Waschbärenplage in Berlin: Aber Jagd nicht sinnvoll

  • Das mit den Waschbären in Berlin finde ich Gut, jeder bekommt das, was er verdient hat.


    Die Berlinpolitik wird es schon richten, man muss sie nur lassen, siehe Mietendeckel, Clan-Kriminalität, Länderfinanzausgleich usw.

  • Das mit den Waschbären in Berlin finde ich Gut, jeder bekommt das, was er verdient hat.


    Die Berlinpolitik wird es schon richten, man muss sie nur lassen, siehe Mietendeckel, Clan-Kriminalität, Länderfinanzausgleich usw.

    Das Dumme ist nur, daß dieses Ungeziefer sich überall breit macht und in Berlin sitzen eben in erster Linie die, die es nicht "richten"

    sondern durch viele unsinnige Gesetze dafür sorgen, daß nichts besser, aber Vieles Schlechter wird

    und

    damit ist nicht nur die Waschbärenplage gemeint

    ::c.o.l)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Oder nur Jungtiere verwenden .

    Aber jedem nach seinem Geschmack. Pelzmütze sehr gerne .

    Aber essen. Muss ich nicht haben . Marderartige/Hundeartige muss ich nicht auf dem Teller haben. Dafür ist die Not nicht groß genug.

    Und nee, Dachs esse ich auch nicht.

    Waschbären sind essbar und schmecken gar nicht so schlecht. Problem in Deutschland dürfen sie zwar verwertet werden aber als Allesfresser sind sie Trichinenuntersuchungspflichtig, was ja z.B. wenn man Schinken machen will sehr sinnvoll ist aber bei durch zu erhitzenden Gerichten na ja ... Und da man bei den Fiechern nicht mal die Probe selbst nehmen düfte ( die Möglichkeit wird i.d.R. nur beim Schwarzwild eingeräumt) wird die Sache rein finanziell zum maximalen Minusgeschäft.

  • Interessantes zum Bärli ...


    Als Allesfresser steht der Waschbär dem beliebten Hausschwein dabei näher als so mancher denken würde. Dass Waschbären in Deutschland bisher nicht viel konsumiert werden, ist laut dem Sprecher des DJV, Torsten Reinwald, kulturhistorisch bedingt.


    https://www.augsburger-allgeme…utschland-id58571411.html

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

  • Waschbären sind essbar und schmecken gar nicht so schlecht. Problem in Deutschland dürfen sie zwar verwertet werden aber als Allesfresser sind sie Trichinenuntersuchungspflichtig, was ja z.B. wenn man Schinken machen will sehr sinnvoll ist aber bei durch zu erhitzenden Gerichten na ja ... Und da man bei den Fiechern nicht mal die Probe selbst nehmen düfte ( die Möglichkeit wird i.d.R. nur beim Schwarzwild eingeräumt) wird die Sache rein finanziell zum maximalen Minusgeschäft.



    Bei uns darf die kündige und beauftragte Person auch beim Dachs die Trichinenprobe entnehmen .



    Egal wie die Viecher schmecken. Da kann ich den Kopf dazu nicht ausschalten 😉

  • Egal wie die Viecher schmecken. Da kann ich den Kopf dazu nicht ausschalten 😉

    Ich sag in der Hinsicht immer "wer Schwein ißt, der braucht auch vor anderen Tieren nicht zurückschrecken"

    oder

    falls Du es im Hinblick auf ihr putziges Aussehen meinst , "wer nach einem Blick in die Augen von Lamm, Kalb oder dem Anblick von spielenden Ferkeln nicht zumindest mal ins Nachdenken kommt, ob Fleischkonsum ethisch wirklich eindeutig klar ist, der muß schon absolut überzeugt sein".


    ICH bin es nicht - esse trotzdem praktisch alles was es an Fleisch gibt, weil es der Natur des Menschen entspricht.

    :Game:


    Aus welchem Grund also vor Waschbär zurückschrecken ?

    :think:

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Waschbären sind essbar und schmecken gar nicht so schlecht. Problem in Deutschland dürfen sie zwar verwertet werden aber als Allesfresser sind sie Trichinenuntersuchungspflichtig, was ja z.B. wenn man Schinken machen will sehr sinnvoll ist aber bei durch zu erhitzenden Gerichten na ja ...

    Richtig, gerade in Bezug auf Schinken auch absolut vernünftig !


    Und natürlich wird man sich auch als Jäger beim Eigenverzehr eines lange gekochten und hocherhitzen Ragouts ohne jede Ausnahme an diese Regeln halten und auch nichts Anderes raten .......


    Also davon gehe ich jetzt ohne jede Einschränkung aus !


    ::c.o.l)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Das Schwarzwild alles frisst ist mir auch klar.


