Eine hundskommune Steinschloßpistole - oder etwa doch nicht ?

  • Liebe Foristi

    Bevor ich meine Pistole auf Egon oder sonstwo verschelble , weil ich , wie ich feststellen mußte , einfach doch zu nervös bin , um anständig mit Steinschloß zu schiessen , möchte ich Euch hier meine Pistole vorstellen .

    Es widerstrebt meiner Überzeugung , das Teil nur wegen " Haben - Wollens " in meiner Sammlung verstauben zu lassen , das Ding wurde ja einmal zum Gebrauch / Repräsentation und nicht für die Vitrine gefertigt . Viel schöner fände ich es , wenn die Pistole artgerecht geschossen werden würde , fürs Altenteil ist sie doch noch viel zu gut im Schuß ...


    Dem Einen oder Anderen dürfte der Name H(arvey) W(alklate) Mortimer & Son durchaus bekannt sein , sind doch noch einige/viele Waffen aus dieser Werkstatt erhalten .

    Entweder , weil sie damals nur für die reiche Oberschicht vorbehalten war , die sich ja immer eher vornehm möglichst weit hinter einem Kampfgeschehen zurückhielt , oder auch weil das von Mortimer&Son verwendete Material sowie Handwerkskunst von derart hoher Qualität war , daß uns heute ( leider meist nur in Museen oder privaten Vitrinen ) doch noch einige Stücke erhalten geblieben sind . In Anbetracht der hervorragenden Qualität dieser hier vorgestellten Pistole gehe ich hauptsächlich von Letzterem aus , wenn auch Ersteres nicht ganz zu leugnen ist ;)



    Wegen der Signatur H.W.Mortimer & Son gehe ich davon aus , daß diese Pistole kurz vor oder nach den Napoleonischen Kriegen hergestellt wurde .


    Ich habe sie jedenfalls von einer Englischen Familie gekauft , die hoch und heilig geschworen hat , daß der Originalbesitzer damals Offizier in der Englischen Armee war ( Fehlte nur noch , daß sie behauptet hätten , das Teil wäre damals bei Waterloo entscheidend gewesen :Braverle::Braverle::Braverle:


    Ich habe damals meine Ohren auf "Durchzug" gestellt , ich wollte einfach nur eine TOP - erhaltene Steinschloßpistole , mit der ich auch wettkampfmäßig schiessen kann .

    Nunja - zünden und schiessen tut das gute Stück ja hervorragend , aber mit dem "Treffen" hab ich es damit doch nicht ganz so ! Jedenfalls war ich doch schon ganz froh , wenn meine Schüsse im "Schwarz" gelandet sind :mk:


    Sei es , wie es will , hier meine Pistole im Kaliber 17mm , originalem Ladestock und lediglich gereinigtem Zustand mit nur ganz leicht verputzter Signatur :


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    Heute ist der Erste Tag des Restes unseres Lebens - machen wir das Beste daraus ! :bud:

    Einmal editiert, zuletzt von enfield ()

  • Wegen der Signatur H.W.Mortimer & Son gehe ich davon aus , daß diese Pistole kurz vor Ende oder nach den Napoleonischen Kriegen hergestellt wurde .

    SO wollte ich es eigentlich schreiben :shock:

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  • "hundskommun" ... ^^ wie nett. Ich liebe Dialekte ... :thumbup:

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

    • Offizieller Beitrag

    Na ja, nachdem ein solches Ding eigentlich dazu gedacht war, hoch zu Ross einen zu nahe gekommenen Fußsoldaten auf vielleicht 2m Distanz das Lebenslicht auszublasen, war "das Schwarze treffen" nicht ganz so gefragt, die Pistole dafür trotz hervorragender Qualität der Teile auch nicht ausgelegt.

    In der Regel glatter Lauf, kein vollständiges Visier. So etwas verlangt einiges an Übung, wenn man treffen will. So schlecht scheinst Du dabei gar nicht gewesen zu sein, enfield .


    Ich hätte vorgeschlagen: Sei nicht so streng mit Dir, behalte das Ding und schieß es halt mit zum Spaß. Das (noch) bessere Treffen kommt schon.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Vielleicht liegt meine miserable Bilanz ja auch an einer falschen , deutlich zu schlappen Ladung von 20grn Wano2 . Zumindest höre ich mit DEUTLICHER Zeitverzögerung nach dem "Rumms" des Schusses erst ein "Klatsch" vom Einschlag irgendwo auf der Scheibe ...


