Standaufsicht-Voraussetzung-kurz und knapp

  • Liebes Forum,

    hab nun über die Suchfunktion Standaufsicht ungefähr 40 Threadseiten gefunden, die sich alle mit dem Thema befassen, in den verschiedensten Zusammenhängen. Das übersteigt mein Aufnahmevermögen:huh:. Vielleicht kann jemand kurz und knapp Auskunft geben. Es gibt im Forum ja genug MItglieder, die diese Funktion ausüben.

    Wer ist berechtigt, Standaufsicht zu machen und welche Voraussetzungen sind gesetzlich nötig, vereins- und verbandsinterne Regelungen ausgenommen.(Waffensachkunde, WBK, Lehrgang Vorderladerschießen, Lehrgang Standaufsicht..). Dank euch!

    Der Stülpner

    Wir werden nicht älter, sondern lässiger!

  • Moin,

    bei meiner Sachkundebescheinigung ( 1980 ) steht auf der Vorderseite … „kann als Standaufsicht eingesetzt werden“

    In der Praxis, ich schiesse beim DSB, da hat mich noch nie einer danach gefragt.

    In unserer „Hausordung“ steht als Vorraussetzung, das die Standaufsicht mit der Anlage/ Notausgänge usw. vertraut ist.

    LG SGE

  • Aus der Erinnerung heraus:

    Es gibt keine einheitliche Standaufsicht-Prüfung. Diese ist bei jedem Verband anderst und nicht wie bei der Sachkunde gesetzlich geregelt. Daher muss nicht jeder Verband/Verein jede anerkennen. idR tun sie das aber.

    Meine habe ich bei einem Freien Lehrgangsträger gemacht, der deshalb extra darauf hingewiesen hat und den Inhalt/Schwerpunkte des Lehrgangs mit auf die Urkunde gedruckt hat, weil es deshlab in der Vergangenheit Probleme mit der Anerkennung gab.

    Soweit ich mich erinnere kann den Lehrgang jeder ab 14 Jahren machen, die Vorraussetzung ist aber die bestandene Sachkundeprüfung, die man erst mit 18 machen kann. Hatte mich damals schon gewundert, macht ja keinen Sinn, aber war halt so.

    Eine Erlaubnis nach §27 wird nicht benötigt, auch nicht bei Beaufsichtigung von VL Schützen, aber dringend empfohlen (so zumindest laut einem Sporthandbuch, ich glaube DSB) Ebenso muss man keine WBK haben.

    Also kurz gefasst: Es gibt keine wirkliche Regelung, da jeder Verband seine eigenen Regeln macht. Grundsätzlich reicht es eine bestandene Sachkunde zu haben und einen Standaufsichtslehrgang (dieser hat ja keine Prüfung), demzufolge muss man 18 sein.

    So mein Wissensstand aus dem Gedächtnis, aber ich müsste mich selbst nochmal reinlesen für genaueres.

  • „kann als Standaufsicht eingesetzt werden“

    Ist idR auch so, da man meist Kombikurse hat bzw die Sachkunde das einfach mit beinhaltet. Aber es wird eben nicht geprüft, da keine Prüfung nötig ist, nut eine mindestanzahl an Unterrichtseinheiten.

    Das ist aber nicht immer so. Ich habe selbst einige wenige im Verein, die keine Standaufsicht machen dürfen, obwohl sie die Sachkunde haben. Also einige wenige bieten das tatsächlich seperat an.

  • Bedanke mich bei Euch!

    Das ist aber nicht immer so. Ich habe selbst einige wenige im Verein, die keine Standaufsicht machen dürfen, obwohl sie die Sachkunde haben. Also einige wenige bieten das tatsächlich seperat an.

    Einen Überblick hab ich jetzt. Nebenbei: Bei uns dürfen Sachkundler (Schießen nur Vereinswaffen) ohne WBK auch Standaufsicht machen, die mit WBK sowieso.

    Euch ein gutes WE!

    Der Stülpner

    Wir werden nicht älter, sondern lässiger!