    Aber ein Waschbär gehört zu den Marderartigen / Hundeartigen .

    Die esse ich nicht. Da sagt der Kopf NEIN dazu .

    Ich esse auch nicht Hausmeister Krauses Dackel 😉


    So groß ist meine Not noch nicht , das ich nicht noch einen Ring Lyoner oder ein paar Schwenker im Kühlschrank hätte 😄

  • So groß ist meine Not noch nicht , das ich nicht noch einen Ring Lyoner oder ein paar Schwenker im Kühlschrank hätte 😄

    Es geht ja nicht um Not oder um satt werden, sondern allein um die Frage, ob es sich hierbei geschmacklich um eine Bereicherung handeln könnte !


    Ich kann es mangels Gelegenheit nicht beurteilen, aber wenn etwas andernorts in vergleichbaren Kulturkreisen (worunter Amerika doch irgendwie fällt) offenbar gerne verzehrt wird, warum nicht mal probieren falls (!) man die Gelegenheit hat ?


    Der sprichwörtliche Blick über den Tellerrand ist doch gerade im kulinarischen Bereich gar nicht so abwegig.


    Dachsschinken (und auch das ist ein Marder !) hat doch angeblich gerade in Jäger/Förster Kreisen lange Tradition

    (dabei hätten doch gerade die eine uneingeschränkte Auswahl an anderem Wild !)

    und

    der einigermaßen vorurteilsfreie Tourist stellt z.B. in Florida fest, daß Alligator ausgesprochen lecker ist.


    Was Hausmeister Krauses Dackel anbelangt - zugegeben, den wollte ich auch nicht probieren, genau so wenig wie Oma Käthes Mieze

    und

    auch bei Pferdefleisch hatte ich extreme Bedenken, denn das sind kulturell für uns schon gewisse Tabuzonen

    aber

    bei Waschbär könnte ich es mir, wie auch bei Dachs zumindest vorstellen.


    :)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

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  • wenn etwas andernorts in vergleichbaren Kulturkreisen (worunter Amerika doch irgendwie fällt) offenbar gerne verzehrt wird, warum nicht mal probieren falls (!) man die Gelegenheit hat ?

    Alligator ist noch auf meiner bucket list, hat sich noch nicht ergeben. Wie mir ein guter Freund in Florida berichtete war es schon in seinen jungen Jahren so, dass so ziemlich alles was vor die Flinte kam auf dem Tisch landete, nicht zuletzt um preiswertes Fleisch zu haben. Ihm verdanke ich so manche kullinarische Erfahrung. Neben Hirsch und Reh gab es auch schon Kojote, Luchs oder Waschbär. grin-.)

    Gruss, Alex

  • Neben Hirsch und Reh gab es auch schon Kojote, Luchs oder Waschbär. grin-.)

    Gator ist geschmacklich absolut in Ordnung

    :)

    Kojote oder Luchs würde ich zumindest für mich(!) als reine Fleischfresser (sind sie doch wohl?) ausschließen,

    aber

    gerade bei Bären (vom Eisbär mal abgesehen) ist doch bekannt, daß sie Allesfresser sind, die sich zu großem Anteil auch vegetarisch ernähren und somit im Freßverhalten der natürlichen Ernährung des Schweins, was ja bekanntlich "der Deutschen liebstes Tier" ist - zumindest auf dem Teller - recht nahe kommen.

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Also ich habe schon mehrfach Dachs gegessen. War lecker.

    Und Waschbär würde ich auch gerne mal probieren.

    Waschis gibt es ja zu genüge. Auf meiner Fahrt zur Arbeit, an immer der selben Stelle, laufen mir genug über den weg.

    Muss ich immer aufpassen das die mir nicht mein Auto "zerbeulen".

    Muss aber dazu sagen, dass ich kein Jäger bin.

    Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen. (Erich Maria Remarque)


    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes? (Berthold Brecht)

  • Warum zucken hier einige beim Verzehr von reinen Fleischfressern? Was hat das für einen Hintergrund?

    Man isst ja such genug Fischarten, die sich nur von Fisch ernähren. :/


    Generell hab ich nie unterschieden zwischen Nutztier und Haustier. Also ich muss jetzt nicht jeden Tag Katze essen.

    Aber wenn ich im Almurlaub bin, finde ich Kühe und Kälber auch immer sehr liebenswert. Und die ess ich ja auch.

    Generell ist halt doof, wenn ein Lebewesen sterben muss, damit ich es essen kann. Dessen bin ich mir, als bewusster Fleischesser auch immer bewusst.


    Aber da ist es mir doch persönlich egal, was das jetzt für ein Tier ist und ob andere das als Haustier halten...

