Beiträge von Weyland

    Rotpunkt & Magnifier taugt sportlich nicht.

    Sehr selten sieht man es noch im IPSC-Bereich, aber kaum erfolgreich.


    Ich würde mit einem normalen Rotpunkt starten oder mit einem auf Fallplatten spezialisierten Kreispunkt-Visier (z.B. Holosun HS507). Letzteres nutze ich auf meinem Nordic .22lfB-Wechselsystem.

    9 mm Nato, 9 mm Para oder 9 mm Parabellum, sowie 9 x19 müsste jeder sachkundige in DE wohl zuordnen können, oder? :think:

    Nö, für Sachkundige und die C.I.P. heißt die Patrone "9 mm Luger".

    Die anderen Bezeichnungen sind eher militärische oder in USA gebräuchliche.

    (...) mit der Lauflänge bin ich mir nur noch nicht sicher. Zudem kenne ich niemanden, der diese Büchse hat, weshalb ich hier hoffe, Erfahrungsberichte zu bekommen. Mein Einsatzgebiet für die Büchse wären Fallscheibe, bisschen Präzi 50m und bestimmt auch lockeres Trainingsschießen auf 25m.


    Für Fallscheibe und 25 m hängt es von Deiner Art der Waffenhaltung ab, aber für 50 m Präzision die lange Version.

    Ich selbst habe eine bestimmte Waffenhaltung bei allen HAs in schnellen Disziplinen, die mit kurzen Waffen (für mich) nicht funktioniert.

    Miculek erklärt das hier:

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    Ein bißchen schwierig dürfte die Wahl der Optik werden: Was für Präzision taugt (ZF mit höherer Vergrößerung), taugt nicht für Fallscheibe (Rotpunkt oder nach Gusto ein ZF mit niedriger Vergrößerung aber großer Eyebox).


    Weil es bei uns bei 250 Mitgliedern anscheinend nur einen Schützen gibt, der eine KK SLB hat und das ist diese moderne Anschütz.

    Einen KK-Selbstlader habe ich schon.

    Bei uns im Verein sind sie ziemlich gängig, ursprünglich vor allem Ruger 10/22, weil es sonst nix gescheites für schnelle Disziplinen gab.

    Als das Nordic .22 lfB AR-Wechselsystem herauskam, habe ich es gleich gekauft und einige hat es dann auch überzeugt.

    Dann kam die Tippmann auf den Markt, war an sich noch lukrativer als das Nordic weil Komplettwaffe nur wenig teurer als Wechselsystem.


    Bei einem Vereinskollegen habe ich sie mal im Einsatz gesehen, sie funktionierte nach seiner Aussage von Anfang an einwandfrei. Er schießt damit aber keine Präzison, nur Fallplatte bzw. nutzt sie als IPSC-Trainingswaffe. Streukreise etc. weiß ich nicht, war nicht unser Thema. Solange die Fallplatte fällt ;)

    Ich sehe Kollegen mit KK-Büchsen aber nur bei Wettkämpfen. Vereinsseitig trainieren wir nur GK, so daß KK immer Individualtraining ist oder in Zweitvereinen stattfindet.

    Kommen die meisten US Waffen für EU nicht aus Ländern der EU, oder angrenzent ? Meine beiden Winchester ( KK - Wildcat Spaßplinker und 12/76 Flinte Sporting II) sind Made in Türkei.... :/


    Nö, auf allen meinen US-Waffen steht Made in USA und sie wurden auch von dort importiert.


    Winchester ist ein anderes Thema. Der ursprüngliche Waffenhersteller Winchester Repeating Arms Company ging 1989 in Insolvenz. Die Marke gehört meines Wissens einem belgischen Konzern, der u.a. in USA, Belgien und Japan produziert.


    Hinsichtlich der .223 Rem gebe ich Dir recht: Sie dürfte besser zu euch passen.

    Bergara als Alternative fällt damit raus; sie haben keine .223er.

    CZ (Tschechien) oder Howa (Japan) wäre allerdings noch einen Gedanken wert.

    da hast Du Dir die konsumorientierte Verbrauchs- und Gebrauchsphilosophie zu eigen gemacht.

