VDB Fördermitgliedschaft Lobbyarbeit

    • Offizieller Beitrag

    Man sieht, das FWR könnte eine recht schlagkräftige und einflußreiche Organisation sein ... wenn sie sich dazu aufraffen könnten wirklich aktiv zu werden.

    DAs Problem bei derartig strukturierten Gruppen besteht darin, dass für alle Mitglieder der normale berufliche Arbeitstag kaum für die zum Überleben erforderlichen Einnahmen ausreicht. Dann noch organisiert und strukturiert Aktionen planen, vorbereiten, durchziehen, inklusive der dazu erforderlichen Besprechungen, ist einfach nicht drin. Der Tag hat nur 24 Stunden.

    Wenn man noch dazu keine bis wenig politische Erfahrung hat, und daher zwangsläufig in den Besprechungen viel Zeit verschwendet, sind wirksame Vorgehensweisen ein Ding der Unmöglichkeit. Ein schicker Name allein tut's eben nicht.


    Es bräuchte eine Aktivisten-Gruppe die nichts anderes zu tun hat als mit Abstimmung des FWR Aktionen setzt, und nichts anderes tut. Mit regelmäßiger - sei es täglich, wöchentlich, monatlich - wie auch immer - Rückmeldung an die "Auftraggeber, damit nichts in die falsche Richtung läuft, oder ungewünschte Aktionen zeitgerecht gestoppt werden.


    Aber Selbständige die mit ihrer Arbeit ihre Familie zu ernähren haben werden gerade in Zeiten wie diesen und der für uns relevanten Branche nicht selbst zusätzlich als Aktivistengruppe tätig sein können. Das ist auch nicht zumutbar.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Als ich von der Fördermitgliedschaft des VDB erfuhr habe ich mich direkt angemeldet.

    Warum? Weil ich es als die derzeit beste Möglichkeit sehe, sich für den legalen Waffenbesitz "einzusetzen".

    Der Betrag von 36€/Jahr ist lächerlich, da verpulvere ich an einem TraingsTAG mehr.


    Manchmal verstehe ich diese ganze Schwarzmalerei und Frustration nicht. Mag sein, dass viele durch die immer währenden Verschärfungen und zig Organisationen und Lobbyvereine langsam müde sind. ProLegal? Nicht erwähenenswert. GRA? Naja. FWR? Was tun die nochmal? ... Ja, das nervt.


    Ich persönlich erachte den VDB aber als seriös und organisiert, von daher...meine Stimme bzw. Mitgliedschaft haben sie.

    Solange ein Fünkchen Hoffnung besteht bin ich gerne dabei.


    Und wenn nicht - gekündigt ist das schnell wieder. Den 36, 72 oder 108€ nach 3 Jahren heule ich dann nicht hinterher...dann hätte ich sowieso das falsche Hobby.

  • DAs Problem bei derartig strukturierten Gruppen besteht darin, dass für alle Mitglieder der normale berufliche Arbeitstag kaum für die zum Überleben erforderlichen Einnahmen ausreicht. Dann noch organisiert und strukturiert Aktionen planen, vorbereiten, durchziehen, inklusive der dazu erforderlichen Besprechungen, ist einfach nicht drin. Der Tag hat nur 24 Stunden.

    Einspruch Werner !


    Wenn jemand mit der Zielsetzung an den Start geht, eine schlagkräftige Lobbyorganisation zu etablieren, dann wird er sich doch den dazu nötigen Arbeitsaufwand VORHER überlegt haben.


    Erfüllt er dann nichtmal seine selbst gesteckten Ziele und "schiebt nur's Geld ein" ... tja dann ... kann man sich schon seine Gedanken machen ...

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

    • Offizieller Beitrag

    Da sind wir dann beim Unterschied zwischen Theorie und Praxis, Peppone !


