Beiträge von Weyland


    Das 30 Jahre alte Pony von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der ­Leyen ist von einem Wolf getötet worden. Wie eine genetische Unter­suchung nun ergab, handelt es sich bei dem Täterwolf (...)


    Ihre gesamte Familie sei „fürchterlich mitgenommen“, schrieb Ursula von der Leyen nach dem Tod ihres Ponys. Sie kündigte bereits an, den Schutzstatus von Wölfen durch das Europäische Parlament überprüfen zu lassen.


    "Täterwolf" ist eine echte Perle des Journalismus :lol-du:


    In der Sache ist die Gute aber auf die Nase gefallen: Das Parlament hat gerade nochmal das "Übereinkommen von Bern", auf welchem der Schutzstatus des Wolfes basiert, bekräftigt.

    Die eigene Fürsorgepflicht für das Haustier vernachlässigen und dann mal eben das Völkerrecht ändern, weil man es anderen in die Schuhe schieben kann. Typisch CDU.


    Gegen die illegale Abschußgenehmigung in Kärnten bzw. der gesetzlichen Regelung, auf der sie beruht, gehen jetzt die Österreichische Bundesregierung als auch die Europäische Union parallel vor, da sie gegen Bundesrecht (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) sowie Europa- und Völkerrecht (Übereinkommen von Bern) verstößt.


    Das Verfahren gegen Niedersachsen läuft schon länger; die Mühlen der Justiz mahlen halt langsam.

    Leider ist es hinterher, wenn das Gesetz dann außer Kraft gesetzt ist, trotzdem schwierig, die Tatbeteiligten zur Rechenschaft zu ziehen, also Anstifter als auch Täter. Da wird sich dann auf Verbotsirrtum zurückgezogen und das Verfahren gegen den individuellen Täter läßt die Staatsanwaltschaft meist fallen.

    Na, da ein GLOCK-Style Magazin drin steckt....was wird es sein ?

    Das Magazin sieht zwar seitlich aus wie die Pmags für Glock, aber ich habe noch nie eines mit einem solchen Boden gesehen. Und mein letzter Wissenstand war, daß sich deren Böden nicht tauschen lassen.

    Keine Ahnung, welche Art von Magazinen es für Colt / Uzi gibt.

    Mein neuester Zugang: HERA The9ers 13,5"

    Glückwunsch!

    Ist es ein Glock- oder Colt/Uzi-Lower?


    Berichte gerne mal, wie Du auf Dauer mit dem Hinterschaft klarkommst.

    Ich hatte ihn ausprobiert, kam aber schon im Training oft nicht sauber in den Anschlag. Dabei hatte ich den Eindruck, es läge am Winkel des Gummipuffers und seiner relativ geringen Auflagefläche.

    Mich würde interessieren, ob das nur meinem Körperbau geschuldet war oder anderen auch so geht.

    Als weiteren Vorteile, sehe ich dass das Profil Verschleißärmer ist und nicht zuletzt das besser Reinigen.

    Also ich denke gerade bei IPSC Schützen mit ihren hohen Trainingsaufwand ein Vorteil


    Beides nicht im praktisch relevaten Bereich.

    IPSC-Leistungsschützen haben Waffen, die jenseits der 25.000 Schuß immer noch wettbewerbsfähig laufen, auch ohne Polygonläufe.

    Und irgendwann ist dann auch die gesamte Waffe durch.

    Muss der Lauf eingeschossen werden?

    Ist eine bessere Präzision zu erwarten?

    Habt ihr Empfehlungen für präzise Munition?

    Alle KK-Langwaffen brauchen eine gewisse Menge Bleischmierung im Lauf für Präzision.

    Nach einer sorgfältigen Reinigung nimmt diese erstmal ab um dann wieder den Optimalwert zu erreichen ... bis die Waffe wieder zugedreckt ist.

    Die Tippmann, insbesondere mit dem kurzen Lauf, ist aber nicht als Präzisionsmaschine ausgelegt, sondern zum schnellen dynamischen Schießen. Wer Präzision priorisiert, kauft die Matchversionen der Ruger 10/22, Volquartsen, etc., mit entsprechend langen und dicken Läufen (Laufschwingung!).