  • Da fällt mir doch der "Dachhase" wieder ein ... früher öfter auf dem Teller in HR.


    Heute geht das (zumindest hierzulande in D.) nicht mehr, denn Katzen die mit Dosenfutter gefüttert werden schmecken ... scheußlich.

    Nur "Milchkatzen" schmecken gut - wie Kaninchen, nur saftiger.

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  • Warum zucken hier einige beim Verzehr von reinen Fleischfressern? Was hat das für einen Hintergrund?

    Man isst ja such genug Fischarten, die sich nur von Fisch ernähren. :/

    Weil ein Fisch kein Säugetier ist !


    Das macht auch gedanklich schon einen ganz erheblichen Unterschied aus, denn letztlich ist doch Vieles von diesen Dingen "Kopfkino" bzw. kulturhistorische Prägung -

    bis hin zur absolutesten Frage aller Fragen aus diesem Themenbereich :

    Warum finden (zumindest fanden) einige Kulturen "Langschwein" unheimlich lecker und bei den allermeisten anderen Kulturen ist es zum Glück und völlig zu Recht, das absoluteste Tabu !


    <X::kotze.::

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

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  • Das erschließt sich mir nicht.

    Die eigene Spezies zu konsumieren ist für die eigenen Spiegelneuronen ja schon bissi was anderes, als einen reinen Carnivoren einer anderen Spezies zu vertilgen.


    Ich fragte mich nur, weil's hier jetzt schon ein paar mal erwähnt wurde, ob irgendwas ungesund ist an einem z.B. Gepard, da er nur Fleisch frisst. Ob unter Umständen die Stresshormone seiner Nahrung das eigene Fleisch ungenießbar machen, oder so.

  • Ich denke, dass die Sache mit der Auswahl der Nahrung größtenteils der die Erziehung und die Gewohnheiten im der Kindheit zusammenhängt, so wie das Captain Cat schon geschrieben hat. Man muss sich nur mal daran erinneren, wie schwer es üblicherweise ist, Kindern neue und ungewohnte Speisen nahezubringen. Und das ist entwicklungsgeschichtlich sicher von Vorteil. Was die Eltern essen, ist üblicherweise gut verträglich. Der Gedanke an die Maden in einer Sagopalme, die in Neuguinea als Delikatesse gelten, wird in unserem Kulturkreis auf instinktive Ablehnung treffen. Dabei wird Dir sicher der Kenner sagen, dass diese Maden frisch verzehrt, am besten direkt aus dem weichen Mark gepult, unvergleichlich lecker schmecken.


    Bushmeat (also Affe, Menschenaffe) als Ragout wird gerne verzehrt. Langschwein so einen ähnlichen Geschmack haben. Vielleicht kann Papa Aldo dazu etwas erzählen, da er ja in Regionen im Einsatz war, wo Bushmeat in vielen Töpfen zu finden war.

    Natürliche Abscheu? Sicher nur Gewohnheitssache.

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    In meinen Beiträgen verwende ich bewusst Satire, Ironie, Sarkasmus und Übertreibungen, um zu verdeutlichen. Auch ohne Kennzeichnung dieser Stilelemente sollte sich der Leser dessen bewusst sein.

  • Wow , was für eine Diskussion 😄


    Muss man alles essen , nur weil es essbar ist ?

    Hat nicht jeder Mensch eine Nahrung die er nicht mag ?

    Es gibt Menschen die essen keine Frösche und Schnecken . Ich esse die gerne .


    Ich esse aber keine Hunde/Marderartige .


    Ich esse auch keine Spinnen oder gebratene Ratten ,die in anderen Kulturen gegessen werden .


    Dabei ist es mir auch egal , ob es eine geschmackliche Bereicherung für uns wäre.


    So lange die Not nicht so groß ist , das ich verhungern würde , erlaube ich nir den Luxus für mich zu entscheiden ob ich es essen mag oder nicht.

    Dabei ist es mir egal , ob es essbar ist oder nicht.


    Wenn mein Großvater nir erzählt hat , was er in der Kriegsgefangenschaft gegessen hat um zu überleben , dann drehte sich bei mir fast der Magen um .

    Er hat es gegessen um damals zu überleben .

    Ich bin aber nicht in Kriegsgefangenschaft . 😋

  • Ich kann Dir weitgehend recht geben raze4711.

    Nein, man muss nicht alles essen, was ungiftig ist. Aber die Vorlieben sind sehr stark kulturell geprägt, und ich denke, dass die Esskultur schon in der frühesten Kindheit und früher festgelegt wird. Untersuchungen haben angeblich gezeigt, dass Menschen sogar das recht gerne mögen, was die Mutter während der Schwangerschaft gegessen hat.

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