Antiker originaler Remington 1858 NMA Revolver

  • Hallo liebe Freunde. Ich habe hier das kurzes Video hochgeladen, bitte schaut es euch an und beantwortet mir, wenn ihr Erfahrungen damit habt, ob dieses letzte Spiel der Mechanik normal ist.


    Es ist mein erster Vorderlader. Hier ist das kurze Video:


    Liebe Grüße und Danke - Sam


    Edit


    Bitte nur YouTube Gruß Root

  • Achtung: Mein Antivirus-Programm meldet Probleme!


    Kann da bitte mal ein Experte drauf schauen? Danke

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Alles KO, kein Problem - kannst du anguggn. :thumbup:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Hier das ganze nochmal als YouTube Link, falls euch das andere zu suspekt war:

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  • Absolut normal.

    Versuch mal im gespannten Zustand deine Trommel hin und her zu drehen. Wenn sich da was bewegt spricht man von Spiel.

    Hallo Mühlenbracher. Entschuldige, ich bin gerade sehr verwirrt. Jetzt habe ich festgestellt dass wenn ich den Hahn einmal spanne, ich die Trommel bewegen kann, wenn ich nochmal zurück spanne, macht es klick und der Hahn geht aber trotzdem zurück an die gleiche Stelle. Dann lässt sich die Trommel nicht mehr drehen, der trigger kann auch in diesem Zustand nicht ausgelöst werden Als nächstes spanne ich nochmal und dann kann der Abzug ausgelöst werden, so wie es sein sollte. Was mich dann aber noch total wundeet ist, wie im Video zu sehen, dass ich den Hahn dann nochmal etwas zurückspannen kann und sich der Abzug dabei bewegt, der Hahn dann aber wieder auf die Stelle zurückspringt.

  • Wenn ich dich richtig verstehe schreibst du von zwei verschiedenen Sachen, die wiederum absolut normal sind.

    Das Erste ist die Laderast. Die ist nötig um wie der Name schon sagt die Kammern deiner Trommel zu laden. In dieser Stellung m u s s sich die Trommel frei drehen lassen. Der Abzug hat noch keine Funktion.


    Spannst du den Hahn dann in die zweite Stellung, passiert nicht nur das dein Abzug den gespannten Hahn auslöst, sondern die Trommel wird nun auch in der richtigen Position arretiert. Dafür sind die ringsum in Laufrichtung angebrachten kleinen Nuten die in die Trommel gefräst sind. Von unten aus dem Rahmen rückt ein Metalstück aus was deine Trommel festsetzt, man sagt dazu arretiert. Damit die Kammer bündig vorm Lauf sitzt.

    Das du den Hahn ein wenig weiter spannen kannst wie bis er einrastet ist nicht weiter tragisch und bei den meisten Revolvern so.


    Versteh mich nicht falsch, ist nicht abwertend gemeint, ... aber hast du schon jemals einen Perkussionsrevolver aus der Nähe gesehen?

    "Life is hard; it's harder if you're stupid."

    John Wayne

  • Hallo Mühlenbracher.

    Gut, dann weiß ich jetzt, dass es oft vorkommt, dass man den Hahn weiter spannen kann und es nicht weiter tragisch ist. Den Problemablauf den ich beschrieben habe ist noch ein anderer, ich zeige es hier kurz in diesem Video:

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    Dieser Gentleman hat das Problem in seinem Video (irgendwann ab der Hälfte) beschrieben und aufgezeigt und begründet. Laut ihm kommt es durch Abnutzung zu Stande und man würde es durch austauschen einiger Komponente wieder normalisieren können. Hier sein Video: https://youtu.be/Hy7Rvaj8gnY

    Ja, ich bin tatsächlich ganz neu in dem Thema, erst seit ein paar Monaten. Ich hatte schon Mal mit einem antiken Colt 1860 Army Revolver geschossen, dieser Remington ist aber mein erster eigener.

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Nicht so ungewöhnlich, schlicht und ergreifend Abnutzung.

    Hier 'mal ein Blick auf ein Steinschloss, Innenseite.

    L001.jpg


    Die Hauptfeder wirst Du erkennen, sie erzeugt die Spannung. Wenn Du den Hammer (Hahn) spannst,

    wird die fest mit dem Hammer verbundene Nuss

    L002.jpg

    ebenfalls rotiert und die Hauptfeder dadurch unter Spannung gesetzt. Beim Revolver musst Du Dir oben

    an der Nuss halt noch den kompletten Hahn vorstellen, das Ganze als ein Teil.

    Rechts unten an der Nuss siehst Du zwei Einschnitte in der Rundung der Nuss,

    der untere tiefer, der obere nicht so tief, fast rechtwinkelig. Dort greift die Abzugsstange ein,

    die beim ersten Bild rechts unten zu sehen ist.

    Der untere Einschnitt an der Nuss ist die Halbrast, deswegen tiefer eingeschnitten, so wird die

    Abzugsstange blockiert - sie lässt sich nicht nach unten bewegen, folglich kann kein Schuss ausgelöst werden.

    Beim zweiten Einschnitt ist das möglich. Logisch aus der Vollrast wird ja geschossen.

    Nur - wenn durch häufiges Schießen abgenützt/abgeschliffen, hält die Abzugsstange dort nicht mehr sicher,

    entsprechend bleibt der Hahn nicht mehr in der Vollrast.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Hallo Werner. Eine sehr Fachkompetete Antwort, danke dafür!


    Also wäre die Lösung bei dieser Erklärung, genau wie es der amerikanische Herr im Video schon betonte, die betroffenen Komponenten auszutauschen, richtig?


    Ich muss dazu aber noch erwähnen dass der Hahn ja stabil in der Vollrast bleibt, wenn er erstmal drinnen ist. Es wirkt mir hier so als würde das Metalstück, was unten aus dem Revolver kommt, um die Trommel festzusetzen, einfach zu früh rauskommen und das ist der Grund dafür, dass ist der Grund dafür, dass ich aufhöre den Hammer zu ziehen, da ich durch das Klick denke, dass er im Vollrast ist, woraufhin der Hammer wieder zurück zu Halbrast geht, immer noch mit dem Metallstück untem rausguckend, was dazu führt dass die Trommel im Halbrast "blockiert" ist. Eigentlich nicht weiter schlimm, ich muss dann den Hammer einfach etwas weiter ziehen bevor ich ihn loslasse. Trotzdem würde ich gerne verstehen warum das Teil zu früh rauskommt.


    Lieben Gruß

    Sam

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Da kannst Du nur versuchen, möglichst genau zu beobachten, ev. einen Büchsenmacher um Hilfe bitten.

    Ich hatte ein vergleichbares Problem mit einem Rogers & Spencer Revolver, allerdings Replika. Da lag's am Hahn. Zwar klemmte die Trommel am Trommelstop, aber nur, weil das System versucht, die Trommel weiter zu drehen, daher der Stift zum Trommelstop eingeklemmt wurde, bevor er zurück in den Rahmen bewegen konnte. Mein erster Verdacht bleibt also der Hahn. Den ein Büchsenmacher vielleicht restaurieren kann.

    Zudem: Spanne den Hahn ein paar Mal bewusst langsam und vollständig, beobachte, wie zuverlässig das System dann ist, und ob Du Dir die Bewegung so nicht angewöhnen solltest. Unabhängig davon, ob Du den Hahn reparieren lässt bzw. austauschst.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



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