Beiträge von Paul99

    Hier werden einige Dinge arg aus dem Kontext gerissen!


    Ursprünglich ging es um die V0 der 6.5 CM aber es ist wieder mal eine Grundsatzdiskussion geworden...


    Ergebnisse LREC 2021, Distanz 1100m (draußen, Wind, Wetter, Regen, NEBEL, etc...)


    Ultra Magnum:

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    Magnum:

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    Sniper (nur Militärkaliber):

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    Open:

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    Bei der Kat. Open sind überwiegend die 6mm Kaliber vorn, die Ringe der Ultra Magnum stehen weit hinter den der 6er...


    Ich habe/hatte ein Problem mit dieser Aussage:

    (BTW und meine unmaßgebliche, eigene Meinung: Ich halte rein gar nix von der Creedmoor. Sie ist eine "Modeerscheinung").

    Die 6.5 ist eben nicht nur eine Modeerscheinung sondern hat sich etabliert, hat sehr gute ballistische Eigenschaften und ist im transsonischem Bereich der .308, 7,62x54R u.a einfach überlegen.

    Ob sie jetzt DIE LR-Patrone ist steht und stand nie zur Debatte.

    LR ist 1. distanzabhängig und 2. ist jeder LR-Wettbewerb in Klassen/Kaliber/Waffengewicht/Auflage etc. eingeteilt und in ihrer Kat. ist die 6.5 CR eine sehr gute Patrone.


    Auch, dass LR ein extremes Maß an Vorbereitung, Datenführung, Messungen und Training bedarf steht/stand überhaupt nicht zur Diskussion und ist jedem, der diesem Zweig unseres Sport´s nachgeht klar, daher leuchtet mir auch der (mal wieder verlinkte) Text von Peppone nicht ein.


    Ich persönlich besitze keine 6.5 CR und muss demnach nicht "mein" Kaliber verteidigen aber ich kritisiere Beiträge von jemandem, der neue Kaliber scheinbar nur aus dem Netz/Visier/Caliber etc. kennt und von dem ich mir nicht vorstellen kann, dass er auch nur im Ansatz mit dem Kestrel in der Hand, sein Datenbuch wälzend auf einer Schießmatte liegt und Ziele in mehr als 500m anvisiert.


    Ich zitiere Peppone mal aus dem "Was mich heute ärgert) Tröt:


    "Wenn man über etwas diskutieren will so sollte es doch klar sein, daß man WEISS, über was man redet."


    Wenn ich mich bzgl. deiner Fähigkeit/deines Wissens irre, möchte ich mich natürlich ausdrücklich entschuldigen und dir anbieten, dass wir uns in Polen (ich wohne in der Nähe von Görlitz) treffen um einer der in der Nähe liegenden LR Bahnen besuchen und du deine Zastava mitbringst :drink:

    Nein keine Anmache, weil mich das Thema Long Range und 6.5 Creedmoor interessiert, da ich überlege mir zur .300 Win Mag auch eine 6.5 zuzulegen.

    Und ja, ich kritisiere wenn solche Fachthemen durch allerlei faktenfernes zugemüllt werden und du bist leider prädestiniert dafür.

    Wie kommst du vom Long Range auf eine 7,62x54R? Was ist ein Kammerfresser? Was hat Nebel mit 6.5 Creedmoor zu tun?

    Fragen über Fragen...

    Ich will hier auch nicht mit dir diskutieren, meine Einschätzung zu deiner Schreibkultur hat sich ja leider (wiedermal) bestätigt.

    Wünsche frohe Ostern :Braverle:

    Wo schrob ich was DAVON ??


    Weil es dem TE um eine Meile geht und er schrieb: "Vielleicht auch noch ein Vorschlag, welches Kaliber für 1 km - 1 Meile besser geeignet ist."


    Der Verweis auf deine Lieblingswaffe wäre vollkommen zusammenhangslos in den Raum gestellt, wenn er sich nicht auf diese Thema bezieht und mal wieder ein Beweis für das planlose Beiträge sammeln, dessen Kritik du mir ja als infantile Anmache unterstellst.


    Das Thema "Kammerfresser" interessiert mich übrigens nach wie vor.

    7,62x54R für eine Meile... :thumbup:

    Ist ein häufiges Kaliber beim Long Range, sieht man auch an den Ergebnissen beim LREC auf dem Treppchen. Und das die 6.5 an der Nebelwand scheitert ist mir auch neu.

    Definiere bitte Kammerfresser, "Lauffresser" ist mir ja ein Begriff aber "Kammerfresser" nicht.


    Und abschließend: ich würde es nicht als infantile Anmache bezeichnen, sondern als Tatsache. Deine Beiträge beziehen sich zum Großteil auf Laberthemen und es kommt wenig (fachlich fundiertes) zum eigentlichen Thema dieses Forums.