    Ähnliches mußte ich mit meinem Beaumont Adams erfahren : Ich denke mal , daß ich kein ganz so miserabler Schütze bin . Aber nachdem ich mit 15 grs Wano2 , Grieß , Fett und RK .465 praktisch die gesamte Scheibe bestrichen habe , bin ich , nachdem ich auf 20 grs , gleicher Grießvorlage und RK erhöht habe , auf Anhieb zumindest innerhalb der "8" geblieben .

    Auf die Idee , daß die Ladung deutlich zu schlapp war , kam ich allerdings erst nach einem Rahmenschuß , der gerade einmal knapp über Kaliber in dem Dachlattenmaterial des Rahmens stecken geblieben war !


    Da scheint doch tatsächlich noch Luft nach oben zu sein ???

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  • Da ist jede Menge Luft nach oben, es sei denn beim Dachlattenmaterial handelt es sich um die hessische Panzerdachlatte :D


    Also, 20 gr. Wano 2 sind wirklich ein bisserl wenig bei 17 mm Laufdurchmesser. Die Kugel, die da drin steckt, braucht schon einen ordentlichen Antrieb, vor allem bei Steinschloss, wo auch einiges an Druck durchs Zündloch flöten geht.

    Es gibt fürs Kaliber .69 Kugeln in unterschiedlichen Durchmessern, mit denen du testen kannst. Wie beim gezogenen Lauf soll die Kugel gerade so in den Lauf rollen können. Das Pflaster braucht nur recht dünn zu sein, es muss ja keine Züge abdichten. Wenns bei Wano bleiben soll, würde ich mal bei 25 gr. oder sogar 30 gr. anfangen und zunächst in 2 gr. Schritten noch oben steigern. Du kennst das ja. Die Erfahrung fürs Austesten hast du.

    Bei Steinschloss musst du auf jeden Fall länger nachhalten. Die Zündung mag bei der Pistole sehr schnell sein, aber Verreissen geht bei Steinschloss immer einfacher als bei Perkussion.


    Auf jeden Fall eine schöne Pistole, die ich um 1810 einordnen würde. Ganz sicher war sie bei Waterloo dabei ;)


    Lederstrumpf

  • Ich persönlich habe den Eindruck, dass Steinschlosswaffen 20 bis 40% mehr Pulver mögen, als vergleichbare Perkussionswaffen. Aber ich bin zu wenig ambitioniert, und habe zu wenig Erfolge aufzuweisen, als dass ich als Experte auftreten könnte, und mir reicht es, wenn ich die Mehrzahl der Schüsse auf der Scheibe plazieren kann.



    In jedem Fall ein Dingelchen, dass mein Habenwollen geweckt hat, auch wenn gerade Ebbe in der Schmu-Kasse ist.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Schwarzer Mann ()

  • Ich persönlich habe den Eindruck, dass Steinschlosswaffen 20 bis 40% mehr Pulver mögen, als vergleichbare Perkussionswaffen.

    und dann darfst Du noch einmal rundum 100 Prozent für den glatten Lauf drauf legen !


    Habe dieser Tage erst eine Abhandlung über das Thema glatter und gezogener Lauf bei Steinschloßpistolen gelesen und dabei wurde ganz klar ausgeführt, daß ein glatter Lauf erheblich mehr Pulver braucht als ein gezogener um vernünftig zu treffen.


    Also sind die genannten 15 oder auch 20 grs eines noch dazu gutmütigen Pulvers wie Wano bei dem Kaliber wohl deutlich zu wenig


    enfield

    Was sich mir aber im Leben nicht erschließt, ist die Beifügung von Grieß bei einer Pistolenladung !

    Was soll das nur bringen ?

    :rolleyes:

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Macht schon Sinn, wenn man ein recht nasses Kugelpflaster verwendet.

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  • enfield

    Was sich mir aber im Leben nicht erschließt, ist die Beifügung von Grieß bei einer Pistolenladung !

    Was soll das nur bringen ?

    :rolleyes:

    Sorry , scheint ein kleines Mißverständnis zu sein - die Erfahrung mit den Schlappschüssen habe ich mit dem dem Adams - Revolver gemacht und habe sie dann auf die Mortimer übertragen .

    Ich war bisher einfach nur zu feige , 30grs oder mehr hinter die Kugel zu geben .


