Beiträge von wilmes

    Wobei eine Änderung von Komponenten ja erstmal nur heisst, dass der bestehende Bescheid für die Waffe nicht mehr zutrifft bzw. dass man dann keinen für die Waffe gültigen BKA-Bescheid mehr hat.


    Womit dann ja für die eigene Waffe erstmal fraglich ist, ob sie optisch den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorruft. Wenn die Waffe keinen Anschein erweckt, dann braucht man rechtlich keinen BKA-Bescheid. Ich würde sagen, wenn man nur ähnliche oder vergleichbare Sachen tauscht, dann dürfte sie ja immer noch keinen Anschein erwecken.



    Soweit die Theorie. In der Praxis ist aber der BKA-Bescheid die einzige Möglichkeit, hier Sicherheit zu schaffen. Also entweder nichts ändern, oder hinterher einen eigenen Bescheid anfragen.

    Yep, habe ich dank Matthias schon gekauft. Ich wollte noch berichten, hab's aber erst einmal ausführen können...


    Mein erster Eindruck ist recht positiv, insbesondere tut der Ring bei mir genau, was er soll: Da ich zu denen gehöre, die noch keinen reproduzierten Anschlag trainiert haben (Waffe hoch und und Ziel ist im Prinzip schon richtig anvisiert ist halt nicht perfekt), ist ein alleiniger kleiner Rotpunkt nicht immer einfach und schnell zu finden... Hier mit dem speziellen Absehen sieht man da anhand des Ringabschnittes gleich, wohin man korrigieren muss - ohne weiteres Suchen.

    Wer schon einen sicheren Anschlag hat, für den wird das Absehen keine Vorteile haben - aber ich find's gut und glaube auch, dass man sich damit schneller eingewöhnen kann.


    Ob ich den Winkel statt eines kleines Punktes gut finde, oder ob der eher für schnelle und präzise Schüsse ablenkt, weiss ich noch nicht. Mal sehen..


    So in etwa sieht's ansonsten auf der KW-Scheibe aus:
    ACSS Vulcan.png

    686-4 wird m.E. am meisten gesucht. Noch aus der Zeit der Wertarbeit, alle sinnvollen Verbesserungen ggü. den Vorserien bereits drin. Wenn man da einen gebrauchten in passablem Zustand hat und einem das Modell gefällt, dann ist das immer eine gute Wahl.


    Ab 686-5 MUSS NICHT schlecht sein, aber die Serienstreuung nimmt halt zu. Viele der Schlossteile sind dann im MIM-Prozess hergestellt, d.h. moderne und kostengünstige Verarbeitung.

    MIM ist in Verruf, weil einzelne andere Hersteller den technischen Herstellungsprozess für ihre Produkte nicht im Griff hatten, und dann MIM-Teile schnell verschleissen (brechen) können. Wird MIM ordentlich hergestellt, dann ist die Qualität aber absolut in Ordnung. Bei S&W ist mir nichts bekannt, dass es da irgendwelche Probleme zu befürchten gibt..

    Viel wichtiger ist, dass die Qualitätsprüfung heute viel schlechter ist. Da wird der Lauf schonmal schief eingesetzt oder die Trommel fluchtet nicht richtig, und es fällt in der Qualitätskontrolle nicht negativ aus. Halt für den amerikanischen Markt intendiert.

    Sprich: 686-5 und 686-6 können genausogut oder besser als ein 686-4 sein, aber da muss man schon genau hingucken, gerade beim Privatkauf.

    Sammler und Wiederverkaufswert eher schlechter als beim 686-4.

    Der -6 hat dann noch das unsinnige Schloss zum Abschließen des Revolvers drin. Braucht's nicht, aber Problemfälle durch die zusätzlichen Teile scheinen auch absolut vernalchlässigbar zu sein.

    Was bedeutet denn bei der X-Esse "SteelFrame" (SF)? Sprich - wo ist denn bei den früheren Nicht-SF kein Stahl?

    Ich antworte mir mal teilweise selbst: Die neuen SteelFrame-Modelle haben das Griffstück aus einem vollen Metallblock ausgefräst, die Griffstücke der Modelle davor verwendeten laut einem Foreneintrag Stahlguss.

    Hm.. Ich denke mal, wenn die Verarbeitungsprozesse jeweils ordentlich ausgeführt werden, dann sollten das bei einer .22 keinerlei Auswirkungen auf die Präzision oder Langlebigkeit haben.

