Beiträge von Weyland

    Ich versuche es mal zusammenzufassen. Da ich mir nicht sicher bin, inwieweit das Thema allgemein durchdrungen ist, hole ich etwas weiter aus als es für den notwendig ist, der den Feststellungsbescheid vorliegen hat.


    Da .22 lfB. (das Kaliber des Wechselsystems) im Gegensatz zur Grundwaffe in .223 Rem. eine Hülsenlänge < 40 mm hat kommt §6 AWaffV "Vom Schießsport ausgeschlossene Schusswaffen" ("Anscheinsparagraph") ins Spiel. Deshalb hat der Importeur das Wechselsystem durch das BKA als zuständige Behörde dahingehend beurteilen lassen.

    Mir liegt dieses Gutachten ("Feststellungsbescheid") für die 1. Generation des Wechselsystems vor, welches ich besitze. Es gibt eine zweite Generation und hierfür vermutlich auch einen separaten Bescheid, den ich aber nicht kenne. Insoweit mein Hinweis an Tomwug , den Bescheid für sein System nochmal anzuschauen.


    In dem mir vorliegenden Bescheid für Gen. 1 werden die Anscheinsmerkmale aufgelistet, u.a. ein über den Handgriff hinausragendes Magazin. Und das BKA weist darauf hin, daß seine Beurteilung "kein Ausschluß vom sportlichen Schießen" nur für die vorgelegten und im Bescheid bebildert dargestellten Versionen gilt. Alle drei Versionen sind mit einem Magazin des Herstellers Black Dog abgebildet, welches nicht über den Handgriff hinausragt und bei dem Wechselsystem mitgeliefert wird.


    Es gibt sehr wenige Anscheinsmerkmale, bei denen sich das BKA bisher recht strikt gezeigt hat, und das sind dieses Griff zu Magazin-Längenverhältnis, (vollwertige) vertikale Handgriffe am Vorderschaft ("Sturmgriff") und die Belüftungsbohrungen des Vorderschaftes / Handschutzes. Insoweit besteht die begründete Vermutung, daß die Waffe in der oben im Thread abgebildeten Version vom sportlichen Schießen ausgeschlossen sein könnte - wenn im aktuellen Bescheid nicht anders vermerkt.

    Was es bedeutet, wenn ein Sportschütze eine Waffe besitzt, die vom sportlichen Schießen ausgeschlossen ist, sollte jedem Sachkundigen bekannt sein.

    Da hast Du ja richtig Umbauarbeit investiert! :thumbup:


    Hinsichtlich Deines dritten Bildes würde ich anraten, den BKA-Feststellungsbescheid des Nordic Systems nochmal genau anzuschauen bevor Du damit sportlich zu schießen gedenkst.

    In der mir vorliegenden Version vom 07.02.2020 gibt es eine Abweichung hinsichtlich der Anscheinsmerkmale zu Deiner Abbildung. Diese dürfte zumindest Fragen aufwerfen. (Der Text auf Seite 3 oben enthält die entsprechenden Merkmale.)

    Bei jagdlicher Verwendung entfällt das Thema natürlich.

    (...) wird die erste LW wohl ein OA15 in .223 Rem.
    (...)
    Leider bin ich noch nicht lange genug dabei, um schon genau sagen zu können, welche Disziplinen ich schießen möchte - eigentlich sowohl Präzi als auch Fallscheibe oder Speed, Mehrdistanz usw. Mir ist klar, dass es keine eierlegende Wollmilchsau geben wird, aber ich suche schon ein AR15, welches als Einsteigermodell für alle Disziplinen zumindest so-la-la geeignet ist


    Ergänzend zu den Ausführungen von Frank1000 noch eine Klarstellung hinsichtlich der Disziplinen, die in Deinem Beitrag etwas durcheinandergehen:

    Geschossen mit HA in .223 Rem wird im BDS: Präzision auf 100 und 300 m, Zeitserie, Fertigkeit, IPSC Rifle und 3Gun. Keine dieser Disziplinen wird üblicherweise mit Red Dot geschossen sondern mit offener Visierung oder ZF.


    Hingegen werden die BDS-Disziplinen Speed, Mehrdistanz, Fallscheibe, Speedsteel, Steel Challenge, IPSC Rifle 1500J (PCC) sowie 50 m-Präzision, -Zeitserie, -Fertigkeit mit HA im Kurzwaffenkaliber, also in der Regel 9x19 Luger, geschossen. Hier sind je nach Disziplin neben offener Visierung und ZFs auch Red Dots üblich.


