Links zu Artikeln über Pulverflaschen und Pulverhörnern im Internet

  • Von meiner Seite hier nochmal ein ganz herzliches Dankeschön dafür , mit wieviel Herzblut Du Deiner Leidenschaft folgst und Dein Wissen darob auch mit uns teilst .

    Glücklicherweise ( zumindest für Dich ;) ) ist dieses / Dein Thema aber momentan immer noch ein , zumindest hierzulande , recht verkanntes und auch unterschätztes Sammelgebiet ( so , wie auch mein Interesse an alten Kugelzangen etc . ) und Du kannst Dich deshalb hoffentlich so richtig darin austoben , bevor auch hier die Sammlerpreise ( wie auf der anderen Seite des Grossen Tümpels ) explodieren !

    Weiterhin good luck ,

    enfield

    Tja. Mir geht es wohl so wie vielen Sammlern. Zum Einen finde ich das Sammelthema faszinierend und möchte gerne meine Begeisterung und mein (gemessen an dem was Andere schon zusammengetragen haben und in Buchform veröffentlicht haben) sehr rudimentäres Wissen mit Anderen teilen und mich austauschen, zum Anderen ist es mir ganz recht, wenn nicht allzu viele Sammler dieses Thema entdeckt haben, damit die Preise halbwegs günstig bleiben. Noch sind Originale nicht teurer als Replikas.

    In den USA werden Pulverhörner als Teil des kulturellen Erbes angesehen, genau wie die Longrifles oder die Mountain-Rifles. Das liegt vielleicht auch daran, dass drüben die Geschichte der Zuwanderer noch nicht so alt ist, wie die in Europa. Hier stößt man ja an allen Ecken und Enden auf Historisches. Deshalb gibt es auch sehr viel mehr Literatur zu den Pulverflaschen aus dem Amerika wie zu denen aus Europa.

    Dazu kommt auch noch eine grundsätzlich andere Einstellung zu Waffen und allem, was mit Waffen zu tun hat. Hier in Europa, Deutschland, England, muss man sich ja fast schon schämen, wenn man vor der Vitrine mit Waffen in einem Museum zu lange stehen bleibt. Wie kann man nur diese Mordwaffen auch noch interessant finden?


    Weil Du enfield das Thema Kugelzangen schon angesprochen hast: Bist Du schon mit dem L. Ghaye-Patent weitergekommen?

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

    Meine Finger sind einfach nicht für eine Wischtelefontastatur geeignet :(

  • Wie schon geschrieben: In den USA werden alte Waffen und Zubehör hoch geschätzt und es sind offenbar eine Menge in Museen zu finden

    Hier ein Beitrag zu einem persönlichen Pulverhorn eines Kanoniers auf der USS Constitution

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  • Und ein Beitrag zu einem Horn für Zündkraut auch von der USS Constitution

    Powder Horn - USS Constitution Museum
    ussconstitutionmuseum.org


    Wobei das Horn auch zu den Marinesoldaten auf dem Schiff gehören könnte. Die waren mit Harpers Ferry Gewehren und Pulverflaschen ausgerüstet.

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  • und hier ein kurzer Beitrag zu einem Pulverhorn, das unter Verwendung eines Büffelhorns wohl vor 1700 von Natives hergestellt worden war

    Powder-Horns


    "Woodland buffalo east of the Appalachians were hunted to extinction by the end of the 17th century, making their horns difficult if not impossible to obtain for powder horns. Powder horns made from Woodland bison during the Colonial wars are unknown. Most of the Woodland bison horns are plain. Rare examples of these horns have a pattern of brass pins hammered into the but plug of the horn. Within a circle of pins there is a design of pins. Based on Indian lore, Some researchers believe that the pattern of pins represent a constellation of stars visible on the night a baby was born, giving the child a lifetime sign."

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  • und jetzt noch ein kurzes Video, in dem das Horn des Milizmannes Thomas Kempten aus 1775

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  • Hier in Europa gibt es offenbar wenig Literatur und auch kaum Forschung zu Pulverflaschen. Ganz anders in den USA.

