"Attentate und Terror - Könnte eine private Schusswaffe nützen?"

  • Um Gottes Willen , ich starte doch nicht schon wieder so einen Shitstorm wie dort.

    Hier geht es auch doch schon los.

    Wenn in anderen Ländern das Waffengesetz so klasse ist , in Deutschland so schlecht, wieso zieht eigentlich niemand dort hin ? Verwunderlich

  • Zum Thema zurück, es ist besser eine Waffe dabei zu haben und nie zu brauchen als eine zu brauchen aber keine haben.

    Verhindern lassen sich diese Attentate nicht aber dramatisch verkürzen.

  • Um Gottes Willen , ich starte doch nicht schon wieder so einen Shitstorm wie dort.

    Hier geht es auch doch schon los.

    Wenn in anderen Ländern das Waffengesetz so klasse ist , in Deutschland so schlecht, wieso zieht eigentlich niemand dort hin ? Verwunderlich


    Was erwartest Du?


    Daß man Deinem Blödsinn zustimmt?


    Wer Unfug verbreitet, muß auch aushalten, daß es als Unfug bezeichnet wird.

  • in Deutschland so schlecht, wieso zieht eigentlich niemand dort hin ?

    Dieses Land hat sich gerade in den letzten Jahren in vielen Bereichen derart negativ entwickelt ..... - leider reicht es in anderen Ländern nicht den Pass wegzuwerfen um All Inclusive Versorgung auf Kosten der Allgemeinheit zu bekommen - oder einzuwandern.

    Gruss, Alex

    • Offizieller Beitrag

    Um Gottes Willen , ich starte doch nicht schon wieder so einen Shitstorm wie dort.

    Hier geht es auch doch schon los.

    Wenn in anderen Ländern das Waffengesetz so klasse ist , in Deutschland so schlecht, wieso zieht eigentlich niemand dort hin ? Verwunderlich

    Was willst Du? Eine Welt in der Deine Meinung als verpflichtende Einheitsmeinung zu anzunehmen ist?

    Hier wird diskutiert. Wenn Du überzeugende Argumente hast, bringe sie .

    Was willst Du mit Deiner geführten Privatwaffe gegen TERROR und ATTENTATE, - also gegen verdeckt getragene Sprengstoffgürtel etc. unternehmen?

    Wie oft warst Du schon bei einem Terroranschlag dabei? Haben Deine Privatwaffen die Fähigkeit, Dich automatisch zu einem Terroranschlag hinzubeamen, damit Du etwas unternehmen kannst?

    Nein, - das ist kein Shitstorm. Es geht darum, ein bisschen realistisches Denken gegen Wunschdenken zu stellen. Bringe Deinen Körper einmal auf einen Puls von 180 - der Wert den ein erfahrener Polizist einer Antiterror-Einheit beim Schusswechsel hat - und versuche, auf 5m Distanz eine Mannscheibe zu treffen.


    Wie bereits weiter oben erwähnt: Ich bin durchaus dafür, das Recht auf das Führen von Schusswaffen allgemein zugänglich zu machen. Nur - gegen TERROR und ATTENTATE wird das genau garnichts helfen. Gegen allgemeine Gewaltkriminalität aber sehr wohl.


    Wenn Du solche Meinungen bereits als Shitstorm betrachtest, sei Dir das zugestanden. Wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit. Dass Du damit wenig Zustimmung findest, solltest Du aber nicht Deinen Gesprächspartnern vorwerfen. Denn Du selbst bist es, der sich gegen die Meinungsfreiheit wendet.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Körper einmal auf einen Puls von 180 -

    Täusch' dich nicht, Werner. Ein Puls von 180 ist nicht hinderlich beim Treffen ... ganz im Gegenteil.

    Die "innere Einstellung" macht da wesentlich mehr Treff-Probleme. ;)

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

    • Offizieller Beitrag

    Täusch' dich nicht, Werner. Ein Puls von 180 ist nicht hinderlich beim Treffen ... ganz im Gegenteil.

    Falsch und richtig zugleich, Peppone :P !

    Das obige Beispiel bezieht sich auf Ungeübte, die zum Ersten Mal in der Situation sind.

    Wir haben hier diesbezügliche Trainings veranstaltet, die u.a. auch von deutschen Polizeibeamten besucht wurden, da sie drüben derartiges nicht trainieren durften. Mittlerweile 12 Jahre her, war aber sehr beeindruckend. Und - nach 3 Trainingstagen konnte es jeder der Teilnehmer. Jeder hatte auch rund 1.500 Schuss verballert, in der Zeit. Aber - wie Du richtig sagst - grundsätzlich behindert der hohe Puls das Treffen nicht, - man muss nur lernen damit umzugehen. Und das lernt sich eben nicht von selbst.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • ...