    D.h. wir reden von zwei völlig unterschiedlichen Halbautomaten (Gasdrucklader im Büchsenkaliber vs. Masseverschluß im KW-Kaliber), auch wenn es beide Vaianten basierend auf dem AR15 gibt. An der Stelle mußt Du Dich also für die eine oder andere Richtung entscheiden.


    Kommen wir mal zu den von Dir gelisteten Waffen im Langwaffenkaliber:

    Die 12"er ist eine reine Spaßwaffe und für keine einzige BDS-Disziplin wirklich geeignet.

    Der Lauf ist so kurz, daß eine große Menge des Pulvers außerhalb des Laufes verbrennt. D.h. massives Mündungsfeuer und Lärm stört den gezielten Schuß, verringert die Präzision und durch das kurze Gassystem schießt sich die Waffe sehr ruppig.

    Da sie aufgrund der Lauflänge dem Anscheinsparagraphen §6 AWaffV unterliegt, sind spätere Änderungen an der Waffe (anderer Hinterschaft, Griff am Vorderschaft) ohne dann zu erwirkenden individuellen BKA-Bescheid kritisch.

    Wenn man sowas unbedingt haben will, und das würde ich als Erstwaffe definitiv nicht empfehlen, dann würde ich gleich die OA-Variante mit Linearkompensator nehmen (sieht aus wie ein kurzer Schalldämpfer). Dieser mindert die negativen Effekte ein wenig und lenkt das Schlimmste nach vorne um. Ruppig bleibt sie trotzdem.


    Die Waffen mit 16,75"-Lauf waren DE immer die kurzen taktischen, die gerne in den dynamischen Disziplinen bewegt werden. Da ist auch eine SuperLight-/Pencil-Variante (sehr leichtes Laufprofil) sinnvoll, in statischen Disziplinen haben sie zuviele Nachteile. Zur Disziplinwahl muß man im Hinterkopf behalten, daß der Zugang zu den dynamischen Disziplinen arg reglemetiert ist: IPSC-Lizenz LW (SuRT LW) notwendig, wenig Trainingsmöglichkeiten, wenig Wettkämpfe, hohe Wettkampfgebühren.

    Wenn Du in Richtung der 100 m- und 300 m-Disziplinen gehen willst (Präzision, Zeitserie, Fertigkeit), so ist keine der von Dir ausgesuchten Waffen wirklich geeignet, um gute Leistung zu erbringen, auch wenn sie zugelassen sind. Die dort verwendeten Waffen haben dickere, schwerere und meist auch längere Läufe (z.B. 20-24" Bull Barell), um höhere Präzision zu liefern und ruhiger im Schuß zu liegen. Bei OA ist dies das Modell OA15 PR Super Match, evtl. auch OA 15 PR DMR. Ich habe meine OA15 Super Match bis auf 70 g an die Gewichtsgrenze von 6,5 kg für Fertigkeit heranoptimiert.


    Das Universal AR15 hat für mich einen 18" Lauf, damit schon ein Rifle-Gassystem, mit 1/8"-Drall und MK12-Laufkontur, d.h. deutlich dickerer Lauf als in Deinem 18"-Beispiel.

    Ich weiß aber, daß sehr viele Schützen mit einem einfachen 16,75"-Basismodell glücklich werden weil ihre sportlichen Amitionen eher nicht so hoch sind.

    Bei mir ist es so, daß ich weiß, daß ich keine DM mehr gewinnen werde, aber mich satt in der Mitte des Feldes zu platzieren und auch mal in der ein oder anderen Disziplin im vorderen Drittel ist schon mein Anspruch.

    Da muß Du für Dich Deinen Anspruch selbst abschätzen.

    Das ist die BDS-Pistolenscheibe (25m Präzi)

    Ist das nicht die ISSF 100m-Scheibe, also die passende Scheibe zu dieser Waffe mit offener Visierung auf 100m? Oder sind die Spiegel identisch?


    Ich fürchte, daß die gewählte Optik hier guten Ergebnisse den Riegel vorschiebt, nicht die Munition.

    Die PPU produziert in meiner DAR-15 allerdings auch häßlich große Streukreise und zuviel Mündungsfeuer.

