Beiträge von wilmes

    Mal die Fragen zu Anfang:

    • Was bedeutet denn bei der X-Esse "SteelFrame" (SF)? Sprich - wo ist denn bei den früheren Nicht-SF kein Stahl?
    • Haben die X-Esse IPSC (mit oder ohne SF) irgendwelche relevanten Nachteile gegenüber anderen E-Esse? (Z.B. Gewicht oder sowas..)


    Wenn ich heute eine KK-KW kaufen würde (steht irgendwann noch an), dann würde ich nach Forenstudium vielleicht eine X-Esse kaufen wollen, Habe Sie aber noch nicht in der Hand gehabt und nicht probegeschossen. Auswahlkriterien insbesondere: - Halbwegs gute Präzision (wollte im DSB zumindest auf Vereins-/Kreisebene mitschiessen wollen) / Guter Abzug / 10 Schuss Magazin / "OR-Ready" (Griff lasse ich bei Betrachtung mal raus - habe Riesen-Griffel und müsste vmtl. eb was mit dem Griff machen.) Schiessen dann halt bisserl DSB aber gerade auch Fallscheibe, Speed - auch mit Rotpunkt..


    Die X-Esse könnte wohl schon einige Features für mich mitbringen, scheint halt schon von Haus aus mehr in Richtung Sportwaffe als Plinking-Pistole zu gehen und und die 11mm Schiene erlaubt einfachen Wechsel mit/ohne RedDot. Nur - die Modellvielfalt irrietiert mich etwas.. Welched Modell darf ich dann kaufen, und welche nicht? Folgendes hab ich mal aus früheren Anleitungen und der aktuellen Walther Seite rausgesucht:


    Heutige Modellbezeichnungen:

    1. Nein: X-ESSE EXPERT SF (Schöne Silberoptik, aber keine 11mm Schiene, Matchabzug)
    2. Nein: X-ESSE SPORT SF (Keine 11mm Schiene, Matchabzug)
    3. Ja: X-ESSE IPSC SF (11mm Schiene, Matchabzug)
    4. Nein: X-ESSE SF (Kein einstellbarer Abzug)


    Fühere Modelle:

    • Nein: X-Esse Lang/kurz (11mm Schiene, aber Abzug nicht komplett einstellbar [nur Position, nicht Gewicht von Vorzugs- und Druckpunkt])
    • Ja: X-Esse IPSC (Hat zusätzlich zur 11mm Schiene noch Befestigungslöcher für Picatinny-Schiene. Hat "Match"-Abzug, Korn in Breite verstellbar. Und komische Ausfräsungen am Laufgehäuse)
    • Ja: X-Esse Sport (11mm und einstellbarer Abzug (laut früherer Bediensanleitung) (Festes Korn). Hat "Match"-Abzug. Korn Breite verstellbar)

    Naja, verglichen mit dem Preis-Leistungsverhältnis der anderen Schäfte kann man beim UBR schon argumentieren, dass er sein Geld wert ist.

    Der Schub-Mechanismus funktioniert hier eben nicht so, dass der Schaft auf der exisiterenden Buffer-Tube verschoben wird.

    Stattdessen ist der Schaft deutlich (!) aufwändiger als andere Schubschäfte: da ist eine eigene (ganz spezielle) Tube dabei, an der Du erstmal eine "Schiene" fest (!) befestigst. Und der bewegliche Schaftteil hat ein Gegenstück zu Schiene, so dass dann beides ineinander läuft. Einiges an Metall und das ist halt tatsächlich kaum wacklig, auch nicht beim Verstellen.


    War bei meinem Gebraucht-Gewehr dabei, ist schon nett. Aber brauch ich verschiedene Längen? Nein - da hat der Weyland schon recht..

    Gibt es 1 MOA in klein überhaupt für den Pistolenschlitten?


    Generell:

    Bei statischem Schiessen gerne so klein wie möglich (viele Modelle haben 3 MOA), dann siehst Du einen kleinen Punkt.