    Geco KK ist Standardware eher für Fallplatten, Steel, dynamisches Schießen.

    Prazisionsmunition ist z.B. Lapua oder SK Rifle Match, sowie einige Sorten von Eley und RWS.


    Bei KK-Langwaffen ist es deutlich schwieriger, die zum individuellen Lauf optimal passende Munition zu finden als bei GK. Die Präzision schwankt dann oft auch wieder von Charge zu Charge. Daher: Wenn sie gefunden wurde, unbedingt eine große Menge der gleichen Charge auf Lager legen.

    Bei Lapua Deutschland als auch RWS gibt es die Möglichkeit, vor Ort selbst Munitionsstests zu machen gegen relativ geringe Gebühr, und dann von der passenden Charge zu kaufen.

    Solche Ideen oder Diskussionsgrundlagen kursieren im BMI immer mal wieder seit Jahrzehnten; ich verfolge es nun seit Ende der 1980er Jahre.


    Das Problem, das wir derzeit sehen, ist, daß Faeser nicht willig war oder es nicht geschafft hat, den Saustall, den sie von Seehofer, Maizière und Friedrich geerbt hat, auszumisten. Damit haben wir es auf oberer Ebene immer noch mit den gleichen CDU/CSU-Jockeln zu tun, die uns die letzte Waffenrechtsänderung eingebrockt haben.

    Deshalb plötzlich auch wieder Vorratsdatenspeicherung und Cryptowars , also 20-30 Jahre alte Themen, die deutsche als auch europäische Verfassungsrichter eindeutig verworfen haben.


    Die einheitliche Organisation scheitert, weil das Präsidium des größten Verbandes seit Jahrzehnten regelmäßig den anderen Verbänden in den Rücken fällt, beim BMI als auch öffentlichkeitswirksamen Interviews. Olympisches Schießen, Biathlon für eine kleine Elite und für die breite Masse Luftdruckwaffen und neuerdings Lichtschießen.

    (Ich meine damit ausdrücklich das Präsidium, nicht die örtlichen Vereine, die oft auch im GK-Sport sehr aktiv sind und gute Beziehungen zu BDS und BDMP unterhalten).

    Kannst du das begründen, warum da kein fett hingehört? Ich selbst nutze Fett an die Stellen, wo der Verschluss im Gehäuse entlang läuft und hinter der Warzen. (sehr dünne Schicht). Das Öl verfliegt nach spätestens 200 Schuss vollständig, sodass, das System irgendwann trocken läuft.

    Die formelle Antwort ist:
    In allen wesentlichen Manuals, beginnend beim "US Marine Corps Technical Manual for M4/M16" über die aktuellen NATO-Manuals bis hin zu den Gebrauchs-/Pflegeanleitungen der besseren Hersteller (HK, DAR, etc.) wird immer auf Öl, nicht Fett verwiesen.

    Inzwischen haben die militärisch üblichen Öle hohe Flammpunkte, hohe Hafteigenschaften und gute (lange anhaltende) Schmiereigenschaften über einen breiten Temperaturbereich (deswegen Verweis auf NATO-Code S-761).


    Aus praktischer Sicht:

    Fett bindet Schmutz, und bei ARs (besonders bei DI-Waffen) ist eine Menge davon in der Waffe.

    Fett (unter)kriecht weniger.

    Fett hat einen engeren Temperatur-Funkionsbereich. Wenn ich eine Sportwaffe mit wenig Gas - nahe am Funktionspunkt - betreibe, handele ich mir ein zusätzliches Funtktionsrisiko ein.

    Letzter Punkt, viel und gerne diskutiert, auch umstritten, ist das Naß-Laufen der ARs (= mehr als eine dünne Schmierschicht): Wenn sie naß laufen, befördert ein Teil des Öles gleich den Schmutz mit aus dem Auswurf.


    Ein geeignetes Öl verfliegt nicht nach 200 Schuß. Ich schieße Wettkämpfe mit 250 und mehr Schuß, eine intensiver Trainingstag liegt bei 400-500 Schuß, all das auch mal unter Null oder über 30 Grad Außentemperatur. Danach ist der Verschluß immer noch ölig.