    Deine Fehleranalyse klingt plausibel. Ich hätte auch gesagt, daß da aufgrund zu großen Spiels irgendetwas "wegkippt". Aber ich bin wahrlich kein 2011er Spezialist.


    Jürgen Flaß in Schwalmtal ist einer der 3-4 Top-Büchsenmacher für 1911er und 2011er in Deutschland.

    Er leistet exzellente Arbeit zu vertretbaren Preisen. Die Frage ist, ob er Kapazität frei hat.

    JÜRGEN FLASS SHOOTING ACCESSORIES

    Aber seit ihr so gute Präzisionsschützen das die Scheibe die Abweichung des Geschoßgewichtes von max 1,7 Grain zeigt?

    (...)

    6,5x55, da gehe ich mal von einem Schwedenmauser aus.


    Das Problem ist ja, daß sich alle Einflußfaktoren mindestens addieren, im dümmsten Fall multiplizieren (Fehlerfortpflanzung).

    Das Kaliber stammt zwar ursprünglich aus historischen schwedischen Militärwaffen, wurde (und wird noch) aufgrund der guten Eigenpräzision auch der Fabrikmunition viele Jahre für Präzisionsgewehre benutzt.

    Nimm also ein Gewehr mit sehr guter Eigenpräzision, verlaß die klassischen 50-100 m, geh mal auf 300 m und darüber - und schwups schmerzen solche Einflüße - auch beim Nicht-Topschützen.


    Ich habe kürzlich erst das Thema Wiederladen für mich entdeckt, um aus der 338 LM und der 308 Win mehr Reichweite und Präzision herauszuholen. Da habe ich sehr schnell gemerkt, daß ich nur mit bestem Material weiterkomme, wenn ich besser und nicht nur billiger selbst laden will.

    Dies trotz daß ich aufgrund meiner Wettkampfergebnisse weiß, daß es wesentlich bessere Schützen als mich gibt.


    Die Frage ist also. ob

    • die beobachteten Toleranzen ungewöhnlich sind (IMHO in der günstigen Preisklasse nicht),
    • man damit leben kann (wie Du zu Recht sagst: Schwedenmauser, offene Visierung, ...) und
    • man für etwas mehr Geld ein merklich besseres Preis-Leistungsverhältnis bekommt.


    Als Beispiel:

    Ich schieße mit der .338 LM bei 3-4 Long Range-Terminen im Jahr in Summe ca. 200 Schuß. Da ist mir doch egal, ob das Geschoß 50 Cent (PPU) oder 1,25 € (Hornady ELD Match) kostet wenn ich eine wichtige Fehlerquelle ausmerzen kann.

    Auf der anderen Seite haue ich für's dynamische Schießen 1500-2000 Schuß .223 Rem. im Jahr raus. Da bin ich dann viel, viel preissensibler.

    Nach dem Wiegen der ersten 20 Geschosse, bin ich gerade ein bissel angefressen. Ich habe von 138,8 grs bis 140,5 grs alles dabei.

    Das kann doch nicht normal sein.

    Das ist unter 1% Abweichung vom Sollwert, für Allerwelts-Trainingsgeschosse - das wird man fertigungstechnisch in Kauf nehmen wegen des Preises.

    Und ob Dein Wiegeergebnis absolut korrekt ist muß man ja auch noch hinterfragen.

    Ich habe auch irgendwo ein Galco, schöne Qualität, aber leider sportlich für mich nicht nutzbar:

    Waffengriff sitzt zu hoch (Sportordnung beachten), Waffe wird ohne Sicherungsriemen nicht sicher gehalten und läßt sich auch nicht blind holstern.

    Was haltet ihr von diesem Gürtel und den Mag. Haltern?

    Gürtel


    Ich habe den Gürtel auch und diverse chinesische Magazinhalter. Es war halt mein erster und letztendlich keine gute Investition. Nun behalte ich ihn für Notfälle als Ersatz.

    Das ist Airsoft-Material und nicht wirklich tauglich für intensiven Sporteinsatz:

    Der Gürtel ist mir zu weich, wird mit der Zeit noch weicher, die Magazinhalter scheinen mir zu kurz und ihre Feststellschraube sitzt an der falschen Stelle. Meine anderen Magazinhalter, H&S-Fakes, lösen sich während der Nutzung.


