann auch wirklich nutzen kann, wie die .338 Lapua Magnum, .338 Norma Mag, .300 PRC. Was nützt mir das theoretisch schönste Kaliber, wenn ich es nicht ausführen darf?


    Und falls es eher um's "soweit wie möglich rauslangen" geht:

    Wer heutzutage sportlich "wirklich weit" schießen will (ELR), geht auf moderne Kaliber wie .375 Cheyenne Tactical, .408 Chey Tac, .33 XC, .37 XC etc.

    Mit "wirklich weit" meine ich sowas wie der NRA ELR-Wettbewerb auf 1500 - 2150 yards (2 km) oder der "King of 2 Miles" (bis 3520 yards).

    Vollständig demontiert habe ich noch nie eine Waffe; meine älteste habe ich seit über 30 Jahren.


    Teure, sehr maßhaltige Präzisionswaffen brauchen sehr regelmäßige Pflege, im Gegensatz zu Polymer-Dienstpistolen. Der Rest Rest liegt irgendwo dazwischen.


    Ich reinige in der Regel nach 1-2 mal schießen. Bei AR und Kurzwaffe sind dann so 500 Schuß durch, selten mehr. Falls die Waffe im Dreck lag oder naß wurde, reinige ich auf jeden Fall.

    Schmutzbedingte Funktionsstörungen hatte ich bisher nur beim .22er AR-Wchselsystem mit gefetteten Geschoßen; da würde ich nicht mehr an die 500er-Grenze gehen.


    Zur Reinigung & Wartung des AR15 gibt es das offizielle Manual des US-Militärs als auch diverse Filmchen, sowie von RealAvid auf Kärtchen die Kurzanleitung für's Rangebag, Geeignetes Werkzeug zum Entfernen des angebackenen Kohlenstoffs ist ratsam, gibt's auch z.B. von RealAvid.

    Bei uns im Verein gibt's kein Training für Steel Challenge und Speed Steel.

    Ich habe mich einfach auf irgendeinem Wettbewerb angemeldet und habe dann vom Ergebnis her mies geschossen aber ohne heikle Fehler.

    Allerdings hatte ich da gerade auch schon meinen SuRT abgelegt.


    Aber es schießen eine Menge Leute ohne SuRT. Mach halt langsam, so daß Du Dich noch sicher fühlst.

    Und laß vorab - wie Du schriebst - mal jemand über Deine Ausrüstung schauen (was ist kein geeignetes Holster) und übe sicheres Ziehen der Waffe (Abzugs- und Mündungsdisziplin).


    Was den Schwierigkeitsgrad der Steelmatch-Wettkämpfe anbetrifft rangiert die HERA Steel Nightmare ziemlich sicher am oberen Level, weil Du auch Dich bewegen mußt zwischen den "Kästen" (Schießpositionen) und dabei nachlädst. Die Standardübungen, wie sie bei der Steelshot I und der DM geschossen werden, kann man sich hingegen vorher auf YouTube anschauen und man schießt statisch.

    Wie dieser Wettkampf hier aufgebaut sein wird kann ich Dir nicht sagen. Schußzahl und Anzahl Strings deuten aber auf weniger komplexe Übungen hin, eher Standard wie hier:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich habe gerade Infos zu einem Steelmatch im August bekommen, welches kurzfristig anberaumt wurde und dessen Anmeldung am kommenden Mittwoch öffnet:


    Hallo zusamen,


    da ja in einem anderen Thread darüber geklagt wurde, daß die Wettkämpfe immer so früh ausgebucht sind bzw. man gar nicht mitbekommt, daß neue Wettkämpfe in der Liste auftauchen, wollte ich mal hier auf ein neues Match hinweisen:

    PSC 1st. SteelChallenge 2021

    Infos zum Match und Anmeldung findet man hier:

    https://www.steelmatch.de/index.pl?match=2021_PSC_1stSC


    Startberechtigt sind Mitglieder des BDS e.V. mit gültiger Jahresbeitragsmarke 2021 im BDS-Ausweis sowie ausländische Gäste; Holstererfahrung wird für die Disziplinen 10001, 10002, 10003 und 10004 vorausgesetzt.

    Die Anmeldung öffnet Mi 21 Jul 2021 21:00:00 CEST



    Hinweis zur Transparenz:

    ich selbst bin nicht in das Match oder seine Organisation involviert und habe keine persönlichen Vorteile durch diese Information.

    Beim gleichen Veranstalter als auch dem Match Director habe ich aber schon in der Vergangenheit an Matches teilgenommen.