    Die *muss* entstehen, ohne könnte Dein Revolver nicht funktionieren. Braucht's halt zum Stoppen der Trommel.


    Ich denke, manche Veredler polieren genau deshalb an einem ansonsten matten Revolver den hinteren Bereich der Trommel. Dann sieht man diese Schleifspur nicht so stark, wie auf mattem Untergrund.

    cdl4114_06.jpg

    Mal die Fragen zu Anfang:

    • Was bedeutet denn bei der X-Esse "SteelFrame" (SF)? Sprich - wo ist denn bei den früheren Nicht-SF kein Stahl?
    • Haben die X-Esse IPSC (mit oder ohne SF) irgendwelche relevanten Nachteile gegenüber anderen E-Esse? (Z.B. Gewicht oder sowas..)


    Wenn ich heute eine KK-KW kaufen würde (steht irgendwann noch an), dann würde ich nach Forenstudium vielleicht eine X-Esse kaufen wollen, Habe Sie aber noch nicht in der Hand gehabt und nicht probegeschossen. Auswahlkriterien insbesondere: - Halbwegs gute Präzision (wollte im DSB zumindest auf Vereins-/Kreisebene mitschiessen wollen) / Guter Abzug / 10 Schuss Magazin / "OR-Ready" (Griff lasse ich bei Betrachtung mal raus - habe Riesen-Griffel und müsste vmtl. eb was mit dem Griff machen.) Schiessen dann halt bisserl DSB aber gerade auch Fallscheibe, Speed - auch mit Rotpunkt..


    Die X-Esse könnte wohl schon einige Features für mich mitbringen, scheint halt schon von Haus aus mehr in Richtung Sportwaffe als Plinking-Pistole zu gehen und und die 11mm Schiene erlaubt einfachen Wechsel mit/ohne RedDot. Nur - die Modellvielfalt irrietiert mich etwas.. Welched Modell darf ich dann kaufen, und welche nicht? Folgendes hab ich mal aus früheren Anleitungen und der aktuellen Walther Seite rausgesucht:


    Heutige Modellbezeichnungen:

    1. Nein: X-ESSE EXPERT SF (Schöne Silberoptik, aber keine 11mm Schiene, Matchabzug)
    2. Nein: X-ESSE SPORT SF (Keine 11mm Schiene, Matchabzug)
    3. Ja: X-ESSE IPSC SF (11mm Schiene, Matchabzug)
    4. Nein: X-ESSE SF (Kein einstellbarer Abzug)


    Fühere Modelle:

    • Nein: X-Esse Lang/kurz (11mm Schiene, aber Abzug nicht komplett einstellbar [nur Position, nicht Gewicht von Vorzugs- und Druckpunkt])
    • Ja: X-Esse IPSC (Hat zusätzlich zur 11mm Schiene noch Befestigungslöcher für Picatinny-Schiene. Hat "Match"-Abzug, Korn in Breite verstellbar. Und komische Ausfräsungen am Laufgehäuse)
    • Ja: X-Esse Sport (11mm und einstellbarer Abzug (laut früherer Bediensanleitung) (Festes Korn). Hat "Match"-Abzug. Korn Breite verstellbar)

    Naja, verglichen mit dem Preis-Leistungsverhältnis der anderen Schäfte kann man beim UBR schon argumentieren, dass er sein Geld wert ist.

    Der Schub-Mechanismus funktioniert hier eben nicht so, dass der Schaft auf der exisiterenden Buffer-Tube verschoben wird.

    Stattdessen ist der Schaft deutlich (!) aufwändiger als andere Schubschäfte: da ist eine eigene (ganz spezielle) Tube dabei, an der Du erstmal eine "Schiene" fest (!) befestigst. Und der bewegliche Schaftteil hat ein Gegenstück zu Schiene, so dass dann beides ineinander läuft. Einiges an Metall und das ist halt tatsächlich kaum wacklig, auch nicht beim Verstellen.


    War bei meinem Gebraucht-Gewehr dabei, ist schon nett. Aber brauch ich verschiedene Längen? Nein - da hat der Weyland schon recht..

    Gibt es 1 MOA in klein überhaupt für den Pistolenschlitten?


    Generell:

    Bei statischem Schiessen gerne so klein wie möglich (viele Modelle haben 3 MOA), dann siehst Du einen kleinen Punkt.

    Bei dynamischem Schiessen groß (z.B. 6 MOA), hilft beim Schnellen Erfassen des Punktes.