    Die erste Frage bei so einer Anschaffung ist, wieviel der Gürtel tragen muß.

    Mit Mehrdistanz habe ich keine Erfahrung, nur IPSC, 3Gun und Steel. Wieviel tragt ihr am Mann?

    Wenn es Ganzstahlwaffen und 5-7 Magazine a 10/15 Patronen sind, sollte der Gürtel so steif wie möglich sein.


    Erster Schritt ist ein ordentlicher Grundgürtel. Ich empfehle das H&S Speedrig 2.0 Premium.

    Dazu ein Kydex-Holster für die Waffe, z.B. H&S SpeedSec 4 oder Ghost Hybrid oder (bei schwereren Waffen) Ghost Stinger.

    Magazinhalter: Die H&S Speedmag 5 sind günstig und halten bei mir schon Jahre, aber wenn es etwas richtig gutes ein soll: DAA Race Master.

    Diese Sachen bekommt man relativ günstig bei sportshooter.de, im Komplettset nochmal -10%.


    Man kann sich auch ein extrem günstiges Rig nur mit Magnethaltern zusammenstellen:

    Dazu nimmt man obiges Airsoft-Rig, das Kydex-Holster, dazu Gürtelhalter und schraubt auf diese Neodym-Topfmagnete mit 40 kg Haltekraft ("Marketingangaben"). Das hält selbst volle Glock-Magazine mit dickem Kunststoffmantel. Meine Amazon-Links sind nur Beispiele. Direkt aus China ist es günstiger aber dauert erheblich länger.

    25m Präzision ist nur eine der Standarddisziplinen (des BDS), wenn auch vermutlich die bekannteste.

    Mehrdistanz, Steel Challenge, Speed Steel und auch 3Gun sind andere Standarddisziplinen, die holstern und Magazinwechsel beinhalten.


    Aber: Standzulassung (Begehbarkeit, Mehrdistanz) und Standordnung / Hausrecht sind natürlich zu beachten.


    Ich lese zwischen Deinen Fragen irgendeine Form von "Konflikt" heraus, den man sich vielleicht eher mal anschauen sollte.

    Hmh, ich bin mir nicht sicher...

    Bei IPSC wirst Du im Gegensatz zu den Standarddisziplinen zu selbständigem aber sicherem Handeln (im Sinne der Cooper-Regeln) erzogen.

    Selbständiges Handeln ist in der Standarddisziplien aber nicht erwünscht bzw. führt sogar zum DQ (z.B. beim Nachladen etc.).


    Mit fällt dieses Switchen zwischen den Kontexten schwer (obwohl ich RO und Schießleiter bin); insoweit würde ich es bei IPSC-Anfängern nicht machen nur um eine vermeintliche formelle Bredoullie zu meiden.

    Da müssen wir zwei Dinge auseinander sortieren.


    Der Sicherheits- und Regeltest (SuRT) ist keine Trainingszulassung, sondern eine Wettkampfzulassung.

    Bis zu welchem Punkt ein Verein jemanden ohne SuRT am IPSC-Training teilnehmen läßt ist Sache des Vereines.

    Wenn Du mit jemandem trainierst, der keine Wettkampfzulassung hat, ist das Deine Sache - und Dein Risiko.

    Bei uns wird es so gehandhabt, daß an bestimmten Fortgeschrittenen-Trainings nur mit bestandenem SuRT teilgenommen werden kann. Es wäre aber auch z.B. sinnlos, jemanden die Stage-Optimierung beizubringen, der keine eigene Wettkampferfahrung haben kann.


    Die andere Seite ist die rechtliche. Als (Nur-) Sportschütze darfst Du nur im Rahmen einer Sportordnung trainieren.

    Das heißt nicht, daß Du immer die ganze Wettkampfsequenz absolvieren mußt; Du kannst auch Einzelelemente herauspicken, z.B. Dot-Drills, um schnelles Schießen und Transitions zu üben.

    Du darfst aber nicht die Grenzen der Sportordnung überschreiten, also z.B. Training mit nicht zum Schießsport zugelassenen Waffen, Training von IPSC-Elementen, die in Deutschland nicht erlaubt sind, Training auf militärische Ziele, ...

    Die erste Frage wäre, wieviele Waffen Du bereits auf Sportschützenbedürfnis nach § 14 Absatz 6 WaffG (Gelbe WBK) insgesamt besitzt.