  • Hier mal meine eigene Vita in Kurzform :

    Seit 1982 bin ich , obwohl ich bereits seit 1978 in meinem Stammverein schiesse und seit dann auch , nach abgelegter , damals noch von den damaligen Schützenmeistern abgenommener und amtlich auch anerkannter Sachkundeprüfung , stolzer Inhaber einer grünen WBK mit eingetragener KK- Pistole ( S&W Mod. 41 ) und GK-Revolver ( S&W Highway Patrolman ) , die allerdings irgendwann zugunsten meiner SIG 210 bzw. einer Walther GSP weichen mussten .

    Damals bereits angefixt durch einen Kameraden , ( mein Schießpate ) , kam ich damals auch auf den Geschmack , VL zu schiessen und auch für meinen GK- Revolver selber zu laden , weshalb ich damals auch die Gelegenheit ergriff , einen Wiederlader- sowie SP - Kurs zu besuchen .

    Der Schein nach §27 wurde damals nach kurzer Zeit erteilt und seither ( mit immer wieder steigenden Kosten ) verlängert .

    Nachdem ich jahrelang im DSB KK- sowie GK-Pistole , neben VL und Freie Pistole , geschossen habe und mittlerweile , seit 2003 , auch eine Sammler-WBK für Scheibenpistolen und -Gewehre habe , schiesse ich seit fast 30 Jahren praktisch nur noch Vorderlader , meine "moderne" Waffen dagegen nur noch hin und wieder ( mit bescheidenem , aber doch immerhin etwas Erfolg ) bei Vereinsmeisterschaften oder Freundschaftswettkämpfen .

    Von Anfang an , seit ich in meinem Verein die Sachkunde vor den damaligen Schützenmeistern abgelegt hatte , habe ich auch Standaufsicht gemacht


    Weil das aber mittlerweile nicht mehr anerkannt wird , habe ich deshalb 2022 nochmals einen Standaufsichtskurs ( durchgeführt von einem amtlich anerkannten Kameraden im DSB ) belegt und nach bestandener Prüfung darf ich , als mittlerweile auch amtlich anerkannter Schieß - und Waffenwart in meinem Verein , jetzt offiziell Training und Wettkämpfe , zumindest des DSB , beaufsichtigen .

    Dieser post mag zwar etwas OUT sein , mag vielleicht aber einem Enthusiasten eine Vorlage sein , für unseren Sport und Leidenschaft einzustehen .


    Euer enfield

    Heute ist der Erste Tag des Restes unseres Lebens - machen wir das Beste daraus ! :bud:

  • Eine Aufsicht muss:


    1.) Waffensachkundig sein

    2.) In den Stand und die Gegebenheiten eingewiesen sein

    3.) Vom Verantwortlichen/Betreiber/was auch immer bestellt sein.


    ich habe fertig.

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ---- DJV ----

    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • So ein Kurs , und sei es auch nur zur Auffrischung der eigenen Erfahrungen und des von den Alten Erlernten , ist aber trotzdem , m.M.n. , nicht ganz vergebens .

    Ohne irgend einen amtlichen Stempel bewegt sich hier in Germanistan ja leider mittlerweile Jeder , der Eigeninitiative oder sogar Verantwortung übernimmt , auf ganz dünnem Eis ;(

    Heute ist der Erste Tag des Restes unseres Lebens - machen wir das Beste daraus ! :bud:

  • Beim RSB /DSB sowie beim BDS (zumindest in unserem Verein) muss man zumindest einen Aufsicht/Schiessleiter Lehrgang gemacht haben der vom Verband anerkannt wird, um Aufsicht zu machen. Hier haben sich, bis 2022, der RSB nicht bereit erklärt, Aufsichten an zu erkennen die nicht vom RSB angeboten wurden.

    Das hat sich zum Glück 2023 geändert.

    Da ich den Schiessleiter beim BDMP absolviert habe, wurde die Standaufsicht vom BDS und 2023 auch vom RSB anerkannt.

    Bei uns wird also nur der zur Stand Aufsicht herangezogen der auch diesen in einem Lehrgang, nachgewiesen hat.

    Vom Schiessleiter Lehrgang mal ganz abgesehen.