    Bei dynamischem Schiessen groß (z.B. 6 MOA), hilft beim Schnellen Erfassen des Punktes.


    Zum Vergleich siehe Bild - bei einer DSB Scheibe auf 25m Entfernung hat der kleine zentrale gelbe Ring 3 MOA, der rote drumherum (der die 10 fast ausfüllt), hat 6 MOA (Spiegel 7-10 ist 20cm).

    moa.png

    Individuell.


    Wobei ich denke, dass die, die auf dem Präzisions-Treppchen oben stehen, wohl zum stark überwiegenden Teil alle Spiegel-Aufsitzend nehmen.

    Bei dynamischen Disziplinen tippe ich auf starke Bevorzugung Fleck.

    Vollkommen richtig, Erlaubnis ist (in DE) zwingend nötig.


    Und das deutsche WaffG sieht halt explizit die Möglichkeit einer "privaten" Erlaubnis vor:

    Zitat von WaffG § 26 Nichtgewerbsmäßige Waffenherstellung

    (1) Die Erlaubnis zur nichtgewerbsmäßigen Herstellung, Bearbeitung oder Instandsetzung von Schusswaffen wird durch einen Erlaubnisschein erteilt. Sie schließt den Erwerb von zu diesen Tätigkeiten benötigten wesentlichen Teilen von Schusswaffen sowie den Besitz dieser Gegenstände ein.

    Ob man diesen "Erlaubnisschein" aber in der Praxis bekommt - keine Ahnung. SB fragen...

    Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob bei erlaubnisfreien Waffen alle relevanten Teile gestempelt sind.


    Hm. Ich denke, der Lauf muss grundsätzlich auch erstmal gekennzeichnet sein:


    Das Fünfeck muss aber anscheinend nur einmal angebracht sein:


    Zitat von WaffG § 24 Kennzeichnungspflicht, Markenanzeigepflicht

    (2) Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule erteilt wird, müssen eine Typenbezeichnung sowie das Kennzeichen nach Anlage 1 Abbildung 1 zur Ersten Verordnung zum Waffengesetz vom 24. Mai 1976 (BGBl. I S. 1285) in der zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes geltenden Fassung oder ein durch Rechtsverordnung nach § 25 Nummer 1 bestimmtes Zeichen tragen.


    Ich würde darauf tippen, dass er - bei entsprechender Ausnahmeregelung! - den Lauf dann durchaus wechseln und auch damit schiessen dürfte.

    Allerdings wäre er dann auf jeden Fall dafür verantwortlich, dass die Waffe nicht mehr als 7,5J hat - die bauartbedingte Typprüfung gilt dann ja nicht mehr.


    Ich würde dann mindestens selbst nachmessen und "mir das bescheinigen". Falls dann der unwahrscheinliche Fall einer Kontrolle kommt, dann kann man dem nachfolgenden halt etwas gelassener gegenüberstehen. Die offizielle Prüfung lohnt sich wohl kaum.

    Gefühlt ist da ja *immer noch* noch eine Preissteigerung im Gange... Konnte es gat nicht glauben, dass der NP letztes Jahr noch weiter nach oben geschraubt wurde...

    Traue mich schon fast nicht mehr, noch mit meiner schönen X-Six viel zu schiessen vor Angst sie dann auszuleiern ;)



    Hab auch schon mit 'nem X-Five WS geliebäugelt - dann wäre das mit RedDot geplant..

    Aber beim doch gestiegenen Neupreis ist es mir das doch nicht wert und bei Onkel Egon angebotene gehen auch ohne Anpassungsarbeiten oder Garantie kaum unter NP weg. (PS.: Gerade ist auch ein 6" WS mit Romeo in Neu im Angebot)

    Gibt es eigentlich eine Vorschrift, dass die waffenbehörde über weitere behältnisse informiert werden muss? Meine wollte wissen, wo ich munition außerhalb des klasse1 Schrank aufbewahre.

    Oder einfach einen weiteren passenden

    Blechschrank kaufen und gut?