    Bis jetzt verwende ich M4 Waffenöl bzw. Brunox Turbo Spray zum reinigen und zum ölen Fluna Gun Coating. Das Addinol W18 muss ich auch mal testen.


    Fluna Gun Coating ist kein Öl sondern eine keramische Beschichtung.

    Damit es funktioniert, muß der Untergrund absolut öl- und fettfrei sein, was ziemlich aufwendig sein kann.

    Eine Kombination mit öligen Reinigungsmitteln ist ungünstig. Das in Kombination mit dem Preis hat mich davon abgebracht.


    Ansonsten sagt man immer: ARs sollen feucht laufen; dann blasen sie den Dreck gleich mit raus. (Das gilt dann natürlich eher für die .223er.)

    • Mein Büchsenmacher meinte, dass ich die Gen2 habe, können die Probleme daran liegen.
    • KK Läufe wegen der Bleimunition öfters / intensiver reinigen als GK FMJ?
    • Mit was reinigen? Mit oder ohne Ammoniak? Nur Öl? :/


    Es gibt einige Gerüchte, daß die Trefferleistung der 2. Generation des Nordic WS schlechter sei als die der 1. Gen., aber:

    1. Nordic Components gibt selbst an, Läufe verschiedener Hersteller in der 2. Gen. verbaut zu haben. Also kann die Trefferleistung kaum konsistent schlecht sein.

    2. Um schlechte Trefferleistung zu bestätigen, müßte man systematische Tests (mit ZF, Waffe eingespannt oder zumindest solide aufgelegt) vornehmen mit verschiedenen Munitionssorten, vor allem der bekannten Präzisionsmunition (s.u.). Solche sind mir nicht bekannt.


    KK Läufe so wenig wie möglich reinigen!

    Ich kaufte von einem Kollegen einen S&W M63 (.22lr, J Rahmen). Vor der Übergabe hat er die Waffe gründlichst gereinigt, den Lauf mit einer Stahlbürste.


    Halbautomatische KK-Langwaffen müssen regelmäßig gereinigt werden sonst drecken sie sehr schnell zu und es kommt zu Funktionsstörungen.

    In einen Stahllauf gehört keine Stahlbürste sondern eine aus Bronze (plus Waffenöl), sonst putzt Du Lauf, insbesondere die Mündung, kaputt. Hinterher mit Patch oder Filz Schmauch entfernen.
    Ammoniak(-haltige Reiniger) dienen der Entfernung von Kupferablagerungen im Lauf, welches aus den Mänteln der GK-Geschosse stammt. Wer nur Bleigeschosse schießt, braucht das nicht.


    Beim Reinigen unbedingt auch das Patronenlager sorgfältig säubern sowie verschmutztes Geschoßfett, daß sich im vorm Verschluß / Patronenlager am Rand "staut", entfernen (feine Bürste, Wattestäbchen). Sonst kommt es zu Störungen der Geschoßzuführung oder der Verschluß schließt nicht dicht.


    Das empfohlene Reinigungsintervall beim Nordic WS liegt nach meiner Erfahrung bei ca. 200 Schuß. Darüber kann es je nach verwendeter Munition (Grad der Fettung) zu Funktionsstörungen kommen.


    Mit Norma TAC-22 eine fürchterliche Streuung und Ladehemmungen gehabt. Habe mit jetzt ein Hiperfire Abzug von meinen Büchsenmacher montieren lassen und muss sagen es ist besser mit der Ladehemmung 1-2 Schuss auf 10. Er meinte auch, dass der Verschluss gut gefettet sein soll.

    Nur die Streuung ist immer noch bescheide für einen "Matchlauf".


    Ladehemmung 1-2 Schuß bei 10 heißt im Klartext "funktioniert nicht".

    Glückwunsch an Deinen Büchsenmacher für sein Verkaufsgeschick: Problem nicht gelöst, trotzdem guten Umsatz gemacht. (Sorry für den Sarkasmus).