    So einfach kann man es sich machen, wenn man nur schwarz/weiß denkt :rolleyes:


    Ich kaufe 1985 eine Sportwaffe und entscheide mich 2018, sie zu entsorgen, weil sie mir sportlich nicht mehr taugt und auch niemand sonst sie haben will.

    Klingt seeeehr konsumorientiert und verschwenderisch /s /i


    Ich habe keine emotionale Bindung zu Werkzeugen oder Waffen. Sie taugen, oder sie taugen nicht.

    Warum sollte man ein Werkzeug behalten, das für einen selbst nicht mehr taugt und einem nur Platz wegnimmt?

    Wenn es jemand anderes haben will, gerne.

    Wenn es für niemanden mehr taugt, dann gibt man es dem Materialkreislauf zurück und macht etwas neues daraus.

    Savage-Büchsen kenne ich, MDT-Schäfte auch, aber nicht die konkrete Kombination. Insoweit kann ich nur sagen, daß es kein Müll sein wird und die Präzision ok.

    Letztendlich hängt es einfach davon ab, was man erwartet und welche sportliche Leistungen man erzielen möchte, ob man Hobbyschütez ist oder auch eine LM oder DM gewinnen möchte. Wenn Du noch zwischen .308 und .223 schwankst, denke ich eher nicht, daß Du derzeit an das Gewinnen von Wettbewerben denkst ;)


    Wie bei allen US-Büchsen hast Du unter Umständen ein Problem mit Ersatzteilen und Reparaturen, d.h. sowas kann sich schon mal sehr lange hinziehen. Zubehör für Savage (Abzüge etc.) ist in Deutschland auch relativ schwer zu bekommen.

    Europäische Alternativen wären Bergara BMP / HMR oder Tikka T3x CTR. Letztere hat einen sehr guten Ruf, was ihre Präzision anbetrifft.


    Wie Frank1000 finde ich ein ZF-Budget bis 300 € für's Großkaliber-Präzisionsschießen zu knapp kalkuliert. Das Sightron S-TAC Duplex wird sich da auf Dauer bezahlt machen.


    .223 Rem oder .308 Win ist ein Thema für sich.

    Auf 100m kann die .308 Win den Vorteil ihrer Flugstabilität nicht ausspielen, auf gut eingehausten 300m-Ständen auch kaum.

    .223 Rem-Munition ist deutlich billiger, aber nach meiner Meinung schlechter wiederzuladen.

    Die .223 Rem fliegt gerader, der Rückschlag ist geringer, ... ich schieße sie lieber.

    Für beide Kaliber gibt es (zu normalen Zeiten) sehr viel Auswahl an verschiedenster Fabrikmunition. Die Topschützen gehen von der .308 Win eher weg und hin zu moderneren Kalibern.

    Was die Vergleichzahlen anbetrifft, leiden sie sicher unter Pandemieflgen und der aktuellen Lieferproblematik.


    Bei uns, einem großen, sportlich recht aktiven BDS-Verein in Baden-Württemberg, geht es wieder deutlich aufwärts. Der Nachwuchs ist aber derzeit selten in den 20ern, eher in den 30ern und 40ern. Viele haben in ihrer aktuellen Lebensphase wieder mehr Zeit, da es beruflich als auch familiär etwas ruhiger geworden ist und man finanziell stabiler dasteht.


    Das ist meines Erachtens kein Problem, weil uns auf der anderen Seite etliche Super-Senioren noch sportlich treu bleiben mit aktiver Wettkampfteilnahme bis jenseits der 65 Jahre. Insoweit ist das aktive Schützenleben ähnlich lang wie früher, beginnt aber später.

    Gerade bei den in den 30ern und 40ern stehen wir aber in Konkurrenz zur immer populäreren Jagd, etliche Kollege üben beides aus, konzentrieren sich dann früher oder später auf eines.


    Generation Lauch hingegen kommt mit viel theoretischen Vorwissen und vermeintlich praktischer Erfahrung aus der Videospielwelt, erlebt aber dann vor Ort das deutlich mühsamere der realen Welt (körperlich, Konzentration, langsame Fortschritte). Da geben etliche schnell auf, scheitern an der Regelmäßigkeit, andere Hobbies konkurrieren. Das war aber vor 30-40 Jahren nicht viel anders, die Hobbies waren nur andere. Wir z.B. haben an Mopeds geschraubt und waren den ganzen Sommer auf Achse.