    JEDER glaubt, die ANDEREN haben ausreichend Zeit, und selber unterstützt man halt. Um zu wissen, dass die erforderliche Arbeit für sich bereits ein Fulltime-Job ist, fehlt die praktische politische Erfahrung. Der Wille ist da, aber so wichtig der ist, er kann die nötigen Arbeitsstunden nicht leisten. Und wenn man dann allein schon für ein simples Informationsflugblatt 1.000 Arbeitsstunden verbrät, weil 100 Personen 10 Stunden über Inhalt, Layout etc. diskutieren, dann landet die Sache bei allem guten Willen schnell auf der Frustschiene. Bei "Schei$$e, das steht ja heute auch noch an, ich will nicht mehr!" Das ist schon Revolutionären so gegangen (nicht umsonst heißt es, dass Revolutionen die eigenen Kinder fressen), und nicht umsonst wurden Revolutionen die erfolgreich waren und nach dem Erfolg auch intern friedlich blieben immer von erfahrenen Politikern geführt. Einfach weil die Erfahrung im Politik machen hatten, wussten was funktioniert und was nicht. Und dieses Thema nicht auch noch endlos diskutieren mussten.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • JEDER glaubt, die ANDEREN haben ausreichend Zeit,

    ... das meine ich ja immert mit dem "man" ... .

    Der "man" ist der/die/das meistbeschäftigste Individuum überhaupt ...

    man müsste nur wissen, wo er zu finden ist ... 8o

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    Wer ned liabt und wer ned lacht, wer nia kloane Fehler macht,

    wer nia guad isst und trinkt zugleich, der is lebendig scho a Leich.

    • Offizieller Beitrag

    Der "man" ist der/die/das meistbeschäftigste Individuum überhaupt ...

    Oh Mann, bin ich froh, dass es das Wort "frau" als Adverb nicht gibt... :P


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Na ja , Effizienz ist ja nun genau die Eigenschaft, die in Deutschland generell nicht mehr vorhanden ist.


    Was mir (etwas) gegen den Strich geht ist, daß man meint, mit der Bezahlung irgendwelcher "Beiträge" od. "Spenden" den "man" zum handeln zu animieren ...

    Aber für mangelnde Effizienz ist dann selbst ein Kleinbetrag rausgeschmissenes Geld.


    Es geht letztlich gar nicht ums "selbermachen" oder ums "animieren" von "jemanden" sondern ums Zahlen einer Leistung namens Lobbyarbeit die diesen Namen auch verdient und die ordentlich liefert !

    Wenn jemand professionelle Lobbyarbeit anbietet und liefert, dann ist es auch in Ordnung, dafür gut und ausreichend zu zahlen.

    Dafür mache ich den Geldbeutel dann auch gerne auf !


    Meine Schweine schlachte ich auch nicht selbst, denn wir leben in einer arbeitsteiligen modernen Zivilisation, wo nicht jeder alles selbst machen muß (nicht mal protestieren) - aber ich zahle dem Metzger dann auch gerne gutes Geld für sauber gelieferte Arbeit.


    Lobbyarbeit ist nun mal nichts für Amateure, die das "nebenher" machen und genau das scheint mir bei allem anerkennenswerten Engagement, das verschiedene Personen durchaus an den Tag legen, das Problem zu sein.


    Die viel zitierte NRA arbeitet auch nicht nur mit Freizeit Aktivisten und engagierten Amateuren die nebenher "was tun" !

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

    • Offizieller Beitrag

    So ist es, Captain Cat ! Die Lobbyisten welche uns das Leben schwer machen erledigen ihren Job auch hauptberuflich. Die sammeln vielleicht - ähnlich Politikern - mehrere Ämter oder Funktionsbereiche, aber sie sind hauptberufliche Lobbyisten.

    Ein Büchsenmacher oder Waffenhändler kann nicht seinen Job im Geschäftslokal erledigen und Lobbyist sein. Das geht nicht einmal in der modernen Telekonferenz-Gesellschaft gut. Am ehesten könnten das noch die Funktionäre der diversen Schützen-Organisationen und Verbände, die wirken in ihren Aktivitäten aber interessanterweise desinteressiert bis sogar gefesselt. Warum auch immer. Dass man sich ernsthaft auf europäischer Ebene organisiert und mehr tut als nur ein paar freundliche Worte zu wechseln, wäre mir überhaupt noch nicht aufgefallen.


    So engagiert viele Leute auch sein mögen, so ernsthaft sie auch bei der Sache sind, es ist einfach nicht möglich, neben einem Brotberuf Lobbyarbeit in der Qualität zu leisten, die hauptberufliche Lobbyisten bieten können. Man scheitert alleine schon bei der Pflege der notwendigen Kontakte.


    besten Gruß

    Werner

    Wären Feuerwaffen Schuld an Gewalt und Leid, hätten die Menschen vor dem 13. Jahrhundert friedlich und glücklich gelebt.