  • Hallo,

    die Eingangsfrage war, was der Gesetzgeber fordert und das sind genau die drei Dinge, die ich oben im Post #8 geschrieben habe. Das umfasst auch die Anforderungen an Aufsichten der Verbände. Zumindest mir ist aktuell kein Verband bekannt, der in seiner Anerkennung nach §15 WaffG höhere Anforderungen gefordert hat als das WaffG!

    So ein Kurs , und sei es auch nur zur Auffrischung der eigenen Erfahrungen und des von den Alten Erlernten , ist aber trotzdem , m.M.n. , nicht ganz vergebens .

    Stimmt. Und viele der Lehrgänge, die Verbände anbieten sind ja auch durchaus inhaltlich gut und helfen unserem Sport. Dennoch ist das aber keine Verpflichtung für die normale Aufsicht und somit keine korrekte Antwort auf die obige Frage.


    Beim RSB /DSB sowie beim BDS (zumindest in unserem Verein) muss man zumindest einen Aufsicht/Schiessleiter Lehrgang gemacht haben der vom Verband anerkannt wird, um Aufsicht zu machen. Hier haben sich, bis 2022, der RSB nicht bereit erklärt, Aufsichten an zu erkennen die nicht vom RSB angeboten wurden.

    So, nun sind wir bei dem Kernpunkt der ganzen Sache:

    WER fordert denn dass, was du hier schreibst Wastel1966 ?

    Faktisch ist es so, dass der Standbetreiber die Anforderungen festlegt, die Aufsichten auf seinem Stand mitbringen müssen. Dabei muss er sich mindestens an die Anforderungen des Gesetzgebers halten (siehe Post #8). Er kann weitere Anforderungen stellen, muss es aber nicht. Jetzt frage ich mal, wo die Anforderung des Standbetreibers stehen, der diese Zusatzqualifikation gem. RSB/DSB verlangt? Spannend wäre auch die Frage, warum er das ohne Not tut?! Wenn man dem Nachgeht, stellt man (praktisch immer) fest, dass es diese Anforderungen des Standbetreibers gar nicht gibt, was uns wieder einmal zum Post #8 führt. ;)


    Woher kommt denn nun der ganze Blödsinn? Das liegt einfach daran, dass es Verbände (eigentlich einen Verband) gibt, die gern andere Verbände/Schützen/Vereine klein machen wollen, wie ich meine aus Sorge vor zuviel Konkrurrenz. Das macht man dann nicht durch eine bessere Verbandspolitik, sondern durch das Verbieten und Überegulieren von Dingen, was ja auch gut klappt, wenn man sich die letzten 10 Threads zum Thema Ausfischten hier mal anschaut. Und auch in der Bundespolitik sieht man das derzeit ja auch sehr gut. Eine der Strategien ist, den Vereinsfürsten die eigenen Verbandswünsche als Gesetzesregelungen zu verkaufen. Das Thema Aufsicht ist eben ein solches.

    Mein DSB Vereinspräsi, der auch eine DSB WSK Ausbilderlizenz hat, hat mir das mehrfach erzählt, dass man nur Ausficht machen dürfte mit einer DSB Ausbildung. Auf meine Frage, warum ER das so entschieden habe kam ein großes Fragezeichen, dann kam: Das hat der DSB vermittelt das es so ist. Sage ich: Er wäre aber doch der Standbetreiber. Er wiederum: Wir wären aber ein DSB Verein und der DSB hätte....ich wiederholt: Aber DU bist doch der Betreiber, DU bist Chef, Dir gehört der Stand und nicht dem DSB oder bezahlen die unser Schützenhaus??? Schweigen.

    Ich habe gefragt, wie es denn wäre, wenn eine BDMP SLG den Stand mietet. Dürfen die dann auch nur nach DSB Regeln schießen? Müssen die bei BDMP Disziplinen eine DSB Aufsicht haben? Was ist mit einem kommerziellen Stand? Musst der Inhaber auch einen DSB Aufsichtenlehrgang haben? Warum fordert so ein Scheixx nur der DSB und nicht der BDMP oder BDS?

    Dann war eine ganze Weile Schweigen. Inzwischen folgt der DSB-Verein übrigens inhaltlich dem Post #8.