    Zum Vergleich siehe Bild - bei einer DSB Scheibe auf 25m Entfernung hat der kleine zentrale gelbe Ring 3 MOA, der rote drumherum (der die 10 fast ausfüllt), hat 6 MOA (Spiegel 7-10 ist 20cm).

    moa.png

    Individuell.


    Wobei ich denke, dass die, die auf dem Präzisions-Treppchen oben stehen, wohl zum stark überwiegenden Teil alle Spiegel-Aufsitzend nehmen.

    Bei dynamischen Disziplinen tippe ich auf starke Bevorzugung Fleck.

    Vollkommen richtig, Erlaubnis ist (in DE) zwingend nötig.


    Und das deutsche WaffG sieht halt explizit die Möglichkeit einer "privaten" Erlaubnis vor:

    Zitat von WaffG § 26 Nichtgewerbsmäßige Waffenherstellung

    (1) Die Erlaubnis zur nichtgewerbsmäßigen Herstellung, Bearbeitung oder Instandsetzung von Schusswaffen wird durch einen Erlaubnisschein erteilt. Sie schließt den Erwerb von zu diesen Tätigkeiten benötigten wesentlichen Teilen von Schusswaffen sowie den Besitz dieser Gegenstände ein.

    Ob man diesen "Erlaubnisschein" aber in der Praxis bekommt - keine Ahnung. SB fragen...

    Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob bei erlaubnisfreien Waffen alle relevanten Teile gestempelt sind.


    Hm. Ich denke, der Lauf muss grundsätzlich auch erstmal gekennzeichnet sein:


    Das Fünfeck muss aber anscheinend nur einmal angebracht sein:


    Zitat von WaffG § 24 Kennzeichnungspflicht, Markenanzeigepflicht

    (2) Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule erteilt wird, müssen eine Typenbezeichnung sowie das Kennzeichen nach Anlage 1 Abbildung 1 zur Ersten Verordnung zum Waffengesetz vom 24. Mai 1976 (BGBl. I S. 1285) in der zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes geltenden Fassung oder ein durch Rechtsverordnung nach § 25 Nummer 1 bestimmtes Zeichen tragen.


    Ich würde darauf tippen, dass er - bei entsprechender Ausnahmeregelung! - den Lauf dann durchaus wechseln und auch damit schiessen dürfte.

    Allerdings wäre er dann auf jeden Fall dafür verantwortlich, dass die Waffe nicht mehr als 7,5J hat - die bauartbedingte Typprüfung gilt dann ja nicht mehr.


    Ich würde dann mindestens selbst nachmessen und "mir das bescheinigen". Falls dann der unwahrscheinliche Fall einer Kontrolle kommt, dann kann man dem nachfolgenden halt etwas gelassener gegenüberstehen. Die offizielle Prüfung lohnt sich wohl kaum.

    Gefühlt ist da ja *immer noch* noch eine Preissteigerung im Gange... Konnte es gat nicht glauben, dass der NP letztes Jahr noch weiter nach oben geschraubt wurde...

    Traue mich schon fast nicht mehr, noch mit meiner schönen X-Six viel zu schiessen vor Angst sie dann auszuleiern ;)



    Hab auch schon mit 'nem X-Five WS geliebäugelt - dann wäre das mit RedDot geplant..

    Aber beim doch gestiegenen Neupreis ist es mir das doch nicht wert und bei Onkel Egon angebotene gehen auch ohne Anpassungsarbeiten oder Garantie kaum unter NP weg. (PS.: Gerade ist auch ein 6" WS mit Romeo in Neu im Angebot)

    Gibt es eigentlich eine Vorschrift, dass die waffenbehörde über weitere behältnisse informiert werden muss? Meine wollte wissen, wo ich munition außerhalb des klasse1 Schrank aufbewahre.

    Oder einfach einen weiteren passenden

    Blechschrank kaufen und gut?

    Aus der ADR. (Was ist das?)


    1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung

    Die Vorschriften des ADR gelten nicht für:


    a) Beförderungen gefährlicher Güter, die von Privatpersonen durchgeführt werden, sofern diese Güter einzelhandelsgerecht abgepackt sind und für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch oder für Freizeit und Sport bestimmt sind, vorausgesetzt, es werden Maßnahmen getroffen, die unter normalen Beförderungsbedingungen ein Freiwerden des Inhalts verhindern. Gefährliche Güter in Großpackmitteln (IBC), Großverpackungen oder Tanks gelten nicht als einzelhandelsgerecht verpackt.