    Aus der ADR. (Was ist das?)


    1.1.3.1 Freistellungen in Zusammenhang mit der Art der Beförderungsdurchführung

    Die Vorschriften des ADR gelten nicht für:


    a) Beförderungen gefährlicher Güter, die von Privatpersonen durchgeführt werden, sofern diese Güter einzelhandelsgerecht abgepackt sind und für den persönlichen oder häuslichen Gebrauch oder für Freizeit und Sport bestimmt sind, vorausgesetzt, es werden Maßnahmen getroffen, die unter normalen Beförderungsbedingungen ein Freiwerden des Inhalts verhindern. Gefährliche Güter in Großpackmitteln (IBC), Großverpackungen oder Tanks gelten nicht als einzelhandelsgerecht verpackt.

    Hi Captain Cat

    Ich habe recherchiert zum Kauf einer Menge >50kg. Dort finde ich viele Forenartikel und auch eine ganze Reihe Merkzettel/allgemeinverständlicher Informationszettel von z.B. Verbänden oder Waffenbehörden.

    Leider widersprechen die sich auch gerne oder sind - auch von offizieller Stelle - gerne mal im Detail falsch. Von daher habe ICH mich als Legalwaffenbesitzer damit lieber etwas länger beschäftigt um auf Nummer sicher zu gehen. Und da steht überall der fragliche Begriff einfach ohne Erklärung übernommen.


    ICH finde es nicht falsch, auch sehr unwahrscheinliche Restrisiken zu betrachten - und eine Definitionslücke - wenn es denn eine sein sollte - hätte da schon Potential für "Diskussionen". Bin da auch beruflich "sensibilisiert".


    Wenn Dich sowas gar nicht interessiert, bitte.

    Ich bin jetzt schon mehrfach an der Formulierung "Einzelhandelsgerecht abgepackt" im Zusammenhang mit Transport von Munition hängengeblieben und frage mich, wann dies der Fall ist bzw. wann nicht (siehe Beispiele unten). Ist dieser Begriff irgendwo definiert oder wird er allgemein gleichermassen verwendet? Falls ja, was bedeutet er denn jetzt genau?



    Hintergrund dürfte den meisten ja bekannt sein: Beim Transport im Auto von Gefahrgut gilt die ADR (z.B. auch viele Putzmittel, Dinge aus dem Baumarkt oder eben auch Explosivstoffe). Wobei man als Privatperson und bei Kleinmengen (z.B. unter/bis 50kg Munition) von den allermeisten Vorschriften der ADR befreit ist und fast nichts beachten muss.

    Was aber doch beachtet werden muss ist die "Einzelhandelsgerechte Verpackung". D.h. das kleine 20er oder 50er-Schächtelchen direkt aus dem Laden ist natürlich perfekt (im Sinne der Defintion).


    Was aber ist mit den Wiederlader-Plastikboxen? Einzelhandelsgerecht?

    Angebrochene Packung?

    Zip-Beutel??

    Lose in der Tasche?



    p.s.:

    Ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass das für den gewöhnlichen Schützen irgendein ernsthaftes Gefahrenpotential birgt, aber ich bin ja schliesslich in Deutschland und ansonsten einfach neugierig...

    Ich verstehe nicht, was passiert sein könnte?

    Wenn eine normale Patrone im korrekt verschlossenen Lager zündet, dann kann doch nicht der ganze Schlagbolzen nach hinten herausgefeuert werden??

    Wie ist denn das nur zustande gekommen?


    (Aber für ihn auf jeden Fall dumm gelaufen - noche

    Möchte man nicht erleben...)

    Also erstmal: Jehova!


    Und dann - Bitte bedenken, dass das amerikanische Militär andere Anforderungen hat, als ein Sportschütze, der u.U. auch mit mehr Kosten- und Zeiteinsatz an der bestmöglichen Erhaltung seiner Waffe interessiert ist..


    Hatte ich schon Jehova gesagt?