    Die Themen Funktionsstörungen und Präzision sollte man nicht vermischen sondern gesondert anschauen.
    Also, ich versuche mal zusamenzufassen:

    • Das Nordic WS hat keinen Matchlauf. Das ist ein HA-Wechselsystem vorwiegend für's dynamische Disziplinen, und dazu paßt auch der günstige Preis. Die Trefferleistung zumindest der 1. Generation - diese habe ich - war mit Matchmunition trotzdem erstaunlich gut.
    • O.g. Norma, Geco, Aquila etc. ist keine Präzisionsmunition sondern eher Mittelklasse. Erfahrungsgemäß beste Präzisionsergebnisse liefern Lapua Match und SK Rifle Match. Die CCI Blazer Standard Velocity läuft bei mir im Nordic System sehr zuverlässig; Präzision ist aber deutlich geringer als bei SK Rifle Match.
    • Bei KK-Langwaffen ist es deutlich schwerer als bei GK, die zum Lauf passende Munition zu finden. Und das kann sich dann wieder von Charge zu Charge deutlich ändern. Ohne nicht mindestens 10-15 verschiedene Sorten ausprobiert zu haben, kann man keine Präzisionsaussage treffen.
    • An einen AR-Verschluß gehört niemals Fett sondern ein modernes Waffenöl, am besten nach Militärstandard (NATO-Code S-761, BW-Code OY 1045). Ich benutze hier Addinol W18.
    • Hinsichtlich der Funktionsstörungen unbedingt obige Reinigungsempfehlungen beachten und verschiedene Munition ausprobieren. Ungefettete HV-Munition mit verkupfertem Kopf ist in der Regel weniger präzise, verschmutzt die Waffe aber weniger und wäre die Empfehlung für Fallplatte, Speedsteel, Steel Challenge etc.

    Viel Erfolg!

    Ich habe jetzt mehrere Händler in Deutschland Gefunden , die dieses Gewehr anbieten .

    Nur die Lieferfähigkeit ist das Problem .

    Da steht aber nirgends was von Anscheinswaffe .

    Wo hast du das gelesen ?

    Andersrum wird ein Schuh daraus: Die Waffe auf der Abbildung hat mehrere eindeutige Anscheinsmerkmale.

    Kein deutscher Händler verweist meines Wissens darauf, daß sie für Sportschützen erhältlich sei, kein Händler kann ein entsprechendes Gutachten des BKA vorweisen.

    Ein mir bisher als seriös bekannter Händler, Livingactive, schreibt "Hinweis: Keine BKA-Freigabe für das sportliche Schießen - auch auf Antrag nicht möglich!", andere Händler schreiben "Nur für Jäger".



    BTW, ich habe gestern die 3oak Rifle Open KK (IPSC-Wettkampf) mitgeschossen und auch recht gut abgeschnitten.

    • Problemlos liefen alle Tippmanns.
    • Etwa 25% der Ruger 10/22 hatten Störungen, u.a. durch defekte Magazine nach dem Abwerfen derselben. Heißt: Evtl. ist das nicht die ideale Waffe, wenn man in der gewünschten Disziplin Magazine abwerfen muß und über 100 Schuß in kurzer Zeit durchjagt.
    • Zwei Nordic-Wechselsysteme (incl. meines) waren auch dabei. Meins (Gen. 1) lief problemlos, der Kollege hatte zwei Störungen unklarer Ursache mit Gen. 2.

    Störungen bei KK waren insgesamt häufiger als bei PCC oder Rifle. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen als Schütze und RO bei DM IPSC Minirifle 2019. Sorgfältig getestete, auf die Waffe abgestimmte Munition als auch ordentlicher Reinigungszustand der Waffe (insbesondere Patronenlager!) scheinen einen gewichtigen Anteil zu haben.

    Schau dir das vielleicht mal an >>>> https://sportwaffen-selector.com/Haemmerli-TAC-R1-22

    Das Teil ist bei uns gerade äußerst beliebt.


    Da ich nicht weiß, in welchem Land abba lebt:

    In Deutschland ist diese Haemmerli als Anscheinswaffe (§6 AWaffV) für Sportschützen nicht erhältlich / nutzbar.


    In unserem Verein sind die Ruger 10/22 (also Nicht-AR-Typ), das .22 lr-AR15-Wechselsystem von Nordic Components sowie die Tippmann M4-22 vorhanden. Alle drei funktionieren und treffen.