    Auch im ALR-FORUM ist die Gemeinde der "Horners" sehr aktiv.

    Angeblich gibt es in Europa auch ein geschlossenes Facebook Forum, zu dem man allerdings eingeladen werden muss. (Ich persönlich bin bezüglich dieser Plattform aber recht ablehnend)

    Hat vielleicht jemand einen Tipp, wo es ein Forum mit mehr Interessenten dieses Themas gibt?

    Oder sind Pulverflaschen so ausgefallen als Interessenspendet?

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  • Und hier ein Artikel aus dem französischen Magazin "Le magazine des enchères"

    Das gesamte Wissen über Pulverflaschen

    https://magazine.interencheres.com/art-mobilier/tout-connaitre-sur-les-poires-a-poudre/


    erstellt von einem Übersetzungsprogramm

    Tout connaître sur les poires à poudre

    par Jacques Dubarry de Lassale

    Eines der attraktivsten Jagdaccessoires für den Sammler oder Liebhaber kurioser Objekte ist sicherlich das Pulverhorn, dessen Ornamentreichtum und Vielfalt grenzenlos sind. Jacques Dubarry de Lassale blickt auf die Geschichte dieser fabelhaften Behälter zurück.

    Warum sind die Kisten und Flaschen dazu gedacht, den Vorrat an Schwarzpulver zu transportieren, der zum Nachladen der Arkebusen und Gewehre früherer Zeiten benötigt wurde und „Pulverflasche“ genannt wird? Die Antwort gibt die Form dieser Gefäße im 19. Jahrhundert. Sie haben zu 95 % die Form der Frucht des Birnbaums, was in früheren Jahrhunderten nicht der Fall war. Die ersten Pulverflaschen stammen aus der Zeit der ersten Schusswaffen, also aus dem 16. Jahrhundert. Das Schwarzpulver des 16. Jahrhunderts hatte aufgrund der instabilen Mischung seiner Bestandteile eine gewisse Rustikalität. Es wurden zwei Arten von Pulver unterschieden. Die eine war für den Antrieb der Ladung gedacht, die in den Lauf eingeführt wurde, und die andere war für das Abfeuern gedacht, feiner und mit regelmäßiger Körnung. Letzteres, Zündpulver oder pulverisiert genannt, wurde in das Becken der Waffe gegeben. Die Notwendigkeit, zwischen diesen beiden Pulvern zu unterscheiden, führte zu zwei Arten von Flaschen: der Hauptpulverflasche (größte) und einer kleineren Pulverflasche für das Zündkraut.

    Viele Fälschungen stammen aus dem 19. Jahrhundert

    Der Körper primitiver Birnen besteht im Allgemeinen aus den Knochen von Großwild oder Haustieren. Der Stopfen ist über eine Kette, eine Lederschnur oder eine Kordel mit dem Körper oder dem Spenderauslauf verbunden. Diese Birnen wurden an Schultergurten aus Leder oder Besätzen aufgehängt (Foto 1) und mit Metallringen am Birnenkörper befestigt (Foto 2). Die Diener trugen diese großen Birnen, ebenso wie die Arkebusen des Herrn, die sie systematisch nachluden, was ein kontinuierliches Feuer ermöglichte.

    Laut Robert Marquiset und Jean-Pierre Yven, den maßgeblichen Autoren auf diesem Gebiet, handelt es sich bei den großen Birnen, die als „Reserve“ bekannt sind, größtenteils um Fälschungen, die im 19. Jahrhundert vom berühmten Fälscher Ernst Schmidt angefertigt wurden und von denen viele in bedeutenden internationalen Sammlungen, darunter der berühmten Pauillac-Sammlung, gefunden wurden. Die „Reserve“-Pulverflaschen von Ernst Schmidt entsprechen nicht dem, was uns die Ikonographie hinterlassen hat. Der Hauptkörper besteht aus zwei Schulterblättern aus Rindfleisch, die wiederum von zwei Kiefern desselben Tieres oder eines anderen Rinders umgeben sind (Foto 3). Das Ganze, das den Hauptkörper der Birne bildet, ist auf einen weißen Holzrahmen geklebt, der als Träger für die Knochenelemente dient.