    Beim Adams war es mir zuerst auch nicht so ganz geheuer , die Ladung um 1/3 zu erhöhen , aber lustigerweise "hämmert" er mit der höheren Ladung eher weniger in die Hand , ist deutlich weniger laut und das abgeschlagene Zündhütchen wird auch zuverlässig weggepustet , so daß ich der Trommel beim Spannen für den nächsten Schuß nicht mehr extra von Hand beim weiterdrehen nachhelfen muß .

    Außerdem streut er jetzt nicht mehr .

    Ohne Grieß würde noch eine ganze Menge Pulver mehr in die Trommel passen , aber ich möchte das doch etwas kostspieligere gute Stück nicht über Gebühr belasten . Den Grieß brauche ich lediglich , damit ich die Kugel fast bündig zur Trommelbohrung/Stirn setzen kann ( möglichst wenig Freiflug ) .


    Die anderen Püster stopfe ich selbstredend wie Ihr wohl alle auch , nur mit schwarzem Kraut , Pflaster mit Spucke und Reinbleikügelchen !

    Heute ist der Erste Tag des Restes unseres Lebens - machen wir das Beste daraus ! :bud:

    Einmal editiert, zuletzt von enfield ()

  • Macht schon Sinn, wenn man ein recht nasses Kugelpflaster verwendet.

    aber ein solches zu verwenden ist sinnlos !

    :rolleyes:

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Sorry , scheint ein kleines Mißverständnis zu sein -

    Ohne Grieß würde noch eine ganze Menge Pulver mehr in die Trommel passen , aber ich möchte das doch etwas kostspieligere gute Stück nicht über Gebühr belasten . Den Grieß brauche ich lediglich , damit ich die Kugel fast bündig zur Trommelbohrung/Stirn setzen kann ( möglichst wenig Freiflug ) .


    Die anderen Püster stopfe ich selbstredend wie Ihr wohl alle auch , nur mit schwarzem Kraut , Pflaster mit Spucke und Reinbleikügelchen !

    Jetzt ist es klar - man konnte das so oder so lesen.


    Wenn Du aber Deinen Revolver wirklich schonen willst, dann lasse den Grieß weg und verwende statt dessen entweder einen Filz,

    oder,

    und das mache ich bei Perkussionsrevolvern, einen gefetteten Abschnitt von einem Zahnarzt Watteröllchen.


    Grieß ist und bleibt in dem Zusammenhang ein Schleifmittel , gefettete Watte oder Filz hingegen ein Pflegemittel

    und

    bekanntlich sind die Legierungen alter Waffen schon etwas sensibler.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Super ! Danke für den guten Rat , werde ich gerne probieren !

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  • Lieber CC und auch Ihr anderen Praktiker


    Bitte entschuldigt , wenn ich mich hier nochmal direkt an Euch mit meiner Frage/Bitte wende . ( Ist ja vielleicht für den Einen oder Anderen unter uns auch interessant )


    So , wie ich dieses Forum über die letzten zwei Jahre beobachte und auch versuche , möglicht gut meine bescheidenen Kenntnisse einzubringen , bist Du , CC , nebst Aloys , Lederstumpf und auch Sammler einer der wenigen Praktiker , der , ( wenn auch manchmal mit einem mir sehr sympathischen Sarkasmus ) , weiss , wovon er schreibt .

    ( Deinen Rat mit den Zahnarzt - Tampons im Beaumont-Adams kann ich übrigens mit Erfolg bestätigen ! Nochmals Danke dafür ! )


    Zu meiner Frage/Bitte zur angesprochenen Pistole :


    Das Teil konnte ich ja vor ein paar Jahren auf einer Auktion in England ( mitsamt ihrer vielleicht sogar stimmigen Geschichte ) ersteigern .


    Der Bauart nach wurde sie von Mortimer rel. spät gefertigt , sie hat bereits eine rollengelagerte Batterie , glatten , bereits mit Keilen gehaltenen , aushakbaren , innen spiegelglatten Lauf in gemessenem Kaliber .670 , keine Kimme aber fest auf dem Lauf befestigtem Silberkorn sowie die typische Hahnsicherung , ist also schon in gewisser , nicht allzu geringer Qualität gefertigt .

    Die Pistole scheint im Besitz der Familie eines Offizieres gewesen zu sein , weil sie , dem Gesamtzustand nach ( neuwertig aber mit Patina , sogar noch mit originaler Braunierung des Laufes ) , falls überhaupt , praktisch ungeschossen ist .


    Weil ich bisher ALLES , was ich in meine Sammlung aufgenommen habe , selber geschossen habe und auch geschossen haben MUSS , möchte Ich Dich hier nochmals persönlich fragen , ob Du mir dabei helfen kannst , wie ich diese Pistole "füttern" muß .