    Das obige Beispiel bezieht sich auf Ungeübte, die zum Ersten Mal in der Situation sind.

    ...

    Ich würde Peppone Recht geben: Das wesentliche ist die innere Einstellung, abgesehen von gewissen elementaren Grundfähigkeiten. In einer Gesellschaft, in der das Waffentragen zum Selbstschutz und der Umgang damit üblich und gesellschaftlich anerkannt ist, unabhängig davon, ob es legal ist oder nicht, ist die Einstellung eines Waffenbesitzers eine ganz andere und nicht mit der eines durchschnittlichen deutschen WBK-Inhabers zu vergleichen. Die Wehrhaftigkeit ist i. e. L. etwas psychologisches. Übung ist zwar immer hilfreich, aber nicht unbedingt das entscheidende.

    Ein Freund von mir, der jahrelang erfolgreich Karate betrieben hatte, wurde vor Jahren mal vor einem Festzelt in eine Schlägerei verwickelt und von einem angetrunkenen, körperlich unterlegenen und nicht kampfmäßig trainierten krankenhausreif geschlagen, einfach weil der völlig hemmungslos und entschlossen war, im gegensatz zu meinem Freund.

    • Offizieller Beitrag

    Nun, waldgänger . solche Kleinigkeiten braucht mir keiner zu glauben. Man stelle in 5m Distanz eine normale Zielscheibe auf, lege seine Waffe unter Aufsicht ab, und mache einen kurzen 2km Sprint - 1km weg, einen retour - um den Körper auf die 180 Puls zu bringen. Direkt beim Ankommen die Waffe nehmen und 5 Schuss auf die Scheibe. Ich freue mich über jeden, der meine Darstellung auf Anhieb - ohne das trainiert zu haben - widerlegt.

    Lernen kann's - wie gesagt - jeder.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Nun, waldgänger . solche Kleinigkeiten braucht mir keiner zu glauben. Man stelle in 5m Distanz eine normale Zielscheibe auf, lege seine Waffe unter Aufsicht ab, und mache einen kurzen 2km Sprint - 1km weg, einen retour - um den Körper auf die 180 Puls zu bringen. Direkt beim Ankommen die Waffe nehmen und 5 Schuss auf die Scheibe. Ich freue mich über jeden, der meine Darstellung auf Anhieb - ohne das trainiert zu haben - widerlegt.

    Lernen kann's - wie gesagt - jeder.


    besten Gruß

    Werner

    Das glaube ich Dir gerne, ob der Betreffende dann aber im Ernstfall den Angreifer tatsächlich einfach umlegt oder zögert oder gar kopflos herumrennt, ist eine ganz andere Frage. Das hat mit Entschlossenheit und innerer Einstellung zu tun, aber auch mit Aufmerksamkeit und schneller, instinktiver Reaktion. In den meisten Fällen liegt bei der Selbstverteidigung übrigens die Distanz unter 3, oft sogar unter 1 m und manchmal ist die Abwehr auch erfolgreich, wenn daneben geschossen wird, einfach weil der Gegner die Entschlossenheit merkt und ihn das irritiert und aus der Ruhe bringt!

    • Offizieller Beitrag

    Das glaube ich Dir gerne, ob der Betreffende dann aber im Ernstfall ...

    Absolut richtig! Weshalb dieser Teil auch nur ein Aspekt eines umfassenden Trainings ist.

    Ein solches ist wesentlich umfangreicher. Und wie umfangreich es auch immer sein mag, aus den

    von Dir genannten Gründen noch lange keine Garantie. Bekäme ich für jeden Vollprofi, der gescheitert

    ist, einen Euro, bräuchte ich nicht mehr arbeiten zu gehen.


    Um so mehr wende ich mich gegen Leute die glauben die Welt retten zu können, wenn man ihnen bloß

    erlaubt eine geladene Kanone tragen zu dürfen.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • vieles passiert im Kopf.


    Es gibt Menschen, die trainieren, die stellen sich auf alles mögliche ein.


    Ein Gegenüber, regelmäßig bei z. B. Kampfsport bringt auch mehr, als ein Sandsack.


    Wenn es darauf ankommt ... zählt, denke ich der Kopf.