    Hast Du bereits 10 und mehr, ist er im Recht.


    Ansonsten ist er meines Erachtens falsch unterwegs: Er verwechselt das Stück Papier mit der eigentlichen Erwerbsberechtigung.


    Disclaimer: I am not a lawyer...

    Der Aufwand ansich ist nicht soooo groß, selbst wenn Du keinen Fachbetrieb in Deiner Nähe hast, ist das realisierbar

    (...)

    Falls es wirklich eine Roedale werden soll, würde ich mich vorher sehr intensiv um die Frage der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit kümmern -

    Der Aufwand für's Mündungsgewinde schneiden ist nicht so hoch wenn man die passenden Maschinen und Kenntnisse hat. Aber die Waffe muß danach neu beschossen werden. Dadurch entstehen diese Kosten und die Bearbeitungszeit.


    Der im eGun Link genannte Büchsenmacher Alexander Peterssen (Peterssen Gunworks) hat sehr viele verschiedenen Mündungsbremsen im Programm und liefert in der Regel sehr zügig:

    Peterssen Gunworks eShop - Peterssen Gunworks eShop


    Ich habe auf der .308 Win auch eine Bremse weil sie es erleichtert, im Ziel zu bleiben, Traces und Einschläge zu verfolgen, schnelle Folgeschüsse abzusetzen.

    Die Ruger ist recht leicht, und mit einer ungünstigen Auflage und wenig Übung kann ich mir schon vorstellen, daß sie sich ein wenig unschön verhält.


    Die Cineshot-Munition mit reduzierter Ladung ist für jagdlichen Einsatz im Schießkino gedacht aber auf 100 m wenig präzise. Damit wirst Du auf Dauer nicht glücklich werden.

    Die offizielle Bezeichnung der C.I.P. für diese Patrone lautet 7,65 mm Browning.

    Alternative Bezeichnungen sind .32 Auto oder .32 ACP (Automatic Colt Pistol).

    https://bobp.cip-bobp.org/uploads/tdcc/tab-iv/tabivcal-de-page12.pdf

    Es ist also alles die gleiche Patrone.


    SAAMI benennt diese Patrone .32 Automatic.

    Der Unterschied zwischen der Normung nach SAAMI und der nach CIP besteht darin, daß nach CIP ein um fast 200 bar höherer Gasdruck erlaubt ist, damit höhere Mündungsgeschwindigkeit und mehr Energie.


    Es gibt ein Kaliber "7,65 Long". Das ist aber eine völlig andere Patrone.


    Vorban : Von welcher Art Zubehörteile sprichst Du?

    Es bleibt die Frage, BENUTZE ich das Fernglas später so, dass sich ein Mehrpreis von ich sage einfach einmal DDOptics wie oben vorgeschlagen zu Swarovski beispielsweise lohnt?

    Die Einlassungen von Mühlenbracher hinsichtlich der Nachtsichttechnik halte ich für berechtigt - sofern das eben wie und dort wo Du jagst ein Thema ist.

    Wir haben hier rund um's Dorf verhältnismäßig wenig Wildschweine. Futtermais wird nicht mehr angebaut, Energiemais wurde stark reduziert zugunsten der "Durchwachsenen Silphie" (Donau Silphie) und Energieschilf, Eichen- und Buchenmast hält sich arg in Grenzen.


    Nachtsichttechnik ist sehr viel teurer als klassische Ferngläser und sie altert technisch extrem viel schneller: Merklich bessere Technik kommt in kurzen Abständen und bedingt Upgrades bzw. die Elektronik hält keine 30 Jahre wie ein Fernglas.


    Ich glaube durchaus, daß Leute mit älteren Militärgläsern und Nikon Monarch zufrieden sind. Ich bin es halt nicht. Ich mag den klaren, ermüdungsfreien Blick.


    Frank, ich kann Dir nur schreiben, was ich in dieser Situation machen würde, insbesondere da Du ja auch Swarovski kennst, schätzt, zufrieden bist: Ich würde mich nach einem gebrauchten, nicht zu alten Swarovski SLC 8x56 umschauen. Bei einem aktuelle Listenpreis von über 2100 € habe ich schon wenig gebrauchte Gläser für 1200 - 1300 € gesehen. Wenn Du es dann nicht nutzt, verkaufst Du es wieder mit vielleicht 100 € Verlust.