    Ist vielleicht etwas flappsig geschrieben, aber ich denke der Inhalt kommt rüber und ist eben die Antwort auf die Frage nach der Aufsicht beim Training.


    Anders ist es hingegen, wenn es sich um Wettkämpfe handelt. Dann haben die Verbände tatsächlich das Recht andere Anforderungen an das Personal zu stellen und das auch zu Recht, wie ich finde. Aber selbst da ist es so, dass formal auf einer LM beispielsweise nur ein (!) nach Verbandsregeln ausgebildeter Schießleiter anwesend sein und den Hut aufhaben muss. Alles anderen Aufsichten könnten ausschließlich den Anforderungen an normale Aufsichten genügen. Halte ich persönliche auch für schlecht, wäre aber regelkonform.

    Also lasst euch nicht verarxxxen und stellt einfach mal dir richtigen Gegenfragen, wenn Euch jemand sowas erzählt.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ---- DJV ----

    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Hallo Frank,


    sorry wenn ich dich in deiner Ehre gekränkt habe, so hört es sich zumindest an...

    Ich bin auch nur Mitglied, und richte mich nach der Satzung des Vereines. Klar gibt es da so mache Klausel die sicherlich mittlerweile veraltet sind, aber ist halt so.

    Beim Schießen muss ja immer eine Aufsicht vorhanden sein, was ist denn wenn ich alleine auf den Stand bin?

    Soweit ich weis, sobald ich die Verantwortliche Standaufsicht habe ( als Lehrgang) darf ich auch alleine schießen, habe ich die nicht, Pech.

    Aber ich rege mich über sowas gar nicht mehr auf, und solltest du auch nicht...


    Grüße

    Rolf

  • Als wir im Verein Mitglied wurden, hieß es gleich: macht Standaufsichtskurs - der aber nur für Luftgewehr galt da wir damals ja noch keine Sachkundeprüfung hatten. Aber die wollten daß wir am Luftgewehrstand Aufsicht machen können. Als wir dann Sachkundeprüfung und WBK hatten, hieß es, daß der Verein und für Standaufsicht gemeldet hat für GK/KK - wurden kurz eingewiesen was wir zu tun haben und dann eingeteilt zur Standaufsicht. Vor uns wars so daß kaum jmd Standaufsicht hatte - da wars immer einer der ran mußte - der hatte sich dann beschwert und gemeint daß er keinen Bock mehr hat - daß gefälligst mehr Leute auch Standaufsicht machen müssen. 2018 hatten wir im Verein immer noch "Drückeberger" (alle mit WBK) die dann aufgefordert wurden daß sie sich zum Standaufsichtskurs melden müssen da es nicht sein kann, daß immer die gleichen ihre Verpflichtung wahnehmen und sich andere davor drücken. Alle die den Kurs hatten wurden gemeldet zur Standaufsicht, dann wurde ein Plan ausgedruckt wer wann dran ist - konnte man an einem Tag nicht, mußte man selbstständig nach Ersatz suchen. Hat bei uns dann gut geklappt im Verein - man wußte halt: mind. 1 mal ist man im 1/4 Jahr dran mit Standaufsicht und kann an dem Tag auch nicht schießen da wenn der letzte im Verein geschossen hat, dann die Schießzeit zuende ist und man dann nicht noch alleine sich selbst beaufsichtigen kann...

  • Hallo Rolf

    Hallo Frank,

    sorry wenn ich dich in deiner Ehre gekränkt habe, so hört es sich zumindest an...


    Ich bin erstens in meiner Ehre nicht gekränkt (das schafft hier sowieso keiner ;)), vor allem aber in keinster Weise durch deinen Post. Also alles gut.

    Ich habe nur umfangreicher geantwortet, da das Thema leider Gottes immer wieder kommt, hier schon 10x in gleicher Weise diskutiert wurde und die Unwahrheiten in dem Bereich immer wieder (natürlich ohne rechtlichen Nachweis) verbreitet werden.


    Ich bin auch nur Mitglied, und richte mich nach der Satzung des Vereines. Klar gibt es da so mache Klausel die sicherlich mittlerweile veraltet sind, aber ist halt so.

    Beim Schießen muss ja immer eine Aufsicht vorhanden sein, was ist denn wenn ich alleine auf den Stand bin?