    Ein Fahrrad und Klappstühle können auch was bewirken, wie wir leider Mal kürzlich wieder erfahren mussten.

    ::trenn::

    Yorick

    • Offizieller Beitrag

    vieles passiert im Kopf.


    Es gibt Menschen, die trainieren, die stellen sich auf alles mögliche ein.

    Es braucht Beides. Siehe das Stichwort "Muskelgedächtnis".

    Dem Körper dazu zu bringen, die richtigen Bewegungen zu machen ohne dafür bewusst denken zu müssen.

    Bekanntestes weil alltäglichstes - aber eben auch allgemeingültiges - Beispiel: Radfahren.


    Zu sagen: Wozu trainieren, - Hauptsache die Einstellung im Kopf stimmt alles, wenn notwendig werde ich ganz spontan richtig radfahren können ist IMHO etwas weit hergeholt.


    Wenn's das Muskelgedächtnis einmal gelernt hat, verlernt man das Radfahren aber nie wieder, so lange man ausreichend gesund ist. Weitestgehend unabhängig von der Einstellung im Kopf.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Täusch' dich nicht, Werner. Ein Puls von 180 ist nicht hinderlich beim Treffen ... ganz im Gegenteil.

    Die "innere Einstellung" macht da wesentlich mehr Treff-Probleme. ;)

    Womit wir ja schon beim Biathlon wären. Was bedeuten würde das der Schütze der verdeckt eine Private Schusswaffe zur Verteidigung oder gegen Angriffe dabei hat auch etwas Trainieren sollte. Gerade unter Streß Situationen. Es gibt ein Trainingsvideo wo ein Ausbilder einem Polizei "Schüler" eine Waffe mit der Aufforderung in die Hand drückt sich 1 Meter vor ihn zu stellen und die Waffe auf ihn zu richten. So als wäre er ein "Angreifer". Binnen von einem Bruchteil einer Sekunde entwaffnet der Ausbilder den verdutzten "Schüler" und richtet die Waffe gegen ihn selbst. Die anderen Polizei "Schüler" die anwesend sind sind verdutzt. Eine rein mentale Überlegenheit des Ausbilders. Ich setze hier einmal voraus Sporterprobte KW Schützen und Jäger vor mir zu haben. Also Menschen die den Umgang mit der Waffe gewohnt sind, und die entsprechenden Vorbereitungen intus haben. Wenn möglich in bestimmten "Ecken" auch das Umfeld immer im Blick. Das ist bei einem Angreifer nicht immer gegeben. Er hat seine Waffe um Dominanz zu zeigen. Ob er aber damit auch umgehen kann ist eine andere Frage. Ich ginge mal mit Sicherheit davon aus das er nicht damit umgehen kann. Jedenfalls nicht so wie es ein geübter Sportschütze kann. Okay es kann schief gehen. Aber ich denke es steht 80 zu 20 für mich. Die Chance muß ich halt nutzen.

    • Offizieller Beitrag

    Ob er aber damit auch umgehen kann ist eine andere Frage.

    Wozu glaubst Du gibt es für Terroristen Ausbildungscamps? Und was tun die dort? Den ganzen Tag saufen?


    Sportschützen die am Stand die 10 halten sind in Kampfsituationen völlig überfordert. Sie sind Konzentration und innere Ruhe in einer übersichtlichen Atmosphäre gewohnt. Die versagen oft schon beim IPSC, ohne jede Lebensgefahr, ohne eventuelle Notwendigkeit zu töten.

    Entsprechend hätten IPSC Schützen auch bessere Chancen in den angesprochenen Situationen.


    Das Thema vollständig zu behandeln bräuchte nicht nur ein Buch, sondern vermutlich auch mehrere Autoren. Weil einer allein die Vielfalt des Themas nicht auf den Punkt bringen kann.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Entsprechend hätten IPSC Schützen auch bessere Chancen in den angesprochenen Situationen.

    Das ist einer der Gründe, warum der "Obrigkeit" genau diese Form des Sportschießens besonders suspekt ist .......

    ::c.o.l)

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

  • Wozu glaubst Du gibt es für Terroristen Ausbildungscamps? Und was tun die dort? Den ganzen Tag saufen?

    Stimmt. Da gebe ich dir Recht Werner. War gedanklich nicht bei beim "Terror" sondern beim Bankräuber und beim SB - Markt Szenario. Wobei es bei ersterem auch sehr viele Mitläufer gab die man hätte aufhalten können. ( Weihnachtsmarkt )

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