    Kosten als Hinderer sehe ich nicht so oft, aber wir leben hier auch in einer prosperierenden Region ohne größere Arbeitslosigkeit. Von unserem Vereins-Schwerpunktthema IPSC haben sich natürlich einige auch wieder abgewandt weil es kostenträchtig ist, aber dann schießen die Kollegen jetzt z.B. 100m- und 300m-Präzision oder Fertigkeit. Die Möglichkeit haben wir und sie wird auch genutzt.

    Da wir kein KK schießen, ziehen wir vielleicht auch ein bestimmtes Publikum, was sehr knapp bei Kasse ist, gar nicht an.

    Auf der anderen Seite gibt es bei uns wenig formelles, niemand braucht Schießhose, -jacke, -schuhe, -handschuhe, -rolle .... oder sogar Tracht, um dabei sein zu dürfen.


    Was Erbwaffen anbetrifft, ist vieles, was bei uns auftaucht, aus unserer Sicht nicht mehr sportlich sinnvoll einsetzbar, nicht konkurrenzfähig, abgeranzt, schlecht gepflegt oder einfach abgenutzt.

    Das mag bei klassischen Flintenschützen oder im DSB-Schießsport, der sich weniger verändert hat, anders sein.

    Ich selbst habe auch schon eine meiner Pistolen aus 1985, noch einwandfrei funktionierend, vernichten lassen weil es weder Interesse noch Magazine und Verschleißteile gab. Und sie hatte mich am weiteren, sportlich sinnvollen Erwerb gehindert.

    Dann hab ich mich für die Hugo von Schmeisser entschieden. Ich bin relativ neuer Sportschütze und würde gerne mal eure Meinung dazu hören ob die Verarbeitung bei euren Hugos auch so ist. Schaut euch mal die mager aufgetragenen Stellen an oder die Stelle an der Sicherung. Ist das bei euch auch so? Ist das ab Werk Qualität bei Schmeisser?


    Jo, so ist die.

    Meines Erachtens ist das bei dieser Waffe eine unschöne aber normale Abnutzung.

    Du hast eine Waffe mit Cerakote-Beschichtung gewählt, und das ist halt keine Brünierung, (Hart-)Nitrierung o.ä.

    Stelle es Dir wie einen zähen Lack mit Keramikteilchen vor, der die Oberfläche schützt, aber sich auch abreibt.


    An den Paßstellen / Führungen wird man nicht dicker auftragen können, weil die Teile sonst nicht mehr zueinander passen. Außerdem reiben sich die aufeinandergleitenden Teile natürlich zuerst ab.

    Falls die Waffe anscheinsrelevant ist, verändert ein Mündungselement den äußeren Anschein der Waffe. Ob der neue Anschein ihr auch den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe gibt, wirst Du dann vom BKA begutachten lassen müssen.

    Falls die Waffe eh nicht anscheinsrelevant ist, brauchst Du das nicht.

    Erwarte Dir aber nicht zuviel von den Opressor. Er vermindert die Wirkung des Komp ohne vollständig seine Nebenwirkungen zu eliminieren.

    Diese Boresnakes, vor allem wenn sie altern, verlieren gerne mal ihre Borsten im Lauf. Außerdem sehe ich bei Kollegen, daß sie sie (entgegen der Anleitung) nicht regelmäßig waschen. Und richtig doof wird es, wenn sie beim Durchziehen reißen: Man bekommt sie nur schwer wieder aus dem Lauf.

    Insoweit halte ich wenig von diesen Dingern.

    Eine bessere Alternative ist der Bore Boss von Real Avid oder einfach ein Putzstock.

    Die besten, leider auch teuersten Bürsten und Putzstöcke hat Raetz. Dewey ist eine gute und deutlich billigere Alternative.


    Für ARs sollte man sich noch ein Kratzwerkzeug zur Carbonentfernung am Verschluß zulegen, z.B. "The AR15 Scraper" oder den "Carbon Boss" von Real Avid. Außerdem benötigt man eine spezielle Bürste / Patches u.ä., um die sternförmige Verschlußkammer (heißt es so auf deutsch?) zu säubern .


    Als "Vielschießer" reinige und öle ich mit synthetischem Waffenöl aus dem militärischen Bereich, zivil zu erwerben als Addinol W18 ab ca. 12€/Liter.