    Soweit ich weis, sobald ich die Verantwortliche Standaufsicht habe ( als Lehrgang) darf ich auch alleine schießen, habe ich die nicht, Pech.

    Wenn in Eurer Vereinssatzung steht, dass eine Aufsicht eine aktuelle DSB Lizenz haben muss, dann wäre das bei Euch eben so. Dann hat das Euer Verein aber aus freien Stücken entschieden, was er kann. Hatte ich so ja oben auch geschrieben.

    Es ist in dem Falle aber der Verein/Standbetreiber, der das so entschieden hat und weder der Gesetzgeber, noch der DSB (der das aus o.g. Gründen natürlich versucht). Mir ging es einfach nur darum, in solchen Fällen einem Fragesteller nicht zu sagen "du musst diesen oder jenen Lehrgang haben", "das wird nicht anerkannt, dann darfst du nicht...." usw., sondern darum, dass die richtige Antwort lauten muss: Gesetzliche Minimalanforderung (Post #8) plus evtl. Wünsche des Standbetreibers. Punkt.


    Und du kannst auch mit den Anforderungen gemäß meines Posts #8 alleine schießen, wenn dein Verein/Standbetreiber keine zusätzlichen Anforderungen stellt. Die Aufsichtsberechtigung des DSB bringt nur dann etwas, wenn dein Verein/Standbetreiber es explizit verboten hat Aufsicht (für sich allein oder eine Gruppe) zu führen, wenn man nicht den DSB Lehrgang hat.


    Gruß

    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ---- DJV ----

    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • 1.) Waffensachkundig sein

    2.) In den Stand und die Gegebenheiten eingewiesen sein

    3.) Vom Verantwortlichen/Betreiber/was auch immer bestellt sein.

    So habe ich es auch in Erinnerung von meiner Aufsichts Schulung (unabhängig, nicht beim Verband). Ich meine, die Aufsicht muss auch im Verein registriert oder gemeldet sein. Irgend sowas dämmert da noch im Hinterkopf. Vielleicht kannst du dazu noch etwas sagen. Ich habe es damals nicht hintefragt und bin mir nicht ganz sicher, was damit gemeint ist. Einfach nur, dass der Verein die Persönlichen Daten der Aufsicht hat? (Unabhängig von Vereinsinternen Reglungen, mich interessieren hier auch nur die Basic Anforderungen)

  • Harok

    Ja das hast du richtig dargestellt. Der Verein muss eine Liste seiner Aufsichten mit den entsprechenden Nachweisen haben. Diese muss er auf Verlangen der zuständigen Behörde vorweisen können. Explizit melden muss der Verein es aber nicht, sofern er einem übergeordneten und nach §15 anerkannten Schießsportverband angehört.

    Jetzt frage mich aber bitte nicht wo das steht. Ich hatte am Anfang meiner Zeit in meinem Verein mal so eine Liste gemacht und auch der Behörde gemeldet. Die hatte mir dann dargelegt, warum ich das nur haben, aber nicht melden muss.


    Gruß
    Frank

    ---- BDMP ---- DSB ----- ProLegal ---- German Rifle Association ---- DJV ----

    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Damit ist die Frage, mMn, beantwortet. Mehr braucht's nicht. Danke an alle, die sich hier geäußert haben:thumbup:.

    Der Stülpner

    Wir werden nicht älter, sondern lässiger!

  • Also ich will hier nur ungern Öl ins Feuer gießen, aber vom DSB gibt es dazu eigentlich eine eindeutige Aussage...siehe Anlage.

    Das Problem ist weniger wer wie was kann und dazu befähigt ist.
    In unserem Verein wird das auch so, wie von Frank beschrieben, gehandhabt. - Da werden die Personen ja auch vom Verein "bestellt" / gemeldet.

    Auf einer Meisterschaft wollte auch noch niemand einen Wisch dazu sehen.
    Die sind ja im Grunde auch froh, über jeden freiwilligen Helfer.

    6b_DSB_Richtlinien_Standaufsichten.pdf

    “If you don't read the newspaper, you're uninformed. If you read the newspaper, you're mis-informed.” ― Mark Twain

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!