    Wie geschrieben , hat der Lauf ( gemessen ) Kal. 670 , RK .660 habe ich hier . Kann ich die verwenden und was würdest Du als Pflaster empfehlen ?


    Als Pulver habe ich ( unseren buckligen Bestimmungen entsprechend ) nur CH-1 ( für meine Ruggles .28 bis Pistolen .365 ) sowie WANO PP ( ab .41 und den Beaumont-Adams . 464 sowie alle meine anderen Pistolen über .44 ) zur Verfügung - AAAABER - wieviel und von welchem , falls überhaupt , davon kann/darf/soll ich hinter die Murmel geben ?


    Es würde mich schon brennend interessieren , ob es möglich ist , so eine alte Pistole mit meinem mir zur Verfügung stehenden Pulver dazu zu bringen , zumindest auf 25m zuverlässig im " Schwarz " der DSB - Scheibe zu bleiben , ansonsten hätte das Teil keine Daseinsberechtigung in meiner Sammlung von Präzisions/Scheiben/Duellwaffen .

    Weil ich aber vom Steinschloßschießen bisher wirklich fast bis gar keine Ahnung habe und ich hier im extremsten Südwesten ( Rheinknie D/CH/F , in Weil am Rhein ) auch niemanden fragen kann , weil sowas hier leider praktisch nicht geschossen wird , wäre ich froh , wenn Du/Ihr mir zumindest mit einer konkreten "Anfangsladung" helfen könntest/könntet .

    ( Zumindest als Primer sollte zumindest das CH-1 funktionieren , oder doch besser nicht ? )


    Vorab schon und nochmal ein ganz herzliches Dankeschön

    Heute ist der Erste Tag des Restes unseres Lebens - machen wir das Beste daraus ! :bud:

    5 Mal editiert, zuletzt von enfield ()

  • ... AAAABER - wieviel und von welchem , falls überhaupt , davon kann/darf/soll ich hinter die Murmel geben ?

    Auch wenn die Frage nicht an mich gerichtet war, würde ich von der Verwendung deines Ch 1 dringend abraten. Für eine so große (und schwere) Kugel ist es nicht gemacht. Dein Wano PP eignet sich da deutlich besser für Experimente.


    Inhaltlich machte ich es wie ein paar Beiträge weiter zuvor Kollege Lederstrumpf vorschlägt:

    Es gibt fürs Kaliber .69 Kugeln in unterschiedlichen Durchmessern, mit denen du testen kannst. Wie beim gezogenen Lauf soll die Kugel gerade so in den Lauf rollen können. Das Pflaster braucht nur recht dünn zu sein, es muss ja keine Züge abdichten. Wenns bei Wano bleiben soll, würde ich mal bei 25 gr. oder sogar 30 gr. anfangen und zunächst in 2 gr. Schritten noch oben steigern.

    Will dir die Illusion nicht nehmen mit dieser Pistole mal die 25m Scheibe zu treffen, aber es werden - nach meiner unmaßgeblichen Einschätzung - Zufallstreffer bleiben. Nicht weil du zitterst oder schlecht nachhälst, sondern weil deine einzige Zielhilfe aus einem Korn besteht. Ohne Kimme wirst du mit deinem Schießeisen als Treffmaschine nicht glücklich. Ziemlich aussichtslos.

    Schieß das Ding aus Spaß an der Freude. Aber erwarte keine reproduzierbaren Löcher im Schwarzen.

    "Life is hard; it's harder if you're stupid."

    John Wayne

  • Ganz herzlichen Dank für Deine Einschätzung , Deine Erfahrung deckt sich doch mit meiner Annahme und Befürchtung , dass das CH-1 zu heftig wäre für solch einen schweren Bleibatzen .

    Gem. Deiner und Lederstrumpfs Angabe werde ich also am nächsten Mittwoch einmal ein paar Murmeln mit einer Ladung von 30 grs WANO PP Richtung Scheibe befördern und bin schon recht gespannt , wie sich das anfühlt und ob ich damit mit ( zumindest fast ) allen sogar die Scheibe , womöglich sogar meine eigene , wo auch immer , treffen kann .

    Ich gehe mal davon aus , daß die RK durchaus etwas stramm aber zumindest ohne Notwendigkeit eines Ladehammers gepflastert gesetzt werden darf ?


    30 grs dürften doch schon für etwas Unterhaltung sorgen , ich werde meine Standkollegen entsprechend vorwarnen 8)

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