    Außerdem nutze ich für die große Reinigung noch Carbon- und Kupferentferner von KG-Coatings (KG-1, KG-12).


    (Ich bin mit keiner der erwähnten Firmen finanziell verbandelt, aber gerade Real Avid hat sich in den letzten Jahren mit sehr innovativen Werkzeugen rund um's AR15 verdient gemacht).

    Marijan Loch, der selbst Walther schießt, macht sowas in verschiedenen Ausführungen

    Holster
    AA1.SHOOTING bietet sowohl Außenbund- als auch Innenbundholster an. Außenbundholster oder auch OWB-Holster (engl. für Outside the Waistband) werden – wie der…
    aa1shooting.com

    Dennoch sind die Läufe deutscher Hersteller immer noch vergleichsweise schwer.

    Das liegt daran, was die Waffenhersteller ordern. Ein Lothar Walther Super Light Barrell, wie ihn DAR in der DAR-15 IPSC einsetzt, ist alles andere als schwer.


    Die Heras sind aber bekanntermaßen eher schwer. Es ist aber vor allem das Gehäuse, nicht unbedingt der Lauf. Der Lower z.B. ist aus Designgründen sehr massiv ausgeführt.


    Bei den AR15 in 9mm findet man die Leichtgewichte bei Schoger Arms, Troy, QC10, Tec9.

    Meine Troy liegt nach ein paar Änderungen knapp unter 3 kg mit Optik (mit Holosight etwas darüber).


    Bei den AR15 in .223 Rem setzt die DAR-15 IPSC die Marke: Top-Wettkampfwaffe, auch für Topschützen, out of the box.


    Laufüberhitzung kommt unter deutschen Bedingungen (bis 300 m, aber auf 300m kein Long Course) nicht vor.

    Sascha Back hat letztes Wochenende mit seiner DAR-15 IPSC einen Long Course mit 40 Schuß (min.), incl. Bewegen durch den 50 m Parcours, Magazinwechsel, bewegte Ziele etc. in unter 50 s geschossen. Und das macht dem Lauf nichts.

    Im Ausland, falls es auf Long Courses mit 300-500 m Zielentfernung geht, wäre der gleiche Lauf in 18" und ein dickeres Laufprofil besser.

    In den nordischen Ländern werden darum in der Regel schwerere und auch längere Läufe geschossen.

    In Deutschland scheinen schwere Läufe und nicht gut ausbalancierte AR-15 ja Mode zu sein, ich frage aber trotzdem mal: Gibt es Leute, die ein dünnes Laufprofil mit Kühlung in Betracht ziehen oder sogar nutzen?


    Ich kenne das Konzept nur als Komplettwaffe von JP. Ein Bekannter hat sich eine solche Waffe gegönnt.

    Technisch interessant, aber teuer und in der praktischen Anwendung bedeutungslos.


    Deine Satz "In Deutschland scheinen schwere Läufe und nicht gut ausbalancierte AR-15 ja Mode zu sein" läßt mich vermuten, daß Du Dir sehr viel anliest, ohne es tatsächlich aus der praktischen Anwendung zu kennen!?


    Denn mit Mode hat das gar nichts zu tun.

    Wenn ich Präzision (oder BDS-Fertigkeit) schießen will, baue ich eine Waffe mit schwerem, dickem, ruhigem, wärmestabilem Lauf, vom Gewicht her knapp unterhalb des Rahmens der Sportordnung. Wenn Sportordnung oder Stand keine Kompensatoren erlauben, muß ich umso mehr auf einen schweren Lauf gehen. Einen schwerer Hinterschaft, z.B. der MagPul PRS, schadet dabei aber nicht.


    Will ich dynamisch schießen, also z.B. im BDS IPSC oder 3Gun, baue ich eine leichte (und trotzdem ruhig im schnellen Schuß liegende) Waffe, mit der ich den ganzen Tag über den Parcours rennen kann und kurze Splitzeiten erziele.


    Erstere nutze ich übrigens auch für PRS in deutscher Form (Precision Rifle Speedsteel), weil mir das Gewicht auf wackligen Unterlagen Ruhe und Stabilität bringt, insbesondere bei weiten Schußdistanzen. Die Laufstrecken sind nicht so lang, die Splits gering, so daß das Mehrgewicht keine Nachteile bringt.