    Das alte Testament als vielleicht bedeutendstes religiöses Werk der Geschichte erzählt schon auf der zweiten von rund eintausend Seiten die Legende vom ersten Mord der Menschheit. Keine Tat mit einer Schusswaffe, sondern verursacht durch den menschlichen Charakter. Frieden braucht keine Waffenverbote, Frieden benötigt die Beherrschung des - jeweils eigenen - Charakters.



  • Man sieht, das FWR könnte eine recht schlagkräftige und einflußreiche Organisation sein ... wenn sie sich dazu aufraffen könnten wirklich aktiv zu werden.


    Genau, "könnte". Ich bin vor 20 Jahren dort Mitglied geworden, weil mir jeder aus der damaligen Forenszene gesagt hat, dass man da gefälligst Mitglied sein muss und andere Alternativen gab es keine. Schon damals ging man mit Mitgliederzahlen von > 30.000 hausieren. Immerhin war damals die FWR-Homepage relativ aktuell und man erhielt zwei- oder dreimal pro Jahr ein Heftchen mit interessanten Artikeln. Auch ich habe damals in meinem Umfeld Schützenkollegen animiert, dort Mitglied zu werden.

    Die HP wurde irgendwann mal auf ein modernes CMS umgestellt, aber der Bereich mit den "Fakten" ist immer noch auf dem Stand von vor 20 Jahren. Unterm Strich tritt das FWR seit 20 Jahren auf der Stelle, entwickelte sich nicht weiter und die Beiträge der Fördermitglieder dienen wohl ausschließlich der Finanzierung der eigenen Verwaltung. Als Gegenleistung erhält man ein oder zwei Newsletter pro Jahr, falls es gut läuft. Wie hoch aktuell der Fördermitgliederstand ist, weiß ich nicht. Ich würde mich aber nicht wundern, wenn es deutlich weniger wären, als vor 20 Jahren.

    Jetzt bin ich bei VDS-Member und es ist das erste Mal, dass ich wirklich das Gefühl habe, dass da nicht nur ein paar Ehrenamtler mit Herzblut am Werk sind, sondern dass auch der organisatorische Unterbau aus Leuten besteht, die wissen, um was es geht. Und das nicht nur während der Bürozeiten.

  • Gut, hat jetzt nur indirekt mit Lobbyarbeit zu tun. Allgemein vielleicht schon. Bevor jemand nicht weiß wen er mit (s)einem kleinen Obulus unterstützen soll, ... wie wär' es denn damit, hier im Forum Sponser zu werden?


    Zu großen Taten aufrufen oder weise Reden schwingen wozu diese Plattform ja gern genutzt wird ist erstmal leicht, kost' ja nix.

    Bei "sich beteiligen" trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Für jeden ersichtlich wer nur nutzniest auf lau und einen Igel in der Tasche hat.


    Darum: warum in die Ferne (ab-)schweifen, wenn das dringlichere liegt so nah.

    :sla:

    Mer muss och jünne künne.

    Uralte kölsche Weisheit

  • Archer68

    Es war lediglich eine Frage, wenn Du mehr Wissen hast dann mal los.

    Ich erinnere mich noch an all die tollen Petitionen die im Vorfeld der letzten Verschärfungsnovellen gelaufen sind und DAS war ja erst 2019/2020. Unabhängig davon welchen Impact eine eingereichte Petition hat oder nicht muss man leider sagen, dass die meisten Betroffenen noch nicht mal in der Lage waren eine Online-Petition mitzuzeichnen - also das Mindeste das man überhaupt als Einzelner unternehmen kann. Ich bezeichne sowas als Armutszeugnis und Lachnummer zugleich und wir wollen von der Politik ernst genommen werden? Da lach ich aber laut in den Wald hinein....

  • Ich bin erstmal als Fördermitglied in den VDB eingetreten, sollte mich das Ganze nicht überzeugen ist die Kündigung auch wieder ganz schnell raus.

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Sir Winston Churchill

  • Heute als Fördermitglied die Zeitschrift WM-Intern bekommen, recht interessant.

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Sir Winston Churchill

  • Heute als Fördermitglied die Zeitschrift WM-Intern bekommen, recht interessant.

    Mann, bist Du fies


    :D:D:D

    Ich überlege noch, wie ich es besser zum Ausdruck bringen könnte, daß ich zwar mit vielen Leuten hier dasselbe Hobby teile -

    aber ganz sicher nicht die Meinungen und Sichtweisen zu anderen Dingen und wer keine Antworten auf Zitate meiner Beiträge bekommt, steht wohl auf der Block-Liste . . .

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