Beiträge von Paul99

    (17) 1Hat jemand am 13. Juni 2017 ein nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nummer 1.2.4.3 oder 1.2.4.4 verbotenes Magazin oder ein nach Nummer 1.2.4.5 verbotenes Magazingehäuse besessen, das er vor diesem Tag erworben hat, so wird das Verbot ihm gegenüber in Bezug auf dieses Magazin oder Magazingehäuse nicht wirksam, wenn er den Besitz spätestens am 1. September 2021 bei der zuständigen Behörde anzeigt oder das Magazin oder Magazingehäuse einem Berechtigten, der zuständigen Behörde oder einer Polizeidienststelle überlässt

    Nunja, ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber frei nach dem kleinen 1x1 kann man sich schon ausrechnen, was hinter diesem "Anmelden" steckt.

    Ich sage nur: Es wird keine Impfpflicht geben...


    Los bist du sie nach dem Anmelden wohl dann irgendwann. Ist ja einfach, wenn man weiß wo/wer/wieviele hat. Meldest du Sie nicht oder verstaust sie irgendwo, werden sie die Zeit überleben.

    Ich sehe das ähnlich nur ist es für mich eine Risikoabwägung "Magazine werden vielleicht irgendwann eingezogen" vs. "Verlust der Zuverlässigkeit" anders gesagt: "Magazinverlust ca. 150€" vs. "Waffenverlust X-tausend €".

    Ich gebe ja nur meine persönliche Ansicht wieder, kann ja jeder handhaben wie er es für richtig empfindet :drink:

    Käme nie auf die Idee ein Magazin anzumelden. Frage mich schon manchmal wo wir leben. Hier noch ne Akte, da noch ne Akte. Behördenbeschäftigungsprogramm. Dachte die arbeiten noch mit Schreibmaschine. Warum soll ich etwas melden was die nicht wissen. Okay der Deutsche hält auch an einer Roten Ampel wenn sie auf dem Acker steht. Hätte in den vergangenen 150 Jahren jeder immer alles gemeldet dann gäbe es heute keine Historischen Waffen mehr. Gründe hatten die doch immer.

    Leider geht es nicht nach Sinn und Unsinn des Gesetzes. Meldest die Magazine nicht an, es kommt raus, bist du (höchstwahrscheinlich) deine Zuverlässigkeit los.

    Fährst aufm Acker über die rote Ampel, die Polizei sieht es, bezahlst Bußgeld und läufst (höchstwahrscheinlich) ein Monat. Wer will kann es so machen, mir persönlich ist es das nicht wert.

    Ich schieße mit der Waffe schon lange und habe auch sehr viel Spaß mit ihr, nur eben bis dato mit Fabrikladung.

    Frank1000 du sagst das, was ich eigentlich nicht hören wollte aber ich denke das du leider Recht hast. Ich werde "grob" auf 100m laborieren und die brauchbaren Ladungen dann auf 300m testen. Mir waren die Schritte wichtig und ich denke, dass ich mit 0,5grs gut aufgestellt bin.

    Das tut es, aber du mußt halt bedenken, daß die Streuung auf 300m dann nicht mehr 5mm ist sondern 2cm (nur ein Beispiel, Stichwort Strahlensatz, hab es jetzt nicht nachgerechnet)

    Es ist mir schon klar, da mindestens Faktor 3 zu nehmen.

    Bei deinen Versuchen auf 50m für 100m fällt das vermutlich kaum auf, da der Entfernungsunterschied mit 50m recht klein und bei der Leistung der Laborierung vernachlässigbar ist. Bei einer Anwenung auf 300m kann das gut gehen, muss aber nicht, daher würde ich mir die Mühe nicht machen, sondern eher planvoller die 300m Zeiten nutzen.

    Das Problem ist, dass 300m Stand nicht ohne weiteres erreichbar ist (ca. 400km) und ich auf die 100m Bahn zum Laborierung prüfen angewiesen bin. Ich verstehe es so, dass was bei 100m streut, auf 300m lodischerweise nicht besser werden kann. Was aber auf 100m sehr gut ist auch für 300m tauglich seien "muss".

