Dämpfer bei1911er auf der Federführungsstange. Was soll das bringen oder wofür ist es gut!??

  • Du meinst diese Kunststoffscheiben?

    Beschädigungen vermeiden wenn man Federtuning macht (Nutzung progressiver Federn mit auf die Ladung abgestimmter Dämpfung).

    Die Waffe soll im schnellen Schuß (z.B. Doublette im IPSC) möglichst stabil im Ziel bleiben.

  • Der eine dämpft 1,5mm mehr als der andere..... .::t.ü.r::.

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Grobi


    Na überlegt doch mal:


    Wenn man der Schließfeder mal eine progressive Kennlinie unterstellt, dann wird die Feder durch die unterschiedlichen Dämpfer mehr oder weniger vorgespannt und arbeitet somit in zwei verschiedenen Bereichen der Kennline. Wenn die Feder ein solches Verhalten hat, dann würde die resultierende Federkraft im stärker vorgespannten Zustand größer sein, als in dem Fall mit dem dünneren Dämpfer.

    Sowas liefert man mit, wenn man es nicht schafft, alle Laborierungen von ganz weich bis ganz hart mit einer Feder anständig zu bedienen. Wenn also beispielsweise die Schließfederkraft sehr hoch, die Munition aber sehr schwach ist, kann es zu Funktionsstörungen kommen. Angepasst mit den Dämpfern geht das dann bei allen Konstellationen eben besser.


    Gruß

    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"

  • Vielen Dank,

    so erschließt sich mir der Sachverhalt. DIe unterschiedliche Vorspannung hatte ich auch im Hinterkopf, aber den Zusammenhang mit der Munition hatte ich nicht bedacht.

    Gruß

    Wilfried

  • Da scheiden sich die Geister seit Jahrzehnten!


    Wenn es um die 1911 geht, was soll dieser Dämpfer bringen?

    Ja OK, man könnte sagen, Vorspannung, Abstimmung auf die Munition etc. etc. – alles Dinge die man schon 100.000 mal gehört hat.


    Deswegen macht es das aber nicht besser.


    Es ist auch die Frage, ob die Federführungsstange überhaupt etwas bringt?


    Was wirklich wichtig ist, die Waffe MUSS richtig verriegeln!

    Wenn die Verriegelung passt, das Kettenglied sauber abgestimmt ist, und schließlich der Abzug gut „eingestellt“ ist, ist das schon mehr als die halbe Miete.


    Federführungsstange JA oder NEIN?

    Nun, wenn man sich eine 1911er mal richtig ansieht, wenn sich die Waffe öffnet und somit die Feder zurück gedrückt wird, WOHIN soll die Feder denn anders gehen außer zurück?

    Da macht diese ominöse Federführungsstange auch nichts besser…


    Und wenn die Feder passt, braucht es auch keine irgendwie gearteten „Dämpfer“.


    JA und nun kommt wieder „Aber alle anderen Pistolen haben das auch!“

    Ja und? Auch das macht es nicht besser.

    Viele der „anderen“ haben diese Federführungsstange aus Kunststoff, die sich selbst biegt – was soll da mehr Stabilität im Schuss bringen?

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    Ike Godsey


    --- Just a grumpy old man with a gun ---

  • Mein 1911er Colt Gold Cup Trophy hat auch keine Federführungsstange (logischerweise auch keine Puffer). Mitgeliefert wurde nur eine zweite Feder für "schlappe" Ladungen. Habe den Schlitten etwas nachgearbeitet, der läuft jetzt mit weniger Spiel und habe den Abzug bei Merkle Tuning machen lassen. Die Schlagbolzenfeder wurde auch entfernt . Bin jetzt sehr zufrieden und das Ding läuft wunderbar.

  • Genau das gleiche haben die Büchsenmachermeister einer (ehemals) in Eckernförde ansässigen Waffenschmiede auch gemacht wenn der Kunde zu großes Schlittenspiel des teuren Edeleisens bemängelt hat.

  • Wenn es das gewünschte Resultat bringt, warum nicht ?


    Weils Quatsch ist.
    Das Spiel auf des Schlittens auf dem Griffstück hat, wenn überhaupt, nur eine psychische Wirkung "es schlackert nichts".

    AGAIN, dass A & O bei einer 1911 ist, dass der Lauf im Schlitten sauber verriegelt.
    Wenn die Kämme, sowie das Bushing passen und das Kettenglied die richtige Länge hat, dann ist alles gut.

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    Ike Godsey


    --- Just a grumpy old man with a gun ---

  • Ike Godsey


    Dass das Spiel zwischen Schlitten und Griffstück keinen negativen Einfluss hat, wage ich hier mal zu bezweifeln.


    Gruß
    Frank

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    "Ein Grüner ist erst dann zufrieden, wenn er einem anderen Menschen etwas verboten hat!"


  • Weils Quatsch ist.
    Das Spiel auf des Schlittens auf dem Griffstück hat, wenn überhaupt, nur eine psychische Wirkung "es schlackert nichts".

    AGAIN, dass A & O bei einer 1911 ist, dass der Lauf im Schlitten sauber verriegelt.
    Wenn die Kämme, sowie das Bushing passen und das Kettenglied die richtige Länge hat, dann ist alles gut.

    Da hast Du vollkommen Recht. Technisch gesehen bringt das nichts wenn sie ansonsten stramm verriegelt. Mich hat eben nur das Geklapper gestört und jetzt sitzt der Schlitten nahezu spielfrei auf dem Griffstück.

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