    Sie haben sich immer als sehr zuverlässig erwiesen. Bei Matchausfall wurden die Gebühren zügig zurückerstattet.

    Aber wird die Freischaltung der Anmeldung bzw. das stattfinden eines Matches noch irgendwo anders angekündigt?

    Ich hab sowas noch nie mitbekommen. Immer wenn ich mal auf steelmatch.de reinschaue sehe ich irgendwann plötzlich eine solche Veranstaltung und die ist dann schon ausgebucht (jetzt mal abgesehen von der aktuellen DM).

    Darüber hinaus gibt es wenig verläßliche Infos.

    Ich bekomme manchmal (eher selten) etwas über die WhatsApp-Gruppe meines Vereines oder der Range Officer. Der ein oder andere Veranstalter bzw. Rangemaster / Match Director ist da präsent. Oder werde frühzeitig gefragt, ob ich einen oder mehrere Dienste übernehmen könnte, womit wir wieder bei obigem Helfer-Thema wären. Manchmal hört man etwas über Facebook (Gruppe "Steelshooting im BDS" o.ä.), manchmal über Schießsportforen. Letztendlich besteht nicht so arg viel Interesse, zusätzliche Werbung zu machen weil die Auslastung der attraktiven Turniere eh (zu) hoch ist und die Veranstalter, Vereine, Helfer jetzt schon am Rande ihrer Kapazität arbeiten.


    Letztendlich muß man sich auf den Anmeldeseiten regelmäßig informieren, aber nicht täglich oder wöchentlich.

    In der letzten Spalte der Tabelle ("Auslastung") auf steelmatch.de (wie auch ipscmatch.de, ipsc-dm.de, ...) steht, wenn die Anmeldung noch nicht begonnen hat, das Datum, zu dem die Anmeldung öffnet. Das betrifft jetzt schon erste Termine im Mai 2022 (Anmeldung Januar 2022).

    Durch die coronabedingten Änderungen, Verschiebungen, Ausfälle gab es 2020 und 2021 relativ viele kurzfristigere Vorläufe. Zweimal im Monat reinzuschauen genügt(e) aber trotzdem.

    Bei aller Diskussion möchte ich mal den konstruktiven Ausgang des Threads loben:

    Der Fragende hat erkannt, daß er mit dem günstigen Angebot nicht gut aufgestellt ist für das, was er schießen möchte, und sich auf eine andere Waffe umorientiert. Das finde ich vorbildlich :-)

    Andre Verbände, andre Sitten.


    Läuft beim DSB anders, wie ich finde: besser. Qualifikationsmodus in jedem Wettbewerb von niedrigen Meisterschaftsebenen an. In aller Regel zuerst Kreis- dann Bezirk- und schließlich Landesmeisterschaft.

    Das ist eher keine Verbandsproblematik.

    Meine Erklärung betraf ja nicht die klassischen Standarddisziplinen, sondern den Exoten, die aber nun seit ein paar Jahren erheblichen Zulauf haben.

    In den klassischen BDS-Standarddisziplinen gibt es auch Vereins-, Bezirks-, Landes-, Deutsche Meisterschaften.


    IPSC z.B. kann nie ein Sport für die breite Masse, ohne Zugangshürden, werden.

    Wieviel Leute habt ihr denn im Verein, im Kreis, im Bezirk, ..., die ein AR15 sicher, schnell und treffsicher über einen engen Parcours bewegen als auch zwischendurch mal auf 300 m treffen können?

    Und wer kann das dann wie beim 3Gun auch noch zusätzlich mit Pistole und Flinte, innerhalb einer Übung?


    Nicht zu Unrecht wird der Vergleich zur Formel 1 gezogen: Es ist aufwendig, schnell, teuer und benötigt spezielle Bahnen, von denen es nicht viele gibt.
    Und über dem Ganzen wacht hier wie dort eine internationale Organisation, die vorgibt, wie das abzulaufen hat.

    (Der BDS mit dem German Range Officer Institute GROI vertritt in Deutschland die International Practical Shooting Confederation IPSC.)

    Von ganz oben kommt halt diese Sanktionierung in Level 1 - 5 für die Matches und der relativ freie Zugang zu Level 1 - 3.


    Die geringeren Hürden, mehr in die Breite zu gehen, Kosten und Aufwand für Schützen und Organisatoren zu senken, war sicher ein Grund, die nur wenige Jahre alten BDS Steeldisziplinen zu schaffen (seit 2018?). Aber auch da überholt uns gerade der Erfolg mit ausgebuchten Matches, zu denen die Leute aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland anreisen.