    Ist auch nicht böse gemeint nur meine unmaßgebliche, eigene Meinung :drink:

    Da dies eine Frage ist, die einer fachlichen Antwort bedarf, wirst du wohl ebensowenig wie ich eine Erklärung bekommen.

    Peppone postet lieber Videos und Links in Corona/Ukraine/Was hör ich grade u.ä. Laberthemen ::c.o.l)

    Ich würde als erstes die V0 messen.

    Die Messergebnisse beim GRT sind deutlich unter der von mir gemessenen Geschwindigkeit gewesen, trotz Hülsen auslitern usw..

    Da auch einzelne Pulverchargen der Hersteller signifikant von den Rechnungsgrundlagen im GRT abweichen würde ich dem Ergebnis schonmal prinzipiell misstrauen.

    Nach dem messen würde ich mir dann Gedanken machen, bis dahin ist alles andere Theorie.

    • Abzug betätigt -> 2. Schuss -> "komischer" Knall, "Dreckwolke, wahrscheinlich Pulver" im Gesicht (usw.), Büchse repetiert nicht oder nicht ganz, keine weitere Patrone aus Magazin gefördert

    Und deswegen ist die These mit dem festen Schlagbolzen Quatsch!

    farmer3 hat es treffend ausgedrückt. Zu prüfen ist warum die Patrone nicht vollständig im Lager war und noch wichtiger, warum sie trotzdem zünden konnte.

    Wie soll das gehen wenn die Patronenteile alles blockieren incl. Magazin. Da ist nix mit "full auto". X/

    Wenn der Schlabo fest ist, dann hätte sich der Schuss der "defekten Patrone" schon beim reinrepetieren gelöst, OHNE das der Abzug betätigt wird. Also 1. Schuss via Abzug, Hülse wird ausgeworfen, neue Patrone fast ganz im Lager, Schlabo guckt raus und Schuss löst sich ohne Abzug, Hülse explodiert kein repetieren! Fa!

    Schlagbolzen/Schlagbolzenkanal verdreckt sodas der SchlaBo beim schließen des Verschlusses vorstand und die Patrone zündete.

    Wäre eine logische Erklärung.

    Dann hättest du aber ein slamfire und der Schuss hätte sich ohne Betätigung des Abzuges gelöst, also ein kurzes full auto.

    Der TE schrieb davon nichts also ist das auszuschließen.

    Mensch Kinnersch... ist es jetzt die Norm, dass wegen jedem Beitrag ein Fass aufgemacht wird?

    Der Präzisionsschütze läd vorwiegend einzeln und weil Frank1000 den RIESIGEN FEHLER gemacht hat "immer" zu schreiben, springen alle sinnlos drauf und kommentieren dagen obwohl jeder weiß was gemeint ist.

    Aus dem Grund schreibe ich selbst kaum noch was in diesem Forum aber mittlerweile vergeht einem selbst beim Lesen die Lust..

    Sehr schade was aus der Unterhaltungskultur hier geworden ist :(

    Anhand der vorgeschlagenen Waffen kann man sich in etwa ein Bild vom Budget machen.

    Die beiden Kaliber hat er vorgeschlagen also ist davon auszugehen, dass es in seine Sportordung passt.

    "ich weis noch nicht, ob ich dabei bleibe" zeigt das es eine Einstiegswaffe wird und keine ASH oder ähnliche.

    Wenn max. Zielentfernung 300m würde ich die .308 der 6.5 vorziehen da:


    - geringerer Laufverschleiß

    - viel größere Auswahl an Fabrikmunition und Wiederladekomponenten

    - zugelassen auf mil. Schießständen


    Die Sabatti steht auch noch auf meiner Liste, da sie einen extrem guten Ruf hat was die Präzision betrifft.

    Von "Sonderkaliber" ala´7X57 würde ich sportlich absehen, sofern du sie noch nicht selbst getestet hast, dazu engt sie natürlich auch die Auswahl der verfügbaren Waffen ein.

    Über Remington kann ich nichts negatives sagen sofern man Wiederlader ist. Habe eine .223 und eine .300 Win Mag und beide sind mit selbstgestopften Mumpeln sehr präzise, dazu ein riesiger Markt an Tuning- und Ersatzteilen.

    Die Tschechen bauen ebenso hervorragende Waffen, welche in dem Preissegment überdurchschnittlich präzise sind. Haben in Summe 3 (2x 527 und eine 750 S1M1) ich würde mir also die 557 Varmint Synthetic mal anschauen oder falls du mal gebraucht eine in die Hände bekommst die S1M1 (ist der Vorgänger der jetzigen TSR nur nicht so "tacticool")