    Ich selbst schieße wenig KK, habe daher das Nordic Wechselsystem, für IPSC MiniRifle und Fallscheibe. Tippmann war damals noch nicht erhältlich, wäre heute vermutlich meine Wahl.


    Von Schmeisser kenne ich nur eine .22 lr-Repetierbüchse, die BA15-22, keinen Halbautomaten. Sportlich sehe ich in ihr wenig Sinn; das ist eher eine Waffe für Leute, die ein AR15 wollen, aber kein passendes Bedürfnis / Erwerberlaubnis bekommen.

    Das 25-Schuss-Magazin ist länger als das 20-Schuss-Magazin. Es ragt entsprechend etwas aus dem Griffstück heraus. Bereits erhältlich ist das 10-Schuss-Magazin, damit die P322 auch in Staaten verkäuflich ist, die eine Magazinbeschränkung auf 10 Schuss im Gesetz verankert haben.


    Da haben wir in Deutschland ja Glück, daß unsere Regelung nur Magazine für Zentralfeuermunition betrifft.

    25 Schuß klingt gut; da ist selbst ein Long Course mit nur einem Magazinwechsel machbar; ein echter Fortschritt.

    Jetzt noch ein passendes sportlich geeignetes Holster und der Spaß kann losgehen.

    (...) vielleicht so gut, dass es bald Visiere von Drittherstellern gibt.

    Laut der Footprint-Liste von Opticstrade gibt es die bereits zuhauf.

    SIG Sauer hat für die P322 das Romeo Zero aus dem eigenen Programm vorgesehen.

    Für das Romeo Zero hatten sie keinen eigenen Footprint entwickelt, sondern laut Opticstrade den von Shield übernommen. Neben den Red Dot Sights von Shield sollten somit einige von Leupold, Vector Optics, UTG, ... passen.

    Sig Sauer Romeo Zero Footprint - Optics Trade Blog
    Sig Sauer Romeo Zero features the Shield RMS/SMS mounting standard. In this article, you can see its footprint.
    www.optics-trade.eu


    Insgesamt klingt das alles nicht schlecht. Für mich ist der letzte Hauch Präzision nicht relevant weil ich nur dynamisch schieße. Da geht es dann eher um Funktionalität und Zuverlässigkeit.

    Noch eine kurze Frage meinerseits:

    Wird das Magazin ausgestoßen und fällt von selbst wenn man den Magazinknopf drückt? Oder muß man es herausziehen?

    Bei den neuen Magazinen von Glock, muss eine Kerbe oben drin sein, um diese einstecken zu können.

    Nein. Das ist eine Besonderheit ausschließlich bei Schmeisser und deren eigenen Magazinen.


    Vorsicht hierbei: Die Glock-Magazine gibts ja auch mit mehr als 10 Schuß, und da man diese auch reinstecken kann, ist gleich die ganze Knarre in D nicht mehr erlaubt.


    Diese Langwaffen sind natürlich weiterhin legal zu erwerben und zu benutzen.

    Du benötigst eine Sondergenehmigung, um solche "langen" Magazine zu besitzen / erwerben, sobald Du eine passende Langwaffe hast.

    Innerhalb Deutschlands darfst Du die Langwaffe nur mit maximal 10+1 Schuß benutzen.

    Ich würde teflonhaltige Produkte weglassen, wo ich nicht 100% ausschließen kann, daß es zu heiß wird (Kontakt mit Pulvergasen). Wo hinterher Schmauch ist, waren vorher heiße Gase. Wenn das Zeug heiß wird, entstehen hochgiftige Dämpfe und Säuren, die den Stahl angreifen.

    Es gibt dedizierte moderne Waffenöle für militärische Verwendung(*) zu sehr günstigen Preisen, die sich in in kalten aber auch heißen Regionen auch im Kampfeinsatz (Waffen heißgeschossen, viel Schmutz) bewährt haben. Es gibt keinen Grund, auf "alte Hausmittelchen" und technische "Innovationen" aus den 40er, 50er Jahren des letzten Jahrhunderts zurückzugreifen.