    Rifle Length-Systeme liegen ruhiger im schnellen Schuß.

    Deshalb ist die DAR-15 IPSC auch erste Wahl für eine IPSC-Wettkampfwaffe out-of-the box.


    Keine Probleme, die Waffen haben zur Sicherheit verstellbare Gassysteme.

    Schreiterer war vorher Konstrukteur bei DAR, deshalb setzt er weiterhin darauf.

    Vielleicht liegt es aber auch nur daran wie Ihr "Sicherheit" definiert?


    Wenn Schießen unsicher im Sinne von gefährlich wäre, dann wäre es wohl schon lange verboten.


    Im Umgang mit Auto oder Kettensäge gibt es auch bestimmte Regeln, nur macht man meiner Einschätzung nach wesetlich weniger Wind um die Einhaltung.


    Meines Erachtens ist das kein Definitionsproblem. Es geht ja grundsätzlich um den Umgang mit einem gefährlichen Gegenstand und wie der sinnvollerweise zu gestalten ist.

    Ich beziehe mich in meinen Gedanken nicht auf das Schießen allgemein, das ja viele Facetten hat (sportlich, jagdlich, polizeilich, militärisch bis hin zum Krieg), sondern darauf, ob wir im Sportschießen eher Selbständigkeit oder Befehlsdenken* lehren.

    (* ein anderer nimmt mir das Denken ab)


    Tatsächlich wird in der Sachkundeausbildung wenig Schwerpunkt auf das Thema sicherer Umgang mit Schußwaffen gelegt. Auch da zieht man sich darauf zurück, daß ein Dritter (Standaufsicht, Schießleiter, ...) "für Sicherheit sorgt".

    Es gibt ja sogar Sportordnungen, in denen die vier fachlich allgemein anerkannten Sicherheitsregeln im Umgang mit Schußwaffen nach Cooper bewußt verletzt werden.


    Nebenbei bemerkt, für den Einsatz von Kettensäge (lokal unterschiedlich) und Auto im öffentlichen Raum mußt Du Kurse ja auch absolvieren, in denen Du selbständigen sicheren Umgang nachweisen mußt.

    Ich habe es aber auch so gelernt, dass bei Sicherheit niemand in der Nähe der Waffen ist.

    Mir ist es am liebsten, wenn Kurzwaffen geholstert sind, nachdem sie im Vier-Augen-Prinzip kontrolliert und (in sichere Richtung) trocken abgeschlagen wurden.

    Dann weiß (und sehe ich), wo die Waffen sind, und weiß, daß sie leer sind.

    Zusätzlich gibt es halt eine Ecke (Safety Area) mit sicherer Richtung, in der ohne Munition aus-/eingepackt und hantiert werden darf, unter sozialer Kontrolle.


    Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, daß wir nicht in kluger Weise lehren:

    Denn im Grunde läuft etwas falsch, wenn Sicherheit etwas ist, was von einem Dritten an- und vor allem auch abgekündigt wird.

    Sprich, Schützen sind gewohnt, daß

    • es ok / normal ist, daß zu bestimmten Zeiten das Gegenteil von Sicherheit, also Unsicherheit, herrscht,
    • daß jemand anderes auf Sicherheit achtet, verantwortlich ist, und nicht sie selbst.

    Und wenn halt mal kein Dritter acht gibt, passiert etwas.


    (Mir sind die Abläufe bewußt, ich will nur darauf aufmerksam machen, was wir da tun.)

    staddessen Carbine-Tube, Carbine-Buffer und Carbine-Feder plus die Rohrmutter, um die Tube zu befestigen, dazu das entsprechende Haken-Werkzeug für die Mutter.

    Die Receiver End Plate hatte ich bei der Teileliste vergessen.

    Und stattdessen schreibt man natürlich weiterhin mit ttd statt dd X/


    Du meinst also, es ergibt überhaupt keinen Sinn einen "Wackelschaft" zu montieren?

    Ich halte sportlich wenig von Carbine-Schäften.

    Aber weder weiß ich, welche Hera 15th-Ausführung Du exakt hast, noch welche Disziplinen Du damit schießt.

    Daumenregel: Statisch / Präzision möglichst schwere Waffe, dynamisch möglichst leichte Waffe.


    Aber schau einfach mal. was Du findest.