    Das alles schmälert nicht den Breitensport in den Vereinen, Kreisen, Bezirken, ... denn irgendwo müssen die Leute ja auch die Grundfertigkeiten erwerben und aufrecht erhalten, verbessern. Mir wäre nur wichtig, daß sie dann auch bei Wettkämpfen, die für sie veranstaltet werden, mithelfen und nicht nur konsumieren.


    Habe fertig :-)

    Ein Teil der Startplätze ist in aller Regel bereits vorher für eingeladene Schützen geblockt, beim Rest muss man halt schnell sein und Glück braucht man dann auch noch, am ehesten was für Bürofuzzis die sowieso den ganzen Tag vorm Rechner hocken, am besten auch noch im Home Office.

    Die Anmeldungen öffnen fast ausschließlich abends oder am Wochenende, eben damit jeder eine Chance hat.

    Für die DM Steel gibt es derzeit immer noch Startplätze.


    Bei den vorab belegten Plätzen dieser Turniere handelt es sich um (einige wenige) Startplätze der Sponsoren aber vor allem um Helfer, Schießleiter, Range Officer.

    Damit wird auch klar, wie man einfach an einen Startplatz kommt: Als Helfer melden oder Schießleiter / RO (im Falle, daß man die Qualifikation hat).


    Also da lobe ich mir doch wieder das gute, alte Qualifikations-System (obwohl es auch da gewisse Mängel gibt) !

    Dabei sind dann die Leute am Start, die bereits vorher ein gewisses Leistungslevel erbracht haben

    und nicht die, die am schnellsten die Anmeldungen eintippen können

    :rolleyes:


    Es ist üblich, den Bestplatzierten des Vorjahres Startplätze anzubieten.

    Wenn man ehrlich ist, machen sowieso immer jeweils 3 - 5 Leute den Gewinn unter sich aus. Gekabbelt wird sich in der 2., 3. und 4. Reihe, nicht da, wo es zählt.


    Was ein Qualifikationssystem anbetrifft, wäre man sehr offen. Es bietet halt kaum jemand niedrigrangige Wettkämpfe (Level 1 und 2) an oder sie sind (wie die Steel Nightmare, Steel Masters oder Dreams of Steel) blitzschnell überlaufen.

    Es gab ja auch mal etliche Landesmeisterschaften in IPSC und Steel. Aber der Aufwand (auch an Helfern, ROs), das Kostenrisiko und der Mangel an geeigneten Ständen schränkt es sehr ein.


    Der IPSC-, 3Gun- und Steel-Sport lebt derzeit vom Engagement einzelner Akteure (Veranstalter, Rangemaster) als auch der Frohnarbeit der Schießleiter, Range Officer und Helfer. Ich sehe es bei mir selbst: Ich kann mich nicht teilen, um auf verschiedenen Wettkämpfen zu pfeifen, und ich halte es auch nicht durch, jedes Wochenende komplett auf Schießständen zu verbringen.

    Jetzt in Juli und August sind es bei mir je drei komplette Wochenenden, also ein freies pro Monat.

    100% fest gibt es beim Schubschaft nicht.

    Schubschäfte im Sportumfeld sind Nonsens. Sie dienen im militärischen Umfeld dazu, Körperpanzerung (Plattenträger) verschiedener Dicke auszugleichen.

    Bei höherrangigen Wettkämpfen sieht man deshalb fast auschließlich Festschäfte (Rifle Stock).


    Spiel / Klappern kann man beseitigen indem man die Tube, da wo man es nicht sieht, mit Gewebeband auffüttert.

    Ansonsten Magpul UBR oder die Schäfte, die neben der Verstellwippe noch einen Klemmknopf haben. Beispielsweise den Magpul CTR, den es für commercial und mil-spec Buffertube gibt.

    Ich habe auch einen KK-HA, besser gesagt ein Wechselsystem. Aus preislicher Sicht auf jeden Fall eine Empfehlung.

    Aber da würde ich GK-Grundwaffe plus KK-Wechselsystem kaufen, wie auch bei Pistolen üblich.


    Im meinem Umfeld gibt es jedoch kaum Schießmöglichkeiten außer in Präzisionsdisziplinen und vor allem kaum Wettkämpfe.

    Für alle Stahldisziplinen brauchst Du halt spezielle Platten da die normalen für GK auch mit HV-Munition nicht (sicher) fallen.

    Für IPSC MiniRifle (so heißt dort KK) wurde schon mehrere Jahre nichts mehr angeboten.

    Nur auf der DM Steel wird AFAIR auch eine KK-Wertungsklasse angeboten.