    Bei robla solo als ammoniumhaltiges Produkt zur Kupferentfernung ist große Sorgfalt notwendig. Es ist giftig, greift Oberflächen an (Brünnierung) und muß hinterher sehr sorgfältig entfernt und mit Öl nachbehandelt werden. Wenn Reste verbleiben, greift es nach kurzer Zeit den Stahl an.

    Kupferrückstände in Läufen sind meines Erachtens ein Problem bei Langwaffenläufen, aber nicht ernsthaft bei Kurzwaffenläufen. Ich schaue mir meine Läufe immer mal wieder nach dem Reinigen mit einem Lauf-Endoskop an. Da wird man bei Kurzwaffen kaum Kupfer finden.


    *Entsprechend NATO-Code S-761, TL 9150-0078 (BW-Code OY 1045) -> z.B. Addinol W 18 zum Endverbraucherpreis von ca. 15 €/L

    Als ZFR habe ich mir gedacht, irgendwas mit -8 oder -12 fach - ist auch ne Preisfrage (bis ca 350/400€ für das Glas).


    Schau Dir genau die Disziplinbeschreibungen Deines Verbandes an bevor Du im Detail beim Thema Zielfernrohr einsteigst.

    Beim BDS beispielsweise:

    • In den 100 m-Disziplinen "Präzision" und "Zeitserie" ist max. 4fache Vergrößerung erlaubt und kein Zweibein.
    • "Fertigkeit" erlaubt beliebige Vergrößerung und Zweibein.
    • 50 m wird nur mit Kurzwaffenpatronen und KK geschossen, nicht mit .223 Rem.

    BTW: wenn ich das so lese, macht es Sinn die Blockmontage anscheinend gekröpft zu nehmen?!?

    Mit "gekröpft" oder "verlängert" ist das gleiche gemeint: Der vordere ZF-Montagering sitzt nicht über der Picatinnymontage sondern davor.

    Die "Glasaufnahme" nennt man Zielfernrohrmontage.

    Für ein AR15 benötigt man eine "verlängerte" Montage, da ansonsten die Anforderungen "Montage ausschließlich auf dem Upper" und "Okular vor dem dem Spannhebel" (= ca. 9 cm Augenabstand) nicht zu erfüllen sind.

    Vorneigung benötigst Du nicht aufgrund der üblichen Einsatzreichweite der .223 Rem. Höhe hängt vom verwendeten Zielfernrohr ab; unten verlinkte Eratac paßt aber für sehr viele ZFs.


    Quasi-Standard wurde über die letzten Jahre die "Ultraleicht Blockmontage" der Fa. ERATAC aus Berg­rhein­feld, wie z.B. hier für Zielfernrohre mit 30 mm Mittelrohr-Durchmesser.
    Andere Qualitätsmontagen bauen z.B. Geissele Automatics (USA) und Spuhr (SE). Eratac und Spuhr sind auch im militärischen und polizeilichen Einsatz erfolgreich (Bundeswehr, US-Streitkräfte, andere NATO-Staaten).

    Von Innomount, MAK und Strike Industries soll es auch gute Montagen geben; mir fehlt jedoch die persönliche Erfahrung damit.


    Von billigem Chinakram, auch wenn er unter deutschem oder US-Namen vertrieben wird, rate ich ab: Wenn sie nicht akurat gefertigt sind, droht eine Beschädigung des Zielfernrohres bei der Montage, Lösen der Montage im Schuß oder wundersame Trefferungenauigkeit.

    Außer vielleicht ipsc Selbstlader 8301 oder 10007 aber darauf will 8ch mich jetzt nicht verlassen.

    Besser ist das:

    10007 Steel Challenge Open Semi Auto Rifle -> Kurzwaffenpatrone!

    8301 IPSC Büchsenschießen Open Division Selbstlade -> IPSC-Lizenz (bestandener SuRT) notwendig


    Hinsichtlich des Wechselsystems (von Oberland Arms) solltest Du beachten, daß

    a) auch der Lower immer umgebaut werden muß (Magazinadapter entfernen / einbauen)

    b) Du damit auf Magazine des Typs Colt / Uzi festgelegt bist.