    Wenn du mit der Waffe 300m schießen willst, dann spar dir auch gleich die Versuche auf 100m.

    Verständnisfrage: Wenn auf 100m ein gutes Ergebnis zustande kommt, warum sollte das auf 300m nicht passen?

    Meine .223 Laborierungen teste ich immer auf 50m und kann die Ergebnisse auf 100m übernehmen. Mal abgesehen davon, dass die Schützenstreuung (trotz Bock) auf 300m mehr zum Tragen kommt als auf 100m.

    Paul99 Wie schon geschrieben reichen 0,5gr-Schritte aus, und auch 3 Schuss pro Ladung, wenn du einen Einschießbock verwendest, wovon ich ausgehe.

    3 Schuss erscheinen mir wenig aussagekräftig trotz Einschießbock. Aber die 0,5er Schritte klingen schon besser, wenn es praktisch von Anderen so gehandhabt und für ausreichend bewertet wird.

    Hallo in die Runde,

    ich möchte meine .300 Win Mag mit 185grs Lapua Scenar Geschossen und VV N560 laden.

    In den VV Ladedaten ist eine Startladung von 71,0grs und eine Maximalladung von 77,3grs angegeben.

    Bei der .223 habe ich mich zum Ermitteln der optimalen Ladung in 0,2grs Schritten von Min bis Max "gearbeitet". Nun erscheint mir das bei dem Bereich der .300 Win Mag etwas zu extrem, da dies (bei 5 Schuss pro Ladung) 305 Schuss bedeutet (was wahrscheinlich 1/4 der Lauflebensdauer ist).

    Wie gestaltet ihr solche Versuche?

    Die Hornady/Frontier werben mit der Aufschrift "Military Grade" auf ihrer Verpackung. Ich weiß nicht, ob dies in der USA ein Qualitätsmerkmal sein soll aber ich kann mir schwer vorstellen, dass ein HPBT Matchgeschoss ursprünglich für das Militär gedacht ist.

    IMI heißt ja "Israel Military Industries" und das dort ein Crimp vorhanden ist erscheint mir logisch. Die werden ihrer Hülsen nicht nach Militär und Zivilmarkt sortieren. Ich habe unterschiedliche Lose Hornady/Frontier und auch unterschiedliche Lose IMI und alle haben den Crimp.

    Ich differenziere die Hülsen je nach Einsatzzweck. Da ich schon von Anfang an meine Hülsen eingesammelt habe besitze ich einen riesen Bestand,die nun beim Wiederladen abgearbeitet werden (innerhalb der nächsten 20 Jahre). Habe 2000 Hülsen von IMI und 2800 von Frontier/Hornady, diese stammen aus meinen HA und haben den "Military Crimp" welchen ich mit dem "Primer Swager Tool" von RCBS entferne. Die Hülsen werden "lieblos" mit der SB-Matrize volkallibriert, mit der LEE Trimmmatrize gekürzt, angefast, mit dem Pulverfüller befüllt und die Geschosse mit der RCBS Matrize gesetzt und gecrimpt. Die 1200 Lapua Hülsen nehm ich nur für Präzision aus dem Repetierer und die bekommen die liebevolle Sonderbehandlung.

    So, hab jetzt mal die "böse" Methode gewählt. Gehärten Stahlstift + Hülse auf Schraubstock + Hammer.

    Zündhütchen kam raus aber mit wirklich ziemlich ordentlichem Kraftaufwand. Das will ich dem Ausstoßerstift nicht zumuten müssen.

    Der Zündkanal ist wirklich recht eng, der normale Ausstoßerstift passt nicht wirklich rein.


    Danke für die Hinweise mit dem dünneren Durchmesser. Für mich sah es in den Hülsen so aus, dass Material vom ZH in die Hülse "geflossen" ist (sieht man auf dem ersten Bild recht deutlich) und ich wollte jetzt nicht mit brachialer Gewalt auf der Presse hantieren.