    .

    Photo 1

    Photo 2

    Photo 3

    Focus auf einen großen Pulverbehälter deutscher Herkunft

    Das, was Sie heute beobachten sollten (Fotos 4 bis 9), ist Teil der großen Pulverreserven für die Hauptladung. Es besteht aus zwei Ochsenschulterblättern, in die auf beiden Seiten Jagdszenen eingraviert sind; eines zum Thema einer Jagd mit Hunden (Foto 5 und 6) und mit Wappen verziert, an dessen schmalerem Teil eine Krone thront (Foto 7). Das andere zum Thema einer Wildschweinjagd (Fotos 8 und 9). Ein wunderschöner Fries, ebenfalls aus graviertem Knochen, umgibt einen Teil der Schulterblätter. Der Trageriemen besteht aus sehr schönen Besätzen mit Goldfäden. Der Stopper ist weg. Eine nahezu identische Kopie dieser großen Pulverreserve wird im Jagdhoff Fuschl Museum (Salzburg, Österreich) aufbewahrt. Über die Echtheit dieses sehr seltenen Objekts, das nicht mit anderen vergleichbar ist, können wir keine Aussage mit Sicherheit machen. Gibt es außerdem authentische? Denn es scheint, dass uns nur die Ikonographie Auskunft darüber geben kann. Dennoch ist es ein großartiges Sammlerstück, auch wenn es aus dem 19. Jahrhundert stammt. Trotz der Unsicherheit haben die größten Sammlungen der Welt nicht gezögert, sie zu erwerben.

    Photo 4

    Photo 5

    Photo 6

    Photo 7

    Photo 8

    Photo 9

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  • Hier habe ich noch eine ältere Abhandlung zum Gebrauch von Pulverflaschen

    im MANUAL FOR YOUNG SPORTSMEN

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  • Hier habe ich noch eine ältere Abhandlung zum Gebrauch von Pulverflaschen

    https://books.google.de/books?id=8_wWA…20flask&f=false

    im MANUAL FOR YOUNG SPORTSMEN

    Toller Beitrag !

    Es erstaunt mich immer wieder , wie Du so uralte Beiträge findest und auch hier postest !

    Von mir dafür ein herzliches Dankeschön und :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Ich denke mal , daß in unserer heutigen Zeit , dies eine der wenigen Möglichkeiten ist , unser in Jahrzehnten gesammeltes Wissen unserer Nachwelt hinterlassen zu können .

    Was DIE dann damit anfängt : What The Fu... !

    Aber wir haben wenigstens Anhaltspunkte hinterlassen ...

    Heute ist der Erste Tag des Restes unseres Lebens - machen wir das Beste daraus ! :bud:

  • Horns of Plenty: Decorated Military Powder Horns in Colonial America - The Journal of Antiques and Collectibles
    Learn more about early military powder horns in Colonial America. Who owned them, who carved them, and more.
    journalofantiques.com

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

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  • Auf der Seite der New-York Historica Société Museum &Library ist eine Reihe von Pulverflaschen abgebildet und beschrieben

    Suchergebnisse – Suche nach Objekte – New-York Historical Society

    Interessant sind auch die Zeichnungen von Rufus Alexander Grider (1817 -1900) der über 1000 Objekte von historischem Interesse gezeichnet hat, darunter 25 Pulverhörner.

    '"Rufus Alexander Grider was born April 13, 1817, in Lititz, Lancaster County, Pennsylvania, a town founded by members of the Moravian Congregation in 1756. Grider's ancestors came from Switzerland, and Grider was confirmed in the Moravian Church."https://www.nysl.nysed.gov/msscfa/vc22932.htm

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